
Was soll das alles?
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S2 Ep 1Robert Stadlober besingt die Utopie zwischen Glück und Unglück
Robert Stadlober ist Schauspieler, Musiker, Autor, Hörbuchsprecher und lässt sich mit Sicherheit in keine Schublade stecken. Aktuell ist der 42-Jährige nicht nur im Kinofilm “Führer und Verführer” (neben Franziska Weisz und Fritz Karl) als Joseph Goebbels zu sehen, sondern veröffentlicht ein Musikalbum mit den antifaschistischen Texten des Berliner Dichters Kurt Tucholsky. Denn im Leben eines Künstlers geht es auch darum, sich eine Rolle wieder abzustreifen. Folgerichtiger Titel der Indiepop-Songsammlung: “Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut” (erscheint beim Berliner Label Staatsakt). Im Podcast spricht Robert über die Absurdität des Menschseins, die Schönheit politischer Utopien, seinen Karrierestart als ”Bravo”-Poster-Boy und sein neues Filmprojekt mit Regisseur Adrian Goiginger.
S1 Ep 9OSKA will Menschen berühren und freut sich auf Coldplay
Singen war in der Familie von OSKA immer ein großes Thema – und für die Singer-Songwriterin der Weg, ihre Gefühle in Worte zu fassen. Denn Maria Burger, wie die Musikerin eigentlich heißt, kommt aus einer großen Familie im Waldviertel, in der man Emotionen nicht verstecken musste und stets viele irische und englische Balladen gesungen wurden. Die Melancholie, aber auch der schwarze und lebensnahe Humor aus diesen Texten, spiegeln sich in ihrer Musik wider. Im Podcast spricht OSKA über ihr aktuelles Leben zwischen Niederösterreich und London, Abnabelungen im Erwachsenenalter, ihre Anfänge als Straßenmusikerin in Wien – und wie man sich auf Konzerte mit Coldplay vorbereitet.
S1 Ep 8Comic-Autor Franz Suess zeichnet Wien wie es ist
An polierten Magazin- und Filmgesichtern will sich der Wiener Comic-Autor Franz Suess nicht abarbeiten. Lieber zeichnet er die Menschen so, wie er sie tagtäglich sieht. In der Straßenbahn, an den Bahnhöfen, der Fleischhauerei oder den Randbezirken Wiens. Seine Zeichnungen, die mal melancholisch, mal schön sind, versteht er als Anti-Liebes-Geschichten; in seinem aktuellen Sammelband “Drei oder vier Bagatellen” (Avant-Verlag) erzählt er von Alltagshelden und dem Trost kleiner Siege. Suess, Gewinner des diesjährigen Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung, spricht im Podcast über seinen Weg vom Zeichenlehrer zum Comic-Autor, seine Faszination für Toiletten, Humor in düsteren Geschichten und seine neueste Arbeit: die ökologische Schuld-und-Sühne-Erzählung “Jakob Neyder”.
S1 Ep 7Baits-Frontfrau Sonja Maier will auf die größten Bühnen
Sonja Maier führt ein Doppelleben: Am Tag ist sie Lehrerin und Klassenvorständin an einem Wiener Gymnasium (Hauptfach Englisch), am Abend tourt sie mit ihrer Rockband von Stadt zu Stadt. Als Widerspruch will die gebürtige Kärntnerin das aber nicht verstehen. Denn Baits ist für Sonja mehr als nur ein Hobby und Ausgleich vom Schulalltag. Ziel der aus Christopher Herndler, Fazo, Bernd Faszl und Maier bestehenden Band (aktuelles Album: “All Filler No Killer”) sind die größten Bühnen der Welt. Mit Philip spricht sie über die Amadeus-Nominierung, Schüler:innen bei ihren Konzerten, Freunderlwirtschaft in der Musikbranche – und warum sie mit Taylor Swift nicht sehr viel anfangen kann.
S1 Ep 6Conny Frischauf liebt Geheimnisse in ihren Songs
Die Wiener Musikerin Conny Frischauf will mit dem Alte-Weiße-Männer-Genre Krautrock lieber nicht assoziiert werden und spielt lieber elektronische Musik zwischen Experiment und Pop. Denn in eine Schublade will sie mit ihrem neuen Album “Kenne Keine Töne” nicht gesteckt werden. Lieber bricht Frischauf mit patriarchalen Strukturen, wundert sich im Song “Nordwestwind” über die Eigenheiten der Wiener:innen und will sich in ihren Shows mehr auf die Performance konzentrieren.
S1 Ep 5Rap-Duo Kreiml & Samurai setzt alles auf eine Karte
Das Wiener Rap-Duo Kreiml & Samurai sagen “Ranz oder gar nicht” und gehen mit ihrem neuen Album all in, machen sich aus Pop, Protest und Nonsens ihren ganz eigenen Reim zur aktuellen Weltlage. Denn ein Song ist auch immer nur eine Momentaufnahme, wie die beiden sagen. Eine Alternative zur Musik gibt es für die beiden auch nach den Pandemie-Jahren nicht. Im Gespräch mit Philip sprechen Kreiml & Samurai über politische Tracks in aufwühlenden Zeiten (“Oh du mein Österreich”), das Akzeptieren von Fehlern – und warum sie jetzt bei ihren Konzerten mit Band auftreten werden. Oder wie es Kreiml & Samurai sagen würde: Die Häutung des Schweinehundes findet statt.
S1 Ep 4Mira Lu Kovacs sucht die Balance zwischen Spannung und Entspannung
Die Musikerin und Sängerin Mira Lu Kovacs liebt ihre Rituale, hat ihr Glück im Kochen von Ofengemüse gefunden, ist süchtig nach Serien und ist dabei immer wieder auf der Suche nach Stille an ungewöhnlichen Orten. Mit Philip spricht Mira über Meditation als aktive Pause von den eigenen Gedanken, über das Songschreiben und bewusstes Atmen, ihre Band-Projekte My Ugly Clementine und 5K HD – und warum sie jetzt wieder Songs unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht. Sie sagt: “In meinem Leben geht es um Spannung, Entspannung und eine gute Balance dazwischen zu finden.”
S1 Ep 3Reiner Riedler hält die guten Jahre fest
Der Fotograf Reiner Riedler erfüllt sich einen Jugendtraum und bringt seinen ersten Dokumentarfilm in die Kinos. In “Die guten Jahre” begleitet er seinen Freund, den Fotografen Michael Appelt, bei einer ganz speziellen Mission. Appelt, selbst von einem längeren Krankenhausaufenthalt und Depression gezeichnet, zieht wieder bei seiner Mutter ein, bei der eine beginnenden Demenzerkrankung diagnostiziert wurde. Mit Philip spricht Reiner über die universelle Kraft des Kinos, Pflege als Fulltime-Job und pragmatische Lebensentscheidungen.
S1 Ep 2Ankathie Koi tanzt sich rein
Die Wiener Musikerin Ankathie Koi hat nicht nur ein neues Album (unmissverständlicher Titel: “Pikant”!) veröffentlicht, sondern ihr Solo- später Duo-Projekt Ankathie Koi mittlerweile zur Band ausgebaut. Denn nach Ausgebranntheit, Therapie und Pandemie wollte sie nur eines: zurück auf der Bühne (“Tanz dich rein”). Mit Philip spricht sie über Cougar-Songs (“Baby Boy”), Popmusik mit 40, Instagram-Prüderie und ihr Leben zwischen “Rockstar”-, Mama-Dasein und Spielplatz. Ein Leben zwischen den Welten.
S1 Ep 1Der Nino aus Wien spielt endlich Wienerlieder
Seinen Großvater, den Heurigenmusiker Rudolf Mandl, hat der Wiener Liedermacher Nino Mandl nie kennengelernt. Heute stellt er sich vor, wie die Stimme seines Opas wohl geklungen hat und widmet ihm sein aktuelles Album “Endlich Wienerlieder”. Im Gespräch mit Philip erzählt Der Nino aus Wien, wie er seinen Vater in einem Lied verewigt hat, warum es dazugehört, Songs auch manchmal zu verlieren und warum er beim Kochen so grantig drein schaut.
Ep 1Was soll das alles? - Staffel 1 (Trailer)
bonusWas soll das alles? Philip Dulle spricht im Podcast mit Künstlerinnen, Musikern, Filmemacherinnen und Kunstschaffenden über ihren Antrieb, ihre Arbeit, das Zweifeln und Hadern – und die großen und kleinen Fragen des Lebens.