
Über das Ende - Gespräche über Tod, Sterben und Sinn des Lebens
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Schauspielerin Alina Schaller: Die Toten sind in mir noch da
Kriegsreporterin Sophia Maier: Was ist Ihnen Ihr Leben wert?
Autorin Daniela Dröscher: Was haben Sie durch das Schreiben über sich selbst gelernt?

Schauspielerin Susi Stach: Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist
Susi Stach ist Schauspielerin, engagiert sich seit Jahren in der Flüchtlingshilfe und sagt über den Tod: „Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist.“ Im Podcast erzählt sie, warum der tote Körper ihres Vaters eine Treppe heruntergefallen ist und sie darüber lachen konnte und warum sie manche Rollen einfach nicht mehr spielen möchte. Sie verrät, ob sie Angst vor dem Tod hat und was Nonnen in ihrer Kindheit damit zu tun haben, dass sie nicht an Gott glaubt.

Satiriker Florian Schroeder: Warum Glück und Tod zusammengehören
Florian Schroeder ist Kabarettist, Autor und Philosoph. In seinem aktuellen Bühnenprogramm stirbt am Ende sein Bühnen-Ich. Im Podcast spricht er darüber, warum das Wissen um die eigene Endlichkeit das Leben für ihn nicht belastet, sondern freier macht. Er erzählt von seiner Skepsis gegenüber der Glücksindustrie, von der Angst als Lebensthema, vom schwierigen Verhältnis zu seinem Vater und davon, warum er nicht gerne über Schuld spricht und die Kategorien gut und böse ablehnt. Ein Gespräch über Freiheit, Verantwortung und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht. Und am Ende des Gesprächs schaut auch noch Angela Merkel vorbei.

Podcasterin und Theologin Johanna Haberer: Ich bin im Altenheim aufgewachsen
Johanna Haberer ist Theologin und Schwester von Sabine Rückert und mit ihr eine der beiden Hosts des erfolgreichen Zeit-Podcast "unter Pfarrerstöchtern und wird in diesem Jahr 70. Aufgewachsen sei sie im Altenheim, erzählt sie im Podcast. Seitdem begleitet sie ein Wissen um Endlichkeit. Bis heute steht sie als Pfarrerin regelmäßig an Gräbern. „Ich bin manchmal die Letzte und vielleicht die Einzige, die noch einmal über einen Menschen spricht“, sagt sie. Im Podcast erzählt sie von den letzten Wochen ihres Vaters, vom Planen einer eigenen Beerdigung, von der Angst vor Demenz – und davon, warum sie keine Angst vor dem Tod hat. Ein Gespräch über Würde, Sprachkraft und die Freiheit des Alters.

Autorin Nora Gomringer: Wie schaffen Sie es, so liebevoll über Ihre Mutter zu sprechen?
Nora Gomringer ist Lyrikerin. Im Jahr 2020 starb ihre Mutter, 2025 ihr Vater. Nun hat sie das Buch "Am Meerschwein übt das Kind den Tod. Ein Nachrough" geschrieben. Darin schreibt sie über ihr Leben mit der Mutter und über deren Tod. Ein liebevolles Buch über ein volles Leben - voller Liebe und auch Schwierigkeiten. Im Podcast erzählt sie ausführlich, wie sie es macht, so liebevoll über die Mutter zu schreiben. Und sie erzählt von ihrem Umgang mit deren Suizidversuchen, über das Erbe, das sie in sich trägt, und den Glauben daran, dass es die Mutter nun wohl hat.

Theologe und Podcaster Thorsten Dietz: Kann Glauben schuldig machen?
Thorsten Dietz ist der erfolgreichste theologische Podcaster im deutschsprachigen Raum und ist einen kurvenreichen Glaubensweg gegangen: Vom "normal-Christen" zum Atheisten zum Pietisten zum liberalen Religionserklärer. Im Gesprüch erzählt er wie es zu diesem Weg kam, wie er mit Schuld umgeht, die er im Laufe der Zeit auf sich geladen hat und warum er glaubt, dass er Jesus im Himmel wiedertreffen wird.

Marc Carnal und Rainer Simander: Einer spielt Gott, der andere kennt sich mit dem Tod aus
Marc Carnal steht in Österreich gerade mit seinem Comedy-Programm "Gott live" auf der Bühne. Darin spielt er selbst den Allmächtigen. Dann müsste er doch etwas zu den Themen Tod und Sinn des Lebens beitragen können, dachte sich das Über das Ende Team und lud ihn als Gast ein. Aber "Gott" war das Thema nicht ganz geheuer, daher nahm er sich seinen guten Freund und Nachbarn als Unterstützung mit. Aus diesem nicht ganz ernstgemeinten Setting entwickelte sich dann ein typisches Gespräch Über das Ende.

Was hat ein Jahr Reden "Über das Ende" gebracht und warum reden wir eigentlich so viel über die Liebe?
Seit einem Jahr ist Julia Schnizlein Co-Host von "Über das Ende". Seitdem hat sie acht Folgen aufgenommen. Konstantin Sacher hat im letzten Jahr 17 Folgen aufgenommen. In dieser Folgen sprechen die beiden miteinander darüber, was Ihnen besonders hängen geblieben ist und was das Reden "Über das Ende" mit Ihnen persönlich macht.

Journalist und Schriftsteller Simon Strauß: Der Tod ist der letzte anarchische Rest
Der Journalist Simon Strauß erzählt im Podcast, warum er fest davon überzeugt ist, dass es ein kollektives Gedächtnis gibt und was das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Er erzählt von Wunden, die die Menschen in diesem Land prägen, und von seinen eigenen Wunden. Er erzählt von Einsamkeit und erklärt, warum er davon überzeugt ist, dass Menschen, die glauben, die viel komplexer denkenden Menschen sind.
Pfarrerin und Bestatterin: Begleitung im assistierten Suizid
Die Wiener Pfarrerin Katharina Payk stand einem Freund bei, der sich für einen assistierten Suizid entschieden hat. Um diese Zeit gut zu überstehen, suchte sie sich Hilfe bei Yvonno Leeb, der als Bestatter und Trauerbegleiter arbeitet. Im Gespräch erzählen sie, wie sie den assistierten Suizid erlebt haben und wie eine Begleitung in dieser Zeit aussehen kann. „Trauern beginnt sehr viel früher als der Tod“, sagt Yvonno Leeb. Und es geht auch um Hoffnung und letzte Worte.

Schriftstellerin Helga Schubert: Geborgen, auch mit der Aussicht zu sterben
Helga Schubert hat mit 80 Jahren den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen und seitdem einen Bestseller nach dem anderen geschrieben. Gleichzeitig hat sie ihren Mann Johannes Helm gepflegt. Nun ist er gestorben. Konstantin Sacher hat die große Schriftstellerin zu Hause besucht und mit ihr über den Tod ihres Mannes und das neue Leben gesprochen. Sie sagt: "Es macht mir schon Angst und ich muss so ein bisschen den Kopf heben und den Brustkorb erweitern, um zu glauben, dass es mit 85 Jahren noch weiter geht". Aber es ist auch ein neuer Aufbruch.

Autor und SPD-Politiker Michael Roth: Ich bin ein zweifelnder Mensch
Michael Roth war viele Jahre lang Bundestagsabgeordneter, Staatsminister und einer der lautesten Fürsprecher der Ukraine in der deutschen Politik. Anfang des Jahres schied er freiwillig aus der Spitzenpolitik aus. Schon vorher hat er offen über seine psychische Erkrankung gesprochen. Nun hat er das Buch "Zonen der Angst" geschrieben. Es ist ein offener, schonungsloser Bericht über sein Leben. Im Gespräch berichtet Michael Roth vom Tod seiner Eltern, seinen Ängsten und seinem Glauben.

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow: Die Angst zulassen
Bodo Ramelow war als Kind alleine zu Hause als sein Vater starb. Später begleitete er seine Mutter als sie krank wurde und starb. Der frühere Ministerpräsident von Thüringen und heutige Vizepräsident des Bundestags kommt aus einer evangelischen Familie und ist bis heute in der Kirche engagiert. Der Glauben hat ihm auch geholfen als seine beiden Söhne an Krebs erkrankten und vom selben Arzt erfolgreich behandelt wurden. All das erzählt Ramelow im Podcast und gibt einen persönlichen Einblick in sein Verständnis vom Sinn des Lebens.

Klimaaktivistin Luisa Neubauer: Freude und Schmerz gehören zusammen
Luisa Neubauer ist Deutschlands bekannteste Klimaaktivistin. Und damit auch so etwas wie eine Trauerbegleiterin. Denn durch die Klimakatastrophe gehen uns viele Dinge verloren. Sie kennt sich aber auch ganz persönlich mit dem Thema Tod und Trauer aus. Als sie 19 Jahre alt war, ist ihr Vater verstorben. Im Gespräch geht es um den Zusammenhang von Glück und Schmerz, Mut für die Zukunft und die Frage, wie wir mit Ohnmacht umgehen.

Astrophysiker Heino Falcke: Über den Anfang und das Ende des Universums
Heino Falcke ist international renommierter Astrophysiker und Bestseller-Autor. Gerade ist sein Buch "Vom Urknall zur Apokalypse" erschienen - es ist nicht weniger als eine Geschichte unseres Universums. Und diese Geschichte ist voller Tod. Im Gespräch geht es um den Anfang und das Ende der Welt und um den persönlichen Glauben und die Ängste von Herrn Falcke.

Schauspielerin und Sterbebegleiterin Proschat Madani: Kann man sich zu viel mit dem Tod beschäftigen?
Die österreichische Schauspielerin Proschat Madani ist schon seit Kindertagen fasziniert vom Tod. Eine Zeit lang hat sie sich regelrecht zwanghaft mit ihm beschäftigt - bis sie merkte, dass auch das eine Art von Verdrängung sein kann. Später wurde sie ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Im Gespräch erzählt sie, woher ihre Todesfixierung kommt und wie sie gelernt hat, damit umzugehen.

Bischof Christian Kopp: Wie weiterleben nach dem Suizid des eigenen Kindes?
Christian Kopp ist evangelischer Pfarrer und bayrischer Bischof und führte bis zum 1. April 2021 ein glückliches Leben. Dieser Tag veränderte alles, erzählt Kopp im Podcast. Das Leben teilt sich ein in ein Davor und ein Danach. Denn an diesem Tag verlor Kopp seinen Sohn an den Suizid. Wie er damit umgeht und warum er trotzdem glauben kann, erzählt er im Podcast.

Kapuzinergruft-Leiter Romed Neurohr: Umgeben von toten Kaisern
Die Herzen und Zungen der Habsburger liegen zum Großteil der in der Wiener Augustinerkirche, die Eingeweide im Stephansdom und die leeren Körper in kunstvollen Särgen in der Kapuzinergruft. Warum das frühere österreichische Kaiserhaus ihre Toten so geteilt hat und wie es ist, als eine der größten Touristenattraktion Wiens trotzdem ein Ort der Totenruhe zu bleiben, erzählt der Geschäftsführer der Kapuzinergruft, Romed Neurohr, in der neuen Folge von „Über das Ende“.

Zeit-Verbrechen Podcasterin Sabine Rückert: Ich möchte nicht weiterbestehen in einem anderen Zustand
Sie ist die deutsche Podcast-Königin und erreicht mit ihren Zeit-Podcasts "Unter Pfarrerstöchtern" und "Verbrechen" Millionen Hörer und Hörerinnen. Was denkt sie über den Tod und den Sinn des Lebens? Im Gespräch mit Konstantin Sacher gibt Sabine Rückert tiefe Einblicke in ihren Glauben und erzählt von einschneidenden Ereignissen in ihrem Leben.
Filmregisseur Christopher Schier: Schwarzer Humor auf dem Friedhof
Christopher Schier hat für Amazon Prime die lustige Serie "Drunter und Drüber - Chaos auf dem Friedhof" gedreht. Dafür haben er und sein Team in Wien auf einem echten Friedhof gearbeitet. In Gespräch mit Julia Schnizlein erzählt er wie das war und wie Humor ihm im Leben hilft und er erzählt viel von seiner eigenen Krebserkrankung vor zehn Jahren.

Früherer Minister Volker Wissing: Pflicht und Gelassenheit
Volker Wissing war bis März 2025 deutscher Verkehrs- und Justizminister. Als die Ampelregierung Ende 2024 zerbrach, verblieb er im Kabinett und trat aus der FDP aus. Damit beendete er seine eigene politische Karriere. Er hat diesen Schritt auch mit seinem evangelischen Glauben begründet. Im Podcast sprechen wir über seinen Glauben, wie dieser sein Leben bestimmt und wie er gläubig geworden ist und was das alles mit seinem Vater zu tun hat.

Autorin Nora Bossong: Durch das Schreiben den Tod aufschieben - geht das?
Nora Bossong ist Bestseller-Autorin und katholisch. Sie studiert derzeit katholische Theologie und ist Messdienerin in einer Berliner Gemeinde. Im Podcast sprechen wir darüber, was sie an der Kirche schätzt und was sie kritisiert. Sie erzählt viel von ihrem Glauben und davon, wie sie den Tod ihres Vaters erlebt hat. Es geht auch um die Hölle, das Fegefeuer und das schönste Happy End der Literaturgeschichte.

Palliativmedizinerin Eva Reumkens: Keiner meiner Patienten wird je wieder gesund
Eva Reumkens leitet eine große Palliativstation in Essen. Die Ärztin sagt, dass es dort um mehr geht als Sterbebegleitung. Wir haben darüber gesprochen, was sie damit meint und Frau Reumkens erzählt aus ihrer großen Erfahrung mit sterbenden Menschen, was diese für Gedanken haben und woran sie sich halten können. Und Frau Reumkens gibt auch einen offenen Einblick in das Seelenleben einer Ärztin, die weiß, dass sie ihre Patienten nicht mehr heilen kann.

Autor Yasin Güler: Leben nach dem Messerangriff
Yasin Güler ist Lehramtsstudent. Im April 2023 wurde er Opfer eines islamistisch motivierten Messerangriffs. Danach lag er monatelang auf der Intensivstation. Lange war nicht klar, ob er den Angriff überleben würde. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, das den sprechenden Titel trägt: „Vergeben statt vergelten“. Im Gespräch erzählt er von seiner Todesangst, seinem Glauben und was ihn in den Monaten auf der Intensivstation am Leben gehalten hat.

Kuratorin Sara Soussan: Im Judentum gibt es keine ewige Hölle
Sara Soussan hat für das jüdische Museum Frankfurt die Ausstellung "Im Angesicht des Todes" kuratiert. Sie ist Judaistin und Pädagogin und kam auf die Idee zur Ausstellung durch interessante Begegnung auf dem alten jüdischen Friedhof in Frankfurt. Im Gespräch erzählt sie von ihrem eigenen Glauben und verrät, was ein spezifisch jüdischer Blick auf den Tod ist.

Krimiautorin Alex Beer: „Man kann auch glücklich werden, wenn man die Liebe nicht findet“
Alex Beer heißt mit echtem Namen Daniela Larcher und ist eine der erfolgreichsten österreichischen Krimiautorinnen. Sie ist katholisch aufgewachsen und später aus der Kirche ausgetreten. Ans Jenseits glaubt sie trotzdem ganz fest. Im Podcast verrät sie, warum sie den Tod dennoch fürchtet und das Sterben sogar noch mehr.

Journalist Ulf Poschardt: "Ich bete ganz naiv"
Ulf Poschardt ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands und fällt regelmäßig durch seine heftige Kirchenkritik auf. Nur: Er geht selbst regelmäßig in die Kirche, stammt aus einer sehr gläubigen Familie und betet. Im Podcast spricht er darüber, was Gott für ihn beutet, was er mit seinem Vater auf der Palliativstation besprochen hat und erzählt, warum Kinder für ihn die Beantwortung aller Sinnfragen sind.

Schauspieler Manuel Rubey: „Wenn man ein Kind hat, ist das die Verpflichtung zur Zuversicht“
Manuel Rubey ist einer der bekanntesten Schauspieler Österreichs und ist sehr katholisch aufgewachsen. Er hat schon als Kind viel an den Tod gedacht. Was er über Gott und das Sterben denkt, verrät er im Podcast und erzählt auch, warum er den Berufswunsch seiner Tochter eher kritisch sieht. Und er offenbart, warum er mehr Angst vor dem Leben als vor dem Tod hat.

Schriftsteller Martin Mosebach: Der Tod ist ein Geschenk
Martin Mosebach ist einer der renommiertesten deutschen Schriftsteller, ausgezeichnet mit den höchsten Preisen. Aber er wird auch leidenschaftlich verachtet. Das liegt auch daran, dass er als erzkatholisch gilt. Aber wie sieht er selbst das eigentlich? Warum ist ihm Religion so wichtig, was macht das Älterwerden mit ihm und fürchtet er den Tod?

Schriftsteller Rafik Schami: Woher weiß man, dass es Zeit ist aufzuhören?
Rafik Schami kam 1971 von Syrien nach Deutschland. Damals war er 26 Jahre alt und sprach noch kein Deutsch. Heute sind seine auf Deutsch geschriebenen Bücher in 34 Sprachen übersetzt. Er hat über 3000 Lesungen absolviert und viele Fans. Doch er merkt, dass es langsam genug ist. Kann man ein erfülltes Leben noch erfüllter machen? Im Gespräch mit Konstantin Sacher erzählt Schami vom Älterwerden, verrät, ob er den Tod fürchtet und was er in seinem Leben noch vorhat.

Gerichtsmediziner Christian Reiter: Wie denkt man nach 10.000 Obduktionen über den Tod?
Christian Reiter ist der bekannteste Gerichtsmediziner Österreichs. Er hat unzählige Leichen seziert und die sterblichen Überreste von Ötzi und Ludwig van Beethoven untersucht. Aber was denkt er selbst über das Sterben und wie geht er mit so viel Tod im eigenen Leben um? Im Gespräch mit Julia Schnizlein erzählt Reiter, was wir vom Tod lernen können, ob eine Leiche für ihn noch ein Mensch ist und warum er Tatort-Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Börne gut findet.

Philosoph Wilhelm Schmid: "Wir bleiben zusammen, egal in welchem Aggregatzustand"
Wilhelm Schmid ist Deutschlands liebster Philosoph. Er schafft es in seinen Bestsellern, tiefe Gedanken und praktische Lebensweisheit zu verbinden. Das zeigt er auch in unserem Gespräch. Schmids Frau ist vor drei Jahren gestorben, daraufhin hat er das Buch "Den Tod überleben" geschrieben. Es handelt vom Tod, aber mindestens so sehr von der Liebe und geht der Frage nach, wie sich der Tod eines geliebten Menschen überleben lässt. Im Gespräch erzählt Schmid, dass er seine Frau weiterhin um sich spürt, warum eine neue Liebe für ihn nicht infrage kommt und ob er an ein Leben nach dem Tod glaubt.

Autorin Pachl-Eberhart: „Das sind auch Kinder von mir, aber die sind schon tot.“
Barbara Pachl-Eberhart hat Schlimmes erlebt: Ihre beiden kleinen Kinder und ihr Mann starben durch einen Autounfall. Wie man nach so einem furchtbaren Schicksalsschlag weiterleben und sogar irgendwann wieder lachen kann und warum Clowns bei der Beerdigung ihrer Familie waren, darüber spricht Pachl-Eberhart im Podcast mit Julia Schnizlein. Sie erzählt außerdem, was Glaube für sie bedeutet, wie sie mit ihrer heute siebenjährigen Tochter über die toten Geschwister spricht und warum der Tod ihr ein liebevoller Begleiter geworden ist.

Konstantin Sacher spricht mit neuem Co-Host Julia Schnizlein
In dieser Sonderfolge, spricht "Über das Ende"-Host Konstantin Sacher mit Julia Schnizlein. Sie wird ab der nächsten Folge regelmäßig Gastgeberin des Podcasts sein.

Arzt Dietrich Grönemeyer: Wie geht Leben ohne Angst?
Dietrich Grönemeyer ist einer der bekanntesten Ärzte Deutschlands. Sein neues Buch handelt vom Leben ohne Angst, aber Grönemeyer selbst kennt die Angst nur zu gut. Im Gespräch erzählt er, wovor er Angst hat. Aber vor allem auch wie man mit ihr umgeht, was Religion damit zu tun hat und ob der Tod ein Grund zum Fürchten ist, erfahren Sie im Podcast. Grönemeyer schöpft in seinem Denken von den vielen Menschen, die er als Arzt im Leben und Sterben begleiten durfte.

Moderator und Musiker Hannes Ringlstetter: Verzeihen ist möglich
Hannes Ringlstetter hat ein zärtliches Buch über den Abschied von seinem Vater geschrieben. Und das, obwohl die Beziehung zu diesem "Patriarchen" alles andere als einfach war. Im Gespräch erzählt er von der körperlichen Gewalt des Vaters, wie er ihm verzeihen konnte und woran im Leben er glaubt. Ich habe viel gelernt. Aber hören Sie selbst! Hannes Ringlstetter hat mir außerdem verraten, wo der schöne, poetische Titel "Ein Steinpilz für die Ewigkeit" herkommt, was er am Christentum schätzt und warum meditieren so wichtig für ihn ist.

Philosophin Svenja Flaßpöhler und Schriftsteller Florian Werner: Widerspenstig gegen den Tod
Ich wollte schon länger einmal mit einem Paar gemeinsam über das Sterben und den Sinn des Lebens sprechen. Die Philosophin Svenja Flaßpöhler und der Schriftsteller Florian Werner waren perfekt dafür! Sie sind verheiratet, haben gemeinsame Kinder und können wunderbar verständlich über das eigene Leben reflektieren und dabei auch noch philosophische und literarische Gedanken einweben. In unserem Gespräch ging es um die Frage, wer zuerst sterben soll und warum das eine unmögliche Frage ist. Es ging um die Angst um das Leben der Kinder und darum, ob man den eigenen Tod planen kann und sollte. Es ist ein tiefsinniges und tiefgreifendes Gespräch geworden!

Schauspieler und Sargträger Oliver Fleischer: "Und dann bin ich kopfüber ins Grab gefallen"
Bei keinem Beruf wird so viel gelacht wie bei den Sargträgern. Das sagt zumindest Oliver Fleischer, der zwar eigentlich Schauspieler ist, aber im Nebenberuf als Sargträger arbeitet. Fleischer hat ein Buch voller absurd-komischer Geschichten aus seinem Leben als Sargträger geschrieben. Es gibt viel zu lachen in diesem Podcast - dabei ist Fleischers Botschaft eigentlich ernst: Redet über den Tod, damit ihr für den Fall der Fälle vorsorgen könnt. Er erzählt davon, wie er einmal ins Grab gefallen ist, warum er und seine Kollegen bei einer Beerdigung vor lachen weinen mussten und wie es für ihn war, zum ersten Mal einen Kindersarg tragen zu müssen. Ein schöne Mischung aus ernst und lustig, aber hören Sie selbst!

Schriftstellerin Husch Josten: "Man wurschtelt sich irgendwie durch"
Das Beste am Tod sei, dass man mit Husch Josten so gut über ihn reden kann und sie so gut über ihn schreibt, stand in der Süddeutschen Zeitung. Und beides stimmt: Die "Gleichzeitigkeit der Dinge", der neue Roman der Kölner Schriftstellerin Husch Josten, erzählt von Sterben und der Liebe, vom Tod und von Freundschaft und bindet das Thema Tod so ganz nebenbei und tröstlich ein in ein Netz aus Gegenkräften. Im "Über das Ende"-Gespräch erzählt sie, warum sie unbedingt über den Tod schreiben wollte und warum es dabei eigentlich und immer um das Leben geht. Sie verrät, was sie selbst sich für ihren Tod wünscht und ob sie an ein Leben nach dem Tod glaubt. Ein tiefes Gespräch mit einer großen Stimme der deutschen Literatur.

Frankfurter Buchmesse Spezial: Richard David Precht und Jan Weiler
Richard David Precht stellt auf der Frankfurter Buchmesse sein Erfolgsbuch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" als Graphic Novel vor. Ich habe das zum Anlass genommen, ihn zu fragen: Wie viel Tod sind wir? Jan Weilers neues Buch heißt "Munk". Darin geht es um einen Mann, er heißt Munk, der einen Herzinfarkt erleidet. Sein Leben wird durchgewirbelt und er überdenkt es neu. Ich habe Jan Weiler gefragt, was solche Grenzerfahrungen mit unserem Leben machen.

Reporter Thomas Schulz: "Gute 100 Jahre werden möglich sein"
Thomas Schulz war lange Spiegel Korrespondent im Silicon Valley. Dort hat er gelernt, wie weit die Hightech-Medizin heute schon ist. Die These seines neuen Buchs: Gesundes Älterwerden ist recht einfach möglich. Man muss nur ein paar Regeln beachten. Schon bald werden 100 Jahre normal sein. Aber welche Regeln sind das? Was macht das mit dem Sinn des Lebens, wenn alle älter werden? Und ist Unsterblichkeit möglich? Im Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher beantwortet Schulz diese Fragen und verrät, ob er sich vor dem Tod fürchtet und was seine Zukunftshoffnung ist.

Ethikerin Alena Buyx: "Seit ich Kinder habe, habe ich einfach Todesangst"
Alena Buyx ist wahrscheinlich Deutschlands bekannteste Ethikerin. Während der gesamten Corona-Pandemie war sie Vorsitzende des Ethikrats und hat die Bundesregierung in Fragen beraten, bei denen es wirklich um Leben und Tod ging. Dabei hatte sie damals natürlich selbst Angst. Sie sei sowieso nicht furchtlos, sagt sie. Das wirkt anders: Voller Energie saß sie im "Über das Ende"-Studio und hat erzählt, wie sie sich ihren eigenen Tod vorstellt. Im Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher geht es außerdem darum, was Ethik eigentlich ist und leisten kann und Alena Buyx erzählt, woher der innere Antrieb für ihr Engagement kommt.

Philosoph Wolfram Eilenberger: "Der Tod ist auch eine Erlösung"
Wolfram Eilenberger kam wenige Tage nach einer ungeplanten Operation ins "Über das Ende"-Studio. Das verändert etwas im Nachdenken über den Tod, verrät er gleich zu Beginn des Gesprächs. Er hat mit "Geister der Gegenwart" gerade seine Trilogie über die Philosophie des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Braucht er nun ein neues Projekt? Als Philosoph war Wolfram Eilenberger intellektuell sowieso bereit für ein Gespräch über das Ende, aber auch innerlich war das Thema ihm nah - was auch mit seinem Hund zusammenhängt. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Eilenberger außerdem über den philosophischen Glauben an ein Leben nach dem Tod, über das Älterwerden, darüber, ob das Leben eigentlich ein Projekt ist, das es zu meistern gilt, und er verrät, ob er betet.

Journalistin Katrin Seyfert: "Da ist ein großer Berg mit Zetteln und der Wind weht immer den Obersten weg"
Katrin Seyferts Mann bekam mitten im Leben Alzheimer. Sie und ihre gemeinsamen Kinder begleiteten ihn fünf Jahre. Dann starb er. Sie hat über die Zeit der Krankheit und das Danach ein Buch voller Liebe zu ihrem Mann und dem Leben geschrieben. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Seyfert über die Seele und die Frage, ob sie bei Alzheimerkranken erhalten bleibt, über die robuste Art von Kindern, mit so einer Erkrankung umzugehen und erzählt, in welcher Form ihr Mann noch immer in ihrem Leben präsent ist.

Autorin Katja Lewina: "Es fühlt sich an, als ob das Leben jetzt zu Ende wäre“
Katja Lewina ist sie die perfekte Gästin für diesen Podcast. Das hat nur leider auch einen traurigen Hintergrund: Ihr Leben ist vor drei Jahren durchgerüttelt worden. Seitdem trauert sie und ist trotzdem heute wieder fröhlich und dem Leben zu gewandt. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht über den Tod eines ihrer liebsten Menschen und wie sie es macht, heute trotzdem wieder zu lachen. Und Katja Lewina erzählt, warum die Kraft ihrer Ahnen wichtig für sie ist und verrät, ob sie glaubt, die Verstorbenen wiederzutreffen.

Krimiautorin Nele Neuhaus: "Drei Menschen, die ich gut gekannt habe, sind ermordet worden"
Nele Neuhaus hat schon immer geschrieben, aber früher war es ein Hobby. Dann kam der Erfolg und heute ist sie Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin. Aber auch die Schattenseiten des Lebens kennt sie gut. Zweimal musste sie dem Tod bereits ins Auge blicken. Und Morde gibt es nicht nur in ihren Büchern: Drei Menschen aus ihrem privaten Umfeld sind umgebracht worden. Trotzdem glaubt sie an Gott. In der 16. Folge von "Über das Ende" erzählt sie außerdem, wie sie sich den Himmel vorstellt. Das Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher ist offen und ehrlich. Es geht um Ängste und Sorgen, aber auch um den Glauben an die Gerechtigkeit.

Wiener Pfarrerin und Journalistin Julia Schnizlein: "Meine Schwiegermutter hat mir eine Gruft geschenkt"
Erst hat eine Diagnose ihr Leben durcheinander gebracht, dann wurde Julia Schnizlein Pfarrerin. Der Tod ist seitdem ein Thema in ihrem Leben. Das liegt auch an Wien, wo sie arbeitet. Die Wiener haben einen ganz eigenen Umgang mit der Endlichkeit. Das sieht man auch daran, was Schnizleins Schwiegermutter ihr zum 40. Geburtstag geschenkt hat. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Julia Schnizlein über den morbiden Charme der österreichischen Hauptstadt, die Sorge um ihre Tochter und ihren Glauben an einen Gott, der sie geborgen hält. Sie verrät, ob sie an ein Leben nach dem Tod glaubt und erzählt, was ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod überraschendes gesehen hat.

Museumsdirektor Dirk Pörschmann: "Ich verstehe den Tod nicht, ich kann ihn nur begreifen"
Wenn Dirk Pörschmann seine Tochter zur Kita bringt, sagt er nicht einfach "Tschüss". Er verabschiedet sich lieber ganz bewusst, denn niemand weiß, ob es nicht ein Abschied für immer sein wird. Was zunächst pessimistisch klingt, hört sich bei Pörschmann ganz selbstverständlich an. Der Kunsthistoriker leitet das Kasseler Museum für Sepulkralkultur, das einzige Museum weltweit, das sich ausschließlich dem Thema Tod widmet. Er ist also Experte dafür, wie der Tod in unserer Gesellschaft vorkommt und was wir im Umgang mit dem Tod anders machen sollten. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Dirk Pörschmann darüber, was Endlichkeit mit Kapitalismus zu tun hat, verrät, ob er den Tod fürchtet und was der Sinn des Lebens sein könnte. Und am Ende hat er noch einen ganz praktischen Tipp, für alle, die nach dem Sinn des Lebens suchen.