
Über das Ende - Gespräche über Tod, Sterben und Sinn des Lebens
Konstantin Sacher
Show overview
Über das Ende - Gespräche über Tod, Sterben und Sinn des Lebens has been publishing since 2023, and across the 3 years since has built a catalogue of 74 episodes. That works out to roughly 60 hours of audio in total. Releases follow a fortnightly cadence.
Episodes typically run thirty-five to sixty minutes — most land between 45 min and 53 min — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Religion & Spirituality show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 2 days ago, with 21 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 26 episodes published. Published by Konstantin Sacher.
From the publisher
Als Kind habe ich oft geträumt, dass ich ertrinke. Dann bin ich erschrocken aufgewacht. Jetzt habe ich selber Kinder, bin gesund, zum Glück, denn die Vorstellung, sie zurücklassen zu müssen: der Horror. Was erfährt man über das Leben, wenn man über den Tod nachdenkt? Das frage ich prominente Menschen in meinem Podcast „Über das Ende“. Ich bin Konstantin Sacher, chrismon-Redakteur, und freue mich, wenn Sie zuhören!
Latest Episodes
View all 74 episodesSchriftstellerin Monika Maron: Was ist der Sinn des Lebens?
Schauspieler Cornelius Obonya: Angst vor dem Tod ist Zeitverschwendung
Psychologe Ahmad Mansour: Diese ständige Angst als Begleiter
Pfarrer und Influencer Justus Geilhufe: Wieviel Selbstdarstellung passt zum Glauben?
Autor Yannic Han Biao Federer: Trauer ist meine Beziehung zu meinem Sohn
Barbara Blaha: Sterben Frauen anders?
Tupoka Ogette: Ich glaube nicht, dass wir einfach nur zufällig da sind
Palliativpflegerinnen Sara Loy und Michaela Bayer: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt zum Sterben
Moderator Yared Dibaba: Wir werden uns wiedersehen
Schriftsteller Ewald Arenz: Wenn der Tod nahe ist, wird das Leben farbiger
Autor Rüdiger von Fritsch: Kann man Schuld vererben?
Schauspielerin Alina Schaller: Die Toten sind in mir noch da
Kriegsreporterin Sophia Maier: Was ist Ihnen Ihr Leben wert?
Autorin Daniela Dröscher: Was haben Sie durch das Schreiben über sich selbst gelernt?

Schauspielerin Susi Stach: Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist
Susi Stach ist Schauspielerin, engagiert sich seit Jahren in der Flüchtlingshilfe und sagt über den Tod: „Eigentlich ist es voll okay, wenn es aus ist.“ Im Podcast erzählt sie, warum der tote Körper ihres Vaters eine Treppe heruntergefallen ist und sie darüber lachen konnte und warum sie manche Rollen einfach nicht mehr spielen möchte. Sie verrät, ob sie Angst vor dem Tod hat und was Nonnen in ihrer Kindheit damit zu tun haben, dass sie nicht an Gott glaubt.

Satiriker Florian Schroeder: Warum Glück und Tod zusammengehören
Florian Schroeder ist Kabarettist, Autor und Philosoph. In seinem aktuellen Bühnenprogramm stirbt am Ende sein Bühnen-Ich. Im Podcast spricht er darüber, warum das Wissen um die eigene Endlichkeit das Leben für ihn nicht belastet, sondern freier macht. Er erzählt von seiner Skepsis gegenüber der Glücksindustrie, von der Angst als Lebensthema, vom schwierigen Verhältnis zu seinem Vater und davon, warum er nicht gerne über Schuld spricht und die Kategorien gut und böse ablehnt. Ein Gespräch über Freiheit, Verantwortung und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht. Und am Ende des Gesprächs schaut auch noch Angela Merkel vorbei.

Podcasterin und Theologin Johanna Haberer: Ich bin im Altenheim aufgewachsen
Johanna Haberer ist Theologin und Schwester von Sabine Rückert und mit ihr eine der beiden Hosts des erfolgreichen Zeit-Podcast "unter Pfarrerstöchtern und wird in diesem Jahr 70. Aufgewachsen sei sie im Altenheim, erzählt sie im Podcast. Seitdem begleitet sie ein Wissen um Endlichkeit. Bis heute steht sie als Pfarrerin regelmäßig an Gräbern. „Ich bin manchmal die Letzte und vielleicht die Einzige, die noch einmal über einen Menschen spricht“, sagt sie. Im Podcast erzählt sie von den letzten Wochen ihres Vaters, vom Planen einer eigenen Beerdigung, von der Angst vor Demenz – und davon, warum sie keine Angst vor dem Tod hat. Ein Gespräch über Würde, Sprachkraft und die Freiheit des Alters.

Autorin Nora Gomringer: Wie schaffen Sie es, so liebevoll über Ihre Mutter zu sprechen?
Nora Gomringer ist Lyrikerin. Im Jahr 2020 starb ihre Mutter, 2025 ihr Vater. Nun hat sie das Buch "Am Meerschwein übt das Kind den Tod. Ein Nachrough" geschrieben. Darin schreibt sie über ihr Leben mit der Mutter und über deren Tod. Ein liebevolles Buch über ein volles Leben - voller Liebe und auch Schwierigkeiten. Im Podcast erzählt sie ausführlich, wie sie es macht, so liebevoll über die Mutter zu schreiben. Und sie erzählt von ihrem Umgang mit deren Suizidversuchen, über das Erbe, das sie in sich trägt, und den Glauben daran, dass es die Mutter nun wohl hat.

Theologe und Podcaster Thorsten Dietz: Kann Glauben schuldig machen?
Thorsten Dietz ist der erfolgreichste theologische Podcaster im deutschsprachigen Raum und ist einen kurvenreichen Glaubensweg gegangen: Vom "normal-Christen" zum Atheisten zum Pietisten zum liberalen Religionserklärer. Im Gesprüch erzählt er wie es zu diesem Weg kam, wie er mit Schuld umgeht, die er im Laufe der Zeit auf sich geladen hat und warum er glaubt, dass er Jesus im Himmel wiedertreffen wird.

Marc Carnal und Rainer Simander: Einer spielt Gott, der andere kennt sich mit dem Tod aus
Marc Carnal steht in Österreich gerade mit seinem Comedy-Programm "Gott live" auf der Bühne. Darin spielt er selbst den Allmächtigen. Dann müsste er doch etwas zu den Themen Tod und Sinn des Lebens beitragen können, dachte sich das Über das Ende Team und lud ihn als Gast ein. Aber "Gott" war das Thema nicht ganz geheuer, daher nahm er sich seinen guten Freund und Nachbarn als Unterstützung mit. Aus diesem nicht ganz ernstgemeinten Setting entwickelte sich dann ein typisches Gespräch Über das Ende.