
Die Selbstzerstörung des Oliver Stone
Der Starregisseur galt bisher als politischer Freigeist in Hollywood. In Wahrheit soll er Propagandafilme für Autokraten gedreht haben
Audio is streamed directly from the publisher (audio.podigee-cdn.net) as published in their RSS feed. Play Podcasts does not host this file. Rights-holders can request removal through the copyright & takedown page.
Show Notes
Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filmemacher unserer Zeit. Bildstark, wortgewaltig, aufwühlend – all das zeichnet ihn aus: Oliver Stone.
Mit Werken wie "Platoon", "Wall Street" oder "Snowden" hat Stone nicht nur mehrere Oscars und Auszeichnungen abgeräumt. Bis heute gilt er überdies als eine der wenigen politischen und amerikakritischen Stimmen des Hochglanzkinos. Ein Freigeist, der die Welt zeigen will, wie sie wirklich ist. Und dafür war Stone auch so nah wie kaum jemand anderer dran an Machthabern wie Fidel Castro oder Wladimir Putin.
Doch eine internationale Recherche, an der auch DER STANDARD beteiligt war, bringt Risse in dieses Bild. Während sich Oliver Stone nach außen hin als kritisch und unabhängig verkaufte, soll der Starregisseur im Auftrag von Autokraten in Wahrheit Propagandafilme gedreht haben.
Wir sprechen heute mit STANDARD-Redakteurin Colette Schmidt über Enthüllungen, die für ein Beben in der Filmwelt sorgen dürften. Und den tiefen Fall einer Hollywood-Legende.