
Der 500-Mio-Dollar-Raub
Ein Kunst-Coup in Boston
Tatort Deutschland – Wahre Kriminalfälle und Verbrechen
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Show Notes
Die zwei als Polizisten verkleideten Diebe, die gegen ein Uhr nachts das Wachpersonal zunächst täuschten und dann im Kellerraum fesselten, schienen sich einerseits bestens im Museum auszukennen: Sie verschafften sich Zugang zu einem Geheimgang, nahmen sich für den Raubzug geschlagene 81 Minuten Zeit, entwendeten anschließend das Überwachungsvideo und die Ausdrucke des Bewegungsmelders.
Sie schnitten die alten Bilder aus ihren Rahmen an den Wänden. Nach knapp anderthalb Stunden verschwanden sie mit drei Rembrandts, einem Vermeer, einem Manet und einer Reihe von Degas.
Das Verbrechen in der März-Nacht des Jahres 1990 auf das schlecht gesicherte und nicht versicherte Isabella Stewart Gardner Museum in Boston gilt als der größte Kunstraub aller Zeiten. Mit einer Beute, die nach Schätzung von Fachleuten heute bei einem legalen Verkauf in den Auktionshäusern mindestens 500 Millionen Dollar bringen würde.
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