
Rehmann
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«Der Tod als Alltag – Sarahs Kunstprojekt»
Sarah setzt sich intensiv mit dem Tod auseinander. Mit 14 Jahren verlor sie ihren Vater, zwei enge Freunde starben, als sie 9 und 18 war. Diese Erfahrungen haben sie tief geprägt. Ihre Kunstinstallation «08/15 – Der Tod als Alltag» dient ihr auch zur Verarbeitung dieser Verluste.
«Jeder Tag beginnt und endet mit chronischen Schmerzen»
Melina (22) leidet am Hypermobilitätssyndrom, einer Bindegewebserkrankung, die ihre Gelenke übermässig beweglich macht und chronische Schmerzen verursacht. Sie berichtet, wie sie mit diesen täglichen Schmerzen umgeht und trotz der Einschränkungen ein erfülltes Leben führt.
Ritalin statt Cannabis: Urs' späte ADHS-Diagnose
Urs (45) erhält erst spät im Leben die Diagnose ADHS. Rückblickend vermutet er, dass seine frühere Cannabissucht möglicherweise eine Form der Selbstmedikation war. Seit knapp einem Jahr nimmt er nun Ritalin und bemerkt seither eine deutliche positive Veränderung in seinem Leben.
«Es fühlt sich an, als hätte ich ein anderes Betriebssystem»
Tom (34) lebt mit zwei Diagnosen: Autismus-Spektrum-Störung und Bipolar-I-Störung. Diese bedeuten für ihn, dass er starke Gefühlsschwankungen erlebt und sich im sozialen Miteinander besonderen Herausforderungen stellen muss. Er berichtet, welche Strategien ihm dabei helfen, sein Leben zu meistern.
«Ich unterstütze Menschen in narzisstischen Beziehungen»
Die Traumatherapeutin Valeria (44) begleitet Menschen in toxischen Beziehungen mit narzisstischen Persönlichkeiten. Sie nutzt ihre eigenen Erfahrungen, um Klienten zu helfen, wieder ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen.
Sabines Weg aus der Migräne
Sabine (44) plagen bis zu ihrem 36. Lebensjahr quälende Migräneattacken. Eine OP befreit sie von diesem Leid. Heute geniesst sie schmerzfrei ein erfülltes Leben, dankbar für die gewonnene Lebensqualität durch den medizinischen Fortschritt.
Klaus kritisiert den Umgang mit psychisch kranken Menschen
Klaus (33) wurden verschiedene psychische Krankheiten diagnostiziert: paranoide Schizophrenie, bipolare Störung und ADHS, mit denen er sich jedoch nicht ganz identifiziert. Er fordert, dass man Menschen mit psychischen Erkrankungen besser zuhört, anstatt sie mit Medikamenten zu sedieren.
Erhards Weg zur Lebensfreude trotz Einschränkungen
Erhard lebt in einem Wohnheim in Battenberg und hat eine leichte geistige Behinderung. Zusätzlich zu seiner Borderlinestörung leidet er an Mysophonie, was bedeutet, dass er bestimmte Geräusche schwer erträgt. Er erzählt, wie er trotz seiner Einschränkungen heute mit Freude im Leben steht.
«Es ist, als ob ich in einen schweren Bleianzug gehüllt wäre»
Myriam leidet seit dreieinhalb Jahren an Long-Covid. Sie erzählt von den täglichen Herausforderungen, dem Kampf um Anerkennung und den kleinen Fortschritten, die Hoffnung geben. Die ständige Erschöpfung und Schmerzen machen jeden Tag zu einer grossen Belastungsprobe.
«Ich habe Fibromyalgie»
Sevim (49) leidet täglich unter Muskelschmerzen im ganzen Körper. Diese Schmerzen schränken ihren Alltag stark ein und zwangen sie, ihre Arbeit aufzugeben. Ihr ist es wichtig, dass Fibromyalgie und die Betroffenen ernst genommen werden.
«Eine finanzielle Überforderung forderte meine Psyche heraus»
Sarah (35) wird plötzlich durch eine finanzielle Überforderung mit ihrer psychischen Gesundheit konfrontiert. Angst-, Schlafstörungen und andere Herausforderungen zwangen sie, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie berichtet auch von den Hürden auf dem Weg zur passenden Therapie.
«Ich habe Lichen Sclerosus»
Franziska (39) leidet täglich unter starken Schmerzen und Vernarbungen im Intimbereich durch die Autoimmunerkrankung Lichen Sclerosus, die bei ihr erst spät diagnostiziert wurde. Franziska ist es ein Anliegen, über diese Krankheit aufzuklären.
«Ich bin Mental Health Aktivist»
Rafael (40), der an Bipolarer Störung Typ II und einer spät erkannten Autismus-Spektrum-Störung leidet, setzt sich dafür ein, dass psychische Erkrankungen nicht stigmatisiert werden. Er teilt seine Geschichte, um in der Gesellschaft mehr Akzeptanz zu fördern.
«Die Geburt meiner Kinder hat eine Psychose ausgelöst»
Sarah (36) hat unmittelbar nach der Geburt ihrer Kinder eine Psychose durchlebt. Offen und ehrlich teilt sie ihre Erfahrungen, um Aufklärungsarbeit zu leisten und zu verhindern, dass betroffene Frauen stigmatisiert werden.
«Ich habe eine Autismus-Spektrum-Störung»
Als Sally endlich eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert wird, ist sie bereits Mitte dreissig. Die Diagnose empfindet sie als Erlösung, da sie nun eine Erklärung für ihre alltäglichen Schwierigkeiten hat. Es ist ihr ein Anliegen, andere zu unterstützen, die ähnliche Erfahrungen machen.
«Das Schicksal zwang mich, auf meinen Körper zu achten»
Giulia erlebt nach einem Treppensturz, der eine Hirnerschütterung und ein Schleudertrauma zur Folge hat, heftige Schmerzattacken. Die Diagnose einer chronischen Darmkrankheit macht ihr ihre Verletzlichkeit bewusst. Doch findet sie durch diesen herausfordernden Prozess zu neuer Lebensfreude.
«Ich wurde bereits als Säugling mehrfach operiert»
Sarah kam mit der Pigmentstörung CMN (kongenitaler melanozytärer Nävus) zur Welt, was viele Operationen nach der Geburt bedeutete. Zusätzlich zu diesen traumatischen Erfahrungen sah sie sich in ihrer Kindheit mit Hänseleien konfrontiert. Sie berichtet über ihr Leben mit der Hautbesonderheit.
«Ich wurde plötzlich aus dem Leben gerissen»
Marco (49) erfährt durch seine ME/CFS-Diagnose einen abrupten Einschnitt in seinem Leben. Er unterstreicht die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Unterstützung für Menschen mit ME/CFS und betont, dass diese Erkrankung jeden treffen kann.
Rapid Cycling: Wenn Stimmungen rasend wechseln
Mathis erhält die Diagnose «48h Rapid Cycling», eine Form der Bipolaren Störung. Nach eineinhalb Jahren, geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen depressiven und hypomanischen Phasen, erlangt er durch eine gezielte Therapie und die richtigen Medikamente wieder ein stabiles Gleichgewicht.
«Ich lebe mit chronischen Schmerzen»
Alexandra (25) kämpft mit Arthrofibrose im linken Knie - eine abnormale Zunahme von Bindegewebe im Gelenk. Trotz regelmässiger Therapiesitzungen und Schmerzmitteln lebt sie mit konstanten chronischen Schmerzen.
«Ich bin bei suchtkranken Eltern aufgewachsen»
Jasmin (39) spricht offen über ein Tabu-Thema, das sie bis heute prägt: suchtkranke Eltern. Dieser Umstand hat sie mit Gleichgesinnten dazu bewegt, den Verein «Löwenzahnkinder» ins Leben zu rufen, der sich für betroffene Kinder von suchtbelasteten Familien einsetzt.