
Bad Pyrmont: Ausstellung zur NS Geschichte eröffnet
Am Mittwochabend ist die Ausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont – Kurstadt und Nationalsozialismus“ eröffnet worden. Die Ausstellung gibt Einblicke in die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Daz
Redaktion · radio aktiv e.V.
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Show Notes
Am Mittwochabend ist die Ausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont – Kurstadt und Nationalsozialismus“ eröffnet worden. Die Ausstellung gibt Einblicke in die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören die politische Radikalisierung, die Rolle der lokalen NS-Elite und die Verfolgung jüdischer Menschen. Sie wurde erarbeitet mit Unterstützung lokaler Partner wie Jörg Schade und Carl Herbert Braun von der Theatercompanie, sowie von Historikern und studentischen Hilfskräften der Leibnitz Universität Hannover. Die Ausstellung zeigt keine chronologische Abfolge der Ereignisse, sondern bietet Themenbereiche an, die die Besucher nach eigenen Interessen auswählen und vertiefen können. Deshalb berechtigt die Eintrittskarte zum mehrmaligen Besuch der Ausstellung. An der Eröffnung gestern Abend hat auch der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falco Mohrs teilgenommen. Sein Ministerium hatte das Projekt mit 100.000 Euro gefördert. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni 2026 im Museum im Schloss Bad Pyrmont und in der Villa am Palmengarten zu sehen. Ein umfangreiches Begleitprogramm wird die Ausstellung ergänzen und mit Vorträgen auch den Bogen zur Gegenwart schlagen.