
Radiowissen
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Die Geschwister Brontë - Viktorianische Bestseller
Im Jahr 1847 erscheinen in Großbritannien drei Romane von drei bisher unbekannten Männern, die Furore machen werden. Nur, wer sind die drei Newcomer, die die Literatur der viktorianischen Zeit auf den Kopf stellen werden? - Bald stellt sich heraus, es sind drei Schwestern, die Geschwister Brontë: Emily, Charlotte und Anne, die alle unter einem männlichen Pseudonym veröffentlichen. Von Martin Trauner (BR 2024)

Der Orientalist Karl Süßheim - Vergessen und wiederentdeckt
Karl Süßheim ist Anfang des 20.Jahrhunderts in Bayern ein Begriff. Während des Ersten Weltkrieges sind die Sprachkenntnisse des jüdischen Historikers und Orientalisten sogar unentbehrlich. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerät Karl Süßheim allerdings jahrzehntelang in Vergessenheit. Von Ulrike Beck (BR 2024)

Pessimismus - Die Macht des negativen Denkens
Negative Erfahrungen speichert unser Gehirn intensiver ab, als positive Erfahrungen. Denn aus schlechten Erfahrungen können wir lernen. Wird Pessimismus aber zu einer Grundstimmung, dann erreicht eine solche Weltsicht eher das Gegenteil: Dann fehlt es an Motivation, etwas daran ändern zu können. Von Daniela Remus (BR 2024)

Das Fenster - Geschichte mit Durchblick
Fenster gelten als Auge eines Hauses. Sie schaffen eine Verbindung zwischen innen und außen, ermöglichen Aus- und Einblicke. Durch die Jahrhunderte haben sie ihre Form stetig gewandelt, genauso wie das Leben in den Räumen hinter den Fenstern Veränderungen unterlag. Von Susanne Hofmann (BR 2023)

Dario Fo - der Harlekin im Welttheater
Dario Fo: Ein Narr, ein Komödiant, ein Schelm wollte er sein. Er selbst sah sich wohl am liebsten in der Rolle seines Lebens, die er sich auf den Leib geschrieben hatte: die des Harlekins, des Gauklers. Von Martin Trauner (BR 2020)

Die Politik der Landkarten - Über Macht und Größenverhältnisse
Landkarten - Bilden sie unsere Welt ab? Oder gestalten sie sie? Karten sind nützlich, aber limitiert. Ihre Entstehung ist Ausdruck von Macht, Geld und Zugang zu Bildung. Deswegen ist es sinnvoll zu wissen, welche Geschichte hinter Karten steckt - und welches Potential. Von Julia Fritzsche (BR 2023)

Wildnis als Kulturgut - Der Trend des Unberührten
Stets stand Wildnis im Gegensatz zu Kultur und Zivilisation: Kultur war dort, wo die Wildnis überwunden war. Das Wilde galt als chaotisch, gefährlich, bedrohlich. Heute hat Wildnis wieder Hochkonjunktur. Von Geseko von Lüpke (BR 2015)

Das Rentier - Überlebenskünstler in der Arktis
Sie prägen das Bild im äußersten Norden Skandinaviens. Die Tiere haben sich im Laufe der Evolution zu wahren Überlebenskünstlern in den extremen Bedingungen der Arktis entwickelt und sind Symbol für die enge Verbindung zwischen den samischen Ureinwohnern und der Natur. Von Andreas Pehl (BR 2024)

Eisschmelze - Verlorene Lebensräume für viele Tiere
Der Klimawandel macht vielen Tieren in kalten Regionen schwer zu schaffen. Vielen Tieren in der Arktis oder in den Alpen schmilzt ihr Lebensraum unter den Pfoten beziehungsweise Flossen weg. Von Claudia Steiner (BR 2023)

Vom Comic ins Kino - Konjunktur der Superhelden
DC und Marvel - das sind die US-Comic-Verlage, die seit 1939 die Bild-Geschichten von Superhelden wie Superman und Batman, Die Fantastischen Vier oder Spiderman veröffentlichen. Ob als Comic oder Film - die Abenteuer der "Über-Menschen" faszinieren bis heute ein junges Publikum. Von Markus Mayer

Selbstsabotage - Warum wir uns selbst so oft ausbooten
Die Angst davor in der Prüfung zu versagen, ist so groß, dass man sich zig Termine in den Kalender packt und keine Zeit mehr zum Lernen hat. Ein typischer Fall von Selbstsabotage. Was steckt dahinter - und wie kann man aufhören, sein größtes eigenes Hindernis zu sein? Von Susi Weichselbaumer

Philosophie der Schönheit - Was den Menschen "schön" macht
Es sind nicht nur äußere Körpermerkmale, die Menschen schön machen, sondern auch Charakter und Sensibilität. Doch wie hängen Äußeres und Inneres zusammen? Und was macht schöne Menschen so anziehend? Zeigen sie eine 'schöne Seele‘? Die Antwort fällt in verschiedenen Kulturen und Zeiten unterschiedlich aus. Von Beate Meierfrankenfeld (BR 2021)

Jakob Wassermann - Der fast vergessene „Weltstar des Romans“
Mit Romanen wie "Caspar Hauser" oder "Der Fall Mauritius" schuf Jakob Wassermann internationale Bestseller. Der deutsche Erzähler jüdischer Herkunft war einer der populärsten Autoren seiner Zeit. Doch dann verbrannten die Nazis seine Bücher. Von Dirk Kruse (BR 2023)

Urgetreide - Dinkel, Emmer, Einkorn
Dinkel liegt schon länger im Trend, auch Emmer und Einkorn machen Karriere - alle drei sind nahe Verwandte des Weizens. "Urgetreide" sorgt für mehr Vielfalt auf dem Acker und auf dem Tisch. Von Renate Ell (BR 2023)

Streik! Arbeitskampf für mehr Geld
Der historisch erste Streik ereignete sich im alten Ägypten. Doch in welchen Epochen wurde am härtesten um Verbesserungen der Arbeitsbedingungen gekämpft? In welchen Ländern wird besonders viel gestreikt? Und welche Streiks waren am erfolgreichsten? Klar ist: Streiks sind ein wichtiger Faktor des sozialen Fortschritts. Von Georg Gruber (BR 2023)

Judentum in NS-Deutschland - Entrechtet, deportiert, ermordet
Es begann mit Diskriminierungen und endete in der Ermordung. Über Jahre hinweg betrieb das NS Regime die Ausgrenzung der jüdischen Deutschen, isolierte sie gesellschaftlich, vernichtete sie wirtschaftlich, deportierte sie dann während des Zweiten Weltkrieges in den besetzten Osten und ermordete sie dort.

Allmächd! Geschichte des fränkischen Dialekts
Was ist überhaupt ”das Fränkische"? Die Frage bewegt Linguisten und Gemüter in Ober-, Mittel- und Unterfranken. Denn was umgangssprachlich als "Fränkisch" bezeichnet wird, meint nur die ostfränkischen Dialekte - also alles, was im Norden Bayerns ”gefrängglt" wird. Doch das ist zu kurz gegriffen, wettern viele. Von Markus Mähner (BR 2022)

Homo Sovieticus – Utopie und Alltag
Einen neuen sowjetischen Menschen wollte die junge UdSSR erschaffen, durch Wissenschaft, Bildung und - Umerziehung. Das Ergebnis ist jedoch umstritten: Kritiker sagen dem sogenannten Homo Sovieticus oft nach, politisch desinteressiert zu sein und nur noch Dienst nach Vorschrift zu machen. Wer war der Homo Sovieticus - und gibt es ihn noch heute? Von Fiona Rachel Fischer

Henry Ford - Von Hitlers Held zum Idol der Welt
Automagnat und Antisemit, US-Unternehmergenie und Nazi-Sympathisant, Wohltäter und Hitlers Vorbild: Henry Ford gilt als Mann mit zwei Gesichtern. Forschungen rücken das in ein neues Licht. Von Sebastian Kirschner (BR 2021)

Laurel und Hardy – Mehr als „dick“ und „doof“
Stan Laurel und Oliver Hardy haben als ikonisches Duo der Stumm- und Tonfilmzeit das Genre der Filmkomik revolutioniert, mit Slapstick und universell verständlichem Humor. In Deutschland wurden sie als "Dick und Doof" bekannt, als populäre Massenware belächelt und in ihrer Bedeutung vielfach verkannt. Von Florian Kummert

Vulkanausbruch - Und was kommt danach?
Vulkanausbrüche auf La Palma (2021) und Heimaey (1973) zeigen, welch umgreifenden Folgen solche Naturkatastrophen auf die Bewohner und die Landschaft haben. Doch nicht alles ist katastrophal: Landgewinnung, geothermale Energie, Lava-Tourismus und neue fruchtbare Erde bringen auch Vorteile. Von Brigitte Kramer (BR 2022)

Pottwale - Tauchmeister der Tiefsee
Ob als soziale Gruppe oder Einzelgänger - Pottwale sind hochentwickelte Meeressäuger, lauter als jedes andere Tier im Ozean, sie tauchen schnell und tief, waren bei früheren Walfängern die kostbarste und beliebteste Spezies. Von Mechthild Müser (BR 2020)

Weltweite Lieferketten - Wer verbindet, wer hält, wer bedroht
Lieferketten halten die Welt zusammen und sind dabei anfällig für geopolitische Spannungen, Cyberkriminalität und Produktionsbedingungen. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz und die europäische Lieferkettenrichtlinie sollen sie nun transparenter und widerstandsfähiger machen. Digitalisierung ist dabei sehr wichtig. Von Brigitte Kramer

Die Bewerbung - Betteln, Posen, Aufpolieren
Was für eine Gratwanderung. Wer sich um eine Arbeitsstelle bewirbt, muss eigene Ansprüche formulieren und zugleich versuchen, mögliche Erwartungen des Gegenübers zu erfüllen. Außerdem gilt: bloß nicht bedürftig wirken! Das war vor 200 Jahren anders. Damals schrieben Jobsuchende noch richtiggehend Bettelbriefe. Von Justina Schreiber (BR 2023)

Rezepte des Überlebens (3) - Meine Vorfahren und das Kochbuch
Jetzt wird nachgekocht: Iska Schreglmann erweckt in der 3. Podcast-Folge das Familien-Kochbuch von 1871 wieder zum Leben. Mit ihrem 25jährigen Sohn Ben kocht sie eines der ungewöhnlichen Rezepte: Schnepfen-Pastete. Mithilfe einer Ahnenforscherin wird klar, wem das Kochbuch vor 150 Jahren wahrscheinlich gehörte.

Rezepte des Überlebens (2) - Mein Onkel und der Wald
Iska Schreglmann sucht mit einer Pflanzen-Expertin im Wald nach Essbarem. So haben es auch ihre Mutter und ihr Onkel als Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht. Im Dorf ihrer Vorfahren lernt Iska die Überlebens-Tricks der Menschen von damals kennen. Und sie ist in der 2. Podcast-Folge weiter auf der Spur des rätselhaften Kochbuchs aus der Kaiserzeit.

Rezepte des Überlebens (1) - Meine Familie und der Hungerwinter
Iska Schreglmann findet im Nachlass ihrer Mutter ein Kochbuch von 1871. Und sie erfährt, dass ihre Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg als Kinder nicht genug zu essen hatten - wie Millionen von Menschen in Europa. Schon in der 1. Podcast-Folge wird klar: Unser Umgang mit dem Essen ist bis heute durch die Erlebnisse unserer Vorfahren geprägt.

Was macht uns aus? - Der feine Unterschied zwischen Mensch und Tier
Was macht den Mensch zum Menschen? Während auch andere Tiere lernen, Werkzeuge gebrauchen, kommunizieren und kooperieren, scheint sich der menschliche Geist deutlich von dem der übrigen Tiere zu unterscheiden. Von Prisca Straub (BR 2020)
Charles Robert Darwin
Leben ist Veränderung - mit dieser Erkenntnis kehrte 1836 Charles Darwin von seiner Forschungsreise aus Amerika zurück nach England. Seine Theorie zur Entwicklung der Arten veränderte das damalige Weltbild. Von Fritz Dumanski (BR 2009)

Wahrnehmung und Klischee - Die Entstehung von Vorurteilen
Schon als Kind lernen wir, die Welt in Kategorien einzuteilen. Wer ist Freund, wer Feind? Evolutionär betrachtet waren Vorurteile vorteilhaft. Heute sind sie oft diskriminierend. Was können wir dagegen tun? Von Maike Brzoska (BR 2021)

Die deutschen Sinti und Roma - Die Geschichte einer Minderheit
Ursprünglich stammen Sinti und Roma aus Indien, von dort aus wanderten sie über viele Jahrhunderte nach Westen. Auf deutschem Boden zunächst geduldet, erklärte man die "Fremden" bald zu Vogelfreien. Danach kam es immer wieder zu Tötungen und Vertreibungen. Von Maike Brzoska (BR 2022)

Die Arbeitslosen von Marienthal - Eine bahnbrechende Sozialstudie
Revolution oder Resignation - wie reagiert der Mensch, die Gemeinschaft auf Arbeitslosigkeit? Eine Sozialstudie aus den 1930er Jahren sucht Antworten durch ungewöhnliche Methoden und verändert die Forschung bis heute. Von Marlen Fercher (BR 2021)

Sozialer Wohnungsbau - Geschichte eines umstrittenen Konzepts
Der soziale Wohnungsbau war wichtig für den Wiederaufbau in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Wohnungsnot groß war. Eine Erfolgsgeschichte, doch heute ist das Konzept umstritten. Von Georg Gruber (BR 2019)

Das Spenden - Warum wir Menschen teilen
Im Jahre 2022 wurden in Deutschland etwa 5,67 Milliarden Euro privat gespendet. Jeder zweite Deutsche hat schon einmal Geld für einen guten Zweck verschenkt. Warum tun wir das? Warum geben Menschen etwas von ihrem Besitz ab? Setzt man sich mit den Ursachen und der Geschichte des Spendens auseinander, so lernt man viel darüber, wer wir eigentlich sind. Autor: Andreas Hauber (BR 2023)

Die ägyptische Göttin Isis - Tochter von Himmel und Erde
Wir kennen die Göttin Isis als Göttin des Lebens und des Todes aus der Ägyptischen Mythologie. Isis kann heute als Verkörperung einer Sehnsucht nach der ursprünglichen Muttergottheit verstanden werden, die über die Jahrtausende einem überwiegend männlichen Gottesbild weichen musste. Von Andreas Hauber (BR 2022)

Von der Müdigkeit - Wenn der Körper erschöpft ist
Müdigkeit - ein Zustand des "Dazwischen", der inspiriert oder nervt. Für viele Menschen ist es unangenehm, müde zu sein, es kann zur Qual werden und einen davon abhalten, das Leben zu gestalten. Aber Müdigkeit eröffnet faszinierende Erfahrungen der Unschärfe. Von Kirsten Zesewitz ( BR 2023)

Maria Callas - Operndiva mit Kultstatus
"Kult" und Mythos", nur wenige Künstler des 20. Jahrhunderts verkörpern diese Begriffe einer irrationalen Wirkmächtigkeit so eindringlich wie Maria Callas. Was machte sie, die bis heute wie kaum eine anderer Sängerin verehrt wird, zu solch einer Ausnahmeerscheinung? Von Markus Vanhoefer (BR 2008)

Der globale Süden - Ein umstrittener Begriff
Seit dem Ende des Kalten Kriegs wird der Begriff "Dritte Welt" in entwicklungspolitischen Gruppen, Medien und der Wissenschaft zunehmend durch "Globaler Süden" ersetzt. Was damit gemeint ist, bleibt oft unklar. Und die gemeinsamen Interessen ärmerer Länder sind oft auch nicht gegeben. Von Thomas Grasberger (BR 2023)

Das Immunsystem - Wächter unseres Körpers
Schon einfache Organismen besitzen einen Abwehrmechanismus, um sich vor Veränderungen durch Krankheitserreger zu schützen. Das menschliche Immunsystem ist hochkomplex, es besteht aus vielfältigen mechanischen und biochemischen Schutzstrategien. Von Daniela Remus (BR 2020)

Ulugh Beg - Ein Wissenschaftler auf dem Thron
Der Timuridenfürst Ulugh Beg (1394-1449) übernahm den Thron in Samarkand, heute Usbekistan, von seinem Großvater. Doch statt wie dieser als gefürchteter Herrscher andere Reiche zu erobern, zog er die Wissenschaft vor: Als Astronom und Mathematiker leistete er in seinem Observatorium Erstaunliches - lange vor Erfindung des Teleskops. Von Julia Smilga

Das Murmeltier - Mit Pfiff und dickem Pelz
Ein Murmeltierjahr ist kurz und dauert oft nicht einmal sechs Monate. In dieser kurzen Zeit heißt es, Junge zur Welt bringen, säugen, entwöhnen und ihnen und sich selbst schnell zu einer Speckschicht verhelfen. Von Anja Mösing (BR 2016)

Der Weltzukunftsrat - Das Morgen neu denken
Weil die Politik an einer nachhaltigen Zukunftspolitik scheitert, ist die globale Zivilgesellschaft aktiv geworden: Der Weltzukunftsrat versammelt 50 Vordenker aus 40 Nationen, die global lokale Modelle für enkeltaugliche Politik suchen und als Modelle für die Welt zur Verfügung stellen. Von Geseko von Lüpke (BR 2023)

Die Kalorie - wie eine Maßeinheit die Gesellschaft verändert hat
Arme Menschen sind selbst schuld, wenn sie hungern! Sie müssen nur richtig essen. Mit dieser Überzeugung führen Wissenschaftler im 19. Jahrhundert eine Maßeinheit für Ernährung ein: die Kalorie. Von Stefan Foag

Pilgern - Unterwegs zu heiligen Orten
Ob auf dem Jakobsweg, der indischen Kumbh Mela oder der muslimischen Haddsch: Pilgern liegt weltweit im Trend. Seit Jahrtausenden machen sich Menschen auf zu heiligen Orten, Flüssen, Bergen, Gurus. Warum eigentlich? Von Sylvia Schopf (BR 2015)

Geschichte der Privatsphäre - Menschliches Grundbedürfnis oder Konstrukt?
Wir bedauern heute den Verlust unserer Privatsphäre durch Digitalisierung und Internet. Aber geschichtlich gibt es das Konzept der Privatsphäre noch gar nicht so lange. Von Sabine Straßer (BR 2020)

Diskretion - Respekt vor dem Privaten
Diskretion - das klingt nach einer altmodischen Tugend, ist aber eine komplexe soziale Übung. Gefühl, Körper, Geld: Diskretion zieht eine Grenze um das, was wir als besonders privat empfinden. Von Beate Meierfrankenfeld (BR 2020)

Eisschmelze - Das große Rauschen
Die Folgen des Klimawandels bedrohen das ewige Eis: Gletscher, Eisschilde, Meereis und Permafrostböden tauen auf. Infolgedessen wird es vermehrt zu Überflutungen, Lawinen, Erdrutschen und Steinschlägen kommen. Von Claudia Steiner (BR 2019)

Country-Musik - Der Blues des weißen Mannes
Es gibt wohl nur wenige Musikrichtungen, die so polarisieren wie Country-Music. Ihre Fans lieben sie als Inbegriff einer patriotisch-konservativen heilen Welt, Skeptiker betrachten sie als verlogene Cowboy-Romantik und reaktionären Farmer-Kitsch. Doch die Ursprünge der weißen Popularmusik liegen nicht in Nashvilles Tonstudios, sondern in der Wildnis der Appalachen. Von Markus Vanhoefer (BR 2022)

Die halbe Erde unter Schutz - Rettungsmaßnahmen für Klima und Arten
Umweltorganisationen gehen davon aus, dass nur große globale Schutzgebiete den Klimawandel und das Artensterben aufhalten können. 50 Prozent des Planeten müssten und könnten unter Schutz gestellt werden, es sei der günstigste und einfachste Weg. Von Marko Pauli (BR 2021)

Gefühle wagen! Für mehr Berührbarkeit und Verletzlichkeit
Gefühle gehören ins Private, m Job hingegen muss man sich einen dicken Panzer zulegen - so der Mythos. Gefühle wie Angst oder Ohnmacht gelten als unprofessionell. Doch der Preis dieser "Unberührbarkeit" ist hoch: Abstumpfung auch gegenüber den schönen Gefühlen. Von Karin Lamsfuß