
Radiowissen
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Ernest Shackleton - Führungskunst in Extremsituationen
Sir Ernest Shackleton überlebt mit seiner Crew 635 Tage im antarktischen Eis - ohne Schiff, ohne Aussicht auf Rettung. Er bewahrt eine positive Haltung, hält die Moral hoch, inspiriert durch Vorbild und trifft kluge Entscheidungen. Eine Lektion in Krisenführung. Von Lavina Stauber (BR 2025)

Das Interstitium - Unübersehbar groß im Körper
2018 sorgte ein Team von US-amerikanischen Wissenschaftlern für viel Aufsehen. Die Forschenden hatten ein neues System im Körper entdeckt, manche sprachen sogar von einem neuen Organ: Es geht um das Gewebe, das die Organe umhüllt, wissenschaftlich: Interstitium. Wie ist es damals zu dieser Veröffentlichung gekommen? Und: ist das, was die Forschenden entdeckten, tatsächlich neu? Muss die Anatomie des menschlichen Körpers vielleicht sogar umgeschrieben werden? Von Daniela Remus (BR 2024)

Söldner - Geschichte der Schattenarmeen
Der Krieg ist ihr Handwerk. Doch sie kämpfen nicht als Soldaten für ihr Land, sondern gegen Sold, also gegen Bezahlung, für eine fremde Macht. Das Söldnertum besteht schon seit langem. Von Claudia Steiner (BR 2024)

Klimawandel und Wildtierwanderungen - Wenn Tier neue Wege gehen müssen
Zugvögel, Meeressäuger oder Huftiere verändern wegen der Erderwärmung ihr Wanderverhalten. Sie nehmen Umwege, um an Wasser und Nahrung zu gelangen, suchen neue Verbreitungsgebiete, wo sie anderen Arten ins Gehege kommen. In den kälteren Lebensräumen wird es eng. Von Brigitte Kramer

Der Spiegel - Reflektor unserer Sehnsüchte und Irrtümer
Ein Blick in den Spiegel macht sichtbar, was sonst unsichtbar bliebe. Schon immer sahen die Menschen mehr in ihm als einen einfachen Alltagsgegenstand. Sagt er uns die Wahrheit oder täuscht er uns? Ein Alltagsgegenstand voller Facetten. Von Silke Wolfrum (BR 2024)

Kinder haben Rechte - Die Geschichte der Kinderrechte
Spielen statt arbeiten, lernen dürfen, vor Gewalt geschützt sein: Kinderrechte waren lange nicht selbstverständlich. Bis zur UN-Kinderrechtskonvention war es ein weiter Weg: Erst nach und nach wurde Kinderarbeit im 19. Jahrhundert eingeschränkt und das Recht auf Bildung verankert. Ein Streifzug durch die Geschichte. Von Elsbeth Bräuer (BR 2022)

Bayerischer Ministerpräsident - Geschichte des schönsten Amts der Welt
Mit der Bamberger Verfassung von 1919 wird auch das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten geschaffen. Seine historischen Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Erst nach 1945 bekommt das höchste Amt im Freistaat Bayern die Befugnisse, die es heute hat. Von Thomas Grasberger

Hunde und ihr Geruchssinn - Die Supernasen im Tierreich
Die Hundenase ist ein echtes Hochleistungsorgan. Hunde verfolgen Wild, spüren Verschüttete auf, erschnüffeln Drogen oder Sprengstoff und können sogar Krankheiten am Geruch erkennen. Ihre Nasenlöcher nehmen unabhängig voneinander Gerüche wahr. Doch nicht nur das macht die Hundenase so besonders. (BR 2021) Autorin: Claudia Steiner

Anderes Alter, andere Zeit - Warum ändert sich unser Zeitgefühl?
Die Sommer der Kindheit haben scheinbar ewig gedauert. Und auch die Jugend war eine Lebensphase, in der Zeit reichlich vorhanden war und nur sehr langsam verging. Aber je älter wir werden, desto mehr rasen die Jahre dahin. Woran liegt das? An Routinen und Automatismen, die sich im Laufe des Lebens etablieren? Von Daniela Remus (BR 2024)

Zikaden - Der Sound des Sommers
Wie kann ein kleines Insekt so laute Geräusche erzeugen? Diese Frage stellt sich mancher Mittelmeer-Urlauber beim Gesang der Zikaden. Längst nicht alle Zikadenarten singen, manche sind lästige Pflanzenschädlinge. (BR 2017) Autorin: Christiane Seiler

Amoklauf - Die Psychologie der blinden Gewalt
Amok, eine impulsiv auftretende, scheinbar blindwütige Affekthandlung? Kriminologen gehen vom Gegenteil aus: Die meisten Taten finden nicht spontan statt, sondern sind detailliert geplant. Und: So gut wie alle Täter leiden - zumindest aus ihrer Sicht - unter ausbleibender Anerkennung. Ihnen fehlen angemessene Strategien, um Kränkungserlebnisse einzuordnen und zu verarbeiten. Von Prisca Straub (BR 2017)

Mythos Mond - Wie beeinflusst uns der Erdtrabant?
Er ist ein "herausgerissenes Kind" der Erde, ihr "natürlicher Satellit" und "treuer Begleiter" - und für die Menschheit von überragender Bedeutung: Ohne den Mond würde es uns vermutlich gar nicht geben. Doch wie genau wurde er zum Geburtshelfer für das Leben auf der Erde und wie hilft er bis heute, es zu bewahren? Von Martin Schramm (BR 2024)

Toxische Beziehungen - Wenn Liebe giftig wird
Eifersüchtiger Ehemann? Extrem anhängliche Freundin? Immer häufiger werden Beziehungen als toxisch bezeichnet. Alles nur Küchenpsychologie? Oder hilft es uns negative Beziehungen zu reflektieren und emotionalen Missbrauch öffentlich zu machen? Von Johanne Burkhardt (BR 2024)

Ovids Metamorphosen - Verwandlungsgeschichten als Dauerbrenner
Lasziv, also frech, unanständig und verspielt nennt der römische Rhetoriker Quintilian die Metamorphosen des Ovid. Vielleicht sind dessen Verwandlungsgeschichten gerade deshalb ein literarischer Dauerbrenner. Seit 2000 Jahren regen die Metamorphosen Musiker, Maler, Bildhauer und Dichter immer wieder zu neuen Werken an. Von Simon Demmelhuber (BR 2024)

Emotionale Erpressung - Worte als Waffe
Schuldgefühle erzeugen, Drohungen aussprechen, eisiges Schweigen: Das sind wirksame Mittel, den eigenen Willen durchzusetzen. Statt offen die eigenen Wünsche zu äußern, werden 'hintenrum‘ unangenehme Gefühle beim Gegenüber erzeugt. Von Karin Lamsfuß

So ein Depp! Schimpfen, Fluchen und Verwünschen
Schimpfen gehört zum Menschsein dazu und "Servus, du Scheißkerl" kann durchaus freundlich gemeint sein. Die Funktionen des Schimpfens sind vielfältig und die Kreativität des Schimpfens ist grenzenlos. Von Silke Wolfrum

Der Kampf ums Meer - Tiefsee, Nordpol, Pazifik
Der Wettstreit um die letzten weitgehend unberührten Regionen der Erde ist in vollem Gange: Es geht um Rohstoffe und Fischgründe auf der hohen und in der tiefen See. Schätze, die es sich - auch wegen des Klimawandels - zunehmend zu heben lohnt. Von Lukas Grasberger (BR 2023)

Thomas Mann und die Seinen - Im Hofstaat des Zauberers
Es war ein Privileg, dieser Familie zu entstammen. Die sechs Kinder des berühmten Schriftstellers Thomas Mann und seine Frau Katja waren sich ihrer herausgehobenen Stellung wohl bewusst. Für die vier Jüngeren - Golo und Monika, Elisabeth und Michael - wurde das schon früh zur Belastung, während die beiden Ältesten, Erika und Klaus, bereits als Jugendliche versuchten, daraus Kapital zu schlagen. Sie präsentierten sich der Öffentlichkeit als "geniale Kinder eines genialen Vaters". Ihre Erfolge auf der Bühne und als Autoren täuschten allerdings nicht darüber hinweg, dass es letztendlich immer nur der Glanz des "Großschriftstellers" Thomas Mann blieb, in dem sie sich sonnen konnten. Die Eltern ihrerseits banden nach der Emigration aus Deutschland ihre Kinder nach Möglichkeit in den "Hofstaat des Zauberers" ein, um das Fortbestehen von Thomas Manns Karriere zu sichern. Von Carola Zinner (BR 2015)

Operation Overlord - Die Landung der Alliierten
Der D-Day, der Decision Day wurde als Tag der Entscheidung von den Alliierten genauso wie von Nazi-Deutschland erwartet, über zwei Jahre hatten sich vor allem Briten und Amerikaner auf eine der größten Militäroperationen der Geschichte intensiv vorbereitet. Als die Alliierten dann am 6.Juni 1944 in der Normandie tatsächlich an Land gingen, geschah dies unter hohen Verlusten. Heute gilt die Invasion nicht mehr als die Entscheidungsschlacht, als die sie die Zeitgenossen sehen wollten, aber als Tag von hoher symbolischer Bedeutung, wenn es um die Nachkriegsordnung in West-Europa ging. Von Steffi Illinger (BR 2024)

Ludwig I. von Bayern - Ein großer König mit großen Emotionen
Ludwigs Jugend war von dominanten Männern geprägt, die er lieber nicht verärgerte: Napoleon, Vater Max Joseph und dessen allmächtiger Minister Montgelas. Dazu hörte und sprach der Junge schlecht. Trotzdem wurde aus Ludwig kein Menschenfeind auf dem Thron, sondern ein kunstbegeisterter Schwärmer, der München zum Isar-Athen machte. Am liebsten wollte er beides - Fortschritt und Tradition versöhnen. Von Marita Kraus

Mamas Liebling - Wenn Eltern unterschiedlich lieben
Kaum jemand spricht offen darüber. Doch in den meisten Familien ist es der Fall: Mama oder Papa bevorzugen eines ihrer Kinder. Diese ungleiche Behandlung hinterlässt Spuren in der Psyche aller Geschwister. Von Veronika Wawatschek

Hitlers Nachfolger - Admiral Dönitz und der Mai 1945
Hitlers Selbstmord und die Kapitulation der Wehrmacht am 8.Mai 1945 bedeuteten nicht das Ende des Deutschen Reiches. In der Marineschule Mürwik bei Flensburg agierte noch fast drei Wochen eine Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz, den Hitler zu seinem Nachfolger ernannt hatte: Ein bizarrer Spuk mit Kabinettssitzungen, Minister-Denkschriften - und einem Staatsbegräbnis. Auch als die britische Armee das Treiben mit Festnahmen beendete, blieb Dönitz überzeugt, rechtmäßig im Amt zu sein. Von Rainer Volk

Zoonosen - Bedrohung aus dem Tierreich
Tollwut, Ebola, Aids, die Pest und höchstwahrscheinlich auch Covid-19 - viele Erkrankungen, die weltweit vorkommen, haben eines gemeinsam: Ihre Erreger sprangen irgendwann vom Tier auf den Menschen über. Es sind Zoonosen. Wie können wir uns vor den tierischen Erregern schützen? Von Maike Brzoska (BR 2024)

Warum Tiere kooperieren - Altruismus im Tierreich
Tiere helfen einander - das gilt für Schweine ebenso wie für Ameisen. Offenbar ist Egoismus kein Konzept, das zum Überleben taugt. Wie vielfältig die Formen von Altruismus und Kooperation sind, findet die Wissenschaft nach und nach heraus. Und stellt sich die Frage nach dem tieferen Sinn dieser Strategien. Von Christiane Seiler (BR 2024)

Velo, Radl, Mountainbike - Ein Gefährt und seine Geschichte
Der Klimawandel und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein machen das Fahrrad zu einem der großen Hoffnungsträger in der Verkehrspolitik. Radeln - die Anfänge dieser Fortbewegungsart reichen weit zurück - vielleicht sogar bis Leonardo da Vinci. Bis das Rad aber endgültig straßentauglich ist, vergehen noch Jahrhunderte. Von Herbert Becker (BR 2009)

Der Schweizer Scheich - J. L. Burckhardt und das antike Petra
Eigentlich will der Schweizer Orientreisende J.L. Burckhardt den Weg nach Timbuktu erkunden und von dort aus Zentralafrika erforschen. Doch dabei entdeckt er die Felsenstadt Petra wieder und den großen Felsentempel von Abu Simbel. Von Johannes Marchl

Hi, Hochwohlgeborener! Andere Zeiten, andere Anreden
Um eine Anrede kommt niemand, der spricht oder schreibt, herum. Aber die höflichen Worte zu Beginn jeder Nachricht sind aktuell im Wandel und alte Regeln über "Liebe..." oder "Sehr geehrte..." außer Kraft gesetzt. Nicht zum ersten Mal in der langen Geschichte der Anredeformen. Von Marie Schoeß

Ziegen - Weidetiere im Klimawandel
Ziegen sind neugierige, intelligente Tiere mit einer engen Bindung an die Menschen, die sie versorgen. Wie funktionieren sie als Herde? Können sie Biotope schützen und damit einige Folgen des Klimawandels begrenzen? Im Naturschutz setzt man zunehmend auf wiederkäuende Weidetiere wie die Ziegen. Von Christiane Seiler (BR 2023)

Geächtet oder akzeptiert? - Täter in der Familie
Familienangehörige von Straftätern sind manchmal lange Zeit schweigende Mitwisser. Nachdem eine Strafe verbüßt ist, werden Täter oder Täterin oft als das "schwarze Schaf" der Familie gebrandmarkt. Dabei wirken sich stabile familiäre Bande positiv auf das weitere Leben aus. Von Karin Lamsfuß

50 Jahre Computerspiele - Pong, Pac-Man und Co
180 Milliarden US-Dollar, so viel hat die Games-Branche 2021 weltweit umgesetzt. Computerspiele boomen - und das seit Jahren. Dabei fing alles ganz klein an, mit einem eckigen Ball und zwei Strichen als Schläger. Von Christian Schiffer (BR 2022)

Bayerns SPD in Königreich und Republik - Aufbruch in die Moderne
Mit Reformen statt mit Revolution wollte die SPD im Königreich Bayern eine demokratische Gesellschaft durchsetzen. Der Erste Weltkrieg führte zur Zerreißprobe. Von Renate Eichmeier (BR 2024)

NS-Vergangenheit als Familiengeschichte - Folgen und Aufarbeitung
Nach 1945 wurde geschwiegen, lange geschwiegen. Dann erforschten Historikerinnen und Historiker akribisch vieles Details der NS-Schreckensherrschaft, richteten Gedenkstätten ein. Und jetzt ist die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit in den Familien angekommen. Von Daniela Remus (BR 2020)

Todesmärsche bei Freising - Die qualvollen Trecks von KZ-Häftlingen
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwangen die Nationalsozialisten Tausende von KZ-Gefangenen aus dem ganzen Reich auf Todesmärsche Richtung Süden, oft nach Dachau. Viele Häftlinge starben auf dem Weg, der im April 1945 durch den Landkreis Freising führte. Von Ulrike Beck

Generationenübergreifende Wohnmodelle - Gemeinsam statt einsam
Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum - Die Gesellschaft wird immer älter - In den Städten dominieren Ein-Personen-Haushalte. Das Unbehagen wächst. Sind generationsübergreifende Wohnformen eine Alternative? Welche Motive und Wünsche haben die Gemeinschaftssuchenden und welche Herausforderungen gibt es? Von Sylvia Schopf (BR 2022)

Einsamkeit - Mehr als allein
Viele Menschen sind einsam. Das ist nicht nur psychisch-emotional ausgesprochen belastend, sondern macht auch körperlich krank. Deshalb fordern Therapeutinnen und Mediziner, dagegen etwas zu unternehmen. Von Daniela Remus (BR 2022)

"Mehr Licht" oder "Mehr Nicht"? - Das Gewicht der letzten Worte
Goethe, Marie-Antoinette, Oskar Wilde: Sie starben, wie sie gelebt haben - wenn man ihren letzten Worten glaubt. Berühmte letzte Sätze, die über Jahrhunderte hinweg gesammelt und verklärt wurden. Doch was davon ist wahr und was nur Legende? Von Lavina Stauber

Der Bayerische Bauernbund - Eine Partei für die Dörfler
Bauernproteste, deftige Reden und die These, dass "die da oben" von der Praxis einfach keine Ahnung haben. In den 1890er Jahren hat sich deshalb sogar eine Partei gegründet, der "Bayerische Bauernbund". Von Hans Hinterberger (BR 2024)

Singen gegen Apartheid - Miriam Makeba
Welthits wie "Pata Pata" machen die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba berühmt. Sie nutzt ihre Popularität, um gegen das Apartheidregime zu kämpfen. Doch sie zahlt dafür einen hohen Preis. Von Cathrin Hennicke (BR 2024)

Biotopvernetzung - Wenn Lebensräume verbunden werden
Wo sich früher karge Weiden erstreckten, breiten sich heute Büsche und Bäume aus. Tier- und Pflanzenarten, die auf offenen Landschaften angewiesen sind, haben dann keine Chance mehr. Forscher*innen versuchen, etwas dagegen zu unternehmen, die Flächen wieder freizuräumen und die ursprünglichen Bewohner zurückzuholen. Von Joachim Budde (BR 2023)

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - Die Magie des Neubeginns
Ein neuer Job, eine neue Stadt, eine neue Liebe: Neuanfänge sind aufregend und voller Hoffnung. Voraussetzung für einen kraftvollen Neuanfang sind Mut und Risikobereitschaft sowie ein Abschied. Von Karin Lamsfuß (BR 2024)

Surfen - Ein Sport und seine Geschichte
Surfen war für die Ureinwohner Hawaiis mehr als ein Freizeitvergnügen: Sich auf hölzernen Brettern Wind und Wellen auszuliefern, war für die Südsee-Insulaner gar eine Religion. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet sich das Surfen weltweit. Von Lukas Grasberger

Von Wutausbrüchen, Freudensprüngen und Bedürfnissaufschub
Wutanfälle bei Kindern sind berühmt-berüchtigt. Die Kleinen entdecken ihren Willen und wollen ihn durchsetzen. Mit der Zeit lernen sie, Emotionen zu regulieren. Aber was passiert eigentlich mit all den Gefühlen? Von Maike Brzoska (BR 2024)

Claude Lévi-Strauss - Ethnologe und Philosoph
Sind wir anders als sogenannte Naturvölker? Gibt es allgemeine Strukturen des Lebens und Denkens? Für den französischen Forscher und Philosophen Claude Lévi-Strauss galt: es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Völkern. Von Michael Reitz (BR 2020)

Autonomie für Korsika? Lieder für die Freiheit
Korsika: Traumschöne Insel im Mittelmeer, bewohnt von widerborstigen Korsen, die seit Jahrhunderten um ihre Freiheit kämpfen. "Korsika ist nicht Frankreich", "Freiheit für Korsika": Solche Graffiti finden sich überall auf der Insel. Welche Rolle spielen dabei die eigene korsische Identität und Sprache? Von Vanja Budde (BR 2023)

Insektenvielfalt auf der Wiese - Eine Welt für sich
Wiesen sind voller Geheimnisse, vor allem was ihre kleinsten Bewohner angeht: Die Insekten. Sie sind die wahren Regenten dieses Mikrokosmos und verbringen ihr oft nur kurzes Leben auf sehr vielfältige Weise. Von Christiane Seiler (BR 2019)

Taxigeschichte - Mietsänften und Kraftdroschken
Die Geschichte des Taxis ist ein faszinierendes Kapitel Transport-Kultur, ein Spiegel technischen Fortschritts. Kunden gegen Entgelt zu transportieren, das beginnt mit Sänften und Kutschen, geht über Fahrräder, bis hin zu den motorisierten Taxis der Neuzeit. Von Martin Trauner

Sebastian Kneipp - Der Pfarrer als "Wasserdoktor"
Seine Wasserkur hat den Pfarrer Sebastian Kneipp berühmt gemacht. Arme und reiche Menschen pilgerten Ende des 19. Jahrhunderts nach Bad Wörishofen, um sich vom "Wasserdoktor" behandeln zu lassen. Manch Apotheker und Arzt neidete Kneipp den Erfolg und sie verklagten ihn wegen Kurpfuscherei. Von Barbara Weiß (BR 2021)

Traum von einer neuen Weltordnung - Bandung-Konferenz 1955
Es waren wenige Tage, die die Weltpolitik verändert haben. In den 1950er Jahren spielen Staaten Afrikas und Asiens international keine Rolle. Um das zu ändern, solidarisieren sich Staaten beider Kontinente. Von Linus Lüring

Der Kiebitz - Wenn der Lebensraum Wiese verschwindet
Kiebitze zählten einst zu den häufigsten Wiesenbrütern in Deutschland. Doch ihre Bestände gehen rasant zurück. Vogelschützer wollen jetzt in einem "Kiebitz-Projekt" das Überleben des Wiesenbrüters sichern. Von Werner Bader (BR 2024)

Urzeitkrebse - Überlebenskünstler mit Fangemeinde
Urzeitkrebse gab es schon auf der Welt, als Dinosaurier über unsere Erde stapften. Anders als die Urzeitechsen sind die Krebse aber nicht ausgestorben. Von Maike Brzoska (BR 2024)