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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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Darüber reden statt darunter leiden

Michaela Lechner, Präsidentin der MKÖ über den Kontinenztag am 25. Juni im Wiener Rathaus

Jun 23, 20252 min

Perspektiven: Steyler Missionare

Ordensoberer P. Ribeiro im Gespräch.

Jun 23, 202526 min

Lebenswege: Andrea Götsch

Sie ist Klarinettistin, Dirigentin, Komponistin und Fußballerin

Jun 23, 202524 min

Impuls für den Tag am 23.6.2025

Die Psychotherapeutin Rotraud Perner über die Bibelstelle des Tages.

Jun 23, 20252 min

CD der Woche: Dolce concento

Interpreten: Marie Théoleyre, La Palatine, Guillaume HaldenwangLabel: harmonia mundiEAN: 3149020953990Wenn man an die Musik am Hofe Ludwigs XIV denkt, fällt einem unweigerlich Jean-Baptiste Lully ein – der Inbegriff französischer Barockpracht. Die neue CD „Dolce Concento“ des Ensembles La Palatine zeigt jedoch, dass hinter dem Glanz von Versailles eine vielschichtige musikalische Realität pulsierte, geprägt von italienischen Einflüssen, die das französische Musikleben nachhaltig formten. Michael Gmasz verrät auch heute wieder mehr darüber.Marie Théoleyre und Guillaume Haldenwang nehmen uns gemeinsam mit ihrem Ensemble La Palatine mit auf eine klangvolle Reise durch das Paris des 17. Jahrhunderts, wo italienische Komponisten wie Francesco Cavalli, Paolo Lorenzani, Theobaldo di Gatti, Antonia Bembo oder André Campra ihre Spuren hinterlassen haben. Die Auswahl der Werke, chronologisch aufgeteilt in drei Akte, ist dabei ebenso kenntnisreich wie abwechslungsreich: von dramatischen Opernauszügen über empfindsame Kantaten bis hin zu tänzerischen Instrumentalstücken spannt sich ein Bogen, der die kulturelle Durchmischung jener Zeit eindrucksvoll hörbar macht.Besonders hervorzuheben ist die stilistische Feinfühligkeit, mit der La Palatine die unterschiedlichen musikalischen Idiome interpretiert. Théoleyres Sopran überzeugt durch klare Linien und emotionale Tiefe, während Haldenwangs Cembalo-Spiel die klangliche Basis mit Eleganz und Raffinesse bereitet. Die Aufnahmequalität ist – wie bei harmonia mundi gewohnt – exzellent und lässt jedes Detail der historischen Klangfarben zur Geltung kommen.„Dolce Concento“ ist also mehr als eine Anthologie barocker Raritäten – es ist ein musikalisches Porträt einer Epoche, in der italienische Komponisten das französische Musikleben bereichert und mitgestaltet haben. Eine CD, die nicht nur historisch Interessierte begeistert, sondern auch klanglich höchsten Genuss bietet. (mg)

Jun 21, 20251 min

Perspektiven: Steyler Ordensoberer Ribeiro

P. Anselmo Ribeiro SVD über die Herausforderungen des Ordens.

Jun 19, 202528 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Juni 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 22. Juni 2025Lukas 9,18-24Es macht einen großen Unterschied, wann und wie jemand mir diese Frage stellt. „Was sagen die Leute über mich?“ In einem lockeren Gespräch wird leicht einmal über den Tratsch geredet, wie man so allgemein von den Anderen eingeschätzt und wahrgenommen wird.

Jun 18, 20259 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 19. Juni 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 19. Juni 2025Lukas 9,11b-17Ich freue mich für alle, die dank dem arbeitsfreien Fronleichnamsfest mit einem Urlaubstag am Freitag gleich vier Ferientage gewonnen haben. Dem Konkordat von 1933, dem Vertrag zwischen unserer Republik und dem Heiligen Stuhl, dem Vatikan, verdanken wir es, dass dieser katholische Feiertag für alle ein Fest ist.

Jun 18, 20258 min

Perspektiven mit Ute Karin Höllrigl & Katharina Kolaritsch

Nach Innen wachsen, nach außen wirksam werden.Psychotherapeutin Ute Karin Höllrigl und Mediatorin Katharina Kolaritsch haben gemeinsam die Gesellschaft für Friedensforschung gegründet. Beide sind im Grundberuf Juristinnen, vor allem aber eint sie der Wunsch unsere Welt aktiv mitzugestalten. Für Weltfrieden zu sorgen scheint ein übergroßes und nicht erfüllbares Projekt zu sein. Doch so sind die beiden überzeugt: "Frieden will zunächst in uns selbst beginnen. Wenn wir unseren möglichen Schritt tun - genau dort, wo wir im Kleinen oder Großen gefragt sind - tragen wir unser Mögliches bei, damit sich auch im außen der Frieden verwirklichen kann."Was das konkret bedeutet hat Veronika Bonelli nachgefragt.Musik: Marie Spaemann, Shadow & Seeking Joy

Jun 16, 202525 min

Impuls mit Franziska Libisch-Lehner_Freitag

Mt 6, 19-23

Jun 16, 20253 min

Impuls mit Franziska Libisch-Lehner_Mittwoch

Mt 6, 1-6.16-18

Jun 16, 20253 min

Impuls mit Franziska Libisch-Lehner_Dienstag

Mt 5, 43-48

Jun 16, 20253 min

Lebenswege: Heribert Prantl

Porträt des bayerischen Journalisten.

Jun 16, 202526 min

Impuls mit Franziska Libisch-Lehner_Samstag

Mt 22, 34-40

Jun 16, 20253 min

Impuls mit Franziska Libisch-Lehner_Montag

Mt 5, 38-42

Jun 16, 20252 min

Lebenswege: Heribert Prantl

Porträt des langjährigen Ressortleiters der Süddeutschen Zeitung und nunmehrigen Kolumnisten.

Jun 15, 202530 min

Impuls für den Tag am 14.6. mit Matthias Beck

10. bis 14. Juni - 10. Woche im JahreskreisAchte auf das, was in dir vorgeht! Matthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor macht sich Gedanken zu den Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Es sind Abschnitte aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums - die sogenannte Bergpredigt.Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?"Samstag, 14. JuniJa oder nein!?Mt 5, 33-37Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.

Jun 14, 20253 min

CD der Woche: Dvořák

Interpreten: Mandelring QuartettLabel: auditeEAN: 4022143978288Er ist einer der großen musikalischen Vertreter der nationalen Schule aus Tschechien und hat Folgegenerationen von komponierenden Landsleuten geprägt – Antonín Dvořák. Für einige Zeit hat er jedoch in Amerika gelebt und sich auch musikalisch sehr mit diesem Land auseinandergesetzt. Ergebnisse dieser Zeit präsentiert das Mandelring Quartett auf seiner neuen CD, von der sich Michael Gmasz begeistert zeigt.Im September des Jahres 1892 hat für den Komponisten Antonín Dvořák eine spannende Phase seines Lebens begonnen. Da hat er nämlich die Stelle als Direktor des National Conservatory of Music in New York angetreten. Bis April 1895 war Dvorak in Amerika, dann gings zurück in heimatliche Gefilde zu Frau und Kindern. Ob aus finanziellen Gründen oder eben aufgrund der Sehnsucht nach seiner Familie sei dahingestellt. Dass Antonín Dvořák in den USA eine spezielle Entwicklung als Komponist durchgemacht hat, zeigen einige seiner heute noch berühmtesten Werke. Die große 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“ und das „Amerikanische Streichquartett“ genannte F-Dur Quartett gelten als bekannteste Beispiele dafür. Dieses und noch weitere Werke, die in der amerikanischen Zeit Dvořáks entstanden sind, hat nun das Mandelring Quartett auf seiner neuen CD aufgenommen.Pentatonische Skalen, Trommelimitationen, gleichbleibende rhythmische Muster, sparsam harmonisierte Melodien – das sind nur einige der Merkmale, die die amerikanischen Werke Dvořáks prägen. Neben dem F-Dur Quartett sind dies u.a. das Streichquintett in Es-Dur Op.97 und auch die Humoresken Op.101, die zwar 1894 auf Heimaturlaub in Böhmen geschrieben wurden, die Antonín Dvořák allerdings zum großen Teil in den USA skizziert und konzipiert hat. Das Mandelring Quartett gestaltet alle drei erwähnten Werke, die Humoresken in einer Bearbeitung von Matthias Eichhorn, weniger archaisch sondern vor allem spritzig, locker und farbenfroh. Der Finalsatz des F-Dur Quartetts ist eine tänzerische, vor Leichtigkeit strotzende Petitesse, die den Charakter der Humoresken schon gut vorwegnimmt. Auch das Es-Dur Quintett, hier verstärkt durch Bratschist Roland Glassl, klingt in dieser Aufnahme federnd und elegant. Eine CD, die gerade jetzt lauen Sommerabenden, vielleicht mit einem kühlen Getränk in der Hand, die richtige Stimmung verleiht. (mg)

Jun 14, 20252 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 15. Juni 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 15. Juni 2025Johannes 16,12-15Christen auf der ganzen Welt beginnen ihre Gebete „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Mit diesen Worten werden auch überall Taufen mit dem Wasser vollzogen, an Kindern wie an Erwachsenen. Glauben also Christen an drei Götter? Dieser Vorwurf wird von anderen Religionen gegen das Christentum erhoben.

Jun 13, 20258 min

Impuls für den Tag am 12.6. mit Matthias Beck

10. bis 14. Juni - 10. Woche im JahreskreisAchte auf das, was in dir vorgeht! Matthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor macht sich Gedanken zu den Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Es sind Abschnitte aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums - die sogenannte Bergpredigt.Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?"Donnerstag, 12. JuniGerechtigkeitMt 5, 20-26

Jun 12, 20253 min

Das erste Buch über Leo XIV.

Leo XIV. – Der neue Papst, das erste Buch, das im deutschsprachigen Raum über den neuen Papst bei Herder erschien, ist ein kenntnisreicher Blick auf das Erbe von Papst Franziskus und ein Porträt seines Nachfolgers, Leo XIV., der als Robert Francis Prevost in Chicago geboren wurde.

Jun 12, 202526 min

P. Andreas Batlogg über Papst Leo XIV.

Pater Andreas Batlogg ist Jesuit und langjähriger Vatikankenner. Er war in den entscheidenden Tagen in Rom vor Ort und liefert exklusive Einblicke in die Atmosphäre des Übergangs. Das Buch ist seit Ende Mai im Buchhandel erhältich.

Jun 11, 202526 min

Impuls für den Tag am 11.6. mit Matthias Beck

10. bis 14. Juni - 10. Woche im JahreskreisAchte auf das, was in dir vorgeht! Matthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor macht sich Gedanken zu den Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Es sind Abschnitte aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums - die sogenannte Bergpredigt.Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?"Mittwoch, 11. JuniGesetz mit SinnMt 5, 17-19

Jun 11, 20252 min

Impuls für den Tag am 13.6. mit Matthias Beck

10. bis 14. Juni - 10. Woche im JahreskreisAchte auf das, was in dir vorgeht! Matthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor macht sich Gedanken zu den Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Es sind Abschnitte aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums - die sogenannte Bergpredigt.Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?"Freitag, 13. JuniEhebruch im HerzenMt 5, 27-32

Jun 10, 20253 min

Impuls für den Tag am 10.6. mit Matthias Beck

10. bis 14. Juni - 10. Woche im JahreskreisAchte auf das, was in dir vorgeht! Matthias Beck, Pfarrer von St. Josef in Margareten, Mediziner und Autor macht sich Gedanken zu den Evangelien, die in dieser Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Es sind Abschnitte aus dem 5. Kapitel des Matthäusevangeliums - die sogenannte Bergpredigt.Das zuletzt veröffentlichte Buch von Matthias Beck heißt: "Gott finden. Wie geht das?" Dienstag, 10. JuniSalz der ErdeMt 5, 13-16

Jun 10, 20252 min

CD der Woche: Mozart: Haffner-Akademie

Interpreten: Anna Prohaska, Ensemble Resonanz, Herbert Schuch, Riccardo MinasiLabel: harmonia mundiEAN: 3149020951972Kaum zu glauben, aber mit der Haffner-Akademie hat die Sopranistin Anna Prohaska ihr erstes reines Mozart Album aufgenommen. Gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz unter der Leitung von Riccardi Minasi ist eine abwechslungsreiche und spannungsgeladene CD gelungen, die nicht nur Michael Gmasz von Beginn an in den Bann gezogen hat.Anna Prohaska lebt in Berlin und gehört zu den Stars der dortigen Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin, das Ensemble Resonanz residiert wiederum in Hamburg und ist seit der Eröffnung im Jänner 2017 Residenzensemble in der dortigen Elbphilharmonie. Für Mozart haben sie unter der Leitung von Riccardo Minasi zusammengefunden. Mozarts Haffner Symphonie bildet das musikalische Zentrum der CD und verleiht ihr auch den Namen. Darum gruppieren sich Arien und Szenen aus diversen Mozart Opern, für die Anna Prohaska wie geschaffen scheint.Anna Prohaska verleiht jeder der ausgewählten Arien mit den vorangestellten Rezitativen Chrakater und Tiefe. Mal ein bisschen schroffer und unheimlich eindringlich, wie bei Elletras Verzweiflungsarie aus Idomeneo. Das ist Dramatik pur, die einem den kalten Schauer über den Rücken jagt. Ganz anders im Ausdruck die verliebte Susanna in ihrer Rosenarie „Giunse alfin – deh vieni non tardar“ aus Le nozze die Figaro. Fein gezeichnet, lyrisch und in freudiger Erwartung auf alles, was noch kommen mag. Auf dem Album kommen noch Arien aus der Entführung aus dem Serail, Cosí fan tutte und La clemenza di tito. Das Ensemble Resonanz ist dabei immer präsent und setzt unter Riccardo Minasi auch seine Akzente. Dazu eine ausgesprochen knackige Haffner Symphonie, die einmal mehr zeigt, wie zeitlos und wirklich aufregend Mozart sein kann, wenn er nur lebendig gespielt wird. Und als grande Finale die Konzertarie Ch’io mi scordi di te, bei der auch der Pianist Herbert Schuch das Seine zu dieser großartigen CD beitragen darf. (mg)

Jun 7, 20252 min

Bibelkabarett

Unter dem Titel "Show down, Mose!" - der Exo-Blues zum Exodus" brachten Bibelwerksdirektorin Elisabeth Birnbaum (Text und Gesang) und Thomas Vogler (Akkordeon und Gitarre) in einem musikalischen Bibelkabarett auf unterhaltsame Weise die „Urfassung der Exoduserzählung“ zu Gehör. Diese wienerische Fassung der Geschichte rund um Mose und den Auszug Israels aus Ägypten beantwortet wichtige Fragen wie: Was hat sich der Dornbusch bei der Berufung des Mose gedacht? Hören Sie Ausschnitte aus dem Bibelkabarett, das während der Langen Nacht der Kirchen 2025 präsentiert wurde.

Jun 6, 202527 min

Kritik: Martines: Isacco

Das Oratorium „Isacco“ der einst erfolgreichenBarockkomponistin Marianna Martines wurde gestern als Oper in der Kammeroperpräsentiert. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Tatsächlich entpuppt sich dieses Oratorium von PietroMetastasio durchaus als bühnentauglich. Anfangs lässt uns die RegisseurinEva-Maria Hockmayr im Glauben, es handle sich um ein Konzert. Die fünf Solistensitzen und warten auf ihren Einsatz. Doch bald beginnen sie ihre Rollen auch zuspielen. Der Raum weitet sich zu einer spärlich möblierten Gründerzeit-Wohnung,in der Abraham und Isaak, Sara, Abrahams Frau, und Gamari - anfangs Freund Isaaks,später sein älterer Bruder, das bekannte biblische Geschehen reflektieren. Sehrsensibel – mit Kreuzen und einem Christbaum - wird auch zum Ausdruck gebracht,dass auch Gott seinen eigenen Sohn am Kreuze geopfert hat.Christian Senn schildert mit seiner angenehmen Stimme dieQualen des Vaters, der von Gott angeleitet wird, den eigenen Sohn zu opfern. SophieGordeladze differenziert ihre Gefühle als Mutter Sara mit viel Ausdruck. Dawird das Drama spürbar. Der Sopranist Dennis Orellana macht aus dem gehorsamenSohn, der bereit ist zu sterben, eine Person, mit der man mitleidet. Alle dreibringen aber auch die emotionalen Zwischentöne, die in Metastasios Text stehen,zum Ausdruck. Auch Anle Gou als Gamari kann da mithalten. Andjela Spaic singtden Engel mit klarer Stimme. Die Dirigentin Chiara Cattani unterstützt mit demBach-Consort Wien die Sänger bei ihrem Bemühen und bringt die Partitur zumBlühen.Metastasio hat nicht nur diesen großartigen Textgeschrieben, sondern auch an der Entwicklung der Komponistin entscheidendenEinfluss geübt. Seine Förderung reichte über seinen Tod hinaus, weil er sieauch finanziell sicherstellte, sodass sie bis an ihr Lebensende freikomponieren konnte. Die Uraufführung des Oratoriums im Hofburgtheater (!) warein großer Erfolg. Und das wundert mich nach dem gestrigen Abend nicht.Musikalisch geht das Werk über viele der wiederentdeckten Barockopern hinaus.Die zahlreichen Koloraturen dienen dem Text und nicht der Präsentation vonVirtuosität. Schön, dass diese Musik entdeckt wurde. Unser Freund Otto Biba warda auch nicht ganz unbeteiligt. Dieser Abend zeigt, dass es schon zu Mozarts Zeitenaußergewöhnliche Komponistinnen gegeben hat und dass eine Regisseurin, eineDirigentin und die Primadonna ein Werk zum Erfolg machen können. Nicht nurFeministinnen sollten hingehen. Sie werden ebenso zufrieden sein wie dasPremierenpublikum. Wertnote: 8,4Foto (c) Herwig Prammer/Musiktheater an der Wien

Jun 6, 20253 min

Ein Gänsehautmoment oder Pierre Gaultier trifft den Ton - erzählt Thomas Höft

Wie fein und zart Pierre Gaultier den triumphalen Einzug eines Eggenberger Fürsten vertonte.

Jun 4, 20252 min

Skandal im Schloss - Barbara Kaiser über ein besonderes Exponat

Was uns ein Brief alles erzählen kann.

Jun 4, 20253 min

Lieblingsobjekte der Ausstellung von Paul Schuster, dem Leiter des Schlosses

Welche Objekte und Ausstellungsräume mag Paul Schuster, Leiter des Schlosses Eggenberg, besonders gerne?

Jun 4, 20251 min

Musik als emotionale Flaschenpost

Für die Ausstellung Ambition & Illusion auf Schloss Eggenberg wurde Musik aus dem Umfeld der Fürsten aufgenommen, sie läuft in den Ausstellungsräumen und ermöglicht ein tiefes Eintauchen in die Geschichte.

Jun 4, 20254 min

Goldene Kutsche, Lautenbuch und andere Schätze

Erstmals seit hunderten Jahren sind die Schätze der Fürsten Eggenberg wieder auf ihrem Schloss vereint, dank internationaler Leihgaben.

Jun 4, 20253 min

Frauenzimmer und ihre Bewohnerinnen

Wie lebten die Fürstinnen auf Schloss Eggenberg? Welche Frauen wohnten und wirkten hier noch, meist im Verborgenen?

Jun 4, 20254 min

Männerwelten im Fürstenschloss

Vorhang auf für die Fürsten Eggenberg

Jun 4, 20254 min

Mit Musik und neuen Medien die Welt vor 400 Jahren entdecken

Für das Konzept der Ausstellung Ambition & Illusion wurden auf Schloss Eggenberg kreative Wege gefunden.

Jun 4, 20254 min

Ambition & llusion

Was sagt uns der Titel der neuen Ausstellung auf Schloss Eggenberg?

Jun 4, 20251 min

CD der Woche: Mancusi Orchestral Works Vol. 2

Interpreten: Budafok Dohnányi Orchestra, Guido MancusiLabel: paladino musicEAN: 9120040731397Zeitgenössisches erklingt auf unserer CD der Woche, die Michael Gmasz wieder aus den vergangenen CD Empfehlungen ausgewählt hat. Darauf ist mit Guido Mancusi der Komponist und musikalische Leiter der Aufnahme in Personalunion zu erleben. Auch so kann Musik des 21. Jahrhunderts klingen.Regelmäßige Konzert- und Opernbesucherinnen und -besucher kennen Guido Mancusi wahrscheinlich eher in seiner Funktion als Dirigent. Dass er aber auch schon seit Beginn seiner Musikkarriere selbst komponiert, haben wohl nicht alle auf dem Schirm. Nachdem seine erste „Personale“ mit eigenen Orchesterwerken nun bereits zehn Jahre zurückliegt, ist es an der Zeit gewesen, sich wieder mit dem eigenen Oevre auseinanderzusetzen. Mancusi ist dabei in seiner Funktion als erster Gastdirigent des Budafok Dohnányi Orchesters zu erleben, dem er mit dem eröffnenden Scherzo zum 30-jährigen Bestandsjubiläum auch gleich das erste Werk gewidmet hat.Darauf folgt ein Feuerwerk an kürzeren und längeren Kompositionen, vorwiegend dem Tanzmusikbereich zuzuordnen. Walzer, Polkas, Galoppe und mit dem Zahlendreher auch „fast“ ein Marsch, irgendwie. Mancusi verschweigt in seinen Kompositionen seine Vorbilder gar nicht, sondern setzt diese, wie John Williams im angesprochenen Scherzo, sogar fulminant in Szene. Seine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent der Wiener Tanzmusik à la Strauss, Lanner, Lehár und co. kommt ihm auch bei seinen eigenen Werken zugute. So transportiert er die Stilistik des ausgehenden 19. Jahrhunderts elegant ins 21., in dem er sich sowohl mit der Wahl der Titel als auch mit seinem musikalischen Material zeitgenössischen Phänomenen widmet. Sie kennen die Tonleiter, die beim Losfahren eines Railjet Zuges erklingt? Mancusi hat sie für seine Schnellpolka Railjet Express im Jahr 2022 für eine rasante musikalische Zugfahrt nach Salzburg verarbeitet. Inklusive mozartscher Anspielungen … An legendäre Nächte in Bukarest mit seinem Schloss Schönbrunn Orchester erinnert der gleichnamige Walzer von 2007, an mit weißem Käse gewürzten Bauernsalat, der offenbar bis heute Eindruck hinterlassen hat, seine Polka Schnell Shopska Salata…s „alla bulgara“. Eine abwechslungsreiche CD, schmissig gespielt und somit auch ein schöner, zeitgemäßer Beitrag zum Strauss-Jahr 2025! (mg)

Jun 4, 20252 min

CD der Woche: Händel Italian Cantatas & Arias

Interpreten: Amanda Forsythe, Opera Prima, Cristiano ContadinLabel: cpoEAN: 761203561629Die amerikanische Sopranistin Amanda Forsythe haben wir bisher meist zusammen mit Boston early Music Group kennengelernt. Nun ist sie mit dem klein besetzten Ensemble Opera Prima mit Werken von Händel zu erleben und interpretiert diese unheimlich gut und spannend, wie Michael Gmasz findet.Anfang des 18. Jahrhunderts hat Georg Friedrich Händel, alias „Il Sassone“, vier Jahre auf einer Studienreise in Italien verbracht. Neben zwei Opern, Rodrigo (November 1707) in Florenz und Agrippina (Dezember 1709) in Venedig, hat er sich in Sachen Vokalmusik in dieser Zeit vorwiegend mit Kantatenkompositionen beschäftigt, von denen knappe 100 überliefert sind. Zwei davon, Armida abbandonata und Agrippina condotta a morire, sowie Ausschnitte aus dem Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno hat Amanda Forsythe nun für ihr neues Solo-Album ausgewählt. Opera Prima präsentiert sich dazwischen mit zwei Instrumentalintermezzi, natürlich auch von Händel und, zumindest was die Sinfonia in B-Dur HWV 339 betrifft, auch aus Rom.Amanda Forsythe gestaltet die beiden Solokantaten mit einer berührenden Intensität und Leidenschaft. Das solistisch besetzte Ensemble Opera Prima mit Cristiano Contadin ist ihr dabei eine hervorragende Stütze, ob auf stürmischer See (Armida) oder auf dem Leidensweg zum Tod (Agrippina). Amanda Forsythes Stimme ist enorm wandelbar, wie sie auch bei den ausgewählten Arien aus dem Oratorium Il Trionfo kunstvoll beweist. Halsbrecherische Koloraturen im Duett mit dem Geiger Federico Guglielmo in Un pensiero nemica di pace perlen nur so dahin, als ob es zu den einfachsten Übungen gehören würde, so zu singen. Lascia la spina, später als Lacia ch’io pianga zu einer der berühmtesten Händel Arien überhaupt geworden, ist hier nicht als Klagelied sondern eher auf der flotteren Seite angelegt, wird im Oratorium aber auch vom allegorischen Vergnügen, Piacere, gesungen. Vom leidenden Pianissimo bis zum ausbrechenden Furioso, Amanda Forsythe beherrscht ihr Fach, und bleibt dabei immer klangschön. (mg)

Jun 4, 20252 min

CD der Woche: Northern Colours

Interpreten: Felix Klieser, Deutsche Radio Philharmonie, Jamie PhillipsLabel: Berlin ClassicsEAN: 885470032481Der Hornist Felix Klieser begibt sich auf unserer CD der Woche auf eine musikalische Reise nach Nordeuropa und macht neben Schweden auch in Norwegen und Finnland Halt. Michael Gmasz hat den Norden auch schon immer faszinierend gefunden und lässt sich daher gerne auf die Reise mitnehmen.Fröhliche und ausgesprochen gastfreundliche Menschen, abwechslungsreiche und wunderschöne Landschaften und hervorragendes, wenn auch teures, Essen und Trinken – so habe ich auf diversen Reisen den europäischen Norden von Norwegen über Schweden bis Finnland bisher kennen und schätzen gelernt. Auch die Musik aus der Region hat mich in den vergangenen Jahren fasziniert, und so trifft Felix Klieser mit seinem Album Northern Colours einen Nerv bei mir! Die nordischen Komponisten haben über die Jahrzehnte ihre eigene Tonsprache entwickelt, die identifizierbar und somit identitätsstiftend ist. Auch der Schwedische Komponist Rolf Martinsson setzt diese Klangtradition in gewisser Weise fort, wie Klieser mit dem ihm gewidmeten Hornkonzert auf seiner neuen CD beweist.Das einsätzige aber doch mehrteilige Werk bietet von der dramatischen Eröffnung bis hin zu ruhigen Klanglandschaften unterschiedlichste musikalische Facetten und verlangt dem Solisten an technischen Herausforderungen alles ab. Bravourös spielt sich Felix Klieser hier durch den Solopart des Konzertes, das zwar modern anmutet und doch immer hörbar bleibt. Neben „Soundscape – A walk in Colours“, wie das Konzert von Martinsson heißt, ist Felix Klieser bei Kurt Atterberg und seinem spätromantisch-virtuosen a-Moll Konzert fündig geworden und ergänzt das Programm noch durch Solveigs Lied von Edvard Grieg und „Der Schwan von Tuonela“ von Jean Sibelius. Eine klingende Hommage an die nordische Musiktradition, virtuos umgesetzt von Felix Klieser und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken unter Jamie Phillips. (mg)

Jun 4, 20252 min

CD der Woche: Baltic

Interpreten: PhilharmonixLabel: Supreme Music GroupEAN: 4028098000784Bisher waren die Philharmonix bekannt für die absolute Abwechslung in ihren Programmen. „Von bis“ hieß die Devise. Auf ihrem neuen Album Baltic sind sie nun ausschließlich mit Kompositionen ihres geigenden Gruppenmitgliedes Sebastian Gürtler zu erleben. Auch so natürlich absolut abwechslungsreich und sehr „philharmix’isch“, findet Michael Gmasz.Zuletzt, auf Volume 3, reichte die Palette noch von Requiem for Falco, über einen Tanz der Salome bis hin zum Odessa Bulgar. Nun heißen die Stücke Noriet Saula Vakarā, Laumas Kāzas oder Tumša Nakte und sind allesamt an lettische Melodien, Volksweisen und sogar Kinderlieder angelehnt. Sebastian Gürtler, auch familiär mit Lettland verbandelt, hat für sich und seine sechs Philharmonix Kollegen neun Stücke geschrieben. Eine bunte Mischung an melancholischen, tänzerischen, sanglichen und manchmal spröden Klängen bieten in einer knappen Dreiviertelstunde eine Abwechslung an Stimmungen, wie immer originell arrangiert und auf allerhöchstem musikalischen Niveau gespielt.Wippende Rhythmen, ungewohnte Harmonien, breite Klangflächen usw. all das ist es, was die Musik des Baltikums oft ausmacht. Und auch Sebastian Gürtler hat sich bei vielen dieser Merkmale für seine eigenen Werke bedient. Jedes der neun Stücke erzählt seine Geschichte, vom galoppierenden Reiter auf der Suche nach seiner Braut, oder eben jener, genannt Lauma, deren Gefühlswelt vor ihrer Trauung zu einem nachdenklichen und doch fröhlichen Klanggemälde wird, oder vom Fischer, der nachts auf dem Wasser sowohl Mond- als auch Polarlicht genießt. Sebastian Gürtler hat seinen Zyklus im Philharmonix Stil arrangiert, sodass seine Kollegen Noah Bendix-Balgley, Thilo Fechner, Daniel Ottensamer, Christoph Traxler, Stephan Koncz und natürlich Ödön Rácz auch auf ihre Kosten kommen. Die Stücke sind zwar stilistisch ähnlich komponiert und dann doch wieder so unterschiedlich, dass ich selbst nach mehrmaligem Hören noch keinen Favoriten festgelegt habe. Wobei die Hymne an die Sommersonnenwende, Laumas Hochzeit und des Waisenkindes Dudelsäcke schon ganz oben stehen. Oder doch die Reiter oder der nächtliche Fischerausflug? (mg)

Jun 4, 20252 min

CD der Woche: Moonlight Variations

Interpreten: Pablo Ferrández, Julien Quentin, Swedish Chamber Orchestra, Martin FröstLabel: Sony ClassicalEAN: 198028986328Manchmal darf es auch wohlklingender Hochglanz sein, der es zur CD der Woche auf radio klassik Stephansdom schafft. Wie das Album Moonlight Variations des Cellisten Pablo Ferrández. „Nachtmusiken“ scheinen derzeit Hochsaison zu haben, wenn man an die Nocturnes-, Serenaden- usw. CDs der vergangenen Wochen und Monate denkt. Mit der Nacht in der Musik hat sich nun auch Pablo Ferrández beschäftigt, und das, obwohl er laut eigener Aussage ein ausgesprochener Morgenmensch ist. Träumerische Melodien von Schumann, Schubert, Liszt, Debussy, Chopin, Ponce und Dvořák hat der junge Cellist Ferrández teils in Originalbearbeitungen, teils in Eigenarrangements mit Orchester- oder Klavierbegleitung aufgenommen. Mit den Rokoko-Variationen von Peter Iljitsch Tschaikowsky findet die CD aber auch einen ganz und gar nicht nächtlichen Höhepunkt, aus musikalischer Sicht aber völlig irrelevant…„Einer der Gründe, weshalb ich so gerne Lieder spiele, ist, dass wir mit dem Cello immer zu singen versuchen.“ So wird Pablo Ferrández im Beiheft der CD zitiert und genau das gelingt ihm auch in den unterschiedlichen Bearbeitungen auf dieser CD. Schon bei Rusalkas Lied an den Mond zur Eröffnung oder auch Schuberts Nacht und Träume. „Heil’ge Nacht, du sinkest nieder; Nieder wallen auch die Träume, wie dein Mondlicht durch die Räume, durch der Menschen stille Brust.“ Da ist er wieder, der Mond. Schumanns Träumerei oder der dritte Liebestraum von Liszt fügen sich genauso ins Spektrum und erhellen den musikalischen Nachthimmel, wie der kleine Stern Estrellita des mexikanischen Komponisten Manuel Ponce. Selten genug, dass das Hauptwerk einer CD, wie hier die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky, zur Zugabe mutiert. Makellos und musikantisch gelingen die sieben Variationen auf ein Rokoko-Thema, wobei auch das Schwedische Kammerorchester unter Martin Fröst seinen Anteil daran hat. Aufmerksam wie die sprichwörtlichen Haftlmacher begleiten die Musikerinnen und Musiker und legen so ein Fundament, auf dem es sich wunderbar solieren lässt! Das Finale ist dabei ein feingezeichnetes Feuerwerk, bei dem sich Orchester- und Solostimme herrlich ineinander verschränken. (mg)

Jun 4, 20252 min

Perspektiven: Hallo Nachbar - das Friedensbüro Graz

Veronika Bonelli im Gespräch mit Mitarbeiterinnen des Nachbarschaftsservice im Friedensbüro Graz Katharina Kolaritsch und Anna Kollreider über Potenziale, Herausforderungen und gelingende Begegnungen in der Nachbarschaft.Hier geht's zu weiteren Infos und zum Blog für Nachbarschaftsthemen: www.friedensbuero-graz.atEin ähnliches Angebot für Mediation bei Konflikten in der Nachbarschaft gibt es auch in Wien: www.wohnpartner-wien.atUnd auch in Salzburg gibt es ein Friedensbüro: www.friedensbuero.at

Jun 3, 202524 min

Martina Kronberger-Vollnhofer (MOMO)

Martina Kronberger-Vollnhofer erzählt heute, am österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag über das MOMO Kinderpalliativzentrum. Nach vielen Jahren Erfahrung als Ärztin im St. Anna Kinderspital hat sie sich vor über 10 Jahren auf das Abenteuer mit MOMO eingelassen und leitet die Einrichtung mit großer Liebe und ungebrochenem Engagement.Mit Veronika Bonelli spricht sie darüber, wie es ist, Kinder und ihre Familien in sehr herausfordernden, manchmal überfordernden Lebenssituationen zu begleiten, woraus sie ihre Lebensfreude schöpft und wie Michael Ende's Momo ihre Arbeit inspiriert.Und hier noch ein spezieller Song von Andreas Beck, gemeinsam mit 41 österreichischen Musikern und Musikerinnen für MOMO eingespielt. Freude für MOMO!

Jun 3, 202525 min

Perspektiven - Wien literarisch entdecken

... mit „Austria Guide“ Elke Papp. Die „Stadtverführerin“, Literatin und Performerin nimmt uns mit auf eine ganz persönliche Tour durch ihr Lieblings-Wien.

Jun 3, 202524 min

Ein Tag im Heeresgeschichtlichen Museum: Historie des HGM

Der Leiter der Kulturvermittlung im Heeresgeschichtlichen Museum Wien gibt Einblick in dessen Historie.

Jun 3, 20254 min

Gedanken zur Lesung von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Juni 2025

Gedanken zur Lesung von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Juni 2025Apostelgeschichte 2,1-11Alle reden von KI, von künstlicher Intelligenz. Eine Welt voller Chancen und Gefahren tut sich auf. Riesige Mengen an Wissen werden gespeichert, sind immer und überall abrufbar. Zu jedem Thema, zu allen Fragen kann über KI kompetentes Wissen zur Verfügung stehen. Aber denkt die künstliche Intelligenz wirklich nach? Wird sie jemals menschliche Intelligenz ersetzen? Ist sie überhaupt intelligent?

Jun 3, 20258 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. Juni 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 1. Juni 2025Johannes 17, 20-26Ist das wirklich wünschenswert? Im Wissen um seinen bevorstehenden Tod richtet Jesus diese Bitte an Gott. Nicht viel anders wird das Gebet einer sterbenden Mutter aussehen: Alle (ihre Kinder, ihre Familie) sollen eins sein. In diesem Gebet drückt sich eine Sorge aus. Solange Jesus da ist, bleibt er das lebendige Band der Einheit, wie die Mutter in der Familie. Wie wird es sein, wenn Jesus nicht mehr da ist?

Jun 3, 20258 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 18. Mai 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 18. Mai 2025Johannes 13,31–33a.34–35Liebt einander! Diese beiden Worte bilden die Kernbotschaft Jesu. Papst Leo XIV. wird sie uns immer neu in Erinnerung rufen, wie es seine Vorgänger getan haben. Heute, am Tag seiner offiziellen Amtseinführung, sind sie die Mitte des Sonntagsevangeliums: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!“ Was wird Papst Leo XIV. darüber Neues sagen?

Jun 3, 20258 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 4. Mai 2025

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 4. Mai 2025Johannes 21,1-14Bald beginnt das Konklave. Es wird den 267. Nachfolger des Apostels Petrus wählen, den nächsten Papst. Heute geht es um den, der der erste in dieser zweitausendjährigen Liste war, um Simon Barjona, den Sohn des Johannes, Fischer von Beruf, aus Betsaida gebürtig, wohnhaft in Kafarnaum.

Jun 3, 202511 min