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Show Notes
Als Überlebender des Holocaust liest Simon Wiesenthal nach dem Krieg in einer Werbeanzeige von einem "Elektrogeschäft Eichmann" - er wird hellhörig. Adolf Eichmann, der an einer Schaltstelle des Dritten Reichs für die Ermordung von rund sechs Millionen Menschen mitverantwortlich war, wird schließlich in Argentinien aufgespürt, in Israel verurteilt und hingerichtet. Die Ausforschung von NS-Tätern wird Wiesenthals Lebensprojekt. Mit seinem Motto "Recht, nicht Rache" polarisiert er damals in einem Land, dass einen Schlussstrich unter das dunkelste Kapitel seiner Geschichte ziehen will. Mariella Gittler spricht mit der Historikerin des DÖW, Claudia Kuretsidis-Haider.