
NZZ Megahertz
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Resilienz: Wie kommt man zu innerer Stärke?
Matthias Berg wurde mit verkürzten Armen und nur drei Fingern an jeder Hand geboren. Seine Behinderung hat ihn nie gebremst: Neben seiner Karriere als Jurist und Horn-Solist hat er an den Paralympics und Weltmeisterschaften 27 Medaillen in den Disziplinen Ski und Leichtathletik gewonnen. In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt er, wie er es geschafft hat, aus schwierigen Situationen immer wieder gestärkt hervorzugehen. Und warum er lieber einen Schritt auf Menschen zugeht, statt sich über Ausgrenzung zu ärgern. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Thermische Verhütung: endlich eine Alternative für Männer?
Wie kann Mann erfolgreich verhüten? Neben Kondom und Vasektomie gibt es bislang kaum Alternativen. Jannik Böhm hat es anderthalb Jahre lang mit einem Silikonring versucht – in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» berichtet er von seinen Erfahrungen. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Menschenfeindliche Stadt: Wenn sich Architektur gegen uns wendet
Der städtische Raum ist für alle da. Doch Städteplaner lassen sich einiges einfallen, um Obdachlose, Teenager oder Skater fernzuhalten. In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt Architekt Theo Deutinger, warum die sogenannte «defensive Architektur» meist über das Ziel hinausschiesst, wieso sich der öffentliche Raum immer mehr entleert und wie eine Stadt aussähe, wenn sich alle einbringen könnten. Am Ende der Folge wird Heiko Schmitz ein gemeinsames Fazit mit Theo Deutinger ziehen. «Surprise»-Stadtführer Heiko Schmitz war in der letzten Folge zu Gast. Er hat am eigenen Leib erlebt, wie feindselig das städtische Mobiliar sein kann. Falls ihr diese Folge noch nicht gehört habt, empfehlen wir sehr, das nachzuholen! Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Plötzlich obdachlos: Wie überlebt man auf der Strasse?
Früher führte Heiko Schmitz ein erfolgreiches Unternehmen in Köln. Dann landete er durch eine Reihe von Schicksalsschlägen auf der Strasse. Trotzdem sagt er heute: «Ich bin in der glücklichsten Phase meines Lebens». «NZZ Megahertz»-Hosts Oliver Camenzind und Jenny Rieger haben ihn auf einen seiner sozialen Stadtrundgänge durch Basel begleitet. In dieser Folge erzählt Heiko, wie er wieder auf die Füsse gekommen ist, von Solidarität auf der Gasse – und von einer unwahrscheinlichen Liebesgeschichte. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Endlich alt! Sind die letzten Lebensjahrzehnte die besten?
Die Knie krachen, das Gedächtnis lässt nach, man wird griesgrämig und einsam – so zumindest die gängigen Klischees rund ums Älterwerden. Dass das keineswegs so sein muss, erzählen Rosmarie Brunner und Maya Eigenmann in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz». Die beiden Frauen sind Mitglieder des Vereins GrossmütterRevolution. Im Podcast erzählen sie, warum die letzten Jahrzehnte des Lebens vielleicht die glücklichsten sind, wie es ist, mit über 60 Jahren für einen Nacktkalender zu posieren und warum es so wichtig ist, über sich lachen zu können. • Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du hier: https://abo.nzz.ch/home/
Wie sich ein Fan von Rammstein abwendet
Seit er ein Teenager war, war Lukas Matzinger ein grosser Fan der deutschen Rockband Rammstein. Dann erhoben im Frühsommer mehrere Frauen schwere Vorwürfe gegen Till Lindemann, den Frontmann der Gruppe. Er soll übergriffig geworden sein und Frauen mit K.o.-Tropfen gefügig gemacht haben. Lukas Matzinger kamen Zweifel an seinen Idolen – nachdem er sie zwanzig Jahre lang gegen allerlei Vorwürfe verteidigt hatte. Wie viel hält Fantum aus? Und wie schafft man es, seine Meinung zu ändern? Darüber spricht Lukas im Podcast mit Host Oliver Camenzind. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Sexuelle Aufklärung: Wann sollten Jugendliche was lernen?
In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt Sexualpädagogin Angie Walti, wie Sexualunterricht heute abläuft und welche Fragen Jugendliche umtreiben.
Knigge im Jahr 2023? Warum gute Manieren auch heute noch einen Wert haben
Auf welche Seite des Tellers gehört die Gabel? Darf Mann der Dame heute noch die Tür aufhalten? Und wohin mit der Serviette und den Ellbogen am Esstisch? Regeln für gutes Benehmen mögen altmodisch und verstaubt wirken, doch für Knigge-Trainerin Katrin Künzle sind sie heute wichtiger denn je. In der neuen Folge von «NZZ Megahertz» erklärt sie, warum es dabei mehr um gegenseitigen Respekt geht als um Etikette – und warum Freiherr von Knigge sich wohl im Grabe umdrehen würde, wenn er wüsste, was in seinem Namen alles gelehrt wird. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Stressfaktor Kollegen: Arbeiten wir miteinander oder gegeneinander?
Caroline Theiss hat so viel zu tun wie nie zuvor. Als Kommunikationstrainerin unterstützt sie Teams dabei, Konflikte zu lösen und den Bürosegen wieder zurechtzurücken, wenn er mal schief hängt. Ihr Fazit: Die Stimmung in vielen Unternehmen sei angespannt. Woran liegt das? Im Podcast spricht Caroline Theiss mit Host Jenny Rieger darüber, wie Homeoffice, Fachkräftemangel, aber auch ein schärferer Umgangston in der Gesellschaft für mehr Stress im Büro sorgen – und was man dagegen tun kann. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Was tun gegen Vorurteile?
Schubladendenken kann nützlich sein, denn es vereinfacht die komplexe soziale Welt, in der wir leben. Doch oft genug versperren Vorurteile den Blick auf die Menschen, die wir vor uns haben. In dieser Folge von «NZZ Megahertz» ist Stephanie Graetz zu Gast, die Geschäftsleiterin der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, und spricht mit Host Oliver Camenzind darüber, woher Vorurteile kommen, wann sie gefährlich werden und was wir dagegen tun können. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Paulita Pappel, ist Pornografie besser als ihr Ruf?
Zu Pornografie haben wir ein ambivalentes Verhältnis. Sie ist allgegenwärtig und trotzdem tabu. Fast jeder hat schon einmal welche gesehen, zugeben möchten wir es lieber nicht. Oft heisst es, Pornos vermittelten ein verzerrtes Bild von Sexualität und seien vor allem Frauen gegenüber abwertend. Gleichzeitig ist immer häufiger von «ethischer» oder «feministischer» Pornografie die Rede. In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt Porno-Produzentin und -Performerin Paulita Pappel, wie ihre Arbeit an Pornosets ihr zu mehr Selbstbestimmung verholfen hat, warum sie die Dichotomie «gute» feministische Pornos contra «schlechte» Mainstream-Pornografie ablehnt und wie eine pornopositive Gesellschaft aussähe.
Warum Paare mehr über Geld reden sollten
Geld ist nicht das romantischste Thema. Doch früher oder später schleicht es sich in jede Liebesbeziehung ein: Wer zahlt das Abendessen? Buchen wir Ferien im noblen oder im günstigen Hotel? Können wir uns eine Putzhilfe leisten? Wenn wir in puncto Geld andere Vorstellungen haben als der oder die Liebste, ist Ärger vorprogrammiert. In dieser Folge von «NZZ Megahertz» erklärt Paarberater Michael Mary, warum die gemeinsamen Finanzen so häufig zu Streit führen – und wie sich Konflikte vermeiden lassen. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Religion: Braucht es für den Glauben die Kirche?
Gelegentlich fragt man sich: Warum das alles? Wo führt das hin? Warum ich? Es sind Fragen, die die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigen. Fragen, die die grossen Weltreligionen beinahe ebenso lang zu beantworten versuchen. Doch die grossen Landeskirchen haben ihre Deutungshoheit in menschlichen Dingen längst eingebüsst. Das weiss auch die Pfarrerin des Basler Münsters, Caroline Schröder Field. Auch ihre Gemeinde ist kleiner geworden. Nur: Schröder Field hält das gar nicht unbedingt für ein Problem. «Massenmedien gibt es schon genug», sagt sie in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz». Die Kirche müsse für jene Menschen da sein, die etwas von ihr wollen. Nicht für möglichst viele. Wir haben mit der Basler Theologin über mögliche Rollen der reformierten Kirche in Zeiten allgegenwärtiger Spiritualität gesprochen. Sie erzählt aber auch davon, wie sie persönlich ihre Rolle als Pfarrerin ausfüllt. Davon, wie sie zu ihrem Glauben gefunden hat. Und sie spricht über den Zweifel, der für sie zur Religion dazugehört. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Sommer-Special: Wie bringen wir Entschleunigung in den Alltag?
Der Sommer ist vermutlich die beste Jahreszeit für Entschleunigung. Die Hitze legt das Hirn ohnehin lahm und wer zu schnell geht, fängt an zu schwitzen. Warum also nicht einen Gang runterschalten? Flanieren statt laufen, die Seele baumeln und den Geist schweifen lassen. In dieser Folge «NZZ Megahertz» sitzt Host Jenny Rieger ausnahmsweise nicht im Studio, sondern flaniert mit ihren Podcastgästen durch Basel. Anouk Gyssler und Maja Bagat haben sich durch das Theater kennengelernt und den «Verein der Flaneure» gegründet, ein Plädoyer für Achtsamkeit im städtischen Alltag. Gemeinsam haben sie Spaziergänge und Theaterstücke im öffentlichen Raum veranstaltet, bei denen sich Inszenierung und Stadtleben miteinander vermischen. Im Podcast erzählen sie, warum Flanieren nicht das Gleiche ist wie Spazieren, wie wir vertraute Ecken der Stadt mit neuen Augen sehen lernen und weshalb Nichtstun im Alltag Platz haben sollte. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Flexibel arbeiten, immer und überall: Wollen wir das?
Seit der Corona-Pandemie ist das Home-Office zur Normalität geworden. Seither können wir jederzeit, überall und immer arbeiten. Doch das bringt Komplikationen mit sich: Arbeits- und Privatleben vermischen sich zusehends, und ständige Erreichbarkeit führt bei vielen Menschen zu Stress. Wie wir die neuen Freiheiten nutzen können, ohne uns endgültig in Arbeitstiere zu verwandeln, erläutert New-Work-Expertin Sarah Genner in dieser Folge von «NZZ Megahertz». Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Empörung: Spaltet ein Gefühl unsere Gesellschaft?
Für den Erfolg von Medienunternehmen zählt vor allem die Reichweite – und Klickzahlen lassen sich am besten mit Emotionen generieren. Vor allem mit einer: Empörung. Im Podcast erklärt Wirtschaftspsychologe Christian Fichter, warum wir uns so gern über die Medien aufregen, welche Gefahren dadurch entstehen und wie wir es schaffen, uns zu «ent-pören». Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Gesunder Körper, gesunder Geist?
Seelische Belastungen gehören scheinbar zum modernen Leben wie der Essig zum Cornichon. Was können wir tun, um die Psyche zu stärken? Wissenschaftsjournalist und Bestseller-Autor Bas Kast hat die wissenschaftliche Literatur durchforstet, um Auswege aus einer persönlichen Krise zu finden – und einige Studienergebnisse gleich selbst ausprobiert. In der aktuellen Folge von NZZ Megahertz spricht er mit Jenny Rieger über die Kraft der Routine, spirituelle Erfahrungen, und wie schon kleine Schritte Grosses bewirken können. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Wozu wir Freunde brauchen – und wie viele
Freunde sind Wahlverwandte. Steht ein Umzug an, eine Trennung, ein Fest oder eine grosse Reise, sind unsere Freunde immer da und helfen. Sie lachen, schimpfen und heulen mit uns, wann immer wir das brauchen. In der zehnten Folge von «NZZ Megahertz» ist Psychologe Moritz Daum bei Oliver Camenzind zu Gast, um zu erläutern, warum Menschen überhaupt Freunde haben. Dabei geht es um die Frage, ob Ähnlichkeiten wichtiger sind als Unterschiede, und ob wir Freundschaften auch kündigen dürfen. Als zweiten Gast hat Host Oliver Camenzind seinen besten Freund Michael eingeladen. Zusammen ergründen die beiden das Erfolgsgeheimnis ihrer Freundschaft. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Identität und Herkunft: Wie finden wir heraus, wer wir wirklich sind?
Wer bin ich? Diese Frage lässt sich auf verschiedene Arten beantworten, denn Identität setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Man kann sich als Hundefreund oder Katzenliebhaber sehen, als Familienmensch oder Lone Wolf. Wir können uns mit unserem Job identifizieren, mit unserem Fussballverein oder unserer Herkunft. Doch wie genau entsteht Identität – und was, wenn Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht zusammenpassen? In der neunten Folge von «NZZ Megahertz» ist Journalist und Podcaster Frank Joung zu Gast, der als Deutscher mit koreanischen Eltern öfter mal zwischen den Stühlen sitzt. Er spricht mit Host Jenny Rieger (auch eine «halbe Katoffl») über die Suche nach Zugehörigkeit und über die Missverständnisse, die entstehen, wenn Kinder in einer anderen Kultur aufwachsen als ihre Eltern.
Warum ist Online-Dating so frustrierend?
Niemand muss mehr allein sein. Denn irgendwo da draussen wartet auf jede und jeden eine passende Person. Mit dem richtigen Profil und ein paar Dollar auf der Kreditkarte gehts los – und dann wartet die Liebe vielleicht schon hinter der nächsten Ecke. So lautet eines der grossen Versprechen des Internets. Und doch dauert die Suche nach der grossen Liebe an. Millionen von Singles benutzen Dating-Apps, löschen sie wieder und beginnen dann von vorn. Warum das so ist, darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» mit der Soziologin Kornelia Hahn. Sie hat Partnervermittlung und Dating-Apps erforscht. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Können wir lernen, Glück zu haben?
Zufälle fühlen sich manchmal an wie Magie: Wir denken an eine alte Freundin, plötzlich ruft sie an. Oder laufen in einer fremden Stadt dem Nachbarn über den Weg. In der siebten Folge von «NZZ Megahertz» ist Christian Busch zu Gast, Professor für Management an der New York University. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Serendipität – also mit glücklichen Zufällen oder dem Stolpern über Dinge, die man gar nicht gesucht hat. Im Podcast erzählt er, was Glückspilze von Pechvögeln unterscheidet und wie sich glückliche Zufälle provozieren lassen. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Was ist Luxus, und warum ist er uns wichtig?
Ein Eis nach dem Mittagessen oder eine Rolex zum Geburtstag – Luxus bedeutet für jede und jeden etwas anderes. In der neusten Folge von «NZZ Megahertz» ist Lambert Wiesing zu Gast, der sich als einer von erstaunlich wenigen Philosophen mit dem Thema auseinandersetzt. Er sagt: Luxus hat immer etwas Unvernünftiges - und gerade deswegen hat Host Oliver Camenzind wohl so viel Freude daran, sein ganzes Geld für Platten auszugeben. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Warum wir mehr übers Sterben reden sollten
Nichts im Leben ist sicher, ausser der Tod – und er ist wohl das Einzige, das wirklich alle Menschen gemeinsam haben. Doch den meisten fällt es schwer, darüber zu reden. Elena Ibello tut es trotzdem, unter anderem in ihrem Podcast «Das Letzte Stündchen». In der neusten Folge von «NZZ Megahertz» erzählt sie, wie lebensbejahend es sein kann, über das Ende nachzudenken und warum man trotzdem lieber nicht jeden Tag so leben sollte, als wäre es der letzte. Ein kleiner Disclaimer: In dieser Podcastfolge reden wir übers Sterben, auch Suizid wird erwähnt. Wenn du oder jemand, den du kennst, Suizidgedanken hat, dann hol dir Hilfe. In der Schweiz zum Beispiel bei der Dargebotenen Hand unter der Telefonnummer 143 und auf https://www.143.ch. In Deutschland erreichst du die Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 , 0800 / 111 0 222 oder 116 123 und online unter https://www.telefonseelsorge.de. Die Telefonnummer der österreichischen Telefonseelsorge lautet 143, die Webadresse https://www.telefonseelsorge.at.
Ist Small Talk mehr als oberflächliches Blabla?
«Schönes Wetter heute!» «Und, wohin fährst du in die Ferien?» Mit kleinen Plaudereien unter Kolleginnen oder entfernten Bekannten tun sich viele schwer, andere verachten sie regelrecht. Aber irgendwo muss man halt anfangen, wenn man mit Menschen ins Gespräch kommen will. Darum lohnt es sich, Small Talk zu üben. Wie das geht, weiss Annette Kessler. Sie gibt Small-Talk-Kurse und hat zu dem Thema auch zwei Bücher geschrieben. In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt sie, warum Small Talk wichtige Beziehungsarbeit ist und verrät ihre Tipps für bessere Unterhaltungen. Du willst mehr NZZ? Unsere Abo-Angebote für Print und digitale Inhalte findest du [hier.](https://abo.nzz.ch/home/)
Was haben wir von Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz?
Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz: nicht nur Buzzwords, sondern ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Doch für Doris Ruth Eikhof ist Wirtschaftlichkeit nicht das wichtigste Argument für Diversität. Die Kulturökonomin sagt: Inklusion am Arbeitsplatz ist nicht nur fairer, sondern kann auch dazu beitragen, dass sich alle wohler fühlen. In der dritten Folge von «NZZ Megahertz» erzählt sie, wo Quoten helfen (und wo nicht) und warum auch ein Team aus vier weissen Männern zwischen 40 und 50 diverser sein kann, als es auf den ersten Blick erscheint.
Wie finden wir die richtige digitale Balance?
Dank unseren Smartphones sind wir permanent mit der Welt vernetzt. Doch in unserem Nervensystem löst diese dauernde Erregung Stress aus. Und der hört nie auf. Denn es gibt immer ein Video, das wir noch nicht gesehen haben, oder einen Post, den wir noch lesen könnten. Wir tragen das Internet in unserer Hosentasche mit uns herum und verhalten uns wie am Buffet eines All-You-Can-Eat-Restaurants: Wir verschlingen einfach alles, egal ob es uns guttut oder schadet. Mit dieser Misere und der Frage, was wir dagegen tun können, hat sich die Journalistin und Psychologin Anna Miller ausführlich beschäftigt. In ihrem Buch «Verbunden» (erschienen bei Ullstein) beschreibt sie, wie eine gesündere digitale Balance aussehen könnte. In der zweiten Folge von «NZZ Megahertz» hat Oliver Camenzind mit Anna Miller über unsere digitale Abhängigkeit gesprochen. Und erfahren, warum ein Wecker helfen könnte.
Unabhängig – warum Katja Kullmann gerne allein lebt
Single, alleinstehend, ledig, solo? Klingt nach ewig Suchenden, nach Mauerblümchen, crazy Catladies oder traurigen Einzelgängern. Ein bisschen bedauernswert halt. Dabei lebt im deutschsprachigen Raum gut jeder dritte Mensch allein – und manche haben sich das sogar bewusst so ausgesucht. So wie Katja Kullmann, Journalistin und Autorin des Essays «Die Singuläre Frau». Im Podcast bricht sie eine Lanze für das Leben ohne Begleitung und erzählt, warum Grossstädte ohne Singles nicht dasselbe wären und wie diskriminierend Toastbrot sein kann.
Trailer 2023: «NZZ Megahertz» – immer donnerstags
Ist die monogame Beziehung überholt? Sind wir süchtig nach unseren Smartphones? Und ist zu viel Optimismus schädlich? Jeden Donnerstag stellt sich «NZZ Megahertz» den emotionalen und intellektuellen Herausforderungen des Lebens. Jenny Rieger und Oliver Camenzind stellen die Fragen, die in der Luft liegen. Und suchen nach Antworten. Mit Gästen, die Bescheid wissen. «NZZ Megahertz» ist neugierig, persönlich und jede Woche frisch.