
International
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TALK: Istanbul – wie lebt es sich in der grössten Stadt Europas?
Eminönü – das pulsierende Herz Istanbuls
TALK: China ernährt Milliarden. Doch zu welchem Preis?
China: Kampf um die Reisschüssel zwischen Tradition und Gen-Tech
TALK: Kaum Privates, keine Skandale – wie schafft Meloni das?
Vier Jahre Meloni: Italiens Rekordregierung im Realitätscheck
TALK: Wie kommt man an Stimmen im Iran während des Krieges?
Stimmen aus dem Iran: Vom Aufbruch in die Verzweiflung
TALK: Insel Gotland: Was bedeutet die Rückkehr der Militärs?
Gotland: Schwedens Ferieninsel wird zur Nato-Front gegen Russland
TALK: Was ist eigentlich mit Imelda Marcos' Schuhen passiert?
Philippinen: Showdown der Dynastien
TALK: Wie frei sind Israels Medien?
Zu Besuch bei Israels kontroversem Fernsehsender
TALK: Warum ist die indische Gesellschaft so hierarchisch?
Dalit in Indien: Gefangen im Dreck
TALK: Wer hat Angst vor dem Freedom Theatre Dschenin?
Dschenin, Westjordanland: Ein Theater trotzt der Gewalt
TALK: Sind wirklich so viele Menschen unzufrieden in Deutschland?
Eine Reise durch Deutschland. Zu jenen, die machen statt motzen.
TALK: Wird Präsident Trump von Geschworenen ausgebremst?
Trumps Vergeltung: Wie der Präsident die Justiz zur Waffe macht
TALK: Wie religiös ist Brunei?
Brunei: Die strenge Wohlfühl-Monarchie
TALK: Trockenes Sizilien - woher kommt in Zukunft unser Essen?
Sizilien: Die Kornkammer wird zur Steppe
TALK: Wie lebt es sich als Beduine in Israel?
Wie Beduinen in Israel und Palästina ums Überleben kämpfen
TALK: Welche Zukunft hat die Gen Z in Madagaskar?
Madagaskar: Wenn Korruption den Wasserhahn trockenlegt
TALK: Fussball-WM Nordamerika – Kanada nur Juniorpartner der USA?
USA – Fussball-WM im Zeichen von Trumps Einwanderungspolitik
TALK: Sprache und Fake News: Ein unlösbares Problem in Lettland?
Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in Lettland
TALK: Was ist, wenn in Frankreich ein «Bar-Tabac» dicht macht?
Vergewisserung am Tresen – Frankreich sucht Halt im «Bar-Tabac»
TALK: Waren Solaranlagen schuld am Blackout?
«Sollen wir Solarpanels essen?» Umkämpfte Energiewende in Spanien
TALK: Warum will in Nepal niemand über Tibet sprechen?
Exil-Tibeter in Nepal und die harte Hand Chinas
Talk: Wie lebt es sich in einem Staat, den es nicht gibt?
Moldau zwischen russischer Bedrohung und europäischem Aufbruch
TALK: Das Drama um Grindavik und Islands starke Frauen
International: Island – Kampf mit dem Vulkan in Grindavik
TALK: Wie bewegt man sich als Journalist in Afghanistan?
Die radikal-islamistischen Taliban haben Afghanistan in einen totalitären Gottesstaat umgewandelt. ARD-Korrespondent Peter Hornung hat das Land besucht und festgestellt, dass es für ihn als ausländischen Journalisten einfacher ist, sich frei im Land zu bewegen als für manche Einheimische.
Die Taliban zwischen Radikalität und Pragmatismus
Gut vier Jahre nach der Machtübernahme der Islamisten in Afghanistan zeigt sich: Die Taliban sind kein homogener Block. Zwischen dem extremistischen und dem pragmatischeren Lager schwelt ein Konflikt. Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
TALK: Kuba – wie lebt es sich im sozialistischen Inselstaat?
Seit einer Weile spricht US-Präsident Donald Trump davon, Kuba einzunehmen. Der Inselstaat in der Karibik ist immer noch geprägt von einem revolutionären Sozialismus. Aber auch von Mangel allüberall. Im TALK erzählt Anna Lemmenmeier wie der Alltag der Menschen auf Kuba aussieht.
Kuba: Die Früchte der Revolution sind verdorrt
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba waren noch nie konfliktfrei. Doch nun sinniert US-Präsident Donald Trump sogar darüber, Kuba «einzunehmen». Kuba, diesen sozialistischen Inselstaat, auf dem jegliche Revolutionsromantik verblasst und Mangel an allem allgegenwärtig ist. Ein Augenschein. «Der Sozialismus und der Kommunismus sollten verboten werden». Aida hat genug von Propaganda und schönen Worten ihrer Regierung. Denn während Kader der kommunistischen Partei ein angenehmes Leben führen, ist ihr Alltag geprägt von Mangel: Strommangel, Lebensmittelmangel, Medikamentenmangel, und das wenige, dass es zu kaufen gibt, ist viel zu teuer. So wie Aida ergeht es den meisten in Kuba. Die «Perle der Karibik», wie der Inselstaat auch genannt wird, hält für seine Bevölkerung einen harten Alltag bereit. Seit dem de facto Öl-Embargo, das die USA Anfang Jahr über das Land verhängt haben, hat sich die Lage noch verschlimmert. Die Infrastruktur zerfällt weiter, wer laut dagegen aufmuckt, kommt ins Visier der Behörden. Doch die Kubanerinnen und Kubaner sind Meister im Manövrieren des Alltags zwischen Propaganda, Planwirtschaft und Repression. Mit beeindruckendem Pragmatismus, Kreativität und einer gehörigen Portion Humor hoffen sie darauf, dass sich endlich etwas ändert.
TALK: EU-Textil-Recycling: Was tun gegen die Misere?
Der Altkleiderberg wächst und wächst. Für «International» hat sich SRF-EU-Korrespondent Charles Liebherr auf Recycling-Höfen durch weggeworfene «Ultra Fast Fashion» aus China gewühlt und Rat gesucht bei cleveren Mode-Schöpferinnen in Brüssel und Paris, die einen Gegentrend setzen wollen.
Kleiderflut: die EU reagiert hilflos auf Chinas «Fast Fashion»
In der EU besteht die Pflicht, Altkleider zu sammeln. Die Flut von billigen Textilien aus China macht das Recycling unrentabel. Textilien in Altkleider-Container zu werfen, scheint umweltfreundlich. Doch die Realität ist ernüchternd: Pro Jahr entsorgt jede Person in der Europäischen Union im Schnitt 16 Kilogramm Textilien, aber nur 15 Prozent davon werden gesammelt – trotz gesetzlicher Pflicht. Die Niederlande sind mit einer Sammelquote von 50 Prozent führend, aber selbst dort brechen die Preise für Altkleider ein. Das gefährdet soziale Projekte, die durch den Verkauf finanziert werden. Das Unternehmen «Sympany» versucht durch Automatisierung die Kosten um 80 Prozent zu senken, doch Billigkleider aus China (v. a. von Shein und Temu) überfluten den Markt. Diese minderwertigen, synthetischen Kleidungsstücke sind oft nicht recyclebar und landen im Müll. Die Kosten trägt die Entsorgungsbranche, während die Preise für Alttextilien weiter fallen. Die EU findet keine Antwort auf die Billigstkultur. Der Boom von «Ultra-Fast-Fashion» untergräbt das Recycling-System und verschärft die Krise. Nur wenn keine Anreize zur Überproduktion mehr bestehen, kann sich das ändern.