Show overview
International launched in 2025 and has put out 116 episodes in the time since. That works out to roughly 40 hours of audio in total. Releases follow a several-times-a-week cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 10 min and 27 min — with run-times ranging widely across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language News show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed earlier today, with 45 episodes already out so far this year. Published by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).
From the publisher
Internationale Reportagen und Hintergrundgespräche aus aller Welt. Von und mit den Auslandkorrespondentinnen und -Korrespondenten von Radio SRF. Das «International» bildet weltweite Politik und gesellschaftliche Zusammenhänge ab. Wir sind vor Ort und analysieren aus nächster Nähe. In Talks und Hintergrundgesprächen wird das Geschehene und die journalistische Arbeit vertieft und reflektiert.
Latest Episodes
View all 116 episodesTALK: Welche Zukunft hat die Gen Z in Madagaskar?
Madagaskar: Wenn Korruption den Wasserhahn trockenlegt
TALK: Fussball-WM Nordamerika – Kanada nur Juniorpartner der USA?
USA – Fussball-WM im Zeichen von Trumps Einwanderungspolitik
TALK: Sprache und Fake News: Ein unlösbares Problem in Lettland?
Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in Lettland
TALK: Was ist, wenn in Frankreich ein «Bar-Tabac» dicht macht?
Vergewisserung am Tresen – Frankreich sucht Halt im «Bar-Tabac»
TALK: Waren Solaranlagen schuld am Blackout?
«Sollen wir Solarpanels essen?» Umkämpfte Energiewende in Spanien
TALK: Warum will in Nepal niemand über Tibet sprechen?
Exil-Tibeter in Nepal und die harte Hand Chinas
Talk: Wie lebt es sich in einem Staat, den es nicht gibt?
Moldau zwischen russischer Bedrohung und europäischem Aufbruch
TALK: Das Drama um Grindavik und Islands starke Frauen
International: Island – Kampf mit dem Vulkan in Grindavik
TALK: Wie bewegt man sich als Journalist in Afghanistan?
Die radikal-islamistischen Taliban haben Afghanistan in einen totalitären Gottesstaat umgewandelt. ARD-Korrespondent Peter Hornung hat das Land besucht und festgestellt, dass es für ihn als ausländischen Journalisten einfacher ist, sich frei im Land zu bewegen als für manche Einheimische.
Die Taliban zwischen Radikalität und Pragmatismus
Gut vier Jahre nach der Machtübernahme der Islamisten in Afghanistan zeigt sich: Die Taliban sind kein homogener Block. Zwischen dem extremistischen und dem pragmatischeren Lager schwelt ein Konflikt. Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
TALK: Kuba – wie lebt es sich im sozialistischen Inselstaat?
Seit einer Weile spricht US-Präsident Donald Trump davon, Kuba einzunehmen. Der Inselstaat in der Karibik ist immer noch geprägt von einem revolutionären Sozialismus. Aber auch von Mangel allüberall. Im TALK erzählt Anna Lemmenmeier wie der Alltag der Menschen auf Kuba aussieht.
Kuba: Die Früchte der Revolution sind verdorrt
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba waren noch nie konfliktfrei. Doch nun sinniert US-Präsident Donald Trump sogar darüber, Kuba «einzunehmen». Kuba, diesen sozialistischen Inselstaat, auf dem jegliche Revolutionsromantik verblasst und Mangel an allem allgegenwärtig ist. Ein Augenschein. «Der Sozialismus und der Kommunismus sollten verboten werden». Aida hat genug von Propaganda und schönen Worten ihrer Regierung. Denn während Kader der kommunistischen Partei ein angenehmes Leben führen, ist ihr Alltag geprägt von Mangel: Strommangel, Lebensmittelmangel, Medikamentenmangel, und das wenige, dass es zu kaufen gibt, ist viel zu teuer. So wie Aida ergeht es den meisten in Kuba. Die «Perle der Karibik», wie der Inselstaat auch genannt wird, hält für seine Bevölkerung einen harten Alltag bereit. Seit dem de facto Öl-Embargo, das die USA Anfang Jahr über das Land verhängt haben, hat sich die Lage noch verschlimmert. Die Infrastruktur zerfällt weiter, wer laut dagegen aufmuckt, kommt ins Visier der Behörden. Doch die Kubanerinnen und Kubaner sind Meister im Manövrieren des Alltags zwischen Propaganda, Planwirtschaft und Repression. Mit beeindruckendem Pragmatismus, Kreativität und einer gehörigen Portion Humor hoffen sie darauf, dass sich endlich etwas ändert.
