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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

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Ep 198#198: "Was wir aus der Modern-Work-Tour durch 55 Länder gelernt haben" mit Anna und Nils Schnell

"Wie wird eigentlich weltweit modern gearbeitet?" Mit dieser Fragestellung sind Anna und Nils Schnell 2018 erstmals losgezogen auf ihre moderne Walz, wie sie ihr Reise-Arbeits- und Lernformat nennen. Sie haben auf ihrer Modern-Work-Tour innerhalb von insgesamt fünf Jahren 55 Länder durchquert. Auf ihrer Weltreise haben sie nicht nur das digitale Nomadentum selbst gelebt, sondern erforscht, wie es in anderen Ländern um die moderne Arbeitswelt bestellt ist. Sie sind dazu in den Austausch mit unzähligen Unternehmen, aus ganz unterschiedlichen Branchen getreten, haben inspirierende Menschen interviewt. Ihre spannenden Eindrücke haben sie in ihrem Buch "Die Modern Work-Tour" zusammengefasst. In der heutigen Folge gehen wir gemeinsam mit "The Schnells" nochmals gedanklich auf Reisen durch den Balkan, die Mongolei, China, Brasilien, Südafrika - kurz den gesamten Globus. Nils und Anna packen ihre eindrücklichsten Erfahrungen in Sachen moderne Arbeitswelt, überraschende Einsichten und wichtige Learnings aus. Ihre lebendigen Erzählungen und Anekdoten liefern Zeugnis ab über die Herausforderungen, Hürden und Highlights, die sie als Paar, als Modern-Work-Enthusiasten auf ihrer Reise durchlebt haben. Ein paar Grenzerfahrungen teilen sie ebenfalls mit uns. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Organisation und Planung ihrer Modern Work-Tour - Ihre persönliche Entwicklungsreise, als Mensch, als Paar, als Zukunftsgestalter - Kreative Modelle für Austausch und Co-Working - Agiles Arbeiten u.a. in China - Überwindung kommunikativer Hürden und kultureller Unterschiede - Prinzipien modernen Arbeitens - Überlebensstrategien in kritischen und gefährlichen Situationen - Überraschende Hotspots der Inspiration für eine zukunftsfähige Arbeitskultur Hört rein in dieses Gespräch, das ganz viel "Denken in Möglichkeiten" und natürlich auch "Flexible Strukturen" bereithält. Mehr Grenzerfahrung, mehr Horizonterweiterung hatten wir hier bei GOOD WORK selten zu Gast. Die Folge ist ein einzigartiges Plädoyer für echtes Weltbürgertum und für eine im besten Sinne entgrenzte Welt. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski

Mar 28, 20241h 27m

Ep 197"Die Zukunft des Büros ist mehr als die Frage: Wer arbeitet wo?" mit Felix Mohr, desk.ly

"Transparenz schafft mehr Verbundenheit. Das fängt schon bei der Frage an: Wer sitzt wo?" Die Diskussionen um den Stellenwert des Büros als Austragungsfläche von Wertschöpfung halten an. Noch immer scheint nicht geklärt, was, wo, wie am besten gelingt. Nur eines zeichnet sich ab: Eine Situation, die hauptsächlich von Präsenzarbeit geprägt ist, wird nicht wiederkehren. Das hat weitreichende Auswirkungen, auch auf die Flächennutzung der betrieblichen Räume. Open Offices - also Bürofläche ohne individuelle fest zugewiesene Arbeitsplätze - setzen sich vermehrt durch. Hier kommen Workplace-Management Lösungen wie desk.ly ins Spiel. Unser heutiger Gast ist Felix Mohr, Gründer dieser digitalen Desksharing Plattform. Mit desk.ly sind eventuelle Kebbeleien um den besten Schreibtisch, den schönsten Meetingraum, den letzten Parkplatz Vergangenheit. Das Tool unterstützt nicht nur, Flächen optimal zu verwalten. Die Buchungen der Mitarbeitenden hinterlassen wertvolle Datenspuren, die als Grundlage zur künftigen Nutzung herangezogen werden können. Felix Mohr ist an der Frontlinie des hybriden Arbeitens unterwegs. Er weiß genau, was die Gemüter der Mitarbeitenden erhitzt und was das Management im aktuellen Diskurs umtreibt. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Arbeitsplatzmanagement in der hybriden Arbeitswelt - Raum als kulturprägende Variable - Datenbasierte Entscheidungen - Gründungsgeschichte von Desk.ly - Förderung der Bürokultur und Mitarbeiterbindung - Paradoxien zwischen Wunsch nach Autonomie und Eingebundensein - Hört rein in dieses Gespräch, das sich dem GOOD WORK Prinzip Flexible Strukturen in voller Breite widmet. Es wird sehr schnell klar, dass die vermeintlich simple Frage der Arbeitsplatzorganisation erklägliches Potenzial hat, ganze Unternehmenskulturen zu gestalten. Felix Mohr nimmt die Challenge gerne an, denn er denkt sehr gerne in großen Bezügen. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski

Mar 21, 20241h 10m

Ep 196"Viele Praktiken, die wir in Organisationen sehen, haben ihren Ursprung in der Protestbewegung" mit Dr. Simon Teune

"Manchmal ist es sehr gut, dass Soziologen nicht in die Zukunft gucken." Organisationen haben die Funktion, Arbeit zu organisieren. Sie sind soziale Systeme und unterliegen ihren ganz eigenen Logiken. Doch welchen Gesetzmäßigkeiten unterliegen andere soziale Bewegungen und Gruppierungen? Was ist beispielsweise mit Protestbewegungen? Gibt es dazu Querbezüge oder Analogien zum den, was in Organisationen stattfindet? Diese Frage scheint auf den ersten Blick etwas weiter entfernt vom Kern der Arbeitskultur und damit auch nicht direkt verwandt mit GOOD WORK. Im Gespräch mit dem Protest Soziologen Dr. Simon Teune wird jedoch schnell klar, wie stark die Parallelen und zum Teil die Überschneidungen zwischen diesen Welten sind. Dr. Simon Teune forscht an der Freien Universität Berlin und ist Teil des eigens gegründeten Instituts für Protest- Bewegungsforschung. Gerade aktuell erleben wir im öffentlichen Raum ein enormes Maß an organisiertem Protest. Grund genua, diesem Phänomen aufzuspüren und eventuelle Regelhaftigkeiten besser zu verstehen. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Die Rolle von Protesten - Organisation von Protesten - Entscheidungsfindung in Protestbewegungen - Positionierung von Unternehmen zu politischen Protesten - Zukunft von Protestbewegungen - Querverbindung zwischen Organisationswelt und - Psychologische Motivstrukturen, sich an Protesten zu beteiligen - Die Rolle sozialer Medien im Kontext von Bewegungen und Protest Hört rein in dieses Gespräch, das jenseits der offensichtlichen Themen der Arbeitskultur und Organisationsentwicklung so viel spannende Einsichten bereit hält. Und vielleicht fällt euch dabei etwas auf, was uns an anderer Stelle hilfreich sein könnte: Echte VordenkerInnen erkennt man daran, dass sie sehr zurückhaltend sind, wenn es darum geht, sich jenseits ihres angestammten Fachgebiets auf Prognosen, Zuschreibungen und einfache Wahrheiten festlegen zu lassen. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski

Mar 14, 20241h 12m

Ep 195"Warum der Mensch im Mittelpunkt die Organisation nicht menschlicher gestaltet." mit Dr. Judith Muster

"Organisationen tendieren dazu, ungelöste Organisationsprobleme auf Personen zuzurechnen." Es schallt ein lautstarker Ruf durch die modernen Büroflure. Es ist der Ruf nach einer menschlicheren Arbeitswelt. "Der ganze Mensch gehört in den Mittelpunkt" passt als Forderung genau in diesen Kanon. Am anderen Ende dieser Diskussion versammeln sich jene Systemkundigen, die genau darin den Kern vielen Übels sehen. Die Organisationssoziologin Dr. Judith Muster gehört ganz klar zur Fraktion "Lass doch mal den Menschen in Ruhe." Das erzeugt in manchen Fällen Missverständnisse und Reibung, in anderen wiederum sorgt es für Erleichterung. Das Buch "Die Humnanisierung der Organisationen", das Dr. Judith Muster gemeinsam mit Kollegen rausgebracht hat, trägt sinnigerweise den Untertitel. "Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Grossteil seines Wesens ignoriert." Können wir Organisationen gerade dadurch humaner gestalten, dass wir nicht alles auf den breiten Schultern heroischer Lichtgestalten - aka: Führungskräfte abladen? Übertreiben wir es mit dem Moralisieren, dem Psychologisieren und dem Überdenken formaler Pflichten? Das ist zumindest eine der Grundüberzeugungen von Dr. Judith Muster. Ihr Resümee beruht nicht allein auf ihrer wissenschaftlichen Expertise. Ihr Blick wird durch die zahlreichen Einsichten in das Innenleben von Organisationen geschärft, die sie als Partnerin der Organisationsberatung Metaplan erlangt. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - die Projektion ungelöster Probleme in der Organisationen auf Personen - die Arbeit am System als Führungsaufgabe - die unheilvolle Moralisierung und Psychologisierung von Problemen - formale und informelle Strukturen in der Organisation - brauchbare Illegalität - das Prinzip der Unterwaschung - die Überwindung des scheinbaren Widerspruchs zwischen Organisation und Mensch - über- und unterschätzte Strukturen in Organisationen Hört rein in diese Stunde geballten Organisationswissens, das ein lang gehegtes Missverständnis anschaulich und überzeugend ausräumen kann: Je besser wir uns um den einzelnen Menschen kümmern, um so besser geht es der gesamten Organisation. Und dabei wird eines sichtbar: Dass Arbeit an Organisationsstrukturen Ausdruck größter Menschlichkeit sein kann. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski Literaturhinweis: Kai Matthiesen, Judith Muster, Peter Laudenbach: "Humanisierung der Organisation". Vahlen 2022.

Mar 7, 20241h 10m

Ep 194"Die Vision muss dir Angst machen, sonst ist sie keine Vision." Sophia Rödiger, CMO bei 1KOMMA5 Grad

"Wir sind nicht nur ein Energie Start-Up. Wir sind eine Bewegung." Eine große Vision, eine kraftvolle Mission, ambitionierte Ziele - das alles sind entscheidende Hebel für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens. Und damit auch Stellgrößen für Erfolg und Misserfolg. So weit, so klar. Doch sind wir ehrlich: Wer kennt nicht die unendlichen Strategie-Workshops, an deren Ende ein verkopftes Mission-Statement herauskommt? Eine akademische "Leerformel", zu der zwar keiner "Nein" gesagt hat, die aber auch niemand vollen Herzens verinnerlichen kann? Ganz anders beim StartUp 1KOMMA5 Grad. Sophia Rödiger ist Wirtschaftspsychologin und Chief Marketing Officer bei der One-Stop-Energieplattform 1KOMMA5 Grad. Sie gestaltet seit über 10 Jahren Innovation im digitalen Energie- und Mobilitätsumfeld. Das Start-Up hat es innerhalb von zwei Jahren nach Gründung zum Einhorn geschafft (Unternehmensbewertung 1 Milliarde). Nicht nur in dieser Hinsicht ist das vom ehemaligen Tesla-Manager Philipp Schröder gegründete Unternehmen ekzpetionell. Die Mission von 1KOMMA5 Grad ist lupenrein: Sie wollen so einfach und ganzheitlich wie möglich Co2-neutrale Lösungen für Energie, Wärme und Mobilität entwickeln. Das Ziel dahinter steckt bereits im Unternehmensnamen: Die Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad. Und genau diese Mission treibt das Unternehmen an und motiviert sie, eigene und mutige Wege zu gehen. Sophia Rödiger gibt tiefe Einblicke in die spannende Entwicklungsreise bei 1KOMMA5 Grad. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Die Wirkkraft ambitionierter Ziele und einer krassen Vision - Die Rolle der Politik und das Agieren im komplexen, politischen Umfeld - Die Bedeutung von datengetriebenen Entscheidungen - Die Nutzung von digitaler Technologie und künstlicher Intelligenz als Enabler für nachhaltige Energiekonzepte - Von Wachtstumsschmerzen und Abschieden einer Start-up Romantik - Von Grenzen der Kooperationslogik und dem Aufbau eines stark wachsenden Unternehmens - Die Bedeutsamkeit von Psychologie für wirksame Kommunikationsstrategien - Die Entwicklung eines Geschäftsmodells, das die Bedürfnisse aller Akteure in den Blick nimmt Hört rein in dieses Lehrstück für großes Denken. Lasst Euch von Sophias Energie und Weitsicht anstecken. Es ist ein Paradebeispiel für das Prinzip Denken in Möglichkeiten und wieder einmal der Beweis: Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski Links: Direkt zu 1KOMMA5 Grad: https://1komma5grad.com/de?utm_source=affiliate&utm_medium=partner&utm_campaign=podcast2024

Feb 29, 20241h 16m

Ep 193"Neu, gut oder doch radikal? Welche Arbeitsphilosophie brauchen wir?" Markus Väth mit Jule Jankowski im Dialog

"Mit den Gedanken von Radikal Arbeiten möchte ich so eine Art mentale Anschubfinanzierung für eine neue Arbeitsphilosophie geben " Das ist im wahrsten Sinne eine radikale Folge im Podcast GOOD WORK. Gleich in mehrerlei Hinsicht. Zum einen, weil sich Jule deutlich mehr ins Gespräch einklinkt als üblich. Vor allem aber, weil der heutige Gast, Markus Väth, nicht weniger als das fordert: "Wir brauchen eine neue Arbeitsphilosophie. Wir müssen radikal arbeiten." Markus Väth ist denjenigen, die sich tiefer mit New Work beschäftigen, sicherlich schon häufiger über den digitalen Weg gelaufen. Markus ist Wirtschaftspychologe, Autor, Kolumnist und bürstet die Themen der Arbeitskultur gerne einmal gegen den Strich. Mit einfachen Formeln, Ansätzen und flachen Aussagen lässt er sich nicht abspeisen. Vor einigen Jahren hat er - zusammen mit seiner damaligen Kollegin - die New Work Charta formuliert und damit ein Prinzipienwerk zur Orientierung in dieser Buzzword-Landschaft geschaffen. Mit Erfolg. Mehr als 600 Menschen haben die Charta bis heute schon unterzeichnet. Und dennoch gärt es in Markus. Er spürt, die Zeit für etwas "Neueres" als "New Work" ist gekommen. Es braucht mehr Wesentlichkeit im Diskurs um eine zukunftsfähige Arbeitswelt. Gerade die aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Demographiewandel, politische Hyperdynamiken, überlastete Strukturen und wirtschaftliche Engpässe legen diesen Schluss mehr als nahe. Und mit dieser Einschätzung liegt Markus voll auf der Wellenlänge von GOOD WORK. In der heutigen Folgen greifen wir die Gedanken von "radikal, "neu" und "gut" auf und beleuchten, wie ein zeitgemässes, sinnhaftes Konstrukt an Prinzipien für eine zukunftsfähige Arbeitswelt aussehen könnte. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Die Enstehung der New Work Charta - Die Geschichte und Prinzipien von GOOD WORK - Die Abgrenzung von Prinzipien und Regeln - Die Kerngedanken von "radikal arbeiten" - Die kritische Würdigung des Konzepts - Das Prinzip der Eigenverantwortung - Selbst gestalten versus Delegieren - Die Grenzen von Netzwerken Hört uns gerne beim Entwickeln, beim Diskutieren, beim Argumentieren zu und denkt diese Ansätze gerne selbst weiter. Was resoniert bei Euch? Was braucht es Eurer Meinung nach für die Arbeitswelt von morgen? Und wenn Ihr den Eindruck habt, dass Markus teilweise ganz schön auf dem heißen GOOD WORK Stuhl sitzt.... Genau das hat er sich gewünscht. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski Links: Markus Väths New Work Charta: https://humanfy.de/new-work-charta Der Podcast zu Radikal Arbeiten: https://radikalarbeiten.podbean.com/ Digitales Barcamp zu "Radikal Arbeiten" am 16. März 2024 Hier geht's zur Anmeldung: https://www.linkedin.com/events/online-barcampradikalarbeiten715584 Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 26, 20241h 12m

Ep 192"Work Shift" mit Elly Oldenbourg zu der Frage: Warum wir heute anders arbeiten müssen, um unser Morgen zu retten.

**"Es war für mich persönlich eine ganz wichtige Erkenntnis: In dieser Eingleisigkeit, in dieser schneller Taktung kann es nicht weitergehen."** Elly Oldenbourg lebt das Prinzip der Diversity auf vielen Ebenen. Ihr Leben ist ein gigantisches Kaleidoskop an Themen, an Wirkungsfeldern und Rollen. In ihrem Lebenslauf reihen sich Tech-Konzern-Karriere neben philosophischem Salon ebenso selbstverständlich ein wie Patchwork-Elternschaft und Engagement als Wertebotschafterin für die Initiative German Dream. Elly hat viel von der Welt gesehen und noch mehr von ihr verstanden. Und dieser weite Blick, ihr Denken in Zusammenhängen hat sie in ihrem Erstlingswerk "Work Shift" komprimiert zusammengefasst. Mit großem Getöse ist ihr Buch im Februar 2024 erschienen und setzt ein echtes Ausrufezeichen in der New Work Szene, die sich gegen Ellys Perspektivenhorizont in Teilen geradezu niedlich ausnimmt. Unser Gespräch spannt einen breiten Bogen vom historisch gepflegten Egokult in Unternehmen, der dringend erforderlichen Diversität bis hin zu Ellys Credo: Wir müssen für wirklichen Impact erzeugen. An ihren Taten werdet ihr sie erkennen, steht schon an prominenter Stelle geschrieben. Nicht mehr und nicht weniger ist Ellys Maßstab. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Lebendigkeit und Vielfalt als wichtige Elemente in unserer Arbeitswelt - Innere und äußere Pluralität - Vom Ego-Kult zur echten Kollaboration - Die Wirkgrenzen von KPIs - Vom Ende der Busyness-Kultur - Wie wir wirklich Impact erzeugen Hört rein in dieses Gespräch mit einer echten Weltbürgerin, die die Herausforderung unserer Zeit ganzheitlich erfasst. Sie beeindruckt mit ihrer charismatischen Energie, ihrem Wortwitz und ihrem blitschnellen Umschalten zwischen den gedanklichen Welten, die sie bravourös zu verbinden weiß. Interview: Jule Jankowski Literatur: Elly Oldenbourg: "Work Shift. Warum wir heute anders arbeiten müssen, um unser Morgen zu retten." Campus Verlag 2024. **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 22, 20241h 1m

Ep 1Trailer zu GOOD WORK: Arbeitskultur jenseits von New Work Plattitüden

trailer

Ein kurzer Trailer als Einblick in die Welt von GOOD WORK. d.h. zukunftsfähiger Arbeitskultur und gute Zusammenarbeit jenseits von New Work.

Feb 19, 20241 min

Ep 191"New Pay holt das Thema Geld und Vergütung aus der Tabuzone" mit Nadine Nobile, New Pay Collective

**Es ist an der Zeit, endlich differenzierte und ganzheitliche Lösungen für das Thema Vergütung zu entwickeln.** Nadine Nobile hat gemeinsam mit ihrem Partner in Leben und Arbeit Sven Franke vor einigen Jahren einen gigantischen blinden Fleck der New Work Diskussion entdeckt: das Thema Geld. Die beiden systemischen Berater haben - gemeinsam mit der Journalistin Stefanie Hornung - sich das Entwicklungsfeld der fairen Vergütung ordentlich vorgeknöpft. Seitdem erforschen und entwickeln sie unermüdlich zu diesem Thema, das sie zu einer regelrechten Bewegung ausgebaut haben. Ihr Name: New Pay Collective. Hinter dem Begriff New Pay versteckt sich weniger eine konkrete Programmatik als ein multi-perspektivischer Ansatz auf das Thema faire Entlohnung. Nadine Nobile ist eine Aktivistin und Tabubrecherin und bringt mit ihrem Pathos das Thema Vergütung auf die Bühne, ins Buch, in die Presse, am liebsten aber in die Organisationen selbst. In unserem Gespräch können wir von ihrem reichen Erfahrungsschatz profitieren und einige Denkanstösse für dieses elementare Thema mitnehmen. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK** - Kritischer Blick auf die Landschaft der Vergütungsstrukturen in Unternehmen - Faire Vergütungssysteme als Spiegelbild von Werten und Zukunftsfähigkeit der Organisation - Der Einfluss von Transparenz bei Gehaltsstrukturen auf das Verhalten - Die Bedeutung von Benefits und finanziellen Privilegien - Das Konstrukt Schmerzensgeld im Unternehmenskontext - Fairness als zentraler Aspekt bei der Vergütung - Gender Pay Gap und seine Ursachen - Verantwortung für ein faires Gehaltsgefüge und Verhandlungsgeschick Interview: Jule Jankowski Hier geht es zu New Pay und dem New Pay Collective: https://www.new-pay.org/ Die Bücher zu New Pay: Stefanie Hornung, Nadine Nobile, Sven Franke: "New Pay Journey – ein Leitfaden, um Vergütung neu zu denken." Haufe Verlag 2023. Stefanie Hornung, Nadine Nobile, Sven Franke: "New Pay - Alternative Arbeits- und Entlohnungsmodelle" Haufe Verlag 2019. Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GOOD WORk werdet möchtet, dann schaut hier vorbei: https://podcasts.brandeins.de Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 15, 20241h 12m

Ep 190"Futureskills digital und spielerisch erlernen" mit Basti Koch von Sparks, Haufe Group

**Lernen folgt einem egoistischen Motiv. Das müssen Unternehmen verstehen** Lernen und Futureskills sind entscheidende Hebel, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. So weit, so verstanden. Die Sache hat nur einen Haken: Wir müssen uns zunächst durch den Prozess des Wissenserwerbs und der Kompetenzerlangung durcharbeiten. Und das ist nicht immer freudvoll. Allein die Vokabel "betriebliche Weiterbildung" entlockt den meisten Menschen nicht gerade Begeisterungsstürme. Das hat Deutschlands größter Anbieter auf diesem Gebiete- die Haufe Group - längst verstanden und verpackt das Thema in zeitgemässere Formen und Formate. Unter dem Namen Sparks beschreitet Haufe ganz neue, digitale Wege beim Thema Lernen. An der Spitze des Corporate Start-ups Sparks ist Basti Koch verantwortlich für die leicht verdaubare, aktivierende, digitale Vermittlung von kleinen Lerninhalten. Diese sogenannten Sparks sind immer an den praktischen Bedürfnissen der Menschen orientiert und hochgradig personalisiert. Basti Koch ist von Haus aus Instructional Designer und weiß, wie man digitale Lösungen aus Nutzersicht entwickelt. Er hat ein Händchen dafür, Anwendungshürden spielerisch zu umschiffen. Und dafür geht er bei Sparks dem Prozess des Lernens und Anwendens so richtig auf den Grund. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK** - die Rolle von Futureskills und was sich konkret dahinter verbirgt - über die vier Schritte des Lernens: Aktivieren, Verstehen, Anwenden und Reflektieren. - wie wir das Anwenden von Gelerntem sicherstellen können - Feedback und Reflektion als wichtige Elemente des Lernprozesses - Personalisierung von Weiterbildung als Schlüssel für passgenaue Skalierung. - Umgang mit Wear-out-Effekten - die Bedeutsamkeit von Lernbegeisterung und Neugierde und wie man sie lebendig hält Hört rein in das Gespräch mit Tief-Denker und exzellenten Beobachter von menschlichem Verhalten. Basti Koch beweist, dass analytische Skills und eine große Portion kindlicher Begeisterung sehr gut Hand in Hand gehen können. Interview: Jule Jankowski Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GOOD WORk werdet möchtet, dann schaut hier vorbei: https://podcasts.brandeins.de Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 8, 20241h 10m

Ep 189"Datenkompetenz sollte eine Grundfähigkeit sein, so wie lesen und schreiben." Bestseller-Autorin Katharina Schüller

**Wir müssen lernen, Unsicherheiten zu verstehen und zu akzeptieren, dass nicht alle Daten klare Antworten liefern** Souveräner Umgang mit Statistiken, Data-Science und Data-Analytics sind vielgefragte Kompetenzen. Bei der Karriereplanung wie auch im beruflichen Alltag sind diese Fähigkeiten Gold wert. Es ist zur gelebten Praxis geworden, seine Entscheidungen und Aussagen auf sicheren Datengrund zu stellen. Gleichzeitig lassen die echten Fähigkeiten, dieses Daten richtig zu deuten und zu nutzen, sehr oft zu wünschen übrig. Wir schmücken uns - manchmal unbeabsichtigt - mit "Unstatistiken" und verlieben uns in Kennzahlen, ohne ihre Aussagekraft wirklich durchdrungen zu haben. Das Thema Data-Management überweisen wir dabei gerne ins reine Expertentum. Das hat mitunter weitreichende Folgen. Katharina Schüller tritt dafür an, Licht ins Datendunkel zu bringen. Imm Alltag, im Beruf, auf allen Ebenen. Ihre Mission ist es, als begeisterte Unternehmerin, Bestseller-Autorin und Speakerin, den sicheren Umgang mit Daten und Informationen zu vermitteln. Leichtfüssig und nachhaltig. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK** - **Datenkompetenz im Alltag:** Wichtigkeit von Datenkompetenz, nicht nur für Experten, sondern für jeden, um informierte Entscheidungen treffen zu können. - **Missverständnisse bei Statistiken:** Statistiken können leicht missverstanden oder manipuliert werden, umso wichtiger, sie zu hinterfragen. - **Die Rolle von KI und Datenanalyse:** Wie künstliche Intelligenz und Datenanalyse Unternehmen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. - **Bedeutung von Daten in der Unternehmenswelt:** Konkrete Beispiele, wie Unternehmen und Organisationen Daten nutzen, um Prozesse zu optimieren und Innovationen voranzutreiben. - **Unstatistiken:** Wir lernen, warum Joggen natürlich NICHT unsterblich macht und warum die Deutschen nicht annähernd so arbeitsfaul sind, wie manche aus der OECD-Studie herauslesen wollen. - **Data Literacy als Schlüsselkompetenz:** Die Notwendigkeit, Datenkompetenz als grundlegende Fähigkeit zu verstehen und zu fördern Hört rein in das Gespräch mit einer echten Koryphäe auf dem Gebiet der Datenwissenschaften und Statistik. Mit ihrer mindestens so großen Begeisterung, ihrem Einfühlungsvermögen und Humor schafft sie das beinah Unmögliche: Wir erleben, dass Statistik uns alle betrifft und eines ganz gewiss nicht ist: staubtrocken. Literaturtipp: Katharina Schüller, Gerd Gigerenzer, Walter Krämer, Thomas Bauer: "Grüne fahren SUV und Joggen macht unsterblich". Campus 2022. Interview: Jule Jankowski Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GOOD WORk werdet möchtet, dann schaut hier vorbei: https://podcasts.brandeins.de Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 1, 20241h 10m

Ep 188"Co-Leadership erweitert den starren Rahmen für Führung." mit Stefanie Junghans ( Haniel) und Janina Schönitz (DB)

**"Ja, es gibt so etwas wie das Perfect Match im Co-Leadership"** Der Begriff Co-Leadership weckt Phantasien, Verheißungen, manchmal auch Befürchtungen. Für Menschen mit Führungsambitionen - nicht selten weibliche Kandidatinnen - ist es eine wichtige Option, Vereinbarkeit zu leben. Skeptiker mahnen Abstimmungsprobleme, Verantwortungslücken und Mehraufwand. Anlass genug, der Fülle an Mutmassungen und Klischees echte Erfahrungen und kluge Gedanken gegenüberzustellen. Genau dafür sind Janina Schönitz und Stefanie Junghans angetreten. Die beiden sind Führungskraft, in unterschiedlichen Konzernen, zu unterschiedlichen Themen, in unterschiedlichen Modellen von Co-Leadership. Sie blicken beide auf einen reichen Schatz an praktischen Erfahrungen zurück. Dieses Wissen teilen sie gerne. Auf der Bühne, in ExpertInnenrunden und jetzt auch in ihrem kürzlich erschienenen Buch "Co-Leadership". In ihrem Werk schildern sie nicht nur ihren ganz persönlichen Weg zu geteilter Führung, sondern lassen auch andere PraktikerInnen zu Wort kommen. Eingebettet in theoretische Modelle machen diese Erkenntnisse das Buch zu einem echten Work- and Play-Book für alle, die sich mit dem Gedanken von Job-Sharing auf Führungsebene auseinandersetzen möchten. In unserem Gespräch starten wir bei den persönlichen und überraschenden Geschichten von Stefanie und Janina. Wir lernen, dass das Thema wesentlich mehr Potenzial birgt als "nur" die Lösung eines Problems von Menschen in einer bestimmten Lebensphase. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK** - Etablierung von (neuen) Co-Leadership-Rollen - Potenziale von Co-Leadership jenseits von Arbeitszeitreduzierung - Umgang mit Unsicherheiten und Vorbereitung des Teams - Erfolgsfaktoren für Co-Leadership - Mixed Teams und Diversität im Co-Leadership - Modelle und Definitionen von Co-Leadership - Operating Models von Führungs-Tandems - Interner Wettbewerb und Konkurrenzdenken - Mehrwert von Co-Leadership für Unternehmen und Individuen Hört rein in das Gespräch, das so viele direkte Einblicke in die Praxis von geteilter Führung gewährt und damit schon fast Seminar-Charakter hat. Wenn es das Seminar "How to co-lead" gäbe, wären Janina Schönitz und Stefanie Junghans auf jeden Fall das Perfect Match für die Leitung. Am besten im Co-Lead. Literaturtipp: Stefanie Junghans und Janina Schönitz: "Co-Leadership". Vahlen Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GOOD WORK werdet möchtet, dann schaut hier vorbei: https://podcasts.brandeins.de Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 31, 20241h 2m

Ep 187Gero Hesse: "Jeder Mensch verdient den bestmöglichen Job und Arbeitgeber."

"Ich werde nie verstehen, warum in vielen Organisationen Employer Branding und Recruiting getrennt voneinander betrachtet werden" Wenn es eine laute und starke Stimme in Deutschland zum Thema Employer Branding gibt, dann ist es seine. Gero Hesse ist nicht nur Geschäftsführer der Agentur Embrace, einer der erfolgreichsten Anbieter für die Themen Personalmarketing, Recruiting und Employer Branding Host. Er ist auch Host des überaus populären HR-Podcasts Saatkorn und Herausgeber des gleichnamigen Blogs. Seine Leidenschaft für People-Themen stellt Gero Hesse auf diversen Bühnen - nicht nur in seiner organisationalen Welt - immer wieder beeindruckend unter Beweis. Ob Beiratsmandat, ehrenamtliches Engagement, unternehmerisches Schaffen - Gero Hesse knüpft Fäden zusammen, die viele nicht mal erkennen. **Gero Hesse und sein Weg zu Embrace** Und so widmen wir den ersten Teil des Gespräch seiner persönlichen Erfolgsstory und der Gründung von Embrace im Bertelsmann Konzern, mit allen Ups and Downs, die zu jeder bewegenden Geschichte dazugehören. Es wird schnell klar: Gero versteht die Kunst des Job-Crafting auf ganz hohem Niveau und ist ein Vollblut-Intrapreneur. "Finden und Binden" Wir schauen explizit auf die großen Herausforderungen in der Arbeitswelt und fangen Geros Expertise ein. Wir dröseln die häufig oberflächliche Aussage, dass wir uns in einem ArbeitnehmerInnen-Markt befinden, auf und zeigen, wo der Fachkräftemangel besonders brisant ist. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK mit Gero Hesse** - Wie sich innerhalb eines Unternehmens mehrere Kulturen etablieren lassen - Warum Employer Branding so lange gebraucht hat, bis es sich als wirksames Konzept in den Köpfen von HR-Entscheidern durchgesetzt hat - Welcher starke Hebel darin für die großen Challenges wie Mitarbeiterbindung und Recruiting liegen - Warum Fachkräftemangel und drohende Arbeitslosigkeit kein Widerspruch sind Hört rein in dieses Gespräch mit einem echten Macher und Rockstar, der die Gabe hat, sich immer wieder neu zu erfinden, ohne sein Terrain komplett zu verlassen. Seine Erkenntnis: Wenn wir etwas gefunden haben, was uns wirklich, wirklich begeistert, dann nehmen wir auch gerne die Mühen der Ausdauer auf uns. Wir werden feststellen, dass wir uns auch in einem Spielfeld unendlich weiterentwickeln können. **Link zu Saatkorn:** Der Saatkorn Podcast hat mehr als 300 Folgen schon publiziert und erscheint jeden Freitag mit einer neuen Folge rund um die Themen Employer Branding, HR Techn & Tools und Personalmarketing. https://www.saatkorn.com/saatkorn_podcast/ Interview: Jule Jankowski **GOOD WORK im Brand Eins Podcast Netzwerk** Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GO Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 18, 20241h 21m

Ep 186Hans Rusinek: "Work-Survive-Balance"

**Warum die Zukunft der Arbeit, die Zukunft unserer Erde ist** Über die Zukunft der Arbeit sprechen wir hier bei GOOD WORK in nahezu jeder Folge. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Über die Zukunft unserer Erde haben wir uns auch schon häufiger im Audiosalon ausgetauscht. Inwieweit diese beiden Zukünfte unmittelbar zusammenhängen, das erörtern wir in aller Tiefe in der Folge mit Hans Rusinek. Hans Rusinek ist Arbeitsforscher und Berater zu Fragen der Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft, Fellow des ThinkTank30 des Club of Rome und Autor. Aktuell ist er in den letzten Zügen seiner Promotion zum Thema "Sinnerfülltes Arbeiten" an der Universität in St. Gallen und hat gerade mit viel Furore ein neues Buch auf den Markt gebracht. "Work-Surive-Balance" ist der Titel, und darin lotet er vielschichtig aus, wie wir unsere Denkgrenzen in bezug auf die Gestaltung der Arbeitswelt erweitern können und müssen. Eine Arbeitswelt, die unsere planetaren Realitöten nicht mitdenkt, hat seine Zukunftsfähigkeit bereits verspielt. Und so dekliniert Hans sowohl in seinem Buch als auch in unserem Gespräch Layer für Layer unterschiedliche Wirkhebel. **Darüber sprechen wir in der Folge GOOD WORK mit Hans Rusinek** - Unser aktuelles Erdzeitalter Anthropozän, das sie Spuren unserer Art des Wirtschaftens dokumentiert - Die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft und die Dynamik ihrer Veröffentlichungspraktiken. - Die Kluft zwischen Zielen und Maßnahmen in Unternehmen und deren Auswirkungen. - Warum sich hinter New Work viel zu oft Old Work mit Tischtennis verbirgt - Seine vier identifizierten New-Work-Arbeits-Typen: KulturverwerterIn, Techno-UtopistIn, InnovationspraktikerIn, Zieleformulierer - Die absurde Tendenz, Sinn als Ressource zu betrachten und zu nutzen, um Produktivität zu steigern. - Die Bedeutung von Zeitmanagement und Struktur im persönlichen und beruflichen Leben Hört rein in dieses tiefgreifende Gespräch mit einem wirklich klugen Denker zur Analyse unserer gegenwärtigen Versuche, Arbeiten sinnhaft zu gestalten. Lasst Euch von seinem dennoch hoffnungsfrohen Blick nach vorne und seinen konkreten Ansätzen inspirieren. Literaturtipp: Hans Rusinek: "Work-Survive-Balance. Warum die Zukunft der Arbeit die Zukunft der Erde ist." Herder Verlag, 2023. Der Podcast GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes. Wenn Ihr Interesse an weiteren Podcasts aus dem Netzwerk habt oder Werbepartner für GOOD WORk werdet möchtet, dann schaut hier vorbei: https://podcasts.brandeins.de Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 11, 20241h 11m

Ep 185Klaus Eidenschink: "Es gibt keine Narzissten"

**Etiketten sind für Flaschen, nicht für Menschen.** Wir sind schnell bei der Hand, wenn es um Etikettierung von Verhalten geht. Häufig überziehen wir dabei nicht nur einzelne Verhaltensweisen, sondern gleich den ganzen Menschen mit einer pathologischen Zuschreibung. Ganz oben auf dieser Liste rangiert Narzissmus. Immer häufiger wird das, was eigentlich als Diagnose in die Hände berufener TherapeutInnen und Ärztinnen gehört, leichtfertig Menschen auf den Kopf zugesagt: Das ist ein Narzisst. Woher kommt dieses Bedürfnis, alles und jeden als narzisstisch zu beschreiben? Hat diese Mode einen substantiellen Kern? Klaus Eidenschink ist Theologe, hat Psychologie studiert, arbeitet seit Jahrzehnten psychotherapeutisch und als Executive Coach. Schon von Berufs wegen steht er jeder Art von eilends aufgeklebten Etiketten argwöhnisch gegenüber. Seine steile These zu diesem spezifischen Thema lautet: Es gibt überhaupt keine Narzissten! In unserem Gespräch sezieren wir den Begriff und das dahinterliegende Phänomen. **Das lernen wir aus dem Gespräch mit Klaus Eidenschink bei GOOD WORK:** - Warum es keine Narzissten, sehr wohl aber narzisstische Nöte gibt - Wie sich diese narzisstischen Nöte äußern - Welche Auswirkungen narzisstisches Verhalten auf unsere Zusammenarbeit hat - In welchen Arbeitskulturen und Kontexten narzisstisches Verhalten befördert werden - Was uns hilft, bei uns und unseren Mitmenschen Narzissmus zu erkennen und wie ein Umgang damit aussehen kann Hört rein in diese hoch-relevanten, differenzierten und sortierten Ausführungen von Klaus Eidenschink, die das unheilvolle Hobbypsychologentum auf den Platz verweisen. Literaturtipp: Klaus Eidenschink „Es gibt keine Narzissten“. Carl-Auer-Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet. Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 4, 20241h 10m

Ep 184GOOD WORK: Der große Jahresrückblick 2023

Das große Jahresfinale 2023 bei GOOD WORK – dem Salon für gute Zusammenarbeit und zukunftsfähige Arbeitskultur. Übersicht über alle Folgen und Events von GOOD WORK im Jahr 2023 mit kurzen Videoeinspielungen und O-Tönen aus den Original-Podcast-Folgen. Ein kurzer Ausblick auf das Jahr 2024 bei GOOD WORK. Die Top10 Kategorien und ihre Stimmen der GOOD WORK Folgen: 1 GOOD WORK Prinzip: Beziehungsgestaltung Karin Lausch Kathrin Köhler Rüdiger Maas Heiko Kolz und Florian Städtler 2 GOOD WORK Prinzip: Flexible Strukturen Gunnar Fehlau David Hilmer Martin Gaedt 3 GOOD WORK Prinzip: Digitale Balance Sonja Hanau, Gesine Engelage-Meyer Dr. André Knie 4 GOOD WORK Prinzip: Denken in Möglichkeiten Nico Gramenz Fredrik Harkort Sascha Poddey Stefan Grabmeier, Dr. Stephan Petzolt 5 GOOD WORK Prinzip: Gelebte Agilität Marco Alberti Gabriel Rath David Ruben-Thies 6 Lernen und Bildung Cornelia Hattula Margret Rasfeld Nina Mülhens 7 Blick auf Führung und Leadership Annette Mann Reinhard Renter Melanie Frowein Torsten Groth und Timm Richter 8 Kulturwandel Mark Poppenborg Tobias Krüger Carolin Schwarz 9 Role-Models Dr. Caroline von Kretschmann Vera Schneevoigt Ines Imdahl Dr. Irene Kilubi 10 Metaperspektiven Frank Baumann Habersack Teresa Bücker Klaus Eidenschink Moderation, Inhalt, Redaktion: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 31, 20231h 15m

Ep 183Margret Rasfeld: "Schule und Bildungslandschaft im Aufbruch"

**"Wir brauchen in unserer Bildungslandschaft einen tiefgreifenden Haltungswandel. Nicht mehr Belehrende, die disziplinieren, sondern aktivieren, wertschätzen, begleiten, das Potential in den Blick nehmen"** Wer sich einen Moment Zeit nimmt, die notwendige Transformation der Arbeitswelt zu durchdenken, kommt schnell auf den Punkt: Ohne eine verändertes Bildungssystem ist dies nicht leistbar. Jeder Euro, der in die Entwicklung unseres Bildungssystems gesteckt wird, ist die sinnvollste Investition, die getätigt werden kann. Menschlich, sozial, aber auch ökonomisch. **Transformation des Bildungswesens** Margret Rasfeld ist eine der prominentesten und kräftigsten Stimmen in Deutschland, wenn es darum geht, das Schulsystem zu wandeln. Als ehemalige Schulleiterin an der Leuchtturm-Schule ESBZ in Berlin (Evangelische Schule Berlin Zentrum) hat sie über Jahre bewiesen, wie Schule ganz anders gedacht und gelebt werden kann. Mit fulminantem Erfolg. 2012 gründete sie mit Gerald Hüther und Stefan Breidenbach Schule im Aufbruch, eine Graswurzelbewegung für eine neue Schulkultur. Seit ihrem Ruhestand in 2016 widmet sich Margret mit vollem Enthusiasmus dieser Initiative und macht mit all ihrem Engagement auf Tagungen und in Schulen Mut für eine neue Lernkultur. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Warum Bildung ganzheitlich und auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten sein sollte - Warum erfahrungsbasiertes Lernen und handlungsorientierter Unterricht effektiver sind als traditioneller Frontalunterricht. - Inwiefern Partizipation der Schüler an ihrer Bildung entscheidend ist für ihre Entwicklung. - Wie innovative Lernformate die Kreativität und Selbstständigkeit der Schüler fördern können. - Welchen Ansatz die Initiative "Schule im Aufbruch" verfolgt und wie ihr Impact für die Transformation aussieht - Welchen konkreten Veränderungsschub Formate wie der "FreiDay" als Bottom-up-Bewegung auch in festgefahrenen Schulstrukturen liefern kann. - Was echte Potenzialentfaltung bedeutet Die Folge mit Margret Rasfeld ist aus guten Grund die Jahresabschlussfolge 2023 bei GOOD WORK: Kein Thema hat so eine Hebelwirkung auf die Zukunft der Arbeit wie die notwendige Transformation unseres Bildungssystems. Und dafür braucht es visionäre, mutige und entschlossene Köpfe. Margret Rasfeld ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 28, 202356 min

Ep 182Teresa Bücker: "Alle Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit."

**"Es ist ein Kennzeichen unserer derzeitigen Zeitkultur, dass Beschäftigtsein ein Statussymbol ist, dass wir darüber gesellschaftlichen Status kreieren"** Zum Jahresende, zur Zeit der kurzen Tage lassen wir den Audiosalon GOOD WORK nochmals hell und festlich erstrahlen. Teresa Bücker, vielfach preigekrönte und medial gefeierte Autorin und Journalistin diskutiert mit uns das Thema der Zeitgerechtigkeit und Zeitsouveränität. Ihr Buch "Alle Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit." erstürmt seit mehr als einem Jahr sämtliche Literatur-Bestseller-Listen und wurde verdienterweise mit dem NDR Sachbuchpreis ausgezeichnet. **Über Zeitsouveränität und Zeitwohlstand** Es ist eine Binse, die sich hartnäckig als Weisheit festgesetzt hat: Wir haben alle exakt gleich viel Zeit. Was auf den ersten Blick alltagsphilosophisch klingt, zerbröckelt bei näherer Draufsicht als purer Zynismus. Zeit haben ist immer auch eine Frage der souveränen und autonomen Zeitgestaltung. Und die ist weder gleich noch gerecht. Gerade in unseren Arbeitskontexten. Teresa Bücker ist Autorin feministischer Texte und nimmt auch dieses Thema unter die entsprechende Lupe. Sie dröselt in unserem Gespräch fein argumentierend, rhetorisch messerscharf die Zusammenhänge zwischen Anforderungen von außen, von innen an Zeitgestaltung auf. Sie seziert Zeitphönomene wie die Nicht-Entlohung von Care-Arbeit ebenso wie den Gender-Time-Gap und die Chancen einer Vier-Tage-Woche. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Die Unterscheidung von Zeit und Geld: Zeit kann nicht wie Geld umverteilt oder gespart werden. - Inwiefern Zeitgerechtigkeit ein wesentlicher Aspekt von Gleichberechtigung und Selbstbestimmung ist. - Wie stark Zeitsouveränität, besonders in Arbeitskontexten, die Lebensqualität beeinflusst. - Die Bedeutung von flexiblen Arbeitszeiten und digitaler Arbeit für die Gestaltung von Arbeitskultur. - Die Auswirkungen von Zeitarmut auf soziale Beziehungen und die individuelle Lebensqualität. - Die Diskussion um Arbeitszeitverkürzung und Vier-Tage-Woche als Indikatoren für einen gesellschaftlichen Wandel. - Das Konzept der "Vier in einer Perspektive" von Frigga Haug als Denkmodell zur besseren Verteilung der täglichen Zeit. Es ist wahrlich eine Auszeichnung, eine solch glänzende Gesprächspartnerin interviewen zu dürfen, die neben all ihrer klugen Gedanken und Wortgewandtheit im besten Sinne eines zeigt: Ihre unglaubliche Sensibilität für die wesentlichen Aspekte unseres gesellschaftlichen Lebens. Interview: Jule Jankowski Literaturtipp: Teresa Bücker: "Alle Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit."Ullstein 2022. **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, e Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 21, 20231h 11m

Ep 181Vera Schneevoigt: "Die schwierigen Entscheidungen als Managerin und im Leben haben mich Demut gelehrt"

**"Dieser krasse Tempo-Wechsel, von meiner Rolle als CDO hin zur Pflege von Angehörigen, hat mich erst einmal umgehauen."** Es gibt Karrieren, die sehen aus, wie am Reißbrett entworfen. Geradelinig. Logisch. Bilderbuchmässig. So eine Karriere hat Vera Schneevoigt, zuletzt als Chief Digital Officer bei Bosch, zweifelsfrei nachzuweisen. Sie selbst sieht ihren Weg weniger strategisch. Sie folgte oft Gelegenheiten und Chancen, die sich zufällig ergaben. Und dieser Weg führte sie zu den höchsten Tech-Positionen in der Republik. Im Herbst 2022 entschloss sich Vera zu einen ganz besonderen Schritt: Sie hängte ihren Management-Posten an den Nagel, zog ans andere Ende von Deutschland und kümmert sich seitdem um Eltern und Schwiegereltern. Was von außen abrupt, radikal, erstaunlich wirkt, ist für Vera Schneevoigt logisch, optionslos und ihrem Ethos folgend. Heute führt sie ein komplett umgekrempeltes Leben, in einem ganz anderen Tempo, mit reichlich Raum für Reflexion und persönlicher Reifung. Sie blickt auf die bewegenden Stationen ihres beruflichen Lebens zurück und wirft den Blick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Und bereitet sich auf ihren nächsten großen Sprung in ein neues berufliches Kapitel vor. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK mit Vera Schneevoigt?** - Die spannenden Aufgaben und größten Krisen ihrer Zeit als Top-Managerin im Technologiesektor. - Die Herausforderung von gelungener Beziehungsgestaltung, gerade in der Tech Industrie - Die Wichtigkeit von Demut und Empathie in Führungspositionen. - Die Bedeutung von Teamarbeit und der Einsatz eigener Talente - Die wichtigsten Lernbotschaften ihrer kompletten Lebenstransformation - Warum das Ende ihres Angestelltendaseins noch lange nicht das Ende ihres beruflichen Wirkens bedeutet - Woher ihr Engagement für soziale Verantwortung und Unterstützung von Bedürftigen kommt Hört rein in dieses Gespräch mit einer inspirierenden Vorzeige-Führungspersönlichkeit. Sie beeindruckt mit einem lupenreinen ethischen Kompass, ohne dabei jemals zu moralisieren und sich selbst allzu wichtig zu nehmen. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 14, 20231h 16m

Ep 180Dr. Irene Kilubi "Alle reden von Gen Z. Doch was ist mit der Altersdiversität?"

**""Die Unternehmen investieren derzeit doppelt so viel in die Weiterbildung junger Mitarbeiter wie in die Erfahrenen über 45. Doch was passiert, wenn in wenigen Jahren ein Viertel der Belegschaft in den Ruhestand geht?"** Alle reden vom Generationengap, gar vom Generationenkonflikt. Doch gibt es den wirklich? Dabei wird sich häufig die Brille aufgesetzt: Was will die Gen Z? Die Bedürfnisse und Erfahrungen älterer Mitarbeiter geraten dabei schnell aus dem Blick. Dr. Irène Kilubi ist promovierte Wirtschaftsingeneurin und richtet den Blick gerne auf Innovationen. Sie praktiziert und steht für das fünfte GOOD WORK Prinzip "Denken in Möglichkeiten". Heute arbeitet sie eher Sie ist vielfach als Moderatorin, als Brückenbauerin unterwegs und bringt ordentlich Energie und Zukunftsorientierung in Organisationen. So ist es nur folgerichtig, dass sie für Diversität und Perspektivenvielfalt in Teams und in der Arbeitskultur eintritt. Besonderes Augenmerk richtet sie in ihrer Beratungsarbeit mit Joint Generations auf den generationsübergreifenden Dialog. Und bei einem reinen Dialog lässt Irène es in ihren Projekten nicht bewenden. Sie bringt junge und ältere, erfahrene Mitarbeitende in die wirkungsvolle, ganz praktische Kollaboration. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Wieviel wirklich dran ist am sogenannten Generationenkonflikt - Warum ein Dialog zwischen GenZ und Boomern zwar nett, aber viel zu wenig ist - Auf welchen Ebenen Diversität stattfinden sollte - Ihre Erinnerungen an eine Kindheit, in der sie - oft als einziges schwarzes Mädchen im Umfeld - Marginalisierung und Mobbing erfahren hat - Wie ihre persönliche und soziale Herkunft sie in ihrem Engagement beflügelt hat - Wie konkrete Formate und Methoden aussehen können, die Generationen auch auf praktischer Ebene verbinden - Warum wir viel eher über Phasen als über Altersgruppen sprechen sollten Hört rein in dieses Gespräch mit einer energiegeladenen Botschafterin für das Verbindende. Irène Power ist ansteckend, inspirierend und öffnet den Blick für Diversität - weit über die Fragen von Gender-Diveristy oder ethnischer Vielfalt hinaus. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 7, 20231h 11m

Ep 179Gunnar Fehlau "Die Workpacking Tour ist ein Experiment für digital-nomadisches Arbeiten und Leben"

**"Ich mache Vanlife ohne Van, nur mit dem Fahrrad."** Das Thema "Leben und Arbeiten ohne Grenzen" wird derzeit vielfach diskutiert. Unter dem Hashtag #Vier-Tage-Woche, #Homeoffice oder #Workation versammeln sich flexible Strukturen für unseren Arbeitsalltag und sorgen für anhaltend hitzige Diskussionen. Doch was, wenn man diese Grenzen komplett hinter sich lässt? Was, wenn viel radikaler denkt als eine Woche Arbeiten und Leben auf Urlaubsschein? Gunnar Fehlau ist in der Fahrradbranche eine echt große Nummer. Seit vielen Jahren bespielt er u.a. als Geschäftsführer des Pressedienstes Fahrrad Medien und Bühnen. Vor knapp einem Jahr ist er auf seine digital-nomadische Workpacking Tour aufgebrochen - ein Jahr leben und arbeiten auf bzw. mit dem Fahrrad. Mit dieser Reise hat er sich gleich zwei Träume erfüllt: Er praktiziert für ein Jahr in diesem Experiment eine Form von komplett autonomer Lebens- und Arbeitsgestaltung. Und zweitens hat er das Thema Vanlife auf die minimalistische Spitze getrieben. Für ein Jahr hat er sein Büro und einen Minimal-Hausstand auf den Gepäckträger geschnallt. Ohne feste Unterkunft, ohne feste "Dockingstation" bewegt er sich auf zwei Rädern durch die Lande und erkundet, was es heißt, bürgerliche Zwänge auf Zeit zu verlassen. So führt er seine Geschäfte und Unternehmen von dort aus, wo es Wlan und ein trockenes Plätzchen gibt, schläft, wo immer es sich mit einfachen Mitteln arrangieren lässt. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Was Komfort bedeutet und wie viel wir davon in unserem Leben wirklich brauchen - Wie Autonomie des Einzelnen und Zusammenarbeit gleichzeitig gelingen kann - Welche Skills trainiert werden, wenn jeder Tag unplanbar ist - Was Teams zusammenhält, die sich (fast) nicht mehr in persona sehen - Wie die Balance aus eigenen Bedürfnissen und Beziehungsgestaltung aussehen kann. Lasst Euch mitnehmen in dieses Abenteuer auf zwei Rädern und das Gespräch mit einem im besten Sinne unorthodoxen Aktivisten für flexible Strukturen. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet. Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Dec 1, 20231h 20m

Ep 178Sascha Poddey "Organisationsentwicklung und Marketing haben eines gemeinsam. Das Ego steht oft im Weg"

**"Ich dachte: Die besten Ideen kommen doch von mir."** Sascha Poddey ist Musiker und Künstler mit Leib und Seele. Er liebt es, Kunden - Menschen allgemein - zu begeistern. Die Ideen dazu gehen ihm offenbar nie aus. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass seine berufliche Reise im Marketing begonnen hat. Heute führt er eine der erfolgreichsten Künstler-Agenturen für B2B-Events in Deutschland. Kundenzentrierung ist bei Music4Friends gelebte Praxis. Doch wie hält man die Begeisterung auf so hohem Niveau? Wie sorgt man auch in seinem Unternehmen dafür, dass alle gleichermaßen für diese Ambition brennen? Sascha Poddey hat im Laufe seines Unternehmertums gelernt, dass das Geheimnis einer guten Organisationskultur niemals aus der Feder eines einzelnen genialen Kopfes an der Spitze entspringt. Eine sechsmonatige Reise, fernab von Unternehmen und Heimat, brachte ihn weiter weg von "Egotrips", näher zu sich und einer neuen Sicht auf seine Rolle im Unternehmen. Die sich anschließende Transformation mit reichlich ungewöhnlichen Experimenten bescherte Music4Friends den XING New Work Award. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Warum gute Führung nicht (allein) in die Hände eines genialen Chefs gehört - Was passiert, wen man jungen Menschen sehr viel Vertrauen schenkt und Verantwortung überträgt - Was Marketing und Organisationsentwicklung verbindet - Warum es gerade für "diplomierte Rampensäue" gar nicht so einfach ist loszulassen. Hört rein in dieses bewegende und begeisternde Gespräch mit einem kreativen Künstlerherz, der im Kern vor allem eines ist: ein riesiger Menschenfreund. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet. Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Nov 24, 20231h 6m

Ep 177Polizeipräsident aD Reinhard Renter: "Achtsamkeit und ein neuer Blick auf mein Führungsverständnis haben mich gerettet"

**"Ich hatte das Gefühl ich sitze in einer dunklen, öligen Röhre fest und rutsche langsam in den Abgrund"** Der Polizeipräsident Reinhard Renter blickt auf eine lange, steile und bewegte Polizeikarriere zurück. Sein Weg vom Schutzpolizisten über alle Stufen des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes haben ihn schlussendlich in den Zenit des Polizeidienstes befördert: das Präsidium in Offenburg/Lahr. Doch auf seinem Weg hat Reinhard Renter erlebt, was es bedeutet, wenn man selbst einmal auf der "anderen Seite des Tisches sitzt". Er wurde heftig ausgebremst und damit gezwungen, sich selbst, seine mentale Gesundheit und vor allem sein Führungsverständnis zu reflektieren. Seine Krise hat ihn inspiriert, das Thema Achtsamkeit nicht nur als eigenen Coping-Mechanismus anzuwenden, sondern flächendeckend in seiner Polizeidirektion einzuführen. Mit bahnbrechendem Erfolg. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Wie der klassische Dienstalltag eines Polizeipräsidenten aussieht - Welche spektakulären Herausforderungen sich in dieser Rolle stellen - Die zwei Betriebszustände im Polizeialltag - Warum in Krisensituationen gerade im Polizeidienst Agilität längst gelebt wird - Wie es sich anfühlt, wenn man die gewohnte Kontrolle verliert - Warum es Mut braucht, ungewohnte Wege in der Führung zu beschreiten - Wie sich selbst in strengen hierarchischen Strukturen Achtsamkeit praktizieren lässt Es ist ganz sicherlich ein Ausnahmegespräch bei GOOD WORK, das die zutiefst authentische Sicht und Erfahrung einer echten Führungspersönlichkeit einfängt. Hört rein in dieses Füllhorn an großen Herausforderungen und Emotionen, die in ein echte Transformation münden. Interview: Jule Jankowski **Werbehinweis:** Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet. Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen. Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Nov 17, 20231h 14m

Ep 176Gabriel Rath: “Ich mag die Gegensätze. Meine Reise von HipHop zu Bank und Podcast“

**"Mein geheimer Plan war eigentlich, mit der Musik durchzustarten"** Es ist das selbstgewählte Los der Podcaster: Sie selbst treten oft einen Schritt aus dem Rampenlicht zur Seite und lenken den Scheinwerfer auf den Gast, die Gästin. Dabei haben viele Podcast GastgeberInnen selbst die allerbesten Geschichten zu erzählen. Die Gabe, sich selbst zurückzunehmen, mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören und dennoch durch feinsinnige Fragen den Gesprächsverlauf führen, ist ihm besonders gegeben: Gabriel Rath. Seit annähernd 200 Folgen moderiert und kuratiert er seinen New Work Chat Podcast und hat so ziemlich alle Größe und spannenden Geschichten aus "der Bubble" schon vor sein Mikrofon bekommen. Immer mit am Start: Seine Tochter, die das Intro spricht und die auf eine zentrale Rolle in Gabriels Leben verweist: stolzer Daddy von drei Töchtern. Mit seiner persönlichen Story, die in der ehemaligen DDR, in Rostock begonnen hat, und dort auch heute weiter gesponnen wird, starten wir die Reise durch Gabriels bewegtes Leben. **Der Aufmerksamkeitsverwalter** Mit der Aufmerksamkeitsökonomie kennt sich Gabriel bestens aus. Ob auf der Bühne mit Materia, als Agentur-Dude oder als Social Media Experte - er hat die Gesetzmässigkeiten des Spiels längst verstanden. Dabei nutzt er sie viel lieber für die gute Sache als für die eigene Person. So wirft er sich aktuell für Charity Zwecke in eiskalte Gewässer. **Worüber wir in dieser Folge GOOD WORK alles sprechen:** - Seine unterschiedlichen beruflichen Welten - von Bank, HipHop und Podcast - Den Begriff der Freiheit und warum wir sie nicht nur in der Ferne finden können - Über genutzte und ungenutzte Chancen und Weggabelungen in der eigenen Biographie - Den Begriff des Netzwerkes und was ein gutes Netzwerk wirklich ausmacht - Über den Erfolg und eventuelle Neider am Maschendrahtzaun Hört rein in dieses Gespräch mit einem überaus empathischen Zeitgenossen, der die Menschen liebt und Interview: Jule Jankowski Hier geht es direkt zu Gabriels Podcast New Work Chat: gabrielrath.com/newworkchat **Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon:** In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. **Die fünf GOOD WORK Prinzipien** Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über - Gelungene Beziehungsgestaltung - Flexible Strukturen - Digitale Balance - Gelebte Agilität und - Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Nov 10, 20231h 8m

Ep 175Nico Gramenz: "Mit Project Bay öffnen wir die Tür zur Freiheit des Arbeitens und einem gestärkten regionalen Raum"

**"Aus meiner Zeit bei der Factory habe ich gelernt, was erfolgreiches Co-Working wirklich bedeutet und wirklich braucht"** Erfolgreiche Gründungsgeschichten beginnen meist damit, dass ein wirklich drängendes Problem erkannt und adressiert wird. So geschehen bei der Gründung des Start-ups Project Bay. Doch das Gründertrio aus Nico Grammenz, Hannes Trettin und Toni Gurski gibt sich nicht mit "nur" einem Problem zufrieden. Sie haben sich gleich die Triologie aus selbstbestimmten Arbeiten, Stärkung des regionalen Raums und Förderung eines nachhaltigen Tourismus vorgenommen. Achtung: Dicke-Bretter-Alarm. Project Bay möchte für dieses Zusammenspiel eine gute Lösung entwickeln, die Menschen und Unternehmen gleichermaßen glücklich macht. Und dafür braucht es viel mehr als ein bisschen Co-Working oder Workation-Angebote. **Der Mann mit großen Schuhen: Nico Gramnenz** Mit dicken Brettern und "etwas zu großen Schuhen" nimmt es Nico Gramnenz, Gast der Folge, gerne auf. Er ist Vollblut-Unternehmer und ein Durch-und-Durch-Kenner der Co-Working-Szene. In seiner letzten Station war er Geschäftsführer der Factory in Berlin, Europas größtes Innovations- und Co-Working Zentrum. Davor hat er Innovationen im großen Stil unter der Flagge von Siemens nach vorne gebracht. Seine Karriere startete er auf gänzlich anderem Terrain: bei der Bundeswehr. Und das brachte ihn sehr früh in Führungserfahrung und zu einem Einsatz in Afghanistan. So rasant wie sein Lebenslauf ist auch das Tempo, mit dem Nico sich neuen Herausforderungen und Ideen stellt. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Warum Workation viel mehr ist als vormittags Laptop, nachmittags Strand - Wie der regionale Raum und der Tourismus nachhaltig von smarten Lösungen einer flexiblen Arbeitswelt profitieren können - Was Community-Building in einer kreativen Szene bedeutet - Warum Personalverantwortliche dringend ganzheitliche Lösungen suchen, um Unternehmenserfolg und Mitarbeiterbedürfnisse in Einklang zu bringen. - Warum sich die Arbeitswelt künftig immer stärker den Rahmenbedingungen des individuellen Lebens anpassen wird. Hört rein in dieses Gespräch mit einem hoch-motivierten, sympathischen und großdenkenden Unternehmer, dessen Herz - bei aller Weltenbummelei - noch immer für den Rügener Bodden schwingt. Interview: Jule Jankowski **Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon:** In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. **Die fünf GOOD WORK Prinzipien** Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über - Gelungene Beziehungsgestaltung - Flexible Strukturen - Digitale Balance - Gelebte Agilität und - Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Nov 3, 20231h 11m

Ep 174Fredrik Harkort: "In der letzten Finanzierungsrunde für Cleverly haben uns 98 von 100 Investoren abgesagt"

**"Der beste Zeitpunkt, um einen Start-up zu gründen, ist immer jetzt. Und wenn dann - wie jetzt gerade - eine Krise herrscht, dann ist das Timing besonders gut."** Fredrik Harkort ist beileibe kein Unbekannter in der Start-up-Szene. Nach dem furiosen Erfolg von "I make you sexy" hat der Seriengründer gemeinsam mit seiner Ehefrau und Co-Gründerin Julia gerade mehrere Millionen für ihr Unternehmen Cleverly eingesammelt. Und damit ein echtes Ausrufezeichen in der Branche gesetzt. **Cleverly als innovative Lösung für mehr Lernmotivation und Potenzialentwicklung** Cleverly unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, wieder mehr Freude am Lernen zu bekommen und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Das ermöglicht Cleverly mit einem digitalen Nachhilfesystem gepaart mit einem vielschichtigen Mentorenprogramm, das die Teilnehmenden in ihren Stärken unterstützt. Cleverly tritt also mit einem lupenreinen Purpose an den Start. **Winterzeit für Start-ups auf Kapitalsuche** Und das macht in diesen besonders harten Zeiten für Start-ups sicherlich einen gewaltigen Unterschied, wenn es darum geht, Investoren zu überzeugen. So haben auch Business Angels wie z.B. Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer gegen den Strom entschieden und Kapital eingelegt. Der Erfolg von Cleverly liegt ganz sicherlich auch an dem reichen Erfahrungsschatz, auf den Fredrik Harkort und seine Frau Julia mit ihren bisherigen Start-Up-Unternehmungen und Exits zurückgreifen. In dieser Folge teilt Fredrik offen seine Erkenntnisse und Einsichten aus vielen Jahren Unternehmertum. Mit allen Höhen und Tiefen. **Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?** - Warum wir im Bildungssystem einen elementaren Innovationsstau haben - Das kleine und große Alphabet von Start-ups - Welche Schlüsselrolle persönliche Resilienz spielt - Welche Rolle das "richtige" Timing spielt - Was der Unterschied zwischen einem "normalen" Unternehmen und einem Start-Up ist - Warum Fredrik froh ist, sich endlich wieder der Organisationsentwicklung von Cleverly zu widmen. - Wie man als "Greenhorn" in Sachen Bildung auch auf diesem Gebiet erfolgreich sein kann - Welchen Unterschied es nach innen und außen macht, wenn ein Unternehmen purpose-driven aufgestellt ist. Hört rein in dieses Gespräch mit einem super sympathischen und begeisternden Vollblut-Unternehmer, der längst verstanden hat, dass Wertschöpfung und Purpose überhaupt keinen Widerspruch darstellen. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Oct 27, 20231h 18m

Ep 173Mark Poppenborg: "Future Leadership und Unternehmenskultur lassen sich nicht einfach auf Rezept verschreiben"

GOOD WORK ist nicht gleich NEW WORK. Und GOOD WORK ist erst recht kein Feelgood Management. Für diese etwas sperrige Aussage braucht es manchmal etwas mehr Spucke und ein breites Kreuz in einer Arbeitswelt, die unaufhörlich "mehr Menschlichkeit" einfordert. Mark Poppenborg hat genau dieses breite Kreuz, denn er widmet sich dem Thementrias Führung, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur seit vielen Jahren aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Und mit einer Haltung, die man im Business-Mainstream vergeblich sucht. Mark bietet durchaus mal klare Kante und erteilt oberflächlichen Management-Hypes eine klare Absage. Mit seiner Akademie Intrinsify bietet er - gemeinsam mit KollegInnen - die Modellwelt von Future Leadership an. Und was sich genau dahinter verbirgt, das entblättern wir Schicht für Schicht in diesem persönlichen Gespräch. Was lernen wir in dieser GOOD WORK Folge? In unserem Gespräch mit Mark Poppenborg sprechen wir über: - Kultur als Kraftfeld, das gegenwärtige Entscheidungen beeinflusst und von vergangenen Entscheidungen geprägt ist. - Die Schwierigkeit, Unternehmenskultur direkt zu gestalten - Die irrige Vorstellung, man könnte unmittelbaren Einfluss auf die Werte von Menschen nehmen - Woher Widerstand gegen Veränderung wirklich kommt - Was es mit dem Konzept der Seitenwindanfälligkeit auf sich hat - Warum Werkzeuge häufig soviel hilfreicher sind als Rezepte - Warum Führungsstile kein expliziter Bestandteil des Ansatzes Future Leadership von Intrinsfy sind. Hört rein in dieses Gespräch und geniesst die Klarheit und Präzision, mit der Mark seine klugen Gedankengänge mit uns teilt. Interview: Jule Jankowski Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Oct 20, 20231h 33m

Ep 172Karin Lausch: "Trust me - ein persönliches Plädoyer für mehr Vertrauen"

**Bist Du mutig? Hast du denn keine Angst? ** Vertrauen ist eines der Zentralthemen bei GOOD WORK. Das erste - und wichtigste - der fünf GOOD WORK Prinzipien lautet: Gelungene Beziehungsgestaltung. Und dieses Prinzip fusst auf Vertrauen. Die mächtige Kraft, die Vertrauen entfalten kann, hat es Karin Lausch angetan. Ob bei ihrer Arbeit als Executive Coach, Autorin, Impulsgeberin oder in ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte kommt sie immer wieder an der Stelle vorbei: Vertrauen ist alternativlos. In der Arbeit, als Führungskraft, in jeder Art von Beziehungsgestaltung, schlicht: im Leben. Karin Lausch hat die Gabe, große Themen in einen fassbaren Kontext zu bringen und damit für jeden erfahrbar und nachspürbar zu machen. Im Gespräch mit ihr wird sehr schnell klar, dass ihre Empathie keine mühsam erlernte Technik ist, sondern ihr Wesenskern. Mit dieser Ausstrahlung zieht sie in sozialen Medien wie auch auf der Bühne Menschen in ihren Bann. **Was lernen wir in dieser GOOD WORK Folge?** In unserem Gespräch sprechen wir über - die Beziehung von Angst und Mut. - Karins persönliche Reise in Bezug auf Vertrauen und wie es ihre Entscheidungen und Beziehungen beeinflusst hat. - die Kraft der Verletzlichkei. - die Schlüsselrolle von Vertrauen in der Führungsarbeit. - die Bedingungslosigkeit von Vertrauen. - die Entstehung von Vertrauen im digitalen Raum. Hört rein in dieses zutiefst persönliche und sehr reflektierte Gespräch mit einer feinstofflichen, klugen Frau, die sich mutig für ihren eigenen Weg entscheidet. Karin Lausch: "Trust Me". Haufe Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Oct 13, 20231h 8m

Ep 171Klaus Eidenschink: "Die Kunst des Konflikts"

**Können wir Konflikte lösen?** GOOD WORK ist die Schippe Realpolitik in New Work. Und die Aussage ist: Nicht alles, was neu ist, ist gut. Nicht einmal alles, was gut ist, ist gut. Es gibt auch das Schlechten im Guten. Das zumindest ist die Überzeugung des namhaften Psychologen, Therapeuten und Konfliktberaters Klaus Eidenschink. Die Harmonie um ihrer selbst willen ist ihm ein Graus. Aus gutem Grund. In seiner Funktion als Therapeut und Berater hat er in den vielen Jahrzehnten seines Wirkens immer wieder erleben und erkennen können, welch unheilvollen Kriege im Mäntelchen des Schönen geführt werden. **Wie können wir Konflikte lösen?** Großkonzerne, Familienunternehmen, zerstrittene Paare wenden sich an Klaus Eidenschink, um Frieden in verfahrene Situationen und Konstellationen zu bringen. Sie möchten sich unliebsamer Zustände und Emotionen entledigen. Und dabei spüren sie, dass sich Konflikte nicht einfach abschütteln lassen. Wir müssen uns vom Gedanken der Konfliktlösung offenbar lösen. Aus systemischer Sicht betrachtet ist der Konflikt ein eigenartiges Wieseltier, dem man mit ein paar Tricks nicht zu Leibe rücken kann. Konflikte führen ihre eigene Regie, entwickeln Dynamiken, die sich nicht wirklich steuern lassen. Sie haben im Gepäck doch immer eine wichtige Botschaft. Was es damit auf sich hat, wie wir sie entschlüsseln und einen besseren - sprich: erwachseneren - Umgang mit Konflikten lernen können, davon berichtet Klaus Eidenschink in unserem Gespräch. **Was lernen wir in dieser GOOD WORK Folge?** In unserem Gespräch sprechen wir über - das Gute im Schlechten - was es für einen Konflikt wirklich braucht - warum wir Konflikte nicht wirklich lösen können - die zerstörerische Kraft des Imperativs zum Glücklichsein - warum es manchmal sogar förderlich sein kann, einen Konflikt zu schüren. Hört rein in dieses augenöffnende und erhellende Gespräch mit einem Meister seines Fachs. Und schaut mal genau hin, ob wir uns gestritten haben. Klaus Eidenschink: Die Kunst des Konflikts. Konflikte schüren und beruhigen lernen. Carl Auer Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Oct 6, 20231h 9m

Ep 170Torsten Groth und Timm Richter: Wirksam führen mit Systemtheorie

**Wie führt man wirksam eine Organisation?** Timm Richter und Torsten Groth sind beide geschäftsführende Gesellschafter der Simon, Weber & Friends - kurz SWF genannt. SWF steht als Ausbildungsinstitut und Beratungsunternehmen wie kein zweiter Name im deutschsprachigen Raum für die praktische Anwendung der Systemtheorie. Ihr Credo lautet folgerichtig: Im Kern die Theorie, damit es praktisch wirksam wird! Das Thema der Führung begegnet den beiden tagtäglich demnach aus verschiedenen Perspektiven: im Rahmen ihrer Ausbildungen, als theoretisches Objekt ihres publizistischen Schaffens, als Gegenstand ihrer Beratung und aus eigener Führungsarbeit. Soeben ist ihr Werk "Wirksam führen mit Systemtheorie" im Carl Auer Verlag erschienen. Und dieses Werk ist eine echte Handreichung für Führungskräfte. Es räumt mit so gängigen Missverständnissen auf, wie z.B.dem irreführenden Bild der "richtigen systemischen Führung", der Gleichsetzung von Führung und Führungskraft und der Vorstellung, Entscheidungsfindung sei die vornehme Aufgabe von Führung. **Was lernen wir in dieser GOOD WORK Folge?** In unserem Gespräch sprechen die beiden - über ihre ersten ganz persönlichen Führungserfahrungen - über den Unterschied zwischen systemisch und systemtheoretisch - warum Führung als Phänomen auch wirkt, wenn die Führungskraft gerade nicht "ihre Hände im Spiel hat" - über die Kraft ungeschriebener Organisationstexte - inwiefern die "richtige" systemische Führung ein Widerspruch in sich ist - Führung erster und zweiter Ordnung - die Organisation von Entscheidungen Torsten Groth und Timm Richter: Wirksam Führen mit Systemtheorie". Carl Auer Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Sep 29, 20231h 13m

Ep 169Dr. Stephan Petzolt und Stephan Grabmeier über die Gestaltung zukunftsfähiger Organisationen

**Wie designen wir ein Business, das nicht nur Wirkung, sondern echten Impact erzeugt?** GOOD WORK führt zu Wirksamkeit. Und Wirksamkeit ist einer der Kern-Antriebe für uns Menschen. Wir möchten spüren, dass unsere Handlung eine Wirkung erzielt. Dabei wird schnell übersehen, dass kurzfristige Effekte nicht nur verpuffen. Sie hinterlassen die Menschen manchmal verzagter als zuvor. Das haben die beiden Autoren Dr. Stefan Petzold und Stephan Grabmeier glasklar erkannt. Stephan Grabmeier ist Zukunfts-Designer. Ihn fasziniert der Gedanke, dass wir unsere Zukunft selbst gestalten können und sollten. Stefan Petzolt geht den Dynamiken einer gelingenden Organisation gerne auf den Grund. _**Was ist bedeutet Business Impact Design? **_ So haben sich die beiden zusammengeschlossen und ein gigantisches Modell entwickelt, das genau diese beiden Welten vereint. Sie nennen es das Business Impact Design. Gerade ist ihr gleichnamiges Buch dazu im Vahlen Verlag erschienen. Ihr Anspruch hat das Modell ist kein geringer: Sie möchten eine methodisch-holistische Handreichung in die Welt bringen, um die großen Fragen unserer Zeit zu lösen. Es ist - so ihr Wortlaut - der Guide zur Modellierung enkelfähiger Organisationen. **_Was lernen wir in dieser GOOD WORK Folge? _** In unserem Gespräch erklären die beiden - den Unterschied zwischen Wirkung und Impact - die verschiedenen Systemebenen, auf denen das Modell anwendbar ist - warum ihr Buch nicht nur ein Sachbuch, sondern ein Playbook ist - die drei Phasen der Impact-Entwicklung: Transparenz, Transzendenz, Immanenz - und die 13 Schritte der Transformation Dr. Stephan Petzolt, Stephan Grabmeier: Business Impact Designer. Vahlen Verlag 2023. Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Sep 22, 20231h 7m

Ep 168Nina Mülhens: Mit digitalem Storytelling die Lernkultur verändern

GOOD WORK fängt beim Lernen an, in der Schule. Dort beginnt das Denken in Möglichkeiten. Digitalisierung und Lernen sind wichtige Begleiter und Wegbereiter für GOOD WORK. Nur dort, wo eine Lernkultur etabliert wird, die auf Potenzialentfaltung und auf Kreativität aufbaut, kann eine echte Entwicklung stattfinden. Idealerweise werden die Grundlagen dafür bereits in der Schule gelegt. Doch die Wirklichkeit sieht häufig noch ganz anders aus Digitales Storytelling kann die Lernkultur an Schulen massgeblich verändern, indem es den Schülern ein aufregendes und motivierendes Lernumfeld bietet. Ein Lernumfeld, das sich an der Erlebnisrealität der Jugendlichen orientiert. Bewegtbilder im Stil von TikTok und YouTube Shorts sind Formate, die aus dem Leben der jungen Menschen nicht mehr wegzudenken sind. Warum sollte man diese Elemente nicht auch für das Lernen und Vermitteln von Lernstoff nutzen? Das gemeinnützige StartUp DigitalSchoolStory setzt genau bei dieser Art von digitalem Storytelling an. Die Mitglieder von DSS wollen Schüler dazu ermutigen, nicht nur kritisch und analytisch zu denken, sondern vor allem, ihre eigene Geschichte kreativ zu erzählen. In unserem Gespräch berichtet die Co-Gründerin der DigitalSchoolStory Nina Mülhens darüber: - wie genau das Konzept der DSS funktioniert - welches gesellschaftliche Thema sie in erster Linie adressieren möchten - was passiert, wenn Jugendliche plötzlich mit einem Content Creator in den direkten Dialog treten - welche Kreativität und Neugier in jungen Menschen schlummert, wenn man ihnen den Freiraum zum Gestalten gewährt - welche nachhaltige Wirkung eigenes Schaffen entfacht - warum wir viel mehr und früher über Denken in Möglichkeiten sprechen sollten. Hört rein in dieses Interview mit einer mitreißenden, mega sympathischen Vollblut-Gründerin, die ihr letztes Hemd für eine der Kernherausforderungen unserer Zeit geben würde. Interview: Jule Jankowski Für Interessierte: Hier geht es direkt zur Digital School Story. https://digitalschoolstory.de Zum GetAbstract International Book Award, Kategorie Business Impact: Bitte hinterlasst Eure Stimme für das Buch zu GOOD WORK "Zwischen Alt und Neu liegt Gut", im Vahlen Verlag erschienen. Einfach hier klicken und Euer Kreuzchen setzen: https://journal.getabstract.com/de/2023/07/01/business-impact-2023-stimmen-sie-fuer-ihr-buch-des-jahres/ Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: https://www.ruv.de/karriere/jobsuche In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Sep 15, 20231h 18m

Ep 167Prof. Dr. Cornelia Hattula: Wie wir lernen, besser zu lernen

"Ich war selbst keine besonders begeisterte Schülerin" Doch die Zeiten sind bei Prof. Dr. Cornelia Hattula lange vorbei. Mittlerweile ist sie eine regelrechte Lernenthusiastin geworden und bringt diese Begeisterung in ihren verschiedenen professionellen Rollen sehr wirkungsvoll ein. Als Professorin für digitales Marketing weiß sie genau, wie wichtig innovative Lernmethoden und Lernansätze als Erfolgshebel für die Studierenden sind. In ihrem inhaltlichen Verantwortungsbereich der Content Creation regt sie ihre Kolleg:innen zu Team Learning Journeys an. Ausserdem betreibt Cornelia Hattula den erfolgreichen Podcast "Was lernst Du?", in dem sie unterschiedlichste Persönlichkeiten und Expert:innen zu ihrem aktuellen Lernprojekt und Lernstil interviewt. Cornelia Hattula lieb das vernetzte Denken, nimmt gerne die Meta-Perspektive ein und teilt ihre gesammelten Erkenntnisse gerne als visuell aufbereitete Lernspirations in den sozialen Medien. Wir erfahren in dem Gespräch mit Prof. Dr. Cornelia Hattula etwas über - ihre ganz persönliche Lernreise - den Unterschied zwischen strukturiertem und lustbetontem Lernen - die Bedeutsamkeit von sozialem Austausch für Lernvorhaben - Lernvorbilder und was sie auszeichnet - wie ein gutes und sehr strukturiertes Teamlearning aussehen kann Neben den vielen spannenden Lernspirations, die Prof. Dr. Cornelia Hattula mit uns teilt, ist es vor allem eine Erkenntnis, die sich als roter Faden durch das Gespräch zieht. Egal, wie Dein eigener Start in das Thema Lernen ausgesehen hat: Es ist nie zu spät, eine echte Lernenthusiast:in zu werden. Hier geht es direkt zum Podcast von Cornelia Hattula: https://was-lernst-du.podigee.io Interview: Jule Jankowski Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon: In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Sep 1, 20231h 15m

Ep 166Rüdiger Maas: So tickt die GenZ

"90 Prozent unserer Befragten halten die GenZ für faul. Doch zu klären ist: Was bedeutet eigentlich faul in diesem Kontext?" Die Frage der Generationenunterschiede erhitzt die Gemüter. Derzeit wird auf allen Kanälen darüber gestritten, ob die sogenannte GenZ wirklich so faul, so freizeitorientiert, so digital-abhängig, so sinnsuchend ist wie medial übermittelt. Und wo immer solch ein Diskurs schwelt, werden eifrig Studien bemüht. So auch bei diesem Thema. Doch nicht alles, was sich Studie nennt, hält diesem Qualitätsanspruch auch Stand. Rüder Maas ist Generationenforscher, Bestseller Autor und Deutschlands prominentestes Gesicht der Empirie hinter diesen Phänomenen. Er forscht nach höchsten wissenschaftlichen Standards und versucht, das Wesen von Generationen zu ergründen. Er gewährt uns einen ungeschminkten Blick in seine empirischen Ergebnisse. Und dabei serviert er uns nüchtern die teilweise irritierenden Zusammenhänge. Wir erfahren in dem Gespräch mit Rüdiger Maas unter anderem etwas darüber - inwieweit unser Denken in Generationen stimmig ist - ob die GenZ wirklich als "faul" bezeichnet werden kann - wie sich ihr Empathievermögen unterscheidet - welche Art von Diskurs sie suchen bzw. nicht eingehen - welchen Impact die high-intense Nutzung von sozialen Medien hinterlässt Es ist sicherlich ein GOOD WORK Gespräch der Kategorie "unbequem", denn es hinterlässt uns mit Fragen und an manchen Stellen auch aufwühlenden Einsichten. Gleichzeitig haben wir nicht häufig die Gelegenheit, innerhalb eines Gespräches so viel dichte Erkenntnisse aus erster Forscherhand einsammeln zu können. Also, hört rein in die Ausführungen von Rüdiger Maas. Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Aug 18, 20231h 3m

Ep 165Marco Alberti: "OKR und gute Unternehmensziele"

"Alle wollen immer nur, dass hinten mehr rauskommt, aber keiner will vorne gucken, wo es denn hinlaufen muss." Die Frage der strategischen Ausrichtung ist der Kern unternehmerischen Handelns. Gleichzeitig wird das Thema oft verkürzt auf den Aspekt der Umsatz- und Renditemaximierung. Und dabei übersehen Unternehmen gerne, dass diese Metriken nur ein Indikator für Erfolg sind. Bei weitem nicht die Wichtigsten. Marco Alberti ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Strategieberatung Murakamy. Sie widmen sich mit Hingabe der Aufgabe, Unternehmen zu ihrer bestmöglichen Form zu verhelfen. Ihr Framework der Wahl ist OKR - Objectives and Key Results - und das seit vielen Jahren. Anders ausgedrückt: Wer über OKR redet und über seinen Einsatz nachdenkt, kommt an Murakamy nicht vorbei. Es existieren schon einige Mythen, Missverständnisse und Wunderglauben rund um OKR. Und so räumen wir in unserem Gespräch zunächst einmal genau damit auf. Wir sprechen über folgende Aspekte: - der Unterschied zwischen Zielen, Ergebnissen und Prozessen - der sinnenhafte Einsatz von Ressourcen - warum wirtschaftlicher Erfolg manchmal nicht immer der beste Wegbegleiter ist - was es wirklich braucht, um eine gute Vision zu entwickeln Außerdem packt Marco Alberti noch ein bisschen Insights aus seiner früheren Karriere im Nachtleben als Restaurantbesitzer und Club-Host auf den Tisch. Spannend, welche Querbezüge sich auch für GOOD WORK daraus ergeben. All das passiert, wenn man sich mit einem klugen, nachdenklichen und vielschichtigen Unternehmensphilosophen zum Austausch verabredet. Das Gespräch nimmt ungeahnte Wendungen und taucht ganz tief ab. Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Aug 4, 20231h 17m

Ep 164Kathrin Koehler: "New Networking ist in erster Linie Beziehungsgestaltung"

"Digitale Begegnung ist real" Die Digitalität hat die Mitte unseres Lebens erreicht, auch unseres Arbeitslebens. Nicht immer reflektieren wir so genau, wie sich die Art und Weise unseres Arbeitens verändert hat. Sobald wir einen Schritt zur Seite treten, müssen wir feststellen: Der Schub in Richtung Digitalisierung ist gewaltig. Auch die Frage der Beziehungsgestaltung lässt sich unter dem Blickwinkel der Digitalisierung noch einmal ganz neu diskutieren. Kathrin Koehler hat sich dieses gigantische Thema zu eigen gemacht. Sie geht mit ihrem Ansatz von "Digital You" der Frage nach, wie eine digitale Vernetzungs- und Beziehungsgestaltung bestmöglich gelingen kann. Kathrin Koehler begleitet Fach- und Führungskräfte, Selbständige und TopManagerInnen dabei, ihren eigenen kleinen digitalen Schatten zu überwinden und sich in dieser Sphäre erfolgreich zu tümmeln. Ihr gerade erschienenes Buch "New Networking" ist der beste Beweis dafür, welche Kraft ein starker digitaler Auftritt entwickeln kann: Kaum ein Sachbuch wird derzeit auf der Plattform LinkedIn so viel besprochen und in die Kamera gehalten wie ihr Mut- und Ratgeber. Im Gespräch mit der Autorin, Digital Coachin und Expertin für digitale Vernetzung sprechen wir über: - Missverständnisse und Blockaden, die einer echten digitalen Beziehung im Wege stehen - Warum digital genauso real ist wie analog - Welche Stufen von Engagement es in den sozialen Netzwerken gibt - Warum ein gutes LinkedIn Profil zwar einerseits total wichtig, aber nicht die zwingende Eintrittskarte für das eigene Tun ist - Warum eine zukunftsfähige Arbeitskultur die Fähigkeit zur Vernetzung dringend benötigt Hört rein in dieses Gespräch mit einer enthusiastischen, pragmatischen Digitaldenkerin, die mit Herz, Kopf und Hand alles für eine gute Vernetzungskultur tut. Ob digital oder analog. Interview: Jule Jankowski Lesetipps: Kathrin Köhler: "New Networking". Vahlen 2023. Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: www.trainee.ruv.de. In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jul 21, 20231h 8m

Ep 163Melanie Frowein: Mentale Gesundheit und psychologische Sicherheit als Gegenspieler zu Burn-Out

Das Thema der mentalen Gesundheit und der psychologischen Sicherheit hat sich in den letzten Jahren ganz klammheimlich einen festen Platz im öffentlichen Diskurs zur Gestaltung unserer Arbeitswelt ergattert. Endlich, möchte man ausrufen. Denn im geschützten Raum von Coachings und Beratungen ist die Problematik weder neu noch selten. Melanie Frowein weiß aus erster Reihe von einschlägigen Nöten und Sorgen, auch in Chefetagen zu berichten. Ihre Coaching-KlientInnen sind in der Regel Menschen, die komplexen Herausforderungen gegenüberstehen, enorme Verantwortung tragen und ein manchmal übermenschliches Pensum bewältigen müssen. Das Manager Magazin bezeichnete Melanie Frowein kürzlich in einem breiten Aufmacher als "Die Geheimpsychologin der deutschen Wirtschaft". Das Magazin schreibt weiter: "Sie blickt in die Seele der deutschen Wirtschaftselite:" Und da ist es bisweilen ganz schön dunkel. In unserem Gespräch gehen wir dem Phänomen der mentalen Gesundheit und der psychologischen Sicherheit genauer auf die Spur. Wir versuchen, das eine vom anderen sauber zu trennen. Wir sprechen über folgende Aspekte: - Wie definiert sich psychologische Sicherheit? Was umfasst alles mentale Gesundheit? - Welchen positiven Beitrag können wir dafür leisten? - Woran erkennt man, dass man auf einen Burnout zusteuert? - Gibt es den typischen, die typische Burnout-Kandidatin? - Welche Rolle spielt unser Körper im Kontext seelischer Verfasstheit? - Wie offen wird das Thema in den Organisationen besprochen? - Welche persönlichen Erfahrungen hat Melanie Frowein mit dem Thema Überlastung, mentale Gesundheit und Burnout gemacht? Hört rein in dieses Gespräch mit einer echten Koryphäe auf dem Gebiet der mentalen Gesundheit. Melanie Frowein ist eine exquisite Coachingexpertin, die glasklar erkennt, wenn Körper, Geist und Seele ihrer KlientInnen in den roten Bereich laufen. Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jul 7, 20231h 14m

Ep 162Gesine Engelage-Meyer und Sonja Hanau: "Mit hybriden Teams mehr erreichen"

"Das große Potenzial asynchroner, digitaler Zusammenarbeit ist bei weitem noch nicht gehoben." Wenn es einen Schmerzpunkt gibt bei der Frage der gelungenen Zusammenarbeit, dann ist es das leidige Thema der Meetings. Viel zu viele, viel zu schlecht organisiert, häufig ziel- und planlos. Das Problem ist weder neu noch überraschend. Und doch haben es Gute-Meeting-Aktivisten erstaunlich schwer, mit ihrer Mission durchzudringen. Sonja Hanau und Gesine Engelage-Meyer widmen sich mit Leidenschaft dem Thema der guten Zusammenarbeit in hybriden Zeiten. Und sie bringen alles mit, was es dafür braucht: Methoden Know-How, persönliche Leid- und Lebenserfahrung und ganz viel Kreativität und Geduld, um gute Lösungen auf den Weg zu bringen. In unserem Gespräch mit den beiden Vordenkerinnen zur hybriden Zusammenarbeit wird klar, dass ihr Wirkrahmen deutlich größer ist als "nur" die Optimierung von beruflichen Begegnungsformaten. Wir sprechen u.a. ausführlich über das große Potenzial asynchroner, digitaler Kollaboration und dem heimlichen Zugewinn, den Menschen aus Dauermeetings ziehen. Wir spannen den Bogen von Praxis bis Psychologie und werfen dabei immer wieder einen Blick in das kürzlich erschienene Buch zum Thema, das die beiden Autorinnen als Handreichung für den Alltag verstanden wissen wollen. Es ist ein Gespräch mit Praktikerinnen, die in ihren Betrachtungen und Ausführungen bravourös von Bodenhaftung zu enormer Flughöhe umschwenken können. Hört rein in diesen bunten Blumenstrauss an konkret umsetzbaren Tipps und Metaperspektiven. Interview: Jule Jankowski Lesetipps: Gesine Engelage-Meyer und Sonja Hanau "Mit hybriden Teams mehr erreichen". Werkzeuge, Methoden und Praktiken für gelungene Zusammenarbeit auf Distanz. BusinessVillage 2023. James Clear: "Atomic Habits" 2019. Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: https://mathe.ruv.de Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: https://www.ruv.de/karriere/jobsuche In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jun 23, 20231h 6m

Ep 161Dr. André Knie: "Unser Geheimnis im Onboarding: Wir sorgen für fachlichen UND persönlichen Austausch."

"Raum geben ist das, was ein Onboarding erfolgreich macht." Dr. André Knie ist Experimental Physiker und Leiter der Initiative Einfachbahn bei der DB Netze. So bringt er zwei Welten zusammen, die auf den ersten Blick so gar nicht verbunden scheinen. Bei näherer Betrachtung ist der Zusammenhang jedoch glasklar: Die Digitalisierung der Infrastruktur von Bahnnetzen ist ein hochkomplexes Unterfangen, das Multiperspektivität und hoch-engagierte Mitarbeitende voraussetzt. Die Initiative Einfachnetz hat sehr schnell erkannt, dass sie - gerade in Zeiten von Remote-Work - einen gelungenen Onboarding-Prozess ständig neuer Mitarbeitender nicht einfach dem Zufall überlassen können. Auch in diesem Aspekt lassen sie wissenschaftliche Prinzipien wirken, wie Interdisziplinarität, Reflexion und interaktives Vorgehen. Dr. André Knie gewährt uns einen Einblick in das Verständnis von guter Zusammenarbeit bei der Einfachbahn. Wir sprechen über - die Herausforderung, neue Mitarbeitende nicht schon auf den ersten Metern zu verlieren - wie wichtig es ist, fachlichen als auch persönlichen Austausch zu gewährleisten und aktiv zu unterstützen - Menschen beim Einstieg ins Unternehmen Raum zu geben, sich mit der Fülle an Informationen auseinanderzusetzen - wie konkret das Onboarding - sein persönliches Shared Leadership Modell und seine Prinzipien zukunftsfähiger Führung Hört rein in dieses Gespräch zu einem praxiserprobten Vorgehen von einem Menschen, der maximal aufgeschlossen ist, auch in höchste abstrakte Andrés Buchtipps: Frederic Laloux: Reinventing Organisations. Vahlen 2016. Scholz, Christin; Schmitt, Albert: Hochleistung braucht Dissonanz; Wiley-VCH Verlag & Co 2011. Sebastian Klein, Ben Hughes, Frederik Fleischmann: LOOP Approach. Campus 2023. Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jun 9, 20231h 7m

Ep 160Annette Mann: "Shared Leadership hat viel Potenzial, auch jenseits der Frage von Vereinbarkeit"

"Shared Leadership hat viel Potenzial, auch jenseits der Frage von Vereinbarkeit" Viele Initiativen widmen sich dem Female Empowerment und Female Leadership. Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, warum die Diskrepanz zwischen dem demographischen Anteil und der Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen so eklatant auseinander klafft. Das ist auch eine Frage, der sich Annette Mann, CEO der Austrian Airlines, dezidiert widmet. Annette Mann hat eine Bilderbuch-Airline-Karriere hingelegt und es bis zum Vorstandsposten geschafft. Dabei hat sie es - so ihre Aussagen - nie als Hindernis empfunden, dass sie als Frau diesen Weg beschritten hat. Klischeedenken und Stereotypen sind ihr abhold. Dennoch konstatiert auch sie die Lücke an weiblichen Führungskräften. In unserem Gespräch gehen wir möglichen Ursachen auf die Spur - jenseits der gängigen Fingerzeige auf "old-white-men". Annette nimmt die Innensicht von Frauen auf und erzählt auch ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte. Wir sprechen über - das Potenzial von Shared-Leadership-Modellen - die (weiblich) Neigung, Dinge zu problematisieren, bevor sie die eigene Realität erreicht haben - die notwendige Trennung zwischen der Perspektive "Frauen in Führung" und Vereinbarkeit von Kind und Karriere - die wichtige Funktion von Netzwerken und die vielleicht überschätzte Rolle von Mentor:innen - wichtige Karriereschritte, die auf den ersten Blick nicht immer als solche erkennbar sind. Hört rein in dieses wirklich persönliche, nahe Gespräch mit einer sehr klugen, differenzierten und wahnsinnig sympathischen Top-Managerin. Prädikat: Role-Model. Annettes Hörtipp: Handelsblatt Disrupt Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

May 27, 20231h 8m

Ep 159Ines Imdahl: "Warum Frauen die Welt retten werden und Männer dabei unerlässlich sind" (159)

"Das Erste und Allerwichtigste ist, dass Vereinbarkeit ein Partnerschaftsthema ist. Denn daraus resultiert das Verhalten gegenüber Arbeitgebern und Unternehmen." Flexible Strukturen werfen ihren unmittelbaren Schatten auf das Thema der bestmöglichen Vereinbarkeit von Arbeit und arbeitsfreien Zeiten (aka: Leben). Interessanterweise wird dieses Thema - sobald es um Beruf und Familie geht - fast ausnahmslos aus der Perspektive von Frauen diskutiert. Dieser gefühlte Anachronismus geht einher mit der Beobachtung, dass wir in Fragen des vollumfänglichen Lean-Ins von Frauen im Erwerbsleben noch immer weit hinterherhinken. Es ist ein Missstand, der dringend prominente Stimmen braucht, um ihn nachhaltig anzugehen, wenn wir die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit meistern wollen. Von Klimawandel bis Fachkräftemangel - wir können uns die Marginalisierung von Frauen schlicht nicht leisten. Das ist zugleich die Mission von Ines Imdahl, die als Mutter von vier Kindern und erfolgreiche Unternehmerin und Autorin für viele Frauen (und Männer) als Role-Modell fungiert. Ines Imdahl ist vielgefragte Expertin für die seelische Verfasstheit unserer Gesellschaft und geht psychologischen Phänomenen gründlich auf die Spur. Die bundesweit bekannte Diplom Psychologin hat sich in ihrem jüngsten Buch "Warum Frauen die Welt retten werden und Männer dabei unerlässlich sind" genau diesem Spannungsfeld zugewandt. In unserem Gespräch erläutert Ines Imdahl ihr ganz persönliches "Vereinbarkeitsmodell", das es ihr und ihrem Mann ermöglichte, ihr gemeinsames Unternehmen in Vollzeit zu führen, ohne sich zwischen Karriere und Kindeswohl entscheiden zu müssen. Wir nehmen die gängigen Klischees rund um das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter die Lupe und lassen uns von Ines Imdahl erklären, was es mit dem männlichen und weiblichen Prinzip auf sich hat. Hört rein in dieses Gespräch mit einer faszinierenden Gesprächspartnerin, die die Gabe hat, Zusammenhänge messerscharf zu analysieren und treffend auf den Punkt zu bringen. Und die nicht müde wird, ihre starke Stimme für gesellschaftlich relevante Fragen einzusetzen. Ein großes Stück GOOD WORK. Interview: Jule Jankowski Ines Lesetipp: Ines Imdahl und Janine Steiger: "Warum Frauen die Welt retten werden und Männer dabei unerlässlich sind". Komplett-Media 2022. Frank Dopheide: "Gott ist ein Kreativer". Econ Verlag 2021. Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: https://www.ruv.de/karriere/jobsuche In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

May 12, 20231h 1m

Ep 158Martin Gaedt: "Es gibt nicht nur das EINE Modell. 4- Tage-Woche ist mehr als 3 Sonntage" (158)

„Für mich gibt es zwei Grundprinzipien bei der 4-Tage-Woche: Drei Tage frei bei gleichem Grundgehalt. Alles andere ist verhandelbar.“ Kaum ein Thema der Arbeitsorganisation bewegt derzeit so stark die Gemüter wie die Suche nach flexibleren Zeit- und Raumstrukturen. Prominentestes Beispiel dafür ist das Modell der 4-Tage-Woche. Um dieses Konzept einmal profund und genauer unter die Lupe zu nehmen, haben wir uns jemanden ins Studio eingeladen, der in dieses "Rabit-Hole" richtig eingetaucht ist. Martin Gaedt kann man mit Fug und Recht als Mr. 4-Tage-Woche bezeichnen, auch wenn er selbst sich sieben Tage der Woche genau diesem Herzensthema zuwendet. Martin Gaedt ist begeisterter Autor zahlreicher Bücher zu Fragen der zukunftsfähigen Arbeitsgestaltung. Sein Blick geht gern hin zu den drängenden und innovationshaltigen Aspekten. So auch zur 4-Tage-Woche. 151 Unternehmen, die bereits die 4-Tage-Woche leben, hat Martin Gaedt zu ihren Erfahrungen befragt. Und eines kann man unisono festhalten: Es gibt es nicht, das einzige, glückseeligmachende Konzept für sämtliche Organisationen. In unserem Gespräch gehen wir auf die vordergründigen und vielleicht auch sperrigen Perspektiven auf diese veränderte Arbeitsorganisation ein. Wir besprechen, warum es manchmal sehr klug sein kann, Menschen weniger arbeiten zu lassen, wenn es an Arbeitskraft mangelt. Wir beleuchten selbstverständlich auch, welchen Einfluss die 4-Tage-Woche auf die Unternehmenskultur hat und wie Menschen davon individuell profitieren oder auch eben nicht. Es ist ein wirklich Tiefseetauchgang zum Thema 4-Tage-Woche, der den Versuch unternimmt, sich nicht reflexhaft den üblichen Schlussfolgerungen zu bedienen. Interview: Jule Jankowski Martins Lesetipp: Martin Gaedt: "Die 4-Tage-Woche". Berlin 2023. Außerdem hat er geschrieben "Mythos Fachkräftemangel" (2014) und "Rock Your Idea" (2016). Weitere Buchempfehlungen: Christian Busch: "Erfolgsfaktor Zufall". Murmann 2023 Tom Kelley: "The art of Innovation". Neue Auflage 2016. Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen - insbesondere auch im Personalbereich - vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: https://www.ruv.de/karriere/jobsuche In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Apr 28, 20231h 10m

Ep 157LIve-Podcast mit David Hillmer: "Eine ganze Firma wandert aus" (157)

„Keiner ist nach Hause gekommen und hat sagt: War schon gut, aber ...: Alle blicken zurück und sagen: "Wow! Das war wirklich etwas Krasses, was ich in meinem Leben nie vergessen werde.“ Es ist eine Sache, den Laptop in den Koffer zu schmeissen, im Urlaub an und an mal ein paar Mails zu checken und sich dabei bisschen wie ein Digitalnomade zu fühlen. Eine ganz andere Hausnummer ist es, wenn gleich die gesamte Firma auf Workation geht und gemeinsam für zwei Wochen Leben und Arbeit an fernen Orten teilt. So hat sich die Wiesbadener Agentur Hello Agile auf den Weg ans andere Ende der Welt gemacht, um genau dieses Experiment für sich zu auszutesten. Mit der gesamten Belegschaft plus Kind & Kegel sind die Wiesbadener New Work Apologeten nach Südafrika gereist und haben dort ihr "Work Adventure of a lifetime" erlebt. David Hillmer, Mit-Gründer von Hello New (dem Dach von Hello Design und Hello Agile) hat sich in unserem ersten GOOD WORK Live-Podcast uneingeschränkt allen Fragen gestellt und auch echt die Hosen runtergelassen. Wir reden über - um im GOOD WORK Jargon zu bleiben: Gelungene Beziehungsgestlatung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Denken in Möglichkeiten Oder anders ausgedrückt über: Sex & Crime & Rock'n roll Es ist eine absolute Premiere, der Live-Podcast und wir haben ihn in doppelter Weise gleich zu einem wirklichen Special ausstaffiert. Die Folge ist zweigeteilt: Eine Live-Aufnahme im Rahmen des Donnerstalks im Heimathafen im Alten Gericht und eine Studioaufnahme, mit gerade einmal 12 Stunden zwischen beiden Aufzeichnungen. Genießt also die besondere Atmosphäre der Aufnahme und Entstehung, schnappt ein bisschen Heimathafen-Luft auf und natürlich ganz viel Hello New Spirit von ihrer grandiosen Workation. Interview: Jule Jankowski Davids ultimative Tipps für Nachahmer: 1. Beteiligt das Team an der Planung 2. Spart nicht an den Reiese-/Transportkosten 3. Redet frühzeitig mit dem Finanzamt über euer Vorhaben. Am 17. Mai 2023 findet die Premiere der Dokumentation zur Hello New Workation im Heimathafen im Alten Gericht in Wiesbaden statt. Alle Infos dazu erhaltet Ihr unter: https://www.helloagile.de. In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Apr 14, 20231h 9m

Ep 156HR-Gestalterin Carolin Schwarz: "HR ist nicht für Kultur zuständig."

„Integrität ist kongruentes Handeln nach Wertmaßstäben. Und das setzt voraus, dass man sich überhaupt gemeinsam auf Werte verständigt hat.“ Die Frage der Wertorientierung wird derzeit heiß diskutiert in Kreisen von Organisationsgestalter:innen. Dabei gerät manches Mal aus dem Blick, dass das Benennen und gemeinsame Verständnis von Werten allerhöchstens der erste Schritt sein kann. "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen", steht schon in der Bibel geschrieben. Und so ist Integrität die insgeheime Währung für echte Wertorientierung. Carolin Schwarz ist Transformationsexpertin und HR-Gestalterin mit großer Leidenschaft und profundem Wissen. Zuletzt verantwortete sie als Teil der Unternehmensleitung bei Peek & Cloppenburg den Bereich People & Culture. In den unterschiedlichen Stationen ihrer gesamten Karriere war ihr tägliches Business oft von Prozess- und Strukturgestaltung geprägt. Um so mehr geniesst Carolin, dass sie aktuell etwas mehr Zeit "an der Hand" hat, wie sie es treffend beschreibt. Sie weiß die Tage gut zu füllen und besinnt sich ihrer Herzensthemen innerhalb des breiten Spektrums im Personalwesen. Eine wertorientierte Unternehmenskultur ist ihr innerer Kompass und so hat sie folgerichtig all ihre praktische Erfahrung und ihr tiefes theoretisches Wissen in einer Landkarte der Integrität zusammengebracht. Dieses kluge wie praktikable Modell stellt sie uns im Gespräch vor und illustriert seine Wirkweise und die Zusammenhänge anhand drängender gesellschaftlicher Herausforderungen. Es nimmt nicht Wunder, dass wir beim Giga-Thema der Nachhaltigkeit landen. In diesem Spannungsfeld sieht Carolin Schwarz konkrete Aufgaben und Rollen, die ihrer Ansicht nach in die Hände einer systemischen Organisationsgestaltung gehören. Hört rein in dieses Gespräch mit einer vor Wissen, Leidenschaft und Erfahrung nur so sprudelnder Systemgestalterin par excellence. Interview: Jule Jankowski Carolines Lesetipp: Viktor Frankl: "Trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager." Neuausgabe: 2009 In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Apr 10, 20231h 11m

Ep 155Autoritätsforscher Frank Baumann-Habersack: "Autorität wirkt immer, auch wenn wir es gerne ausblenden." (155)

„Sobald (mindestens) zwei Menschen aufeinandertreffen, fängt das Phänomen Autorität an, sich zu entfalten und zu wirken.“ Die vielen Perspektiven auf Führung avancieren immer mehr zum Leitthema im Kontext von Unternehmenskultur. Die Frage der Autorität wird dabei jedoch häufig vorsichtig umschifft. Der Begriff wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen. Fast hat es den Anschein, dass sich niemand mehr traut, eine solche Perspektive in den Kontext moderner Führung einzubringen. Ganz so, als hätte sich das Thema von allein erledigt. Dem ist nicht so. Frank Baumann-Habersack ist Autoritätsforscher und geht früh bis spät diesem Phänomen nach, das ihn fesselnderweise manches Mal sogar um den Schlaf bringt. Aber was genau macht ein Autoritätsforscher? In dieser Folge räumen wir gehörig auf mit ein paar Mißverständnissen zum Thema Autorität. So erklärt uns Frank Baumann-Habersack u.a. was Autorität wirklich mit Führen und Folgen und einer freiwilligen Zuschreibung zu tun hat. Er spricht auch von seinem Konzept der transformativen Autorität und geht den historischen und semantischen Wurzeln des Begriffs Autorität nach. Es ist ein herrlicher Deep Dive zu einem Thema, das fast so etwas wie einen blinden Fleck all unserer Bemühungen rund um die zukunftsfähige Arbeitskultur repräsentiert. Hört rein in dieses Gespräch mit einem sehr klugen, tief- und weitdenkenden Experten, der sich offenbar sein ganz eigenes Wirkungsfeld gesucht und erfolgreich geschaffen hat. Wie schön, dass wir davon profitieren dürfen. Interview: Jule Jankowski Franks Lesetipps: Frank Baumann-Habersack: „Mit transformativer Autorität in Führung“. Springer Gabler Verlag Wiesbaden. Hilge Landweer (Hg.), Catherine Newmark (Hg.): „Wie männlich ist Autorität?“. Campus Verlag. Arno Grün: „Wider den Gehorsam“. Klett-Cotta Verlag. Aufsatz von Jo Freeman: The Tyranny of Structurelessness. In: JoFreeman.com. Hier der Link zum Ansatz der transformativen Autorität und zu Frank Baumann-Habersack: https://baumann-habersack.de/transformative-autoritaet/ In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Mar 24, 20231h 7m

Ep 154Community-Experten Heiko Kolz und Florian Städtler: "Zukunftsfähige Arbeistkultur braucht Co-Kreation." (154)

Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit damit und darin und gleichzeitig geht sie uns so oft dermaßen auf und an die Nerven: unsere Arbeit. Es gibt hundertundeins Gründe, sich dafür einzusetzen, unsere Arbeitswelt gut und besser zu gestalten. Und in diesem Zuge können wir gleich auch mal darüber nachdenken, wie wir überhaupt leben möchten. Diesen gedanklichen Spagat versuchen nicht nur die New Work Apologeten, sondern auch Menschen, die eine Verbindung zwischen "alter" und "neuer" Arbeitswelt schlagen möchten. Für diese Herkulesaufgabe ist man gut beraten, Mitstreiter, Mitdenker um sich herum zu versammeln, neudeutsch: eine Community. Heiko Kolz und Florian Städtler sind genau in dieser Mission unterwegs. Florian hat die Expedition Arbeit gegründet und beglückt seine Community in Co-Kreation mit einer gigantischen Menge an werthaltigem Content. Kein Wunder, denn Kommunikation ist seine Leidenschaft. So bereichert er mit Podcasts, Events und vielen klugen Gedanken die Szene. Heiko bohrt gerne dicke Bretter und das häufig auch in sehr buchstäblichem Sinne. Er ist gelernter Dachdecker, hat Stationen wie Bundeswehr und Ökonomie-Studium in seinem Lebenslauf eingesammelt und ist ein umtriebiger, spannender Zeitgenosse. Mit einfachen Antworten ist er nicht abzuspeisen. Und so kam er schlussendlich an dem Punkt an, sich die Frage zu stellen: "Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten?" Auch er engagiert sich vielseitig im Bereich Co-Working, Co-Living, Co-Kreation. In unserem "Blinddate" - die beiden kannten sich vor dem Gespräch überhaupt nicht - zeigen sie ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf das Thema. Dabei sind sind auch nicht geizig mit ehrlichen Einblicken in das Thema Community Building. Hört rein in dieses von Erfahrung gespickte Gespräch mit zwei Zeitgenossen, die gar nicht anders können und wollen, als vernetzt zu denken und zu handeln. In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Mar 10, 20231h 12m

Ep 153GOOD WORK SALON - Tobias Krüger

Manchmal schickt einen das Schicksal auf eine Reise, die man freiwillig nie angetreten wäre. Und manches Mal wird dieses Schicksal von den eigenen Erkenntnissen provoziert. So geschah es Tobias Krüger - aka: Tobi Krüger vor einigen Jahren bei der Otto Group. Eigentlich hatte er "nur" die Aufgabe, die strategische Zukunft des Unternehmens kritisch zu betrachten und ein paar handfeste Business-Analysen dafür zu liefern, das Unternehmen wieder aufs Erfolgsgleis zu führen. Was er zutage beförderte, wurde zum Ausrufezeichen in der Unternehmensgeschichte. Und für seinen Werdegang gleich mit. Tobi Krüger ist nicht ohne Grund eines der prominentesten Gesichter in der Republik für das Thema Kulturwandel. Der war nämlich dringend geboten beim ehemaligen Versandhaus in Hamburg. Er nahm den steinigen Weg auf sich. Doch er ging dabei nicht allein. Die Community, die er im Zuge des Kulturwandels 4.0 aufbaute, sorgte weit über die Grenzen von Otto hinaus für Furore. Heute ist Tobias nicht mehr Teil der Otto Group, doch er lebt den Community-Gedanken in seinem eigen gegründeten Netzwerk Hello.Beta konsequent. Die erklärte Vision dieser Community ist die Utopie von einer besseren Welt. Und dieses schwere Brett heben ihre Mitglieder, ohne sich dabei zu verheben. Ungeschminkt, authentisch und geradeaus - genauso berichtet Tobias von seiner ganz persönlichen Transformationsreise und dem, was er auf dem Weg des Communitybuildings alles durchlebt hat und immer noch vor sich hat. Es ist ein kurzweiliges Gespräch, das sich niemals anschickt, belehrend zu sein und genau dadurch so lehrreich ist. Hört rein in diese Stunde mit Tobi, einem entschlossenen, kritisch-pragmatischen und mega sympathischen Vordenker. Interview: Jule Jankowski Literaturtipp: Zum Nachlesen: Tobias Krüger "Beta Book". Binge-Tipp von Tobi: alles von Max Goldt Max Goldt: "Die Kugeln in unseren Köpfen". In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 24, 20231h 8m

Ep 152GOOD WORK SALON - Die erste GOOD WORK Night - eine Audiographie

**Kann man ein Event so lebendig schildern, dass alle, die es verpasst haben, das Gefühl haben, sie wären mitten dabei gewesen? Die Frage könnt Ihr Euch mit dieser Folge am besten selbst beantworten. Wir glauben: Genau das ist Ingo Stoll mit seiner Audiographie bei der GOOD WORK Night gelungen. Ingo hat sich am 12. Januar 2023 auf den Weg nach Wiesbaden zur ersten GOOD WORK Night gemacht und eingefangen, was sich so schwer in Beschreibungen packen lässt: die Magie, wenn 150 Menschen sich wahrhaftig begegnen und sich gegenseitig inspirieren. Die erste GOOD WORK stand ganz unter dem Motto "Zwischen Alt und Neu liegt Gut". Zur Einnnerung: GOOD WORK ist kein Abgesang auf das Neue und keine Beweihräucherung des Ewiggestrigen. Es ist der Fokus auf das Gute. Und so wurde auch die Erscheinung des gleichnamigen Buches, das Jule Jankowski kürzlich im Vahlen Verlag veröffentlichte, an diesem Abend in besonderer Weise gefeiert. Auf der Bühne wurden ein paar ausgewählte, illustre Stimmen und Zitategeber aus Buch und Podcast noch einmal in Erinnerung gerufen. So hielt Wolf Lotter gewohnt wortgewaltig die Laudatio auf Jules "Zwischen Alt und Neu liegt Gut". Mareike Lüken führte den Gedanken zu den absichtsfreien Begegnungen aus. André Dörfler zeigte auf, welche Wirkung GOOD WORK in der Organisationswelt entfachen kann. Lukas Bosch wirbelte mit seinen Geistesblitzen über die Bühne und überzeugte uns, dass echter Aktivismus dringend geboten ist und einfach den "What-the-fuck-Moment" braucht. Mit Sandra Wolf von Riese & Müller warfen wir gemeinsam einen Blick darauf, dass GOOD WORK nicht nur ein Kind der sogenannten Wissensarbeit ist. Und Kenner der New-Work-Szene werden eine weitere bekannte Stimme von der Bühne erkennen: Stephan Grabmeier führte durch den Abend und die Journey von GOOD WORK. Von Tag X bis heute. Wenn Ihr Euch ein atmosphärisch-dichtes Bild von diesem Abend machen möchtet, wenn ihr wissen wollt, wie es den Menschen vor Ort gefallen hat oder wenn Ihr selbst noch einmal das Event nachspüren wollt, dann hört unbedingt rein in Ingos Meisterwerk der Audiograph von der ersten GOOD WORK Night in Wiesbaden im Januar 2023. Produktion: Ingo Stoll Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Feb 10, 202357 min

Ep 151GOOD WORK SALON - Dr. Caroline von Kretschmann

"Mitarbeiterzentrierung und Kundenorientierung sind kein Widerspruch. Es ist die Kunst von Führung, beide Aspekte zu vereinen“ Dr. Caroline von Kretschmann ist Geschäftsführerende Gesellschafterin des Europäischen Hofs in Heidelberg, einem familiengeführten 5-Sterne-Superior Hotel. Mit der Akzentuierung in ihrem Führungsverständnis überzeugt sie nicht nur ihre Mitarbeitenden, sondern sorgt für Aufsehen in der gesamten Hotellandschaft und darüberhinaus. In der Branche, die das Copyright auf "Der Kunde ist König" für sich beansprucht, wirkt das Thema "Mitarbeiter first" für manche vielleicht sperrig. Doch die Hotellerie hat erkannt, welche Kraft in diesem Ansatz steckt und Caroline von Kretschmann zur Hotelière des Jahres 2022 - eine der höchsten Ehrungen in der Zunft - ausgezeichnet. Zu Recht. In unserem Gespräch erklärt Caroline von Kretschmann, was genau sie unter Mitarbeiterzentrierung versteht und warum es aus ihrer Sicht optionslos ist, sich den Bedürfnissen der Mitarbeitenden ernsthaft hinzuwenden. Es ist - so viel sei schon mal verraten - kein Abgesang auf Leistungsbereitschaft - im Gegenteil. Wir sprechen auch über die besonderen Dynamiken und Blickwinkel in einem Familienunternehmen. Hört rein in dieses Gespräch mit Caroline von Kretschmann, einer zutiefst emphatischen, klugen, zielorientierten Führungspersönlichkeit im besten Sinne. Interview: Jule Jankowski In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 27, 20231h 4m

Ep 150GOOD WORK SALON - David-Ruben Thies

"Ästhetik ist mehr als eine schöne Hülle. Sie kann Menschen und Gesellschaften verändern, ihr Verhalten, ihren Umgang miteinander und ermöglicht so viele Dinge.“ Ein Satz, den man vermutlich von einem Kunstliebhaber oder einem Architekten erwarten könnte. Doch er stammt von David-Ruben Thies, Geschäftsführer der Waldkliniken in Eisenberg. Es ist in mehrerlei Hinsicht exzeptionell, welchen Weg die Walkdkliniken bei ihrem Neu- und Umbau beschritten haben. Die architektonische Umsetzung ist dabei ein wichtiger, aber bei weitem nicht alleiniger Aspekt. Die Waldklininken verstehen sich als einen Ort der heilenden Gastlichkeit und nicht als "Krankenhaus". Und dieses Seblstverständnis rückt in den Fokus, worum es bei einem Gesundungsprozess für die Betroffenen eigentlich gehen sollte: Ihre Bedürfnisse erkennen, verstehen und ernst nehmen. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Konzeption von Räumen, Prozessen und Fragen der Zusammenarbeit. In unserem Gespräch erzählt David-Ruben Thies von der wahrlich heldenhaften Reise der Neugestaltung der Kliniken unter dem Anspruch, den Gästen (aka: Patienten) ein Vier-Sterne-Hospitality Gefühl zu vermitteln. Er erläutert sehr anschaulich, welche Prinzipien der Zusammenarbeit in den Waldkliniken Eisenberg gelebt werden und welche Auswirkungen das für Mitarbeitende wie Gäste hat. Hört rein in dieses Gespräch mit David-Ruben Thies, das gleichsam den gesamten GOOD WORK Kosmos mit seinen fünf Prinzipien umspannt. Es illustriert in ganz besonderem Maße die Aspekte von "Denken in Möglichkeiten", "Gelungener Beziehungsgestaltung", "Gelebte Agilität" und "Flexible Strukturen". In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen. Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen. Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über gelungene Beziehungsgestaltung, flexible Strukturen, digitale Balance, gelebte Agilität und das Denken in Möglichkeiten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Jan 15, 202357 min