
Wenn "der Alte" zum Führen zu schwach wird, aber nicht zurücktreten will
GemeinsamBesserMachen: über Generationen und im Tagesgeschäft
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Show Notes
Haben Sie den Mut, das unaussprechliche Tabu in Ihrem Familienunternehmen anzusprechen – den schleichenden Kontrollverlust des Patriarchen, der das Unternehmen einst groß gemacht hat?
Wenn eine alternde Führungskraft zu lange im Amt bleibt, kann das Unternehmen irreparablen Schaden nehmen. Der Übergang von einem starken zu einem beeinträchtigten Leader ist oft schleichend – und genau das macht ihn so gefährlich. In Familienunternehmen gibt es meist keine übergeordnete Instanz, die eingreifen kann, wenn der Eigentümer selbst zum Risiko wird.
Smarte Governance-Strukturen, neutrale Vermittler und eine klare Rollenverteilung helfen, einen sanften Übergang zu gestalten. Warnsignale wie kognitive Einschränkungen, unangemessene Entscheidungen, verlorene Autorität, Blockadehaltung und eskalierende Familienkonflikte erfordern schnelles, strategisches Handeln. Die Einbindung eines unabhängigen Dritten – sei es ein Familienberater, Beiratsmitglied oder langjähriger Vertrauter – kann helfen, Brücken zu bauen und lösungsorientierte Diskussionen zu ermöglichen.
- Erkennen Sie, wie Sie zwischen "alt, aber fähig" und "beeinträchtigt" unterscheiden können.
- Verstehen Sie, warum die Schaffung einer identitätsstiftenden Senior-Advisory-Role für den scheidenden Unternehmer oft der Schlüssel zu einem würdevollen Übergang ist.
- Entdecken Sie, wie präventive Governance-Mechanismen mit klaren Regeln zu Amtszeiten und Leistungsüberprüfungen kritische Situationen verhindern können, bevor es "brennt".
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