Warum die ETF-Landschaft explodiert
Worin der echte Anlegernutzen liegt – statt nur Marketing und Gebührenwettbewerb.
Unsere nüchterne Prüfbrille
- Indexlogik: Transparent, nachvollziehbar, wirtschaftlich sinnvoll.
- Replikation: Physisch (optimal/fully) vs. synthetisch – Risiken und Kosten abwägen.
- Tracking-Differenz: Real gemessene Abweichung wichtiger als die TER auf dem Papier.
- Liquidität & Spreads: Enge Spreads und ausreichend Handelsvolumen sind Pflicht.
- Fondsgröße: Ausreichendes Volumen reduziert Schließungs-/Trackingrisiken.
Themen-ETFs zwischen Chance und Storytelling
- Konzentrationsrisiken erkennen: Wie breit ist das Thema wirklich gestreut?
- Klumpen vermeiden: Einzelwerte, Länder oder Sektoren nicht übergewichten.
- Faktor-Timing enttarnen: Performance nicht mit strukturellem Vorteil verwechseln.
Wie neue ETFs diszipliniert in die Multi-Asset-Strategie passen
- Hürden: Klare Mindestkriterien bei Indexqualität, Kosten, Liquidität.
- Rebalancing-Regeln: Feste Bandbreiten, periodisch oder schwellenbasiert.
- Ausschlusskriterien: Keine Produkte mit intransparentem Ansatz oder mangelnder Datenhistorie.
- Rolle im Portfolio: Ergänzend statt ersetzend – nur wenn es den Risiko-/Ertragsmix verbessert.
Moderation
DIALOG MODERIERT
Volker Pietzsch
Finanzstratege Antonio Sommese
