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Populäre Irrtümer im Datenschutzrecht (dgwk2020)
Das Datenschutzrecht betrifft alle und jeden. Gleichzeitig prägen zahlreiche Irrtümer die gängigen Vorstellungen, die Laien mit dem Datenschutzrecht verbinden. Der Talk soll – durchaus auch unterhaltsam – über solche Irrtümer aufklären. Grundlage bilden praktische Beispiele aus dem Alltag. Das Datenschutzrecht betrifft alle und jeden. Gleichzeitig prägen zahlreiche Irrtümer die gängigen Vorstellungen, die Laien mit dem Datenschutzrecht verbinden. Der Talk soll – durchaus auch unterhaltsam – über solche Irrtümer aufklären. Grundlage bilden praktische Beispiele aus dem Alltag. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Debunkingstrategien gegen Fake-News im Internet (dgwk2020)
Die Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen, wie Fake-News und Mythen angemessen in der Online-Kommunikation entlarvt werden können (Debunking) und der Glaube an diese minimiert werden kann, ist nicht nur für jede/n Einzelne/n wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Der mediale Wandel führt durch Digitalisierung, Differenzierung, Komplexitätssteigerung und Omnipräsenz zu einer Neufiguration der Kommunikations- und Informationsprozesse. Die Akteure der digitalen Kommunikation werden heterogener und wir finden im Internet auch öffentliche, einseitig interessensgeleitete Kommunikation. Bei den kommunikativen Praktiken zeigt sich dann, dass mehr Raum für Informationen jeglicher Art ist. Auch deswegen halten sich Mythen und Fake-News selbst im Informationszeitalter des Internets, obwohl evidenzbasierte, wissenschaftliche Informationen und Fachartikel sowie qualitative journalistische Debunkingbeiträge hier potentiell leicht zugänglich sind. Im Alltag haben die Menschen jedoch wenig Zeit, kognitive Ressourcen und/oder Motivation komplexe Themen wie wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse zu verstehen. Deshalb kommt es häufig zu fehlerhaftem Wissen. Diese Fake-News, Mythen, Missverständnisse sind dann relativ stabil im Kopf der Menschen verankert und schwer zu beseitigen. Es benötigt mitunter spezielle Debunking-/Entlarvungsstrategien einmal verankerte Mythen zu korrigieren. Normativ wünschenswert ist dabei, nicht erst seit einer weltweiten Fake-News-Debatte, Falsch-Nachrichten und Mythen effektiv bekämpfen zu können, welche bspw. vom Weltwirtschaftsforum als eine der Hauptbedrohungen für unsere Gesellschaft eingestuft wurden. Geplant ist es im Vortrag Strategien, wie online-verbreitete Fake-News effektiv widerlegt werden können, aus der psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu identifizieren. Dabei werden aktuelle Studien sowie praktische Beispiele aufgezeigt und diskutiert. Die Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen, wie Fake-News und Mythen angemessen in der Online-Kommunikation entlarvt werden können (Debunking) und der Glaube an diese minimiert werden kann, ist nicht nur für jede/n Einzelne/n wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Der mediale Wandel führt durch Digitalisierung, Differenzierung, Komplexitätssteigerung und Omnipräsenz zu einer Neufiguration der Kommunikations- und Informationsprozesse. Die Akteure der digitalen Kommunikation werden heterogener und wir finden im Internet auch öffentliche, einseitig interessensgeleitete Kommunikation. Bei den kommunikativen Praktiken zeigt sich dann, dass mehr Raum für Informationen jeglicher Art ist. Auch deswegen halten sich Mythen und Fake-News selbst im Informationszeitalter des Internets, obwohl evidenzbasierte, wissenschaftliche Informationen und Fachartikel sowie qualitative journalistische Debunkingbeiträge hier potentiell leicht zugänglich sind. Im Alltag haben die Menschen jedoch wenig Zeit, kognitive Ressourcen und/oder Motivation komplexe Themen wie wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse zu verstehen. Deshalb kommt es häufig zu fehlerhaftem Wissen. Diese Fake-News, Mythen, Missverständnisse sind dann relativ stabil im Kopf der Menschen verankert und schwer zu beseitigen. Es benötigt mitunter spezielle Debunking-/Entlarvungsstrategien einmal verankerte Mythen zu korrigieren. Normativ wünschenswert ist dabei, nicht erst seit einer weltweiten Fake-News-Debatte, Falsch-Nachrichten und Mythen effektiv bekämpfen zu können, welche bspw. vom Weltwirtschaftsforum als eine der Hauptbedrohungen für unsere Gesellschaft eingestuft wurden. Geplant ist es im Vortrag Strategien, wie online-verbreitete Fake-News effektiv widerlegt werden können, aus der psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu identifizieren. Dabei werden aktuelle Studien sowie praktische Beispiele aufgezeigt und diskutiert. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Prototype Fund: Demokratie programmieren (dgwk2020)
Geheimdienstaufsicht in der Schweiz (dgwk2020)
Geheimdienstaufsicht in der Schweiz (dgwk2020)
Der erste Tätigkeitsbericht der "Unabhängige Aufsichtsbehörde über die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten" wurde veröffentlicht. Wie funktioniert die Aufsicht, was überprüft sie genau und ist das überhaupt effektiv? Zudem wurde die Richterin, die über die geheimen Überwachungsmassnahmen des Nachrichtendienstes zu entscheiden hat ausgewechselt. Was hat sie in ihrem ersten öffentlichen Vortrag berichtet? Der erste Tätigkeitsbericht der "Unabhängige Aufsichtsbehörde über die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten" wurde veröffentlicht. Wie funktioniert die Aufsicht, was überprüft sie genau und ist das überhaupt effektiv? Zudem wurde die Richterin, die über die geheimen Überwachungsmassnahmen des Nachrichtendienstes zu entscheiden hat ausgewechselt. Was hat sie in ihrem ersten öffentlichen Vortrag berichtet? about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Keine IT-Sicherheit ohne Freie Software (dgwk2020)
IT-Sicherheit ist eines der wichtigsten globalen Themen der letzten Jahre. Doch außer der Gründung von "Cybersecurity"-Behörden fällt der Politik nicht viel ein. Dabei kann Freie Software die Lösung für viele drängende Sicherheitsprobleme sein. Wir schauen uns Vor- und Nachteile an und beleuchten anhand konkreter Beispiele, warum Sicherheit und Offenheit kein Widerspruch ist. Trojaner legen Krankenhäuser lahm und wegen Sicherheitsbedenken bei Huawei kommt der 5G-Ausbau weltweit ins Stocken. Mit der IT-Sicherheit ist einiges im Argen, was auch die inflationär entstehenden "Cybersecurity"-Behörden und -Zentren beweisen. Doch erst seit Kurzem wird die Wichtigkeit Freier- und Open-Source-Software für Sicherheit auch außerhalb der engsten IT-Szene bekannt. Freie Software ist eine wichtige Komponente von IT-Sicherheit. Allerdings lehrt die Erfahrung, dass nicht allein die Lizenz kritische Programmierfehler und Designschwächen behebt. Max Mehl zeigt deswegen in diesem Vortrag, wie und in welcher Form Freie Software für ein Plus an Sicherheit sorgen kann und warum es so wichtig ist, das so schnell wie möglich auch EntscheidungsträgerInnen begreiflich zu machen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Vortrag geht daher ebenfalls auf potenzielle Nachteile und Abwägungsfälle sowie auf typische Gegenargumente ein. IT-Sicherheit ist eines der wichtigsten globalen Themen der letzten Jahre. Doch außer der Gründung von "Cybersecurity"-Behörden fällt der Politik nicht viel ein. Dabei kann Freie Software die Lösung für viele drängende Sicherheitsprobleme sein. Wir schauen uns Vor- und Nachteile an und beleuchten anhand konkreter Beispiele, warum Sicherheit und Offenheit kein Widerspruch ist. Trojaner legen Krankenhäuser lahm und wegen Sicherheitsbedenken bei Huawei kommt der 5G-Ausbau weltweit ins Stocken. Mit der IT-Sicherheit ist einiges im Argen, was auch die inflationär entstehenden "Cybersecurity"-Behörden und -Zentren beweisen. Doch erst seit Kurzem wird die Wichtigkeit Freier- und Open-Source-Software für Sicherheit auch außerhalb der engsten IT-Szene bekannt. Freie Software ist eine wichtige Komponente von IT-Sicherheit. Allerdings lehrt die Erfahrung, dass nicht allein die Lizenz kritische Programmierfehler und Designschwächen behebt. Max Mehl zeigt deswegen in diesem Vortrag, wie und in welcher Form Freie Software für ein Plus an Sicherheit sorgen kann und warum es so wichtig ist, das so schnell wie möglich auch EntscheidungsträgerInnen begreiflich zu machen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Vortrag geht daher ebenfalls auf potenzielle Nachteile und Abwägungsfälle sowie auf typische Gegenargumente ein. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Künstliche Korrespondenz: Wie man nichtmenschliche Schreiberlinge entlarvt (dgwk2020)
Sie heissen Grover, Bert oder GPT-2 – und können Texte produzieren, die auf den ersten Blick nicht als maschinelle zu erkennen sind. Statistische Sprachmodelle waren einst trockenste Materie. Jetzt haben sie sich dank Big Data, spezialisierter Hardware und genialer Algorithmen zu einem Lieblingsthema der Feuilletons gemausert. Die verblüffendsten Erfolge sind im englischen Sprachraum zu verzeichnen. Doch das Rad der Forschung dreht sich so schnell, dass es nur Monate dauern dürfte, bis sie die deutsche Sprache erreicht haben. Und dann? Werden unsere Demokratien geflutet durch Gigabytes von Fake News und fingierten Nutzerkommentaren? In diesem Workshop werfen wir einen Blick unter die Haube dieser Maschinen. Wir versuchen nachzuvollziehen, wie sie technisch möglich geworden sind und wo ihre Grenzen liegen. Noch lassen sich die Schreiberlinge mit ihren eigenen Waffen schlagen – denn auch sie hinterlassen ihre linguistischen Spuren... Sie heissen Grover, Bert oder GPT-2 – und können Texte produzieren, die auf den ersten Blick nicht als maschinelle zu erkennen sind. Statistische Sprachmodelle waren einst trockenste Materie. Jetzt haben sie sich dank Big Data, spezialisierter Hardware und genialer Algorithmen zu einem Lieblingsthema der Feuilletons gemausert. Die verblüffendsten Erfolge sind im englischen Sprachraum zu verzeichnen. Doch das Rad der Forschung dreht sich so schnell, dass es nur Monate dauern dürfte, bis sie die deutsche Sprache erreicht haben. Und dann? Werden unsere Demokratien geflutet durch Gigabytes von Fake News und fingierten Nutzerkommentaren? In diesem Workshop werfen wir einen Blick unter die Haube dieser Maschinen. Wir versuchen nachzuvollziehen, wie sie technisch möglich geworden sind und wo ihre Grenzen liegen. Noch lassen sich die Schreiberlinge mit ihren eigenen Waffen schlagen – denn auch sie hinterlassen ihre linguistischen Spuren... about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Die Ethik Freier Software – Missverständnisse ausräumen (dgwk2020)
Der Vortrag will ein besseres Verständnis dafür schaffen, worum es bei Freier Software geht; sowohl für Menschen, die neu in das Thema einsteigen, als auch für Menschen, die schon seit langem dazu beitragen. Müssen wir, wenn wir Freie Software entwickeln dies mit einem offenen Entwicklungsmodell machen oder einem bestimmten Geschäftsmodell folgen? Müssen wir wenn wir für Freie Software sind Sozialismus, Kapitalismus oder Liberalismus gut finden; oder uns auf bestimmte Positionen zum Datenschutz, zu Nachrichtendiensten und Militär, zur Klimakatastrophe, Kernkraft, Impfen oder Tierrechten einigen? Oder müssen wir diesbezüglich mehr Respekt und Vielfalt zulassen? Ich werde die historischen Grundwerte der Freien-Software-Bewegung erklären: 1) Dass alle, unabhängig vom Hintergrund, die Software für jeden Zweck ohne Diskriminierung verwenden dürfen. 2) Dass alle verstehen dürfen, wie Software funktioniert. 3) Dass alle die Software immer verbreiten dürfen, entweder um einem anderen Menschen zu helfen oder um Geld zu verdienen. 4) Und dass keine Person, Organisation oder Regierung gezwungen werden sollte, ihr Verhalten wegen der Software zu ändern, sondern die Software verändern kann und dadurch die Software für sich und andere verbessern kann. Im Laufe der Zeit gab es viele Versuche, andere Werte hinzuzufügen. Bisher sind diese immer gescheitert. Der Vortrag soll dazu beitragen, besser zu verstehen, warum das der Fall ist. Der Vortrag will ein besseres Verständnis dafür schaffen, worum es bei Freier Software geht; sowohl für Menschen, die neu in das Thema einsteigen, als auch für Menschen, die schon seit langem dazu beitragen. Müssen wir, wenn wir Freie Software entwickeln dies mit einem offenen Entwicklungsmodell machen oder einem bestimmten Geschäftsmodell folgen? Müssen wir wenn wir für Freie Software sind Sozialismus, Kapitalismus oder Liberalismus gut finden; oder uns auf bestimmte Positionen zum Datenschutz, zu Nachrichtendiensten und Militär, zur Klimakatastrophe, Kernkraft, Impfen oder Tierrechten einigen? Oder müssen wir diesbezüglich mehr Respekt und Vielfalt zulassen? Ich werde die historischen Grundwerte der Freien-Software-Bewegung erklären: 1) Dass alle, unabhängig vom Hintergrund, die Software für jeden Zweck ohne Diskriminierung verwenden dürfen. 2) Dass alle verstehen dürfen, wie Software funktioniert. 3) Dass alle die Software immer verbreiten dürfen, entweder um einem anderen Menschen zu helfen oder um Geld zu verdienen. 4) Und dass keine Person, Organisation oder Regierung gezwungen werden sollte, ihr Verhalten wegen der Software zu ändern, sondern die Software verändern kann und dadurch die Software für sich und andere verbessern kann. Im Laufe der Zeit gab es viele Versuche, andere Werte hinzuzufügen. Bisher sind diese immer gescheitert. Der Vortrag soll dazu beitragen, besser zu verstehen, warum das der Fall ist. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Was Vorratsdaten verraten (dgwk2020)
Sechs Monate – so lange zurück müssen Schweizer Mobilfunkprovider Daten über unser Kommunikationsverhalten speichern. Diese sogenannten Rand- oder Metadaten verraten nicht wenig über unser Leben: Mit wem wir wie lange und wie oft telefoniert oder gesimst haben – und wo wir wann waren. Das «Wo» in Kombination mit dem «Wann» ist für Strafverfolger besonders interessant: Damit lassen sich Verdachte erhärten oder ausräumen, es lassen sich Bewegungsprofile bilden und weitere Ermittlungen erst ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet natürlich schon nur die Speicherung dieser Daten ein grundlegender Eingriff in unsere Privatsphäre. Das sagt auch das Bundesgericht, das aber weiterhin an der Speicherung der Daten festhalten will (BGer 1C_598/2016 vom 2. März 2018). Dank dem Urteil ist es nun aber wenigstens möglich, Einblick in seine Vorratsdaten zu erhalten. Timo Grossenbacher (SRF) hat im Zuge einer Recherche Einblick in mehrere Vorratsdatensammlungen erhalten und diese ausgewertet. In seinem Vortrag zeigt er, wie er dabei vorgegangen ist, welche Schlüsse man aus den Daten ziehen kann, wo Vorsicht geboten ist und welche Fragen offen bleiben. Sechs Monate – so lange zurück müssen Schweizer Mobilfunkprovider Daten über unser Kommunikationsverhalten speichern. Diese sogenannten Rand- oder Metadaten verraten nicht wenig über unser Leben: Mit wem wir wie lange und wie oft telefoniert oder gesimst haben – und wo wir wann waren. Das «Wo» in Kombination mit dem «Wann» ist für Strafverfolger besonders interessant: Damit lassen sich Verdachte erhärten oder ausräumen, es lassen sich Bewegungsprofile bilden und weitere Ermittlungen erst ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet natürlich schon nur die Speicherung dieser Daten ein grundlegender Eingriff in unsere Privatsphäre. Das sagt auch das Bundesgericht, das aber weiterhin an der Speicherung der Daten festhalten will (BGer 1C_598/2016 vom 2. März 2018). Dank dem Urteil ist es nun aber wenigstens möglich, Einblick in seine Vorratsdaten zu erhalten. Timo Grossenbacher (SRF) hat im Zuge einer Recherche Einblick in mehrere Vorratsdatensammlungen erhalten und diese ausgewertet. In seinem Vortrag zeigt er, wie er dabei vorgegangen ist, welche Schlüsse man aus den Daten ziehen kann, wo Vorsicht geboten ist und welche Fragen offen bleiben. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Die Ethik Freier Software – Missverständnisse ausräumen (dgwk2020)
Was Vorratsdaten verraten (dgwk2020)
Künstliche Korrespondenz: Wie man nichtmenschliche Schreiberlinge entlarvt (dgwk2020)
IoT im Konsumentenrecht: Wie lang muss mein Thing im Internet eigentlich funktionieren? (dgwk2020)
Du kaufst ein Gerät mit Netzanbindung. Und nach einem Jahr stellt der Hersteller den Server ab. Oder er lässt dich mit Updates im Stich. Das Gerät ist bricked. Darf der Hersteller das? Das Referat geht auf Fragen rund um netzwerkgebundene Consumer-Geräte ein (Smart Phones, Smart Cars, Smart Home, etc.). Dabei werfen wir vor allem auch einen Blick auf das Recht zu allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Schweiz. Du kaufst ein Gerät mit Netzanbindung. Und nach einem Jahr stellt der Hersteller den Server ab. Oder er lässt dich mit Updates im Stich. Das Gerät ist bricked. Darf der Hersteller das? Das Referat geht auf Fragen rund um netzwerkgebundene Consumer-Geräte ein (Smart Phones, Smart Cars, Smart Home, etc.). Dabei werfen wir vor allem auch einen Blick auf das Recht zu allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Schweiz. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Zur Bedeutung von Vertrauen für die digitale Demokratie (dgwk2020)
Die Digitalisierung hat mittlerweile in beinahe sämtliche Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Sie geht mit dem Versprechen einher, vieles einfacher und zugänglicher zu machen. So auch die Demokratie. Digitale Möglichkeiten eröffnen neue Wege, um demokratische Prozesse zu erneuern, zu verbessern und die demokratische Teilhabe zu stärken. Zu den Optionen zählen beispielsweise Plattformen für die Lancierung und Verwaltung partizipativer Verfahren, digitale Tools für das Sammeln von Unterschriften oder leicht zugängliche Informationsangebote. In der Theorie zählt auch die elektronische Stimmabgabe dazu. Nicht alle dieser Innovationen vermögen sich aber durchzusetzen. Viele scheitern noch vor ihrer Einführung: Sie sind anfällig für Sicherheitslücken oder ihre Entwicklung erweist sich als zu teuer. Bisweilen sind die Plattformen auch schlicht zu kompliziert konzipiert – oder Online-Communities werden zu Multiplikatoren extremistischer Ansichten. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Instrumenten der digitalen Demokratie sind vielfältig. Der Aspekt des Vertrauens der Nutzenden und der demokratischen Gemeinschaft als Ganze nimmt aber eine wichtige Rolle ein. Demokratie lebt vom Vertrauen in die Institutionen, ihre Organisation und die internen wie externen Kontrollmechanismen, die etwa dann zum Tragen kommen, wenn knappe Wahlausgänge – die Schweiz erlebte sie jüngst z.B. in den Kantonen Freiburg und Tessin – resultieren. Mangelndes Vertrauen in die Absichten der politischen Akteure und die Effizienz des politischen Systems wiederum ist vielerorts ein plausibler Erklärungsansatz für Stimm- bzw. Wahlabstinenz und ProtestwählerInnentum. Aber auch im Bereich der digitalen Demokratie ist Vertrauen eine wichtige Kategorie. So spielt es etwa auch in der laufenden Debatte um die E-ID eine Rolle. Unter den ethischen Fragen rund um die Digitalisierung ist jene nach Bedeutung und Implikationen von Vertrauen derzeit eine der brennendsten. Dabei gilt es, Vertrauen als eine zukunftsorientierte und kooperative Beziehung zu verstehen, die – auch zwischen abstrakten Beteiligten – auf geteilten Weltanschauungen und guten Absichten beruht. Im Rahmen des vorgeschlagenen Beitrags zum Winterkongress der digitalen Gesellschaft wird “ethix - Lab für Innovationsethik” anhand der Auseinandersetzung mit drei ausgewählten Instrumenten der digitalen Demokratie (Civic Tech-Plattformen, E-Voting, digitale Informationsvermittlung) zur Diskussion stellen, wie Vertrauen inhaltlich gefasst werden kann und weshalb es für die digitale Demokratie zentral ist. Auch wollen wir der Frage nachgehen, wie Vertrauen von Beginn an Beachtung geschenkt und wie es mit Blick auf den Einsatz digitaler Technologien und Instrumente operationalisiert werden könnte. Die Digitalisierung hat mittlerweile in beinahe sämtliche Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Sie geht mit dem Versprechen einher, vieles einfacher und zugänglicher zu machen. So auch die Demokratie. Digitale Möglichkeiten eröffnen neue Wege, um demokratische Prozesse zu erneuern, zu verbessern und die demokratische Teilhabe zu stärken. Zu den Optionen zählen beispielsweise Plattformen für die Lancierung und Verwaltung partizipativer Verfahren, digitale Tools für das Sammeln von Unterschriften oder leicht zugängliche Informationsangebote. In der Theorie zählt auch die elektronische Stimmabgabe dazu. Nicht alle dieser Innovationen vermögen sich aber durchzusetzen. Viele scheitern noch vor ihrer Einführung: Sie sind anfällig für Sicherheitslücken oder ihre Entwicklung erweist sich als zu teuer. Bisweilen sind die Plattformen auch schlicht zu kompliziert konzipiert – oder Online-Communities werden zu Multiplikatoren extremistischer Ansichten. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Instrumenten der digitalen Demokratie sind vielfältig. Der Aspekt des Vertrauens der Nutzenden und der demokratischen Gemeinschaft als Ganze nimmt aber eine wichtige Rolle ein. Demokratie lebt vom Vertrauen in die Institutionen, ihre Organisation und die internen wie externen Kontrollmechanismen, die etwa dann zum Tragen kommen, wenn knappe Wahlausgänge – die Schweiz erlebte sie jüngst z.B. in den Kantonen Freiburg und Tessin – resultieren. Mangelndes Vertrauen in die Absichten der politischen Akteure und die Effizienz des politischen Systems wiederum ist vielerorts ein plausibler Erklärungsansatz für Stimm- bzw. Wahlabstinenz und ProtestwählerInnentum. Aber auch im Bereich der digitalen Demokratie ist Vertrauen eine wichtige Kategorie. So spielt es etwa auch in der laufenden Debatte um die E-ID eine Rolle. Unter den ethischen Fragen rund um die Digitalisierung ist jene nach Bedeutung und Implikationen von Vertrauen derzeit eine der brennendsten. Dabei gilt es, Vertrauen als eine zukunftsorientierte und kooperative Beziehung zu verstehen, die – auch zwischen abstrakten Beteiligten – auf geteilten Weltanschauungen und guten Absichten beruht. Im Rahmen des vorgeschlagenen Beitrags zum Winterkongress der digitalen Gesellschaft wi
Fichierung von politischen Organisationen und Bewegungen (dgwk2020)
In jüngster Zeit musste eine Reihe von politischen Organisationen, Politikerinnen und Politikern feststellen, dass ihre Namen beim Nachrichtendienst (NDB) verzeichnet sind. Es wurden zahlreiche Einsichtsgesuche an den NDB gestellt. Die Geschäftsprüfungsdeledation (GPDel) des National- und Ständerates ist der Sache nachgegangen und wird die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem nächsten Bericht publizieren. Die bekannt gewordenen Fälle zeigen klar, dass der NDB die gesetztlich vorgegebenen Schranken nicht eingehalten und insbesondere das Gebot verletzt hat, keine Informationen über die politische Betätigung und über die Ausübung der Meinungs-, Versammlungs- oder Vereinigungsfreiheit in der Schweiz zu bearbeiten. Wie ist diese Datensammlerei zu bewerten? In wie weit stehen politische Organisationen und Bewegungen heute im Visier der Staatsschützer? In jüngster Zeit musste eine Reihe von politischen Organisationen, Politikerinnen und Politikern feststellen, dass ihre Namen beim Nachrichtendienst (NDB) verzeichnet sind. Es wurden zahlreiche Einsichtsgesuche an den NDB gestellt. Die Geschäftsprüfungsdeledation (GPDel) des National- und Ständerates ist der Sache nachgegangen und wird die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem nächsten Bericht publizieren. Die bekannt gewordenen Fälle zeigen klar, dass der NDB die gesetztlich vorgegebenen Schranken nicht eingehalten und insbesondere das Gebot verletzt hat, keine Informationen über die politische Betätigung und über die Ausübung der Meinungs-, Versammlungs- oder Vereinigungsfreiheit in der Schweiz zu bearbeiten. Wie ist diese Datensammlerei zu bewerten? In wie weit stehen politische Organisationen und Bewegungen heute im Visier der Staatsschützer? about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Fichierung von politischen Organisationen und Bewegungen (dgwk2020)
IoT im Konsumentenrecht: Wie lang muss mein Thing im Internet eigentlich funktionieren? (dgwk2020)
Neue Antiterror-Gesetze Schweiz. Überwachung, Pre-Crime, Gefährder … (dgwk2020)
Zwei neue Antiterror-Gesetze werden zurzeit im Parlament behandelt: Das Polizeigesetz gegen «Gefährder» (PMT) und die Vorlage «Terrorismus und organisierte Kriminalität». Die vom Bundesrat präsentierten Entwürfe greifen tief in den präventiven Bereich ein, um potentielle Gefahren möglichst früh abzuwehren. Möglich ist das nur dank Überwachung und Prognosen über die zukünftige Gefährlichkeit von sog. «Gefährdern». Amnesty International und die NGO-Plattform Menschenrechte kritisieren die Gesetze als grund- und menschenrechtswidrig. Eine Einführung und Kritik der Antiterror-Gesetze aus menschenrechtlicher Sicht von Patrick Walder, Amnesty International. Zwei neue Antiterror-Gesetze werden zurzeit im Parlament behandelt: Das Polizeigesetz gegen «Gefährder» (PMT) und die Vorlage «Terrorismus und organisierte Kriminalität». Die vom Bundesrat präsentierten Entwürfe greifen tief in den präventiven Bereich ein, um potentielle Gefahren möglichst früh abzuwehren. Möglich ist das nur dank Überwachung und Prognosen über die zukünftige Gefährlichkeit von sog. «Gefährdern». Amnesty International und die NGO-Plattform Menschenrechte kritisieren die Gesetze als grund- und menschenrechtswidrig. Eine Einführung und Kritik der Antiterror-Gesetze aus menschenrechtlicher Sicht von Patrick Walder, Amnesty International. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Freie Mailbox Verschlüsselung für Alle (dgwk2020)
Datengestützte Dienstleistungen nutzen und die Souverenität über seine Daten behalten ist aktuell oftmals ein Widerspruch. Denn, die Anbieterin hat unbegrenzten und unbeaufsichtigten Zugriff auf alle unsere Daten. Dies ganz klar aus kommerziellen Interessen, aber oftmals auch einfach aus Bequemlichkeit und Nachlässigkeit. Wir finden das moralisch und technisch falsch. Deshalb haben wir für immerda.ch eine individuelle Mailboxverschlüsselung eingeführt. E-Mails auf unseren Servern sind nun mit dem Passwort der Benutzerin verschlüsselt abgelegt, sie werden erst beim Login, und nur im Zwischenspeicher entschlüsselt. Aus unserer Sicht ist dies nur ein kleiner und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, wie mit Nutzerdaten umgegangen werden sollte. Dieser Vortrag soll Dich dazu animieren, diesen Schritt auch zu gehen. Sei es als Administratorin eines Betriebs, ISP, oder einfach der Box für deine Freunde. Wir möchten aus unserer Erfahrung erläutern, was es strukturell braucht, um die Schlüssel fürs Königreich in Userhände zu legen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus und wie erklären wir sie den Benutzerinnen? Und natürlich, was sind die konkreten technischen Probleme und was sind unsere Lösungen. Wir haben einige der freien Möglichkeiten zur Mailboxverschlüsselung evaluiert. Selber benutzen wir mail_crypt von Dovecot, sowie eine selbst entwickelte Lösung zur Schlüsselverwaltung -- selbstverständlich alles freie Software. Unser Fazit ist, Daten von Dritten gehören nicht Adminzugänglich auf die Platte! Alles andere ist Gier, Faulheit, oder eine gute Gelegenheit es besser zu machen. Datengestützte Dienstleistungen nutzen und die Souverenität über seine Daten behalten ist aktuell oftmals ein Widerspruch. Denn, die Anbieterin hat unbegrenzten und unbeaufsichtigten Zugriff auf alle unsere Daten. Dies ganz klar aus kommerziellen Interessen, aber oftmals auch einfach aus Bequemlichkeit und Nachlässigkeit. Wir finden das moralisch und technisch falsch. Deshalb haben wir für immerda.ch eine individuelle Mailboxverschlüsselung eingeführt. E-Mails auf unseren Servern sind nun mit dem Passwort der Benutzerin verschlüsselt abgelegt, sie werden erst beim Login, und nur im Zwischenspeicher entschlüsselt. Aus unserer Sicht ist dies nur ein kleiner und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, wie mit Nutzerdaten umgegangen werden sollte. Dieser Vortrag soll Dich dazu animieren, diesen Schritt auch zu gehen. Sei es als Administratorin eines Betriebs, ISP, oder einfach der Box für deine Freunde. Wir möchten aus unserer Erfahrung erläutern, was es strukturell braucht, um die Schlüssel fürs Königreich in Userhände zu legen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus und wie erklären wir sie den Benutzerinnen? Und natürlich, was sind die konkreten technischen Probleme und was sind unsere Lösungen. Wir haben einige der freien Möglichkeiten zur Mailboxverschlüsselung evaluiert. Selber benutzen wir mail_crypt von Dovecot, sowie eine selbst entwickelte Lösung zur Schlüsselverwaltung -- selbstverständlich alles freie Software. Unser Fazit ist, Daten von Dritten gehören nicht Adminzugänglich auf die Platte! Alles andere ist Gier, Faulheit, oder eine gute Gelegenheit es besser zu machen. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Die Stimme der Bevölkerung in der Digitalisierung: Wo und wie die Schweiz Einbezug fordert (dgwk2020)
Die digitale Transformation bewegt die Welt. Strategiepapiere, Businesspläne und Expert_innen-Berichte verweisen auf technische oder ökonomische Aspekte der digitalen Welt. Welche Digitalisierungs-Themen bewegen aber Herr und Frau Schweizer? Wo wollen sie sich aktiv einbringen? Das Wissen darum ist eine zentrale Voraussetzung für eine gemeinsame und nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Anhand der Resultate des DigitalBarometers 2019 soll die Session diese Fragen beantworten und durch Frage und Feedback Runde Inputs generieren für die nächste Ausgabe im 2020. Die digitale Transformation bewegt die Welt. Strategiepapiere, Businesspläne und Expert_innen-Berichte verweisen auf technische oder ökonomische Aspekte der digitalen Welt. Welche Digitalisierungs-Themen bewegen aber Herr und Frau Schweizer? Wo wollen sie sich aktiv einbringen? Das Wissen darum ist eine zentrale Voraussetzung für eine gemeinsame und nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Anhand der Resultate des DigitalBarometers 2019 soll die Session diese Fragen beantworten und durch Frage und Feedback Runde Inputs generieren für die nächste Ausgabe im 2020. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Neue Antiterror-Gesetze Schweiz. Überwachung, Pre-Crime, Gefährder … (dgwk2020)
Freie Mailbox Verschlüsselung für Alle (dgwk2020)
Die Stimme der Bevölkerung in der Digitalisierung: Wo und wie die Schweiz Einbezug fordert (dgwk2020)
Keynote: Die Schweiz will zum Digitale Ethik-Vorzeigeland werden … seriously? (dgwk2020)
Mit dem neuen «Digital Trust Label», einem Ethik-Zentrum in Genf und der Swiss Digital Initiative will die Schweiz die Welt dazu bewegen, ethische Prinzipien in Technologie zu verankern. Doch der Track Record der Schweiz ist alles andere als vorzeigbar. E-ID, verwässerter Datenschutz, ausbleibende Spionage-Debatte, 5G-Turbo, Netzsperren zeigen, dass die politische Schweiz oft ein seltsames, eigentümliches Insel-Verständnis hat, was Technologien angeht. Also: Wasser predigen, Wein trinken? Diese Keynote wirft ein Schlaglicht auf die wesentlichen Entscheidungen und zeigt auf, warum wir dringend eine ethischere Debatte rund um die Digitialisierung benötigen. Eine jedoch, welche die zivilgesellschaftlichen Anliegen auch wirklich aufnimmt. Mit dem neuen «Digital Trust Label», einem Ethik-Zentrum in Genf und der Swiss Digital Initiative will die Schweiz die Welt dazu bewegen, ethische Prinzipien in Technologie zu verankern. Doch der Track Record der Schweiz ist alles andere als vorzeigbar. E-ID, verwässerter Datenschutz, ausbleibende Spionage-Debatte, 5G-Turbo, Netzsperren zeigen, dass die politische Schweiz oft ein seltsames, eigentümliches Insel-Verständnis hat, was Technologien angeht. Also: Wasser predigen, Wein trinken? Diese Keynote wirft ein Schlaglicht auf die wesentlichen Entscheidungen und zeigt auf, warum wir dringend eine ethischere Debatte rund um die Digitialisierung benötigen. Eine jedoch, welche die zivilgesellschaftlichen Anliegen auch wirklich aufnimmt. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Keynote: Die Schweiz will zum Digitale Ethik-Vorzeigeland werden … seriously? (dgwk2020)
Eröffnung (dgwk2020)
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Eröffnung (dgwk2020)
For the love of Tux: Linux on RiscV (makeandtell)
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For the love of Tux: Linux on RiscV (makeandtell)
Soft Electronics (makeandtell)
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The Double-Oh (makeandtell)
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My journey with Creativity (makeandtell)
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Zynthia - a 40106-based Sequencer/Synthesizer (makeandtell)
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Zynthia - a 40106-based Sequencer/Synthesizer (makeandtell)
DG107: Klimakrise, Migration und Gerechtigkeit (datengarten)
Die Klimakrise ist wesentlicher Bestandteil der globalen Gerechtigkeitskrise, sie verschärft Armut, soziale Ungerechtigkeit und manifestiert das Machtgefüge der seit dem Kolonialismus bestehenden weltweiten Ungleichheiten. Die Ergebnisse der letzten UN-Klimakonferenz haben erneut gezeigt, dass die Regierungsvertreter*innen weit davon entfernt sind, die dringend notwendigen Antworten zu liefern. Im vergangenen Jahr streikten in Deutschland wöchtenlich Schüler und Schülerinnen für ihr Recht auf eine Zukunft und um die Politik zum Handeln für einen besseren Klimaschutz zu bringen. Mit etwa 1,4 Millionen Teilnehmenden waren die Demonstrationen zum globalen Klimastreik in Deutschland die weltweit best besuchtesten. Was für die Menschen in den Industrieländern als Bedrohungsszenario der Zukunft inzwischen sehr nah gerückt ist, ist seit für viele Menschen auf der Welt schon längst Realität. Bereits heute gibt es Regionen, in denen die Klimakrise durch öfter und stärker auftretende Naturkatastrophen zuschlägt, an anderen Orten haben beispielsweise länger als üblich anhaltende Dürren über mehrere Jahre hinweg die lokale Landwirtschaft zerstört. Diese klimabedingten Schäden führen oftmals dazu, dass Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Nach Angaben des Internal Displacement Monitoring Centre sind seit 2008 jährlich durchschnittlich 26,4 Millionen Menschen aufgrund von Umwelt- und Naturkatastrophen auf der Flucht, die meisten von ihnen im globalen Süden. Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 bis zu eine Milliarde Menschen bedingt durch den Klimawandel auf der Flucht sein könnten - die meisten innerhalb ihrer Länder, die anderen über Grenzen hinweg. Auch wenn seit mehreren Jahren zunehmend über Klimaflucht gesprochen wird, richtet sich zu wenig Augenmerk auf die Migrant*innen und den Schutz ihrer Rechte selbst. Es mangelt an internationalen Mechanismen, welche Menschenrechte und Unterstützung der Betroffenen absichern. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir uns mit der aktuellen Situation bezüglich der Rechte von Klimamigrant*innen beschäftigen, wir werden genauer beleuchten, welche Forderungen von Betroffenen im Raum stehen, wie wir als Akteur*innen im globalen Norden solidarisch sein können und welche Ansätze, Forderungen oder Ideen für die Arbeit hier in Deutschland relevant sein könnten. about this event: https://c3voc.de
DG107: Klimakrise, Migration und Gerechtigkeit (datengarten)
Müll- Roboter Luka (jh20)
Müll- Roboter Luka (jh20)
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Politics isn't magic (jh20)
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Politics isn't magic (jh20)
Hallo Welt (jh20)
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Hallo Welt (jh20)
Veggie for fun (jh20)
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Veggie for fun (jh20)
Dunkybridge (jh20)
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Dunkybridge (jh20)
Begrüßung (jh20)
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