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#DiVOC Forever (rc3)
DiVOC - Digitally distributed Online Chaos - is a series of online gatherings that has been happening in Chaos orbit during 2020. DiVOC is not a substitute for all those meetings that we so bemoan to not have been able to attend in person, but it did create a legacy that might indeed remain useful well into the future. The pandemic has led to a the cancellation of various Chaos events that a multitude of creatures would have loved to attend in 2020. Stepping in at the dates suddenly left unbooked in organisers' and participants' calendars, digitally distributed online Chaos aka DiVOC has been happening instead. From a predictably chaotic starting state, a rather unpredicted degree of self-organisation and complexity quickly began to emerge, with a dedicated community carrying a growing pool of experience and lessons learned forward through a series of events as the year progressed. In this talk, we would like to walk you through a behind-the-scenes review, highlighting a variety of perspectives, and in doing so explore how DiVOC is quite fundamentally different from yet-another-conference-moved-online-by-necessity. DiVOC is not a substitute for all those meetings that we so bemoan to not have been able to attend in person, but it did create a legacy that might indeed remain useful well into the future. We will emphasize the community aspect and, in the true spirit of DiVOC, invite you to start participating. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11385.html
Netzpolitische Vollkatastrophen - TERREG und Verschlüsselungsverbot - Was tun? (rc3)
Nach dem Aufschrei um Artikel 13 (jetzt 17) der Urheberrechtsreform wurde es verdächtig still um die netzpolitischen Vorhaben aus der Feder der EU. Nun bedrohen Uploadfilter in der Gesetzesnovelle TERREG (Verordnung zur Verhinderung von terroristischen Inhalten) sogar journalistische Inhalte. Wenn selbst die Sonderberichterstatterinnen der UN ihre Bedenken mehrfach äußern müssen, sollten wir uns als Gesellschaft am Diskurs beteiligen. Denn auch mit dem Ratsentwurf zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommen weitere Grundrechtseingriffe auf die Bürger und Nutzer zu. Der Einbau von Hintertüren in unsere private Kommunikation bedeutet in der Praxis ein Verschlüsselungsverbot. Es kann nicht sein, dass die Zivilgesellschaft regelmäßig gefordert ist, vor den EUGh zu ziehen, um für den Erhalt ihrer Grundrechte einzustehen. Und dennoch: Digitale und dezentrale Proteste können mehr Einfluss nehmen als wir denken. Demokratie lebt nur durch die aktive Beteiligung. Wir alle müssen als Bürger unsere Verantwortung annehmen. Alles in allem scheint es die Aufgabe unserer Generation zu sein, unsere digitalen Freiheiten zu verteidigen. SaveTheInternet ist eine Graswurzelbewegung zu digitalen Freiheitsrechten. Welche Formen des Protestes und der Mitgestaltung sind im digitalen und dezentralen möglich? Ein Erfahrungsbericht aus dem digitalen Protest und Aufruf zum Einmischen. Ein Podcast von und mit Quallini, MissErdbeerfeld und Ethno aus dem Orgateam von SaveTheInterent. Gewachsen aus dem Protest gegen die Uploadfilter in der Urheberrrechtsreform sind wir nun dabei, einen Blick auf die kommenden Gesetzesvorhaben zu werfen. Ein kurzer Abriss zu den Themen: SaveTheInterent und der der Wirkung von Protesten, Urheberrecht, TERREG, E2EE, Hassrede und dem Digital Service Act, sowie die große Frage: Was kannst du tun? about this event: https://talks.rc3.oio.social/r3c-oio/talk/3FPJPM/
XLterrestrials present: Solar Punk (2077) Vs. The Hyper-Industrial Hamster Cage Complex (2020) (rc3)
Discussions/Debates + XLT analysis + Performance XLterrestrials present: Solar Punk Vs. The Hyper-Industrial Hamster Cage Complex Inputs: dr.Podmosis, Ikarie XB-1, The Magellanic Cloud, by Stanisław Lem, Zdeněk Liška, "Neganthropocene" by Bernard Stiegler + the Zero Books interview, Plan C, ROAR Magazine article "Freeing Space" by Dennis Schep, "The Corona Reboot" by Ian Allen Paul, Cory Ondrejka at 22c3... and a few other unspeakable things. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/YFSAWQ/
Netzpolitische Vollkatastrophen - TERREG und Verschlüsselungsverbot - Was tun? (rc3)
XLterrestrials present: Solar Punk (2077) Vs. The Hyper-Industrial Hamster Cage Complex (2020) (rc3)
Open Source as A Model for Global Collaboration (rc3)
-- We need open source now, more than ever. The world is in crisis: Corona pandemic, recent flooding disaster in South Asia, climate change, political threats, inequality. Open source could be a solution to many problems of our time because only by working together we can make bigger strides in solving some of the most critical global issues. People from around the world work together on open source projects. They show every day how a fruitful and successful collaboration on a global scale is possible despite different views, personal and historical backgrounds and experiences. In this session, Hong Phuc Dang will share successful examples from communities to governments, at the same time outline challenges and how each and everyone of us can play a role in sustaining the open source ecosystem and the world. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/FM7EU7/
Etherify - bringing the ether back to ethernet (rc3)
In this talk i will describe shortly the concept of soft tempest, and show a demo of etherify and sonify. Etherify uses radio frequency leakage from ethernet to exfiltrate data. Sonify uses ultrasound. Both demos by design use very primitive tools and hardware, and are easy to replicate. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11444.html
Open Source as A Model for Global Collaboration (rc3)
Crackhouse Kochradio zu Tisch mit den Sea Punks (rc3)
Etherify - bringing the ether back to ethernet (rc3)
Freie Software - Was ist das und was hat der Anwender davon? (rc3)
Nach kurzer Darstellung, was Freie Software ist, wird erläutert, welche Vorzüge sie Anwendern - auch professionellen - bietet und wo Anwender sie bereits einsetzen. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/9XEMNC/
Crackhouse Kochradio zu Tisch mit den Sea Punks (rc3)
Crackhouse die Radiokochshow mit Fabse und Felix. 120 Minuten pure Leidenschaft, fürs Kochen. Diesmal zu Gast in der Kombüse auf der MS Stubnitz. Wir kochen gemeinsam mit den Sea Punks und unterhalten uns über ihre Schnapsidee die nun real geworden ist. Drei Brüder starten aus einer Bierlaune heraus ein Schiff für die Seenotrettung aufs Meer zu bekommen. So funktioniert ziviles Engagement. An einem Abend im Herbst 2019 ansteht die Idee zu Sea Punks, ein gutes Jahr und rechtliche Hürden sowie eine halbe Pandemie später ist das Rettungsschiff nun endlich kurz vor der Abfahrt ins Mittelmeer. Über die Hürden mit denen man sich konfrontiert sieht, um so ein Boot aufs Wasser zu bekommen und wie sieht derzeit Seenotrettung in Europa überhaupt aus.Wir freuen uns alles über dieses DIY Projekt zu erfahren. Da bei Crackhouse Kochradio nicht nur zugehört sondern auch mitgekocht werden kann, schnappt euch die Einkaufsliste geht los, ladet euch Freunde ein und kocht gemeinsam mit uns. 3 Rote Beete, geschält, in kleinen Streifen 4 Möhren, in Scheiben 250gr Weißkohl, in Streifen 2 große Kartoffeln, gewürfelt 1 Stück Sellerieknolle, in kleinen Würfeln 2 Knoblauchzehen, gepresst 1 Gemüsezwiebel, gewürfelt 1 Lorbeerblätter 1 EL Petersilie, gehackt 3 EL Tomatenmark 1 l Gemüsebrühe Salz 4 Pfefferkörner, schwarz etwas Magarine 150 ml Sojajoghurt, ungesüßt 1 EL Zitronensaft ein wenig Fenchel, Majoran, Bohnenkraut 4 Wacholder Beeren getrocknet 1 Apfel, entkernt, in kleinen Streifen 1 kleine osteuropäische Getraenke Auswahl http://seapunks.de/ Sea Punks besteht nicht nur aus drei Brüdern, Sea Punks können wir alle sein. https://www.mixcloud.com/crackhouse-kochradio/ about this event: https://c3voc.de
Jugend hackt Labs (rc3)
Cyborgrrrls as a Placemaking Technology (rc3)
Cyborgrrrls as a Placemaking Technology (rc3)
We will discuss about Cyborgrrrls Technofeminist Meeting. Cyborgrrrls is a critical,hack-feminist, technoanarchist and cyberliterary party with the purpose of re-creating technology and aesthetic gender stereotypes. It is a space for sharing ideas and affections, to re-program technologies, hack the body and confabulate strategies of technical disobedience. In this sense, Cyborgrrls is a safe place of alternate knowledge, a place to listen-with and a technology to create alternate present(s) and future(s) about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/NW8HPH/
Jugend hackt Labs (rc3)
Seit 2019 gibt es neben den Jugend hackt Events in zahlreichen Städten auch 2 Jugend hackt Labs - hier können junge Menschen regelmäßig tüfteln und coden. In diesem anstrengenden Jahr 2020 haben wir keine Mühen gescheut und dennoch einige weitere Labs eröffnet. Wir sprechen mit Jasper aus Heidelberg und Lisa aus Heilbronn, warum sie unbedingt ein Jugend hackt Lab gründen wollten und wie es mit den Labs 2021 weitergeht. Im Anschluss gehen wir noch in eine Fragerunde und Ihr könnt uns noch mit Fragen zu den Jugend hackt Labs löchern. about this event: https://cfp.verschwoerhaus.de/rc3-2020/talk/DSCKMJ/
Sozialpädagogik debunked (rc3)
Sozialpädagogik debunked (rc3)
Was bedeutet das Wort „normal“ im Alltag, was bedeutet es in einer psychologischen Studie. Glaubt mir, ihr werdet überrascht sein, wie unterschiedlich das benutzt wird. Auch immer wieder bekannt für Missverständnisse: der Unterschied zwischen „Depression“ und „depressive Verstimmung“. Und warum eigentlich war Sigmund Freuds Theorie bahnbrechende Wissenschaft und gleichzeitig haarstäubender Unfug? Dies, und einiges mehr möchte ich mit euch gemeinsam entwirren und verständlich erklären. Gerade in Zeiten, in denen digitale Vernetzung immer wichtiger, zum Teil essenziell fürs soziale Miteinander ist, finde ich es wichtig, dass Sozial-Nerds und Informatik-Nerds ihr Wissen zusammentun, damit das soziale Miteinander im Netz möglichst reibungsarm laufen kann. Wichtig ist mir dabei vor allem, ein Gespür dafür zu wecken, wie sehr man manchmal mit einer Begrifflichkeit danebenliegt, weil sie vielleicht schon veraltet oder der deutschen Sprache entlehnt ist, aber eine ganz andere Bedeutung hat, als das gleichlautende Alltagswort. Als Dipl. Sozialpädagogin, die schon recht früh in den Nerd-Topf gefallen ist und durch Umwege, die das Leben schrieb dann nicht Informatik, sondern Sozialpädagogik studiert hat, begegnen mir im Alltag immer wieder Begriffe aus den Sozialwissenschaften, die falsch verstanden, missinterpretiert und haarscharf neben ihrer eigentlichen Bedeutung verwendet werden. Das ist schade, denn die Personen, denen diese Missgeschicke passieren, sind fast immer sehr interessiert, am sozialen Miteinander, genau wie ich an den Informationstechnologien. Und genauso, wie es Informatiknerds passiert, dass sie soziale Begriffe missverstehen, passiert es mir, dass ich IT-Begriffe missverstehe. Dann freue ich mich jedesmal sehr, wenn mir jemand mit Wissen weiterhilft und sich nicht mit gerümpfter Nase abwendet, weil „die ja keine Ahnung hat“. Im Chaos-Umfeld habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Wissbegier und die Freude am Hinzulernen überdurchschnittlich hoch ist, darum möchte ich so manche Begriffsverwirrung gerne entwirren. about this event: https://cfp.chaoszone.cz/csr20/talk/MGTQNA/
Organizational Psychology and Software Teams (rc3)
Organizational Psychology and Software Teams (rc3)
We work and research in the field of work and organizational psychology in tech teams and companies. In this talk we will give insights into: How can software development teams be supported by organizational psychology? How can the collaboration in teams be changed measurably? Which factors have a measurable influence on the work of software development teams? This talk will give a short insight into the used psychological constructs, followed by showing some research results and giving explanations on how to make use of the findings for working in software development teams. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11374.html
Escape the macOS sandbox and TCC (rc3)
"SomeApp would like to access files in your Documents folder." Anyone who has used macOS recently will be familiar with these prompts. But how do they work? What happens if you deny the access? Are they an effective defense against malware? Sandboxing on macOS was introduced 13 years ago, but Apple didn't leave it at that. Starting with the release of macOS Catalina in 2019, even non-sandboxed apps need to deal with sandbox-like restrictions for files: all apps now need to ask permission to access sensitive locations, like the user's documents or desktop folder. Features such as the camera and geolocation already needed user approval from a permission prompt. This system of user controlled permissions is known as Transparency, Consent, and Control (TCC). Any new security measure like this will also mean the introduction of new security boundaries, with new classes of vulnerabilities. Many parts of the system have to be re-examined to check for these vulnerabilities. For example, apps can now try to attack other apps in order to "steal" the permissions granted by the user to those apps. Apple has taken steps to allow apps to defend themselves against this, such as the hardened runtime. Ultimately, however, it is up to the developer of an app to safeguard its permissions. Many developers are not aware of this new responsibility or do not take it seriously. Developers who are used to the security model of Windows or Linux often do not know that these boundaries even exist. To make matters worse, Apple's documentation and APIs for these features are not as clear and easy to use as they should be. This talk will start with an overview of local security restrictions that apps on macOS need to deal with. Then, it will cover some ways these protections might be bypassed in third-party applications. Finally, we will show some vulnerabilities we found in software that allowed escaping the macOS sandbox, stealing TCC permissions and privilege escalation, such as CVE-2020-10009 and CVE-2020-24428. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/378SF7/
Videoüberwachung von Demonstrationen und die Definitionsmacht der Polizei. Zwischen Objektivitätsfiktion und selektiver Sanktionierung (rc3)
Die Polizei legitimiert Videoüberwachung mit dem Versprechen von Objektivität und strikter Rechtsdetermination. Im Vortrag wird sie stattdessen als kontingenter Prozess der aktiven Konstruktion von Evidenz analysiert. Dargestellt wird der PROZESS der Videoüberwachung auf Demonstrationen auf basis empirischer Forschungen. Die Polizei legitimiert Videoüberwachung mit dem Versprechen von Objektivität und strikter Rechtsdetermination. Im Vortrag wird sie stattdessen als kontingenter Prozess der aktiven Konstruktion von Evidenz analysiert. Er besteht aus einer Abfolge von Entscheidungen, die in drei Grundphasen ablaufen: von der (a) Potenzialbestimmung über die (b) polizeilich orientierte Durchführung zur (c) staatsanwaltschaftlich orientierten und auf Verurteilung abzielenden Fixierung der Ergebnisse in der Nachbereitungsphase. Die Breite der polizeilichen Handlungsoptionen bis hin zur massiven Manipulation kann als Ausdruck soziologischen Ermessens begriffen werden, in welchem die polizeiliche Definitionsmacht gründet. Insbesondere die beteiligte Technik ermöglicht, dass die bei jedem Teilschritt bestehende Kontingenz (alternative Entscheidungsoptionen und Entwicklungspfade) im weiteren Verlauf unsichtbar gemacht wird. dies geschiht mittels technikbasierter Abstraktioenn und Objektivationen, die ihre Zustandekommen udn ihre Kontextbedingungen unsichtbar machen. Das Recht erweist sich in dieser Definitionsmachtkette als nur ein Handlungsmotiv unter vielen, die vielbeschworene "Rechtsdeterminiertheit" des Polizeihandelns hingegen erweist sich als (notwendige) Fiktion, insbesondere, wo die Polizei in Konfliktlagen zum Konfliktbeteiligten wird. about this event: https://talks.rc3.oio.social/r3c-oio/talk/H7Q8JB/
The EU Digital Services Act package (rc3)
During this event, we will discuss and propose basic safeguards that should be included in the DSA legislative package to make sure that fundamental rights of users, their empowerment and free choice are in the center of the upcoming legislation. The Internet has seen better times. Meant to liberate users, being online has become synonymous with being locked into a few powerful platforms, being tracked across the web without options to dissent and being left at the mercy of algorithmic decision systems that curate our online lives. Fundamental principles like transparency, openness, and informational self-determination that used to be central to the early days of the Internet seem to have been undermined significantly in the past decades. In the European Union, there is an opportunity to remedy this: the Digital Services Act is the most significant reform of Europe’s central platform legislation, and an unparalleled opportunity to formulate a bold, evidence based vision to address some of today’s most pressing challenges. To preserve what works, to fix what is broken. The need for systemic regulation of large online platforms is justified and necessary. There is an enormous power imbalance between the large platforms and their users. In recent years, continuous scandals and increased media coverage have made it clear to the public that companies are exercising this power and making enormous profits without taking sufficient responsibility to safeguard people’s fundamental rights. Furthermore, these platforms have failed to provide meaningful transparency, and the business models that are built on data harvesting without proper safeguards do not give users adequate control, either over their data or the information they receive and impart. We are not in a position to understand the extent to which our data are being used, nor are we able to determine the extent to which automated decision-making is leveraged in the curation or amplification of content. We cannot gauge the impact of these automated processes on our exposure to diverse content, and we cannot study or prevent the discriminatory treatment of underrepresented groups. The DSA legislative package is a unique chance to create systemic regulation of gatekeeper platforms based on human rights standards, while making the rights of users the utmost priority. In this session, we will discuss how and by what means the EU can meet this mark. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11482.html
Podcasting als produktive Unterrichtsmethode (rc3)
Als Podcastpat*in habe ich dieses Jahr auch viel dazu erzählen müssen, wie man podcastartige Produktionen in der Schule didaktisch einsetzt. Nachdem "Podcasts" jetzt neu und toll sind, braucht es eine didaktische und methodische Einordnung. Dieser Vortrag stellt Podcasting als Methode des produktorientierten Unterrichts vor und versucht die Alleinstellungsmerkmale des Mediums in einen pädagogisch-didaktischen Kontext zu setzen. about this event: https://fahrplan.das-sendezentrum.de/rc3/talk/KZBXCC/
This Is Not A Game (rc3)
Dieser Vortrag beschreibt die Entwicklung von QAnon als Spiel mit Realität und überlegt, weshalb dieser Verschwörungsmythos sich derart schnell verbreiten konnte. "Alternate Reality Games" sind eine relativ junge interaktive Erzählform, die einige interessante Eigenschaften hat. ARGs sind medienübergreifend, fesseln ihre Spielenden durch gemeinsames Recherchieren und Austauschen und benutzen dabei die je individuellen Leben der Spieler:innen als eigentliche Spielplattform. So können sie in kurzer Zeit sehr aktive und mitunter erstaunlich dauerhafte Gemeinschaften organisieren. Seit der Verbreitung von QAnon-Mythos und -Marke haben wiederholt Beobachter:innen darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine Weiterentwicklung des Spielprinzips "Larping" zu einer Form handelt, die Parallelen zu Alternate Reality Games aufweist. Wenn auch natürlich nicht in Gänze erklären, so kann diese Perspektive doch dabei helfen, die spezielle Attraktivität von QAnon besser zu verstehen. Im Vortrag versuche ich Qeschichte, Hinterqründe und einige Sqielaspekte zusammenzufassen und mit eindeutig zu vielen Screenshots zu illustrieren. Dabei wird es vor allem um die Entwicklung im Kontext der US-Politik gehen. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11500.html
Escape the macOS sandbox and TCC (rc3)
Podcasting als produktive Unterrichtsmethode (rc3)
The EU Digital Services Act package (rc3)
This Is Not A Game (rc3)
On Air: „Circular°Bike*“ (rc3)
Corona Warn App als Hardware-Token | ESP-ENA + PanTra (rc3)
On Air: „Circular°Bike*“ (rc3)
„Antworten sind interessant“, kam als Feedback auf meinen Beitrag zum 36C3. È voilá: Dieser Talk räumt mit der Idee auf, dass bei E-Bikes „nur“ Navigationsdaten von Relevanz sind. Er beschäftigt sich mit der Frage, ob in Zukunft neben vielen proprietären Rädern auch ein Linux-Bike stehen kann. Vor allem aber präsentiert er „Circular°Bike“: eine nachhaltige Austausch- und Info-Plattform zur Entwicklung eines Open-E-Bikes. Let´s Go Cr8! about this event: https://cfp.verschwoerhaus.de/rc3-2020/talk/SCAULJ/
Corona Warn App als Hardware-Token | ESP-ENA + PanTra (rc3)
English Version below Im Juni 2020 habe ich mit der Implementierung der Exposure Notifications API auf einem ESP32 begonnen. In diesem Vortrag möchte ich über die Implementierung, Einschränkungen und die Vorteile der Nutzung eines Mikro-Controllers mit BLE und WiFi als Hardware-Token für (Corona-) Kontaktverfolgung und Verbindung mit der deutschen Corona Warn App sprechen. Da sich im Sommer Steini und andere CADUS-Mitglieder an mich gewandt haben, werden wir zusammen auch einen Blick auf den aktuellen Status unseres Prototyps und zukünftige Pläne werfen, die Hardware in Flüchtlingslagern einzusetzen. In june 2020 I started on implementing the Exposure Notification API on an ESP32. In this talk I want to talk about the implementation, limitation, progress and advantages of using a small micro controller with BLE and WiFi as a hardware token for (corona) contact tracing and connecting it with the German Corona Warn App. As in summer steini and other members of CADUS reached out to me, we will also take a look together at the current status of our prototype and future plans in bringing the hardware into refugee camps. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/A9EBRK/
Measuring radioactivity using low-cost silicon sensors (rc3)
This talk gives a brief introduction to natural radioactivity and shows how a detector can be built from simple photodiodes. The electronics are easy to solder for beginners and provide a hands-on opportunity for entering the exciting world of modern particle physics with a practical DIY and citizen science approach. Natural radioactivity surrounds us everywhere and is composed of different kinds of ionising radiation or subatomic particles. This talk presents a DIY particle detector based on low-cost silicon photodiodes and its relations to modern detectors like the ones developed at CERN. The project is open hardware, easy to solder for beginners, and intended for citizen science & educational purposes. In contrast to simpler Geiger-Müller counters, this detector measures the energy of impinging particles and can distinguish in particular between alpha particles and electrons from beta decays. A cheap USB sound card or smartphone headset connection can be employed for recording the signals. Corresponding data analysis scripts written in python and related tools from particle physics research will be briefly discussed. An introduction about terrestrial and cosmic sources of radioactivity will be given together with details on the interaction of ionising radiation in silicon. I will conclude with a discussion of interesting every-day objects that are worthwhile targets for investigation and show example measurements of characteristic alpha particle energy spectra - without using expensive vacuum equipment. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11546.html
Patente töten. (rc3)
Ob sie von Biontec, Curevac oder Moderna kommen werden, schon jetzt haben sich wenige reiche Länder den Löwenanteil der aussichtsreichsten Covid-19-Impfstoffe gesichert. Dabei ist Corona erst dann vorbei, wenn es für alle vorbei ist. Doch Europas Regierungen untergraben die globale Kooperation zur Überwindung der Gesundheitskrise und sichern das Recht auf Gewinne für die Pharmaindustrie ab. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer beim Wettlauf um den Impfstoff? Und was hat die Gates Stiftung damit zu tun? „Niemand ist sicher vor COVID-19, bevor nicht alle davor sicher sind. Selbst wer das Virus in seinen eigenen nationalen Grenzen besiegt, bleibt Gefangener dieser Grenzen, solange es nicht überall besiegt ist.“ Völlig zutreffend beschrieb Bundespräsident Frank Walter Steinmeier bei der Eröffnung des World Health Summit am 25. Oktober in Berlin das Wesen der Pandemie: Die Befreiung vom Virus bedarf eines globalen Handelns. Deutschland, Europa und alle anderen großen Industrienationen verhindern allerdings genau das. Eine kleine Gruppe reicher Länder, die 13 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren, hat sich bereits mehr als die Hälfte der zukünftigen Versorgung mit führenden COVID-19-Impfstoffen gesichert, berichtet die Hilfsorganisation Oxfam. Konkret haben die reichen Länder bereits mehr als fünf Milliarden Dosen von Impfstoffen aus den Kandidatenländern gekauft oder sind dabei, sie zu kaufen, bevor die klinischen Studien abgeschlossen sind. Weniger als 800 Millionen Dosen sind für die ärmsten Länder der Welt vorgesehen, berichtet die Duke University in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Auch Deutschland hat solche Exklusivverträge abgeschlossen. Nimmt man die richtungsweisenden Entscheidungen seit Beginn der Pandemie genauer in den Blick, wird schnell deutlich, dass die Industrienationen an einer neoliberalen Politik festhalten, die das Recht auf Gewinn für Unternehmen gegen die Menschenrechte, konkret den gerechten und gleichen Zugang zu den Impfstoffen, absichert. Diese Ordnung wird mit aller Gewalt verteidigt und das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Betrachtet man das Ringen um die kommenden Impfstoffe, zeigt sich, wie die Krise gelöst werden soll – auf Kosten der Armen. Die Nebenwirkungen sind tödlich und werden auch die wirtschaftliche, geographische und soziale Ungleichheit dramatisch vergrößern. Es droht die Restaurierung der Zweiteilung der Welt in Nord und Süd, auch wenn deren Überwindung verbal immer wieder bekräftigt wird. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11457.html
„Mein Huren-Manifest“ – Online-Lesung und Gespräch mit Undine de Rivière (rc3)
Über Prostituierte glaubt jeder Bescheid zu wissen: Huren verkaufen ihre Seele. Die meisten werden zum „Anschaffen“ gezwungen. Mafiose Strukturen bestimmen das Geschäft. Mit solchen und anderen Klischees räumt die Sexarbeiterin Undine de Rivière auf. Sie gibt einen unerwartet differenzierten Einblick in die Welt zwischen BDSM-Studio, Laufhaus und Gangbang-Party. Über Prostituierte glaubt jeder Bescheid zu wissen: Huren verkaufen ihre Seele. Die meisten werden zum „Anschaffen“ gezwungen. Mafiose Strukturen bestimmen das Geschäft. Mit solchen und anderen Klischees räumt die Sexarbeiterin Undine de Rivière auf. Sie gibt einen unerwartet differenzierten Einblick in die Welt zwischen BDSM-Studio, Laufhaus und Gangbang-Party und lässt Kolleginnen, Freier, Betreiber und Experten zu Wort kommen – offen und ehrlich. Ein Insiderbericht, wie es hinter den Kulissen eines Wirtschaftszweigs zugeht, über den meist nur Halbwissen und Pauschalurteile verbreitet werden – ein starker Appell für die Entkriminalisierung einer umstrittenen Berufsgruppe. Ich freue mich auf viele Fragen und eine lebhafte Diskussion! about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11522.html
Das Lagerhaus G und die Initiative Dessauer Ufer (rc3)
Mitten in Hamburg liegt das Lagerhaus G und verfällt. Den Wenigsten ist bekannt, dass in dem denkmalgeschützen Gebäude während des Nationalsozialismus eines der größten KZ-Außenlager in der Stadt Hamburg untergebracht war. Tausende Jüdinnen und Juden aus Auschwitz, dem Ghetto Lodz und dem KZ Neuengamme sowie Kriegsgefangene und Militärinternierte wurden hierhin deportiert, um zur Zwangs- und Sklavenarbeit im Hamburger Hafen gezwungen zu werden. Die Initiative Dessauer Ufer (IDU) setzt sich für ein angemessenes Gedenken an diesen Aspekt Hamburger Geschichte und einen Gedenk- und Lernort vor Ort ein und fordert zudem das Potential des Gebäudes auch für Bedarfe der anliegenden Stadtteile zu nutzen. Die überfällige Erforschung und Sanierung des Lagerhaus G kann und muss einhergehen mit der Öffnung dieses Orts für die Stadtgesellschaft. Die IDU formuliert erste Vorschläge zu seiner künftigen Nutzung und sucht dazu Verbündete! Das Lagerhaus G am Dessauer Ufer befindet sich auf dem Kleinen Grasbrook im ehemaligen Hamburger Freihafen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Veddel. Der Speicher, der ab 1903 im Rahmen der damaligen Hafenerweiterung als Tabaklager u.a. für die Firma Reemtsma errichtet wurde, diente im Nationalsozialismus als eines der größten Außenlager des KZ Neuengamme. Ab Juli 1944 wurden dort 1500 jüdische Frauen aus Tschechien und Ungarn und anschließend 2000 männliche KZ-Häftlinge, sowie eine unbekannte Anzahl Italienische Militärinternierte und sowjetische Kriegsgefanger inhaftiert. Alle dort untergebrachten Häftlinge und Kriegsgefangene mussten Bau – und Aufräumarbeiten im Hamburger Hafen verrichten. Auch aufgrund der nach wie vor erhaltenen Spuren der Nutzung als KZ-Außernlager steht das Gebäude seit 1998 unter Denkmalschutz. Es wurde damals durch den Verkauf an einen privaten Eigentümer vor dem von der HHLA als letzte Eigentümerin bereits beschlossenen Abriss bewahrt. Das Lagerhaus G ist eines der letzten erhaltenen Bauwerke, die in Hamburg als KZ-Außenlager gedient haben. Seiner Geschichte wurde sich jedoch kaum angenommen. Offizielles Gedenken findet vor Ort, wie auch an Zwangsarbeit im Hamburger Hafen generell, kaum statt und ein Zugang zum Gebäude ist nicht gewährleistet. Zwischen Paletten und allerlei skurillen Überbleibseln der Nutzungsgeschichte finden sich auch noch unerschlossene Spuren der NS-Geschichte. Währendessen plant die Hafencity Gmbh um das Gebäude herum einen neuen "Innovationsstadtteil", bei dem die Perspektive des Lagerhauses jedoch unklar bleibt. Die Initiative Dessauer Ufer setzt sich seit fast drei Jahren für ein Gedenken an diesen "verschütteten" Teil Hamburger Geschichte ein und fordert einen angemessene Lern- und Gedenkort vor Ort zu Zwangs- und Sklavenarbeit im Hamburg Hafen zu entwickeln. Zusammen mit Akteuren der benachbarten Stadtteile setzen wir uns außerdem dafür ein, das Potential des 24.000m2 großen Lagerhauses auch für die soziale und kulturelle Bedarfe der Veddel, von Wilhelmsburg und Rothenburgsort sowie des neu entstehenden Stadtteils Grasbrook zu nutzen und auch Raum für unkommerzielle Nutzungen zu schaffen. Stadtteilsbedarfsflächen. Die IDU formuliert in einem in Kürze erscheinenden Nutzungskonzept Vorschläge, die zum einen den in mehrfacher Hinsicht unterversorgten angrenzenden Stadtteilen zugute kommen sollen, und die zum anderen Raum für ein solidarisches Wirtschaften sowie für unkommerzielle Nutzungen schaffen sollen. Von der Geschichte des Hauses, unserer Arbeit und dem aktuellen Stand wollen wir euch einen kleinen Überblick geben. about this event: https://c3voc.de
Das Lagerhaus G und die Initiative Dessauer Ufer (rc3)
Patente töten. (rc3)
Measuring radioactivity using low-cost silicon sensors (rc3)
„Mein Huren-Manifest“ – Online-Lesung und Gespräch mit Undine de Rivière (rc3)
Autistische Wahrnehmung (rc3)
Home automation for noobs and nerds (rc3)
Autistische Wahrnehmung (rc3)
Was NTs im Umgang mit Autist:innen falsch machen und was sie besser machen können. Autist:innen müssen leider immer wieder erleben, dass neurotypische Menschen im Umgang mit Autist*innen Empathie und Rücksichtnahme vermissen lassen. In diesem Live-Podcast haben die Hörer:innen die Möglichkeit zu erzählen, was sie erlebt haben und worauf Neurotyp:innen achten sollen, um es in Zukunft besser zu machen. Diesmal mit Paula, Kali und Rebecca, wir sind gespannt auf Eure Geschichten und Vorschläge. about this event: https://fahrplan.das-sendezentrum.de/rc3/talk/WHPFJQ/
Home automation for noobs and nerds (rc3)
A short overview about home automation basics and history as well as a hands on to HomeAssistant and ESPHome on a RaspberryPi.<b> If you ever wanted to get started with home automation you should start here.</b> I would like to give you a overview about the History of my personal HomeAutomation Experience </br> with good and bad things i had to deal with. </br> </br> In the first part of the Workshop i like to talk a bit about the basics of home automation to ramp up everyone.</br> </br> A rough overview would be</br> <ul> <li>Home Automation - imagination vs. reality</li> <li>Sensor, Actor WTF?</li> <li>What hardware to be dealt with</li> <li>Evaluation of HomeAutomation hubs</li> <li>Which software/standard will cross your way on the component side</li> <li>How to bring them all together</li> </ul> </br></br> In the Second Part of the Workshop i will guide you trough the Initial Setup of HomeAssistant(hass.io)</br> and try to integrate whatever you have at home together with you.</br> Also i will show some tweaks that are not come with the default setup. </br></br> Topics:</br> <ul> <li>Hassio Installation</li> <li>Hassio Configuration</li> <li>Intro to the hassio dashboard</li> <li>Intro to HomeAssistant Automations</li> <li>NodeRed vs. Builtin Automation capability</li> <li>NodeMCU/ESP32/ESP8266 the easy way</li> <li>Customisations without any limits</li> <li>What else you have in mind for home-automations??</li> </ul> </br></br></br> What to Bring to the Workshop?</br> Raspberry PI 3 B/B+ or 4B </br> or a Virtualization that can handle VMDK, VHDX, VDI, QCOW2 or OVA. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/NBEBSJ/
Workshop: The Regenaissance (rc3)
Presenting a meta-narrative for regenerating the commons in a playful and interdisciplinary manner. A metamodern burn for glocal regeneration. **REGISTER HERE TO ATTEND** https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZUtd--vrz4vGNCm6SkGJSOX0Vniu4l-xiM4 After registering, you will receive a confirmation email containing information about joining the meeting. about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/PLYN3Y/
Nazis in Games (rc3)
The depiction of Nazis in games tends to downplay their atrocities and facilitate the normalization of fascist aesthetics and ideologies. Even in a playful and lighthearted context, this normalization has consequences that can and should be avoided by everyone in gaming communities – including developers, content creators, and players. World War II might be just one of many historical settings in games, but the representation of Nazis makes it a particularly tricky one. Especially if developers are trying to sell an entertainment product and provide players with all the freedom they might wish for, they frequently decide not to depict the Holocaust, for example. Such a decision, however, contributes to an embellished picture of Nazi Germany, which is then offered to players – some of which are apparently craving Nazi content. Their ideology, weaponry, and aesthetics seem to appeal to certain players in a peculiar way, as can be seen in user-created content, profiles, and discussions. No matter what the intention behind such behavior is, the abundance of Nazi representations in gaming communities has harmful consequences. By keeping the line between role-play and actual propagation of fascist ideologies blurry, gaming communities make themselves a rather uncomfortable place for all but the most privileged of players, while at the same time offering an excellent playground for actual fascists. Players, moderators, and developers regularly face backlash when advocating for more inclusive communities – at least whenever making a positive change would require dropping supposedly “edgy” behavior or content in an environment that has long been used to it. Tackling these issues demands more awareness and responsibility from all involved parties, from the players to the developers and their marketing divisions. Luckily, we could recently witness various good practice examples of ways to oppose fascism in gaming. Such examples are still rare, they require effort and dedication, but they harbor promise of a better future for gaming – for everyone except literal Nazis. about this event: https://fahrplan.events.ccc.de/rc3/2020/Fahrplan/events/11501.html
How to digitale Barrierefreiheit? (rc3)
Einführung in das Thema digitale Barrierefreiheit. Rechtliche Grundlagen und existierende Standards. Barrieren, die im Alltag existieren und technische/praktische Gegenmaßnahmen/Umsetzung. In diesem Talk geben wir eine Einführung in das Thema Barrierefreiheit im digitalen Raum. Dabei gehen wir auf die rechtlichen Grundlagen ein, stellen dar, welche Beeinträchtigungen zu welchen Barrieren in der Interaktion Mensch-Computer führen und wie diese vermieden werden können. Wir besprechen die Standards und Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit. Insbesondere stellen wir die Web Content Accessibility Guidelines Richtlinie (EU) 2016/2102 vor, die seit September 2020 gilt. Zum Schluss gibt es Tipps, wie digitale Barrierefreiheit praktisch umgesetzt werden kann. Wie kann ich Barrierefreiheit testen? Wie direkt dafür Entwickeln. Gliederung Was sind Barrieren? Was bedeutet digitale Barrierefreiheit? Standards und Prinzipien digitaler Barrierefreiheit? Rechtliche Grundlagen Wo stecken Barrieren im dig. Alltag Wie erstellt man barrierefrai praktisch Technische Hilfsmittel und wie man ihnen zuarbeitet. Dos und Don’ts Prüfprogramme Konkret technik PDF Textverarbeitung Tabellen Webseiten Apps PC-Software Fragen about this event: https://cfp.chaoszone.cz/csr20/talk/LZUHVG/
„Elektromobilität“ und warum sie so, wie sie derzeit vorgeschlagen wird, nicht funktionieren kann (rc3)
Elektromobilität ist das politische Schlagwort der Stunde. Und gleichzeitig so etwas wie das Heisenberg'sche Unschärfetheorem in der Politik: Je näher eins hinschaut, desto unschärfer und verworrener wird die Sachlage. Ein Situationsbericht. Individuelle Mobilität ist für die Meisten von uns wichtig: Die Freiheit, jederzeit dorthin reisen bzw. fahren zu können, wo man gerade hin möchte, ist ein Grundprinzip unserer modernen Gesellschaft. Gerade in der deutschen Geschichte hat das Wort „Reisefreiheit“ einen ganz besonderen Klang. Und auch jetzt, wenn in der Pandemie unsere Reisefreiheit eingeschränkt wird, zeigt sich, welch hohen Stellenwert dieses Thema in unser aller Bewusstsein einnimmt. Leider hat die Technik, die wir für unsere individuelle Mobilität gewählt haben, nämlich die der fossilen Treibstoffe, einen dummen Nachteil: Wenn wir so weitermachen wie bisher, fackeln wir dabei den Globus ab. Aber Rettung naht in Form des Zauberwortes „Elektromobilität“. Das wird nicht nur das Umweltproblem lösen, besagte Technologie ermöglicht überdies, weil digitalisiert, auch autonom, sprich: Demnächst werden wir möglicherweise nicht nur elektrisch und daher ohne Abgase, sondern auch ohne eigenes Zutun dorthin fahren können, wo wir hin wollen; und weil Computer ja keine Fehler machen, wird es auch keine Unfälle mehr geben. Endlich: Jeder Deutsche bekommt seinen eigenen Chauffeur. Der Politik ist es damit bitter ernst: Im unlängst enthüllten Budgetvorschlag der EU für die kommende Periode sind alleine 35 Mrd. Euro unter dem Titel „Elektromobilität“ veranschlagt. Mindestens noch einmal so viel soll von den einzelnen Mitgliedstaaten kommen. Fahren wir also demnächst alle autonom, elektrisch und entspannt einer sorgenfreien Zukunft entgegen? Leider nein, wie sich beim näheren Hinschauen herausstellt. Der Hype, der hier gemacht wird, ist derart falsch, dass eins gar nicht weiß, wo es anfangen soll, ihn zu widerlegen. Wir haben daher alles zusammengetragen, was zum derzeitigen Standpunkt an Info zu Elektromobilität verfügbar ist, und sind zu der Aussage gekommen: Nein. Oder, in einer etwas längeren Form: So, wie Politik und Wirtschaft heute von Elektromobilität und autonomem Individualverkehr träumen, wird es – kann es – nie kommen. Denn, wie es der britische Dokumentarfilmer Adam Curtis 2016 in seinem Film „HyperNormalization“ so hübsch formuliert hat: „Over the past 40 years, politicians, financiers and technological utopians, rather than face up to the real complexities of the world, retreated. Instead, they constructed a simpler version of the world in order to hang on to power. And as this fake world grew, all of us went along with it, because the simplicity was reassuring.“ Kontakte in Matrix: André = @aigler:matrix.org @philipp_s:matrix.org telegnom = Chaos.social/@telegnom PDF des Talks auf https://frab.cccv.de/system/event_attachments/attachments/000/004/225/original/e-Mobilitaet-rc3.pdf?1609186179 about this event: https://pretalx.rc3.studio/rc3-channels-2020/talk/7A9UZU/