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Open Data, Open Source – Open End? (fossgis2021)
Open Data, Open Source – Open End? (fossgis2021)
OSM-Daten und amtliche Geodaten ergänzen sich sehr gut. Das BKG berät öffentliche Einrichtungen zur Einsetzbarkeit nutzergenerierter Daten und bemüht sich, um Erhöhung ihres Stellenwertes. Geplant ist der Aufbau eines Qualitätsprüfverfahrens, das von Datenquellen unabhängig einsetzbar ist. Die Entwicklung neuer Technologien ist geplant, über die Potentiale und Risiken der Entwicklung und Benutzung der Open Source Software bei einer Behörde wird berichtet. OSM-Daten und amtliche Geodaten verkörpern unterschiedliche Philosophien bezüglich der Datenerfassung. Sie ergänzen sich aber sehr gut, weshalb ein eindeutiger Trend zu erkennen ist: OSM-Daten werden bei immer mehr Bundesbehörden eingesetzt. Das BKG, der zentrale Geodatenbroker des Bundes, berät die Bundesbehörden und bemüht sich, den Stellenwert der OSM-Daten in der öffentlichen Verwaltung noch weiter zu erhöhen. Um dies zu erreichen, nimmt sich das BKG vor, neue Qualitätsprüfverfahren zu entwickeln und einzuführen, die über die für amtlichen Daten angewendeten Verfahren hinaus gehen. Im Vortrag wird dargestellt, was geplant ist und welche Perspektiven sich hiermit eröffnen. Es wird auch über die Potentiale und Risiken der Entwicklung und Benutzung der Open Source Software bei einer Behörde berichtet. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/DCXBZY/
Geostyler Mapfile Parser (fossgis2021)
Wie Behörden und bundesnahe Betriebe OpenStreetMap nutzen können (fossgis2021)
Teilautomatische Erkennung von Innenentwicklungspotenzialen mit QGIS und Python auf Basis von amtlichen Geodaten (fossgis2021)
Wie Behörden und bundesnahe Betriebe OpenStreetMap nutzen können (fossgis2021)
OpenStreetMap (OSM) stösst bei immer mehr Behörden und bundesnahen Betriebe auf Interesse. In diesem Beitrag wird anhand ausgewählter konkreter Beispiele aus der Schweiz aufgezeigt wie OSM genutzt wird. Zudem wird ein Überblick gegeben über vorhandene Software-Werkzeuge für das Monitoring, für die Qualitätssicherung, sowie für die Übernahme von OSM-Daten. OpenStreetMap (OSM) stösst bei immer mehr Behörden und bundesnahen Betriebe auf Interesse. Die Nutzung geht von Geonamen, Gebäude, POIs, Routingfähige Strassen bis zu Ersatzdaten für Basiskarten. Offensichtlich sind die OSM-Daten "fit-for-use". In diesem Beitrag wird anhand ausgewählter konkreter Beispiele aus der Schweiz aufgezeigt wie OSM genutzt wird. Zudem wird ein Überblick gegeben über vorhandene Software-Werkzeuge für das Monitoring, für die Qualitätssicherung, sowie für die Übernahme von OSM-Daten. Die Vision ist "Public-OSM Partnership" (POP) - analog Public-Private Partnership - bei der Vertreter des Gemeinwesens partnerschaftlich zusammenarbeiten mit Bürgern und Vereinsvertretern des OSM zur Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe, indem sie ihre Ressourcen und Tätigkeiten koordinieren und optimieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/7NH7LE/
Teilautomatische Erkennung von Innenentwicklungspotenzialen mit QGIS und Python auf Basis von amtlichen Geodaten (fossgis2021)
Die Suche nach Nachverdichtungspotenzialen (Baulücken) stellt im Rahmen einer nachhaltigen Stadt- und Raumplanung eine große Aufgabe dar. In diesem Vortrag soll eine Lösung auf Basis von QGIS und Python vorgestellt werden, die auf Basis von amtlichen Geodaten Nachverdichtungspotenziale automatisch auffinden kann und ihre theoretische Eignung als Wohnbauflächen bewerten kann. Ein Ziel der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, dass Wachstum der Siedelungs- und Verkehrsfläche zu begrenzen und so die Flächenneuinanspruchname insgesamt zu reduzieren . Ein wichtiger Handlungsbaustein in diesem Zusammenhang ist die Nachverdichtung im Innenbereich. Zur Suche und Erfassung von Nachverdichtungspontenzialen setzen viele Kommunen bereits GIS gestützte Baulückenkataster ein. Die Kataster werden allerdings oft händisch geführt und variieren stark hinsichtlich Qualität und Quantität. Durch die zunehmende freie Bereitstellung von amtlichen Geodaten und der Weiterentwicklung von QGIS in den letzten Jahren ist es möglich Tools zu entwickeln, die Baulücken im Innenbereich automatisch erkennen und auf ihre grundsätzliche Eignung als Nachverdichtungspotenzial prüfen. Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Bonn ist ein solches Tool auf Basis von QGIS und Python entwickelt worden, das in der Lage ist auf Grundlage von amtlichen Geodaten (Alkis, Basis-DLM und LOD2-Gebäudemodellen) Nachverdichtungspotzenziale automatisch zu erkennen und ihre Eignung als Wohnbaufläche zu prüfen. Beispielsweise wurde für die Ortslage „Köln“, also den linksrheinischen Bereich innerhalb des zweiten Ringes, ein theoretisches Nachverdichtungspotzenzial von ca. 155 Hektar ermittelt. In diesen Vortrag soll die Funktionsweise des Tools näher vorgestellt werden. An einem Beispiel aus dem Forschungsprojekt NACHWUCHS der Universität Bonn wird gezeigt , wie das Tool praktisch genutzt werden kann und wie die gefunden Nachverdichtungspotenzial mit freien Geodaten beispielsweise aus OSM weiter untersucht und bewertet werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/JFLZLE/
Geostyler Mapfile Parser (fossgis2021)
Der GeoStyler Mapfile Parser kann automatisch Darstellungsinformationen aus Mapfile Layer in andere Formate wie SLD oder QGIS Style übersetzen. Dies ermöglicht es zum Beispiel die Darstellung von MapServer Projekten in QGIS Projekte zu transferieren. Es gibt eine grosse Vielfalt an Definitionen und Formaten graphischer Repräsentationen von räumlichen Informationen wie zum Beispiel QGIS Style File (QML), QGIS Layer Definition File (QLR) oder Styled Layer Descriptor (SLD) unter anderen. GeoStyler bietet ein intermediäres Format zur automatischen Übersetzung von Stilen zwischen unterschiedlichen Formaten. In diesem Kontext wurde nun das GeoStyler Projekt um den Mapfile-Parser erweitert. Der GeoStyler Mapfile Parser wurde 2020 von Camptocamp als Case Study für das Bundesamt für Landestopographie (swisstopo) entwickelt. Aktuell ist es möglich, Mapfile Styles zu lesen und in andere verfügbare Geostyler Formate zu übersetzen. Die Präsentation wird eine kleine Einführung in das GeoStyler Framework geben sowie den aktuellen Stand des Mapfile Parsing genauer erläutern. Abgerundet wird der Vortrag mit der Diskussion der gemachten Erfahrungen und einem Ausblick auf mögliche weitere Entwicklungen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/9AHNGW/
Der Weg zur modernen Basiskarte – Potenziale und Herausforderungen von Kartographie und Datengrundlage (fossgis2021)
Geodaten im Einsatzleitsystem (fossgis2021)
Statistik der Bauzonenreserven mit QGIS und PostGIS (fossgis2021)
Der Weg zur modernen Basiskarte – Potenziale und Herausforderungen von Kartographie und Datengrundlage (fossgis2021)
Der Einsatz von Basiskarten zählt seit jeher zu den kartographischen Grundpfeilern einer jeden (Web)GIS Applikation. Sie bieten den Nutzern Orientierung und Wiedererkennungswert und bieten eine geeignete Basis für themenspezifische Fachdaten. Dieser Vortrag erläutert und diskutiert die Erstellung moderner Basiskarten unter Berücksichtigung von sowohl amtlichen- als auch OSM-Daten, dem Einsatz moderner kartographischer Trends sowie der Verwendung freier GIS Software. Der Open-Source GIS Welt stehen mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Tools zur Erstellung von Basiskarten zur Verfügung. Neben der Wahl der Kartenserver-Software, eng verknüpft mit Wahl zwischen Vektor- oder Rasterkacheln, muss ein geeignetes Styling-Format gefunden werden, das sämtliche Funktionen für den gewünschten Kartographie-Stil gerecht werden kann. Die Qualität der Karte ist zudem von der Datenbasis abhängig, beispielsweise des verfügbaren Straßen- und Wegenetzes. Wenngleich Open Data zunehmend Bedeutung in öffentlichen Institutionen gewinnt und folglich mehr und mehr Geodatensätze zur Verfügung stehen, so reichen diese oftmals nicht als Basis für Gestaltung von Basiskarten aus. Hierbei kommen freie OpenStreetMap-Daten ins Spiel, die beispielsweise als Ergänzung dienen können. Schwierigkeiten sind hierbei unter anderen unterschiedliche Aktualität der Daten, Labeling oder im Allgemeinen die Topologie. Diese und weitere Herausforderungen sollen in diesem Vortrag am Beispiel der neuen Basiskarten des Stadtmessungsamt Stuttgarts erläutert und diskutiert werden. Hintergrund ist die Migration von proprietärer zur quelloffener Software, in diesem Fall in erster Linie GeoServer, sowie der Nach- bzw. Neubau von Basiskarten in offenen Stilformaten. Konkret geht es um die Ausgestaltung von 60 Layern, vorliegend im GeoPackage Format, und das Zusammenstecken zu einer Basiskarte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/G3PSUK/
Statistik der Bauzonenreserven mit QGIS und PostGIS (fossgis2021)
Der Kanton Solothurn muss in regelmässigen Zeitabständen die Bauzonenreserven, aggregiert nach Gemeinden, kantonalen Nutzungszonen und dem Bebauungsstand (bebaut/unbebaut) ausweisen. Basierend auf Daten der Nutzungszonen und der Amtlichen Vermessung (Bodenbedeckung, Liegenschaften, Einzelobjekte) werden potentiell bebaubare Flächen gefunden, die gross genug für eine Bebauung sind, in einer Bauzone liegen und nicht zu schmal sind. Der Analyseablauf wurde mit QGIS und Postgis realisiert. Im Analyseablauf werden Techniken eingesetzt, um von potentiell bebaubaren Flächen sehr schmale Bereiche ("Verbindungsstege" zwischen grösseren Flächen) oder spitzige Ecken zu entfernen, die nicht bebaubar wären. Dies geschieht durch 2-maliges hin- und her Puffern nach Innen und Aussen (positive und negative Puffer-Werte). Die Puffer werden mit Zu schmale Flächen werden mit der QGIS-Funktion "pole of inaccessibility", resp. Postgis-Funktion ST_MaximumInscribedCircle() (verfügbar ab Postgis 3.1/GEOS 3.9) aussortiert. Dieser Algorithmus berechnet eine Art "Polygonschwerpunkt" der garantiert innerhalb des Polygons liegt und den grösstmöglichen Kreis ins Polygon einpasst. Über den Radius/Durchmesser dieser Kreise können zu schmale Polygone aussortiert werden. Es werden 2 verschieden Resultate geliefert: mit oder ohne Berücksichtigung der Liegenschaftsgrenzen als "Bebauungshindernis". Benachbarte Liegenschaften mit unterschiedlichen Besitzverhältnissen sind nicht immer so einfach zusammenzulegen und gelten daher in der 2. Variante als Hindernis. Die Resultate der Bauzonenstatistik sind: - Flächenlayer, aggregiert nach Gemeinde, Nutzungszone und Bebauungsstand - Liegenschaftslayer mit Bebauungsstand (bebaut, unbebaut, teilweise bebaut) - Statistiktabellen in verschiedenen Formaten Im Vortrag wird der Analyseablauf gezeigt, und wie mit Geometrie-Unzulänglichkeiten (invalide Geometrien) umgegangen wird, welche entweder bereits in den Ausgangsdaten oder auch in den Zwischenresultaten auftreten. In einer Pilotumsetzung mit QGIS Processing und dem grafischen Modellierungswerkzeug wurde gezeigt, dass die automatisierte Analyse ohne manuellen Eingriff für das Projekt brauchbare Resultate liefert. Für die definitive Realisierung wird der Analyse-Ablauf mit Postgis-SQL und Gretl (Gradle) umgesetzt, damit der Analyseablauf automatisiert, gesteuert über Jenkins, regelmässig ausgeführt werden kann. Gretl/Jenkins ist die Standard-Infrastruktur für automatisierte Datenkonvertierungen und Analysen im Kanton Solothurn. Die SQL-Abfragen werden derzeit umgesetzt. Nach Fertigstellung wird es interessant sein, zu vergleichen wie performant die beiden Lösungen, basierend auf QGIS und alternativ direkt in Postgis sind, und wie gut beide Varianten mit Geometriefehlern und -Problemem umgehen können. Im angehängten Bild wird der vereinfachte Analyseablauf gezeigt, ohne Zwischenschritte für Geometriereparaturen oder das Management relevanter Attribute. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/GYDS9R/
Geodaten im Einsatzleitsystem (fossgis2021)
Im Einsatzleitsystem von Schutz & Rettung Zürich werden verschiedene Daten verwendet, darunter vor allem diejenigen von OpenStreetMap (OSM). Von OSM werden hauptsächlich Geonamen genutzt sowie Routen, um den optimalen Weg der Rettungswagen zu berechnen. Dabei gibt es auch Probleme mit OSM-Daten, die angesprochen werden und die zum Teil mit Monitoring gelöst werden. Das Einsatzleitsystem von Schutz & Rettung Zürich dient einerseits der schnellen Suche nach Geonamen und andererseits, um die nächstgelegenen Einsatzteams optimal ans Ziel zu führen. Am Zielobjekt ist zudem interessant, wo der optimale Zugang zum Eingang liegt. Die Daten von OpenStreetMap (OSM) leisten dabei einen unentbehrlichen Beitrag, nebst den Daten vom Eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) und von swisstopo. Die OSM-Daten werden dabei periodisch heruntergeladen, aufbereitet und über einen Software-Dienstleister zur Verfügung gestellt. Um unerwünschte Edits in OSM frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren werden einerseits bestimmte Tags verwendet und anderseits ist ein Monitoring Tool auf der Basis einer individuell erweiterten OSMCha-Webapplikation geplant. Ein kleines Team kümmert sich um das Monitoring und OSM-Editing mittels JOSM. Inwischen wurde auch eine Kerngruppe Notfallorganisationen im Rahmen der Swiss OSM Association gegründet. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/CWCJ3R/
Glühstrumpf, Galgen und Bischofsstab - Berliner Gasleuchten in OpenStreetMap (fossgis2021)
Glühstrumpf, Galgen und Bischofsstab - Berliner Gasleuchten in OpenStreetMap (fossgis2021)
In Berlin gibt es noch ca. 25000 Gasleuchten, davon stehen 3300 unter Denkmalschutz. Gemeinsam mit [Gaslicht-Kultur e.V.](http://www.gaslicht-kultur.de) kartieren wir die Berliner Gasleuchten in OpenStreetMap. Im Vortrag stellen wir Bauarten der Leuchten und Mastformen vor und erläutern dann das Tagging in OSM.&nbsp;[1] Schließlich stellen wir diese Informationen in einer [Karte](https://www.gasleuchtenkarte.de) dar. <br/> [1] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Berlin/Gasleuchten_in_Berlin In Berlin gibt es noch ca. 25000 Gasleuchten, davon stehen 3300 unter Denkmalschutz.&nbsp;[1] Die ersten Gasleuchten wurden 1826 aufgestellt, die letzten um die Jahrtausendwende. Gemeinsam mit Gaslicht-Kultur e.V., einem gemeinnützigen Verein, der sich in Berlin für den Erhalt der Gasbeleuchtung einsetzt&nbsp;[2], kartieren wir die Berliner Gasleuchten in OpenStreetMap. Dabei erfassen wir nicht nur die fünf Grundtypern der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung, sondern auch weitere technisch und denkmalpflegerisch relevante Angaben wie Mastformen und die Anzahl der Leuchtkörper.&nbsp;[3] Im Vortrag stellen wir Bauarten der Leuchten und Mastformen vor und erläutern dann das Tagging in OSM. Schließlich stellen wir diese Informationen in einer Karte dar.&nbsp;[4]<br/> [1] https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/infrastruktur/oeffentliche-beleuchtung/gasbeleuchtung/<br/> [2] http://www.gaslicht-kultur.de<br/> [3] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Berlin/Gasleuchten_in_Berlin<br/> [4] https://www.gasleuchtenkarte.de about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/DZCNKG/
Ein Lastenfahrrad-Routing und -Index: CargoRocket (fossgis2021)
Ein Lastenfahrrad-Routing und -Index: CargoRocket (fossgis2021)
Klassisches Fahrradrouting ist mittlerweile gut ausgereift. Durch das vermehrte Aufkommen von Lastenfahrrädern sind jedoch neue Herausforderungen hinzugekommen, vor allem in Städten. Es gibt viele Hindernisse, wie Poller oder Bordsteine und nicht geeignete, schmale und unebene Wege, die zu vermeiden sind. Auf Basis von OpenStreetMap Daten haben wir ein Routing für Lastenfahrräder entwickelt und mit dem CargoBikeIndex bewerten wir die Lastenrad-Tauglichkeit einzelner Straßen. OpenStreetMap enthält mittlerweile viele Attribute über den Zustand bzw. die Beschaffenheit von Straßen und Wegen, sowie zu Pollern und Bordsteinen. Diese Informationen haben wir verwendet um die Straßen in Baden-Württemberg auf ihre Lastenradfreundlichkeit zu bewerten. Da viele Teile der Infrastruktur noch nicht den Anforderungen von Lastenfahrrädern entsprechen, möchten wir in der bestehenden Infrastruktur Problemstellen identifizieren und durch Routing eine einfache Umfahrung ermöglichen. Hierfür haben unseren beide freien Produkte entwickelt: mit R berechnen wir den CargoBikeIndex und auf Basis von der Routing Software Graphhopper das CargoRocket Routing. Alle Erkenntnisse und Entwicklungen sind offen und frei verfügbar. Zusätzlich haben wir uns damit beschäftigt, wie fehlende Daten gesammelt werden können und den Einbezug von bestehenden Apps wie StreetComplete erprobt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/CQDB8M/
Ist die Zeit reif für permanente Identifikatoren in OpenStreetMap? (fossgis2021)
Ist die Zeit reif für permanente Identifikatoren in OpenStreetMap? (fossgis2021)
Für permanente bzw. persistente Identifikatoren in OpenStreetMap gibt es einige Vorschläge, doch gibt es weder einen aktzeptierten Lösungsansatz noch verbreitete Implementationen dazu, abgesehen vom "Permanent ID"-Service von Overpass. Dieser Talk hofft, dass die Zeit reif ist und zeigt einen konkreten Lösungsansatz auf. Die Diskussion um einen permanenten bzw. persistenten Identifikator für Objekte in OpenStreetMap (OSM) dauert bereits seit Jahren an. Es gibt eine Implementation, der "Permanent ID"-Service von Overpass, doch gibt es noch keine verbreitete Lösung für eine solche "perma_id" für OSM. Inzwischen sind jedoch einige Vorschläge auf dem Tisch, die vielversprechend sind. Und es gibt immer mehr Projekte, die nach einer Lösung rufen - insbesondere Wikidata und Linked Data-Technologien - sowie eine wachsende Zahl von Webapplikationen mit eigenen Daten, die auf OSM-Objekte referenzieren. Dieser Talk möchte einen konkreten Lösungsansatz aufzeigen und versucht die Realisierung eines perma_id-Services voranzutreiben in der Hoffnung, das die Zeit langsam reif ist dafür! about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/ZQKZQT/
Die Nutzung öffentlicher Geodaten in OpenStreetMap am Beispiel Land Brandenburg (fossgis2021)
Fortgeschrittene GIS-Analysen und Kartographie mit Geometrien-Ausdrücken in QGIS (fossgis2021)
Kartographierung von Businessdaten (fossgis2021)
Kartographierung von Businessdaten (fossgis2021)
Wie kann man Businessdaten Daten kartographieren und daraus Informationen über ein Unternehmen gewinnen? Wie stellt man solche Informationen verständlich und einfach dar? Wie kann man trotz komplexen Analysefunktionen eine gute Usability erreichen? Diesen Fragen sind wir im Rahmen einer Kundenanforderung nachgegangen. Das Resultat ist ein generisches und flexibles geographisches BI-Tool, welches sich auf Open-Source Technologien stützt und erweitert. Anhand einer Live-Anwendung wird ein Beispiel gezeigt, welches Business-Daten in einen geographischen Kontext stellt. In der Anwendung werden die Business-Daten an geografische Punkte wie z.B Verkaufsstellen geknüpft. Damit können die vorhandenen Daten in geographische Regionen aggregiert und kartographisch dargestellt werden. Um die Nutzerfreundlichkeit zu unterstützen, werden nebst Karten auch Tabellen und Diagramme benutzt, um auf Einzelheiten der Aggregationen einzugehen. Für die kartographischen Elemente wird OpenLayers verwendet. Für die Umsetzung der unterschiedlichen Diagramme wird d3 über die d3-helper Bibliothek verwendet. Die d3-helper Bibliothek ist eine Open-Source Bibliothek, welche aus der hier gezeigten Anwendung entstanden ist, da viele Diagramme in dem Tool die selbe Basis benutzen. Die Präsentation zeigt anhand eines Beispiels wie kartografische und nicht-kartografische Data-Exploration kombiniert werden kann und die verwendeten Open Source Komponenten zu einem kompletten Business Intelligence Tool zusammenwachsen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/JXMJBV/
Fortgeschrittene GIS-Analysen und Kartographie mit Geometrien-Ausdrücken in QGIS (fossgis2021)
Geometrien per Ausdruck (bzw. "Expression") zu erzeugen, ermöglicht es in QGIS auch ohne tiefer gehende Programmierkenntnisse komplexe Berechnungen umzusetzen. Dieser Vortrag stellt die Funktion zunächst grundlegend vor und zeigt dann anhand einiger kleiner, praxisnaher Beispiele ihre Einsatzmöglichkeiten. Geometrien per Ausdruck (bzw. "Expression") zu erzeugen, ermöglicht es in QGIS auch ohne tiefer gehende Programmierkenntnisse komplexe Berechnungen umzusetzen. Es muss nicht immer gleich ein Plugin, ein Umstieg auf die Grafische Modellierung oder mühsame Handarbeit sein. Mit *Ausdrücken* lassen sich mehrstufige Geometrieprozessierungsschritte in wenige Zeilen Code umsetzen. Das Vorgehen ähnelt dabei einer sequenziellen, streng schrittweisen Ausrechnung: Berechne das, nimm das Ergebnis davon und tue damit dies, mit dem folgenden Ergebnis wiederum erzeuge jenes und so weiter. Dieser Vortrag stellt die Funktion zunächst grundlegend vor und zeigt dann anhand einiger kleiner, praxisnaher Beispiele ihre Einsatzmöglichkeiten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/RVXBRT/
Die Nutzung öffentlicher Geodaten in OpenStreetMap am Beispiel Land Brandenburg (fossgis2021)
Seit dem Jahr 2020 gibt es die Möglichkeiten Daten der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg zu nutzen. Dieser kurze Talk zeigt den Weg dorthin und sollte als Vorlage für andere Behörden oder Datenanbieter genutzt werden. Seit dem Jahr 2020 gibt es die Möglichkeiten Daten der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg zu nutzen. Dieser kurze Talk zeigt den Weg dorthin und sollte als Vorlage für andere Behörden oder Datenanbieter genutzt werden. Es wird dargestellt, wie im der lokalen Community zusammengearbeitet wurde und wie eine Nutzung trotz inkompatibler Lizenz "Datenlizenz Deutschland 2.0 Namensnennung dl/de/by-2.0" in OpenStreetMap möglich wurde. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/MVPR79/
Interaktive Spaziergänge für die Erkundung von essbaren Pflanzen - Entwicklung einer OpenSource WebApp mit framework7 (fossgis2021)
Die hier vorgestellte WebApp visualisiert mit einer interaktiven OpenLayers-Karte verschiedene „Spaziergänge“ in einem Dresdner Stadtteil. Die Spaziergänge sind darauf ausgerichtet, essbare Pflanzen zu erkunden. Der Vortrag präsentiert die Entwicklung der WebApp vom Auftrag über den Entwurf bis zur Implementierung. Tipps und Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung geben Einblicke in das Projekt – und sollen auch Motivation für andere Initiativen sein, die Chancen interaktiver Karte zu nutzen. Die Versorgung mit gesunden, regionalen und saisonalen Lebensmitteln gewinnt zunehmend an Bedeutung. Verbraucherinnen und Verbraucher gehen bewusster mit der Art und Weise ihrer Ernährung um, und hinterfragen zunehmend die auf Effizienz und niedrige Kosten getrimmten Prozesse der Lebensmittelproduktion. Im Rahmen dieser Entwicklung geht der Fokus auch auf die heimische Pflanzenvielfalt – vom Bio-Bauernhof bis hin zu essbaren Pflanzen , welche im öffentlichen Raum wachsen. Neben allgemein bekannten essbaren Sorten, wie zum Beispiel Apfelbäumen und verschiedene Kräutern, existieren viele weitere eher unbekannte essbare Pflanzen. Um ein Bewusstsein für die Möglichkeiten des Verzehrs von essbaren Pflanzen im urbanen Raum zu schaffen, entstand die Idee einer interaktiven Karte in Form einer WebApp. Das Untersuchungsgebiet für das Projekt der Initiative „essbarer Stadtteil Plauen“ (siehe auch https://essbarer-stadtteil.de/) bezieht sich hauptsächlich auf den Stadtteil Dresden-Plauen im Süden Dresdens . Den Nutzerinnen und Nutzern soll mit dieser WebApp die Möglichkeit gegeben werden, auf Basis einer Kartenanwendung auf unterschiedliche, auf verschiedene Jahreszeiten und Zielgruppen hin optimierte Spaziergänge zuzugreifen. Von Station zu Station führt eine Route durch das Untersuchungsgebiet und erleichtert das Auffinden der essbaren Pflanzen. Zusätzlich werden Informationen zur Art und zum Verzehr geliefert, sowie eine Abbildung der Pflanze. Um einen Spaziergang abzurunden, können auch Aussichtspunkte oder weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten als Station integriert werden. Mit dem Erstellen weiterer Spaziergänge durch das Projektteam kann die Wegeführung für verschiedene Zielgruppen angepasst werden. Der saisonale Aspekt wird durch Spaziergänge für bestimmte Jahreszeiten abgedeckt. Nach einer Analyse der Anforderungen und Randbedingungen wurde ein Entwurf für die WebApp realisiert. So konnte ein erster Eindruck der zukünftigen App vermittelt und mit dem Projektteam diskutiert werden. Für die anschließende Implementierung wurden OpenSource-Technologien gewählt. Als Entwicklungsumgebung kam ein <b>Ubuntu 18.04 LTS</b> mit installierter <b>Docker Engine</b> zum Einsatz. Ein Docker Container wurde zur Implementierung mit dem <b>Node Package Manager (NPM) </b> genutzt, ein weiterer stellt <b>NGINX</b> als lokalen Webserver bereit. Die Wahl für das Front-End fiel auf <b>framework7</b>. Dieses Framework ist gut dokumentiert, bringt eine Vielzahl an vorgefertigten Komponenten mit und wird hauptsächlich in den bekannten Sprachen HTML, CSS und JavaScript geschrieben. Ergänzend wurden <b>openlayers</b> für die interaktive Karte und <b>swiper.js</b> für ein besseres Touch&Feel eines Spazierganges genutzt. Mit <b>webpack</b> konnte der Programmcode für die Auslieferung gebündelt werden. Inhalte werden aus JSON-Dateien importiert, dazu werden abgelegte Fotos geladen. Eine Umsetzung mit einem Back-End, einer PostGIS-Datenbank und eventuell einer REST-Schnittstelle wurde zunächst angedacht, aber aus Zeit-Nutzen-Erwägungen zurückgestellt. Das Projekt geht im Frühjahr 2021 in die erste Testphase. Im Vortrag werden die Erfahrungen beim Projektmanagement und bei der Implementierung der WebApp erläutert und veranschaulicht. Auch werden konkrete Fragen der Umsetzung thematisiert: Wie können sogenannte Router Components den Code übersichtlich halten und Page-Events, benötigte Daten sowie zusätzliche Methoden sinnvoll strukturiert werden? Wie kann das dynamische Nachladen von Inhalten realisiert werden? Welche Herausforderungen wurden gelöst und können den Einstieg für andere erleichtern? Gegebenenfalls können auch noch Erfahrungen aus der Testphase präsentiert werden. Zudem soll die Übertragbarkeit solch eines Projektes auf andere Fragestellungen und Use Cases diskutiert werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/GZGXZN/
Interaktive Spaziergänge für die Erkundung von essbaren Pflanzen - Entwicklung einer OpenSource WebApp mit framework7 (fossgis2021)
In 60 Minuten zur eigenen Geo-App mit YAGA leaflet-ng2 (fossgis2021)
In 60 Minuten zur eigenen Geo-App mit YAGA leaflet-ng2 (fossgis2021)
Mit YAGA leflet-ng2, der granularen Integration von Leaflet in Angular.io, und Ionic ist es spielend leicht eine Karten-App zu entwickeln. Es wird gezeigt wie man mit diesen Tools eine App im typische Look & Feel der mobilen Plattformen in etwa 60 Minuten erstellen kann. Ursprünglich als Workshop angedacht, möchten wir in diesem Pandemie-Jahr eine Demo-Session anbieten, da eine Betreuung der Teilnehmenden uns in einer reinen Online-Veranstaltung nicht in der gewohnten Qualität möglich ist. Mit [YAGA](https://yagajs.org/) [leflet-ng2](https://github.com/yagajs/leaflet-ng2), der granularen Integration von [Leaflet](https://leafletjs.com/) in [Angular.io](https://angular.io/), und [Ionic](https://ionicframework.com/) ist es spielend leicht eine Karten-App für alle gängigen mobilen Plattformen zu entwickeln. Es wird gezeigt wie Entwickler mit diesen Tools eine App im typische Look & Feel der mobilen Plattformen in etwa 60 Minuten erstellen können. Ein [Experiment mit Studierenden](https://basis.uni-bonn.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=168685&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung) hat gezeigt, dass selbst ohne Programmiererfahrungen es möglich ist innerhalb von 3 Tagen eine solche YAGA-App zu entwickeln. Den Teilnehmenden erwartet eine Live-Vorführung der Erstellung einer einfachen Geo-App, für die weitestgehend fast nur HTML-Kenntnisse von Nöten sind. Die Demo-Session-App soll im Anschluss der Vorführung zudem den Konfernzteilnehmenden über [GitHub](https://github.com/yagajs) als Blaupause für eigene Projekte zur Verfügung gestellt werden. Diese Demo-Session soll in diesem Pandemie-Jahr als Ersatz für ein Workshop-Angebot dienen, da eine intensive Betreuung der Teilnehmeenden uns in einer reinen Online-Veranstaltung nicht in der gewohnten Qualität möglich ist. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/BPMCBG/
Von Pixeln und Profilen: Die Nutzung von Spektralbibliotheken in QGIS mit der EnMAP-Box (fossgis2021)
Spektralbibliotheken beschreiben die „spektralen Fingerabrücke“ von Oberflächen. Dieser Vortrag zeigt, wie sie sich mit der EnMAP-Box auch in QGIS visualisieren und erstellen lassen, und wie sie dort für die weitere Auswertung von Satellitenbildern genutzt werden können. In der multi- und hyperspektralen Fernerkundung werden häufig Spektralbibliotheken verwendet, die Oberflächen durch „spektrale Fingerabdrücke“ charakterisieren. Solche Spektralprofile sind oft durch eine Vielzahl weiterer Informationen beschrieben, etwa dem Ort und die Uhrzeit ihrer Erfassung, Angaben über die Pflanzen- oder Mineralzusammensetzung der spektral vermessenen Oberfläche, sowie Informationen über den verwendeten Sensor. Spektralbibliotheken stammen oft aus Feld- und Labormessungen, aber auch Simulationen, Flug- und Satellitenbildern. Sie stellen eine wichtige Referenz für weitere Analysen dar, etwa der Klassifizierung von Satellitenbildern, der Entmischung von Landbedeckungsanteilen, oder der Kalibrierung biophysikalischer Modelle. Mit der EnMAP-Box, einem QGIS-Plugin zur Visualisierung und Analyse der Bilder multi- und hyperspektraler Satelliten, wie etwa Landsat, Sentinel-2, PRISMA oder dem zukünftigen EnMAP-Satelliten, ist es nun möglich, Spektralbibliotheken auch in QGIS zu nutzen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema zeigt dieser Vortrag, wie Spektralbibliotheken aus unterschiedlichen Quellen in die EnMAP-Box importiert, dort um eigene Daten ergänzt und spektral und räumlich visualisiert werden können. Eine Besonderheit ist das flexible Datenmodel, welches es erlaubt, Spektralprofile unterschiedlicher Sensoren gemeinsam abzuspeichern. Es wird gezeigt, wie mit einer Spektralbibliothek eine hyperspektrale EnMAP Szene klassifiziert werden kann und welche zukünftigen Weiterentwicklungen für die Spektraldatenverarbeitung in der EnMAP-Box angestrebt sind. Der Vortrag richtet sich an ein breites Publikum und erfordert keine besonderen Kenntnisse der multi- und hyperspektralen Fernerkundung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/9RRWQN/
Neues von osm2pgsql (fossgis2021)
FORCE4Q Plugin - Ableitung wolkenfreier Bildkomposite aus frei verfügbaren Landsat und Sentinel-2 Satellitenbildern (fossgis2021)
SmartMapping: Amtliche Daten als VectorTiles (fossgis2021)
Webmaps effizient mit Wegue erstellen (fossgis2021)
SmartMapping: Amtliche Daten als VectorTiles (fossgis2021)
Die AG SmartMapping der AdV entwickelt ein Verfahren zur Bereitstellung amtlicher Daten der Länder in aktuellen Formaten und Technologien. Der Vortrag stellt das Projekt vor und beschreibt in Kürze die technischen Aspekte vom Import der NAS- und NBA-Datenbestände in ein denormalisiertes (flaches) Datenmodell, Ableitung von Core-Tables und Erzeugung von VectorTiles. Smart Mapping ist eine gemeinsame Verfahrenslösung mit aktiven Entwicklern von Bund, Ländern und Kommunen. In dem neu entwickelten Verfahren werden amtliche Geobasisdaten aller deutschen Vermessungsverwaltungen in ein denormalisiertes, nutzerorientiertes Datenmodell zusammengeführt und mit weiteren Geodaten aus amtlicher und nicht-amtlicher Sicht angereichert. Das Verfahren nutzt im Kern Open Source Software und wird auf einer gemeinsamen Entwicklungs- und Kommunikations-Plattform entwickelt. Die Entwickung erfolgt in mehrwöchigen Iterationen (Sprints) mit ausgewählten agilen Methoden wie sie aus Scrum und Kanban bekannt sind. Der zukünftige Betrieb ist für Cloud-Technologien vorbereitet und wird die Basis für neue AdV-Standard-Produkte sein. Die Betaversion ist über https://adv-smart.de Live erreichbar und wird stetig erweitert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/7LXB37/
Neues von osm2pgsql (fossgis2021)
Das Programm osm2pgsql ist eines der Urgesteine der OpenStreetMap-Software-Welt. Seit 2006 wird es benutzt, um OSM-Daten in eine PostgreSQL/PostGIS-Datenbank zu importieren, um daraus dann zum Beispiel Karten zu rendern. In den letzten Jahren hat sich einiges getan bei osm2pgsql. Mit dem neuen Flex-Output ist osm2pgsql jetzt noch vielseitiger einsetzbar. Dadurch werden viele neue Anwendungen möglich. Der Vortrag wird auf die Neuerungen bei osm2pgsql eingehen und zeigen, wie die neuen Features auf vielfältige Art genutzt werden können. Natürlich kann man sie zum Erzeugen von Bitmap- oder Vector-Tiles verwenden. Aber auch die Nutzung aus GIS-Programmen wie QGIS ist einfach möglich. Daneben können die Daten für geographische und statistische Analysen und für viele andere Dinge genutzt werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/HTTWNG/
Webmaps effizient mit Wegue erstellen (fossgis2021)
Wegue (WebGIS mit OpenLayers und Vue.js) ist eine Open Source Webmapping-Lösung, die auf OpenLayers und Vue.js basiert. Wir zeigen wie man damit schnell und unkompliziert eigene WebGIS-Anwendungen erstellen kann. Es stehen eine Reihe von vorgefertigten Modulen wie z.B. GeoCoding oder Layer-Liste zur Verfügung, wodurch die eigene Anwendung individuell gestaltet werden können. Dies kann sowohl rein konfigurativ als auch programmatisch erfolgen. Das Open Source Projekt Wegue (WebGIS mit OpenLayers und Vue.js) wurde seit 2017 schon in einer Vielzahl von Webmapping-Anwendungen als Basiskomponente eingesetzt. Es zeichnet sich durch einfache Konfiguration aus, kann aber auch nach eigenen Vorstellungen beliebig angepasst werden. In dieser Session zeigen wir den kompletten Arbeitsablauf von der Installation, dem Einbinden der Layer, dem Aktivieren von Zusatz-Modulen und wie man die fertige Anwendungen exportiert und publiziert. Anhand von bestehenden Anwendungen demonstrieren wir wie verschiedene Wegue Module wie GeoCoding, Layer-Liste oder Messwerkzeug eingebunden werden können. Darüber hinaus stellen wir das Plugin QGIS2Wegue vor, mit dem Layer aus QGIS komfortabel in eine Wegue-Anwendung überführt werden können. Seit letztem Jahr hat Wegue eine eigene Website, auf der die Dokumentation übersichtlich dargestellt ist. Neben der Vielzahl an vorgefertigten Einstellungsmöglichkeiten kann Wegue auch durch eigene Entwicklungen erweitert werden. Wegue baut auf der neuesten Version von OpenLayers auf und basiert auf dem Webframework Vue.js und der UI-Bibliothek Vuetify. Dadurch stehen alle Funktionen dieser etablierten Open Source Komponenten bereit, um Wegue Anwendungen bei Bedarf nach eigenen Wünschen maßzuschneidern zu können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/VV3TWT/
FORCE4Q Plugin - Ableitung wolkenfreier Bildkomposite aus frei verfügbaren Landsat und Sentinel-2 Satellitenbildern (fossgis2021)
Erdbeobachtungsdaten stellen eine immer wichtigere Grundlage für raumbezogene Analysen in Wirtschaft und Wissenschaft dar. Zugleich steigt die Verfügbarkeit von multispektralen Fernerkundungsdaten durch offene Datenzugangsrichtlinien der Erdbeobachtungsprogramme wie Copernicus (ESA) und Landsat (NASA/USGS) weltweit, flächendeckend und mit hoher zeitlicher Dichte. Das vorgestellte FORCE4Q Plugin für QGIS erlaubt die qualitative Aufbereitung dieser Daten für weiterführende Analysen. Erdbeobachtungsdaten stellen eine immer wichtigere Grundlage für raumbezogene Analysen in Wirtschaft und Wissenschaft dar. Gleichzeitig steigt ihre Verfügbarkeit infolge neuer Fernerkundungssatelliten und offener Datenzugangsrichtlinien stetig an. Erdbeobachtungsprogramme wie Copernicus (ESA) und Landsat (NASA/USGS) erfassen multispektrale Fernerkundungsdaten weltweit, flächendeckend und mit hoher zeitlicher Dichte. Diese Entwicklung hat die Nachfrage nach freier und quelloffener Software zur Analyse großer und mehrdimensionaler Rasterdatenmengen gesteigert. Da die Anforderungen einer professionellen Fernerkundungsanalyse oft über die Möglichkeiten klassischer GIS-Software hinausgehen, entwickelt die Humboldt-Universität zu Berlin das FORCE4Q Plugin für QGIS. FORCE4Q hilft Landsat und Sentinel-2 Daten in einen analysebereiten Datenwürfel (analysis-ready datacube) zu überführen. Dies beinhaltet das Zuschneiden der Daten in ein räumliches (global definiertes) Tiling-Scheme und ein qualitatives Screening zum Ausschluss unerwünschter Bildbereiche, wie Wolken, Wolkenschatten oder Schnee., Aerosol, Wasserdampf usw.. Die gescreenten Daten können direkt für weiterführende Analysen verwendet oder aber zeitlich weiter verdichtet werden. Das flexible zeitliches Binning erlaubt eine jährliche, quartalsweise, monatliche, wöchentliche oder tagesgenaue Aggregation der Daten. Neben den oft verwendeten wolkenfreien Mittelwert-Kompositen sind weitere statistische Funktionen wie Median, Minimum, Maximum, Standardabweichung oder Perzentile verfügbar. Auch können zusätzlich zu den originalen multispektralen Bändern (Blau, Grün, Rot, nahes Infrarot, …) weitere Indizes (NDVI, EVI, Tasseled Cap usw.) direkt mit abgeleitet werden. Die gescreenten und zeitlich verdichteten Daten sind nun direkt für weiterführende Zeitreihen-, Klassifikations- und Regressionsanalysen verwendbar. Der Vortrag präsentiert den kompletten Ablauf, angefangen beim Download von Satellitendaten über den Copernicus Open Access Hub und das EarthExplorer Portal, über den Import ins TilingScheme, bis zur Ableitung analysebereiter Daten. Projekt-Dokumentation: https://force4q.readthedocs.io about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/XZBWDL/
SHOGun als Basis flexibler WebGIS-Lösungen — Oder: Weder "off-the-shelf" noch "fully handcrafted" (fossgis2021)
GIS mit der Kommandozeile (fossgis2021)
SHOGun als Basis flexibler WebGIS-Lösungen — Oder: Weder "off-the-shelf" noch "fully handcrafted" (fossgis2021)
Das OpenSource Geo Framework SHOGun ist die Basis zahlreicher Webanwendungen, die insgesamt sehr unterschiedliche Anwendungsfälle betrachten. Hierbei sind SHOGun-Applikationen weder ein Standardprodukt von der Stange noch 100%ige spezifische Individualentwicklungen. Im Vortrag wollen wir zeigen, welche Aspekte von SHOGun wo zwischen diesen Extremen "off-the-shelf" / "fully handcrafted" einzuordnen sind. Das OpenSource Geo Framework SHOGun ist die Basis zahlreicher Webanwendungen, die insgesamt sehr unterschiedliche Anwendungsfälle betrachten. Hierzu zählen u.a. Anwendungen zum Gewässermanagement (Progemis), zur holistischen Ökosystemrestauration (HERMOSA) oder zur Verwaltung und Visualisierung von dreidimensionalen Geodaten. SHOGun ist in seiner Architektur dabei so ausgelegt, dass es sich zwischen den Extremen „off-the-shelf“ (Standardprodukt von der Stange) und „fully handcrafted“ (spezifische Individualentwicklung) bewegen kann. Der Vortrag stellt zunächst die aktuelle Version von SHOGun vor und zeigt anschließend anhand von den oben aufgeführten Beispielen, wie mit SHOGun und einigen anderen Bibliotheken und Drittkomponenten Standardfunktionalität bereitgestellt werden kann, ohne dass kundenspezifische Anpassungen ausgeschlossen oder erschwert werden. Die neueste Version der Software SHOGun setzt nach wie vor auf extrem robuste Basisbibliotheken wie Spring und Hibernate und bietet ein gesundes Maß an Lösungensansätzen für immer wiederkehrende Fragestellungen. Gleichzeitig versucht die Software auch flexible und verlässliche Ableitungen von diesem Kern einfach zu ermöglichen, etwa um eigene Businesslogiken abbilden zu können. Hierzu stehen abstrakte Vaterklassen bereit, um gleich anzusprechende und abgesicherte (REST und GraphQL) Schnittstellen für die verwalteten Entitäten wie Layer oder Applikationen in der Basis aber auch in Projektableitungen ableiten zu können. SHOGun versucht sich in seinem Kern auf genau diese Anforderungen zu beschränken und zusätzliche Fragestellungen durch seine Microservice-Architektur einfach integrierbar zu machen. Exemplarisch sei hier etwa Keycloak für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung genannt. SHOGun umfasst hierbei im Grunde die reine serverseitige Logik und Programmbestandteile. Im Vortrag werden wir jedoch auch Client-Applikationen (sowie deren zugrunde liegende Bibliotheken) vorstellen. Wenn man diese Einzelbestandteile geschickt zusammenstellt, profitiert man zu einem gewissen Teil von den Vorteilen beider Welten (Standardprodukt vs. Eigenentwicklung). SHOGun ist seit vielen Jahren in Entwicklung, hat jedoch in den letzten Jahren massive Neuentwicklungen erfahren und auch das Verständnis des Frameworks hat sich geändert. Dieser Vortrag hofft, die Beweggründe für diese Neugestaltungen anschaulich zu erläutern. URL: * https://github.com/terrestris/shogun about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/RPCQ77/
GIS mit der Kommandozeile (fossgis2021)
Dieser Vortrag gibt einen einsteigerfreundlichen Überblick über Kommandozeilen-Programme mit denen sich räumliche Aufgaben schnell und effizient lösen lassen. Diese sind sowohl auf Windows als auch auf Linux einsetzbar und lassen sich in wiederverwendbaren Skripten nutzen. Das Spektrum umfasst ältere, etablierte Tools, leichte auf Python oder JavaScript basierte Programme, Schnittstellen zu Desktop-Anwendungen und Werkzeuge um Web-APIs für Routing oder GeoCoding anzusprechen. Geodaten können nicht nur mit einem Desktop-GIS oder einer Programmiersprache bearbeitet werden. Auch die Kommandozeile eignet sich dazu und bietet entscheidende Vorteile. So starten die entsprechenden Programme quasi sofort und die einmal erstellte Befehle lassen sich speichern und wiederverwenden. Außerdem entfällt eine aufwändige Benutzeroberfläche, so steht dem Geodaten-Prozessierung auf einem Server oder der „Cloud“ nichts im Wege. Zwar ist für Neueinsteiger/innen der Umgang in Terminal erst ungewohnt, jedoch lässt sich das schnell erlernen. Diese Investition zahlt sich auf alle Fälle aus, da sich damit eine ganz neue Welt an vorher unbekannten Möglichkeiten eröffnet. Dieser Vortrag stellt ein breites Spektrum an etablierten Kommandozeilen-Werkzeugen vor, die sowohl auf Windows als auch auf Linux einsetzbar sind. Zum einen gibt es einen Überblick über Langzeit-Klassiker wie GDAL/OGR, Proj oder GEOS. Andererseits über eher leichtgewichtigen Tools liegen wie Fiona, Rasterio, mapshaper, topojson oder geojsonio. Es folgt ein Einblick in Desktopprogramme mit Schnittstelle zur Kommandozeile z.B. QGIS, GRASS oder SAGA GIS. Anschließend begeben wir uns auf ein Exkurs zum Ansprechen von Web-APIs für beispielsweise Routenplanung oder Geocoding. Zu guter Letzt gibt es einen Ausblick wie man Befehle in der Kommandozeile miteinander verketten und in wiederverwendbare Skripte speichern kann, um regelmäßige Aufgaben zu automatisieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/3EPZ3W/
Barrierefreie Indoor-Karten (fossgis2021)
GDAL - Konzept und Werkzeuge (fossgis2021)
GDAL - Konzept und Werkzeuge (fossgis2021)
GDAL ist nicht nur eine Programmbibliothek, die eine einheitliche Schnittstelle zu einer Vielzahl verschiedener Geodaten-Formate zur Verfügung stellt, sondern auch eine Sammlung verschiedener Werkzeuge zur Bearbeitung von Geodaten, die hier vorgestellt wird. GDAL (Geospatial Data Abstraction Library) wird von über 100 Anwendungen als Übersetzungsbibliothek für eine Vielzahl von Raster- und Vektor-Formaten benutzt. Wir werden das GDAL Datenmodell für Raster- und Vektordaten anhand von Beispielen vorstellen, wobei das relativ neue COG Format (Cloud Optimized GeoTIFF) für cloud-basierte Datendienste besonders erwähnt werden soll. Bei Geodaten spielt das Koordinatenreferenzsystem eine zentrale Rolle, deswegen werden wir auch auf die mit GDAL 3 eingeführten Änderungen eingehen, vor allem der Wechsel von WKT1 zu WKT2 zur Beschreibung von Koordinatenreferenzsystem. In diesem Zusammenhang wird auch die PROJ Bibliothek erwähnt, die (nicht nur) von GDAL zur Koordinatenkonversion und -transformation benutzt wird. Mit den neuen PROJ Versionen stehen mehr und genauere Methoden zur Koordinatentransformation zur Verfügung. Die GDAL Werkzeuge gdalinfo, gdal_translate, gdalwarp, ogrinfo, ogr2ogr werden im Detail mit Beispielen erläutert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/GLVWWR/
MrMap - GeoPortal.rlp Reloaded (fossgis2021)
Im Vortrag wird der aktuelle Stand der Entwicklung des auf Django basierenden neuen Backends für das GeoPortal.rlp vorgestellt. Das Backend wird unter dem Namen MrMap seit 2019 entwickelt und der erste Prototyp wurde schon auf der FOSSGIS2020 präsentiert. Im Vortrag wird der aktuelle Stand der Entwicklung des auf Django basierenden neuen Backends für das GeoPortal.rlp vorgestellt. Das Backend wird unter dem Namen MrMap seit 2019 entwickelt, und der erste Prototyp wurde schon auf der FOSSGIS2020 präsentiert. Im Verlauf des letzten Jahres sind viele neue Funktionalitäten hinzugekommen u.a.: * Monitoring von OWS-Ressourcen * Generische Integration der API des ETF testing frameworks * Einführung von generic views * CSW-Client und Server * Neue mapContext Ressource mit OWS-Context API Die Software und ihre Einsatzmöglichkeiten werden anhand praktischer Beispiele vorgeführt und es wird ein Ausblick auf die Roadmap des Projektes gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/FLNRZZ/
Barrierefreie Indoor-Karten (fossgis2021)
Mobilität ist ein alltäglicher Aspekt bei dem uns Karten helfen, einen Überblick über lokale Gegebenheiten zu erhalten. Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, haben allerdings verschiedene Anforderungen an die Informationen in Karten. Dieser Vortrag thematisiert die Barrierefreiheit von Karten und fokussiert dabei Gebäudekarten, insbesondere die Erfassung von Gebäudemerkmalen sowie die Kartendarstellung für Menschen mit Blindheit, Seh- sowie Mobilitätseinschränkungen. Innerhalb der Präsentation zum Thema „Barrierefreie Indoor-Karten“ wird auf das vielschichtige Gebiet der Gebäudekartendarstellung für Menschen mit Blindheit, Seh- sowie Mobilitätseinschränkungen eingegangen. Insbesondere soll dabei die Nützlichkeit und Relevanz frei verfügbarer Gebäudekartendaten aufgezeigt sowie der Bedarf von spezifischen Barrierefreiheitsinformationen erläutert werden. Darüber hinaus werden Lösungsideen zur Erfassung der dafür benötigten Daten vorgestellt und diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf der Annahme, dass der Reisende sich bereits vorab über die örtlichen Gegebenheiten informieren möchte. Die Relevanz dieses Themas beruht auf der Erkenntnis, dass es nur wenige georeferenzierte Innenkarten gibt (z. B. auf OpenStreetMap), die für eine barrierefreie Darstellung von Gebäuden geeignet sind. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/QLGMES/