Show overview
Carl-Auer Sounds of Science has been publishing since 2019, and across the 7 years since has built a catalogue of 368 episodes. That works out to roughly 210 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 29 min and 40 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Education show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 1 weeks ago, with 33 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 106 episodes published.
From the publisher
Die Gespräche und Beiträge bei Sounds of Science stellen aktuelle Ansätze, deren Vertreterinnen und Vertreter und ihre Entwicklungen in Beratung, Psychotherapie, Organisationsentwicklung und allen anderen Bereichen zur Verfügung, für die der Carl-Auer Verlag steht und in denen er sich selbst entwickelt. Come into the rhythm with Sounds of Science.
Latest Episodes
View all 368 episodesS7 #2 Der Mensch ist mehr als seine Krankheit | Da macht man sich so seine Gedanken
#252 Roland Geschwill & Martina Nieswandt | Wirtschaft für eine offene Gesellschaft
S7 #1 Der Mensch ist mehr als seine Krankheit | Der Feind im Körper
#251 Michel Reimon | Medienmassen
#250 Sabine Kröhn | Systemische Hacks für unerwartete Lösungen
#5 Systemische Zukunft | Gunther Schmidt – hypnosystemisch von wissen zu wirken
#9 Die transformative Kraft der Gruppe | Fabian Schneider & Sandra Vohl – Heilung im Gesprächskreis
#249 Rainer Orban | Jugendhilfe – oder: Was wir riskieren
#4 Systemische Zukunft | Haas & von der Reith – von wissen zu wirken – und von nicht wissen
#8 Die transformative Kraft der Gruppe | Viola Saur und Michael Heine – Was Gruppentherapie wirklich bewirken kann
#248 Fritz B. Simon | Profiling des Diktators – Mittelmaß und Eifersucht

#7 Die transformative Kraft der Gruppe | Fabian Schneider und Eleni Wild – Starterset für eine ambulante Gruppe
In dieser Folge geht es um das, was Kinder- und Jugendlichentherapeut:innen wissen sollten oder brauchen, die erstmals eine ambulante Gruppenpsychotherapie starten wollen. Die in Köln in eigener Praxis mit Kassenzulassung niedergelassene Kinder- und Jugendlichentherapeutin Eleni Wild hat zwar vor ihren Ausbildungen zur Verhaltens- und Traumatherapeutin eine Psychodrama-Ausbildung gemacht, praktiziert aber seit 11 Jahren ausschließlich Einzeltherapie. Jetzt trägt sie sich mit dem Gedanken, eine Gruppe zu starten. In diesem Gespräch stellt sie ihre Fragen, die sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, Fabian Schneider, der über seine Erfahrungen aus der ambulanten, störungsübergreifenden Gruppenpsychotherapie mit sechs 14- bis 18-jährigen Jugendlichen berichtet und praktische Tipps gibt. Im Einzelnen werden folgende Themen mehr oder weniger ausführlich beleuchtet: • das Altersspektrum • die Gruppengröße • die Länge der Sitzungen • die Sitzungsfrequenz • geschlossene und halboffene Gruppe • die Raumgröße • welche Störungsbilder und Themen in der Gruppe behandelt werden • die Auswahl der Patient:innen und Ausschlusskriterien • wer von der Gruppe profitiert und wer nicht • die Gruppendynamik und das Eigenleben der Gruppe • die Bereitschaft der Jugendlichen, Gruppentherapie anzunehmen • welche Rolle Schamgefühle spielen • wie man damit umgeht, wenn Gruppenteilnehmer:innen auf andere inadäquat reagieren • die Rolle und Haltung der Gruppentherapeutin • die Haltung der interaktiven Co-Regulation • das Methodenrepertoire • die Gesprächstechniken des Reihums und des Expertenrats • welche therapeutischen Materialien man benötigt • und wie die Gruppentherapie beendet wird.

#6 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider & Unterholzer – Mehr multiple Resonanzräume
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Carmen Unterholzer aus Wien, einer Pionierin der systemischen Gruppentherapie. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich intensiv mit Gruppensettings und lehrt am Institut für Systemische Therapie in Wien. Sie arbeitet dort als Psychotherapeutin für Einzel‑, Paar‑, Familien‑ und Gruppentherapie und leitet Fortbildungen mit Schwerpunkt „Gruppentherapie“. Zudem ist sie Lehrtherapeutin bei der ÖAS und lehrt an den Universitäten Klagenfurt, Innsbruck und Wien. Bekannt wurde Carmen Unterholzer durch ihre Publikationen, etwa Es lohnt sich, einen Stift zu haben, in dem sie schreibtherapeutische Methoden mit systemischen Zugängen verbindet. 2022 veröffentlichte sie gemeinsam mit Herbert Gröger das Handbuch der systemischen Gruppentherapie – das erste umfassende Werk zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum. In unserem Gespräch spricht sie auch über ihr neues Buch 101 Ideen für die systemische Gruppentherapie, das bald erscheint. Unterholzer erzählt, wie sie zur Gruppentherapie fand: Nach einer poesie‑ und bibliotherapeutischen Ausbildung in der Schweiz leitete sie Schreibgruppen zu Themen wie Mutter‑Tochter‑ oder Schwester‑Beziehungen. Während ihrer systemischen Familientherapieausbildung fiel ihr auf, dass das Gruppensetting darin kaum vorkam – obwohl Mehrpersonensettings eigentlich eine Stärke systemischer Arbeit sind. Da es im deutschsprachigen Raum kaum Literatur oder Fortbildungsangebote gab, begann sie, eigene Konzepte zu entwickeln. Seit 2017 gestaltet Unterholzer mit Kolleg:innen Curricula zur systemischen Gruppentherapie, aktuell bereits im fünften Durchgang mit folgenden Themen: • Schwerpunkt Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Angehörige und ältere Menschen, • unterschiedliche systemische Ansätze: hypnosystemischer, narrativer, problem- und lösungsorientierter Ansatz. • Grenzthemen: Körper, Emotionen, Familienrekonstruktion und Multifamilientherapie. • Seit diesem Jahr bietet Unterholzer mit Jennifer Kernreiter vier Module zur Gruppentherapie an. Unterholzer beobachtet, dass viele Menschen heute vereinzelt sind. Gruppen bieten hier einen Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Soziale Ängste können abgebaut, neue Freundschaften geknüpft werden. Besonders schätzt sie das Wissen, das in Gruppen selbst steckt: Wenn Teilnehmende einander unterstützen, entsteht Selbstwirksamkeit – ein Schlüsselmoment therapeutischer Veränderung. Im Interview spricht Unterholzer außerdem über den Umgang mit schwierigen Gruppendynamiken und die Haltung der Therapeutin zu Konflikten. Für die Zukunft wünscht sie sich „mehr multiple Resonanzräume“ und mehr Gruppenangebote in der niedergelassenen Praxis. Ihr Appell: Mehr Kolleg:innen sollen sich trauen, Gruppen anzubieten – und mehr Forschung soll zeigen, welche Wirkfaktoren in welchen Gruppentypen besonders wirksam sind. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#5 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider, Scholz & Rix – Familienklassenzimmer & Multifamilientherapie
In dieser Folge sprechen Katja Scholz und Dr. Maud Rix über ihre Arbeit mit Multifamilientherapie (MFT) und Mehrfamilienarbeit (MFA). Besondere Formen der Gruppentherapie, bei denen sechs bis sieben Familien gemeinsam mit zwei Therapeut:innen arbeiten. Entstanden ist daraus ein lebendiges Setting mit bis zu 30 Personen, in dem Austausch, Perspektivwechsel und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Rix und Scholz gründeten 2011 das Multifamilientherapie Institut Dresden und lernten die Methode bereits 1995 bei Eia Asen und Prof. Michael Scholz kennen. Lange Zeit wurde MFT vor allem in Schulen, Kliniken und der Jugendhilfe praktiziert, inzwischen findet sie zunehmend auch in der ambulanten Psychotherapie Anwendung. Ob in geschlossenen oder halboffenen Gruppen. Die Dynamik unterscheidet sich, doch das Ziel bleibt gleich: Familien sollen voneinander lernen, neue Sichtweisen entwickeln und eigene Lösungswege entdecken. Die Rolle der Therapeut:innen ist dabei besonders. Sie vertrauen auf die Kraft der Gruppe, schaffen einen sicheren Rahmen und fördern konstruktive Rückmeldungen, statt Ratschläge zu geben. Der Leitsatz lautet: „Begleiten statt belehren.“ Eltern werden als Expert:innen für ihre Kinder ernst genommen – ein Perspektivwechsel, der oft für spürbare Entlastung sorgt. Ein besonderes Anwendungsfeld ist das Familienklassenzimmer, das sich inzwischen deutschlandweit etabliert hat, vor allem im Norden. Hier werden Eltern aktiv in den Schulalltag einbezogen, um gemeinsam mit Lehrer:innen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten anzugehen. Über ein Schulhalbjahr hinweg gestalten Eltern, Lehrer:innen und Kinder gemeinsam Unterrichtseinheiten, ergänzt durch Eltern- und Familiengruppen. Ziel ist eine echte Erziehungspartnerschaft, getragen von der Überzeugung: „Ohne die Eltern kommen wir nicht weiter.“ Kinder sollen ihre Lehrer:innen „gut finden dürfen“. Zum Umgang mit herausfordernden Gruppendynamiken betonen Rix und Scholz: Es braucht Mut, Humor, Fehlerfreundlichkeit und ein gutes Handwerkszeug. Multifamilientherapeut:innen sollten zu Beginn eher strukturierend vorgehen, um Sicherheit zu geben. Mit wachsendem Vertrauen kann dann mehr Raum für Eigeninitiative entstehen. Ebenso wichtig sind Nachbereitung und Reflexion nach jeder Sitzung. Besonders bereichernd ist ein interdisziplinäres Team – etwa aus Pädagogik, Pflege, Ergotherapie oder Sozialarbeit – da unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen sich ideal ergänzen. Rix und Scholz vermitteln in ihren Seminaren eine humorvolle, wertschätzende Haltung und zeigen, wie ein eingespieltes Therapeutinnen-Duo die Gruppe in einen Flow bringt. Ihre Begeisterung ist ansteckend: „Man muss die Kraft der Gruppe erlebt haben – und die gute Energie, die daraus entsteht.“ _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#3 LBM 2026 | Kynast, Simon, Nieswandt, Mein – Wie Diktaturen funktionieren …
Wie Diktaturen funktionieren... und wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen können, die Demokratie zu stärken Podiumsdiskussion Buchmesse Leipzig, Altes Rathaus, Grüner Salon, 21.3., 18.30h Der Übergang zum autoritären Regime kann fließend sein. Wer erkennen und verstehen will, was heute vielerorts politisch vor sich geht, sollte wissen, wie Diktaturen entstehen, welchen Mustern sie folgen und was sie aufrechterhält. Der Psychiater und Systemtheoretiker Fritz B. Simon, Georg Mein (Universität Luxemburg. Arbeitsschwerpunkte: Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie) und Martina Nieswandt, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Mitbegründerin der „Denkwerkstatt für Manager“ im Gespräch über die vielfachen aktuellen Gefährdungen unserer Gesellschaftsordnung und die Frage, wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen, die Demokratie zu stärken. Durch das Gespräch führt Andreas Kynast, ZDF Die Bücher: Fritz B. Simon: Wie Diktaturen funktionieren. Muster, die verbinden - Ein Katalog Roland Geschwill/ Martina Nieswandt: Wirtschaft für eine offene Gesellschaft. Wie Sie Ijhr Unternehmen für Freiheit, Vielfalt und Verantwortung positionieren. Georg Mein: Das Prinzip Universität. Warum Demokratie Wissenschaft braucht.

#2 LBM 2026 | Herbert und Larissa Grassmann – Die polyvagale Hausapotheke
Die polyvagale Hausapotheke. Soforthilfe für angespannte Nerven. Entspannungstechniken bei Stress. Mit Mitmachübungen Buchvorstellung auf der Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch: Wissen, 21.3., 11.30h Larissa und Herbert Grassmann erklären wie unser Körper Sicherheit, Stress und Überforderung wahrnimmt – und wie wir gezielt darauf Einfluss nehmen können. Um innere Zustände besser zu erkennen und passende Strategien zur Selbstregulation zu wählen. In ihrem 30-minütigen Vortrag führen die beiden in erste Entspannungstechniken ein. Mit Übungen zum Nachmachen. Das Buch: Larissa und Herbert Grassmann: Die polyvagale Hausapotheke. Soforthilfe für angespannte Nerven.

#1 LBM 2026 | Thomas C. Breuer – Gesünder kränkeln
Gesünder kränkeln – ein typischer Titeldreh im Buch des Schriftstellers, Radiomoderators und früheren Kabarettisten Thomas C. Breuer, Preisträger des Salzburger Stiers 2014. Im Forum Sachbuch: Wissen der Leipziger Buchmesse 2026 spricht Thomas C. Breuer mit Matthias Ohler über den großen Beratungs- und Lifestylemarkt und seine – nicht nur – sprachstilistischen Absurditäten. Was aber ist der Unterschied zwischen Genuss, Nepp und Selbstoptimierung zum Wohle aller (also wenigstens der anderen ...)? Und wie gelingt es, sich auf dem Weg zum inneren Kind nicht zu verlaufen? Mit Prada-Atmung vielleicht? Gleich drei Kostproben gibt der Autor zum Besten und zur großen Erheiterung des in großer Zahl erschienenen Publikums. Ein Tipp: Wer nicht gleich gesünder kränkeln will – später vielleicht – hat eine Alternative: Angstfrei fürchten!

#4 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider & Boddin – PiA trifft Gruppe
Diese Folge richtet sich an Psychotherapeut:innen in Ausbildung (PiAs) und an alle, die darüber nachdenken, eine Therapiegruppe zu starten. Sie zeigt, wie sich die Anfangsphase anfühlt und worauf man achten sollte. Herr Boddin begann mit der gruppentherapeutischen Arbeit, als er noch wenig Erfahrung hatte. Ein mutiger Schritt. Heute freut er sich auf seine wöchentlichen Gruppentermine! Ein Gefühl, das viele Gruppentherapeut:innen teilen und das zeigt: Gruppentherapie lohnt sich. Herr Boddin befindet sich im vierten Jahr seiner Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Verfahren Verhaltenstherapie. Bereits zwei Jahre nach Beginn seiner Ausbildung startete er seine erste Therapiegruppe und leitet nun seit 1,5 Jahren eigenständig eine störungsübergreifende, halboffene Gruppe mit sechs 12- bis 16-Jährigen in einer sozialpsychiatrischen Praxis. Als größte Herausforderungen zu Beginn nennt er die Themenvorbereitung und das manchmal unvorhersehbare Verhalten der Jugendlichen. Mit zunehmender Routine habe sich der Aufwand jedoch deutlich reduziert. Schon nach rund zehn Sitzungen sei ein spürbarer Übungseffekt eingetreten. Vorteile der Gruppentherapie sieht Herr Boddin vor allem in der gegenseitigen Unterstützung der Jugendlichen. Sie lernen voneinander, profitieren von der Interaktion und erleben, dass Ratschläge von Gleichaltrigen oft anders wirken als die des Therapeuten. Er empfindet die Gruppensitzungen als bereichernd und häufig weniger anstrengend als Einzeltherapien, da er mehr moderieren und das Geschehen „laufen lassen“ könne. Bei der Auswahl der Jugendlichen achtet er darauf, dass sie Interesse an der Gruppentherapie haben. Nach der Diagnostik bietet er Schnupperstunden an und führt anfangs oft Einzelgespräche, kündigt aber direkt an, dass nur Gruppenplätze frei sind. Dass er seine Patient:innen selbst auswählen kann, sieht er als entscheidend für eine gute Gruppendynamik. Angehenden Gruppentherapeut:innen rät Herr Boddin, Ruhe zu bewahren, genau zu beobachten, wer welche Rolle in der Gruppe einnimmt, und das Geschehen so zu strukturieren, dass alle integriert werden. Wichtig sei, zu erkennen, wann man eingreifen sollte – und wann nicht. Gruppendynamik verlaufe sehr unterschiedlich und beeinflusse die Rolle der Therapeutin bzw. des Therapeuten stark. In der Psychotherapieausbildung sieht Herr Boddin organisatorische Hürden, die dazu führen, dass Gruppentherapie oft nicht umgesetzt wird. Er wünscht sich mehr gruppentherapeutische Lerninhalte. Unter den PiAs, die er kennt, erwerben etwa 50 % die Gruppenzulassung, meist durch Anrechnung von Klinikzeiten. Rund ein Drittel würde sie gerne erwerben, findet aber keine Möglichkeit dazu. Sein Rat: Gruppentherapie einfach ausprobieren – sie macht Spaß, bringt Abwechslung und neue Interventionen, auch wenn nicht jede sofort funktioniert. Für seine Zukunft sieht Herr Boddin die Gruppentherapie als festen Bestandteil seiner Arbeit: Sie bereichert den Therapiealltag, entlastet im Vergleich zur Einzeltherapie und bietet Jugendlichen wertvolle soziale Lernmöglichkeiten. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#247 Kai Fritzsche | Die verlorenen Töne
Dr. Kai Fritzsche ist Psychologischer Psychotherapeut und Leiter des Instituts für Klinische Hypnose und Ego-State-Therapie in Berlin. Kai Fritzsche stellt die Ego-State-Therapie auf verschiedenen nationalen und internationalen Kongressen vor und entwickelt sie weiter. Er organisiert und leitet Ausbildungsseminare und Supervisionsveranstaltungen für Ego-State-Therapie und ist als Lehrbeauftragter für verschiedene Fortbildungsinstitute. Kai Fritzsche ist darüber hinaus Autor bedeutender Fachbücher zur Ego-State-Therapie. In der Geschichte Die verlorenen Töne sind Lucie und Johnny fröhliche Kinder voller Zuversicht und großer Träume. Dann bricht ein schwerer Verlust in ihr Leben ein. Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, wie Persönlichkeitsanteile zur Bewältigung von traumatischen Verlusten entstehen und einander unterstützen können. Teresa Walentichs Illustrationen vertiefen das Erleben dieser besonderen Geschichte mit ihrer wundervollen Bildsprache. Wir sprechen mit Kai Fritzsche u. a. über die Geschichte von Lucie und Johnny, über die Begegnung und Zusammenarbeit mit der Künstlerin Teresa Walentich, und darüber, wie und warum Geschichten und Bilder in therapeutischer Begleitung, Ausbildung – und darüber hinaus – so wichtig und wirksam sein können. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#246 Frank Baumann-Habersack, Dagmar Hoefs, Bruno Körner, Harald Kurp, Martin Lemme| Führungsimpulse
Führungsimpulse 26 ist der Titel eines besonderen Impulstages am 24. April 2026 in den ver.di-Höfen Hannover, organisiert von aha3 Beratung in Organisation & Führung mit Dagmar Hoefs und Harald Kurp, der Akademie für Persönlichkeit und Führung Autoritum mit Frank Baumann-Habersack sowie dem Systemischen Institut für Neue Autorität SyNA mit Bruno Körner und Martin Lemme. Es geht um Austausch, Reflexion, Entwicklung. Die Impulsgeber:innen sind unter anderem über ihre Bücher und andere Publikationen, ihre ausführlichen Forschungen sowie Veranstaltungen und Weiterbildungen einem weiten Professionsfeld bekannt geworden. Bei Carl-Auer Sounds of Science sprechen wir mit den fünf Organisator:innen und Impulsgeber:innen über das Projekt. Was sind Idee und Motivation für den Tag und die vorgesehenen Impulse? Was darf passieren? Wie stehen Führen und Beobachten im Verhältnis? Und – nicht zuletzt – was ist anders als sonst? Zu Informationen und Anmeldung zum Impulstag geht hier. Viel Spaß im Gespräch mit Frank Baumann-Habersack, Dagmar Hoefs, Bruno Körner, Harald Kurp und Martin Lemme. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2