Show overview
Carl-Auer Sounds of Science has been publishing since 2019, and across the 7 years since has built a catalogue of 371 episodes. That works out to roughly 210 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 29 min and 40 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Education show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 1 months ago, with 36 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 106 episodes published.
From the publisher
Die Gespräche und Beiträge bei Sounds of Science stellen aktuelle Ansätze, deren Vertreterinnen und Vertreter und ihre Entwicklungen in Beratung, Psychotherapie, Organisationsentwicklung und allen anderen Bereichen zur Verfügung, für die der Carl-Auer Verlag steht und in denen er sich selbst entwickelt. Come into the rhythm with Sounds of Science.
Latest Episodes
View all 371 episodes#253 Maria Asenbaum | Postpartale Depression – Sprache finden in sensibler Zeit
#10 Die transformative Kraft der Gruppe | Kernreiter & Holubowsky – Syst. Gruppen mit Autist:innen
S7 #3 Der Mensch ist mehr als seine Krankheit | Gülle im Wohnzimmer
S7 #2 Der Mensch ist mehr als seine Krankheit | Da macht man sich so seine Gedanken
#252 Roland Geschwill & Martina Nieswandt | Wirtschaft für eine offene Gesellschaft
S7 #1 Der Mensch ist mehr als seine Krankheit | Der Feind im Körper
#251 Michel Reimon | Medienmassen
#250 Sabine Kröhn | Systemische Hacks für unerwartete Lösungen
#5 Systemische Zukunft | Gunther Schmidt – hypnosystemisch von wissen zu wirken
#9 Die transformative Kraft der Gruppe | Fabian Schneider & Sandra Vohl – Heilung im Gesprächskreis
#249 Rainer Orban | Jugendhilfe – oder: Was wir riskieren
#4 Systemische Zukunft | Haas & von der Reith – von wissen zu wirken – und von nicht wissen
#8 Die transformative Kraft der Gruppe | Viola Saur und Michael Heine – Was Gruppentherapie wirklich bewirken kann
#248 Fritz B. Simon | Profiling des Diktators – Mittelmaß und Eifersucht

#7 Die transformative Kraft der Gruppe | Fabian Schneider und Eleni Wild – Starterset für eine ambulante Gruppe
In dieser Folge geht es um das, was Kinder- und Jugendlichentherapeut:innen wissen sollten oder brauchen, die erstmals eine ambulante Gruppenpsychotherapie starten wollen. Die in Köln in eigener Praxis mit Kassenzulassung niedergelassene Kinder- und Jugendlichentherapeutin Eleni Wild hat zwar vor ihren Ausbildungen zur Verhaltens- und Traumatherapeutin eine Psychodrama-Ausbildung gemacht, praktiziert aber seit 11 Jahren ausschließlich Einzeltherapie. Jetzt trägt sie sich mit dem Gedanken, eine Gruppe zu starten. In diesem Gespräch stellt sie ihre Fragen, die sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, Fabian Schneider, der über seine Erfahrungen aus der ambulanten, störungsübergreifenden Gruppenpsychotherapie mit sechs 14- bis 18-jährigen Jugendlichen berichtet und praktische Tipps gibt. Im Einzelnen werden folgende Themen mehr oder weniger ausführlich beleuchtet: • das Altersspektrum • die Gruppengröße • die Länge der Sitzungen • die Sitzungsfrequenz • geschlossene und halboffene Gruppe • die Raumgröße • welche Störungsbilder und Themen in der Gruppe behandelt werden • die Auswahl der Patient:innen und Ausschlusskriterien • wer von der Gruppe profitiert und wer nicht • die Gruppendynamik und das Eigenleben der Gruppe • die Bereitschaft der Jugendlichen, Gruppentherapie anzunehmen • welche Rolle Schamgefühle spielen • wie man damit umgeht, wenn Gruppenteilnehmer:innen auf andere inadäquat reagieren • die Rolle und Haltung der Gruppentherapeutin • die Haltung der interaktiven Co-Regulation • das Methodenrepertoire • die Gesprächstechniken des Reihums und des Expertenrats • welche therapeutischen Materialien man benötigt • und wie die Gruppentherapie beendet wird.

#6 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider & Unterholzer – Mehr multiple Resonanzräume
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Carmen Unterholzer aus Wien, einer Pionierin der systemischen Gruppentherapie. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich intensiv mit Gruppensettings und lehrt am Institut für Systemische Therapie in Wien. Sie arbeitet dort als Psychotherapeutin für Einzel‑, Paar‑, Familien‑ und Gruppentherapie und leitet Fortbildungen mit Schwerpunkt „Gruppentherapie“. Zudem ist sie Lehrtherapeutin bei der ÖAS und lehrt an den Universitäten Klagenfurt, Innsbruck und Wien. Bekannt wurde Carmen Unterholzer durch ihre Publikationen, etwa Es lohnt sich, einen Stift zu haben, in dem sie schreibtherapeutische Methoden mit systemischen Zugängen verbindet. 2022 veröffentlichte sie gemeinsam mit Herbert Gröger das Handbuch der systemischen Gruppentherapie – das erste umfassende Werk zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum. In unserem Gespräch spricht sie auch über ihr neues Buch 101 Ideen für die systemische Gruppentherapie, das bald erscheint. Unterholzer erzählt, wie sie zur Gruppentherapie fand: Nach einer poesie‑ und bibliotherapeutischen Ausbildung in der Schweiz leitete sie Schreibgruppen zu Themen wie Mutter‑Tochter‑ oder Schwester‑Beziehungen. Während ihrer systemischen Familientherapieausbildung fiel ihr auf, dass das Gruppensetting darin kaum vorkam – obwohl Mehrpersonensettings eigentlich eine Stärke systemischer Arbeit sind. Da es im deutschsprachigen Raum kaum Literatur oder Fortbildungsangebote gab, begann sie, eigene Konzepte zu entwickeln. Seit 2017 gestaltet Unterholzer mit Kolleg:innen Curricula zur systemischen Gruppentherapie, aktuell bereits im fünften Durchgang mit folgenden Themen: • Schwerpunkt Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Angehörige und ältere Menschen, • unterschiedliche systemische Ansätze: hypnosystemischer, narrativer, problem- und lösungsorientierter Ansatz. • Grenzthemen: Körper, Emotionen, Familienrekonstruktion und Multifamilientherapie. • Seit diesem Jahr bietet Unterholzer mit Jennifer Kernreiter vier Module zur Gruppentherapie an. Unterholzer beobachtet, dass viele Menschen heute vereinzelt sind. Gruppen bieten hier einen Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Soziale Ängste können abgebaut, neue Freundschaften geknüpft werden. Besonders schätzt sie das Wissen, das in Gruppen selbst steckt: Wenn Teilnehmende einander unterstützen, entsteht Selbstwirksamkeit – ein Schlüsselmoment therapeutischer Veränderung. Im Interview spricht Unterholzer außerdem über den Umgang mit schwierigen Gruppendynamiken und die Haltung der Therapeutin zu Konflikten. Für die Zukunft wünscht sie sich „mehr multiple Resonanzräume“ und mehr Gruppenangebote in der niedergelassenen Praxis. Ihr Appell: Mehr Kolleg:innen sollen sich trauen, Gruppen anzubieten – und mehr Forschung soll zeigen, welche Wirkfaktoren in welchen Gruppentypen besonders wirksam sind. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#5 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider, Scholz & Rix – Familienklassenzimmer & Multifamilientherapie
In dieser Folge sprechen Katja Scholz und Dr. Maud Rix über ihre Arbeit mit Multifamilientherapie (MFT) und Mehrfamilienarbeit (MFA). Besondere Formen der Gruppentherapie, bei denen sechs bis sieben Familien gemeinsam mit zwei Therapeut:innen arbeiten. Entstanden ist daraus ein lebendiges Setting mit bis zu 30 Personen, in dem Austausch, Perspektivwechsel und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen. Rix und Scholz gründeten 2011 das Multifamilientherapie Institut Dresden und lernten die Methode bereits 1995 bei Eia Asen und Prof. Michael Scholz kennen. Lange Zeit wurde MFT vor allem in Schulen, Kliniken und der Jugendhilfe praktiziert, inzwischen findet sie zunehmend auch in der ambulanten Psychotherapie Anwendung. Ob in geschlossenen oder halboffenen Gruppen. Die Dynamik unterscheidet sich, doch das Ziel bleibt gleich: Familien sollen voneinander lernen, neue Sichtweisen entwickeln und eigene Lösungswege entdecken. Die Rolle der Therapeut:innen ist dabei besonders. Sie vertrauen auf die Kraft der Gruppe, schaffen einen sicheren Rahmen und fördern konstruktive Rückmeldungen, statt Ratschläge zu geben. Der Leitsatz lautet: „Begleiten statt belehren.“ Eltern werden als Expert:innen für ihre Kinder ernst genommen – ein Perspektivwechsel, der oft für spürbare Entlastung sorgt. Ein besonderes Anwendungsfeld ist das Familienklassenzimmer, das sich inzwischen deutschlandweit etabliert hat, vor allem im Norden. Hier werden Eltern aktiv in den Schulalltag einbezogen, um gemeinsam mit Lehrer:innen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten anzugehen. Über ein Schulhalbjahr hinweg gestalten Eltern, Lehrer:innen und Kinder gemeinsam Unterrichtseinheiten, ergänzt durch Eltern- und Familiengruppen. Ziel ist eine echte Erziehungspartnerschaft, getragen von der Überzeugung: „Ohne die Eltern kommen wir nicht weiter.“ Kinder sollen ihre Lehrer:innen „gut finden dürfen“. Zum Umgang mit herausfordernden Gruppendynamiken betonen Rix und Scholz: Es braucht Mut, Humor, Fehlerfreundlichkeit und ein gutes Handwerkszeug. Multifamilientherapeut:innen sollten zu Beginn eher strukturierend vorgehen, um Sicherheit zu geben. Mit wachsendem Vertrauen kann dann mehr Raum für Eigeninitiative entstehen. Ebenso wichtig sind Nachbereitung und Reflexion nach jeder Sitzung. Besonders bereichernd ist ein interdisziplinäres Team – etwa aus Pädagogik, Pflege, Ergotherapie oder Sozialarbeit – da unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen sich ideal ergänzen. Rix und Scholz vermitteln in ihren Seminaren eine humorvolle, wertschätzende Haltung und zeigen, wie ein eingespieltes Therapeutinnen-Duo die Gruppe in einen Flow bringt. Ihre Begeisterung ist ansteckend: „Man muss die Kraft der Gruppe erlebt haben – und die gute Energie, die daraus entsteht.“ _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2

#3 LBM 2026 | Kynast, Simon, Nieswandt, Mein – Wie Diktaturen funktionieren …
Wie Diktaturen funktionieren... und wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen können, die Demokratie zu stärken Podiumsdiskussion Buchmesse Leipzig, Altes Rathaus, Grüner Salon, 21.3., 18.30h Der Übergang zum autoritären Regime kann fließend sein. Wer erkennen und verstehen will, was heute vielerorts politisch vor sich geht, sollte wissen, wie Diktaturen entstehen, welchen Mustern sie folgen und was sie aufrechterhält. Der Psychiater und Systemtheoretiker Fritz B. Simon, Georg Mein (Universität Luxemburg. Arbeitsschwerpunkte: Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie) und Martina Nieswandt, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Mitbegründerin der „Denkwerkstatt für Manager“ im Gespräch über die vielfachen aktuellen Gefährdungen unserer Gesellschaftsordnung und die Frage, wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen, die Demokratie zu stärken. Durch das Gespräch führt Andreas Kynast, ZDF Die Bücher: Fritz B. Simon: Wie Diktaturen funktionieren. Muster, die verbinden - Ein Katalog Roland Geschwill/ Martina Nieswandt: Wirtschaft für eine offene Gesellschaft. Wie Sie Ijhr Unternehmen für Freiheit, Vielfalt und Verantwortung positionieren. Georg Mein: Das Prinzip Universität. Warum Demokratie Wissenschaft braucht.

#2 LBM 2026 | Herbert und Larissa Grassmann – Die polyvagale Hausapotheke
Die polyvagale Hausapotheke. Soforthilfe für angespannte Nerven. Entspannungstechniken bei Stress. Mit Mitmachübungen Buchvorstellung auf der Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch: Wissen, 21.3., 11.30h Larissa und Herbert Grassmann erklären wie unser Körper Sicherheit, Stress und Überforderung wahrnimmt – und wie wir gezielt darauf Einfluss nehmen können. Um innere Zustände besser zu erkennen und passende Strategien zur Selbstregulation zu wählen. In ihrem 30-minütigen Vortrag führen die beiden in erste Entspannungstechniken ein. Mit Übungen zum Nachmachen. Das Buch: Larissa und Herbert Grassmann: Die polyvagale Hausapotheke. Soforthilfe für angespannte Nerven.

#1 LBM 2026 | Thomas C. Breuer – Gesünder kränkeln
Gesünder kränkeln – ein typischer Titeldreh im Buch des Schriftstellers, Radiomoderators und früheren Kabarettisten Thomas C. Breuer, Preisträger des Salzburger Stiers 2014. Im Forum Sachbuch: Wissen der Leipziger Buchmesse 2026 spricht Thomas C. Breuer mit Matthias Ohler über den großen Beratungs- und Lifestylemarkt und seine – nicht nur – sprachstilistischen Absurditäten. Was aber ist der Unterschied zwischen Genuss, Nepp und Selbstoptimierung zum Wohle aller (also wenigstens der anderen ...)? Und wie gelingt es, sich auf dem Weg zum inneren Kind nicht zu verlaufen? Mit Prada-Atmung vielleicht? Gleich drei Kostproben gibt der Autor zum Besten und zur großen Erheiterung des in großer Zahl erschienenen Publikums. Ein Tipp: Wer nicht gleich gesünder kränkeln will – später vielleicht – hat eine Alternative: Angstfrei fürchten!