
BR24 Reportage
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Von Österreich lernen? Wie die Deutsche Bahn wieder auf die Spur kommt
Der anarchistische 13. Bezirk von Paris – abseits der Touristenpfade
Netanjahus Vermächtnis - Israel vor der Wahl
Wahl in Serbien - Stürzen die Studenten Vucic?
Kreta - Blutrache neben der Idylle
Legendäre US-Fernstraße - die Route 66 wird 100 Jahre alt
RESET - Ungarns Medien nach Orbán
Koschere Klicks – Israels Ultraorthodoxe zwischen Abschottung und Anpassung
Wohnen, Wut und wildes Werben. Die Not der Parteien im Berlin-Wahlkampf
New Yorker Schicksale - 25 Jahre nach 9/11
Was den Menschen in Sachsen-Anhalt wichtig ist
Die Flamingo-Revolution in Albanien
Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Was uns zerreißt und was uns hält
Mein Opa, die Nazis und Olympia
Frankreich setzt auf Ausbau der Kernenergie
Ein Zug soll kommen: Mega-Bahn-Projekt Rail Baltica
Der georgische Traum - ein Land am Scheideweg
Australien: Leben und Surfen mit dem Hai
Sechs Monate nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana
50 Jahre Soweto Aufstand- Anfang vom Ende der Apartheid
Eine Stadt und ihr Skandal - Zehn Jahre Regensburger Korruptionsaffäre
Stillgestanden, Frau Hauptfeldwebel! 25 Jahre Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr
Späte Gerechtigkeit: Südafrika rollt Apartheid-Verbrechen neu auf
Der Landraub - wie Russland die Ukraine russifiziert.
Taipeh - zwischen Chips und China - das wahre Taiwan
Taipeh - zwischen Chips und China - das wahre Taiwan
Langsam bauen, Mieten schnell erhöhen – Wohnen in einer Stadt wie Augsburg
Weißes Gold - Das Kalium-Erbe von Bischofferode
Der Merz der Reformen? Ein Jahr schwarz-rote Bundesregierung
40 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl
Frischer Wind im Rathaus - eine neue Generation von Bürgermeistern
Rechtsextremismus an Schulen – Wie Lehrkräfte damit umgehen
Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen.
Ungarn vor der Wahl - wird Orban entmachtet?
Noch nie hatte Viktor Orban einen so starken Herausforderer, wie bei der Parlamentswahl am 12. April. Wird der pro-europäische Konservative Peter Magyar mit seiner Tisza-Partei den Rechtspopulisten Viktor Orban und seine Fidesz-Partei verdrängen?
Fetische und Lebensfreude: Die Casamance im Süden Senegals
Die Casamance liegt im Süden Senegals und hat eine geographische Besonderheit: Die Region ist durch das Land Gambia vom Rest Senegals abgetrennt.
Das Mitmach-Pflegeheim - ein neues Modell?
Rund 850.000 pflegebedürftige Menschen leben in Deutschland in Seniorenheimen. Tendenz steigend. Seit Jahren kriselt es im Bereich der vollstationären Versorgung. Seit 2023 haben mehr als 1.500 Pflegeeinrichtungen geschlossen. Es fehlen Heimplätze, es mangelt an Personal, der monatliche Eigenbetrag der Bewohner steigt stetig - zurzeit liegt er im Bundesschnitt pro Monat bei rund 3.000 Euro im ersten Jahr. Der Ruf nach Reformen gehört dann auch zum Repertoire aller politischen Parteien. In einem kleinen Örtchen am Rhein in Baden-Württemberg wird seit Jahren erfolgreich ein neues Versorgungsmodell erprobt. Ernst-Ludwig von Aster über ein Seniorenheim, wo das Mitmachen Teil der Therapie ist. Wo Angehörige mithelfen dürfen. Und der Betreiber immer wieder an der Politik verzweifelt... Eine Reportage von Ernst-Ludwig von Aster
Die Macht rechter Medienmogule in Frankreich
Bei den in Frankreich am 15. und 22. März stattfindenden Kommunalwahlen könnten mehrere größere Städte in die Hände des Rassemblement national fallen. Denn die rechtsextreme Partei findet im Land immer mehr Anhänger. Erklärten sich laut einer Umfrage von 2022 insgesamt 29 Prozent der Befragten einverstanden mit den Ideen des Rassemblement national, ist deren Zahl heute auf 42 Prozent hochgeschnellt. Dass rechtsextremes Gedankengut immer salonfähiger erscheint, ist auch Vincent Bolloré zu verdanken. Respektive dem Imperium im Bereich Medien und Buchmarkt, dass der bretonische Milliardär im letzten Jahrzehnt aufgebaut hat - er will einer 'geeinten Rechten', von gemäßigt bis extrem, an die Macht verhelfen. Der TV-Infokanal CNews, die Sonntagszeitung Journal du dimanche und der ehemals renommierte Verlag Fayard dienen nun als rechtsextreme Echokammern. Dagegen regt sich in der Zivilgesellschaft zunehmend Widerstand, unter anderem mittels der Kampagne 'Bolloré entwaffnen'. Der Medienmogul spricht von einem angeblich in Frankreich tobenden 'Kulturkampf' - der Kultursektor, von kleinen Buchverlagen über kommunale Kinos bis zu unabhängigen Medien, ruft auf zur Gegenwehr. Die Reportage erhellt den Einfluss von Bollorés Imperium in Frankreich. Suzanne Krause berichtet.
Warum Neuseeländer nach Australien auswandern
Neuseeland und Australien gelten als klassische Auswanderer-Länder. Neu ist dagegen der Trend, dass Neuseeländer nach Australien auswandern - Tendenz stark steigend. Medien berichten von über 70 000 im Jahr 2025, ein Plus zum Vorjahr von acht Prozent.
Baden-Württemberg: Wie Grüne und CDU um das Kretschmann-Erbe kämpfen
15 Jahre lang regierte ein Grüner die einstige CDU-Hochburg Baden-Württemberg. Doch nun tritt Winfried Kretschmann ab - bei der Landtagswahl ist es nicht nur ein Kampf um Stimmen, sondern auch ein Kampf um sein Erbe.
Morgen werde ich sterben - warum Femizide in Deutschland auch ein juristisches Problem sind
Die Zahl der Femizide in Deutschland nimmt zu, und die Dunkelziffer nicht angezeigter Bedrohung und Gewalt ist enorm.
48 Stunden über Kriege, Krisen und Konflikte - MSC26
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist einzigartig: Was dort seit 1963 Jahr für Jahr passiert, ist unvorhersehbar, geschieht oft spontan, wird von hochkarätigen Akteuren getrieben und besitzt oft globale Tragweite, politisch wie wirtschaftlich.
Tunesien 15 Jahre nach dem arabischen Frühling
Vor 15 Jahren verließ Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht sein Land. Das war die unmittelbare Folge anhaltender Proteste, die das Regime nicht mehr eindämmen konnte.
Südtirol - Autonomie und jetzt?
Heute kaum vorstellbar, aber im Urlaubsziel Südtirol explodierten vor rund 50 Jahren immer wieder Bomben. Deutschsprachige Südtiroler, die sich selbst als Freiheitskämpfer sahen, wollten so die Unabhängigkeit von Italien erreichen. Über 30 Menschen sind damals gestorben, heute ist die Lage ruhig. Aber wer unter die Oberfläche schaut, merkt: Es gibt immer noch Differenzen zwischen den Sprachgruppen. Hat sich der Kompromiss, der damals im Friedensprozess gefunden wurde, mittlerweile überholt? Ein Besuch in Südtirol.
Polens Zivilgesellschaft im Schatten des Ukraine-Krieges
Ein Auto ist immer vollgetankt. Vorräte im Keller eingelagert. Die Katzen gechipt. Die ganze Familie weiß Bescheid. "Wenn die Situation eskaliert, fahren wir nach Deutschland", sagt Anna. Wir - das sind die drei Kinder, die Katzen und das Ehepaar. Anna lebt in einem kleinen Ort im Südosten-Polens. Sie arbeitet als Dozentin an der Uni, ihr Mann ist Psychologe. Beide sind linksliberal, bodenständig, gut informiert. Seit 2014 - nach dem russischen Überfall auf die Krim - gibt es den Fluchtplan, 2022 - mit dem Überfall auf die gesamte Ukraine - wurde er noch einmal aktualisiert. "Wir wollen einfach vorbereitet sein", sagt Anna. "Vorbereitet sein" - das gilt seit drei Jahren für viele Teile der polnischen Zivilgesellschaft. Berufstätige Männer und Frauen melden sich freiwillig bei der "Territorialarmee". Nach einer Schnell-Ausbildung können sie im Krisenfall einberufen werden. Andere buchen Kurse bei privaten Anbietern, lernen Schießen und Erste-Hilfe. Derweil versucht die Armee mit einem breitangelegten Kursangebot zu mobilisieren. Studenten bietet sie (bezahlte) "Ferien bei der Armee". Mit dem neuen Programm "In Bereitschaft" sollen nun 400.000 Zivilisten "Stressbewältigung, Erste Hilfe und Überleben" trainieren...
Politisches Chaos in Bulgarien
Bulgarien trat am 1.01. 2026 der Eurozone bei. Dennoch ist das Land im Moment ein echtes Sorgenkind in der EU. Bulgarien ist das ärmste und das zweitkorrupteste Land der EU und es könnte wieder in die politische Instabilität abdriften. Zwischen den Jahren 2021 und 2024 gab es schon ganze sieben Parlamentswahlen. Und nun ist wieder eine Regierung zurückgetreten, obwohl sie fast ein ganzes Jahr lang stabil war. Für bulgarische Verhältnisse ist das schon eine gewisse Zeit. Vor dem Regierungsrücktritt hatte es eine Massenprotestwelle gegeben. Viele Bürger sind gegen Korruption auf die Straße gegangen und gegen den Haushalt für das Jahr 2026, den ersten Haushalt in Euro. Die Bürger warfen der Regierung vor, viel Geld in korrupte staatliche Kassen umzuschichten und die Bürger mit höheren Steuern und Abgaben zu belasten. Jetzt ist die Regierung, die von der konservativen GERB-Partei angeführt wurde, also gestürzt. Doch das bulgarische System aus Machtverflechtungen und Korruption ist es noch lange nicht. In letzter Zeit hat Bulgariens mächtigster Oligarch, Deljan Peewski, zunehmend an Einfluss in der Politik gewonnen hat. Das hat die Wut der Demonstranten auf den Straßen besonders angefacht.
Wer hat eigentlich noch Hoffnung in Nahost?
Blickt man auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Nahost-Konflikt, dann ist eigentlich nichts besser geworden. Palästinenser im Westjordanland leiden immer mehr unter der israelischen Besatzung.
Der Fall Halemba
Als 22-jähriger Politik-Neuling schaffte es der AfD-Politiker Daniel Halemba 2023 in den Bayerischen Landtag. Gleichzeitig ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen den Burschenschafter. Vorgeworfen wird ihm nun unter anderem Volksverhetzung und Geldwäsche.
Wenn Bundestagsabgeordnete Armut selbst erlebt haben
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Das entspricht etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Nun soll der Bundestag eigentlich die Gesellschaft insgesamt repräsentieren.
Warum dienen? Die Reservisten der Bundeswehr
Deutschland bekommt ein neues Wehrdienstmodell. Eines, das auf Freiwilligkeit basiert. Die Bundeswehr soll wieder wachsen. Mitgedacht wird dabei die Reserve. Denn wer gedient hat, ist automatisch Reservist. Und die Reserve braucht es: Um alle Verteidigungsaufgaben zu stemmen, wäre die aktive Truppe viel zu klein. Da müssten dann Männer und Frauen ran, die schon einmal Uniform getragen haben. Wer sind diese Männer und Frauen? Wer dient aktuell als Reservist? Und vor welchen Herausforderungen steht die Reserve der Bundeswehr? Eine BR24-Reportage von Kilian Neuwert *** Shownotes: Mehr zur Wehrpflicht und dem Wehrdienst in unserer Podcast-Staffel "Comeback der Wehrpflicht": Folge 1: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:13834673f59af62c/ Folge 2: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:84611b0b47b84fa3/ Folge 3: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:90b0f4e40a98410c/
Eine Region im Freizeitstress - Overtourism im Werdenfelser Land
Es ist an schönen Wochenenden überall in den Bergen das gleiche Bild. Parkplätze sind überfüllt, Menschenmassen strömen in die Ausflugsgebiete in den bayerischen Bergen. An manchen Orten steigt der Frust bei denen, die dort leben. Der Druck auf die Menschen nimmt zu. Unser Reporter Lui Knoll lebt und arbeitet seit 30 Jahren zwischen Zugspitze und Starnberger See und hat sich auf Spurensuche begeben. Er traf nicht nur gestresste Einheimische und Reisende, sondern auch Bürgermeister, die verzweifelt nach Lösungen suchen. Und Tourismus-Experten, die zumindest auf einige der drängenden Fragen Antworten haben.
Ein schwerwiegendes Problem: Übergewicht in der Südsee
Unsere Vorstellung von der Südsee ist oftmals geprägt von traumhaften Stränden, azur-blauem Wasser, von üppiger Vegetation. Doch das Leben für die Einwohner auf den Inseln wie Vanuatu oder Tuvalu - weit entfernt von Australien im südlichen Pazifik - ist durchaus beschwerlich. Und das ist wörtlich zu verstehen. Die Ernährungsgewohnheiten der Inselbewohner haben sich drastisch verändert. Während noch vor ein, zwei Generationen die Menschen ihre einheimischen Erzeugnisse konsumierten, der Fischfang für gesunde Nahrung sorgte, leiden die Einwohner Tuvalus heutzutage unter massivem Übergewicht. Über die Hälfte der Menschen gilt als fettleibig. Die Folge: Die Lebenserwartung der Inselbewohner ist drastisch zurückgegangen. Andreas Stummer mit seiner Reportage