
Auf Spurensuche nach Natürlichkeit
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Ep 179Massenpsychologie: Erzeugung von Herrschaft und Gehorsam
Viele die Pandemiepolitik der Corona-Jahre kritisch reflektierenden Gespräche kommen früher oder später auf die Frage zu sprechen, wie es möglich war, große Teile der Bevölkerung zur Beteiligung an den oftmals eigentlich leicht als unsinnig zu erkennenden Maßnahmen zu bewegen. Die Manipulation der Massen mittels bestimmter Erkenntnisse aus den Verhaltenswissenschaften, mit dem Ziel, die Zustimmung für politische Agenden zu erreichen, wird jedoch bereits seit Jahrzehnten, vielleicht sogar schon seit Jahrhunderten betrieben. Auch abseits von Corona und Gesundheitspolitik gibt es seitens der Regierungen weltweit Bestrebungen, Psychologie und Kommunikationswissenschaften einzusetzen, um möglichst “wirksam“ regieren zu können. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Erzeugung von Gehorsam. Darüber und über die Täterstruktur von Menschen, die Macht über andere ausüben wollen, spreche ich mit der Psychologischen Psychotherapeutin und Neurowissenschaftlerin Dr. Valeria Petkova. Aus ihrer Erfahrung in der Arbeit mit Opfern von Gewalt erwuchs ihr Interesse für die psychologische Dynamik der beiden einander bedingenden Muster “Bereitschaft zum Gehorsam“ sowie “beherrschen Wollen“. Dr. Petkova geht davon aus, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung sadistische Züge in sich trägt und darauf bedacht ist, diese in machtvollen Positionen in Form von Herrschaft auszuleben. In unserem Interview sprechen wir über die Kunst, zu herrschen, ohne die Wut der Beherrschten auf sich zu ziehen, über die Notwendigkeit, mutig die möglichen Motive Herrschender zu betrachten, und über das enorme Wachstumspotenzial, welches diese Analyse von Machtstrukturen mit sich bringt. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/massenpsychologie-gehorsam-petkova/ Produktionskosten: ca. 1500 € Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Volle Transparenz über alle Einnahmen und Ausgaben: https://blog.bastian-barucker.de/finanzen/

Ep 178Corona - Das große Versagen
Am 4. Dezember 2024 hatte der Berliner Nachdenkseiten-Gesprächskreis zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Corona - Das große Versagen" eingeladen. Der sehr erfahrene Arzt Dr. Erich Freisleben, der unter anderem viele Impfgeschädigte behandelt hat und ich sprachen an diesem von Gabriele Gysi moderierten Abend über die Pandemiepolitik. In lockerer Atmosphäre entstand so ein Austausch, der vielleicht zur Aufklärung und Prävention zukünftiger politischer Krisen beitragen kann. Podiumsgespräch: https://www.youtube.com/watch?v=xHMDLx2gueM Publikumsdiskussion: https://www.youtube.com/watch?v=6DB_8odwvb0 Veranstaltungsankündigung: https://www.nachdenken-in-berlin.de/veranstaltungen/corona-aufarbeitung/

Ep 177Online-Zensur(DSA) & Pandemiepolitik
Ehemaliger Richter äußert sich im Gespräch zur potenziell demokratiegefährdenden Online-Zensur auf EU-Ebene und zu den Auswüchsen der deutschen Pandemiepolitik Das Gesetz über digitale Dienste (englisch Digital Services Act, DSA) ist seit dem 17. Februar 2024 in Deutschland anwendbar. Laut der Bundesregierung zielt es auf "ein sichereres und verantwortungsvolleres Online-Umfeld" ab. Der Richter außer Dienst und Rechtsanwalt Dr. Manfred Kölsch, der im Mai 2021 aufgrund der haarsträubenden Pandemiepolitik sein Bundesverdienstkreuz zurückgab, hat sich in mehreren Publikationen (2) mit diesem Gesetz beschäftigt und sieht vor allem in der Unbestimmtheit der angewandten Begriffe eine Gefahr für den Debattenraum. Die Möglichkeit, ganz frei zu Diskutieren, sei für ein demokratisches Zusammenleben elementar wichtig, der Streit zwischen kontroversen Meinungen gehöre untrennbar/unabdingbar/unverzichtbar zur Demokratie . Kölsch’ Meinung nach birgt der Digital Services Act das Potenzial, dass eben nicht nur tatsächlich rechtswidrige Inhalte gelöscht werden, sondern auch Meinungsäußerungen, die eigentlich von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Im zweiten Teil unseres Gesprächs geht es um die illegale massenhafte Beschaffung von Masken unter dem ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn, die Dr. Kölsch zufolge eindeutig illegal verlief. Der Bundeshaushalt sei hierdurch mit stolzen 5,9 Milliarden Euro belastet worden, ohne dass diese Ausgaben einen sinnvollen Beitrag zur „Pandemie“-Bekämpfung geleistet hätten. Manfred Kölsch spricht diesbezüglich von Steuergeldvernichtung und hat auch darüber eine ausführliche, sehr lesenswerte Analyse veröffentlicht. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/dsa-zensur-pandemie-koelsch/ Produktionskosten: ca. 1400 € https://blog.bastian-barucker.de/transparenz-video-interviews/ Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 176Das psychologische Dilemma der Pandemie-Protagonisten
Bei genauerer Betrachtung der mutmaßlich wirksamen emotionalen Hintergründe erscheint das konforme und unkritische Verhalten der meisten der für die Pandemiepolitik verantwortlichen Akteure – ebenso wie nun ihr flächendeckendes Leugnen der gemachten Fehler – nachvollziehbar. Eine Spurensuche nach den psychologischen Gründen für die weiterhin verbissen betriebene Verhinderung einer fundierten Corona-Aufarbeitung. Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/das-psychologische-dilemma-der-pandemie-protagonisten/ Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org Meine Arbeit unterstützen. https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 174Krankenschwester mit Impfschaden

Ep 175Mit Verhaltensökonomie wirksam regieren
Ob Killervirus oder Klimakrise: Seit Jahren helfen sogenannte Nudging-Experten der Regierung dabei, den Wählerwillen zu beeinflussen. Dabei ist die bewusste Erzeugung von Angst ein zentrales Element der Manipulation. In jüngster Zeit werden immer mehr dieser Fachleute auf Spitzenpositionen befördert, ihr Denken scheint zur gesellschaftlichen Norm zu werden. Alles kein Problem? Artikel: https://multipolar-magazin.de/artikel/nudging-verhaltensoekonomie Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 173Illusion von Demokratie
Ein sehr aufschlussreicher Auszug aus dem Buch „Hybris und Nemesis - Wie uns die Entzivilisierung von Macht in den Abgrund führt – Einsichten aus 5000 Jahren“ des ehemaligen Lehrstuhlinhabers für Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung Rainer Mausfeld, erklärt wie wirkmächtig die Erschaffung einer Art Scheindemokratie ist, insbesondere um die Herrschenden vor Revolution zu schützen. Auszug lesen: https://blog.bastian-barucker.de/mausfeld-demokratie-illusion/ Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 172Verhaltensmanipulation als politisches Werkzeug
Am 29. November moderierte ich einen Abend mit der Professorin für Sozialpsychiatrie Annemarie Jost sowie der Psychotherapeutin und Neurowissenschaftlerin Valeria Petkova. Bei dieser Podiumsdiskussion ging um den Einsatz der Verhaltenswissenschaften und Verhaltensökonomie in der Politik. „Wenn man seine Macht unendlich lange erhalten möchte, muss man die Zustimmung der Regierten erlangen.“ schrieb Aldous Huxley vor 60 Jahren und prophezeite recht treffend, wie der Übergang von offensichtlichem Zwang (Hard Power) zu subtilen Mittel der Herrschaft aussehen würde. Der sogenannte Meister der Massenpsychologie Edward Bernays schrieb: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie.» Beide umschrieben die Anwendung von sogenannten sanften Machttechniken, Soft Power, um Menschen zu lenken und ihre Zustimmung zu Dingen zu bekommen, die eher den Machtausübenden dienen, als der Bevölkerung. Weltweit – und auch im Bundeskanzleramt – agieren mittlerweile sogenannte Nudge-Units, um die Akzeptanz der Bürger für das politische Handeln der Regierenden zu erhöhen und um Teile der Bevölkerung zu vorgegebenen Zielverhaltensweisen zu "nudgen" (“to nudge“ bedeutet im Englischen “stupsen“). Mithilfe von Anreizen, der Ansprache des Unbewussten sowie mittels Angst- und Schamerzeugung wird so ohne Kenntnis des Bürgers auf die Gesellschaft eingewirkt, um "wirksam regieren" zu können. Viele den gesellschaftlichen Diskurs bestimmende Themen verbindet die Anwendung von derartigen verdeckten Manipulationstechniken gegenüber der Bevölkerung. Wie funktioniert Nudging und wo findet es statt? Unterwandert diese Form der Beeinflussung den Grundgedanken des aufgeklärten, mündigen Bürgers? Um diese und weitere Fragen ging es am 29. 11. 2024 im Berliner Sprechsaal. Nudging & die Manipulation der Massen – Im Gespräch mit Dr. Petkova und Dr. Tögel: https://blog.bastian-barucker.de/nudging-petkova-toegel/ Interview mit Prof. Jost: https://blog.bastian-barucker.de/corona-psychiaterin-jost/ „Wirksames Regieren“ und die politische Bedeutung psychoemotionaler Aufklärung von Bastian Barucker: https://blog.bastian-barucker.de/die-politische-bedeutung-psychoemotionaler-aufklaerung/ Produktionskosten: ca. 1500 € Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 171Wir brauchen rote Linien!
Mein erster Gastkommentar im Nordkurier: Es darf keine rote Linien geben, sagt Kanzler Scholz. Doch, die brauchen wir - es muss sie sogar geben, sagt unser Gast-Autor Bastian Barucker. "Natürlich sahen die Gründerväter in denen im Grundgesetz verankerten Grundrechten Abwehrrechte gegen übergriffiges staatliches Handeln und haben deshalb der individuellen Freiheit und der Würde des Menschen besondere Relevanz eingeräumt. Dabei hatten Sie vielleicht genau so eine „keine-rote-Linien-Politik“ im Sinn, wie sie der Kanzler vertritt." Artikel lesen: https://www.nordkurier.de/politik/einspruch-doch-herr-bundeskanzler-wir-brauchen-rote-linien-3086625 Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 170Der Super-Faschismus
Die Musikerin, Homöopathin und durch das Studium mit den Rechtswissenschaften vertraute Autorin Lisa Marie Binder geht in ihrem aktuell erschienen Buch "Der Super-Faschismus" auf eine mutige Spurensuche nach totalitären und faschistischen Tendenzen, die sich während des Corona-Geschehens vor allem den Kritikern der Maßnahmen zeigten. Ihr sehr präziser, wortgewandter und scharfsinniger Schreibstil erlaubt es dem Leser und der Leserin den Wahnsinn der Pandemiepolitik noch ein Mal zu erleben und in seiner nicht mit dem Anliegen des Gesundheitsschutzes in Einklang zu bringenden Unmenschlichkeit zu erkennen. Ihre juristischen Kenntnisse verhelfen ihr zu einer schonungslosen Abrechnung hinsichtlich der (Un)Verhältnismäßigkeitsdebatte rund um die Corona-Politik und ermöglichen ihr eine fundierte und differenzierte Beschreibung des "Super-Faschismus". Laut Binder "ermöglicht Die neu gefasste Definition es, den Faschismus endlich in seiner Essenz zu erfassen. Dies ist die primäre Notwendigkeit dafür, ihn auf lange Sicht hin aufzulösen." Auszug: https://blog.bastian-barucker.de/buchauszug-der-super-faschismus/ Buch bestellen: https://www.masselverlag.de/Programm/Der-Super-Faschismus/ Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org

Ep 169Epigenetik
"Die Chancen der Epigenetik für ein gesundes und glückliches Leben" lautet der Untertitel eines Buches der Professorin für Neuroepigenetik an der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), Isabelle M. Mansuy. In ihrem Labor untersucht Mansuy, die zu den renommiertesten Forschern auf diesem Gebiet gehört, "auf höchstem internationalem Niveau die epigenetischen Grundlagen komplexer Gehirnfunktionen und wie erworbene Verhaltensweisen über Generationen bei Säugetieren übertragen werden." In unserem Gespräch geht es um den praktischen und vor allem gesellschaftlichen Bezug ihrer Forschung, denn egal ob im Bereich der Politik, Wissenschaft, Medien oder Wirtschaft, immer handeln dort Menschen und treffen Entscheidungen. Dass dieses Verhalten und persönliche Eigenschaften nur durch das Erbgut zu erklären sind, ist längst überholt. Denn "die Epigenetik lehrt: Erfahrungen und unser Lebensstil steuern unser Erbgut. Stress, Trauma, Ernährung und Umwelteinflüsse entscheiden darüber, ob unsere Gene aktiviert oder deaktiviert werden und bestimmen so unser Schicksal und das unserer Kinder und Enkel." Mit Frau Mansuy spreche ich über die Bedeutung von Traumata beziehungsweise prägenden Erfahrungen in der Kindheit für unsere Gesellschaft, über die generationsübergreifende Weitergabe von Trauma und über die epigenetische Bedeutung von Ernährung und Umwelteinflüssen. Ein wenig besprochenes Thema, welches jedoch jeden Menschen betrifft. Das Gespräch fand auf Englisch statt und wurde mit deutschen Untertiteln unterlegt. Artikel und Podcast: https://blog.bastian-barucker.de/epigenetik-mansuy/ Produktionskosten: ca. 1150 € Interviews finanzieren: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 168"Corona-Verschwörung"
Die auf deutsches und europäisches Arzneimittelrecht spezialisierte Rechtsanwältin Brigitte Röhrig arbeitet seit über 30 Jahren mit kleinen und mittelständischen Pharmaunternehmen unter anderem im Bereich der Arzneimittelzulassung. Ihr aktuell im Westend-Verlag erschienenes Buch "Die Corona-Verschwörung" liest sich wie ein Krimi. Röhrig beschreibt in detailreicher Tiefe, wie es trotz erheblicher Mängel in den eingereichten Zulassungsdokumenten sowie frappierender, wiederkehrender Unregelmäßigkeiten im Bereich der Qualitätskontrolle dazu kommen könnte, dass die modRNA-Injektionen gegen Covid-19 von der EU-Kommission auf Empfehlung der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen wurden. Ihre stets mit Quellen versehenen Hinweise zeichnen ein verstörendes Bild, das dem von allen möglichen Stellen jahrelang propagierten Narrativ der vermeintlich sicheren und wirksamen „Covid-19-Impfung“ und der vermeintlich rigorosen Prüfung der schnell entwickelten, neuartigen mRNA-Produkte diametral entgegensteht. Immer wieder tritt in Brigitte Röhrigs Zeilen ihre persönliche Erschütterung darüber zu Tage, wie dem Patientenwohl dienende Gesetz und Abläufe bezüglich der Markteinführung von Arzneimitteln durch eine neue Normalität des Zulassungsverfahrens ersetzt werden. Dabei bleiben Sicherheit und Qualitätsprüfung größtenteils auf der Strecke. Im Nachwort ihres Buches heißt es: „Nach wie vor bin ich erschüttert und fassungslos. Mein Vertrauen in die ordnungsgemäße Arbeit der Zulassungs- und Arzneimittelüberwachgsbehörden ist komplett zerstört. Ihrer Natur nach hoch risikobehaftete modRNA-Arzneimittel sollen in Zukunft für zahlreiche Indikatoren angewendet und zugelassen werden." Artikel und Video : https://blog.bastian-barucker.de/covid-19-impfung-taeuschung-roehrig/ Produktionskosten: ca. 850€ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Buch von Brigitte Röhrig: https://westendverlag.de/Die-Corona-Verschwoerung/2200 Unterschied relative und absolute Wirksamkeit: https://blog.bastian-barucker.de/risikoreduktion-impfstoffstudien-verstehen/

Ep 167Corona-Impfung für Kinder
Die Rechtsanwältin Brigitte Röhrig ist auf deutsches und europäisches Arzneimittelrecht spezialisiert und hat mit ihrem neuen Buch „Die Corona-Verschwörung – Wie die Bevölkerung über die COVD-19-Impfung getäuscht wurde“ eine umfassende und spannend zu lesende Abhandlung über die Zulassung der neuen Corona-mod-RNA-Injektionen veröffentlicht. Aufgrund ihrer Expertise schafft sie es die Widersprüche und Unzulänglichkeiten hinsichtlich der Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit dieser sogenannten Impfungen deutlich offen zu legen. Ihr Fazit, welches ich nach der Lektüre des gesamtes Buches durchaus nachvollziehen kann, lautet: „Wie ich in der Einleitung schon erwähnte, haben die Jahre der Corona-Pandemie mein Weltbild komplett geändert – und auch mein ehemals großes Vertrauen in unsere mit der Zulassung und Überwachung beauftragten Behörden vollumfänglich zerstört.“ Folgend lesen Sie das Kapitel, welches sich ausschließlich mit der Zulassung des Comirnaty-Impfstoffes von Biontech für Kinder beschäftigt. Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/die-zulassungen-fuer-kinder-von-comirnaty/ Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 166Justizversagen Pandemiepolitik
Die Pandemiepolitik brachte noch nie dagewesene Einschränkungen der eigentlich unveräußerlichen Grund- und Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit sich. Begründet wurden diese massiven und in vielerlei Hinsicht schädlichen Eingriffe in das Leben von Millionen von Menschen mit der Behauptung eines hohen Gesundheitsrisikos und einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems wegen des neuartigen Corona-Virus. Die Rechtmäßigkeit dieser politisch verordneten Einschränkungen musste mehrfach vor Gerichten auf ihre Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Dafür braucht es freilich Richter, die den Sachverhalt unter Hinzuziehung verschiedener kompetenter Sachverständiger gründlich ermitteln. Die Gerichte haben sich bei dieser Aufgabe jedoch fast ausnahmslos viel zu sehr auf die Expertise des Robert-Koch-Instituts berufen, das bekanntlich dem Bundesgesundheitsministerium untersteht. Die geleakten RKI-Protokolle zeigen nun in unübersehbarer Deutlichkeit, wie stark der Einfluss der Politik auf jene Behörde war, die in der Öffentlichkeit von der Politik irreführend als die Stimme der Wissenschaft dargestellt wurde. Dieser Umstand stellt im Prinzip sämtliche Corona-Urteile der letzten Jahre in Frage und zeigt auf, wie sorglos Gerichte zumeist über die Einschränkung der Grundrechte entschieden haben. Dazu zählt auch das höchste Gericht in Deutschland, welches eigentlich die Aufgabe gehabt hätte, die Verfassung und damit auch die Abwehrrechte der Bürger gegen einen übergriffig handelnden Staat zu verteidigen. Doch wie mein Interviewgast, der Anwalt und Professor für öffentliches Recht Volker Boehme-Neßler, sagt: "Der Geist der Verfassung war in unserer Gesellschaft nicht so stark verankert, dass er in der Krisensituation hätte wirken können. Das ist das Problem." Mit Volker Boehme-Neßler spreche ich über das offenkundig gewordene Justizversagen in der Pandemiepolitik, über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks während des Corona-Geschehens sowie über die Unverzichtbarkeit einer gesamtgesellschaftlichen Aufarbeitung. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/justizversagen-pandemiepolitik-boehme-nessler/ Produktionskosten: ca. 1150 € Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 165Betrug an den Genesenen
Die Corona-Impfkampagne wirft nach wie vor Fragen auf. Unter anderem, warum die natürliche Immunität geleugnet wurde, obwohl sie der Impfung offenbar überlegen war. Ein Artikel von Bastian Barucker, erschienen in der Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung Artikel: https://archive.is/xbRL3#selection-923.0-923.165 Eingesprochen von Adam Nümm: https://adamnuemm.de Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 164Corona-Aufarbeitung
Professor Gerd Antes wird als Wegbereiter der evidenzbasierten Medizin in Deutschland bezeichnet. Er ist Medizinstatistiker und Mathematiker und war Mitglied in mehreren Wissenschaftskommissionen, darunter der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI). Gerd Antes ist also ein erfahrener Fachmann, wenn es darum geht, Daten klug auszuwerten, Studien zu interpretieren und den Qualitätsgrad von Evidenz zu bewerten. Bereits im März 2020 kritisierte er die erhobenen Daten, die zur Steuerung der Pandemiepolitik genutzt wurden, mit dem Satz: "Die Zahlen sind vollkommen unzuverlässig." Es folgten weitere kritische Wortmeldungen, in denen Gerd Antes wiederholt darauf hinwies, "dass nahezu jeder Fehler gemacht wurde, den man machen konnte". In meinem Gespräch mit ihm geht es unter anderem um die Frage, ob er angesichts der veröffentlichten Protokolle des Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts, die eine deutliche politische Einflussnahme auf das RKI belegen, immer noch von Fehlern – also Inkompetenz – oder aber von Vorsatz ausgeht. Außerdem geht es um die Leitgedanken der evidenzbasierten Medizin, die im Gegensatz zur eminenzbasierten und eher autoritätsgläubigen Medizin steht. Zum Schluss unseres Gesprächs geht es um die Notwendigkeit und die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Aufarbeitung und um den immensen, durch die weitestgehend evidenzbefreite Pandemiepolitik entstandenen, Vertrauensverlust in "die Wissenschaft" Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/evidenz-corona-gerd-antes/ Produktionskosten: ca. 1150 € Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 163Corona-Politik
"Zuerst steht die juristische Untersuchung, dann die politische Aufarbeitung. Eine Replik auf den Spiegel-Artikel von Strafrechtler Fischer, der eine „unangenehme Neigung zur Aufarbeitung“ sieht. Ein Artikel aus der Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-und-das-gesellschaftliche-gift-der-verdraengung-li.2260562 Eingesprochen von Adam Nümm: https://adamnuemm.de/about/ Produktionskosten: ca. 150 € Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Bildquelle: https://wolter-hoppenberg.de/team/sebastian-lucenti/

Ep 161Corona im Rechtsstaat
Niko Härting praktiziert seit 1993 als Anwalt in Berlin und ist seit 1991 Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. 1996 gründete er die Kanzlei Härting. Er hatte bereits im Frühjahr 2020 Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Pandemiepolitik geäußert. Bald darauf startete Härting einen Podcast mit dem Titel "Corona im Rechtsstaat", der verschiedene Aspekte der Pandemiepolitik beleuchtete. Mit Prof. Härting sprach ich über seine Erfahrungen an den Gerichten dieses Landes während des Corona-Geschehens, als es um die Prüfung der Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen ging, über die Bedeutung der geleakten und freigeklagten RKI-Protokolle und über sein Vertrauen in den Rechtsstaat. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/corona-im-rechtsstaat-haerting/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Produktionskosten: ca. 1150 €

Ep 160Gerichtsurteil im Fall CJ Hopkins
CJ Hopkins ist ein preisgekrönter Dramatiker, Romanautor und politischer Satiriker, der sich frühzeitig kritisch zu den Corona-Maßnahmen der Regierung geäußert hat. Im Jahr 2022 veröffentlichte er das Buch „The Rise of the new normal Reich“, welches auf dem Cover eine Maske mit einem Hakenkreuz zeigt. Hopkins lebt seit 20 Jahren in Berlin und ist mit einer Jüdin verheiratet. Herr Hopkins stand nun zum zweiten Mal wegen ein und derselben Sache vor Gericht. Es geht dabei um die „Verbreitung verfassungswidriger Symbole“, die ihm von Seiten der Staatsanwaltschaft aufgrund zweier Tweets vorgeworfen wird. Im Januar diesen Jahres wurde er diesbezüglich vor dem Amtsgericht in Berlin freigesprochen. Nun folgte vor dem Kammergericht in Berlin eine Aufhebung dieses Freispruchs. Im Gespräch mit ihm und seinem Anwalt Friedemann Däblitz aus Berlin geht es um die aktuelle gerichtliche Entscheidung. Artikel über das aktuelle Urteil: https://www.velazquez.press/p/skandalurteil-der-us-amerikanische Kommentar von CJ Hopkins über das aktuelle Urteil: https://cjhopkins.substack.com/p/guilty Artikel über den Freispruch im Januar 2024: https://www.velazquez.press/p/freispruch-fur-den-us-amerikanischen CJ Hopkins finanziell unterstützen: https://cjhopkins.substack.com/p/legal-defense-fund-reboot

Ep 158Ukraine-Krieg
Der Journalist und Autor Patrick Baab, der 40 Jahre als Journalist unter anderem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gearbeitet hat, bereiste 2023 zu Recherchezwecken das Gebiet der Ostukraine. Seine direkte Begegnung mit dem Kriegsgeschehen eröffneten ihm den Blick für die Auswirkungen des Kriegs auf die Zivilbevölkerung und das enorme entstandene Leid. Im Gegensatz zur in den meisten Medien üblichen Berichterstattung via Internet – vom Schreibtisch aus dem wohl temperierten Büro heraus –, geriet Patrick Baab vor Ort unter Beschuss, befragte sowohl die Zivilbevölkerung als auch Soldaten und das – wie der Titel seines im Oktober 2023 erschienenen Buches andeutet – auf "beiden Seiten der Front". Er, der den Krieg aus erster Hand kennengelernt hat, weiß zu berichten: "Auf beiden Seiten der Front habe ich einen Satz am häufigsten gehört: Wir wollen Frieden." Mit Patrick Baab sprach ich über die geopolitischen Hintergründe des Ukraine-Konflikts, über das politische Geschehen seit 2014 bis zum völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands in die Ostukraine und vor allem über die Rolle der Medien. In einem Interview mit den Nachdenkseiten hatte Baab die Mitverantwortung der Presse pointiert zusammengefasst: „Die Mainstream-Presse arbeitet nach dem Motto: Wir liefern die Kriegspropaganda, die Ukrainer liefern die Leichen.“ Seiner Meinung nach kommt den Journalisten, die ohne ausreichende Sorgfalt und vor allem zu unausgewogen berichten, eine bedeutende Mitverantwortung an diesem Krieg mit all seinen Opfern zu. Sein aktuelles Buch "Propaganda Presse - Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben" beginnt mit der dazu passenden Aussage: „Wenn die Journalisten in Deutschland ihre Arbeit gemacht hätten, wäre es wahrscheinlich zu diesem Krieg in der Ukraine nicht gekommen.“ Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/ukraine-krieg-baab/ Produktionskosten: ca. 1150€ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 159Weder Verschwörung noch Zufall:
"Im Folgenden werde ich argumentieren, dass die staatlichen Antworten auf das Auftreten des neuen Corona-Virus in den Kontext eines globalen Biosecurity-Dispositivs zu stellen sind, das militärischer Natur ist. Gemeint ist damit eine dem Militärischen entnommene Vorstellung von Sicherheit, die diese primär unter dem Gesichtspunkt von biologischen Bedrohungen wahrnimmt. Zu einem Dispositiv gehört aber nicht nur eine bestimmte Denkweise und die damit verbundene Problemwahrnehmung, sondern alle praktischen Instrumente, die es braucht, um diese in die Realität umzusetzen. Die eigentliche Gefahr scheint mir deshalb heute weniger von rechts auszugehen, als von dieser an sich schon schwer verständlichen und daher kaum greifbaren Gemengelage von linken Werthaltungen, Kapitalinteressen und supranationalen, westlich-kapitalistischen Netzwerken, die sich unter dem Dispositiv von Biosecurity zusammengefunden haben: Eine Gefahr, die sich unter dem Vorwand des „Schutzes des Lebens“ und dem Appell an die Solidarität als linkes Projekt zu tarnen vermag, obwohl es sich um den bisher in der Geschichte des Kapitalismus vermutlich umfassendsten Zugriff des Kapitals auf unser Leben handelt. Tove Soiland ist Historikerin. Sie ist Mitbegründerin von Linksbündig, einer politischen Organisation aus der Schweiz, die sich der Aufarbeitung der Coronakrise aus einer dezidiert linken Perspektive widmet. Ebenso ist sie Mitglied des Kollektivs Feministischer Lookdown." Dieser Beitrag wurde in der Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung veröffentlicht: https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-krise-verschwoerung-oder-zufall-weder-noch-li.2256408 Eingesprochen von Adam Nümm: https://adamnuemm.de/about/ Fotoquelle: https://www.linksbuendig.ch Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 157Podiumsdiskussion: Corona-Aufarbeitung
Ein Abend mit dem Medizinstatistiker und Mathematiker Gerd Antes und dem Professor für öffentliches Recht Volker Boehme-Neßler, moderiert von Bastian Barucker Die Protokolle des Robert-Koch-Instituts(RKI) offenbaren eine starke Einflussnahme der Politik auf die Arbeit der obersten Seuchenschutzbehörde des Landes. Die Einschätzungen des RKI waren entscheidend für die Verhältnismäßigkeitsprüfung der staatlichen Maßnahmen vor etlichen Gerichten. Aber wie wissenschaftlich fundiert war die Pandemiepolitik? Welche Bedeutung haben die Protokolle für eine juristische Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen? Um das und mehr geht es an diesem Abend. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/podiumsdiskussion-corona-aufarbeitung/ Produktionskosten: ca. 2000 € Spenden: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 156Die politische Impfkampagne
Am 18. September war ich beim Online-Radiosender Kontrafunk zu Gast, um dort über meinen Artikel "Beruhte die Corona-Impfkampagne auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen?" aus der Berliner Zeitung zu sprechen. Quelle: https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-18-september-2024#id-article Der besprochene Artikel inklusive Podcast ist hier zu finden: https://blog.bastian-barucker.de/impfkampagne-politik-mrna-rki-protokolle/

Ep 155Korporatismus und Scheindemokratie
In meinem Gespräch mit dem Autor, Publizisten und Musikproduzenten Tom-Oliver Regenauer geht es um die Zentren der Macht, die hinter den aktuellen politischen Geschehnissen verborgen bleiben. Regenauer zufolge, verstecken sich diese Zentren hinter einem Schleier des Empörungsmanagements, das mithilfe von (a)sozialen Netzwerken gefördert wird. Es seien eben nicht die im Vordergrund agierenden Politiker, sondern weitestgehend "gesichtslose Bürokraten" sowie supranationale Institutionen und Konzerne, die den stärksten Einfluss auf die Politik nehmen. Immer wieder fokussiert Tom-Oliver Regenauer sich bei seinen Recherchen zu Klimawandel, zur massenhaften Überwachung durch das Smartphone, zu Migration oder den Vereinten Nationen auf die dahinter liegenden Geldflüsse und geopolitischen Interessen. Am Ende unseres spannenden Gesprächs appeliert mein diesmaliger Gast, sich trotz aktueller destruktiver Machtverhältnisse nicht in Ohnmacht oder Angst versetzen zu lassen, denn das könne nur den Herrschenden zugute kommen. Stattdessen sieht Regenauer eine Chance darin, den eigenen Talenten entsprechend z.b. in der eigenen Nachbarschaft aktiv zu werden. Eine der wichtigsten Entscheidungen, sei die, ob man in einer Lüge oder die Lüge lebt. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/korporatismus-scheindemokratie-regenauer/ Produktionskosten für dieses Gespräch: ca. 1150 € Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 154Die Politische Imfkampagne
An den Daten der Impfstoffhersteller gab es früh Kritik. Auch die RKI-Protokolle dokumentieren viele Unsicherheiten. Warum warben Politiker trotzdem für die Impfung? Artikel in der Berliner Zeitung:https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-impfkampagne-beruhte-sie-auf-der-vorspiegelung-falscher-tatsachen-li.2253739 Text eingesprochen von Andreas Sparberg: https://sparberg.de Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 153RKI-Präsident vor Gericht

Ep 152Impfschäden nach mRNA-Injektion
Mein Gesprächspartner Dr. Freisleben ist seit 47 Jahre ärztlich tätig, davon 36 Jahre als niedergelassener Arzt in Berlin. Er hat zusätzlich eine Facharztausbildung zum Internisten absolviert. Freisleben ist Autor mehrerer Bücher, darunter Titel wie „Medizin ohne Moral“. Während des Corona-Geschehens führte Dr. Freisleben trotz seiner frühen Zweifel an Wirksamkeit und Sicherheit anfänglich Corona-Impfungen durch, er hörte dann jedoch recht schnell davon, dass bundesweit vermehrt schwere Nebenwirkungen auftraten. Oft wurden diese Impfschäden jedoch nicht (an)erkannt oder behandelt, woraufhin sich immer mehr Patienten auch anderer Ärzte an Dr. Freisleben wandten, um endlich Anerkennung und Behandlungsmöglichkeiten zu bekommen. Daraufhin vertiefte sich Erich Freisleben in die Analyse und Erhebung von schweren Nebenwirkungen nach Mrna-Injektion. Im Interview sprechen wir außerdem über den aktuellen Stand der Aufarbeitung des Corona-Geschehens sowie über den heutigen Zustand der Medizin, verglichen mit den Zeiten, in denen Dr. Freisleben seine Arzttätigkeit aufnahm. Das Gespräch führt uns zuletzt zu der Frage, wie eine Medizin mit Moral aussehen könnte und inwiefern Patienten selbst Verantwortung für eine bestmögliche Versorgung übernehmen können. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/impfschaden-corona-impfung-freisleben/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 151RKI-Files zu Corona-Gefährlichkeit
Die RKI-Files offenbaren: Die politische Einflussnahme auf die Einschätzung der Gefährdungslage war enorm. Das zeigt sich besonders im Umgang mit Inzidenzwerten und Massentests. Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/open-source/rki-files-zu-corona-gefaehrlichkeit-wie-jens-spahn-die-pandemie-herbeigetestet-hat-li.2245449 Das ist ein Beitrag, der im Rahmen unserer Open-Source-Initiative eingereicht wurde. Mit Open Source gibt der Berliner Verlag allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten. Ausgewählte Beiträge werden veröffentlicht und honoriert. Eingesprochen von Andreas Sparberg: https://sparberg.de

Ep 150Corona und das Immunsystem
Der Immunologe Prof. Radbruch, der sich nach eigener Aussage seit über 40 Jahren mit der Reaktion des Immunsystems auf Impfstoffe und Krankheitserreger beschäftigt und auch zur allg. Impfpflicht im Bundestag eine Stellungnahme abgab, war von 1996 bis 2023 Direktor des deutschen Rheumaforschungszentrums. In unserem Gespräch geht es unter anderem um die Frage, ob SARS-COV2 ein völlig neuartiges Virus für unser Immunsystem darstellte und inwiefern Boosterungen, die Ausgrenzung Ungeimpfter und die einrichtungsbezogene Impfpflicht wissenschaftlich sinnvoll und fachlich begründet waren. Dabei besprechen wir vor allem, was die modRNA-Impfung gegen Corona aus immunologischer Sicht leisten konnte und was nicht. Ein signifikanter Fremdschutz war jedenfalls nie gegeben und dessen Erforschung war auch nicht Teil der Zulassungsstudien. Wir sprechen außerdem über die Rolle der Wissenschaft während des Corona-Geschehens und darüber inwiefern sich die Politik beim Prozess der Wissensbeschaffung ausreichend umfangreich hat beraten lassen. Laut Radbruch war die Wissenschaft während des Corona-Geschehens nicht gut aufgestellt. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/radbruch-corona-impfkampagne-pandemiepolitik/ Meine Arbeit ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 149RKI-Protokolle
„Das Robert Koch-Institut hat sich in den Jahren der Pandemiepolitik immer mehr in den Wahn von Politik und Medien hineinziehen lassen“ – das sagt Bastian Barucker im Interview mit den NachDenkSeiten. Der Autor war an der Veröffentlichung der geleakten, ungeschwärzten „Corona-Protokolle“ des Robert Koch-Instituts (RKI) beteiligt (hier das Video zur Pressekonferenz). Im Interview zeigt Barucker detailliert auf, wie weitreichend die Protokolle sind. „In den Protokollen“, so Barucker, „ist gut zu erkennen, wie dünn die Faktenlage für die Corona-Maßnahmen war.“ Deutlich wird der massive politische Einfluss auf das RKI. Barucker kritisiert insbesondere auch die Maßnahmenpolitik, die gegen die Kinder gerichtet war. Barucker spricht von einem „begründeten Verdacht“, dass das RKI von der Unwissenschaftlichkeit dieser Maßnahmen wusste. Von Marcus Klöckner. Artikel und Video sind von den Nachdenkseiten, die mir eine Weiterverbreitung auf meinem Kanal erlaubt haben. https://www.nachdenkseiten.de/?p=119398

Ep 148Enthüllung:
Am Morgen des 23. Juli 2024 hat die freie Journalistin Aya Velázquez alle Protokolle des Covid-19 Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts(RKI) veröffentlicht. Ein Whistleblower der im RKI gearbeitet hat, hat ihr die Unterlagen und 10GB dazugehöriges Begleitmaterial zukommen lassen. Um 10:00 folgte eine Pressekonferenz zu dieser historischen Enthüllung. Zwei Mistreiter, der Finanzwissenschaftler Professort Stefan Homburg und der freie Journalist und Pädagoge Bastian Barucker, hatten die Protokolle im Vorfeld von Frau Velázquez erhalten und sie durchgearbeitet. Pressekonferenz anschauen: Youtube: https://youtube.com/watch?v=RRFjwgmn3Sc Odysee:https://odysee.com/@bastianbarucker:c/PKRKI:8 Alle Protokolle sind hier downloadbar: https://rki-transparenzbericht.de Alle Corona-Protokolle der Bundesregierung: https://corona-protokolle.net Blog von Aya Velázquez: https://www.velazquez.press Youtube-Kanal von Stefan Homburg: https://www.youtube.com/@UCDG7fluFPCL... Blog Bastian Barucker: https://blog.bastian-barucker.de

Ep 147Über die Freiheit
Anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes sprach ich mit dem Historiker und Publizisten René Schlott über die Freiheit als zentrales Element der Grundrechte, über die Pandemiepolitik sowie über ein neues, dem Grundgesetz widersprechendes Rollenverständnis zwischen Staat und Bürger. „Die Bürger haben von sich aus als Menschen diese Freiheiten. Es gibt keine Staat, der sie zuteilen oder entziehen kann.“ Spätestens seit Corona entfernt sich die Politik von dem Gedanken, dass der Bürger ein vernunftbegabter und aufgeklärter Mensch ist, der in der Lage ist, rationale Wahlentscheidungen zu treffen. Stattdessen wird der Bürger nun mehr und mehr zu einem schutzbedürftigen, unvernünftigen Wesen erklärt, welchem gesagt werden muss, was er oder sie zu tun und zu lassen hat. Diese Umkehr bleibt, auch aufgrund fehlender Aufklärung der Corona-Jahre, weiterhin bestehen und setzt sich fort. „Das Grundgesetz geht von dem Ideal des offenen, freien Meinungsaustausches aus.“ Angesichts anhaltender Verengungen des Debattenraums sowie ständig wechselnder Sprachregelungen, die Menschen mitunter davon abhalten, offen und ehrlich ihre Meinung kundzutun, spreche ich mit René Schlott über aktuelle Gefahren für die offene Gesellschaft und über Möglichkeiten, wie jeder einzelne jeden Tag in seinem Wirkungsbereich für eine offene Gesellschaft aktiv werden kann. Denn der effektivste Weg, die im Grundgesetz verankerte Freiheit zu bewahren, liegt laut Schlott darin, tagtäglich von den Freiheitsrechten Gebrauch zu machen. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/ueber-die-freiheit-und-die-offene-gesellschaft-mit-rene-schlott/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 146Verschickungskinder
Zwischen den 1950er bis in die späten 80er Jahre wurden im damaligen Westdeutschland junge Kinder von Gesundheitsämtern in sogenannte Verschickungsheime entsendet, wo sie mehrere Wochen lang unter teilweise katastrophalen Umständen untergebracht waren. Aktuelle Schätzungen gehen von 8 bis 12 Millionen Betroffenen aus. In den Heimen waren die Kinder Gewalt und Übergriffen ausgesetzt, die mitunter weit über die damals noch als normal erachteten Praktiken schwarzer Pädagogik hinausgingen. Das propagierte Ziel dieser Verschickungen – die von Krankenkassen bezahlt wurden und deshalb für die Heimbesitzer eine Profitquelle darstellten – war die Gewichtszunahme von untergewichtigen Kindern. Im Gespräch mit der Sozialwissenschaftlerin, Krankenschwester und Betroffenen Anja Röhl spreche ich über das Ausmaß der damaligen „Verschickungsindustrie“. Aufgrund der Texte über ihre zwei Aufenthalte in solchen Anstalten, darunter ihre Standardwerke „Das Elend der Verschickungskinder – Kindererholungsheime als Orte der Gewalt“, ist Röhl eine Pionierin im Bereich der Forschung und Bekanntmachung dieses bisher wenig aufgearbeiteten Teils deutscher Geschichte. Teil der enormen Resonanz auf ihre Publikationen war die Bildung eines bundesweit aktiven Netzwerks, welches sowohl Bürger- als auch universitäre Forschung betreibt und dabei immer mehr offenlegt, wie viele Menschen in Deutschland von solchen Verschickungserfahrungen betroffen sind – Erfahrungen, die sich noch immer auf ihr Leben und damit auf die ganze Gesellschaft auswirken. Viele der ehemaligen Heimkinder sagen: „Ich möchte, dass unser Leid anerkannt wird Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/verschickungskinder-anja-roehl/ Kontakt für Betroffene und Interessierte: „Initiative Verschickungskinder e.V. Mail: [email protected], Tel: 0176-24324947 Webseite Verschickungsheime: https://verschickungsheime.de Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 145Medizin und Wissenschaftsjournalismus:
Wie unabhängig sind Medizin und Wissenschaftsjournalismus? Cornelia Stolze ist seit 30 Jahren Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin. Sie veröffentlicht ihre Recherchen unter anderem in der “Zeit“, bei “Spiegel Online“, in der “Welt“ und dem “Cicero“. Ihr Fachgebiet ist die Medizin, und als Naturwissenschaftlerin bringt sie auch die notwendigen Kenntnisse mit, um Studien und wissenschaftliche Arbeiten auszuwerten und auf ihre Qualität zu prüfen. In unserem Gespräch erzählt Cornelia Stolze davon, wie ihre Recherchen zu Alzheimer und Demenz sowie zur Wirksamkeit von Medikamenten ihren Blick auf die Medizin verändert haben. Immer wieder deckte Stolze in ihren Recherchen und Büchern wichtige Interessenkonflikte auf, die dem Bürger normalerweise verborgen bleiben. Dabei kann es dem Patienten etwa die informierte Einwilligung in eine Behandlung erschweren, wenn ihm nicht bekannt ist, dass der betreffende Arzt oder eine vorgelegte Studie nicht unabhängig sind. Cornelia Stolzes Veröffentlichungen derartiger Interessenkonflikte wurden mehrmals juristisch angegriffen – was ihr zufolge die journalistische Arbeit zur Frage nach der Unabhängigkeit von Medizin und Forschung behindert. Von Anfang des Corona-Geschehens an stellte Stolze mit ihrem bereits geschulten kritischen Blick auf vermeintliche Autoritäten sowie auf als Konsens deklarierte Wahrheiten in Medizin und Wissenschaft das offizielle Narrativ der Pandemie in Frage. Entsprechend verblüfft war sie, wie wenig ihre Kollegen kritisch nachfragten. Es geht in unserem Gespräch also auch um die Qualität des Wissenschaftsjournalismus in der Pandemiepolitik. Cornelia Stolze erkennt im Nicht-Hinterfragen grundlegender Pandemiebausteine – etwa dem PCR-Test und der Behauptung, es gäbe einen komplett neuartigen Virus – eine naive Autoritäts- und Institutionsgläubigkeit. Offensichtliche Fehler und Falschbehauptungen seien für manche ihrer Kollegen nun schwer einzugestehen, wo sie die verheerende Pandemiepolitik der Bundesregierung unterstützt haben. Artikel und Video: blog.bastian-barucker.de Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 144Abrechnung mit der NATO
Laut Eigendarstellung ist die NATO ein reines Verteidigungsbündnis, welches Demokratie und westliche Werte verteidigt und sich dabei strikt an das Völkerrecht hält. Das 32 Mitgliedsländer umfassende Bündnis mit einem Etat von 355 Milliarden Euro, an dem sich Deutschland mit einer Rekordsumme von 67,71 Milliarden Euro beteiligt, feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Anlass zum Feiern? Eher nicht. Das jedenfalls behauptet meine Gesprächspartnerin Sevim Dagdelen. Sie ist seit 2005 Bundestagsabgeordnete und aktuell die außenpolitische Sprecherin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Außerdem war sie von 2017 - 2021 Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des deutschen Bundestages. Ihr neues Buch „Die NATO – eine Abrechnung mit dem Wertebündnis“ ist eine schonungslose Kritik an der expandierenden Militärorganisation und entlarvt die Eigendarstellung der NATO als einen Mythos, der wenig mit der Wahrheit zu tun hat. Dagdelen begründet das mit einer Auflistung völkerrechtswidriger militärischer Interventionen der NATO, mit den meist wenig demokratischen Partnern der NATO, mit den extrem hohen Zahlen von zivilen Todesopfern, die NATO-Einsätze gekostet haben, und auch mit dem Umgang mit dem Whistleblower Julian Assange, der immer noch in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt, obwohl er kein Verbrechen begangen hat. Sein “Vergehen“ war die Veröffentlichung von Beweisen für Kriegsverbrechen der USA, der Führungsmacht der NATO. Unser Gespräch beleuchtet die Entstehung der NATO, den Ukraine- sowie den Gazakonflikt, die kognitive Kriegsführung und die Gefahr von noch mehr Krieg in Europa. Laut Dagdelen ist „das Streben nach Alternativen zur NATO Widerstand zu einer Weltkriegspolitik“. Wir bräuchten “Frieden statt NATO." Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/nato-dagdelen/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 143Elternschule
Mit der Diplompsychologin und Psychotherapeutin Dagmar Schwarz, die seit 35 Jahren Menschen in ihrer Entwicklung begleitet und insbesondere mit Eltern arbeitet, spreche ich über eine bedürfnisorientierte Begleitung von Kindern sowie über die Bedeutung und Herausforderungen von Elternschaft. Dagmar Schwarz arbeitet täglich mit Eltern und schöpft daher aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz. Sie erläutert, welche Verhaltensweisen die kindliche Entwicklung stören und welche Schwierigkeiten Eltern immer wieder begegnen und negativen Einfluss auf die Elternschaft haben können. Ein Schlüsselaspekt der Elternschule nach Hans-Joachim Maaz, die meine Interviewpartnerin maßgeblich mitentwickelt hat, ist der elterliche Blick auf die eigene Kindheit und die damit verbundenen positiven wie auch negativen Beziehungserfahrungen. Diese haben das eigene Verhalten als Eltern stark geprägt und üben dementsprechend starken Einfluss auf den Umgang mit dem eigenen Kind aus. Mit Blick auf die Demokratiefähigkeit einer Gesellschaft bekommt die Begleitung von Kindern einen enormen Stellenwert, sobald erkannt wird, dass eine echte äußere Demokratie nur dann entstehen kann, wenn es den daran teilnehmenden Menschen bereits als Kindern und Jugendlichen durch eine achtsame Begleitung ins Leben ermöglicht wird, eine innere Demokratie zu entwickeln. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/elternschule-was-kinder-brauchen/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 142Charité-Professor im Interview
Die Ausrufung eines gesundheitlichen Notstands aufgrund des Corona-Infektionsgeschehens war Grundlage für die bedingte bzw. Notfall-Zulassung von mRna-Impfstoffen, die im Vergleich zu normalen Impfstoffen enorm schnell entwickelt und wenig getestet wurden. Obwohl die “teleskopierten“ Zulassungsstudien diese Einschätzung nicht belegten, versprachen Medien, Politiker und Fachleute eine sehr effektive und sichere Impfung. (1,2,3,) Gesundheitsminister Karl Lauterbach sprach sogar von einer "nebenwirkungsfreien" Corona-Impfung. Dr. Harald Matthes ist Professor am Charité-Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie sowie Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe Er begann im Sommer 2021 mit einer Beobachtungsstudie, die herausfinden wollte, wie hoch die Rate schwerer Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen ist. Der Vorstand der Charité kritisierte dann jedoch Matthes’ Aussagen, in denen er von einer starken Untererfassung schwerer Nebenwirkungen sprach, und "empfahl ihm, die Studie nicht fortzusetzen". In meinem Gespräch mit Dr. Matthes geht es um die vorläufigen Ergebnisse seiner Studie, die sich im Wesentlichen mit anderen internationalen Erhebungen zu den den Corona-Impfstoffen decken, indem sie eine für Impfungen ungewöhnlich hohe Rate an schweren Nebenwirkungen zeigen. Die Zahlen liegen weit über denen des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts. Außerdem sprechen wir über den Unterschied zwischen Post-Covid und Post-Vac und wie aktuell mit diesen Krankheitsbildern seitens der Politik und der Ärzteschaft umgegangen wird. Dr. Matthes sagt: "Viele Behauptungen, die damals einfach getan wurden, waren nicht durch größere Studien gedeckt." Er beschreibt auch, wie die Charité auf seine Studie reagiert hat, und äußert Kritik an der Diskursqualität während des Corona-Geschehens. Auch er glaubt: "Es ist allerhöchste Zeit, dass wir die Pandemie aufarbeiten." Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/charite-professor-matthes-impfnebenwirkungen-corona/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Newsletter: https://seu2.cleverreach.com/f/301331-302577/

Ep 141WHO-Pandemieabkommen
Aktuell verhandelt die Weltgesundheitsorganisation zwei internationale Verträge mit weitreichenden Folgen. Es handelt sich dabei um das WHO-Pandemieabkommen und um das Abkommen zu den internationalen Gesundheitsvorschriften. Beide nehmen aufeinander Bezug und sollen künftig die Prävention, Überwachung und Abwehr von Gesundheitsnotständen regeln. Denn immer wieder prophezeit die WHO, dass Pandemien “definitiv zunehmen“ werden und deshalb die sogenannte "Pandemic Preparedness" von enormer Bedeutung sei. Deutschland ist sowohl bei der Finanzierung der WHO als auch im Bereich der Pandemievorsorge ein einflussreicher Player. Zu den Neuerungen, die ein ratifiziertes Abkommen und die geänderten Gesundheitsvorschriften bringen würde, gehören ein globales Überwachungsnetz, welches permanent nach neuen Erregern sucht, sowie die internationale Vernetzung von Laboren, die vorbereitend Impfstoffe entwickeln beziehungsweise neue Impfstoffe in kürzester Zeit (100 Tage) massenhaft produzieren. Auch aufgrund der eher unrühmliche Rolle der WHO während des Corona-Geschehens wächst der Widerstand gegen die Verträge, über die derzeit noch verhandelt wird. Kritiker befürchten einen zu starken Einfluss der WHO , der auf einen Verlust an nationaler Souveränität hinausläuft. Mit der Volljuristin und Menschenrechtsexpertin Dr. Beate Sybille Pfeil spreche ich über den aktuellen Stand der Verhandlungen und juristische Konsequenzen für die Nationalstaaten. Auch aus ihrer Perspektive entsteht durch die beiden Vertragswerke ein enormer politischer Druck, der die nationale Entscheidungshoheit gefährdet. Dr. Pfeil erachtet die aktuell vorliegenden Entwürfe als nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und plädiert für mehr Aufklärung und öffentliche Debatten. Insbesondere sollten auch Parlamentarier für dieses Thema sensibilisiert werden. Zu den wissenschaftliche Schwerpunkten von Beate Sybille Pfeil gehört der Volksgruppen- bzw Minderheitenschutz auf der Ebene des Völker- und Europarechts sowie des Staats-, Verfassungs- und Verwaltungsrechts. Von 2017-2023 war sie deutsches Mitglied in einem Sachverständigenausschuss für die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, einem Völkerrechtsvertrag des Europarates. Von 2017-2022 war Sie Vizevorsitzende des European Centre for Minority Issues in Flensburg. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/who-pandemieabkommen-gesundheitsvorschriften/ Interviews ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 14035 Jahre Sterbebegleitung
Der Tod und der damit verbundene Sterbeprozess sind unausweichlich und gehören zum Leben dazu, auch wenn die moderne Gesellschaft selten offen darüber spricht. Diese Erkenntnis hatte Philipp Freund, heute Geschäftsführer der Ricam Hospiz gGmbH, schon als Jugendlicher, als er seine ersten Erfahrungen mit der Begleitung Sterbender machte. Mittlerweile begleitet er seit mehr als 34 Jahren Menschen und Angehörige dabei, dem Tod entgegenzugehen, und ihnen – angelehnt an die Begründerin der Hospizbewegung Cicely Saunders – "statt dem Leben mehr Tage, dem Tag mehr Leben zu geben". Philipp Freund versteht sich bei seiner Arbeit als "Hebamme am anderen Ende". Bei unserem Gespräch gewährt er Einblick in die alltägliche Hospizarbeit und spricht unter anderem über die Herausforderung, eine würdevolle und respektvolle Sterbebegleitung von hochbetagten Menschen und deren Angehörigen zu ermöglichen. Dabei geht Philipp Freund auch um die Frage, inwiefern Autonomie im Sterbeprozess gewahrt bleiben können. Er berichtet zudem darüber, was Menschen im Bewusstsein des nahenden Tods oftmals bereuen und welchen Aspekten ihres Lebens sie Wert beimessen. Durch seine Arbeit hat er gelernt, für das Leben essenzielle Dinge nicht auf die lange Bank zuschieben. Nicht zuletzt empfiehlt er, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod zu beschäftigen… Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/sterbebegleitung-freund/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/ Newsletter: https://seu2.cleverreach.com/f/301331-302577/

Ep 139Corona-Aufarbeitung
Erschienen in der Berliner Zeitung: "Unser Autor findet, zu einer ernsthaften Aufarbeitung gehört das offene Gespräch mit den Maßnahmenkritikern der ersten Stunde." Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-aufarbeitung-rehabilitiert-die-massnahmenkritiker-li.2206001
Ep 138RKI-Protokolle und Corona Journalismus

Ep 137Ende des Wirtschaftswachstums
Christian Kreiß ist Professor für Finanzierung, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik und war neun Jahre lang Banker, davon arbeitete er sieben Jahre als Investmentbanker. In seinem aktuellen Buch "Das Ende des Wirtschaftswachstums" (als PDF), das die für einen Ökonomen eher ungewöhnlichen Untertitel "Die ökonomischen und sozialen Folgen mangelnder Ethik und Moral" trägt, geht es um die Frage, ob ein stetig steigendes Bruttosozialprodukt zu steigendem Wohlstand für die Mehrheit der Menschen führt. Gemäß Christian Kreiß lautet die wichtigste Arbeitshypothese seines Buches: "Ohne Moral funktioniert Wirtschaft nicht.“ Kreiß analysiert für diese Publikation Ökonomien westlicher Volkswirtschaften und stellt dabei fest, dass es in vielen Ländern bereits seit Jahren bis zu Jahrzehnten trotz eines formalen Wirtschaftswachstums keine realen Lohnerhöhungen mehr für die normal arbeitende Bevölkerung gegeben hat. Er sagt: "Von dem amtlich vermeldeten Wirtschaftswachstum kommt selbst laut offiziellen Zahlen bei einem großen Teil der Bevölkerung nur wenig an.“ Anhand prägnanter Beispiele verdeutlicht Professor Kreiß, wie sehr leistungslose Einkommen, wie z.B. Gewinnausschüttungen an Aktienbesitzer, mit dafür verantwortlich sind, dass es in Deutschland seit langem schon kein reales, wohlfahrtssteigerndes Wirtschaftswachstum mehr gibt. Zu den weiteren Faktoren für die Steigerung des Bruttosozialprodukts gehört nach Kreiß der stetig wachsende Gesundheitssektor, der oftmals in die Reparatur von solchen Krankheiten investiert, die erst durch die ungesunde moderne Lebensweise entstanden sind. Diese Investitionen könnten aber nicht mehr Wohlstand erzeugen. Unsinnige Werbungen und eigentlich überflüssige und vor allem aufgrund mangelnder Ethik entstanden Berufszweige steigern ebenfalls das Bruttosozialprodukt, ohne dabei Wohlstand zu vermehren. Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt Christian Kreiß zufolge, dass der Glaube an unendliches materielles Wachstum eine eher neue Idee in der Ökonomie ist, die mit dem Leben auf einem endlichen Planeten nicht vereinbar ist. Wie eine "menschengerechte" Wirtschaft aussehen könnte und dass hinter den vorliegenden, marktwirtschaftlichen Missständen auch eine spirituelle Krise steckt, besprechen wir am Ende unseres Dialogs. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/ende-des-wirtschaftswachstums-kreiss/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 136Protokolle des Robert-Koch-Instituts
Die kürzlich veröffentlichten, allerdings (noch) stark geschwärzten Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch Instituts (RKI), die über zwei Jahre freigeklagt werden mussten, deuten darauf hin, dass ein Großteil der Corona-Maßnahmen von der Politik eingefordert und angeordnet wurde, statt auf wissenschaftlicher Basis begründet gewesen zu sein. Trotz der massiven Schwärzungen zeigen die “RKI-Files“, dass die Fachleute im RKI von Anfang an über die Evidenzlosigkeit vieler Maßnahmen und die Untauglichkeit vieler pandemierelevanter Daten wussten – ein Meilenstein der Corona-Aufklärung! Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/rki-protokolle-1/

Ep 132Manifest für einen neuen Rundfunk
Im Oktober 2021 zog der SWR-Mitarbeiter Ole Skambraks, der bis dahin zwölf Jahre als Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) tätig gewesen war, die Reißleine und veröffentlichte einen offenen Brief. Der Text mit dem Titel "Ich kann nicht mehr" beginnt so: "Ich kann nicht mehr schweigen. Ich kann nicht mehr wortlos hinnehmen, was seit nunmehr anderthalb Jahren bei meinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passiert." Skambraks kritisierte in seinem Schreiben, das in mehrere Sprachen übersetzt und millionenfach aufgerufen wurde, die unausgewogene Berichterstattung des ÖRR bezüglich der Pandemiepolitik. Er erwähnte dabei auch die Angst, dass er für das Äussern seiner Kritik den Arbeitsplatz verlieren könnte – was drei Wochen nach Veröffentlichung des Textes dann auch tatsächlich eintrat. Ole Skambraks Brief veranlasste dennoch mehrere Dutzend Mitarbeiter verschiedener Rundfunkhäuser und Medienanstalten sich ebenfalls zu Wort zu melden. Auch sie fanden, dass der ÖRR in seiner Corona-Berichterstattung teilweise nicht mehr den Medienstaatsvertrag erfüllte. Und auch sie litten unter den Corona-Maßnahmen in den Abteilungen und nahmen eine unausgewogene Berichterstattung sowie fehlende Dialogangebote im TV-Programm und auch den Redaktions-intern wahr. Ihre Statements veröffentlichte Skambraks dann auf der von ihm ins Leben gerufenen Webseite meinungsvielfalt.jetzt. Eine Gruppe von aktiven Medienschaffenden aus dem ÖRR begann daraufhin, ihre Kritik an der Programmgestaltung zu Papier zu bringen. Das entstandene "Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland" beschreibt zudem, wie der ÖRR nach Meinung der Autoren zu einem Rundfunk werden könnte, der dem Gemeinwohl dient und ein demokratisches und freiheitliches Zusammenleben unterstützt. So heißt es unter anderem: "Wir haben dieses Manifest verfasst, damit unsere Stimme und Expertise zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im gesellschaftlichen Diskurs gehört werden" Die Stabilität unserer Demokratie erfordere einen transparent geführten neuen ÖRR als offenen Debattenraum. "Zu dessen Eckpfeilern gehört die Unabhängigkeit der Berichterstattung, die Abbildung von Meinungsvielfalt sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern." Ole Skambraks erzählt in unserem Gespräch von seiner Entscheidung, sich öffentlich zu äußern, von den Reaktionen der Mitarbeiter, von seiner Entlassung sowie von der Entstehung des Manifests. Manifest lesen: https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html Die dazugehörige Petition kann hier mitgezeichnet werden: https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/manifest-rundfunk-skambraks/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 135"Meine Felder sind Biotope."

Ep 134Abgeordnete über Corona-Politik und Aufarbeitung
Dr. Saskia Ludwig ist seit 2004 Landtagsabgeordnete der CDU in Brandenburg, war von Juni 2010 bis September 2012 Landesvorsitzende ihrer Partei. Von Dezember 2019 bis Oktober 2021 außerdem Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie hatte somit Einblick in die Arbeit der CDU-Bundestagsfraktion und in den politischen Umgang mit der Corona-Krise. In unserem Gespräch geht es um die Frage, wie Abgeordnete sich bezüglich der Pandemiepolitik informiert haben und inwieweit es in Zeiten von Onlinemeetings möglich war, über ein so brisantes Thema wie Corona auch innerhalb der Fraktion zu debattieren. Saskia Ludwig äußert in diesem Gespräch, dass sie mit Staunen erlebte habe, wie leichtfertig es möglich war, eigentlich unveräußerliche Grundrechte für einen sehr langen Zeitraum einzuschränken. Sie erläutert zudem, wie sie mithilfe von relevanten Zahlen und Statistiken sowie Gesprächen in ihrem Wahlkreis relativ schnell zu der Erkenntnis kam, dass die ausgerufene Gefahr durch Corona nicht vollumfänglich der Realität entsprach. Besorgt habe sie eine Art "Notstandsregieren" beobachtet, bei dem Politik im "Krisenmodus" und unter Wegfall von Debatte und Austausch geschieht. Sehr früh setzte Saskia Ludwig sich deshalb für einen verhältnismäßigen Umgang mit SARS-Cov2 ein und plädierte für Öffnungen und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Derzeit ist sie Mitglied im zweiten Corona-Untersuchungsausschuss des Brandenburgischen Landtags. Die Aufarbeitung der Pandemiepolitik ist für sie von enormer Wichtigkeit: "Die Aufarbeitung der Corona Zeit ist unumgänglich, wenn man die Spaltung und schleichende Entdemokratisierung unserer Gesellschaft stoppen will." Mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Deutschland wirbt Saskia Ludwig dafür, dass mehr Menschen ihre Meinung offen und ehrlich kundtun. Sie ruft dazu auf den Mut zu haben, zu den richtigen Dingen zu stehen. Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/corona-politik-saskia-ludwig/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/

Ep 133Die Frage nach dem Warum
Warum leben wir in einer Welt voller wiederkehrender Kriege, die unendlich viel Leid, Zerstörung und generationsübergreifende Traumata erzeugen? Warum werden die Erde, die Flüsse, die Wälder, die Steine und die Tiere weiterhin ausgebeutet, um mehr zu produzieren und zu konsumieren als wir brauchen? Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/warum/

Ep 131Demokratie per Losverfahren
Besteht Demokratie immer daraus, alle vier Jahre zwischen ein paar Parteien wählen zu können, ohne genau zu wissen, inwiefern (ab)gegebene Wahlversprechen eingehalten werden? Gibt es neben dem immer wiederkehrenden Ritual von Parteienwahlkampf und anschließendem Gang zur Urne auch andere Wege, um den Willen der Bevölkerung in den Parlamenten zu repräsentieren? Der freie Journalist und Autor Timo Rieg gehört zu denjenigen, die sich für Alternativen zum Bekannten einsetzen. In seinem Buch "Demokratie für Deutschland: Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative", welches 2013 – also vor Entstehung der AfD – herauskam, beschreibt er Grundlagen und mögliche Umsetzungswege einer aleatorischen Demokratie. Rieg definiert diese auf seiner Webseite so : "Aleatorische Demokratie ist eine Form direkter und zugleich repräsentativer Selbstbestimmung einer autonomiefähigen Gruppe, klassischerweise also eines ‘Staatsvolkes‘. Im Gegensatz zur repräsentativen (Parteien-)Demokratie werden Stellvertreter der Gesamtheit nicht per Wahl, sondern per Auslosung bestimmt." Eine selten erörterte aber immens wichtige Kernfrage in demokratischen Prozessen lautet Timo Rieg zufolge "Wer will was von wem wozu wie warum?" In unserem Gespräch beschreibt er, wie Entscheidungsfindungen, die auf Losverfahren basieren, aussehen und begleitet werden können und wo sie in unserer Gesellschaft Anwendung finden könnten. Er schöpft dabei aus viel praktischer Erfahrung, sowohl aus der Beteiligung an sogenannten Planungszellen, als auch aus der Arbeit mit Jugendlichen. Diese entwickelten viel Begeisterung und Engagement für das Mitgestalten, wenn sie mitentscheiden dürfen. In unserem ersten Gespräch vom Mai 2023 ging es um Qualitätsdefizite im Corona-Journalismus. Auch dieses Mal sprechen wir über die Schnittstelle zwischen der Informiertheit des Bürgers, die stark durch Medien und journalistische Veröffentlichungen geprägt ist, und seinen politischen Entscheidungen. Denn auch bei mittels Losverfahren ermittelten Parlamenten oder Räten kommt es Timo Rieg zufolge stark darauf an, ob die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger ausgewogen und vor allem objektiv informiert sind. Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/aleatorische-demokratie-timo-rieg/

Ep 108Zurück zum Ursprung unserer Natürlichkeit
Hautnah, persönlich und zutiefst inspirierend erzählt Bastian Barucker seine eigene Geschichte von der Suche und Reise zurück zum Ursprung des Menschseins: dem Lernen des (Über-)Lebens im Wald, eine Erfahrung, die uns heute so fremd scheint, wir aber als Erinnerung unseres Jäger und Sammler Daseins noch in Knochen tragen. Was passiert mit Menschen und Gruppen wenn sie einen Monat lang zusammen im Wald leben? Wenn wir einander wirklich (wieder) zum Überleben brauchen? Was können wir aus den ganz ursprünglichem, verlorenen Wissen über das Zusammenleben mit der Natur und uns als Gemeinschaften für unsere heutige Zeit lernen? Diese Fragen erkunden wir mit Bastian in diesem Podcast - und entdecken welche Schätze darin verborgen liegen. Dieses Interview wurde durch das Global Ecovillage Network (GEN) Deutschland durchgeführt, jedoch leider nicht veröffentlicht. Da ich das Interview für sehr gelungen und informativ halte, habe ich es nun mit Erlaubnis von GEN veröffentlicht. Nachtrag am 4.3.2024: Nun erfuhr ich, dass das Gespräch doch auch von GEN veröffentlicht wurde. Webseite: https://gen-deutschland.de/interviews_expertinnen/

Ep 129LNG-Terminal vor Rügen
Trotz heftigem Bürgerprotest wurde vor der Insel Rügen kürzlich mit dem Bau einer Infrastruktur für den Import von Flüssigerdgas (LNG) begonnen. Die angebliche Notwendigkeit für das LNG-Terminal ist äußerst zweifelhaft. Ausgangspunkt war die politische Entscheidung der Bundesregierung, sich langfristig von russischer Energie unabhängig machen zu wollen sowie die Sprengung von drei der vier Nord-Stream-Pipelines. Im Sommer 2022 erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck eine nationale Gasmangellage, was die rechtliche Grundlage für eine beschleunigte Errichtung der LNG-Infrastruktur vor Rügen ermöglicht. Doch die faktische Grundlage für den erklärten Gasnotstand ist dünn beziehungsweise nicht vorhanden. Das meint jedenfalls mein Gesprächspartner Kai Gardeja, der Tourismusdirektor des Rügener Ostseebades Binz. Eine kürzlich erschienene Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt laut einem NDR-Artikel zu dem Schluss, dass das LNG-Terminal weder "notwendig noch kosteneffizient" ist. In seiner Stellungnahme vor dem Ausschuss für Klimaschutz und Energie des deutschen Bundestages im Sommer 2023 fasst Gardeja die Kritik an dem Vorhaben zusammen. In einem aktuellen Interview spricht er bezüglich der Umsetzung des LNG-Vorhabens von "mehrfachen Rechts- und Versprechensbruch" seitens der Politik. Durch das LNG-Beschleunigungsgetz war es möglich, das Bauprojekt ohne Einhaltung normaler Prüfvorgänge und ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu beginnen. Mit dem Beginn der Bauarbeiten verstärkte sich jedoch zugleich der Protest der Anwohner inklusive vieler Bürgermeister der Insel. Auch große Naturschutzorganisationen wie NABU Deutschland und WWF Deutschland beteiligten sich an dem Protest gegen die Errichtung des Terminals. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Energiepolitik des grün geführten Wirtschaftsministeriums ist die enorme Klimaschädlichkeit des Frackinggases, welches zum Teil aus den USA importiert wird. Im Januar 2024 beendete US-Präsident Biden unerwartet den Export von LNG-Gas. Deutschland muss nun nach neuen Importmöglichkeiten suchen, um die Energieversorgung sicherzustellen. Doch trotz massiver Proteste wurden Kritiker kaum angehört; die bei derartigen Großvorhaben vorgesehene Bürgerbeteiligung fand de facto nicht statt. Und nachdem klar wurde, dass demokratische Mittel wie Bürgerinitiativen, Petitionen und offene Briefe keinerlei Wirkung entfalten, entstand in der ansässigen Bevölkerung zunehmend ein Gefühl der Ohnmacht und ein enormer Vertrauensverlust in die Politik. Kai Gardeja war hautnah dabei und erläutert in unserem Gespräch unter anderem, wie sehr sich die Inselbevölkerung bemüht hat, Gehör bei der Politik zu finden. Trotz der bisherigen Rückschläge bleiben die Menschen vor Ort aktiv und engagieren sich weiterhin für den Erhalt der Natur rund um die Insel Rügen. Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/lng-terminal-ruegen-gardeja/ Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/