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Fünf Monate Wartezeit für psychisch Kranke sind zu viel
Episode 113

Fünf Monate Wartezeit für psychisch Kranke sind zu viel

Auf den Punkt

December 14, 20188m 57s

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Show Notes

Fünf Monate. So lange ist die durchschnittliche Wartezeit für Patienten in Deutschland, um eine Psychotherapie anzufangen. Für viele zu lang. Das Problem besteht vor allem auf dem Land, wo es wenige Psychotherapeuten gibt.

Gesundheitsminister Spahn hat nun einen Vorschlag gemacht: Ausgewählte Ärzte und Therapeuten sollen psychisch kranke Menschen untersuchen, noch bevor sie eine Praxis besuchen. Je schwerer das Problem, umso schneller ein Termin. Dagegen haben 200 000 Bürgerinnen und Bürger eine Petition unterschrieben. Sie sehen in Spahns Vorschlag nur eine neue Hürde, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt.

Weitere Themen: "Heißzeit" Wort des Jahres, Immunität von Höcke aufgehoben, Gute-Kita-Gesetz verabschiedet.

Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Benedeict Witzenberger

Produktion: Justin Patchett

Zusätzliches Material über Deutscher Bundestag.

Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via podcast@sz.de

Topics

PsychotherapieDepressionJens Spahnpsychisch krank