PLAY PODCASTS
Darum erhalten Murad und Mukwege den Friedensnobelpreis
Episode 61

Darum erhalten Murad und Mukwege den Friedensnobelpreis

Auf den Punkt

October 5, 201810m 11s

Audio is streamed directly from the publisher (audio.podigee-cdn.net) as published in their RSS feed. Play Podcasts does not host this file. Rights-holders can request removal through the copyright & takedown page.

Show Notes

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Nadia Murad und Denis Mukwege. Es sind zwei Menschen, die - jeder für sich - bemerkenswerte Lebensgeschichten haben. Sie ist Jesidin, ist von der IS-Terrormiliz im Irak versklavt worden und hat es geschafft, zu fliehen. Er ist Gynäkologe und hat im Kongo Tausende Frauen operiert, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.

Auf dem ersten Blick scheinen die beiden Gewinner nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch Isabel Pfaff, Redakteurin in der SZ-Außenpolitik, liest die Entscheidung des Nobelpreiskomitees als ein Statement gegen sexuelle Gewalt im Krieg auf der ganzen Welt. Nadia Murad und Denis Mukwege werden durch ihre Auszeichnungen für ihre Botschaften noch mehr Gehör finden, meint auch Moritz Baumstieger.

Weitere Themen: Hambacher Forst, Urteil im Höxter-Prozess, Röttgen kritisiert Merkel.

Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro

Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau

Produktion: Julia Ongyerth

Zusätzliches Material über The Nobel Prize.

Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].

Topics

MuradMukwegeFriedensnobelpreissexuelle GewaltKriegIslamischer StaatIrakKongoFrauen