
Binge-Eating-Störung in der Hausarztpraxis: zwischen Stigmatisierung und Versorgung
Was Ärzte tun können, um Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein.
ÄrzteTag · Eva Skoda, Elisabeth Kerler
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Show Notes
Die Prävalenz der Binge-Eating-Störung (BES) beträgt zwischen 0,7 und 4,6% der Normalbevölkerung. Spricht man von Binge-Eating-Verhalten (BEV) liegt sie sogar zwischen 6,3 und fast einem Viertel. Somit ist die Binge-Eating-Störung und insbesondere das Binge-Eating-Verhalten ein Thema für Hausärzte, die Patienten regelmäßig sehen und oft auch erste Anlaufstelle sind. Gleichzeitig haben Personen, die schon lange unter einer BES leiden, häufig Adipositas. Als Personen mit Adipositas werden sie — auch in Hausarztpraxen — stigmatisiert und so von oft notwendiger Versorgung abgeschreckt. Worauf man in puncto Früherkennung achten sollte und wie man Stigmatisierung in der eigenen Hausarztpraxis vermeiden kann, erklärt Eva Skoda, Leiterin des Bereichs Klinische und Experimentelle Forschung am LVR-Klinikum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen, im Podcast. (Dauer: 20:06 Minuten)