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Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei

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Nachschlag Kindheit und Fortschritt

Da Katrin irrtümlich den Nachschlag zum Thema Kindheit übersprungen hat, gibt es heute einen Doppelnachschlag zu beiden Themen. Alexandra erzählt, warum sie der Satz „Das ist nichts für Kinder“ immer schon sehr betrübt hat, als Betroffene – aber auch jetzt, als Erwachsene, die diesen Satz nicht selten hört, wenn andere Erwachsene Kinder von Wissen und Teilhabe ausgrenzen. Gleichzeitig wird andererseits von Kindern oft viel zu viel erwartet – beides, ohne zu beachten, ob Kinder schon bereit sind oder nicht. Ohne die individuelle Entwicklung und Mündigkeit zu berücksichtigen.Beim Thema Fortschritt geht es um die schleichende Veränderung, mit der dieser oft einhergeht – ein Prozess, den Ulrich Beck als „reflexive Modernisierung“ bezeichnete. Wie diese funktioniert und woran wir sie in unserer heutigen Zeit erkennen können, zB in diesem Wahlkampf-Jahr und am Erfolg der Klimabewegung, aber auch an ganz anderen Sprach-Regelungen, als noch in den 1990er Jahre – alles das besprechen wir, wie immer anekdotisch, aber auch sehr soziologisch und pädagogisch evident.Links und HintergründeWikipedia: Rico, Oskar und die Tieferschatten (Roman)Suhrkamp: Reflexive Modernisierung – Eine KontroverseYoutube: Luisa Neubauer bei Anne Will – Mit Armin LaschetCh. Links: Homo SolidaricusThis American Life: No Fair!Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

May 27, 202142 min

Ep 32Fortschritt

Mitten in der Pandemie erscheint die Idee des Fortschritts oft weit, weit weg. Und wenn es um den Fortschritt geht, dann kommt er oft mit einem bitteren Beigeschmack daher, einer düsteren Seite, unintendierten Nebenfolgen dessen, was als „innovativ“ und „revolutionär“ gilt. Eine positive Erzählung von Fortschritt – es ist schwer geworden, sie zu finden. Wir wollen aber gern einen Anstoß geben, sie gemeinsam zu entwerfen – alle zusammen.Links und Hintergründe FinanzBuch Verlag: Johan Norberg: Fortschritt – Ein Motivationsbuch für WeltverbessererWikipedia: FortschrittFAZ: Angst vor dem Computer und vor der EinheitFDP: „German Engineered Klimaschutz“Wikipedia: TigerstaatenWikipedia: Literalitätbpb: Der Vorwurf von kultureller Dominanz und NeokolonialismusWikipedia: Baby-BoomerWikipedia: Generation Zmedium: Gen Z is Our Last Hope (by Nancy Wise)Wikipedia: TechnikfolgenabschätzungWorld Happiness Reportbpb: Lebenszufriedenheit und subjektives WohlbefindenYoutube: The Power of Nightmares Part 1 – Baby It's Cold Outside (by Adam Curtis)Youtube: Mehr Fortschritt, mehr Wohlstand, mehr Glück? – Precht – ZDFWikipedia: Max Weber: Wissenschaft als BerufInstagram: @the_happy_broadcast Residenz-Verlag: Beate Uhse (von Katrin)bpb: Hitlers „Mein Kampf“ – ein unterschätztes Buch (Barbara Zehnpfennig)The Economist (€): Science after the pandemic: Bright side of the moonshotsBioNTech: BioNTech schließt neue Kooperation zur Entwicklung von HIV- und Tuberkulose-ImpfstoffenWikipedia: Kalte und heiße Kulturen oder OptionenWikipedia: Schnelles Denken, langsames DenkenWenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 22, 20211h 13m

Nachschlag Öffentlichkeit

Die Ambivalenz der Öffentlichkeit hat uns weiter beschäftigt. Wie kann man eine gute Balance erreichen, eine Öffentlichkeit schaffen, in der wir auch dann sicher bleiben, wenn wir Privates preisgeben? Einerseits kann erst eine öffentliche Enttabuisierung von bislang privat gehaltenen Problemen, zu wirklicher Emanzipation führen – „das Private ist politisch“, ist nicht umsonst ein feministischer Slogan. Und gleichzeitig bleiben viele Menschen mit ihren ureigensten Gefühlen, Ängsten und intimen Lebenserfahrungen lieber privat und das ist auch richtig, wichtig und gut so! Denn gerade die großen Social-Media-Plattformen ermutigen dazu, ALLES von uns preiszugeben, mit teils harten Folgen für Psyche und Lebensqualität. Dieses „Sowohl als auch“ der öffentlichen Darstellung, das Wertschätzen der Privatsphäre auf der einen und Sichtbarmachen auf der anderen Seite, erfordert eine gewisse Klarheit und Kompetenz im Umgang mit der Öffentlichkeit. Die Fähigkeit Nutzen und potentiellen Schaden abwägen zu können. Chancen und Risiken zu kennen und dann selbstbewusst und kompetent den eigenen Weg einzuschlagen. Und: Nicht jedeR muss politisch sein. Pick your battles.Links und HintergründeMithu Sanyal: Identitty – Buch bei HanserDebatten über Kinderlosigkeit und andere ständig wiederholte Narrative und Stories im Journalismus – hier ein Beispiel aus der taz: Stigmatisierung der Kinderlosendie Rolle der taz für Kadda – die Rolle von GegenöffentlichkeitenHartmut Rosa: UnverfügbarkeitTwitter-Thread von quarks: https://twitter.com/quarkswdr/status/1377321663126200330Jaron Lanier: Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts löschen solltest (Hoffmann & Campe)Den Nachschlag gibt es jetzt für alle – kostenlos und werbefrei. Damit es dieses Angebot auch in Zukunft gibt, brauchen wir eure Unterstützung. Alle Wege, wie ihr uns Geld zukommen lassen könnt, findet ihr auf unserer Webseite anekdotisch-evident.de/geben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 6, 202142 min

Ep 31Kindheit

Ob Kindheit als die schönste oder die schlimmste Zeit des Lebens beschrieben wird, hängt davon ab, wen man fragt. Während die meisten Kinder möglichst schnell groß werden wollen, um endlich tun zu können, was sie wollen, verklären viele Erwachsene ihre frühen Jahre als Zeit der Sorglosigkeit und geistigen Offenheit. Wenn sie nicht gerade in der Psychotherapie mit dem „inneren Kind“ arbeiten müssen, um tiefsitzende Traumata und Ängste loszuwerden. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Dialektik der Kindheit. Welche Widersprüche und Ambivalenzen stecken in dieser Phase, die ausnahmslos alle Erwachsenen durchlebt haben? Ist unsere Gesellschaft infantil, wie vielerorts behauptet wird? Und kann man sich seine Kindlichkeit bewahren, ohne kindisches Verhalten an den Tag zu legen? Finden wir es heraus! Shownotes: SWR2: Zurück in die Zukunft – Wird die Gesellschaft infantil?Bartleby: Armchair Anthropology : The Historical Context Of AnthropologyWikipedia: KindheitSüddeutsche: Der Bewegungsradius von Kindern wird immer mehr eingeschränktDeutschlandfunk: Die Erfindung der KindheitMDR: Die Kontrolle der Kindheit durch den Staat: Was es hieß, in der DDR aufzuwachsen…Wikipedia: BindungstheorieWikipedia: BildsamkeitWikipedia: Fear of missing out (kurz: FOMO)Routledge: Philosophy of ChildhoodWikipedia: SchematherapieWikipedia: Helikopter-ElternWikipedia: Prager Eltern-Kind-Programm (Kurz: PEKiP)Spektrum: funktionale ErziehungSpektrum: intentionale ErziehungWikipedia: MontessoripädagogikWikipedia: ReformpädagogikKein & Aber: Leitfaden für faule Eltern, von Tom HodgkinsonFachportal Pädagogik: Die lebendige Wechselwirkung mit der Welt. Wilhelm von Humboldts Begriff der Bildung.Wikipedia: Diane ArbusWikipedia: Adrian GoigingerWikipedia: Die beste aller WeltenPhilo Wiki: Wohlstandsverwahrlosung (JsB)Wikipedia: Studio GhibliWikipedia: PaternalismusSelbstwirksamkeit – Lexikon der PsychologieWikipedia: Die Kinder sind totWikipedia: Erlernte HilflosigkeitPhilosophie Magazin: Die neue Hörigkeit (von Thea Dorn)Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mar 10, 20211h 22m

Nachschlag Humor

Auch in diesem Nachschlag zum Thema Humor kommen noch einmal die ganz großen Fragen auf den Tisch – wir haben Kommentare unserer Hörer*innen dabei, nehmen kritische Artikel unter die Lupe, sezieren sexistische und rassistische Witze und Sprüche, betrachten die Läuterung des Louis C.K., die Rolle von Repräsentation im Humor-Business (und in der Kultur allgemein) und vor allem werben wir (mal wieder) für Ambiguitätstoleranz.Anekdotisch evident ist ein kostenloses Angebot, das für alle verfügbar und auch werbefrei bleiben soll. Um das zu gewährleisten, könnt ihr unsere Arbeit auf verschiedenen Wegen unterstützen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Feb 25, 202137 min

Ep 30Öffentlichkeit

Einst fand das Öffentliche auf Marktplätzen, in der Kirche und auf der Straße statt. In feierlichen Umzügen wurden die Mächtigen geehrt und Abweichler an den Pranger gestellt. Aber Öffentlichkeit hat nicht nur die Funktion, dem Besonderen eine Bühne zu geben. Sie ist auch eine Grundvoraussetzung der Demokratie, ein Forum, in dem ausgehandelt wird, wie wir miteinander leben wollen. Obwohl das Internet mit dem Versprechen der Teilhabe einherging, hat es die Medienöffentlichkeit in einer Weise verändert, die für die Demokratie bedrohlich ist. In dieser Folge gehen wir dem Dilemma nach und fragen nach den Verlusten und Gewinnen des Wandels von Öffentlichkeit. Shownotes: Die drei Leben der Hannah Arendt (Graphic Novel)Wikipedia: Vita activaSoziopod #056: Hannah Arendt – Vita Activa oder Vom tätigen LebenWikipedia: AgoraDeutschlandfunk: Eva Menasse über ÖffentlichkeitIn trockenen Büchern: BedeutungslosigkeitWikipedia: Jürgen Habermas: Strukturwandel der ÖffentlichkeitBR Radiowissen: Das Öffentliche – Philosophische BetrachtungenWenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 28, 20211h 29m

Nachschlag Dummheit

Eure Kommentare haben uns in eine Krise gestürzt. Gibt es das Phänomen Dummheit überhaupt? Und wenn ja, wie können wir ohne Verachtung darüber sprechen? Im Nachschlag ringen wir um die richtigen Worte für ein vielschichtiges, alles andere als eindeutiges Phänomen.Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 30, 202032 min

Ep 29Humor

Übertreibung, Täuschung, Vagheit und Doppeldeutigkeit, Beleidigungen, Verzerrungen, Behauptungen ohne Evidenz: Humor leistet sich Dinge, die wir im echten Leben als unredlich und normverletzend wahrnehmen würden, aber die wir in seiner der Wirklichkeit enthobenen Sphäre mit Schmunzeln, Kichern und Lachen goutieren. Gelächter schafft Gemeinschaft, stärkt das Immunsystem, vertreibt trübe Gedanken, hilft Menschen durch die Krise.Nicht ohne Grund steht Humor auf der Liste der begehrenswerten Eigenschaften ganz oben. Wir brauchen die heilende Wirkung des Humors mehr denn je, aber welche Zukunft hat er, wenn die Grenze zwischen witzig und verletzend immer dünner wird? Diesen und vielen anderen Fragen spüren wir in dieser Folge nach. Links und HintergründeWikipedia: SpielWikipedia: Philip „Fil“ TägertWikipedia: ClownWiley: Comic Relief: A Comprehensive Philosophy of HumorWikipedia: LachkabinettWikipedia: LachkonserveMeiner: Henri Bergson: Das LachenWikipedia: Lisa EckhartAutism Support Network: The Problem with Sheldon Cooper and the „Cute Autism“Youtube: Canceling (ContraPoints)Harper Collins: How to be a womanVogue: What, Exactly, Is Going On With J.K. Rowling?npr, Hidden Brain: How What Makes You Laugh (And Cringe) Reveals Your Hidden BiasesZEIT (€): Stimmt's? – Die französische Königin Marie Antoinette soll auf die Vorhaltung, die Armen könnten sich nicht einmal mehr Brot leisten, geantwortet haben: „Dann sollen sie eben Kuchen essen!“ Ein Beispiel für die Arroganz des Hochadels vor der Französischen Revolution – oder eine Legende?Wikipedia: Sarkasmus vs. Ironie vs. Zynismus vs. HumorWikipedia: LoriotWikipedia: Hannah GadsbyGuardian: Is Bojack Horseman the saddest comedy show ever?Twitter: Krieg und FreitagWenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 12, 20201h 20m

Nachschlag Wohnen

Die Frage, was hässlich sein darf, das Haus in dem man lebt, oder der Ausblick aus dem Fenster, hat euch genauso umgetrieben wie uns! Im Nachschlag schlendern wir gedanklich nochmal durch „gute“ und „schlechte“ Viertel und fragen uns: Was macht den Wohnort wirklich lebenswert?Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 28, 202030 min

Ep 28Dummheit

„Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Die schmerzhaft leiden, sind die Anderen.“ Dieses Zitat spiegelt nicht nur unsere Alltagserfahrung, sondern auch unser Verhältnis zur Dummheit. Wir sehen in ihr eine Abweichung von der Norm und glauben gern, dass sie immer nur die Anderen betrifft. Aber wenn wir genau hinschauen, stellen wir fest, dass wir selbst die größten Dummbatze, Deppen und Idioten sind. Denn die Dummheit schillert in unendlich vielen Facetten: zwischen der liebenswürdigen Dummheit unserer Comedy-Helden und der gefährlichen Dummheit eines Donald Trump gibt es unvermeidbare kognitiven Verzerrungen, entwicklungspsychologische Phasen, die Hybris des Status oder überwältigende Gefühle, die unsere Intelligenz immer wieder auf den Prüfstand stellen. Wir wagen einen Blick in das Kabinett dieser Vielfalt und fragen nach dem richtigen Umgang – mit der eigenen Dummheit und der Dummheit der Anderen. Links und HintergründeWikipedia: Dummheitriva: Jean-François Marmion: Die Psychologie der DummheitWikipedia: Schnelles Denken, langsames DenkenLübbe: Katharina Nocun, Pia Lamberty: Fake Facts Uwe Wirth: Diskursive Dummheit (PDF)Esther Vilar: Der betörende Glanz der DummheitWikipedia: Dunning-Kruger-EffektWikipedia: Too Much and Never EnoughSebastian23: Cogito, ergo dumm.Ina Rösing: Intelligenz und DummheitWikipedia: IdiocracyLübbe: Daniela Katzenberger: Sei schlau, stell dich dummMaking Sense Podcast: #40 Complexity & Stupidity – A Conversation with David KrakauerWikipedia: NarrWenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Aug 27, 20201h 28m

Nachschlag Zweifel

Der Zweifel macht es uns wahrlich nicht leicht, für oder gegen ihn zu sein. Wir entlarven den Zweifel als Strategie, Komplexität zu reduzieren und zeigen anhand von Beispielen: Im Zweifel für den Zweifel. Oder doch mehr Vertrauen wagen? Unser Nachschlag lässt euch hoffentlich mit Restzweifeln zurück.Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Aug 17, 202026 min

Ep 27Wohnen

Wer bei unserem aktuellen Thema nicht an Wohnungsknappheit, Gentrifizierung, soziale Ungleichheit oder nachhaltige Wohnkonzepte denkt, hat vermutlich den seichten Wohlfühlfaktor von Deko-Shopping und ästhetische Instagram-Fotos im Kopf. Aber zwischen der politischen und banalen Dimension liegen unzählige Aspekte, mit denen es sich zu beschäftigen lohnt. Welche psychologischen Funktionen hat die Gestaltung unserer Häuser und Wohnungen? Wie prägt der Wohnraum die persönliche Identität? Und wie spiegelt sich in alledem Gesellschaft? Schlendert mit uns durch die Jahrhunderte der Wohngeschichte zwischen stinkigem Hausen und heimeliger Häuslichkeit! Links und HintergründeAPuZ Wohnen von 2014Interview mit Andrej Holm in der Wochendämmerungfluter: Ein ganzes Heft zum Thema Wohnenwbg Verlag: Die Geschichte des Wohnens vom Mittelalter bis heuteShelfies: Forget selfies, we want to see your shelfiesKritik am Shelfie via mspro: https://mspr0.de/?p=3862Antje Flade: Wohnen psychologisch betrachtetWikipedia: Monstera/Fensterblatt Ullstein: Frida Ramstedt: Fühl dich wohl in deinem ZuhauseWikipedia: Bibliothek des Trinity CollegeYouTube: The School of Life: What your Home says about youWikipedia: The Perfect Home Youtube: Episode 1Youtube: Episode 2Youtube: Episode 3Wikipedia: Hameau de la Reine FAZ: Viktor Janukowitschs Residenz: Randomhouse: Pure & Simple – Achtsam Wohnen, besser lebenWikipedia: Heinrich Zille Bettina Flitner: Simone de Beauvoir in ihrer Wohnung Jeder qm du: Plattenbau privatWikipedia: Maslowsche Bedürfnispyramide Frage an die Hörer*innen: Würdest du lieber in einem schönen Haus wohnen und auf ein hässliches Haus schauen oder lieber in einem hässlichen Haus wohnen und auf ein schönes Haus schauen? Und warum?Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jul 13, 20201h 27m

Nachschlag: Anfänge

Was brauchen fragile Anfänge, um stabil zu werden? Was tun, wenn ein verheißungsvoller Anfang sein Versprechen nicht hält? Und wie schaffen wir es, uns von Anfängen schwieriger Lernprozesse nicht hemmen zu lassen?Der Nachschlag ist jetzt für alle – egal wie ihr uns unterstützt: Ob ihr uns was in einen unserer Geldtöpfe werft, oder uns euren Freunden und Followern empfehlt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jun 17, 202026 min

Ep 26Zweifel

Der Zweifel hat keinen guten Ruf. Er ist als Spielverderber, als Spaßbremse und Hindernis verschrieen, zumindest bei allen, die ihre Ideen brühwarm verwirklichen wollen und die nichts so sehr fürchten wie die Unsicherheit. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass der Zweifel Erfolge viel häufiger ermöglicht statt verhindert.Wer zweifelt, sieht immer mehrere Möglichkeiten. Zweifel halten uns flexibel und offen. Sie führen zu Verbesserungen und schützen uns davor, mit zu viel Eifer gegen die Wand zu fahren. Im Zweifel für den Zweifel? Nein, denn Selbstzweifel können schnell in Selbstverachtung umschlagen, und das Ergebnis von zu viel Zweifel kann auch die totale Lähmung sein. Möge diese Folge euch helfen, das rechte Maß zu finden!Wikipedia: Der ungläubige Thomas Wikipedia: Konformitätsexperiment von Asch Republik.ch: Erstmals spricht der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, über die brisanten Erkenntnisse seiner Untersuchung im Fall von Wikileaks-Gründer Julian Assange.Deutschlandfunk: Hans Rosling: FactfulnessFischerverlage: Harald Welzer: Selbst denken – Eine Anleitung zum WiderstandYouTube: School of Life: Selbstzweifel und das Hochstapler-SyndromWikipedia: Karl PopperWikipedia: Methodischer ZweifelDer blaue Reiter – Journal für PhilosophieUllstein: Die positive Kraft des Zweifels Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jun 1, 20201h 19m

Ep 25Anfänge

Anfänge sind janusköpfige Krisenzustände, die fast immer Veränderungen markieren. Während draußen die bunten Blüten des Neuanfangs durch die Frühlingsluft wirbeln, fragen sich nicht nur Hobby-Apokalyptiker, ob die Corona-Krise nicht „der Anfang vom Ende“ ist. Wovon hängt es ab, ob wir aus Anfängen Lebensenergie ziehen oder uns aus Furcht vor ihnen im Vertrauten und Überschaubaren verschanzen? In dieser Folge nähern wir uns dem Phänomen der Anfänge in guter dialektischer Tradition von beiden Seiten. So it begins..Links und HintergründeWikipedia: Janus (Mythologie)btb Verlag: Sabine Rennefanz: Eisenkinder. Die stille Wut der WendegenerationLena Gorelik: “Sie können aber gut Deutsch!”dtv: Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hastKarrierebibel: Die Scanner-Persönlichkeit zenhabits: Approaching Life with Beginner’s MindHermann Hesse: Stufen Wikipedia: Kata (Karate)Wikipedia: Crazy Ex-GirlfriendWikipedia: Der Mythos des SisyphosWikipedia: Und täglich grüßt das MurmeltierWikipedia (EN): Russian Doll (TV series)Wikipedia: Vita activa oder Vom tätigen LebenZEIT: Damit ein Anfang seiCampus: Das Neue und seine FeindeMax-Planck-Gesellschaft: Das GehirnRowohlt: Jürgen Kaube: Die Anfänge von allemHanser: Rafik Schami: Sophia oder Der Anfang aller GeschichtenUllstein: Angst vorm Fliegen; Erica JongWenn euch anekdotisch evident gefällt und ihr noch einen Nachschlag zum Thema „Tod“ bekommen wollt, dann schließt doch ein Abo bei steady ab – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 20, 20201h 16m

Ep 24ae24 Tod

Wie die Wissenschaft unlängst festgestellt hat, sterben weltweit 100 von 100 Menschen, und zwar unabhängig von Epoche, Herkunft, Status und Kultur. Das Sterben ist ein Wesensmerkmal alles Lebenden und doch gibt es kein Thema, das öfter zum Gesprächsabbruch führt. Wir fürchten den Tod und leugnen seine Realität. Manche sagen ihrer Vergänglichkeit mit Haarkolorationen den Kampf an, andere lassen sich gleich einfrieren in der Hoffnung, ein ewiges Leben als Eiszombie zu führen. In dieser Folge sehen wir dem Totenschädel in die schwarze Augenhöhlen und fragen wagemutig: Wie können wir damit leben, dass wir sterben müssen? Und wie lernt man die Kunst, Abschied zu nehmen? Shownotes:Randomhouse: Eric Wrede: The End – Das Buch vom TodSuhrkamp: Vladimir Jankélévitch: Der TodKEIN&ABER: Milena Moser: Das schöne Leben der Toten Wikipedia: Coco – Lebendiger als das Leben!Edition Körber: Ina Schmidt: Über die Vergänglichkeitreclam: Der Tod – Philosophische Texte von der Antike bis zur GegenwartWDR5: Ina Schmidt zu Gast im Philosophischen Radio Wikipedia: Das Jahr magischen DenkensApple Podcasts: Love Letters: S3E11: My Year of Magical SelfhoodWikipedia: Interview mit einem Vampir Wikipedia: Gothic (Kultur)Wikipedia: Six Feet Under – Gestorben wird immer GOLDMANN: Marc Ritter, Tom Ising: So stirbt man also.Wikipedia: The Good PlaceWikipedia: Das achte Gebot (Die Simpsons)YouTube: Die Nahtoderfahrung von Frau Andrea PfeiferSterben üben – Blog von Jasmin SchreiberLuebbe: Marianengraben von Jasmin SchreiberWikipedia: SternenkindIn trockenen Büchern: Der Tod steht uns gut – Vanitas heute.Wenn euch anekdotisch evident gefällt und ihr noch einen Nachschlag zum Thema „Tod“ bekommen wollt, dann schließt doch ein Abo bei steady ab – das hält das Angebot am Leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Feb 23, 20201h 34m

Ep 23ae23 Kritik

Wer Kritik äußert, macht sich unbeliebt. Wer sie empfängt, ist selten begeistert. Dabei sollten wir froh sein, dass wir sie haben. Als Funktion des Verstandes verhilft sie uns zum guten Urteil, als Funktion der Gesellschaft deckt sie Probleme auf und schafft die Grundlage für bessere Verhältnisse. Doch die Kritik steckt in der Krise. Bewertungen im Internet bilden nicht Qualität, sondern Macht und Reichweite ab, während die zunehmende Sensibilisierung der Individuen oft mit Kritikunverträglichkeit einhergeht. In dieser Folge beschäftigen wir uns (natürlich kritisch!) mit den vielen Seiten des redlichen und unredlichen Zerlegens, Bemängelns und Bewertens.Links und HintergründeSuhrkamp: Hermeneutik und Kritik von Friedrich Daniel Ernst SchleiermacherSuhrkamp: Was ist Kritik? (Essay-Sammlung)Deutschlandfunk Kultur: Maike Weißpflug: „Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken“: Welt ist, was umstritten istEncyclopedia of Arkansas: Desegregation of Central High School AKA: Little Rock Desegregation CrisisPodcast „sexy und bodenständig“: Folge 18: KritikDer Freitag: Du sollst deine Leser nicht beschämenPhiloMag: Andreas Reckwitz: Dialektik der Sensibilität Forbes: Game of Thrones Fans are starting to get hystericalWikipedia: KritikkompetenzNew York Times: Meet the Renegades of the Intellectual Dark WebUnterstützen:bei steady.fm/anekdotisch-evident – zum Dank gibt es zu jedem Thema einen Nachschlag nur für Abonnent*innenoder auf anderen Wegen (Dauerauftrag, PayPal, usw.)anekdotisch evident bei Apple Podcasts abonnieren und bewertenanekdotisch evident bei Twitter folgenanekdotisch evident ist eine Produktion von hauseinsVielen Dank! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 7, 20201h 20m

Ep 22ae22 Freundschaft

Freundschaft ist, bei allen Lobliedern, die auf sie gesungen wurden, ein sensibles Thema. Jeder hat dazu Geschichten, die von Verletzungen, Enttäuschungen, Brüchen und Irritationen erzählen… und doch scheint ein Leben ohne Freunde nicht lebenswert. Sie begleiten uns durch Glück und Unglück, helfen uns, unseren Selbstwert zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit guten Freunden überflügeln wir unsere Beschränkungen, wachsen wir über uns selbst hinaus. Aber wie steht es um die Freundschaft im Zeitalter der Selbstoptimierung, wenn volle Terminkalender und Nutzenorientierung auch über zwischenmenschliche Beziehungen bestimmen? Wir haben über die dunklen und lichten Seiten der Freundschaft gesprochen und festgestellt: Ja, sie ist eine Überforderung – aber auch eine Lebenskunst, die wir heute mehr denn je brauchen.Links und HintergründeAristoteles: Freundschaft in der „Nikomachischen Ethik“Lexikon der Psychologie: FreundschaftProjekt Gutenberg: Michel de Montaigne: Über die FreundschaftDeutschlandfunk Kultur: Ein Denkmal für einen Freund: Michel de Montaigne: „Von der Freundschaft“Kate Leaver: The Friendship CureBBC World Service: The Why Factor: Female Friendships BBC World Service: The Why Factor: Male FriendshipsSuhrkamp: Georg Simmel: Untersuchungen über die Formen der VergesellschaftungSuhrkamp: Wilhelm Schmid: Vom Glück der FreundschaftSRF Kultur: Sternstunde Philosophie mit Ina Schmidt: Freundschaft – der Schlüssel zum Glück?Wikipedia: I love you, man! (Film)Wikipedia: Ziemlich beste Freunde (Film)Matthes & Seitz Berlin: Byung-Chul Han: Digitale Rationalität und das Ende des kommunikativen HandelnsAntoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz: Freundschaft mit dem Fuchs   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 20, 20191h 20m

Ep 21ae21 Erinnerungen

Der Geruch des Kaugummis, der uns ins Reich der Kindheit katapultiert, vergilbte Fotos aus dem Urlaub 1984, der Porzellanpudel der Großmutter, von dem wir uns nicht trennen können oder die peinlichen Tagebücher aus der Jugendzeit – Erinnerungen sorgen für nostalgische Wärme und wohliges Schaudern. Sie prägen aber auch unsere Identität, unsere Gegenwart und die Zukunft. „Unser Gedächtnis ist unser Zusammenhalt, unser Grund, unser Handeln, unser Gefühl. Ohne Gedächtnis sind wir nichts.“, schrieb Luis Buñuel. Erinnerung und ihr unentbehrliches Gegenstück – das Vergessen, haben aber auch Schattenseiten. In dieser Folge sprechen wir nicht nur über den Trost der Nostalgie, sondern auch über die Fallstricke der Erinnerungskultur, die Gefahren von Rückwärtsgewandheit und Versuche, das kollektive Gedächtnis zu manipulieren. Links und Hintergründeae5 IrlandWikipedia: Auf der Suche nach der verlorenen ZeitWikipedia: Palast der RepublikWikipedia: Wiederaufbau des Berliner Schlossesbpb: Erinnerungskulturbpb: Kollektives Gedächtnis (Aleida Assmann)Wikipedia: Make America Great AgainAPuZ: Kollektive Erinnerung im WandelSuhrkamp: Zygmunt Bauman: Retrotopiadtv: Daniel Rettig: Die guten alten ZeitenSuhrkamp: Maurice Halbwachs: Das Gedächtnis und seine sozialen BedingungenRandomhouse / DVA Verlag: Martin Korte: Wir sind GedächtnisWikipedia: Infantile AmnesieOstel in BerlinWikipedia: Erica JongWikipedia: Schema (Psychologie)Wikipedia: SchematherapieJunfermann Verlag: Sein Leben neu erfinden von Jeffrey E. Young, Janet S. KloskoKein und Aber: Monster von Yishai SaridJüdisches Museum BerlinSüddeutsche: „So ist die Welt . So ist der Mensch“ (Nachruf auf Agnes Heller)C.H. Beck: Assmann, Aleida: ErinnerungsräumeResidenz Verlag: Katrin Rönicke- BEATE UHSE. Ein Leben gegen TabusWikipedia: Damnatio memoriaeWikipedia: Leaving NeverlandDLF Kultur: Lakonisch Elegant: #22 Man in the mirror – Was tun mit dem Erbe von Michael Jackson?Wikipedia: Wormser Prozessebr, Radiowissen: Augenzeugen – Wahrheitsfindung vor GerichtBBC Why Factor: MemorialisationWikipedia: Alles steht KopfWikipedia (EN): Eternal Sunshine of the Spotless MindWikipedia: Memento (Film)Vice: „Memory Hackerin“ zeigt, wie man Menschen falsche Erinnerungen ins Gehirn setztDW: Orban – Held in Ungarns SchulbüchernSpektrum: Das Google-GedächtnisSüddeutsche: Das absolute Gedächtnis: „Ich kann nichts vergessen“Dirk von Gehlen: Das versendet sich …Wikipedia: Kontingenz (Philosophie)Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Aug 1, 20191h 40m

Nachschlag Status

Diesen Nachschlag gibt es geschenkt, weil die Kadda in aller Öffentlichkeit einen Fehler zu gestehen hatte. Außerdem haben wir uns gefragt, was eigentlich hinter der Smalltalk-Frage „Was machst du beruflich?“ steckt. Kann Status darüber entscheiden, wie sympathisch wir jemanden finden?  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

May 13, 201932 min

Ep 20ae20 Wellness

Von der teuren Ayurveda-Kur auf Sri Lanka bis zum erschwinglichen Entspannungsduschgel, das mit Träumen aus 1001 Nacht lockt – in fortgeschrittenen Wohlstands- und Konsumgesellschaften kommt man an Wellness nicht vorbei. Sie gibt sich unpolitisch und harmlos, lockt mit Entlastung, Balance und Glück. Dabei wird unsere Sehnsucht nach Entschleunigung und Spiritualität hemmungslos ausgeschlachtet. Gegen jede Irritation gibt es das passende Produkt, als könnte man den Härten des Lebens mit Weichspüler begegnen. Wellness ist keineswegs nur ein Angebot, sein Leben ganzheitlich gesund zu gestalten. Sie ist zum Imperativ geworden, dem man sich beugen muss, um als produktives, verantwortungsvolles und moralisches Gesellschaftsmitglied zu gelten. Wir sprechen über die Konsequenzen dieser Ideologie auf unser Wohlbefinden und fragen uns, wie viel Wellness vernünftig ist.Links und HintergründeNYT: The Podcast Bros Want to Optimize Your LifeWikipedia: Timothy FerrissThe Atlantic Radio: How America Lost Its MindBBC The Why Factor: Why have Women taken to Wellness?NYT Magazine: How Goop’s Haters Made Gwyneth Paltrow’s Company Worth $250 MillionIn trockenen Bücher: BedeutungslosigkeitDeutschlandfunk Kultur: Das Wellness-Syndrom“: Plädoyer gegen den „Workout“-TerrorMashable: „Hashtag Mindfulness“VipassanaBodyKindness: Episode 79: Diets Can Kiss My A** with Jes Baker author of Landwhale and Things No One Will Tell Fat GirlsLucina Devlin (Fotografin): Omega Suites vs. Water RitesIn trockenen Büchern: Wolfgang Ullrich: WarenästhetikWikipedia: Erica JongWikipedia: Alenka ZupančičPenguin Books Randomhouse: Burnout von Emily und Amelia NogoskiWikipedia: OrientalismusBBC: All Hail Kale Podcast Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 21, 20191h 16m

Ep 19ae19 Status

Ein hoher gesellschaftlicher Status erscheint vielen als erstrebenswert. Wer einen hohen Status hat, dem öffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Er genießt die Wertschätzung seiner Mitmenschen, hat überall Vortritt, seine Fehler werden mit Nachsicht behandelt. Aber Status hat auch Schattenseiten, zum Beispiel die permanente Angst, seine gesellschaftliche Position zu verlieren. Welche Merkmale einem hohen Status zugeschrieben werden, ist immer im Fluss. Derzeit lässt die globale Digitalisierung traditionelle Hierarchien aufbrechen; ein hoher Status wird über „Einfluss“ hergestellt, die Anzahl der Follower. Aber egal, wie absurd die Status-Spiele der Anderen anmuten – können wir uns ihnen überhaupt entziehen?Shownotes:Esther Vilar: Der betörende Glanz der DummheitS. Fischer Verlage: Tom Schmitt / Michael Esser: Status-Spiele: Wie ich in jeder Situation die Oberhand behalteWikipedia: StatusinkonsistenzWikipedia: Keith JohnstoneWiley-VCH: Jenseits der HierarchieWikipedia: Matthäus-EffektIn trockenen Büchern: Die Angst vor der BedeutungslosigkeitEurekAlert!: Overcoming the Fear of InsignificanceThe NewYorker: The American MemeLiteraturkritik.de: Daniela Dröscher: Zeige deine Klasse  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mar 12, 20191h 15m

ae18 Hoffnung

Hoffnungen können groß und klein sein. Sie richten sich auf gute Vorsätze oder die Erfüllung von Herzenswünschen, aber auch auf die Heilung schlimmer Krankheiten oder den möglichen Weltuntergang. Jeder hat seinen eigenen Begriff von der Hoffnung. Diese Bedeutungsoffenheit riecht nach Wohlfühlfloskel, wäre die Hoffnung als das Helle nicht immer auf das Dunkle bezogen. Denn Hoffnung spielt erst dann eine Rolle, wenn die Aussichen alles andere als rosig sind. In dieser Folge stellen wir uns die Kantsche Frage, worauf wir eigentlich hoffen dürfen. Gibt es eine vernünftige Weltsicht zwischen illusorischem Optimismus und destruktivem Pessimismus? Was macht die Hoffnung so ambivalent?Shownotes:Max Frischs Fragebuch onlineWikipedia: Pandora-Mythos taz: Schopenhauer: Von der Hoffnung genarrt Slavoj Zizek: Mut zur Hoffnungslosigkeit (Fischer)FAZ: James Bridle – New Dark Age: „Im Dunkeln denkt es sich besser.“SWR2: Das Prinzip Hoffnungslosigkeit: Warum sehen wir alles zu schwarz?DIE ZEIT: Film „Lourdes“ – Einmal Wunder und zurückWikipedia: Gabriel Marcel (Christlicher Existenzialismus)Kirchliches Lied „Kleines Senfkorn Hoffnung“ (Lyrics)BR: Yuval Noah Harari, „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ (Youtube) und Buch: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (C. H. Beck)IMDb: Hope for Hurting Hearts (2013)Margot Käßmann: Das Zeitliche segnen. Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.Positive Psychologie der Hoffnung: Das HoffnungsbarometerMELISSA FLEMING: Doaa – Meine Hoffnung trug mich über das Meer (Droemer Knaur)  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 20, 20191h 9m

Nachschlag Geld

Schöne Bescherung! Zu Nikolaus legen wir euch allen unseren aktuellen Nachschlag in den Stiefel!Darin stellt Katrin ein paar Irrtümer aus der letzten Folge richtig, und Alexandra plagen Zweifel, ob die Beschäftigung mit Geld sich wirklich immer „auszahlt“. Dazu euer Feedback und unsere bewährten Empfehlungen aus Literatur, Hörfunk und TV!Shownotes:Mikroökonomen: Woher kommt das Geld und das Bier?Beyond Milchmädchen: Wie funktioniert Geld?DLF: Wie unser Geld wirklich entsteht: Money from nothingJohn Steinbeck: The Winter of our Discontent (Wikipedia)Was Macht macht: Wie ich versuchte, Geld nicht mehr zu hassenPlanet Money: #866: Modern Monetary TheoryJaron Lanier: How we need to remake the internet (TED-Talk)Wollt ihr auch in Zukunft einen Nachschlag? Dann unterstützt uns auf steady! Alle Unterstützer_innen erhalten einen Extra-Feed und zu jeder Folge auch noch einen Nachschlag, in dem wir darüber sprechen, was wir seit der vergangenen Folge noch so alles zu Thema gelernt haben, was ihr gesagt habt und wie sich unsere Haltung nochmal verändert hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dec 6, 201846 min

Ep 17ae17 Lügen

Niemand prahlt damit, ein guter Lügner zu sein, doch wenn wir ehrlich sind, lügen wir den ganzen Tag. Wir lügen über den Grund unserer Verspätung, machen aus Höflichkeit falsche Komplimente, beschönigen die Fakten, manipulieren das Kind. Lügen sind hilfreich und verlockend, was sie moralisch zweifelhaft macht – gleichzeitig sind sie die Grundlage zwischenmenschlicher Kommunikation. Gelungene Beziehungen, beruflicher Erfolg und Lebenszufriedenheit sind eng mit unserer Fähigkeit, zu lügen, verbunden. Aber sollten wir deswegen unsere Bedenken über Bord werfen und die Lüge preisen? Welche Gefahren drohen einer Gesellschaft, die das Interesse an der Unterscheidung zwischen wahr und falsch verloren hat? Wenn wir in dieser Folge eines gelernt haben, dann das: Ohne einen differenzierten Umgang mit der Lüge ist die Wahrheit nicht zu haben.Shownotes:Ein Penthouse für Instagram Influencer (New York Times)Wikipedia: LügeLügenverbot bei Kant (Wikipedia)PIPER: Wir alle spielen Theater (Erving Goffman)Kein & Aber: Stadt der Lügen (Ramita Navai)Ayelet Gundar-Goshen: LügnerinWikipedia: Münchhausen-SyndromWikipedia (en): Sick Note (TV series)Rowohlt: Minigolf Paradiso (Alexandra Tobor)Hochstapler-Syndrom (Karrierebibel)HuffPo: Don Lemon Lists The Lies Told By The Trump Administration In Just 1 DayWikipedia: On BullshitRowohlt: Furcht. Trump im Weißen Haus (Bob Woodward)Michiko Kakutani: „The Death of Truth“ (The Guardian) Rowohlt: Die Wahrheit über die Lüge (Wolf Schneider)Film: (Dis)Honesty – The Truth about LiesPower Posing is back (Forbes)Psycho-Wochenende in einem Radical Honesty Workshop (FAZ)PIPER: Wahrheit und Lüge in der Politik (Hannah Arendt)bpb: Verlorene Wirklichkeit? An der Schwelle zur postfaktischen DemokratieEin Abo über steady hält das Angebot am Leben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dec 3, 20181h 37m

Ep 16ae16 Geld

Geld ist nicht nur effizientes Tauschmittel, sondern auch Motor des Fortschritts und der Modernisierung. Geld hat uns als Menschheit in die Freiheit geführt und zur Rationalisierung der Welt beigetragen. Aber ob diese neoliberalen Überzeugungen wirklich zutreffen, darf angezweifelt werden. Die Verteufelung des Geldes hat eine lange Geschichte, denn hinter der Neutralität und Toleranz von Münzen und Scheinen steht ein unpersönliches System, in dem das Individuum keine Rolle spielt. Jeden Tag können wir erleben, wie Geld die Welt ein bisschen schlechter macht. Aber ist das auch anders denkbar? Kann Geld auch andere Gefühle aktivieren als Gier? Können wir als Menschheit den Umgang mit Geld neu erlernen? Kann es uns am Ende sogar helfen, die Welt ein Stück besser zu machen? Um das herauszufinden, müssen wir endlich über Geld sprechen – gegen alle inneren Widerstände. Wir haben schon mal den Anfang gemacht. Shownotes:A World without Money (TED-Talk)Social Business (Wikipedia)John Maynard Keynes (Wikipedia)Muhammad Yunus: Building Social BusinessMammon – Per Anhalter durchs Geldsystem (Film)Plan W – ein hauseins-Podcast an den Schnittpunkten zwischen Weiblichkeit und WirtschaftFrank Schirrmacher: „Ego. Das Spiel des Lebens“ (Blessing Verlag)Verhaltensökonomik (Wikipedia)Dan Ariely: Denken hilft zwar, nützt aber nichts (Deutschlandfunk)Paul Piff: Does money make you mean? (TED-Talk)Korrumpierungseffekt (Wikipedia)Auf den Spuren von Harry Potter Kulissen des Kultkinos arte HD Doku (Youtube)Giving What We Can (Wikipedia) – Bewegung von William MacAskill (Wikipedia)Artikel über „Effektiven Altruismus“ bei Perspective Daily: Wem helfe ich, und wenn ja, wie vielen?The Case for Having a HobbyDenis Gastmann: Geschlossene Gesellschaftae 001: LuxusDie Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile, Bernard Mandeville (Suhrkamp)Adam Smith (Wikipedia)Tomáš Sedláček (Ökonom) (Wikipedia)Lesetipp: Die Ökonomie von Gut und Böse (Wikipedia)Jubeljahr und Erlassjahr (Wikipedia) Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 21, 20181h 36m

ae15 Schmutz

Schmutz ist unerwünscht. Schmutz ist der Feind jeder Ordnung. Umso ärgerlicher, dass wir den Kampf gegen ihn nie gewinnen werden. Als Nebenprodukt der Zivilisation begleitet er die Entwicklung unserer Identität, seine Ablehnung hilft, soziale Hierarchien zu errichten und Gesellschaft zu ordnen. Hinter unserer Schmutz-Aversion steckt nicht nur die Sorge um Hygiene. Wenn wir von „Schmuddelkindern“ sprechen, von „schmutzigen Geschäften“ oder „schmutzigen Gedanken“, wird deutlich, dass Schmutz eine kulturelle Kategorie ist, die ausschließt und unterdrückt, was nicht in die gängigen Vorstellungen passt. Dass Schmutz auch produktiv und bereichernd ist, können wir dagegen in Kunst, Film und Musik regelmäßig erfahren. In dieser Folge spüren wir den Bedeutungsschichten des Schmutzes nach und überlegen, ob ein Leben ohne Schmutz wirklich wünschenswert wäre.  Links und HintergründeWikipedia: Mary Douglas: Purity and DangerFilth – Dirt, Disgust and Modern LifeWikipedia: The Crown (Fernsehserie)Wikipedia: Smog-Katastrophe in London 1952Bibelwissenschaft.de: Reinheit und Unreinheit im Alten TestamentSWR2: Putzfimmel und Waschzwang: Ursachen und Therapien von ZwangsstörungenOekom: Dreck. Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert von David R. MontgomeryDeutschlandfunk: Robert Pfaller: „Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft“Deutschlandfunk: Byung-Chul Han: „Die Errettung des Schönen“Christina Aguilera – Dirrty (Lyrics)Wikipedia: Pink FlamingosWikipedia: Grey GardensWikipedia: Diogenes-SyndromWikipedia: Tracy Emin – My BedCampus: Die Kinder der Massenkultur. Kontroversen um Schmutz und Schund seit dem Kaiserreich. von Kaspar Maase.Kaste Wikipedia: Beate UhseWikipedia: Deborah FeldmanRandomhouse: Deborah Feldman: Unorthodox Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Aug 17, 20181h 40m

ae14 Feiern

Überall wo es menschelt, werden Feste gefeiert. Für kurze Zeit darf man den Alltag hinter sich lassen, sich selbst vergessen und als Teil einer Gemeinschaft erleben. In allen Kulturen gehören geteiltes Essen, besondere Kleidung, Tanz, Musik und Rausch dazu. Feste verbinden uns mit der Geschichte der Menschheit, denn sie bleiben uns erhalten, während sich lediglich ihr Gewand ändert: Die ekstatischen Rituale von Stammesgesellschaften tauchen auf Rock-Festivals der 1960er und Raves der 1990er wieder auf. Aus heidnischen Festen wurden christliche, aber ihre Übernahme durch den Kapitalismus schreitet immer weiter voran. Vielleicht ist das der Grund, weshalb wir Feiern immer häufiger als sinnentleerte „Events“ erleben? Wir haben in dieser Folge der wahren Bedeutung des Feierns nachgespürt und schließen uns Demokrit an: „Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr.“ Shownotes:Wikipedia: FestYoutube: Feiern – Don´t forget to go home [DOKU]Feste und Feiern. Eine theologische Theorie. Von Jörg Neijenhuis (2012)Wikipedia: Karl Kerényi (schrieb über das Wesen des Festes in der Antike)Youtube: „To the Lighthouse“, erklärt von John Green Victor TurnerRitual und Ritualdynamik. Schlüsselbegriffe, Theorien, Diskussionen. von Christiane Brosius (Hg.), Axel Michaels (Hg.), Paula Schrode (Hg.). (2013)ZeitOnline: Was hat die Wintersonnenwende mit Weihnachten zu tun?The Guilty Feminist Podcast: 101 Story with the creators of The JungleTheGuardian: Besprechung von Barbara Ehrenreichs „Dancing in the Streets“Wikipedia: Harvey Cox (Autor von „Das Fest der Narren“)Der Osterhase-Weihachtsmann-Zyklus Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jul 11, 20181h 7m

ae013 Träume

Ob Erlebnis im Schlaf, Wunsch für die Zukunft, gesellschaftliche Idealvorstellung oder Schweifen der Phantasie: Träume schöpfen aus der Realität und wirken auf sie zurück. Dabei scheren sie sich nicht um Naturgesetze, Logik oder Wahrscheinlichkeit. Dadurch wird denkbar, was noch nicht in der Welt ist; Träume sind „Vorschein von wirklich-möglichem“ (Ernst Bloch) und haben eine utopische, zukunftsformende Kraft. Aber was passiert in einer Wohlstandsgesellschaft, die sich alle Wünsche mit ein paar Klicks erfüllen kann? Haben Träume im Kapitalismus nur noch einen dekorativen Nutzen als Schriftzug auf T-Shirts und Tassen? Außerdem sprechen wir über Träume als Quelle der Selbsterkenntnis, als Problemlöser, Ratgeber und Orakel und entdecken sie als poetische Gegenwelt der Kunst und Überlebensstrategie in seelischer Not.Shownotes:Harald Welzer: Selbst denken!Harald Welzer im Gespräch im SWR2 Forum zum Thema VeränderungGilgamesch und das Gilgamesch Epos (Wikipedia)Die Traumlegende um Kaiser KonstantinArtemidor von Daldis (Wikipedia)Antike und moderne Deutung von Traumsymbolen: traumdeuter.chKlartraum / luzider Traum (Wikipedia)Franz KafkaMagischer RealismusSurrealismusPaul McCartneys Traum von „Yesterday“TagtraumAnne of Green GablesDer Traumzauberbaum (Wikipedia)The Power of Dreams and Memories | Jeff Gould | TEDxUSDMichael Ende: Momo und Filmausschnitt Puppe „Bibigirl“ (Youtube)„Träumen Sie schön!“ Soziologische Studie von Antje Böhme über Berliner Einkaufszentrum „Das Schloss“Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung  Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

May 30, 20181h 17m

ae012 Wut

Wut ist eine Basisemotion. Über alle Kulturen hinweg spricht der Körper des Wütenden die gleiche Sprache: der Kopf läuft rot an, das Gesicht ist verzerrt, jeder Muskel angespannt. Der Zornige brüllt und schäumt wie ein wildes Tier. In grauer Vorzeit war die Demonstration von Wut wichtig, um uns gegen Feinde zu verteidigen. In der heutigen Zeit, die Gelassenheit und Selbstbeherrschung predigt, hat Wut einen besonders schlechten Ruf. Nicht ohne Grund, schließlich zeigt uns die Erfahrung, dass Wut eine zerstörerische Kraft ist, die gegen unsere Vernunft arbeitet. Allzu leichtfertig sollten wir die Wut aber nicht verabschieden, denn Wut zeigt an, was uns wichtig ist. Als Impulsgeber und Antrieb für Kunst und gesellschaftlichen Fortschritt ist sie außerdem unverzichtbar. Wir haben antike und moderne Philosophen gelesen und in unseren eigenen Abgründen gewühlt. Mögen die Ergebnisse eure Wut kanalisieren helfen und das allgemeine Erregungsniveau senken!Links und HintergründeWikipedia: Zorn GottesWikipedia: Seneca: De IraWikipedia: StoaDumont: Arun Gandhi: Wut ist ein Geschenk – Besprechung beim NDRWiley: Anger Management For Dummies by Gillian Bloxham and W. Doyle GentryLiteraturkritik.de: Martha Nussbaum: Zorn und VergebungNYT: I Used to Insist I Didn’t Get Angry. Not Anymore. (On female rage.) By LESLIE JAMISONMichel de Montaigne: Über den Zorn (Auszug)Wikipedia: Kailash SatyarthiTED: Kaliash Satyarthi: Sie wollen Frieden stiften? Werden Sie wütend!Guardian: Japanisches Reality-TV-Serie Terrace HouseWikipedia: Norbert Elias: Über den Prozeß der ZivilisationWatson.ch: „Hört endlich mit eurem narzisstischen Podcast-Gelaber auf!“NDR: Monika Maron: Munin oder Chaos im KopfNDR: Bernhard Pörksen: Die Große Gereiztheit Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 20, 20181h 24m

ae011 Normalität

Regelmäßig, üblich, maßgebend, typisch, durchschnittlich, gewöhnlich, gewohnt, erwartet, universal, allgemein, konventionell, korrekt, herkömmlich: Normalität ist ein Konzept, das wir intuitiv verstehen, doch wenn wir genauer werden wollen, kommen wir ins Schwitzen. Denn was normal ist und was nicht, ist eine Frage der Interpretation, und die ist abhängig von Zeit, Ort und Kultur des Interpretierenden. Während in autoritären Systemen Normalität erwünscht und gefordert wurde und einen Überlebensvorteil darstellte, scheint unsere individualistische Gesellschaft sich stärker am Besonderen als am Allgemeinen zu orientieren. Und doch ist die Frage nach der eigenen Normalität in verschiedenen Lebensphasen von ungeheurer Brisanz. In dieser Folge sprechen wir über Sinn und Unsinn von Normalitätsvorstellungen, Möglichkeiten und Grenzen psychiatrischer Diagnosen und die Zukunft des Normalen.Links und HintergründeBuzzfeed: „Are you maybe a little bit basic?“UrbanDictioniary: Basic Bitchduden.de: normalpiqd: Podcast über Citizen Scoring in ChinaWikipedia: Normal- oder GaußverteilungDeutschlandfunk: Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der SingularitätenEmily NagoskiWikipedia: VipassanaThe Week: The female price of male pleasure ZeitOnline: Allen Frances: Normal – Gegen die Inflation psychiatrischer DiagnosenWikipedia: TanzwutBuchtipp: Heidemarie Brosche: Mein Kind ist genau richtig, wie es ist!Rowohlt: Leitfaden für faule Eltern, von Tom HodgkinsonKinderbuch: Ich bin Jan und stinknormal Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mar 12, 20181h 11m

ae010 Verlierer

Verlieren hat viele Bedeutungen. Wir können unseren Regenschirm verlieren, oder gleich unseren Verstand. Wir verlieren, wenn wir im Spiel unterliegen oder wenn wir an unseren eigenen Erwartungen scheitern. Die einen verlieren auf einen Schlag ihre Heimat, während die ewigen Verlierer aus Deutschland, kollektiv erstarkt, der AfD applaudieren. Unsere kapitalistisch geprägte Welt hat wenig übrig für den Verlierer, doch in der Popkultur genießt er ikonischen Status. Denn im Gegensatz zum geradlinigen Gewinner haben seine Geschichten Tiefe und Aussicht auf eine Wendung. Nur wer fällt, hat die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Ist das Verlieren am Ende eine Kunst, deren Beherrschung die Voraussetzung für echten Erfolg ist? Wie Nelson Mandela so treffend sagte: “Ich verliere nie. Entweder ich gewinne, oder ich lerne.“ Wir spüren in dieser Folge dem Elend, aber auch dem Glanz des Verlierens nach und freuen uns auf eure Geschichten!Links und HintergründeSpOn: Hans Magnus Enzensberger: Der Radikale VerliererWikipedia: Dritte Generation Ostdeutschlanddtv: Die narzisstische Gesellschaft, von Hans-Joachim MaazThe European: Ohne Orient kein Okzident rowohlt: Die vielen Tode unseres Opas Jurek, von Matthias NawratWikipedia: Boethius: Der Trost der Philosophiebpb: Die Entwicklungsländer: Verlierer der Globalisierung, von Peter WahlGuardian: „They see the world doing better and they see that they are not getting better off. They don’t want to say it’s because of what I’ve done, it’s because of what’s happened to me.“ Joseph StiglitzHolger Gertz: Das Spiel ist aus – Geschichten über das Verlieren imdb: Welcome to the DollhouseWDR5: Wissen im Gespräch: Jungen als Verlierer im Bildungssystem?, mit Klaus HurrelmannWikipedia: Bedrohung durch Stereotype (stereotype threat)Wikipedia: Loss aversion Vice: Tschernobyl-HeimkehrerBildband über Lost Places: Neuland: Eroberungen der Natur Ein Abo über steady hält das Angebot am Leben  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 31, 20181h 25m

ae009 Grenzen

Grenzen sind ein Ärgernis. Sie schränken unsere Bewegunsfreiheit ein und haben in der Geschichte immer wieder Menschen voneinander getrennt. Auch symbolische Grenzen, die ganz ohne Zäune und Mauern auskommen, schließen bestimmte Gruppen von gesellschaftlicher Teilhabe aus, sei es anhand von Geschlecht, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Trotzdem werden wir nie aufhören, Grenzen zu errichten, denn sie sind eine anthropologische Notwendikeit. Sie helfen uns, die Komplexität der Welt zu bewältigen, indem sie Ordnung und Übersichtlichkeit schaffen. Nur wer Phänomene sprachlich eingrenzt, kann kommunizieren. Nur wer weiß, wer er in Abgrenzung zu anderen ist, kann eine positive Identität entwickeln. Ja, Grenzen können sogar gut sein! Etwa wenn sie Andersdenkenden Freiräume im Mainstream eröffnen oder uns als psychisches Warnsystem davor bewahren, uns selbst zu schaden. In der ersten Folge des Jahres haben wir über die Ambivalenz und Bedeutungsvielfalt von Grenzen gesprochen und laden euch zum Mitdenken und Mitdiskutieren ein!Links und Hintergründebpb: APuZ 4-5/2014: Christoph Kleinschmidt: Die Semantik der Grenze (pdf)Spiegel Online: Szczepan Twardochs Roman „Drach”Heyne: Mauern einreißen! von Anke Domscheit-BergYouTube: Der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn (mdr-Doku)Rowohlt: Dein kompetentes Kind, von Jesper JuulWikipedia: LiminalitätWikipedia: InitiationWikipedia: RegimetheorieWikipedia: GrenzregimeRosa-Luxemburg-Stiftung: «Hart an der Grenze»Ch. Links: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert (von Simone Schlindwein und Christian Jakob)taz: Migration-ControlWDR5: Das Philosophische Radio zum Thema RechtspopulismusWikipedia: PoststrukturalismusThe Times: All humans are migrants by Caitlin MoranHarper Collins: MoranifestoThe New Yorker: Cat Person von Kristen RoupenianAmazon: Buchtipp zu Hochsensibilität und Grenzen: Bis hierher und nicht weiter The Guardian: How to Build a Girl review – Caitlin Moran's quasi-cautionary tale of personal developmentTED-Talks: Can Magic Mushrooms Unlock Depression? | Rosalind Watts  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jan 4, 20181h 25m

ae008 Emanzipation

Wer kann sich nicht an das abfällige Wort „Emanze“ erinnern, mit dem man in den 90ern Frauen bedachte, die sich für Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit eingesetzt haben? Schlimme Leute waren das! Haarig unter den Achseln und borstig im Umgang. Oder? – NEIN. Denn Emanzipation ist das, was uns zum Menschen macht – zumindest würde Erich Fromm das vielleicht so sehen. Sie ist ein Prozess, der schon bei den alten Griechen angedacht wurde, als der Mensch von Pythagoras zum „Maß aller Dinge“ erhoben wurde. In der Renaissance, mit den Humanisten und später der Aufklärung schlug sie sich frei aus den Ketten, in denen laut Rousseau der Mensch überall lag. Was also ist Emanzipation eigentlich? Wo finden wir sie? Wo findet sie noch heute statt, welche Bedingungen braucht sie und wie geht persönliche Emanzipation? – Stoff, für viele Anekdoten und noch mehr Berichte aus Historie, Kultur und Gegenwart unseres manchmal immer noch nicht ganz so freien Menschengeschlechts.Links und HintergründeWiktionary: EmanzipationOxford Dictionary: EmancipationWikipedia: Good Girls RevoltFAZ: Good Girls Revolt – Sie wollen doch nur arbeiten (von Andrea Diener)TheAtlantic: The Myth of the Queen Bee: Why Women (Sometimes) Don't Help Other Women Wikipedia: SolonWikipedia: Humanismus; Renaissance; Galileo; Aufklärung; Kant; Philosophie der ZeitZVAB: Geschichte des privaten LebensWikipedia: Das andere Geschlecht von Simone de BeauvoirWikipedia: HackCharlotte Perkins Gilman: The Yellow Wallpaper:Original-TextWikipediaWikipedia: Olympe de GougeWikipedia (EN): Hysteria (Film mit Maggie Gyllenhaal)C.H. Beck: Jansen, Jan C. / Osterhammel, Jürgen: Dekolonisation. DAS ENDE DER IMPERIENAchille Mbembe: Kritik der schwarzen VernunftZeitschrift für Soziologie: Ökonomischer Imperialismus? Homo Oeconomicus und soziologische TheorieAfrofuturismus – zwei Podcast-Tipps von Katrin bei piqdWikipedia: „Double Consciousness“, Begriff von W.E.B. DuBoisWikipedia: Beschreibung und Abgrenzung von Gewalt und Macht bei Hannah ArendtWikipedia: Rosa ParksDer Fotograf und der Journalist, die das Iran-Buch gemacht haben, waren Serge Michel und Paolo WoodsDeutschlandfunk: Lolita lesen in TeheranEin Abo via steady erhält das Angebot am Leben und sichert euch den Feed zu unseren Nachschlägen, die wir in Kürze für euch bereit halten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 29, 20171h 17m

ae007 Einsamkeit

Es gibt wenige Zustände, die so janusköpfig sind wie die Einsamkeit: Des einen loyalster Freund, des anderen größter Feind, kann sie sowohl als beklemmend wie als befreiend erlebt werden. Sie ebnet den Weg zu höherer Erkenntnis oder verhindert die Erfüllung elementarster Bedürfnisse. Eines ist sicher: Vor Einsamkeit ist niemand gefeit. Weder ein großer Freundeskreis noch ein aktives Leben bewahren uns davor, uns hin und wieder einsam zu fühlen. Was ist der Unterschied zwischen einsam und allein? Kann Einsamkeit auch positiv erlebt werden? In dieser Folge öffnen wir die dunkelsten Kammern unserer Herzen für euch, damit ihr seht: Ihr seid nicht allein. Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)Links und HintergründeWikipedia: Rilke: HerbsttagAmazon: Maximilian Dorner: Einsam, na und?Wikipedia: Yates: 11 Kinds of LonelinessZeit zu Leben: Die Kunst sich selbst auszuhalten (Michael Bordt)ScienceDaily: Social isolation, loneliness could be greater threat to public health than obesityIndependent: Loneliness makes your brain work differently, study showsProject Muse: A Cry Unheard: New Insights into the Medical Consequences of Loneliness (review)Amazon: Der Ruf der StilleTED Talk von Susan CainWikipedia: Myers/Briggs TypenindikatorGunter Dueck: Über die typische Sinn-Blogger-Psyche oder über „INFP“ 16personalities.com Film (auf Netflix verfügbar): Carrie PilbyEin Abo über steady hält das Angebot am Leben Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 31, 20171h 14m

ae006 Studieren

„Zuviel Zeit mit Studieren verwenden ist Faulheit, es nur als Schmuck zu verwenden – Affektiertheit; nur danach zu urteilen – Gelehrtenwahn.“In diesem Zitat von Sir Francis Bacon bündeln sich aktuelle Fragen nach dem Wert von akademischer Bildung. Was ist eigentlich der Nutzen eines Studiums? Geht es darum, uns möglichst schnell „fit für den Arbeitsmarkt“ zu machen? Oder ist Bildung ein Wert für sich, der uns zu besseren Menschen macht? Schließlich sind akademische Titel immer noch Statussymbole und Studenten aus bildungsfernen Milieus erleben Ausgrenzung und Habitus-Konflikte. Wir haben beide studiert, und wie sehr wir die Universität liebten, so oft hat sie uns auch enttäuscht, irritiert und vor den Kopf gestoßen. Ein guter Grund, uns ausgiebig über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Studierens zu unterhalten.Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)Links und Hintergründe:Wikipedia: Educating Rita von Willy Russell auf YoutubeAlexandra über ihren Bildungsweg als Soziologin auf mehralstaxifahren.deJahrbuch für historische Bildungsforschung (in der Sendung ging es um Band 13)Wikipedia: JeschiwaWikipedia: Sieben Freie KünsteWikipedia: ArtistenfakultätWikipedia: Geschichte der UniversitätWikipedia: Alain de BottonThe School of Life: Why arts graduates are under-employedAlain de Botton: Art as TherapyWiWo: OECD-Bildungsstudie: Die Länder mit der höchsten AkademikerquoteFernuni HagenCoursera The Great CoursesKhan AcademyRandomhouse: Wer bin ich – und wenn ja wie viele? von Richard David PrechtSuhrkamp: Didier Eribon: Rückkehr nach ReimsWikipedia: Ulla HahnUlla Hahn: Das verborgene Wort, Aufbruch, Spiel der Zeit, Wir werden erwartetSpenden Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 22, 20171h 24m

ae005 Irland

Irland ist ein Land der Gegensätze: Thema von Sehnsuchtskalendern und melodramatischen Filmen, Inspiration für epische Fantasy und ein Paradies für Individualtouristen. Aber auch ein von seiner Geschichte gebeuteltes Land, das Sänger und Literaten nicht immer nur romantisch verklärt haben – oft genug haben sie schwer gelitten und das Leben in grauer Armut verflucht. In den letzten 30 Jahren hat sich Irland (nicht ohne Rückschläge) vom „armen Mann Europas“ zu einer wirtschaftlich florierenden und in Sympathie-Rankings thronenden Nation gemausert.Wir sind beide große Irland-Fans und fragen uns in dieser Folge: Was macht eigentlich die Faszination der grünen Insel aus? Herausgekommen ist ein Gespräch über das Wetter und andere irische Klischees, über gelebte Kultur, atemberaubende Orte, liebenswürdige Menschen und ihre Geschichte(n). Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)Shownotes:Irland in der Popkultur: Frank McCourt: Die Asche meiner Mutter (Wikipedia)Aoibhinn Ní Shúilleabháin (Katrins Freundin aus Irland, Wikipedia)Cranberries: Ode to my Family (Youtube)40 Shades of Green (Song über Irland von Johnny Cash)Enya (laut.de)Tolkien: How Lord of the Rings was inspired by the Burren in County ClareHeinrich Böll: Irisches Tagebuch (Wikipedia)C.S. Lewis: If you didn't find Narnia in your own wardrobe… (theguardian)Game of Thrones – Drehorte in Nordirland (Google Maps)Irische Geschichte: Jungsteinzeit: Steinkreise und Portalgräber Irisch / Gälisch (Wikipedia)Keltenkreuz (Wikipedia)Keltische Knotenmuster (Wikipedia)St. Patrick (Planet Wissen)Rundtürme (Wikipedia)Wikinger-InvasionenNormannen in Irland: Trim Castle (Wikipedia)Die große Hungersnot (Planet Wissen)Irische Renaissance (Wikipedia)Buchtipp: Irische Geschichte für Dummies (Amazon)Tourismus: Killarney NationalparkHalbinsel DingleBurren Nationalpark Cliffs of MoherAran Islands: Inishmore (Wikipedia)GlengarriffThe Donkey SanctuaryThe Dursey Island Cable CarBantry House and GardenHalbinsel Howth bei Dublin (Tripadvisor)Spenden Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jul 22, 20171h 19m

ae004 Fotografie

Die Entwicklung der Fotografie von einer elitären Praxis zur Massenkultur ist erstaunlich. Bedurfte es vor 150 Jahren noch einer sperrigen und kostspieligen Apparatur, ist die Kamera heute Teil unseres Smartphones und jederzeit einsatzbereit. Doch Erinnern und Bewahren ist längst nicht mehr Hauptfunktion privater Aufnahmen. Wir dokumentieren und inszenieren unseren Alltag und nehmen am Leben Fremder teil. Ist die Bilderflut ein Fluch oder ein Segen? Wie verändert Fotografieren unsere Erfahrung? Wie viel konstruktive und zerstörerische Macht können Fotografien entwickeln? Diesen und vielen anderen Fragen widmen wir uns in unserer neuen Folge.Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)Shownotes:Wrint Fotografie (Podcast)Falsche Erinnerungen: Experimente mit manipulierten Fotos (SPIEGEL)Fotografien von Troy Litten (Instagram)Fotografien von AllThatIsShe (Instagram)Pics or it didn't happen: Reclaiming Instagram's censored art (The Guardian)Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeitund was Benjamin mit dem Begriff der Aura meint (Wikipedia)Roland Barthes: Die helle Kammer (Wikipedia)Susan Sontag: Über FotografieAlexandras Foto-Seite „Lost at Sea“Die Fotografin Diane ArbusAugust Sander: Menschen des 20. Jahrhunderts Geschichte der fotografischen Kriegsberichterstattung (Bundeszentrale für politische Bildung)World Press PhotoAbsolut Analog Podcast Spenden Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

May 26, 20171h 37m

ae003 Garten

Was ist ein Garten, wenn nicht der Ort hinterm Haus, wo im Sommer gegrillt wird und man in Ruhe ein Buch lesen kann? Hübsch anzuschauen, wenn alles blüht oder praktisch, wenn ein paar Kräuter darin wachsen.Doch Gärten sind viel mehr als das. Sie sind kulturhistorische Dokumente, die Auskunft über die sozialen und politischen Verhältnissen ihrer Entstehungszeit geben und die Beziehungen des Menschen zur Natur beschreiben. Der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen, die Mühen, die man auf sich nimmt, um Ordnung in das Chaos der Welt zu bringen, der Kampf der Schönheit mit der Vergänglichkeit … Nicht ohne Grund ist der Garten eine der mächtigsten Metaphern für das Menschsein. Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)ShownotesWikipedia: Garten EdenWikipedia: Die Hängenden Gärten von BabylonWikipedia: Persischer Gartenarte: Magische Gärten: Levens Hall (Schottland) – einfach durch die Sendungen durchhangelnWikipedia: BarockgartenDer englische Garten: WDR5-Feature über den englischen Gartenarchitekten Lancelot „Capability“ BrownFAZ: Robert Harrison: Gärten – Der Denker ist immer der GärtnerWikipedia: Der geheime Garten (Burnett)Lübbe: Sally Brampton: Das Monster, die Hoffnung und ichGoodreads: Anne Lamott: Bird by BirdThe Washington Post: Can gardening transform convicted killers and carjackers?Wikipedia (EN): My Secret Garden (Nancy Friday)Wikipedia: Decamerone (Boccaccio)Minigolf Paradiso (Affiliate Link)Yale University Press: Obdachlosengärten (Über „View Inside“ kann man im Bildband stöbern)Wikipedia: Utopischer SozialismusWikipedia: GartenstadtWikipedia: Urban GardeningSusanne Klingner: Hab ich selbst gemacht (KiWi) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Apr 19, 20171h 15m

ae002 Scham

Scham ist keine schöne Emotion. Und doch formt sie uns wie keine andere. Sie begleitet uns in allen Lebensphasen, bringt unser Selbstbild hervor und prägt unser Verhältnis zur Gesellschaft. Jeder hat eine Schamgeschichte; Scham ist der Stoff, der Literatur und Kunst befeuert. Es gibt so viele Gründe, rot zu werden, wie es gute Gründe gab, uns mit diesem schmerzhaften Thema intensiv zu beschäftigen. In der zweiten Folge unseres neuen Podcasts präsentieren wir euch also ein Bouquet unserer schönsten Blamagen, Wissens- und Staunenswertes über die Scham, etwas handfeste Forschung und noch mehr verschämte Plauderei. Ist euch jetzt schon peinlich? Dann nichts wie reinhören!Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz)ShownotesLena Gorelik: „Sie sprechen aber gut Deutsch“ – eine Rezension, die Katrin für den Freitag geschrieben hatWikipedia: Zonen-GabyWikipedia: Relative ArmutWikipedia: BasisemotionenWikipedia: Edvard Munchs Bild „Pubertät“„Bitte freimachen“ von KatrinZEIT: Migranten: Warum schämt ihr euch?„Sex. 100 Seiten“ von KatrinRowohlt: „Von wegen aufgeklärt!“, von Jan-Uwe Rogge„Schwarze Pädagogik“ von Katharina Rutschky – ein sehr alter Artikel dazu in der ZEITFilmtipp: „Das weiße Band“Wikipedia: Pranger und SchandmantelCaitlin Moran: How to build a girl – eine Rezension, die Katrin für die FAZ geschrieben hatHuffington Post: “Twilight”: Sexual Longing in an Abstinence-Only World Die Elias-Duerr-Kontroverse in der ZEITTagesspiegel: Scham zündelt im KörperScham: 100 Gründe rot zu werden im Hygienemuseum Dresden: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Mar 22, 20171h 13m

ae001 Luxus

Was lange im Geheimen ausgeheckt wurde, ist nun endlich on air!In der ersten Folge unseres neuen Podcasts sprechen wir über die glanz- und peinvollen Facetten des Luxus. Was ist Luxus? Brauchen wir ihn? Wollen wir lieber in einer Welt mit oder ohne Luxus leben?Wir haben unsere Erinnerungen befragt, Bücher und Artikel gelesen, Simpsons geschaut und Notizen gemacht. Dann haben wir drüber gesprochen. Das Ergebnis hört ihr hier:Intro: Barrio Lindo & Wende Wen – Mosuo (erschienen unter CC-BY NC SA-Lizenz) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Feb 19, 20171h 13m