
Nachschlag Kindheit und Fortschritt
Warum der Satz "Das ist nichts für Kinder" betrüblich ist, warum Kinder sehr individuell über- und unterfordert sind und was "Reflexive Modernisierung" mit Fortschritt zu tun hat.
Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei · Katrin Rönicke
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Show Notes
Da Katrin irrtümlich den Nachschlag zum Thema Kindheit übersprungen hat, gibt es heute einen Doppelnachschlag zu beiden Themen. Alexandra erzählt, warum sie der Satz „Das ist nichts für Kinder“ immer schon sehr betrübt hat, als Betroffene – aber auch jetzt, als Erwachsene, die diesen Satz nicht selten hört, wenn andere Erwachsene Kinder von Wissen und Teilhabe ausgrenzen. Gleichzeitig wird andererseits von Kindern oft viel zu viel erwartet – beides, ohne zu beachten, ob Kinder schon bereit sind oder nicht. Ohne die individuelle Entwicklung und Mündigkeit zu berücksichtigen.
Beim Thema Fortschritt geht es um die schleichende Veränderung, mit der dieser oft einhergeht – ein Prozess, den Ulrich Beck als „reflexive Modernisierung“ bezeichnete. Wie diese funktioniert und woran wir sie in unserer heutigen Zeit erkennen können, zB in diesem Wahlkampf-Jahr und am Erfolg der Klimabewegung, aber auch an ganz anderen Sprach-Regelungen, als noch in den 1990er Jahre – alles das besprechen wir, wie immer anekdotisch, aber auch sehr soziologisch und pädagogisch evident.
Links und Hintergründe
- Wikipedia: Rico, Oskar und die Tieferschatten (Roman)
- Suhrkamp: Reflexive Modernisierung – Eine Kontroverse
- Youtube: Luisa Neubauer bei Anne Will – Mit Armin Laschet
- Ch. Links: Homo Solidaricus
- This American Life: No Fair!
Wenn euch anekdotisch evident gefällt, dann schmeißt doch ein paar Euro in einen unserer Hüte – das hält das Angebot am Leben.
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