
7 Gute Gründe
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Ep 65Wettbewerbe im Jugendrotkreuz [7GG65]
Dieses mal könnt ihr Sofia auf ihrer faszinierenden Reise durch die Welt der Jugendrotkreuz-Wettbewerbe begleiten. Die Wettbewerbe im Jugendrotkreuz finden jedes Jahr statt. Sie finden von der Kreisebene über die Bezirks- und Landesebene bis hin zur Bundesebene statt. Genau diesen Weg ist Sofia mit ihrer Gruppe im Jahr 2022 gegangen und hat beim Bundeswettbewerb in der Gesamtwertung den dritten Platz geholt. Erfahrt warum Sofia und ihre Gruppe, die »Gummibärenbande«, 2022 an den Wettbewerben teilnahmen und wie diese Erfahrung ihr Leben prägte. Taucht ein in die Herausforderungen, die Stationen und die emotionalen Höhenflüge dieses außergewöhnlichen Jahres. Entdeckt, wie die Wettbewerbe im Jugendrotkreuz nicht nur Fähigkeiten schärfen, sondern auch Gemeinschaft und Selbstvertrauen stärken. Lasst euch von Sofias Erzählung inspirieren und gewinnt Einblicke in die Balance zwischen Wettbewerbsgeist und solidarischen Werten im Jugendrotkreuz. Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April 2023 statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen.

Ep 64Wasserwacht-Jugend [7GG64]
Heute hört ihr ein spannendes Gespräch mit Mirko Schröder, einem langjährigen Mitglied der Wasserwacht, der uns von seinen Erfahrungen in der Jugendarbeit erzählen wird. Im Bayerischen Roten Kreuz findet, anders als in anderen Landesverbänden des Roten Kreuzes, Jugendarbeit auch unabhängig vom Jugendrotkreuz statt. So gibt es in den Bereitschaften die Bereitschaftsjugend oder in der Wasserwacht die Wasserwacht-Jugend. Mirko engagiert sich schon seit geraumer Zeit bei der Wasserwacht und hat dort vielfältige Aufgaben übernommen. Doch seine Leidenschaft gilt insbesondere der Jugendarbeit, da er darin auch die Zukunft und das Überleben der Wasserwacht vor Ort sieht. Vor kurzem ist er in die Ortsgruppe Lerchenau im Norden von München gewechselt, wo noch Aufbauarbeit zu leisten ist. In unserem Gespräch frage ich Mirko nach seinen Erfahrungen in der Jugendarbeit und welche Rolle und Verantwortung Jugendgruppenleiter:innen dabei haben. Außerdem will ich wissen, welche Inhalte in der Jugendarbeit bei der Wasserwacht vermittelt werden und wie deutlich die Kinder spüren, dass sie Teil des Roten Kreuzes sind. Da Mirko schon lange in der Jugendarbeit tätig ist, interessiert mich auch, ob sich etwas verändert hat, sowohl bei den Jugendgruppenleitern, den Kindern als auch den Eltern. Ich frage ihn auch: Was wird aus den Jugendlichen, wenn sie erwachsen werden? Und: Bleiben sie Rotkreuzler:innen? Außerdem will ich erfahren, welche wichtigen Kompetenzen die Jugendlichen durch ihre Teilnahme an der Jugendarbeit beim Roten Kreuz erlangen und wie sich die Jugendarbeit bei der Wasserwacht von der in den Bereitschaften oder im Jugendrotkreuz unterscheidet. Und nicht zuletzt: Wie sieht es im Vergleich zur Jugendarbeit anderer Organisationen aus, zum Beispiel im Bund der Deutschen Katholischen Jugend? Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April 2023 statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen.

Ep 63Servicestelle Ehrenamt [7GG63]
In dieser Folge geht es um die Servicestelle Ehrenamt (SSEA) als wichtiges Konzept im Roten Kreuz, um Unterstützung für und Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt möglichst professionell zu organisieren. Gabriel spricht darüber mit Tanja Knopp und Helena Tenambergen aus dem Landesverband Westfalen-Lippe, die intensiv über die berufliche und ehrenamtliche Perspektive auf die Servicestelle Ehrenamt sprechen und am Beispiel ihrer Servicestelle auf Landesverbandsebene die Historie, Entwicklung und die heutigen Aufgaben und den Stellenwert einer solchen Struktur beschreiben. Dabei geht es auch um das intensive gemeinsame Gestalten von Haupt- und Ehrenamt, die transparente Kommunikation untereinander und den zugehörigen Medienmix, die Haltung zueinander und die verteilten Rollen. Es geht aber auch um gemeinsame Projekte als Dienstleister und Vordenker für die Kreisverbände und die Freude an der gemeinsamen Arbeit im Roten Kreuz. Auch die Grenzen und die Abgrenzung in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt spielen eine Rolle im Gespräch.

Ep 62Kulinarische Weltreise im Alten- und Servicezentrum Altstadt-Lehel [7GG62]
Diesmal ist Harris Hamdan zu Gast. Der 26-jährige Physikstudent lebt seit ca. 4 Jahren in München und engagiert sich seit einem Jahr im Münchner Roten Kreuz. Er wollte eigentlich bei der Flutkatastrophe im Ahrtal helfen und ist einem entsprechenden Aufruf gefolgt. Nun ist er aber in einem ganz anderen Bereich des Roten Kreuzes gelandet: Er engagiert sich im Projekt »Küchengespräche« und organisiert aus dem Ehrenamt eine junge internationale Gruppe, die regelmäßig im Alten- und Servicezentrum Altstadt-Lehel in der Christophstraße für die Besucher:innen kocht. Dabei schlägt jedes Mal eine Person ein Gericht aus ihrer Heimat vor, das sie dann gemeinsam kochen und beim Essen mit den Besucher:innen ins Gespräch kommen. Die Gruppe ist sehr international, besteht aus Expats, Geflüchteten und Menschen mit anderen Migrationserfahrungen. Sie haben sich auf Englisch als Arbeitssprache geeinigt, freuen sich aber, dass sie mit den Besucher:innen Deutsch sprechen können. Die rund 20 Senior:innen und 45 Ehrenamtlichen verwirklichen damit ein Ziel der Münchner Alten- und Service-Zentren, denn interkulturelle und kulturspezifische Angebote für Migrant:innen sowie generationsübergreifende Veranstaltungen gehören zum Angebot der Alten- und Service-Zentren. Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen.

Ep 61Ehrenamt Ehrenmensch und Soforthilfe-Fonds für benachteiligte Kinder (SofHi) [7GG61]
In dieser Folge spreche ich gemeinsam mit Gabriel Bücherl mit zwei Mitgliedern des ehrenamtlichen Präsidiums des Landesverbandes Westfalen-Lippe. Nilgün Özel ist dort Vizepräsidentin, Uwe Devrient ist Landesarzt. Uwe gab den Impuls zur Formulierung der 11 Thesen zum Ehrenamt im Roten Kreuz Westfalen-Lippe, Nilgün hat in der Arbeitsgruppe zur Thesenentwicklung mitgewirkt. Unter dem Titel »Ehrenamt - Ehrenmensch« sind die Thesen veröffentlicht worden, die wir im Gespräch einzeln besprechen und erschließen. Darin geht es unter anderem um die besondere Verantwortung des ehrenamtlichen Managements im Roten Kreuz, aber auch um Digitalisierung, Kulturwandel und sogar Spaß im ehrenamtlichen Engagement. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt im Roten Kreuz und die entsprechenden Unterstützungsstrukturen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es dann um den Sozialhilfefonds für benachteiligte Kinder, den Nilgün gemeinsam mit anderen unter dem Dach des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe gegründet hat. Aus dem Fonds werden Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe gefördert und damit Hilfe nach dem Maß der Not geleistet.

Ep 60Erste Hilfe für die Psyche: Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) [7GG60]
In dieser Folge geht es um Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Das klingt etwas sperrig, ist aber eine wichtige Aufgabe, die auch Rotkreuzhelfer:innen im ganzen Land wahrnehmen. Es geht um Erste Hilfe für die Psyche und psychosoziale Akuthilfe nach belastenden oder traumatisierenden Unfällen, Notfällen und Katastrophen. Für unverletzt Beteiligte, Angehörige, aber auch für Einsatzkräfte. Tim Saborowski ist seit über 20 Jahren ehrenamtlich in diesem Bereich aktiv und aktuell Fachdienstleiter PSNV im Kreisverband Amberg-Sulzbach. Am Anfang reden wir darüber, seit wann es Psychosoziale Notfallversorgung gibt und warum es das braucht. Dann geht es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Hilfe für Betroffene, der Hilfe für Einsatzkräfte und der verschiedenen Anbieter in diesem Bereich. Wir klären auch die Begriffe PSNV-E, PSNV-B, Krisenintervention und Notfallseelsorge. Was sind typische Anlässe für einen PSNV-Einsatz? Wie läuft so ein Einsatz ab und wie lange dauert er? Wie reagieren die Betroffenen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst? Welche Angebote gibt es für Einsatzkräfte? Gibt es eine Verschwiegenheitspflicht? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen und welche Ausbildungen absolvieren, wenn man selbst PSNV-Helfer:in werden will? Diese und viele weitere Fragen besprechen wir und werfen auch einen Blick auf Tims persönliche Erfahrungen. Triggerwarnung: Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, geht es in dieser Folge auch um Tod und Trauer. Außerdem werden auch Eindrücke und Situationen geschildert, die als belastend und traumatisierend wahrgenommen werden können. Wenn ihr euch diesem Risiko nicht aussetzen möchtet, solltet ihr diese Folge lieber auslassen.

Ep 59Scheißwichtig - Die Rotkreuz-Kläranlage im Ahrtal [7GG59]
Im Juli 2021 kam es in mehreren Regionen Deutschlands zu Starkregen. Diese Regenmassen verursachten starke Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und hier der Landkreis Ahrweiler. Viele Rotkreuzhelfer:innen aus ganz Deutschland waren damals im Hochwassereinsatz. Sie haben unter anderem Schlafplätze aufgebaut, den örtlichen Rettungsdienst unterstützt, Trinkwasser geliefert und tausende Mahlzeiten zubereitet und ausgegeben. In der Folge »Flutkatastrophe« haben wir verschiedene Perspektiven von Rotkreuzler:innen eingefangen. So weit so typisch für das Rote Kreuz. In dieser Folge geht es um eine Aufgabe, die wahrscheinlich nicht viele sofort mit dem Roten Kreuz verbinden: Das Rote Kreuz hat im Landkreis Ahrweiler temporäre Kläranlagen aufgebaut. Zu Gast ist diesmal Dipl-Ing. chem. M. Kurt Saygin. Er ist Experte für Wasseraufbereitung und hat diese temporären Kläranlagen erfunden. Mit ihm klären wir unter anderem folgende Fragen: Warum braucht es überhaupt Kläranlagen? Wie funktionieren Kläranlagen? Was sind die Besonderheiten seiner temporären Kläranlagen? Warum baute und betrieb das Rote Kreuz diese Anlagen? Was hat das mit der Auslandsarbeit des Roten Kreuzes zu tun? Warum sind die temporären Kläranlagen noch heute im Betrieb?

Ep 58Gutes im Schlepptau [7GG58]
Das ist wieder mal eine besondere Folge. Nämlich eine, bei der ich gar nicht dabei war. Stattdessen war Gabriel unterwegs, den ihr auch schon aus anderen Folgen als Gast und Co-Host kennt. Er war in Berlin und hat dort den Kreisverband Steglitz-Zehlendorf des Roten Kreuzes besucht. Tobias Homann baut dort gerade einen Anhänger zu einer mobilen Ausgabestelle für Verpflegungseinsätze und für die Winterhilfe aus. Weil die Kolleg:innen den Anhänger Henry genannt haben, den Ausbau auf Twitter begleitet und komplett ehrenamtlich gestemmt haben, wollten wir sie kennenlernen. Tobias und Gabriel sprechen über die Rotkreuzstrukturen in Berlin, die Aufgaben in Steglitz-Zehlendorf, die dortige Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt und vor allem natürlich über das Anhängerprojekt. Tobias erzählt, wie es zu der Idee kam und wie sie mit Hilfe einer Projektförderung der S-Bahn Berlin und vielen hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit Wirklichkeit wurde. Außerdem geht es um erste Erfahrungen bei der Essensausgabe an Bedürftige und wie wichtig warme Mahlzeiten gerade in der aktuellen Krisensituation mit Inflation und Energiekostensteigerungen sind. Und es geht auch um die Verzahnung mit sozialen Beratungsangeboten, über die sie bei der Essensausgabe auch gleich informieren.

Ep 5775 Jahre Bayerisches Jugendrotkreuz [7GG57]
Im Fokus der heutigen Folge steht das Bayerische Jugendrotkreuz, das im Oktober 1947 entstand und somit im Jahr 2022 75 Jahre alt geworden ist. Das Jugendrotkreuz ist eine der fünf Rotkreuz-Gemeinschaften und gleichzeitig der Jugendverband des Roten Kreuzes. Kinder, Jugendliche und Erwachsene engagieren sich ehrenamtlich im Jugendrotkreuz. Sie probieren sich aus, übernehmen Verantwortung, gestalten aktiv ihre Freizeit und den Verband. In Gruppenstunden, in der Schularbeit, bei Freizeiten, in Gremien und bei Wettbewerben geht es um Erste Hilfe, Bildung, Diversität, Notfalldarstellung, Gesundheit, Umwelt, Humanitäres Völkerrecht und vieles mehr. In der heutigen Folge ist Kathrin Bruss zu Besuch. Kathrin ist schon seit ihrer Kindheit im Jugendrotkreuz aktiv. Seit Herbst 2021 ist sie Teil der JRK-Landesleitung, die aus drei ehrenamtlichen Mitgliedern sowie dem hauptberuflichen Geschäftsführer besteht. Mit Kathrin blicke ich zurück auf 75 Jahre Bayerisches Jugendrotkreuz. Im Gespräch hangeln wir uns dabei entlang der Chronik, die anlässlich des Jubiläums herausgegeben wurde. Wir sprechen über Veränderungen und Gleichgebliebenes, über die Aufgaben und die Rolle des Jugendrotkreuzes, die Zusammenarbeit mit den anderen Teilen des Roten Kreuzes und über die jährlichen Wettbewerbe, die im Jugendrotkreuz einen großen Stellenwert haben. Natürlich sprechen wir auch über ihr schönstes Rotkreuz-Erlebnis und ihre Tipps für neue oder junge Mitglieder.

Ep 56Von der Wiege bis zur Bahre: Wie das DRK digitale Teilhabe gestaltet [7GG56]
Heute hören wir den Vortrag »Von der Wiege bis zur Bahre: Wie das DRK digitale Teilhabe gestaltet«. Gehalten hat diesen Vortrag Maximilian Kühn im Oktober 2022 bei der Konferenz Bits & Bäume, eine Konferenz zur Vernetzung und für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Maximilian Kühn arbeitet als Referent für Soziale Digitalpolitik im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). In seinem Vortrag geht es um die Wohlfahrt, die aus seiner Sicht trotz ihres sozialpolitischen Stellenwerts im digitalen Wandel gesamtgesellschaftlich wenig sichtbar bleibt. In seiner Beschreibung des Vortrags heißt es weiter: Dabei entfalten Verbände wie das Deutsche Rote Kreuz durch Innovationen in ihrer Dienstleistungspraxis hohe Wirkung für gesellschaftliche und digitale Teilhabeprozesse. Was das DRK macht, wohin es geht und was es dafür braucht erfahrt ihr in diesem Beitrag. Trotz ihrer großen zivilgesellschaftlichen Gestaltungskraft, bleibt die Freie Wohlfahrtspflege im Debattenkontext der Digitalen Gesellschaft noch immer wenig sichtbar. Dies ist bedauerlich, da gerade auch unsere Zielgruppen ihr gesellschaftliches Teilhabepotenzial durch mehr digitale Teilhabe enorm verbessern können. Als Repräsentant:innen der Freien Wohlfahrt möchten wir daher mit unserem Beitrag den Fokus auf die Partizipationschancen durch die Digitalisierung unserer Angebote lenken. Gleichzeitig geht es uns um eine Sensibilisierung für die Herausforderungen, vor denen Wohlfahrtsorganisationen stehen, wenn sie sich digital transformieren. Am Beispiel »DRK-Elterncampus« möchten wir ein partizipatives und nachhaltiges Vorgehen für Digitalisierungsprojekte in Wohlfahrtskontext vorstellen. Es dient auch als Szenario für die Einführung und Verbreitung einer zentralen Plattform in einer föderalistischen Verbandsstruktur. Besonders innovativ ist die nutzerzentrierte Entwicklung und Begleitung der Mitarbeitenden beim Erwerb neuer Anwendungskompetenzen. Hervorzuheben ist auch die fortlaufende Reflexion darüber welche Angebotsformen als geeignet erscheinen, um digitale Teilhabe zu fördern. Im zweiten Teil unserer Projektpräsentation stellen wir politische Forderungen der Wohlfahrt zur Digitalen und Sozialen Teilhabe vor. Wir laden zum Austausch mit dem DRK als gemeinnützige Organisation ein und stehen für mögliche Allianzen mit den Teilnehmenden und Organisatoren von Bits und Bäume bereit.

Ep 55Humanitäres Völkerrecht, lebendige Bibliothek und drkserver [7GG55]
Sebastian Driemer kennt die ehrenamtliche Seite und die hauptberufliche Seite des Roten Kreuzes. Im Ehrenamt ist sein Steckenpferd das Thema Humanitäres Völkerrecht. Wir sprechen darüber, wie man Humanitäres Völkerrecht spielerisch vermitteln und begreifbar machen kann. Sebastian hat hier vor allem Erfahrungen mit dem Rollenspiel »Raid Cross« sowie mit dem Planspiel »h.e.l.p« gesammelt. Wir sprechen über diese beiden Spiele ausführlich und darüber, welche Rolle sie in der Verbreitungsarbeit einnehmen können. Außerdem sprechen wir über die »lebendige Bibliothek«. Die hat er nicht nur mitorganisiert, sondern auch gleich beim Supercamp des Jugendrotkreuzes in Rügen eröffnet. In dieser besonderen Bibliothek gibt es viele Bücher mit kurzen Klappentexten. Soweit so gewöhnlich für eine Bibliothek. Doch es gibt einen Unterschied: Wenn man ein lebendiges Buch ausleihen möchte, bekommt man kein Buch aus Papier. Man bekommt stattdessen Zeit mit Fachleuten zu verschiedensten Themen. Sozusagen ein sprechendes oder eben lebendiges Buch. Hauptberuflich ist Sebastian im kleinen, aber feinen Team des drkservers tätig. Der drkserver ist das Online-Ressourcenmanagement im Roten Kreuz - im Alltag, aber auch im Krisenfall. Wir sprechen über Sebastians Aufgabenbereiche, aber auch über die Geschichte des drksservers, die Funktionen, die Entwicklung, die Finanzierung, die Verbreitung und viele weitere Aspekte rund um dieses spannende Produkt. Und wir schließen damit gewissermaßen den Kreis zur Folge 2 dieses Podcasts. In der Folge »Digitales Rotes Kreuz« hatte ich nämlich meine persönliche Version für eine zentrale IT-Infrastruktur mit dezentralen Elementen und Single-Sign-On skizziert. Und was soll ich sagen: Der drkserver scheint das alles und noch viel mehr zu bieten.

Ep 54Innenansicht [7GG54]
Ein schlauer Gast hat Mal sinngemäß gesagt: Es kommt nicht auf die Dienstjahre an, sondern auf die Taten und ihre Wirkung. Dr. phil. Volkmar Schön hat alles im Angebot. Der gebürtige Hamburger ist 1971 im Jugendrotkreuz gestartet. Er hat im Ehrenamt zahlreiche Aufgaben und Leitungsfunktionen übernommen. Heute ist Volkmar Schön unter anderem Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). In dieser Folge sprechen wir über seine Rollen und seinen Werdegang im Roten Kreuz. Wir lassen uns von ihm die Struktur und Funktionsweise des DRK erklären und stellen auch historische Bezüge her. Wieso gibt und braucht das DRK 19 Landesverbände? Wie funktioniert das Rote Kreuz von der Ortsebene bis zur Bundesebene? Welche Bedeutung haben die Grundsätze des Roten Kreuzes für ihn und ganz praktisch im Rotkreuzalltag? Was wünscht er sich für das Verhältnis von Ehrenamt und Hauptamt im Roten Kreuz? Wie steht es um die Vielfalt im Roten Kreuz und warum ist das für ihn ein wichtiges Thema? Diese und viele weitere Fragen klären wir in dieser Folge.

Ep 53Wärmestube und Übernachtungsstelle [7GG53]
Im Jahr 2020 waren laut Statista in Deutschland 417.000 Menschen wohnungslos. Selbst wenn man die 161.000 Geflüchteten abzieht, die in Unterkünften für Geflüchtete leben, bleiben 256.000 Menschen, die wohnunglos sind. In Deutschland. 256.000 Menschen. Würden all diese Menschen in einer Stadt leben, wäre diese etwas größer als Aachen und etwas kleiner als Augsburg. 256.000 Menschen. Laut Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe waren 2019 die häufigsten Auslöser für Wohnungslosigkeit Miet- bzw. Energieschulden, Trennung/Scheidung, Ortswechsel sowie Konflikte im Wohnumfeld. Amelie Lang weiß das, denn sie leitet im Kreisverband Oberallgäu, des Bayerischen Roten Kreuzes, die Wärmestube und Übernachtungsstelle. Mit ihr spreche ich über die Angebote für Wohnungslose aus dem Bereich existenzsichernde Hilfen. Wir sprechen über die konkreten Aufgaben der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter. Was ist der Unterschied zwischen Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit? Was passiert im Sommer in einer Wärmestube, was im Winter? Was hilft Wohnungslosen wirklich? Wie nachhaltig ist die Hilfe? Und wie hat Corona die Arbeit verändert? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch.

Ep 52#GemeinsamWenigerEinsam [7GG52]
»Kein Sportverein, keine Musikprobe, kein Jugendhaus, keine Gruppenstunde – immer wieder allein im Zimmer - das war in den letzten 2 Jahren alltäglich. Die Realität vor Corona wurde ins Virtuelle verlegt oder hat nicht stattgefunden. Kinder und Jugendliche sind oft vergessen worden und wurden nur selten gefragt, wie es ihnen geht und was sie sich wünschen. Das hat Folgen. Viele junge Menschen fühlen sich noch immer alleingelassen mit ihren Fragen und Bedürfnissen. Mit der Aktion #GemeinsamWenigerEinsam wollen das Jugendrotkreuz und die Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit vom Roten Kreuz im Bezirksverband Schwaben Angebote mit und für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren bereitstellen. Sie wollen deren Fragen, Ideen, Meinungen und Wünsche anhören, diskutieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten.« heißt es in der Ankündigung im Netz. Christine und Viki sind Teil der Projektgruppe #GemeinsamWenigerEinsam, die seit Anfang 2022 diese digitalen Mitmachangebote entwickelt und durchführt. Ende April fand eine Talkrunde zum Thema »Schon geimpft?« mit der Kinderärztin Dr. Verena Klaus als YouTube-Livestream statt. Im Juli und August sind Aktionen rund um das Thema Klima, Müll und Plastikmüll geplant. Wie es zur Idee kam, was noch alles geplant ist und wie die Projektgruppe arbeitet, erfahrt ihr in dieser Episode.

Ep 51Gewerkschaft und Tarifvertrag [7GG51]
»Warum bist du kein Gewerkschaftsmitglied?«, fragt Stefan Hertler seine Kolleg:innen im Rettungsdienst gerne. Sein Appell lautet: Nicht meckern, sondern machen! Werde ver.di Mitglied! Nimm deine Rechte wahr! Bring dich ein! Nimm an Mitgliederbefragungen teil! Er selbst ist Notfallsanitäter in München und Mitglied bei ver.di, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. Bei ver.di engagiert Stefan sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen des bayerischen Landesfachbereichs Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft. Stefan beschäftigt sich vor allem mit Themen der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie mit Tarifverträgen. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat neben dem Manteltarifvertrag (MTV-BRK) weitere Tarifverträge, die unter anderem die Dienstplangestaltung, die Bezahlung, den Urlaubsanspruch und viele andere arbeitsrechtliche Themen regeln. Stefan saß schon für ver.di mit der Arbeitgeberseite am Verhandlungstisch und gewährt uns heute einen Einblick in seine Arbeit und Werdegang. Wie wird man Mitglied bei der Gewerkschaft ver.di? Wie wurde er Mitglied in der Tarifkommission und in der Verhandlungsgruppe? Warum sollten möglichst viele Kolleg:innen Mitglied einer Gewerkschaft sein, obwohl die Mitgliedschaft ein Prozent des regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes kostet? Wie entsteht ein Tarifvertrag? Was ist darin geregelt? Wie setzt ver.di sich bei Tarifverhandlungen durch? Warum ist das in Bayern gar nicht so einfach? Können und sollten die Beschäftigten im Rettungsdienst streiken? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch. Einige Fragen und Themen dieser Folge sind spezifisch für Bayern und oder das Bayerische Rote Kreuz. Dennoch lohnt sich die Folge für alle. Denn die Grundlagen der Gewerkschaftsarbeit und von Tarifverträgen sind außerhalb Bayerns dieselben.

Ep 50Kulturgutschutz [7GG50]
Was haben die Münchner Theatinerkirche und ein Handexemplare der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm in Hessen gemeinsam? Beides sind Kulturgüter. Was ein Kulturgut ist, klären wir in dieser Folge mit Susann Harder, die Präsidentin von Blue Shield Deutschland ist. Blue Shield setzt sich für den Schutz von Kulturgut vor den Auswirkungen von Kriegen, bewaffneten Konflikten und Katastrophen ein. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf ihren Verein und den internationalen Dachverband. Doch wer entscheidet eigentlich, was ein Kulturgut ist? Welche Objekte können überhaupt Kulturgut sein? Woran erkennt man Kulturgut? Wozu und wovor schützen wir Kulturgut? Wie funktioniert der Kulturgutschutz in Deutschland? Hat Blue Shield hierzulande überhaupt etwas zu tun? Und wenn ja, was? All das erfahrt in dieser Folge. Und natürlich klären wir auch, ob und was das mit dem Roten Kreuz zu tun hat.

Ep 49Schwesternschaften [7GG49]
Diesmal werfen wir einen Blick auf die Schwesternschaften. In Deutschland gibt es 31 davon und ihren Dachverband: Also den Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. Sie alle - sind einzelne, eingetragene Vereine und - Überraschung - Teil des Roten Kreuzes. In den Schwesternschaften organisieren sich Krankenschwestern und Angehörige anderer Pflege- und Gesundheitsberufe. Die Mitglieder wählen die Vorstandsvorsitzende des Vereins, die sogenannte Oberin. In der Schwesternschaft Berlin ist das seit 2012 Doreen Fuhr. Doreen hat Krankenschwester gelernt, Pflegemangement studiert und ist vor ca. 20 Jahren zufällig beim Roten Kreuz gelandet. Ihre Schwesternschaft hat fast 1.100 Mitglieder und ist alleinige Gesellschafterin der DRK Kliniken Berlin, die mehr als 3.500 Mitarbeiter:innen beschäftigen. Wir sprechen über die Geschichte, die Aufgaben, den Aufbau und die Organisation der Schwesternschaften. Und über Besonderheiten wie der sogenannten Gestellung oder dem Mutterhausprinzip. Doreen geht auch auf die berufsethischen Grundsätze der Schwesternschaften und ihren Bezug zu den sieben Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ein. Dann werfen wir einen kurzen Blick auf die Zusammenarbeit mit anderen Rotkreuz-Gliederungen, aber auch auf die rotkreuzinterne Konkurrenz v.a. im Pflegebereich und den Umgang damit. Abschließend reden wir über ihre Aufgaben, Rollen, Verantwortung und Alltag als Oberin und die Herausforderungen der Corona-Pandemie.

Ep 48Jugend(-arbeit) in der Pandemie [7GG48]
Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den weltweiten Ausbruch der Infektionskrankheit COVID-19 offiziell zu einer weltweiten Pandemie. Das ist zum Zeitpunkt der Aufnahme fast zwei Jahre her. Zwei Jahre, in denen viel passiert ist. Aber auch zwei Jahre, in denen so manches leider noch nicht passiert ist. Auf jeden Fall aber, zwei Jahre, in denen sich das Leben vieler Menschen gravierend verändert hat. Anfang Februar 2022 haben sich rund 100 Schülervertreter:innen gegen die Corona-Schulpolitik gewendet. Mit einem offenem Brief, einer Petition und unter dem Hashtag #WirWerdenLaut. Nicht verwunderlich: Denn eine der Gruppen, die während der Pandemie von Politik und Gesellschaft besonders im Stich gelassen wurde, ist die Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Höchste Zeit also, mit einigen von ihnen zu sprechen. Deshalb sind diesmal Kids und Verantwortliche aus dem Münchner Jugendrotkreuz zu Gast. In unserer Gesprächsrunde ging es darum, wie sich die Schule, der Alltag, die Freizeit und das ehrenamtliches Engagement der Kinder und Jugendlichen während der Pandemie verändert hat. Wir sprechen über Forderungen und Wünsche an die Verantwortlichen in der Politik und im Roten Kreuz. Wir arbeiten heraus, warum persönliche Begegnungen in der Jugendarbeit so wichtig sind. Und wir klären, ob und was die Jugendlichen der Pandemie Positives abgewinnen können. Wenn wir uns manchmal etwas nuschelig anhören, bitte nicht wundern: Wir haben während des gesamten Gesprächs Maske getragen. Das Gespräch haben wir Mitte Januar aufgezeichnet.

Ep 47Autonome Waffensysteme (AWS) [7GG47]
Anja Dahlmann ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet für das Berliner Büro des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH). Ehrenamtlich war sie lange im Jugendrotkreuz aktiv. Heute engagiert sie sich im Roten Kreuz im Kreisverband Berlin-Zentrum als Sanitäterin und Konventionsbeauftragte. In dieser Folge sprechen wir über Autonome Waffensysteme. Vereinfacht gesagt, erfassen und bekämpfen Autonome Waffensysteme Ziele ohne menschliches Eingreifen. Anja beschäftigt sich mit diesem Thema beruflich, denn sie verfolgt und begleitet den internationalen Gesprächsprozess zu autonomen Waffensystemen im Rahmen der Waffenkonvention der Vereinten Nationen. Auf der anderen Seite ist das ein Thema, das in den Bereich des Humanitären Völkerrechts fällt. Also die Bestimmungen, die im Fall von Krieg Menschen, Gebäude und die Umwelt vor den Kampfhandlungen schützen sollen. Wie ihr wisst - oder in der Folge Humanitäres Völkerrecht nachhören könnt - ist das Humanitäre Völkerrecht eng mit der Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verknüpft. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist Teil dieser Bewegung. Es hat unter anderem die Aufgabe, die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu überwachen sowie weiterzuentwickeln. Im Mai 2021 hat das IKRK ein Positionspapier zu autonomen Waffensystemen veröffentlicht, indem es die Regulierung solcher Systeme anmahnt.

Ep 46Joachim Merk (Satzungsausschuss) - #BRKLV [7GG46]
Joachim Merk ist Jurist und bringt seine Expertise seit ca. 1984 auch im Bayerischen Roten Kreuz ein. Wir sprechen ausführlich über sein ehrenamtliches Engagement und dabei auch über den Satzungsausschuss, dessen Vorsitzender er unter anderem ist. Auch die Rechtsform des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R) ist Thema. Natürlich gehen wir auch auf Vorteile und Nachteile gegenüber den anderen 18 Rotkreuz-Landesverbänden ein. Denn die sind, anders als das BRK, als e.V. organisiert. Anschließend klären wir, welchen Zusammenhang es zwischen Satzungsausschuss und BRK-Landesversammlung gibt, um dann auch über einzelne Anträge der bevorstehenden Landesversammlung im Detail zu sprechen. Joachim war mir über das Telefon zugeschaltet. Ich hoffe, dass die Tonqualität trotzdem so ist, dass ihr diesem Gespräch gerne lauscht.

Ep 45Angelika Schorer will BRK-Präsidentin werden - #BRKLV [7GG45]
Angelika Schorer will Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über sie, ihr Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Wie kam es dazu? Warum will sie Verantwortung im Roten Kreuz übernehmen? Wie lässt sich das angestrebte Amt mit anderen persönlichen Rollen vereinbaren? Was hat sie in der Amtszeit vor? Mit welchen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen müssen wir uns im BRK intensiver beschäftigen? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Gespräch. Wir sprechen über das BRK als Arbeitgeber, Reformbedarf bei der Verbandsfinanzierung oder -struktur, den Stellenwert von Transparenz und Partizipation für ehrenamtliches Engagement, den Stand der Digitalisierung und viele weitere Themen. Außerdem hören wir ihr Zwei-Minuten-Statement und klären die eingereichten Fragen von Hörer:innen.

Ep 44Dr. Holger Krems will BRK-Präsident werden - #BRKLV [7GG44]
Dr. Holger Krems will Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über ihn, sein Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Wie kam es dazu? Warum will er Verantwortung im Roten Kreuz übernehmen? Wie lässt sich das angestrebte Amt mit anderen persönlichen Rollen vereinbaren? Was hat er in der Amtszeit vor? Mit welchen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen müssen wir uns im BRK intensiver beschäftigen? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Gespräch. Wir sprechen über das BRK als Arbeitgeber, etwaigen Reformbedarf bei der Verbandsfinanzierung und -struktur, den Stellenwert von Transparenz und Partizipation für ehrenamtliches Engagement, den Stand der Digitalisierung und viele weitere Themen. Außerdem hören wir sein Zwei-Minuten-Statement und klären die eingereichten Fragen von Hörer:innen.

Ep 43Brigitte Meyer will BRK-Vizepräsidentin bleiben - #BRKLV [7GG43]
Brigitte Meyer will wieder Vizepräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über sie, ihr Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Wie kam es dazu? Warum will sie Verantwortung im Roten Kreuz übernehmen? Wie lässt sich das angestrebte Amt mit anderen persönlichen Rollen vereinbaren? Was hat sie in der Amtszeit vor? Mit welchen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen müssen wir uns im BRK intensiver beschäftigen? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Gespräch. Wir sprechen über das BRK als Arbeitgeber, etwaigen Reformbedarf bei der Verbandsfinanzierung und -struktur, den Stellenwert von Transparenz und Partizipation für ehrenamtliches Engagement, den Stand der Digitalisierung und viele weitere Themen. Außerdem hören wir ihr Zwei-Minuten-Statement und klären die eingereichten Fragen von Hörer:innen.

Ep 423 Jahre 7 Gute Gründe [7GG42]
Diese Folge ist eine besondere Folge. Zu einem besonderen Anlass, weil am 23. November 2018 die Nullnummer des Podcasts 7 Gute Gründe erschien und deswegen heute der 3. Jahrestag dieses schönen Projektes ist. Und in besonderer Konstellation, weil ich heute Gast in meinem eigenen Podcast bin. Gabriel Bücherl, den ihr schon aus ein paar anderen Episoden kennt, stellt mir Fragen zu den Anfängen von 7 Gute Gründe, über die Menschen und Themen im Podcast, über die Hintergründe der Produktion und welches Feedback und welche Reaktionen es auf das Projekt gibt. Es ging auch darum, was ich aus 7 Gute Gründe gelernt habe, was andere daraus lernen können und wie es mit dem Podcast und meinem Podcastlabel »insohr« weitergeht. Weil wir auch viel über das Podcasten an sich gesprochen haben, gibt es aber auch viele Bezüge zu anderen Podcasts, die mich beeinflusst haben. Das Gespräch ist ganz schön lang geworden, also nutzt gerne die Kapitelmarken, wenn euch nur einzelne Aspekte interessieren.

Ep 41Dr. Paul Wengert will BRK-Vizepräsident bleiben - #BRKLV [7GG41]
Dr. Paul Wengert will wieder Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über ihn, sein Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Wie kam es dazu? Warum will er Verantwortung im Roten Kreuz übernehmen? Wie lässt sich das angestrebte Amt mit anderen persönlichen Rollen vereinbaren? Was hat er in der Amtszeit vor? Mit welchen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen müssen wir uns im BRK intensiver beschäftigen? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Gespräch. Wir sprechen über das BRK als Arbeitgeber, etwaigen Reformbedarf bei der Verbandsfinanzierung und -struktur, den Stellenwert von Transparenz und Partizipation für ehrenamtliches Engagement, den Stand der Digitalisierung und viele weitere Themen. Außerdem hören wir sein Zwei-Minuten-Statement und klären die eingereichten Fragen von Hörer:innen.

Ep 40Andreas Krahl will BRK-Vizepräsident werden - #BRKLV [7GG40]
Andreas Krahl will Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über ihn, sein Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Wie kam es dazu? Warum will er Verantwortung im Roten Kreuz übernehmen? Wie lässt sich das angestrebte Amt mit anderen persönlichen Rollen vereinbaren? Was hat er in der Amtszeit vor? Mit welchen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen müssen wir uns im BRK intensiver beschäftigen? Diese und viele weitere Fragen klären wir in diesem Gespräch. Wir sprechen über das BRK als Arbeitgeber, etwaigen Reformbedarf bei der Verbandsfinanzierung und -struktur, den Stellenwert von Transparenz und Partizipation für ehrenamtliches Engagement, den Stand der Digitalisierung und viele weitere Themen. Außerdem hören wir sein Zwei-Minuten-Statement und klären die eingereichten Fragen von Hörer:innen.

Ep 39Theorie und Praxis - #BRKLV [7GG39]
Die heutige Folge erscheint am 4. November 2021, also genau einen Monat vor der nächsten Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes. Beim letzte Mal ging es um die Theorie der Landesversammlung. Heute verbinden wir das mit der Praxiserfahrung eines Delegierten. Im Februar letzten Jahres erschien im Podcast »7 Gute Gründe« die Episode »Bereitschaften, Gremienarbeit und Fortschritt«. Darin hat Christoph Kühnl unter anderem über seine praktischen Erfahrungen in und mit der Landesversammlung gesprochen. Außerdem ging es um seine Einschätzungen zu den verbandlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Das Gespräch ist heute noch aktuell. Deswegen hört ihr heute den Ausschnitt des Gesprächs, in dem es um die Landesversammlung geht. Ab der nächsten Folge spreche ich dann mit den Kandidat:innen. Bis zum 22. November können die Delegierten noch Wahlvorschläge einreichen. Wenn es bei den jetzigen Namen bleibt, geht es dann gleich mit den Folgen los. Ansonsten versuchen wir natürlich, die neuen auch noch vor das Mikrofon zu bekommen. Spätestens am 27. November, also eine Woche vor der Landesversammlung, sollen alle Gespräche mit den Kandidat:innen veröffentlicht sein.

Ep 38Landesversammlung - #BRKLV [7GG38]
Die heutige Folge ist etwas Besonderes. So eine Art Podcast im Podcast. Denn ab heute gibt es bis Ende November einige Sonderfolgen zu einem speziellen Thema. Die Sonderfolgen werden sowohl in den Podcast »7 Gute Gründe« eingebettet, als auch als eigener Podcast unter brklv.insohr.de erscheinen. Wenn euch das Thema interessiert, ladet euch die Folgen einfach runter. Wenn nicht, überspringt sie einfach und wartet auf den 23. November. Dann gibt es die nächste reguläre Folge von »7 Gute Gründe«. Ihr habt euch vermutlich schon gefragt wofür die Abkürzung »BRKLV« im Titel steht, oder? Das ist eine Abkürzung für die Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Das BRK ist einer von 19 Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Und um die Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes soll es eben nun gehen. Denn am 04. Dezember 2021 findet die 40. Landesversammlung des BRK mit Wahlen in München statt. Heute klären wir schon mal die grundlegenden Fragen: Was ist die BRK-Landesversammlung? Wie setzt sie sich zusammen? Wann und wie oft findet sie statt? Welche Aufgaben hat sie? Wo kann man das alles nachlesen? In den nächsten Episoden spreche ich dann mit den Kandidat:innen, die Präsident:in bzw. Vize-Präsident:in werden wollen.

Ep 37Flutkatastrophe [7GG37]
In dieser Folge geht es am Beispiel eines Hochwassereinsatzes in Bad Neuenahr-Ahrweiler um den Katastrophenschutz, die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen des Roten Kreuzes als Basis für größere Einsätze und um überregionale Hilfe bei Katastrophenfällen in Deutschland. Gemeinsam mit Jennifer Kohlhage und Julia Reinhardt sprechen Gabriel und ich über ihr Engagement in Schnelleinsatzgruppen für die Betreuung Unverletzter und für Information und Kommunikation. Sie schildern auch ihre Rollen, Aufgaben und Eindrücke bei einem mehrtägigen Einsatz anlässlich des Hochwassers in Rheinland-Pfalz Ende Juli 2021. Dort waren sie direkt nacheinander für das Bayerische Rote Kreuz in Bad Neuenahr-Ahrweiler, um Betroffene, Helfer*innen und Einsatzkräfte zu verpflegen und zu betreuen. Sie sprechen über Herausforderungen, Improvisation, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Einsatz und darüber, wie solche Einsätze vor- und nachbereitet werden. Triggerwarnung: In dieser Folge werden auch Eindrücke und Situationen aus dem Hochwasser-Einsatzgebiet geschildert, die als belastend und traumatisierend wahrgenommen werden können. Wenn ihr euch diesem Risiko nicht aussetzen möchtet, solltet ihr diese Folge lieber auslassen. Wenn eure Podcast-App Kapitelmarken unterstützt, könnt ihr alternativ auch die Abschnitte überspringen, die mit »TW« beginnen.

Ep 36Babysitting [7GG36]
Wer Rotes Kreuz hört denkt sicher nicht sofort an Babysitting. Dabei gehört die Babysitterausbildung schon länger zum Rotkreuz-Portfolio. In Frankfurt am Main veranstaltet das Jugendrotkreuz sogar mehrere Kurse pro Jahr. Jugendliche werden innerhalb von drei Tagen auf diesen verantwortungsvollen Nebenjob vorbereitet. Im Kurs geht es unter anderem um die Entwicklung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern. Aber auch um Familienkonstellationen, Erste Hilfe am Kind, typische Kinderkrankheiten sowie gesunde Ernährung. Andrea Hartenfeller bildet selbst Babysitter aus und erklärt in dieser Folge auch, was mit dem Begriff Spielepädagogik gemeint ist und wie der praktische Teil der Ausbildung abläuft. Außerdem sprechen wir über die Unterstützung nach dem Lehrgang, die Jobsuche, Vorstellungsgespräche, faire Bezahlung, Steuer- und Arbeitsrecht. Und darüber, warum es sich auch für andere Gliederungen im Roten Kreuz lohnen könnte, in die Babysitterausbildung einzusteigen.

Ep 35Compliance im Deutschen Roten Kreuz [7GG35]
In dieser Folge geht es um Compliance, also Regeltreue von Organisationen. Was das bedeutet und was das Deutsche Rote Kreuz (DRK) darunter versteht bespreche ich mit Nora Hausin. Sie Leiterin für Compliance und Verbandsentwicklung im DRK-Generalsekretariat. Ihr kennt sie wahrscheinlich noch aus der letzten Folge zur DRK-Strategie 2030. Zu Beginn hangeln wir uns an Beispielen entlang, um den abstrakten Begriff etwas verständlicher zu machen. Anschließend werfen wir einen Blick auf die internen und externen Regeln, die für das DRK und seine Mitgliedsverbände gelten. Wo es Regeln gibt, gibt es auch Verstöße. Deswegen dreht sich das Gespräch dann auch um den Umgang mit Verstößen, Meldewege, mögliche Unterschiede zwischen Haupt- und Ehrenamt, Hinweisgeber:innen und die Durchsetzbarkeit von Regeln im Allgemeinen. Auch die Integritätsrichtlinie und Ombudsstelle des DRK dürfen nicht fehlen. Abschließend sprechen wir noch über ihre bisherigen Erfahrungen und die Verbreitung von Compliance im gesamten Verband.

Ep 34DRK-Strategie 2030 [7GG34]
Bis Ende 2021 läuft noch die sogenannte »DRK-Strategie 2030« des Deutschen Roten Kreuzes. Sie soll »für die nächsten 10 Jahre Orientierung geben, inhaltliche sowie organisatorische Leitplanken für den Gesamtverband setzen und die Weichen für die zukünftige Entwicklung des DRK stellen, um auf die Bedürfnisse und die sich ändernden Anforderungen rechtzeitig reagieren zu können.« So heißt es zumindest auf der Webseite des DRK. Mit Viet-Chi Pham und Nora Hausin vom Generalsekretariat in Berlin spreche ich ausführlich über den Strategieprozess, seine Entstehung, seine Phasen, seine Ziele, deren Messbarkeit und Zwischenergebnisse. Wir klären den aktuellen Stand und wie es weiter geht. Außerdem reden wir über die Beteiligung und Wahrnehmung von Ehrenamtlichen und Mitarbeiter:innen und welche Herausforderungen und Veränderungen Corona mit sich brachte.

Ep 33Roter Kreis – Rotkreuz-Wissen [7GG33]
»Es ist egal, wie lange man dabei ist. Wirklich wichtig ist, was die Leute tun und welche Wirkung es hat.«, sagt einer, der selbst seit 30 Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz aktiv ist: Franz Philippe Bachmann kam über den Wehrersatzdienst zum Roten Kreuz und ist geblieben. Wegen der Menschen, wegen der Aufgaben aber auch wegen der Rotkreuz-Grundsätze. In der Zeit hat er viele Aufgaben, Angebote und Formate ausprobiert, aber auch selbst neue entwickelt. In Frankfurt am Main ist er aktuell Kreisleiter des Jugendrotkreuzes und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche. Außerdem betreibt er die Fachenzyklopädie Roter Kreis, die - Überraschung - ein Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist. Einen ganz kleinen Teil konntet ihr bereits in den vorangegangenen Podcastfolgen hören. Denn in der Rubrik »Rotkreuzereignis des Monats« lese ich immer wieder Jahrestage aus seinem Werk vor. Obwohl das schon genug Themen für mehr als eine Folge wären, gehen wir auch noch weiteren Fragen nach: Welche Unterschiede gibt es zwischen Rotem Kreuz und anderen Hilfsorganisationen? Darf man den eigenen Verein kritisieren und wenn ja, wie? Sollte es eine Ethikkommission im Roten Kreuz geben? Und wie können Ehrenamtliche eigentlich ihren eigenen Verband mitgestalten?

Ep 32DRK-Krankentransport 1943 - 1945 [7GG32]
In der Januarfolge haben wir uns bereits einmal mit der Rolle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Dritten Reich beschäftigt. Damals standen die sogenannten Rotkreuzgemeinschaften im Fokus, in denen sich heute der überwiegende Teil der Ehrenamtlichen organisiert. Diesmal sprechen wir mit Dr. Clemens Hellenschmidt. Er ist nicht nur Arzt, sondern auch Historiker und Rotkreuzler. Das Thema seiner Doktorarbeit lautet: »Der DRK-Krankentransport 1943 - 1945, Vorgeschichte, Entstehung, Organisation und Auswirkungen bis in die Gegenwart«. Im Gespräch erzählt er von seinem ehrenamtlichen Engagement, warum er dieses Thema ausgewählt hat und wie er an Informationen und Quellen gekommen ist. Dann werfen wir einen Blick auf den »Erlaß des Führers über die Vereinheitlichung des Krankentransports« vom 30. November 1942, der den Krankentransport im Deutschen Reich grundlegend veränderte. Wie kam es dazu? Wie war der Krankentransport und das Rote Kreuz vorher organisiert? Gab es Widerstand gegen den Erlass innerhalb oder außerhalb des Roten Kreuzes? Welche Folgen hatte der Erlass damals? Ist der Erlass die Ursache für die heutige Dominanz des Roten Kreuzes in Österreich und Bayern? Wie schaut es im Rest von Deutschland aus? Außerdem wollten wir von ihm wissen, ob seine Forschung seine Sicht auf das Rote Kreuz verändert hat und wie präsent das Thema in der internen Bildungsarbeit ist.

Ep 31Du hast die Wahl! [7GG31]
Im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) wird alle vier Jahre gewählt. So auch in diesem Jahr 2021. Auf allen Verbandsebenen kandidieren zahlreiche Ehrenamtliche für verschiedenste Ämter. Egal ob Gruppenleiter:innen, Kreisbereitschaftsleiter:innen, Vorstandsmitglieder oder Präsident:innen, sie alle stellen sich zur Wahl und sind bereit Verantwortung für das Rote Kreuz zu übernehmen. Diesmal ist Werner Heim zu Gast. Er ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich im Roten Kreuz aktiv. Erst im Jugendrotkreuz und dann in den Bereitschaften. Als Jurist und ehrenamtlicher Landesbereitschaftsjustiziar kennt er sich mit unserer Satzung, der darin enthaltenen Wahlordnung und auch der Ordnung der Bereitschaften sehr gut aus. Nicht nur deswegen ist er ein idealer Gesprächspartner für die heutige Folge. Nach einem kurzen persönlichen Block, hält er ein Plädoyer für Wahlen und nennt gute Gründe dafür, nicht nur zu wählen, sondern auch zu kandidieren. Wir klären, ob Wahlen ausreichen oder es nicht mehr Möglichkeiten der Partizipation bräuchte. Natürlich sprechen wir über den kompletten Ablauf einer Wahl, von der Bildung eines Wahlvorbereitungsausschusses über die Kandidatur, die verschiedenen Möglichkeiten der Stimmabgabe bis zur Anfechtung einer Wahl. Manchmal driften wir in Details ab und es wird etwas nerdig. Zum Beispiel wenn wir die verschiedenen Rechtsformen im Deutschen Roten Kreuz beleuchten und dabei die Unterschiede zwischen eingetragenen Vereinen und einer Körperschaft des öffentlichen Rechts am Beispiel der Rechte eines Mitglieds in der Mitgliederversammlung auf Kreisebene beleuchten. Aber wir haben ja Zeit und ihr die Möglichkeit eine Pause zu machen, vorzuspulen oder ins nächste Kapitel zu wechseln. Deshalb sprechen wir auch noch über Fortbildungen, (hauptamtliche) Unterstützung und Anerkennung für die Gewählten und darüber, wie zeitintensiv so ein Amt sein kann. Wir diskutieren kurz über Politiker:innen, die für leitende Rollen im Roten Kreuz kandidieren und ob das mit den Rotkreuz-Grundsätzen kollidiert. Zum Schluss lernen wir noch etwas über seine persönlichen Erfahrungen mit Wahlen im Roten Kreuz und über die Flexibilität der Wahlordnung in Pandemiezeiten.

Ep 30Netzwerke, Methoden und Innovationen [7GG30]
Annabelle Behnke hat Bildungs- und Erziehungswissenschaften studiert und ist seit Herbst 2017 hauptberuflich beim Landesverband Hamburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beschäftigt. Erst als Landesreferentin des Jugendrotkreuzes, seit 2020 als Landesreferentin Katastrophenschutz und stellvertretende Katastrophenschutzbeauftragte. Ehrenamtlich ist sie bei der Wasserwacht Eimsbüttel aktiv. Mit ihr sprechen wir über ihre Arbeit damals beim Jugendrotkreuz und heute im Katastrophenschutz. Wir werfen einen Blick auf ihr ehrenamtliches Engagement und darauf, wie viel Rotes Kreuz ins Leben passt. Wir diskutieren die Abgrenzung von Beruf und Privatleben in sozialen Netzwerken und über Chancen von realen Netzwerken in großen Organisationen am Beispiel der »social innovation community [sic]« im Deutschen Roten Kreuz. Dabei geht es auch um Innovationen und die Rolle von modernen und kreativen Methoden für erfolgreiche Rotkreuzarbeit. Außerdem erfahren wir, warum sie unbedingt beim Roten Kreuz arbeiten wollte.

Ep 29Gleichgeschaltet: Rotkreuzgemeinschaften im NS-Staat [7GG29]
Am 25. Januar 1921 wurde das Deutsche Rote Kreuz als Dachorganisation gegründet und wird damit heuer 100 Jahre alt. Davor gab es mit dem Württembergischen Sanitätsverein bereits seit 1863 einen Vorläufer als Nationale Gesellschaft auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland. In der heutigen Folge werfen wir einen Blick einen Teil der langen und bewegten Geschichte: Die Zeit des Nationalsozialismus. Was war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in den 1920ern und Anfang der 1930er für eine Organisation? Welche Rolle hatte das Rote Kreuz während der Zeit des Nationalsozialismus? Wie sehr war das Rote Kreuz mit dem NS-Staat verflochten? Gab es in der Organisation Widerstand gegen seine Gleichschaltung? Wie weit waren Rassismus und Antisemitismus im Roten Kreuz verbreitet? War das DRK an den nationalsozialistischen Krankenmorden und am Holocaust beteiligt? War das Deutsche Rote Kreuz eine NS-Organisation? Diesen und vielen weiteren Fragen gehe ich mit meinem Gast Dr. Peter Poguntke nach. Er ist Jounalist, Historiker, Rotkreuzler und veröffentlichte 2010 seine Doktorarbeit »Gleichgeschaltet – Rotkreuzgemeinschaften im NS-Staat«. Wir sprechen außerdem über die Thementagung »Medizin und Gewissen« vom 16. Januar 2021 mit dem Thema »Das Deutsche Rote Kreuz im Spannungsfeld zwischen humanitärem Anspruch und Realität 1914–1945.«

Ep 28Ehrenamtliche Presse- und Medienarbeit [7GG28]
Diesmal spreche ich mit Björn Bores von den Münchner Bereitschaften. Er ist dort unter anderem ehrenamtlicher Leiter des Arbeitskreises Presse- und Medienarbeit. Dieser Arbeitskreis versorgt die Bereitschaften im Stadtgebiet und im Landkreis München mit Ausstattung für Messestände, Werbeartikeln für Veranstaltungen und selbst hergestellten Druckerzeugnissen wie Flyern oder Plakaten. Außerdem betreibt der Arbeitskreis einen E-Mail-Service, eine Plattform zur Zusammenarbeit über das Internet und ein Content-Management-System, mit dem die einzelnen Bereitschaften ihren Internetauftritt erstellen und bearbeiten können, ohne Programmier- oder Webdesignkenntnisse haben zu müssen. Die technischen Angebote gehen zurück auf die Anfänge des Arbeitskreises, der damals noch Arbeitskreis Internet hieß und dessen Gründungsmitglied Björn war. In dieser Folge sprechen wir über die Entstehung und Entwicklung des Arbeitskreises Presse- und Medienarbeit, Pionierarbeit und Hindernisse, Modems und Internet sowie über Öffentlichkeitsarbeit. Natürlich klären wir auch, warum und wie Presse- und Medienarbeit ehrenamtlich geleistet werden kann und muss. Und wir hören was Björn in über 25 Jahren Engagement erlebt und gelernt hat.

Ep 27Rettungshundestaffel [7GG27]
Christine Schuster ist Leiterin der Rettungshundestaffel (RHS) im niederbayerischen Kreisverband Kelheim. Wir sprechen über die Aufgaben einer RHS, die verschiedenen Einsatzbereiche, die umfangreiche und zeitintensive Ausbildung sowie die Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Außerdem reden wir über das Wetter, typische Einsätze, Gefahren, physische und psychische Belastungen und natürlich auch über Christines Weg zum Roten Kreuz. Wir klären auch, ob man für diese ehrenamtliche Tätigkeit einen Hund vom Roten Kreuz gestellt bekommt und welche Hunde für diese Tätigkeit nicht in Frage kommen.

Ep 26Soziale Innovationen [7GG26]
Hannes Jähnert war bis Mitte 2020 im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beschäftigt. Zuletzt als Referent für Soziale Innovation und Digitalisierung. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie er zum Roten Kreuz gefunden hat, wie modern und innovativ das Rote Kreuz heute ist, was er und seine Kolleg:innen dazu beigetragen haben, wie sich lokale Ideen im gesamten Verband ausbreiten lassen und welche Rolle die sozialen Medien dabei für ihn, aber auch für das Rote Kreuz, spielen. Außerdem sprechen wir über seinen größten Erfolg beim DRK und wie es jetzt nach seinem Weggang mit seinen Aufgaben weitergeht. Am Schluss erzählt er von seiner neuen Aufgabe als Vorstandsreferent bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Dabei geht er auch auf das Förderprogramm »Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona.« ein, das unter anderem gemeinnützigen Vereine, Organisationen sowie Kommunen finanziell unterstützt.

Ep 25Cross Media Day 2020 [7GG25]
Der Cross Media Day (CMD) findet heuer am 21. November 2020 statt. Am Vorabend geht es mit einem virtuellen Treffen zum Kennenlernen, Eingewöhnen und mit ersten Infos los. Auch der CMD findet heuer wegen der Coronavirus-Pandemie virtuell statt. Wie das gelingen kann, was der CMD überhaupt ist, wie man teilnehmen kann, wie der Stand der Organisation ist und vieles mehr, bespreche ich erst mit Marc Groß, Landesgeschäftsführer im Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Roten Kreuzes, dann mit Julia Hold vom Österreichischen Roten Kreuz und Lukas Findeisen (ebenfalls aus dem Landesverband Baden-Württemberg)

Ep 24Das Ende der Straflosigkeit: der Internationale Strafgerichtshof und das Streben nach internationaler Gerechtigkeit [7GG24]
Im Podcast »7 Gute Gründe« haben wir bereits mehrfach und aus verschiedenen Perspektiven über »Humanitäres Völkerrecht« (HVR) gesprochen. Eine große Herausforderung unserer Zeit ist die Frage nach der Durchsetzbarkeit der Regeln des Humanitären Völkerrechts. Um das zu erkennen, muss man nur die Nachrichten verfolgen. Heute werfen wir einen Blick auf den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), der seit dem 1. Juli 2002 seiner Tätigkeit nachgeht und ein Mechanismus zur Durchsetzung des Humanitären Völkerrechts darstellt. Ihr hört den Vortrag »Das Ende der Straflosigkeit: der Internationale Strafgerichtshof und das Streben nach internationaler Gerechtigkeit« von Prof. Dr. Kerstin von der Decken. Sie ist Professorin für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. In ihrem Vortrag geht sie unter anderem den Fragen nach: Was ist der Internationale Strafgerichtshof, was ist eigentlich (internationale) Gerechtigkeit und kann der Internationale Strafgerichtshof zur internationalen Gerechtigkeit beitragen? Die Urheberrechte für den Vortrag und Mitschnitt liegen bei der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die mir freundlicherweise die Veröffentlichung an dieser Stelle erlaubt hat. Dafür vielen Dank und euch nun viel Spaß bei dieser Folge.

Ep 23Juniorhessenrat [7GG23]
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird in Hessen groß geschrieben. Der deutschlandweit einzigartige Juniorhessenrat gibt den Kids eine starke Stimme im Roten Kreuz. Auf Landesebene, aber auch darüber hinaus. Aus jedem hessischen Kreisverband kann ein:e Vertreter:in im Alter von 6–12 Jahren und ein:e im Alter von 13–18 Jahren entsendet werden. Wir sprechen mit den Vorsitzenden des Juniorhessenrats und Annika aus der Landesleitung unter anderem darüber, was der Rat für Aufgaben hat, seit wann es ihn gibt, wie er sich zusammensetzt, was er bisher erreicht hat, ob und wie man Kindern Verantwortung übergeben kann, soll oder sogar muss. Außerdem stellen wir die ketzerische Frage, warum ein Jugendverband für mehr Jugendbeteiligung extra ein weiteres Gremium braucht. Und natürlich sprechen wir auch kurz darüber, wie die Corona-Pandemie das Ehrenamt und die Zusammenarbeit im Hessischen Roten Kreuz beeinflusst.

Ep 22Weltrotkreuz- und Weltrothalbmontag 2020 [7GG22]
Am 08. Mai 2020 war der internationale Weltrotkreuz- und Weltrothalbmondtag. Normalerweise finden an diesem Tag weltweit Aktionen statt. Auch hierzulande wird sonst vielerorts ehrenamtliches und hauptberufliches Engagement besonders sichtbar gemacht. Dieses Jahr war durch die Coronavirus-Pandemie fast alles anders und viele Veranstaltungen konnten nicht stattfinden. Als kleiner Ersatz fand am Freitag, den 08. Mai 2020, die erste Livesendung von »7 Gute Gründe« statt. Die Hörer:innen waren herzlich eingeladen, nicht live nur zuzuhören, sondern auch anzurufen und mit mir in der Sendung zu sprechen und zu diskutieren. Wir beschäftigten uns unter anderem mit folgenden Fragen: Was treibt euch gerade um? Wie hat sich euer Alltag in der Familie, im Beruf und im Ehrenamt verändert? Welche Aufgaben könnt ihr derzeit im Roten Kreuz nicht wahrnehmen? Gibt es Aufgaben, die neu dazugekommen? Sieben Hörer:innen haben sich getraut und angerufen. Es ging unter anderem um digitale Innovationen, das 100-jährige Jubiläum der Bergwacht Bayern, die Corona Kids, den Umgang des Jugendrotkreuzes mit der Situation, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit, das Wahljahr 2021 im Bayerischen Roten Kreuz, Verantwortung und natürlich um den internationalen Weltrotkreuz- und Weltrothalbmontag.

Ep 21Ankündigung zum internationalen Weltrotkreuz- und Weltrothalbmontag am 08. Mai 2020 [7GG21]
Am 08. Mai 2020 ist der internationale Weltrotkreuz- und Weltrothalbmondtag. Normalerweise finden an diesem Tag weltweit Aktionen statt. Auch hierzulande wird sonst vielerorts ehrenamtliches und hauptberufliches Engagement besonders sichtbar gemacht. Dieses Jahr ist durch die Coronavirus-Pandemie fast alles anders und viele Veranstaltungen können nicht stattfinden. Deswegen wage ich ein Experiment: Am kommenden Freitag, den 08. Mai 2020, gibt es die erste Livesendung von »7 Gute Gründe«. Und ihr seid herzlich eingeladen, nicht live nur zuzuhören, sondern auch anzurufen und mit mir in der Sendung zu sprechen und zu diskutieren. Was treibt euch gerade um? Wie hat sich euer Alltag in der Familie, im Beruf und im Ehrenamt verändert? Welche Aufgaben könnt ihr derzeit im Roten Kreuz nicht wahrnehmen? Gibt es Aufgaben, die neu dazugekommen? Das und viel mehr möchte ich von euch wissen. Ihr könnt mir aber auch Fragen zum Podcast und Roten Kreuz stellen. Ich werde nach bestem Wissen und Gewissen antworten. Wer nicht anrufen kann oder mag, kann sich gerne auch über ein Webchat einbringen.

Ep 20Internationale Konferenz [7GG20]
Die Internationale Konferenz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung trägt zur Einhaltung und zur Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts und anderer internationaler Abkommen von besonderem Interesse für die Bewegung bei. Vom 9. bis 12. Dezember 2019 fand die 33. Internationale Konferenz unter dem Motto »Act today, shape tomorrow« statt. Vertreter:innen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung kamen dort mit denen der Vertragsstaaten der Genfer Abkommen zusammen. In der Delegation des Deutschen Roten Kreuzes war Dr. Katja Schöberl dabei. Sie arbeitet im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ist dort im Team »Internationales Recht und internationale politische Beziehungen« Referentin für internationales Recht und internationale Gremien. Mit ihr spreche ich am Telefon nicht nur über die Konferenz im Allgemeinen und die 33. Ausgabe im Speziellen, sondern auch über aktuellen Herausforderungen im Humanitären Völkerrecht, die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes, die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und ihre Begeisterung für das Rechtsgebiet.

Ep 19Auf einmal mittendrin [7GG19]
Wir springen diesmal fast 40 Jahre in die Vergangenheit. Zum 26. September 1980. Herbert Strobel ist zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre alt und seit rund einem Jahr ehrenamtlich in der Bereitschaft Deisenhofen (Kreisverband München) aktiv. Er hat die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich abgeschlossen und fährt an diesem Tag als Praktikant mit zwei Kollegen Rettungsdienst. Sie sind auf der Wache Grünwald (bei München) stationiert. Die Schicht ist zur Hälfte vorbei, als sie sich eine Brotzeit holen. Doch zum Essen kommen sie erst einmal nicht. Um 22:19 Uhr explodierte in einem Papierkorb nahe des Haupteingangs des Oktoberfestes eine Bombe. Alle verfügbaren Kräfte werden darauf hin zu diesem Einsatz geschickt. Beim »Speakers’ Corner« erzählt der heute 61. Jährige von diesem - zum Glück - außergewöhnlichen Einsatz. Das »Speakers’ Corner« ist eine Veranstaltung, die im Rahmen des Willkommenstages des Münchner Roten Kreuzes letzten Herbst stattfand. Am Willkommenstag werden die neuen ehrenamtlichen, nebenamtlichen und hauptamtlichen Kolleg:innen des Münchner Roten Kreuzes begrüßt und die verschiedenen Bereiche des Kreisverbands vorgestellt. Herbert schildert wie die Rettungsdienst-Schicht bis dahin verlaufen ist, was dann passiert ist, welche Aufgaben er und sein Team übernommen haben, wie er als junger Sanitäter mit der Situation zurecht kam und wie er und seine Kollegen danach mit dem Erlebten umgegangen sind.

Ep 18Bereitschaften, Gremienarbeit und Fortschritt [7GG18]
Seit 2017 ist Christoph Kühnl, 24 Jahre jung, 1. Stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter im Kreisverband Kelheim (Niederbayern). Wir sprechen über die Rotkreuz-Gemeinschaft »Bereitschaften«, ihre Aufgaben und Fachdienste, Christophs Engagement als Delegierter zur Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und seine Einschätzungen zu den verbandlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Wir diskutieren, was sich im Roten Kreuz ändern sollte und streifen dabei auch die Strategie 2030 der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und Themen wie Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt sowie digitaler Transformation. Und er verrät uns, welche Bedeutung die 7 Rotkreuz-Grundsätze für ihn und seine ehrenamtliche Arbeit haben.

Ep 17Ausbildung mit Virtueller Realität (VR) [7GG17]
Bei der Ausbildung ehrenamtlicher Rettungssanitäter*innen geht das Rote Kreuz neue Wege. Der Kreisverband Herford-Stadt leistet Pionierarbeit indem er auf Virtuelle Realität (VR) setzt. Dabei werden virtuelle Fallbeispiele und Welten erschaffen, die die Teilnehmer:innen mit einer Spezialbrille und einem Steuergerät betreten können. Mit Thomas Pilz spreche ich darüber, wie es zu diesem Projekt kam, wie viele und welche Partner daran beteiligt sind, wie das Projekt finanziert wird, warum es diese Art der Ausbildung braucht, wie genau diese virtuellen Welten entstehen, wer das nutzen kann und wie es mit dem Projekt weiter geht.

Ep 16Klarer Kompass für ehrenamtliches Management [7GG16]
Mit 8 Jahren ist Madita Lang in die Wasserwacht Marktoberdorf (Bayern/Schwaben/Ostallgäu) eingetreten und dort bis heute unter anderem als Jugendleiterin und Ausbilderin tätig. Seit 2017 ist die 25-Jährige stellvertretende Vorsitzende der Wasserwacht Bayern. Im Gespräch geht es um ihren bisherigen Weg im Roten Kreuz, die Aufgaben der Wasserwacht, Umwelt- und Naturschutz, ihre Arbeit auf Landesebene und vor allem um das Projekt »Wasserwacht-Informations- und Steuerungssystem« (WISS), das sie als ehrenamtliche Projektleiterin begleitet hat. WISS ist ein System, das mit Daten aus verschiedenen Systemen gespeist wird und diese als Kennzahlen übersichtlich darstellt (z.B. Anzahl Mitglieder, Altersverteilung, Einsatzzahlen). Es soll den Leitungsgremien von der Orts- bis zur Landesebene eine umfassende strategische Steuerung ermöglichen. Wie kam es zu dem Projekt? Wie ist die Projektgruppe vorgegangen? Wie haben sie die unterschiedlichen Bedarfe in der Wasserwacht unter einen Hut bekommen? Wie nimmt man die Mitglieder und Beteiligten mit? Welche Probleme und Reaktionen gab es? Wie war die Zusammenarbeit mit Hauptamt und externen Partnern? Wie geht es jetzt weiter? War das Projekt erfolgreich? Lässt es sich auf andere Bereiche im Roten Kreuz erweitern? Was sind die nächsten Aufgaben, Ideen und Projekte? Neben diesen und vielen weiteren Fragen verrät sie auch, wie viel Zeit ihr Ehrenamt in Anspruch nimmt und warum sie sich überhaupt getraut hat, für die Landesleitung zu kandidieren.