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Zukunft KMU to go: Warum die Staplerauslastung zu niedrig ist – und wie ein SLS hilft!
Episode 150

Zukunft KMU to go: Warum die Staplerauslastung zu niedrig ist – und wie ein SLS hilft!

Zukunft KMU to go #28 | Industrie 4.0 Der Expertentalk für den Mittelstand

Zukunft KMU – Der Podcast für digitale Transformation

March 10, 202610m 20s

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Show Notes

Zukunft KMU to go #28 | Industrie 4.0 Der Expertentalk für den Mittelstand

Viele Unternehmen nutzen täglich mehrere Gabelstapler in Lager und Produktion. Trotzdem wird das Potenzial der Staplerflotte oft nicht vollständig ausgeschöpft. 📘 Kostenloses Whitepaper: https://l-mobile.com/dokument/whitepaper-5-gruende-fuer-die-einfuehrung-eines-staplerleitsystems/ 5 Gründe für die Einführung eines Staplerleitsystems 👉 Jetzt herunterladen

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Leerfahrten, lange Suchzeiten nach Material und mangelnde Transparenz über Lagerbestände gehören in vielen Betrieben zum Alltag. In dieser Folge von Zukunft KMU To Go zeigen wir, wie Unternehmen ihre Staplerverwaltung optimieren und ihre Staplerauslastung nachhaltig verbessern können.

Dabei erklären wir Schritt für Schritt, wie ein Staplerleitsystem (SLS) aufgebaut wird und welchen konkreten Nutzen es für Lagerlogistik und Produktion bietet.

👉 Typische Probleme ohne Staplerleitsystem

In vielen Lagern entstehen ineffiziente Abläufe durch fehlende Systemintegration und Medienbrüche.

Häufige Herausforderungen sind:

  • unnötige Leerfahrten der Stapler
  • lange Suchzeiten nach Paletten oder Materialien
  • fehlende Transparenz über Lagerbestände
  • papierbasierte Prozesse und manuelle Buchungen
  • fehlende Verbindung zwischen Staplern und ERP-System

In ERP-Systemen wie Microsoft Dynamics, SAP, proALPHA, Infor oder Sage werden zwar Bestände geführt – doch der tatsächliche Materialfluss im Lager bleibt oft intransparent.

Der Grund: Lagerbewegungen werden häufig über Papierlisten oder manuelle Rückmeldungen dokumentiert. Dadurch entstehen Fehler, Verzögerungen und zusätzliche Abstimmungsaufwände.

👉 Hohe Suchzeiten auf großen Lagerflächen

Besonders auf weitläufigen Geländen mit mehreren Hallen oder Outdoor-Lagerflächen wird das Problem schnell sichtbar.

Staplerfahrer müssen:

  • große Lagerflächen durchsuchen
  • Materialien auf Freiflächen finden
  • Aufträge ohne klare Priorisierung bearbeiten

Gerade auf Arealen von 10 bis 50 Hektar können fehlende Informationen über Lagerorte zu enormen Zeitverlusten führen.

👉 Die Lösung: Ein Staplerleitsystem

Ein Staplerleitsystem (SLS) steuert den Einsatz von Flurförderfahrzeugen digital.

Die wichtigsten Funktionen eines Staplerleitsystems:

  • Optimierung der Transportaufträge
  • automatische Priorisierung von Aufträgen
  • digitale Navigation zu Lagerplätzen
  • direkte Verbindung zum ERP- oder LVS-System
  • transparente Bestands- und Lagerinformationen

Staplerfahrer erhalten ihre Aufträge über ein Terminal direkt am Stapler, das mit dem ERP-System verbunden ist. Dadurch werden Transportwege optimiert und unnötige Leerfahrten vermieden.

👉 In 3 Stufen zum Staplerleitsystem

Die Einführung eines Staplerleitsystems erfolgt meist schrittweise: Stufe 1 – Grundlagen schaffen Integration der Stapler in bestehende ERP- oder Lagerprozesse.

Stufe 2 – Prozesse optimieren Automatisierte Auftragssteuerung und optimierte Transportwege.

Stufe 3 – Erweiterte Technologien nutzen Integration von RFID, Ortungssystemen oder Echtzeit-Lokalisierung.

Durch diesen stufenweisen Ansatz können Unternehmen ihre Prozesse kontinuierlich verbessern und Mitarbeitende aktiv in die Veränderung einbinden.

👉 Warum sich ein Staplerleitsystem wirtschaftlich lohnt

Bereits ab drei Staplern im Einsatz kann ein Staplerleitsystem wirtschaftlich sinnvoll sein.

In großen Unternehmen mit:

  • 20 oder mehr Staplern
  • 30 bis 150 LKW-Verladungen pro Tag
  • großen Lagerflächen
  • ist das Optimierungspotenzial besonders hoch.

Wenn durch optimierte Prozesse beispielsweise 3 von 15 Staplern eingespart werden können, entstehen erhebliche Kostenvorteile.

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