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Unmögliches denken – Poesie und Visionen: Der Schriftsteller Arthur C. Clarke

Unmögliches denken – Poesie und Visionen: Der Schriftsteller Arthur C. Clarke

WDR 3 Kulturfeature · Rainer Praetorius

November 7, 202554m 14s

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Show Notes

Arthur C. Clarke war einer der größten Science-Fiction-Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er nahm vorweg, was heute Selbstverständlichkeit ist – und doch an Rätselhaftigkeit nicht eingebüßt hat.



Schon 1945 veröffentlichte der britischer Buchautor und Physiker Sir Arthur C. Clarke (1917-2008) in einer Fachzeitschrift einen Artikel, der detailliert die Möglichkeit einer weltumspannenden Kommunikation mit Hilfe von nur drei im geostationäre Orbit verteilten Satelliten beschrieb. Keine zwanzig Jahre später beförderte eine Thor-Delta-Rakete den amerikanischen Satelliten „Syncom 3“ auf eine geostationären Umlaufbahn. Von dort übertrug der Trabant aktuelle Fernsehbilder von den Olympischen Spielen in Japan in die USA. Weitere zehn Jahre später entwarf Clarke mit dem Internet ein Kommunikationssytem, das heute unseren Alltag beherrscht. Mit Regisseur Stanley Kubrick arbeitete Clark vier Jahre an "2001: Odyssee im Weltraum“, einem filmischen Meilenstein. Er formuliert auf eigene Weise, was der Schriftsteller als "Clarkesches Gesetz“ festgehalten hat: "Jede hinreichend weit entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

Ein Feature von Rainer Praetorius. Produktion: WDR 2022

Topics

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