
WDR 3 Kulturfeature
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Einfach nicht aufhören – Über Péter Nádas
Reise ins Vaterland: "Regen für die Toten"
Die phantastischen Konstruktionen des Stanislaw Lem
Los Rebeldes! Die kubanische Revolution aus dem Hörspielstudio
Zum Raum wird hier die Zeit – 150 Jahre Bayreuther Festspiele
Die ewige Miss Marple – Das bizarre Leben der Margret Rutherford
Mit Worten die Gespenster bannen – Das literarische Labyrinth des Antonio Lobo Antunes
Einzelne Menschen lernen, die Menschheit nicht – Der Holocaust-Überlebende Leslie Baruch Brent
Einmal muss das Fest ja kommen. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze
Maria und die schweren Jungs von Warschau
Der Klang der Vielfalt – Ein Trans-Chor findet seine Stimmen
Die Pianistin Martha Argerich – Königin des Klaviers
H.W. Henze: Gepflasterte Wege eines Komponisten
Jōhatsu in Japan – Wenn Menschen verdunsten
Die neue Welt der alten Klänge: Die Kuijken-Brüder
Hommage à György Kurtág
Ausweitung der Kunstzone – Vom Glück, Editionen zu besitzen
Klassik exklusiv – Inklusion in der Musikszene
Es war Frieden. Was würden wir daraus machen?
"Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!" – Mit den Peanuts die Welt sehen
"Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!" – Mit den Peanuts die Welt sehen
Hört das nie auf? Lebenslanges Üben
Harper Lee, Truman Capote und der amerikanische Süden
Antigone im Amazonas – Milo Rau und das Ungeheuer Mensch

Kein Leben wie im Märchen – Frieda Fischer und ihr Museum für Ostasiatische Kunst
Erst bestaunt und verehrt, dann von den Nazis verfolgt: Frieda Fischer-Wieruszowski; Mitbegründerin des „Museums für Ostasiatische Kunst“ in Köln. Von Berit Hempel.

Indien und die Beatles – Auf den Spuren einer anhaltenden Faszination
Blumenbekränzte Popstars in einem Ashram am Ufer des Ganges – diese Fernsehbilder gingen rund um den Globus. Es war ein medienwirksames Aufeinandertreffen von westlicher und östlicher Kultur. Doch wer hat eigentlich wen inspiriert? Von Sigrid Pfeffer.

Alexander der Kluge: Portrait des Intellektuellen als staunendes Kind
Schreiben hieß für ihn: Alternativen denken. Alexander Kluge erforschte Phänomene des Alltags - mit politischer Verantwortung, Neugier und der Spielfreude eines Kindes. Mit 94 Jahren ist der große Kreative unter den Intellektuellen gestorben. Von Cornelia Zetzsche.

Podcast-Empfehlung: Riefenstahl – Influencerin des Bösen
Leni Riefenstahl – der Name ist bis heute weltbekannt. Sie gilt als eine der einflussreichsten deutschen Filmregisseurinnen. Das Krasse daran: Ihre größten Erfolge waren Propagandafilme für Hitler und sein Regime. Bis zu ihrem Tod hat Riefenstahl aber ihre Verstrickung mit den Nazis kleingeredet und dabei oft gelogen, was das Zeug hält. Von Katja Paysen-Petersen.

Der Sound der Erde – Eine Expedition in den Boden
Der Boden unter unseren Füßen ist voller Leben. Mit speziellen Mikrofonen stößt man dort in ein Reich außerirdisch wirkender Klänge vor: Es knarzt und knurpselt, es knackst und knistert. Aber dieses Leben ist bedroht. Von Anna Marie Goretzki.

Der Mann im Mond – Ein Radio-Ballett mit Charlie Chaplin
Wenn überhaupt ein Einzelner das Kino verkörpern kann, dann wohl er: Charlie Chaplin, der Tramp, der Stummfilmkomiker, der Filmproduzent. Wer war dieser kleine Mann mit Stöckchen, über den die ganze Welt gelacht hat? Von Evelyn Dörr.

Der Beat ist die Revolution – Der Schriftsteller Peter Schneider
Peter Schneider, Sohn eines Kapellmeisters, ist mit Musik groß geworden. Zum Solo-Violinisten fühlte er sich nicht berufen, er wurde Schriftsteller. Jetzt ist der große Chronist der 68-Bewegung gestorben. Von Theo Roos.

Die Kraft der Reduktion – Minimalismus in der Kunst
Steve Reich und andere Vertreter der Minimal Music haben die Musikwelt beeinflusst. Club Music wie House oder Techno sind die populärste Spätfolge. Minimalismus findet sich aber auch in anderen Kunstbereichen wie der Malerei, dem Film oder dem Design. Von Rainer Praetorius.

Anatomie der Melancholie. Der bosnische Autor Dževad Karahasan
Vor 30 Jahren im Februar 1996 endete die blutige Belagerung der Stadt Sarajewo im Herzen Bosniens. Der Schriftsteller Dževad Karahasan hatte der Stadt während des Bosnienkrieges mit seinen Büchern eine unverwechselbare Stimme gegeben. Von Tobias Wenzel.

„Ich versuchte jemand zu sein“ – der italienische Cantautore Luigi Tenco
Auch für diese unruhige Zeiten war es ein außerordentlicher Akt des Protests:
 1967 erschoss sich der italienische Sänger und Cantautore Luigi Tenco nach seinem Auftritt beim Schlagerfestival San Remo. Von Ariane Kessissoglou.

Das Märchen von Nettetal - Die unglaubliche(n) Geschichte(n) des Dinçer Güçyeter
In „Unser Deutschlandmärchen“ erzählt Dinçer Güçyeter von Kindheit und Familie, von Migration und den Widersprüchen des Aufwachsens in Deutschland. Im Gespräch mit Manuel Gogos zeigt der türkische Autor, wie er aus Erinnerungen Literatur formt. Von Manuel Gogos.

Mit Knackfrosch, Kiesel und Kassette - Die Komponistin Carola Bauckholt
Wie klingt die Welt, die uns umgibt? Die Komponistin Carola Bauckholt verwandelt Alltagsgeräusche in Musik: Da gibt es Schlagzeuger, die mit knarzenden Regenjacken und Reißverschlüssen performen und Sängerinnen, die mit Hilfe eines Staubsaugers die Luft neu vertonen. Von Sabine Fringes.

Die Stumme Kattrin mit zwei „T“
Gemeinsam mit seiner Frau fasst der DDR-Theaterregisseur Peter Kupke bei einem Auslandsaufenthalt den Entschluss in Dänemark zu bleiben. Ihre Tochter Kattrin lassen sie in der DDR zurück – ein Entschluss mit Folgen. Von David Zane Mairowitz.

Von der Poesie des Abschieds – Gespräche mit Julian Barnes
Julian Barnes gehört zu den großen europäischen Erzählern. Elegant hat er die Gattungsgrenzen des Romans verschoben, um existenzielle Fragen zu erkunden. Am 19. Januar wird der englische Schriftsteller Julian Barnes achtzig Jahre alt. Von Thomas David.

Kinder, Kunst, Karriere – Mütter im Kulturbetrieb
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ – so lautet ein geflügeltes Wort, und man möchte sofort ergänzen: „Familie ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Von Teresa Schomberg.

Im Zug nach Nirgendwo – Das unwahrscheinliche Leben des Songtexters Fred Jay (1/2)
"Es fährt ein Zug nach Nirgendwo", "Rasputin", "Ti Amo" – keiner hat in den 70er-Jahren so viele erfolgreiche Schlager geschrieben wie Fred Jay. Und doch ist der Mann, der "dem Schlager die Poesie zurückgab", ein Unbekannter. Von Fabian Gerhardt und Roland Gerhardt.

Im Zug nach Nirgendwo – Das unwahrscheinliche Leben des Songtexters Fred Jay (2/2)
"Es fährt ein Zug nach Nirgendwo", "Rasputin", "Ti Amo" – keiner hat in den 70er-Jahren so viele erfolgreiche Schlager geschrieben wie Fred Jay. Und doch ist der Mann, der "dem Schlager die Poesie zurückgab", ein Unbekannter. Von Fabian Gerhardt und Roland Gerhardt.

Das Meer ist niemals still
Das Meer fasziniert Komponisten seit der frühen Barockzeit. Sie beschreiben in ihrer Musik, was sie wahrnehmen: Bewegung, Stille, Wind, Dunkelheit, Rhythmus. Das Meer ist Urgewalt und mystisch überhöht. Ein Sehnsuchtsort. Von Nora Bauer.

Stoffwechsel – Wie KI die Modewelt umkrempelt
Künstliche Intelligenz hält Einzug in eine Welt, die lange als Inbegriff von Kreativität und Individualität galt. „Stoffwechsel“ erzählt, wie Designerinnen, Studierende und Labels mit dieser neuen, digitalen Mitgestalterin ringen – und sich dabei neu erfinden. Von Sabine Oelze und Luerweg Susanne.

LICHT – Eine Klangspur zu Haydn, Stockhausen und Schubert
Licht und Musik haben eines gemeinsam, sie berühren die Sinne und die Seele. Von Monika Buschey.

Der Deutschland-Äquator: Musik und Mensch von West nach Ost
Zwischen dem Selfkant und Görlitz liegen 640 Kilometer Luftlinie. Wie klingt die Strecke zwischen dem westlichsten und dem östlichsten Punkt Deutschlands, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung? Von Friedemann Dupelius.

ISUMA – FILMEN AM RANDE DER WELT
Seit über 30 Jahren produzieren Zacharias Kunuk und sein Kollektiv Spielfilme und TV-Programme auf Inuktitut, der Sprache der Inuit. Weltberühmt wurde die Produktion „Der schnelle Läufer“, die in Cannes eine goldene Palme gewann. Von Jane Tversted und Martin Zähringer.

Auf einem Ohr taub. Mit dem Jazz-Noise-Kollektiv The Dorf durchs Ruhrgebiet
25 Musikerinnen und Musiker aus dem Ruhrgebiet bilden The Dorf - ein Jazz-Noise-Kollektiv, das Komposition und Improvisation ebenso vereint wie Gemeinschaftssinn und Kollaboration. Von Sascha Wundes.

Asta und Frede Oder: Guten Morgen Frau Nielsen
Sie war die erste Diva des deutschen Stummfilms: Asta Nielsen. Geboren in Dänemark, arbeitete die Schauspielerin 25 Jahre lang in Deutschland, bevor sie es 1937 verließ. Mit über 70 telefonierte Asta Nielsen regelmäßig mit einem Verehrer, der alle ihre Gespräche aufzeichnete. Von Lisbeth Jessen.

Das Mysterium der Zeitlosigkeit – Bibers „Rosenkranz-Sonaten“ und das radikal Moderne
Der Komponist Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) hat seine fünfzehn Mysterien Sonaten den Geheimnissen des Rosenkranzes gewidmet. Sein Zyklus für Violine und Generalbass galt damals als radikal modern und zählt noch heute zum Schwierigsten, was das Repertoire des Frühbarock zu bieten hat. Von Janko Hanushevsky.

Gefiederte Musen – Musik, von Vögeln inspiriert
Lange bevor es den Menschen gab, erfüllte der Gesang der Vögel den Planeten.
 Ihre Melodien inspirierten Dichter und Komponisten. Und gaben dem Menschen Rätsel auf: Warum singen sie? Und wovon? Von Sabine Fringes.