
WDR 3 Giant Steps in Jazz
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Little Giant - Johnny Griffin
Klein von Gestalt, aber mit mächtigem Ton - "Little Giant" sein Spitzname. Johnny Griffin war ein Energiebündel und ein Inbegriff des swingenden Hardbop. Unter Tenorsaxofonisten galt der Amerikaner mit Wahlheimat Europa als "der Schnellste von Allen". Von Karsten Mützelfeldt.

Unforgettable! - Nat King Cole
Sein Leben war kurz, seine Karriere steil. In wenigen Jahren wandelte sich Nat King Cole vom swingenden Pianisten zum singenden Crooner, vom einflussreichen Jazz-Musiker zum ersten afro-amerikanischen Pop-Star - und ist und bleibt "unforgettable"... Von Karsten Mützelfeldt.

The Sound - Stan Getz
Sein singender, warmer Ton brachte ihm den Spitznamen "The Sound" ein. Ob in Bebop, Cool oder in der durch ihn weltbekannt gewordenen Bossa Nova - er war einer der größten Melodiker des Jazz: der Tenorsaxofonist Stan Getz. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Chopin des Jazz-Pianos - Bill Evans
Man nannte ihn den "Chopin des Jazz-Pianos". Ein Meister schillernder Harmonien und impressionistischer Farben, aber auch der inneren Logik und Struktur. Sein immenser Einfluss ist bis heute zu spüren - auch als Revolutionär des Klavier-Trios: der Pianist Bill Evans. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Schöpfer des Jazz Manouche - Django Reinhardt
Europas erster eigenständiger Beitrag in der Stil-Geschichte des Jazz wäre ohne ihn nicht denkbar - Django Reinhardt: Schöpfer des Gypsy Jazz, Gitarren-Virtuose mit außergewöhnlicher Technik und Leiter des legendären Quintette du Hot Club de France. Von Karsten Mützelfeldt.

Der James Dean des Jazz - Chet Baker
Sie nannten ihn "Prince of the Cool" oder "James Dean des Jazz". Sein Aufstieg zum gefeierten Star und sein Absturz ins Bodenlose ließen ihn zum Mythos werden, legendär und gleichermaßen legendenumwoben: der Trompeter und Sänger Chet Baker. Von Karsten Mützelfeldt.

A Gentle Giant - Michael Brecker
Der Ton war einzigartig - und der am häufigsten kopierte. Seine Virtuosität blieb unerreicht. Ein ausgeprägtes Feeling für Soul und Funk und seine atemberaubenden Improvisationen ließen ihn zu einem der populärsten Vertreter seines Instrumentes werden - und zum wichtigsten Einfluss nach John Coltrane: der Tenorsaxophonist Michael Brecker. Von Karsten Mützelfeldt.

Man bites Harmonica! - Toots Thielemans
Der Belgier war einer der wenigen europäischen Improvisatoren, die von Amerika aus eine Weltkarriere starteten. Über Jahrzehnte konkurrenzlos in seinem Metier, etablierte Toots Thielemans wie kein anderer sein Instrument im Jazz: die Mundharmonika. Von Karsten Mützelfeldt.

The Man with the Horns - Gil Evans
Tuba, Waldhorn, Flöte, Oboe - mit weichen Klangfarben galt Gil Evans als der Impressionist unter den Arrangeuren, berühmt für die Orchestrierung legendärer Miles-Davis-Alben. Doch seine Experimentierfreude führte ihn noch in ganz andere Klangwelten. Von Karsten Mützelfeldt.

The Most Happy Piano - Erroll Garner
"The Most Happy Piano" - dieser Plattentitel Erroll Garners hätte kaum treffender sein können: Der virtuose Pianist strotzte nur so vor Spielfreude, sein tönender Optimismus und ansteckender swing machten ihn zu einer der populärsten Größen des Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.

Mr. Weird - Wayne Shorter
In Bands von Art Blakey und Miles Davis hat er den Hardbop und modalen Jazz, mit Weather Report die Fusion-Musik mitgeprägt. Der Saxofonist Wayne Shorter war einer der originellsten Komponisten des Jazz - und eine der eigenwilligsten Persönlichkeiten. Von Karsten Mützelfeldt.

Entertainer par excellence - Dizzy Gillespie
Mit Charlie Parker entwickelte er den Bebop und trieb die Fusion von Jazz und afro-kubanischer Musik voran. Auf der Bühne war Dizzy Gillespie ein Entertainer par excellence. Sein Markenzeichen: gebogene Trompete und wie Ballons aufgeblasene Backen. Von Karsten Mützelfeldt.

Instrumentalist der Stimme - Al Jarreau
Kein Künstler vor ihm wurde mit Grammys sowohl im Jazz als auch im Pop und R&B ausgezeichnet. Al Jarreau war ein wahres Stimmwunder und die Songs des einstigen Sozialarbeiters dienten vor allem einem Ziel - ein positives Lebensgefühl zu vermitteln. Von Karsten Mützelfeldt.

Return to Forever - Chick Corea
Er war kreativ und produktiv wie kaum ein anderer. Ob als Solist, mit Duos und Trios, im Jazz oder Jazzrock, der Fusion mit lateinamerikanischer-Musik und Flamenco, ob als Pianist oder Komponist: Chick Corea hat immer wieder Geschichte geschrieben. Von Karsten Mützelfeldt.

Betty Bebop - Betty Carter
Ihre Stimme war ihr Instrument, Scat und Balladen ihre Spezialität, "Betty Bebop" ihr Spitzname. Zielstrebig entwickelte Betty Carter einen eigenen Stil, förderte unzählige Nachwuchstalente und lieferte ihnen ein Vorbild - als starke, unabhängige Frau. Von Karsten Mützelfeldt.

The Vibes-President - Lionel Hampton
Die Musiker riefen ihn „Hamp“, die Veranstalter nannten ihn „Mr. Vibes-President“. Der Vibraphonist Lionel Hampton war ein Pionier auf seinem Instrument und einer der virilsten Orchesterleiter und Entertainer zwischen Swing, Bebop und Rhythm & Blues. Von Karsten Mützelfeldt.

Funky Jazz - Horace Silver
Sein Blues- und Gospel-getränkter Souljazz brachte ihm als Erstem das Prädikat ein, „funky“ zu sein. Der Pianist Horace Silver schrieb unzählige, eingängige Themen, die zu Klassikern wurden. Für ihn war Musik vor allem eines: Medizin für die Seele. Von Karsten Mützelfeldt.

Stories of the Danube - Joe Zawinul
Er hielt sich für einen der größten Musiker – und er war es auch. Ein Wiener Original, das in Amerika eine Welt-Karriere startete: Wie kein anderer Europäer prägte der Pianist, Keyboarder und Bandleader Joe Zawinul Soul-Jazz, Fusion und Welt-Musik. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Innovator des Jazz - Miles Davis
Der Vorname reicht, um zu wissen, wer gemeint ist. Miles. Ein Innovator. Wie kein anderer hat der Trompeter die Musik vorangetrieben. Miles Davis prägte maßgeblich die Entwicklung vom Bebop zum Cool Jazz über Hardbop und modalen Jazz bis zum Jazzrock. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Klassiker der Big-Band-Ära - Count Basie
Am Klavier beherrschte er die hohe Kunst der Sparsamkeit wie kein anderer, sein Gefühl für swing war einzigartig und sein Orchester ein Klassiker der Big-Band-Ära - Count Basie. Von Karsten Mützelfeldt.

Die Göttliche - Sarah Vaughan
"The Divine One", "die Göttliche" - allein schon ihr Spitzname wies sie als Legende aus. Sarah Vaughan zählte zu den Diven des Vokal-Jazz, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren. Eine Frau mit einer außergewöhnlichen Stimme, wandlungsfähig wie keine andere. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Pianist hinter Take Five - Dave Brubeck
Aus einem Cowboy wurde ein gefeierter Pianist. Dank ihm lernte die Musik-Welt bis fünf zu zählen. Dave Brubeck experimentierte mit ungeraden Taktarten und machte "Take Five" zum Millionen-Hit - und sein Quartett zu einer der populärsten Combos des Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.

Bird - Charlie Parker
Er geht als einer der größten Improvisatoren in die Geschichte ein. Als "Bird" mit nur 34 Jahren stirbt, tauchen Graffitis auf: "Bird lives!" Sein Name steht wie kein anderer für Bebop und den Beginn des Modern Jazz: der Altsaxofonist Charlie Parker. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Erfinder des Jazz? - Jelly Roll Morton
"Ich war der Schöpfer des Jazz". Bescheidenheit lag dem notorischen Angeber nicht. Doch er zählte zu den Pionieren und Wegbereitern, ein brillanter Geschichtenerzähler, der sich selbst zur Legende erklärte: der Pianist und Komponist Jelly Roll Morton. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Cool Jazz Pianist - Lennie Tristano
Lennie Tristano war einer der ersten Jazz-Pädagogen. Der blinde Pianist experimentierte mit freier Improvisation und neuen Aufnahme-Techniken. Vor allem aber repräsentierte er die "Tristano-Schule": eine weiße, intellektuelle Variante des Cool Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.

King of Swing - Benny Goodman
"Er war die Beatles seiner Zeit." (George Wein). Und der "King of Swing". Ob mit kleinen Gruppen oder seiner Big Band, ob in ballrooms oder der Carnegie Hall: Der Klarinettist Benny Goodman verhalf einer ganzen Generation, das Tanzbein zu schwingen. Von Karsten Mützelfeldt.

Der Popstar des Jazz - Louis Armstrong
Für die Welt war er einfach nur "Satchmo", Louis Armstrong: der berühmteste Jazzmusiker aller Zeiten und eine Ikone des 20. Jahrhunderts. Als erster Improvisator des Jazz schrieb der Trompeter Geschichte und wurde als singender Entertainer zum Popstar. Von Karsten Mützelfeldt.

First Lady of Jazz - Mary Lou Williams
Ihr Spiel atmete Jazz-Geschichte: Spirituals, Ragtime, Swing und Bebop, die Pianistin schrieb Messen, arrangierte für Big Bands und experimentierte mit der Avantgarde. Und Mary Lou Williams war eine Wegbereiterin der Gleichberechtigung von Frauen im Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.

The Chameleon - Herbie Hancock
"Chameleon": Sein Hit ist nach einem Tier benannt, das blitzschnell die Farbe wechseln kann - wandlungsfähig wie Herbie Hancock. Der Einfluss des Pianisten auf Jazz, Funk und Pop macht ihn zu einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Von Karsten Mützelfeldt.

Exzellenz und Eleganz - Duke Ellington
"E wie Exzellenz, E wie Eleganz! Kurzum: E wie Ellington!"Ein Bonmot des "Duke". Er war Pianist, Leiter einer legendären Big Band und der wichtigste Komponist des Jazz - mit unzähligen Aufnahmen im "Jungle Style" über Swing bis zu orchestralen Werken. Von Karsten Mützelfeldt.

Crazy Blues - Roland Kirk
Er spielte drei Saxofone gleichzeitig - so etwas hatte niemand zuvor gehört. Für manche nur eine "Zirkusnummer", buchten Veranstalter ihn als "Sensation". Mit viel Seele schlug Roland Kirk eine Brücke vom New Orleans Jazz über Soul bis zum Free Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.

Saxophone Colossus - Sonny Rollins
Er gilt als der "Saxophone Colossus", sein Sound ist mächtig und kraftvoll. Aus einfachen Motiven entwickelt Sonny Rollins einen schier endlosen Fluss von Ideen. Neben John Coltrane wird er zum einflussreichsten Tenorsaxophonisten des Modern Jazz. Von Karsten Mützelfeldt.