
#80 Bilanz und Ausblick
Der Krieg dauert inzwischen mehr als zehn Monate an. Welche militärischen Fehler haben die Russen gemacht? Welche die Ukrainer? Wer hat mehr Chancen, seine Ziele 2023 zu erreichen? Außerdem: Die Söldnertruppe "Patriot".
Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg · Mitteldeutscher Rundfunk
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Show Notes
Seit Februar gibt es in der Ukraine Krieg. Das Jahr geht mit vielen Toten und hohen Verlusten auf russischer und ukrainischer Seite zu Ende. In dieser Folge zieht Ex-Nato-General Erhard Bühler Bilanz. Er erklärt, warum Russland sehr viele militärische Fehler unterlaufen sind, während die Ukraine fast alles richtig gemacht hat. Außerdem bewertet Bühler Schlüsselereignisse wie die Versenkung des russischen Schiffs "Moskwa" oder die teilweise Zerstörung der Brücke zwischen Russland und der Halbinsel Krim.
Bühler wagt auch einen Ausblick auf das kommende Jahr. Er macht klar, dass Russland seine operativen Ziele immer noch erreichen kann und ein Angriff auf Kiew weiter möglich ist. Auf der anderen Seite hätten die Ukrainer im Moment die Initiative. Es sei realistisch, dass sie die Grenzen vom 23. Februar wieder herstellen könnten. Was müssen die Ukrainer dafür tun? Und was ist mit der Krim?
Der Ex-General schaut weiterhin auf die aktuelle Lage. Den Ukrainern sei es gelungen, bis auf fünf Kilometer auf die Stadt Kreminna zuzustoßen. "Die Ukrainer bedrohen damit nicht nur den Ort, sondern auch die Versorgungslinien der Russen in diesem Bereich", so Bühler. In der Region um Bachmut gebe es dagegen keine Veränderung. Der Ex-General spricht außerdem über die Söldnertruppe "Patriot", die mit dem russischen Verteidigungsminister Schoigu verbunden sein soll. Was ist über die Truppe bisher bekannt?
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