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Update: Rom sehen und weiterarbeiten

Update: Rom sehen und weiterarbeiten

Kanzler Friedrich Merz trifft Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. Wie will man künftig kooperieren? Außerdem: Was vom Weltwirtschaftsforum in Davos übrigbleibt

Was jetzt?

January 23, 202611m 22s

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Show Notes

Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben. Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen persönliches Verhältnis zu Meloni ein.

Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast.

Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres.

In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten. Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im Dresdner Oberlandesgericht begleitet.

Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open

 

Moderation und Produktion: Moses Fendel

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Mira Schrems

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Weitere Links zur Folge:

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