
Von rechts gelesen
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Ep 99Die USA im Bürgerkrieg
In den USA kommt es zu einem blutigen Bürgerkrieg: Der Film »Civil War« zeichnet eine finstere Zukunftsvision.

Ep 98Unser Europa ist nicht euer Westen
Russland, China, USA: Der Kalte Krieg ist zurück. Nun stellt sich nur die Frage: Auf welcher Seite wollen wir kämpfen?

Ep 97»Fallout«: die perfekte Apokalypse?
Die beliebte Spieleserie »Fallout« gibt es nun auch als Serie. Woke, kapitalismuskritisch und doch ganz gut? Wir sehen uns das an.

Ep 96Der »Incel« existiert gar nicht
Nils Wegner legt das Bändchen »Incel« vor. Wir besprechen es.

Ep 95Die »Stunde Null« in Niederbayern
Wir besprechen den Postapokalypse-Roman »Der Untergang der Stadt Passau«.

Ep 94Die Böhsen Onkelz: Soundtrack einer Generation
Die Böhsen Onkelz bildeten den Grundstock für die Parties unserer Jugend. Und politisiert haben sie dabei auch noch.

Ep 93Die multipolare Weltordnung als Film
Kolonialismus, Ausbeutung, Messias-Komplex, Geopolitik – all das sind Themen der neueren Dune-Verfilmungen von Denis Villeneuve. Doch taugen die Filme auch für Rechte?

Ep 92»Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten …«
Ein Familienvater steht im Stau, wenig später streift er bewaffnet durch die Stadt und wird von der Polizei gejagt. Das ist die Ausgangslage des 1993 erschienenen Films »Falling Down – Ein ganz normaler Tag«. Ein Film über das Ausrasten, über den Ausstieg, über die Rebellion der bürgerlichen Klasse? Philip Stein und Volker Zierke haben sich den Film angesehen und erörtern nun, wie kurz der Bundesdeutsche davor steht, so richtig auszurasten.

Ep 91Dresden: Haben wir das Gedenken verlernt?
Der 13. Februar 1945 ist ein Schlüsseldatum in der Geschichte Dresdens. Doch eine wirkliche Auseinandersetzung mit der alliierten Bombardierung der Stadt findet nicht statt.

Ep 90Warum die AfD Gramsci lesen muss
Im November sprachen wir hier im Podcast schon einmal über Marton Békés‘ Buch »Nationaler Block«. Zusammen mit Benedikt Kaiser wollen wir aber noch einmal tiefer in die Materie eintauchen. Gramscis und Békés‘ Konzeption eines »historischen Blocks« ist zwar durchaus ein interessantes theoretisches Versatzstück, doch die große Welle an »Demos gegen rechts« scheint uns verdeutlichen zu wollen, dass dieser »historische Block« in Deutschland vielleicht sogar gegen uns Rechte stehen könnte. Wir müssen also darüber reden, ob sich überhaupt ein patriotischer Konsens herstellen lässt. Und wenn ja, welche Rolle die AfD dabei spielt. Vor allem mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen ist dies ein passender Anlass, um mit einigen Irrtümern aufzuräumen, denen vor allem viele AfD-Funktionäre nachträumen. Die politische Rechte in Deutschland ist zersplittert, uneinig und hat vollkommen unterschiedliche strategische Ansichten. Lösungsansätze bieten ein Ungar und ein Italiener. Oder nicht?

Ep 89Wer kennt Harry Potter?
Für eine bestimmte Generation war Harry Potter prägend. Ist das gut – oder ist Harry Potter Mist?

Ep 88NRx: Die Ideologie von Musk und Co.?
Entstanden in der anglo-amerikanischen Blogosphäre, radikal, libertär, reaktionär: Was steckt hinter der »Neoreaction«?

Ep 87Sci-Fi-Ukrainer gegen das rote Russland
Die »Hydra« versorgt Comic-Freunde gleich mit drei neuen Heften. Wir haben sie uns zusammen mit Verlagsleiter Michael Schäfer angesehen.

Ep 86Hollywood und der Zweite Weltkrieg
»Millenials« wissen worum's geht: Eine ganze Generation ist mit den Filmen, Serien und Computerspielen rund um den Zweiten Weltkrieg aufgewachsen. Philip Stein und Volker Zierke sprechen heute über »Band of Brothers«, »Der Soldat James Ryan«, »Call of Duty«, »Medal of Honor« und ihren Einfluss auf den deutschen Nachwuchs.

Ep 85Der Jahresabschluss (live)
Bevor das Jahr 2023 nicht mehr ist, haben sich die Jungeuropa-Autoren Kaiser und Zierke mit Philip Stein an einen Tisch gesetzt und die vergangenen 365 Tage Revue passieren lassen. Das taten sie live auf dem Telegramkanal des Jungeuropa-Kanals und sie taten dies ganze vier Stunden lang. Es gab reichlich Bier, einige tiefsinnige Debatten, viel Spaß und zahlreiche Geschenke für die Zuhörer im Chat.

Ep 84Bäume, Bier und Papier
Jonas Schick, der Chefredakteur der »Kehre«, ist bei uns zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über das Potential junger Autoren, die neue Ausgabe, Christentum und Ökologie sowie den »Kehre«-Jahrgang 2024. Angestoßen wird auch.

Ep 83Léon Degrelle und der Rex-Appeal
Wir schreiben das Jahr 1936, und in Belgien ist das Maß voll: Die katholisch-nationalistische Jugendbewegung der Rexisten erhebt sich gegen Korruption, parlamentarische Abgehobenheit und soziale Verwahrlosung. Unter ihrem jungen Führer Léon Degrelle sorgt Rex für ein Erdbeben im politisch ebenso wie kulturell tief gespaltenen belgischen Staat. Doch was hat es auf sich mit Degrelle, dem Rex-Appeal und seiner nonkonformen rechten Graswurzelbewegung? Benedikt Kaiser, Volker Zierke und Philip Stein klären auf.

Ep 82Drogenkonsum im Weltall (oder: »Planet Magnon«)
Wie wirken Drogen auf Toadstool, Blossom, Cromit und Sega? Was sind Sauropoden? Und wieso kommt man in den Knast, wenn man sie über den Haufen brettert? »Planet Magnon« von Leif Randt wirft viele Fragen auf. Und lässt den Leser womöglich leer und ratlos zurück. So auch uns? Philip Stein und Volker Zierke diskutieren die Science-Fiction-Welt von ActualSanity.

Ep 81Napoleon Bonaparte, Feldherr oder »cuck«?
Napoleon Bonaparte war zweifelsohne einer der größten Feldherren der europäischen Geschichte – und obendrein ein politischer Revolutionär. Zeit seines Lebens hat er Kontinentaleuropa seinen Stempel aufgedrückt. »Napoleon«, der neue Film von Ridley Scott, wagt einen anderen Blick auf den korsischen Feldherren; sehr zum Missfallen vieler Zuschauer. Napoleon Bonaparte als Muttersöhnchen und »cuck«? Zusammen mit einem Überraschungsgast bewerten und diskutieren Volker Zierke und Philip Stein den Film.

Ep 80Zeitenwende und Postmoderne
Als »prophetisch« galt das englischsprachige Original bei seiner Veröffentlichung, denn die Themen der Massenmigration, Menschenschlepperei und linksliberaler Willkommenskultur tauchten erst 2015 auf den Schirmen der Menschen auf. »Sea Changes« schlägt damit in eine ähnliche Kerbe wie »Das Heerlager der Heiligen« von Jean Raspail, geht aber auch neue Wege. Ob das Ergebnis als gelungen zu betrachten ist, darüber streiten Volker Zierke, Philip Stein und der Übersetzer des Werkes, Nils Wegner, im Podcast.

Ep 79Nachrichten im Äther
Ein Projekt: Wir lesen zwei Bücher, über die wir uns dann streiten. Ihr schlagt sodann ein Buch vor, das wir lesen, um es dann schlechtzureden. Deal? Mal sehen, wie viel Spaß wir dabei haben.

Ep 78Viktor Orbán, die AfD und der Weg zur Macht
Viktor Orbáns Ungarn mit seiner betont illiberalen Demokratie, seinem ethnischen Volksbegriff und seinem Bekenntnis zur europäischen Identität des Landes ist den liberalen Eliten in der Europäischen Union seit fast eineinhalb Jahrzehnten ein Dorn im Auge. Doch es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass das ungarische Volk diesem Mann, der 2010 nach einem Erdrutschsieg seines rechtskonservativen Wahlbündnisses zum zweiten Mal Ministerpräsident wurde, auch nach fast 15 Jahren noch immer sein Vertrauen schenkt und Orbáns Fidesz erst 2022 das beste Wahlergebnis seiner Geschichte beschert hat. Das »System Orbán« ruht auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens, der die Regierungspolitik gleichermaßen bestätigt und befördert. Doch wie ist das möglich? Und was können wir Deutschen hier konkret lernen? Volker Zierke und Philip Stein besprechen den ungarischen Weg der Hegemonie.

Ep 77Der Phonophor im Kurland-Kessel
Seit einiger Zeit wird die »Sezession« mit einem Beiheft versendet: dem »Phonophor«. Pro Heft finden sich hier bis zu drei Kurzgeschichten, die zumeist von Lesern verfasst wurden und bei denen es sich oftmals um erste literarische Gehversuche handelt. Stilistisch wie inhaltlich wie qualitativ ist also eine größere Bandbreite geboten. Volker Zierke und Philip Stein haben sich die vorliegende vierte Ausgabe des »Phonophors« vorgenommen und diskutieren die beiden – hoch interessanten! – Kurzgeschichten im Podcast.

Ep 76Babylon Berlin
Mit seinem in der Weimarer Republik verorteten Szenario begeistert die deutsche Serie »Babylon Berlin« die Zuschauer. Das Berlin der 20er- und 30er-Jahre gibt viel her: Straßenschlachten zwischen »Roten« und »Braunen«, die Machtkämpfe zwischen konservativen Militärs und liberalen Politikern, Auseinandersetzungen innerhalb der SA, und mittendrin der ermittelnde Kommissar Gereon Rath. Doch je weiter sich die Serie in die politischen Gefilde wagt, desto zeitgeistiger wird sie auch. Volker Zierke und Philip Stein analysieren, was »Babylon Berlin« taugt.

Ep 75Die Sudetenkrise und das Münchener Abkommen
Das berüchtigte Münchener Abkommen von 1938 gilt als Sargnagel der »demokratischen Nachkriegsordnung« Mitteleuropas. Im Bann der Appeasementpolitik des Briten Chamberlain opferte man die territoriale Integrität der Tschechoslowakei, um das Deutsche Reich ruhigzustellen. Emanuel Moravec, der in Tschechien bis heute der Feme verfallen ist, hat diese Zeit miterlebt – und er hat ein Buch darüber geschrieben. »Das Ende der Beneš-Republik« schildert das damalige Geschehen mit seiner langen Vorgeschichte aus Sicht eines tschechischen Nationalisten und ranghohen Militärs, der seine Heimat lange auf den wohl unvermeidlichen Kampf gegen die Deutschen vorzubereiten suchte. Volker Zierke und Philip Stein werfen einen Blick in die Geschichte.

Ep 74Russendämmerung
Der russische Dramaturg und Journalist Ilia Rykin hat mit »Russendämmerung« ein literarisches Reisetagebuch der ganz besonderen Art geschrieben. Seine Reisen führten ihn bis ins Innerste des westlichen wie östlichen Panoptikums. Ryvkin ist mit offenen Augen und kritischem Geist durch »den Osten« gereist, hat mit Linken wie Rechten, »nationalistischen« Queer-Aktivisten, staatskritischen Mönchen, kommunistischen Parteisekretären, Militärs, Trinkern und Professoren gesprochen. Volker Zierke und Philip Stein besprechen dieses ebenso spannende wie eigenwillige Werk.

Ep 73Kulturlandschaften, Wildnis und die neue »Kehre«
»Kulturlandschaft« – was wenig spektakulär klingt, ist in Wirklichkeit ein zentrales Thema rechter Umweltpolitik. Der Mensch und die Natur sollen von einem Gegensatz in einen Einklang gebracht werden. Philip Stein und Volker Zierke sprechen mit Jonas Schick, dem Chefredakteur der »Kehre«, über die neue Ausgabe, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

Ep 72Computerspiele, Weltenflucht und die »Generation WoW«
Eine Zeit lang schien es, als würde eine ganze Generation in den digitalen Welten des Computerspiels »World of Warcraft« verschwinden. Auch auf die damals noch sehr jungen Jungeuropa-Autoren Volker Zierke und Bruno Wolters griff das Fieber über. In dieser Podcast-Episode sprechen sie über die digitale Weltenflucht, das Faszinierende an der virtuellen Welt und auch darüber, warum die »Generation WoW« trotz allem der Realität zugewandt ist.

Ep 71Nolan, Oppenheimer und die Bombe
Mit den Batman-Filmen stieg Christopher Nolan in die höchste Riege der Hollywood-Regisseure auf; nun macht er mit der Verfilmung des Lebens des »Vaters der Atombombe« Schlagzeilen. Viele sprechen von seinem bislang besten Film, andere kritisieren flache Frauendarstellungen und eine »zu weiße« Besetzung. Philip Stein und Volker Zierke haben sich »Oppenheimer« angesehen und sprechen über Film, Fortschritt und Forscherverantwortung.

Ep 70Lesen Rechte anders?
Im Sommerloch wird vor allem gelesen. Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke bringen ihre aktuelle Lektüre mit in die Jungeuropa-Tonkabine und erklären, was sie gerade fasziniert. Leider – oder zum Glück? – liest man Bücher anders, wenn man in einem Verlagsprojekt mitarbeitet – es öffnet neue Perspektiven, kann Lektüren aber auch »entzaubern«. Darum soll es in der heutigen Episode »Von rechts gelesen« gehen.

Ep 69Mishima, die Rechte und der »Heldentod«
Yukio Mishima ist eine Legende. Nicht nur in rechten Kreisen, sondern auch im Mainstream besitzt der japanische Schriftsteller einen berühmt-berüchtigten Status. Das dürfte nicht zuletzt an den Umständes seines dramatischen Selbstmordes liegen, mit dem er 1970 sein Leben beschloss. Ein »Heldentod«? Oder ein letztes egozentrisches Bühnenstück? Volker Zierke und Philip Stein haben den ebenfalls berüchtigten Lektor Nils Wegner eingeladen, um Mishimas (Ab-)Leben, dessen Werk und die Frage des »heldenhaften« Sterbens zu diskutieren. Es geht ausnahmsweise ernst zu, denn auch über den Hang zur Selbstzerstörung an den politischen Rändern wird gesprochen.

Ep 68Wo steht die Rechte im Jahr 2023?
2023 ist das, was landläufig als »rechts« gilt, scheinbar in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht nur die übliche Journaille warnt vor der »blauen Wende«, auch ganz objektiv scheint die Geschichte der »Neuen Rechten« eine Erfolgsgeschichte zu sein. Das Podcast-Duo Philip Stein und Volker Zierke wird in dieser Folge durch Benedikt Kaiser ergänzt, und zu dritt streitet man sich nun über die Erfolge, Niederlagen sowie natürlich die Zukunft einer Rechten, für die die AfD Fluch und Segen zugleich ist. Nichts für schwache Nerven!

Ep 67Auf wen warten die Laternenpfähle?
»Temperaturerhöhung in Buchform« – so beschreibt der Verlag Antaios den wiederentdeckten Roman »Laternenpfähle warten« von Hubert Ernst Gilbert. Doch kann das Buch halten, was der Verlag verspricht? Fakt ist: Bei Gilbert marschieren die Freikorps noch. 1923 ist Deutschland in einer schweren Krise begriffen: Inflation, Ruhrkampf, Defätismus allerorten. Mittendrin befindet sich Gilberts Protagonist Hauptmann Strieder – er kehrt extra aus Sibirien zurück, um seinen Dienst für das Vaterland zu leisten. »Laternenpfähle warten« ist ungewöhnlich – das trifft auf das Literarische ebenso zu wie auf den Protagonisten und natürlich den Autor selbst. Kein handelsüblicher Freikorps-Groschenroman also, und damit genau richtig, um von Volker Zierke und Philip Stein in einer Episode »Von rechts gelesen« besprochen zu werden.

Ep 66Die politische Rechte und das Privateigentum
»Der Freiheitsbegriff der Konservativen meint vor allem die Freiheit des privaten Eigentums« – so lautet ein gewichtiger Vorwurf der sozialistischen Linken an die politische Rechte. Doch gilt das auch für die »Neue Rechte«? Und was meinen Rechte und Linke eigentlich, wenn sie über den Begriff des »Eigentums« sprechen? Volker Zierke und Philip Stein besprechen das neue Buch von Bruno Wolters, in dem es genau um diese Fragen geht. »Eigentum und Ordnung« kann hier bestellt werden.

Ep 65Die Konvergenz der Krisen – Im Gespräch mit Benedikt Kaiser
Das neue Buch von Benedikt Kaiser trägt den Titel »Die Konvergenz der Krisen«. Es kommt zur rechten Zeit, stehen AfD und »Vorfeld« doch gerade an einer entscheidenden Wegmarke. Wo sind die Kader von Morgen? Wie gilt es sich zu verhalten angesichts neuer und sich verschränkender Krisenmomente? Und wie verhält es sich mit dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis, also auch von »Fundis« und »Realos«? Philip Stein hat mit Benedikt Kaiser darüber gesprochen.

Ep 64Mitteleuropa und Multipolarität
Nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine führt vor Augen, dass die geopolitische Ausrichtung Deutschlands und Europas auf den Prüfstand muss. Der Publizist Dimitrios Kisoudis bringt das Konzept »Mitteleuropa« (zurück?) ins Spiel, leitet es historisch her und grenzt es gegen »Wertewesten« und Intermarium ab. In einer neuen Podcast-Episode besprechen Volker Zierke und Philip Stein Kisoudis‘ neu erschienenen Band und die zugehörigen Ideen.

Ep 63Rammstein unter Dauerfeuer
Dieses Medienspektakel ist so vorhersehbar wie abgekartet: Im selben Maße, wie sich der vermeintlich »woke« Mainstream auf Till Lindemann und Rammstein eingeschossen hat, kommt die Rechte ihm und der Band zur Hilfe. Die ewigen Zentristen Volker Zierke und Philip Stein suchen jetzt die goldene Mitte zwischen diesen Extremen und eruieren, welche Rolle Rammstein in der vollständig kommerzialisierten Musikindustrie einnehmen.

Ep 62Wien, Paris ... und morgen die ganze Welt?
Zwei Hauptstädte, viele Buchprojekte und ein »neuer« Verlag in unseren Reihen: Es ist viel passiert in den letzten Wochen. In einer neuen Episode arbeiten sich Philip Stein und Volker Zierke chronologisch an den Geschehnissen ab. Zuerst geht es um den Besuch des Kolloquiums des Institut Iliade in Paris, dann um das eigene Verlagstreffen in Wien. Schlussendlich wird noch darüber gesprochen, was dieses Jahr an Büchern ansteht und wie es nun eigentlich mit der »Kehre« weitergeht. Es gibt viel zu besprechen!

Ep 61Nemmersdorf danach
Darf man das »Massaker von Nemmersdorf« als Comic verarbeiten? Nicht nur juristisch ist das Thema eine brandheiße Sache. Hydra Comics macht’s trotzdem und so erscheint mit »Oktober 44: Die Befreiung von Nemmersdorf« jetzt eine Bildgeschichte mit Weltkriegsthematik. Unser Autorenduo Volker Zierke und Philip Stein hat mit Hydra-Chef Michael Schäfer über den Band gesprochen.

Ep 60Heimat, Identität, Ahnenforschung
Die Genealogie, im Volksmund »Ahnenforschung« genannt, beschäftigt auch in unseren Zeiten der Hyperindividualisierung immer wieder junge Menschen. Ist das ein gutes Zeichen, womöglich ein Signal des Aufbruchs in neue (alte?) Gefilde? Volker Zierke und Philip Stein sprechen in dieser Episode über die Genealogie als »Disziplin«, erörtern das eigene familiäre Schicksal und erklären für alle Anfänger haarklein, wie und wo geforscht werden kann. Mit praktischer Anleitung!

Ep 59Jungeuropa-Jahresabschluss: Ukraine, Ignoranten, Identität
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Was hatten die letzten zwölf Monate für den Verlag, die Welt, die Kultur und die politische Rechte zu bieten? Philip Stein und Volker Zierke mit der obligatorischen Bestandsaufnahme – und zahlreichen Hass-Monologen.

Ep 58Volker Zierke im Allgäu – Lesung
Auf Einladung der Jungen Alternative Schwaben absolvierte Volker Zierke eine Lesung in Memmingen. Sein Roman »Ins Blaue« spielt in dieser Region. Folgerichtig hat Zierke aus diesem Roman gelesen. Ein Heimspiel auf Tonband.

Ep 57Mazière und die Waffen-SS-Division »Charlemagne«
Der Jungeuropa-Jahresabschluss ist kontrovers: Christian de la Mazières Roman »Ein Traum aus Blut und Dreck« rund um seinen Weg zur französischen Waffen-SS-Division »Charlemagne« ist alles andere als politisch korrekt, sogar bei uns, unter »Rechten«. Volker Zierke hat dem Weltkriegsroman ein Nachwort angefügt; zusammen mit Verlagsleiter Philip Stein werden in dieser Episode noch einmal die Gründe für eine Neuauflage im Jungeuropa Verlag thematisiert.

Ep 56Weiße Weihnacht
Es weihnachtet sehr bei Jungeuropa. Volker Zierke und Philip Stein besprechen nach einer längeren Pause das kürzlich angekündigte Weihnachtsprogramm des Verlags und gehen dabei auf Besonderheiten der neuen Bücher, Qualitäts- und verschiedene andere Fragen ein.

Ep 55»Bleierne Jahre«: Terror made in Italy
Faschismus-Vergleiche stehen in Italien derzeit hoch im Kurs. Bei aller Hinfälligkeit solcher Vergleiche lohnt es sich dennoch, einen Blick auf das Umfeld zu werfen, aus dem Giorgia Meloni und Co. stammen. In den 60er- und 70er-Jahren war das politische Klima links wie rechts radikaler, rücksichtsloser und – teilweise – gewalttätiger. Bis in die 80er hinein überbieten sich Rechte und Linke mit Terroranschlägen mit zahlreichen Todesopfern. Zusammen mit Italien-Experte John Hoewer hat sich Volker Zierke die »Bleierne Jahre« Italiens angesehen.

Ep 54Wer boykottiert »Die Ringe der Macht«?
Heute Nacht startet die neue »Herr der Ringe«-Serie »Die Ringe der Macht«. Wie viel linksliberale Ideologie in dem Machwerk von Amazon steckt, das wollen gar nicht alle herausfinden. In den sozialen Medien verbreitet sich nämlich die Parole »No hate watching!«, also der Aufruf, die Serie nicht aus Gründen des »Voyeurismus« anzuschauen. Volker Zierke und Philip Stein wollen wissen, ob die Boykott-Strategie überhaupt aufgehen kann oder ob die rasende Social-Media-Wut nicht selbst nur wieder eine Marketing-Strategie des US-Konzerns ist.

Ep 53Oswald Mosley und die Peaky Blinders
Peaky Blinders« mit ihrer sechsten und finalen Staffel eigentlich enden können, denn historische Authentizität wird vor dem Hintergrund des Englands der 20er und 30er Jahre dort gern einmal der Coolness untergeordnet. Doch es ist alles ganz anders. Volker Zierke und Philip Stein haben sich die aktuelle Staffel angesehen und diskutieren: Wieviel Inhalt steckt noch im BBC-Mosley? Wie cool sind die Figuren wirklich? Und: Darf man sich mit den Peaky Blinders identifizieren?

Ep 52Reisen als Arbeit, Europa als Heimat
Die »Heimat Europa« ist für Rechte kontrovers; schließlich könnten auch linksliberale EU-Bürger diesen Begriff für ihr Konstrukt, die Europäische Union, beanspruchen. Sofern sie überhaupt einen (positiven) Heimat-Begriff haben. Gleichwohl und aus guten Gründen steht »Heimat Europa« als Titel für das neue Jungeuropa-Buch des Kultautoren Pierre Drieu la Rochelle fest. Über die Inhalte des Buchs und über die »Heimat« der damaligen und heutigen Vernunft- und Gefühlseuropäer sprechen Benedikt Kaiser, Philip Stein und Volker Zierke in der neuen Episode »Von rechts gelesen«.

Ep 51Verlagstreffen, Neue Rechte und »Heimat Europa«
Wer oder was ist eigentlich die Neue Rechte? Wie entwickelte sich der Begriff, wie ihre Protagonisten? Wo fängt die Neue Rechte an, wo hört die uralte Rechte auf? Und wie definiert sich überhaupt die landläufig so genannte Alte Rechte? Wir haben uns vorgenommen, diese und weitere Fragen unserer Tage und unserer Szene während des Verlagstreffen am 2. Juli 2022 zu klären. Volker Zierke und Philip Stein sprechen daher über das anstehende Treffen, verraten Details zu Programm und Ablauf, sinnieren zudem über unsere Heimat Europa und stellen dabei neue Buchtitel der rechten Hemisphäre vor.

Ep 50Brauchen wir einen Öko-Faschismus?
Alleine in einer Blockhütte im Wald als Selbstversorger leben? Ist das noch ein ökologisch-rechter Traum oder schon libertäre Utopie? Wir haben uns (wieder einmal!) »Die Kehre«-Chefredakteur Jonas Schick geschnappt und diskutieren mit ihm über Grenzen und Annäherungspunkte zu Libertären, zu den Grünen und nicht zuletzt zum Solidarischen Patriotismus. Es geht also in die Tiefe.