
Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten
Einmalige Einblicke aus dem Herzen des Vatikans mit Andreas Englisch und Heike Kleen
Andreas Englisch und Heike Kleen
Show overview
Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten launched in 2025 and has put out 75 episodes, alongside 1 trailer or bonus episode in the time since. That works out to roughly 65 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence.
Episodes typically run thirty-five to sixty minutes — most land between 35 min and 1h 4m — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Religion & Spirituality show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed yesterday, with 20 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 55 episodes published. Published by Andreas Englisch und Heike Kleen.
From the publisher
"Vatikangeflüster - Der Andreas Englisch Podcast - auch für Atheisten" ist für die Hörerinnen und Hörer der direkte Draht in das Zentrum des Geschehens. An seiner Seite blickt Heike Kleen, Journalistin und Autorin aus Ostfriesland, auf die Ereignisse. Sie ist evangelisch geprägt, längst aus der Kirche ausgetreten und sehr gespannt darauf, ob Andreas Englisch ihr die rätselhafte Retro-Männerwelt des Vatikans doch noch näher bringen kann. Gemeinsam und am täglichen Puls der Entwicklungen verorten sie die weltpolitische Bedeutung dieses Konklaves im Jahr 2025 und liefern einzigartige Hintergründe und Perspektiven aus dem Herzen des Vatikans.
Latest Episodes
View all 75 episodesDer Kämpfer im Vatikan (#074)
Revoluzzer im Papstgewand (#073)
Die Goldenstein-Nonnen – Zweiter Teil (#072)
Die Goldenstein-Nonnen in Rom (#071)
Wie alles anfing…. Erinnerungen an Franziskus I. (#070)
Über Macht und Ohnmacht von Potentaten (#069)
Überraschende Wende nach dem Osterfest (#068)
Ep 69Live-Bericht aus Monte Carlo (#067)
In dieser Folge meldet sich Andreas direkt aus Monte Carlo. Er war dabei, als Papst Leo XIV. den Fürsten Albert II. von Monaco und dessen offiziellen Teil der Familie getroffen hat, und er erzählt, wie die Millionäre des Zwergstaates Monaco den Chef des Zwergstaates Vatikan empfangen haben. Ja, es gab auch Misstöne. Im Anschluss geht es um weitere Dissonanzen. Die kamen dieses Mal aus dem Heiligen Land. Der Kardinal und Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, durfte zu Beginn der Karwoche die Grabeskirche nicht betreten, in der er die Messe zum Palmsonntag feiern wollte. Die israelische Polizei hatte Sicherheitsbedenken. Was dieses Verbot auslöste, wie der Eklat aufgelöst wurde und welche Dynamiken hinter der Aufregung stecken, darüber sprechen Heike und Andreas ausführlich.
Ep 68Papst Leo XIV. trifft Opus-Dei-Feind (#066)
Heute schildert Andreas diverse Erfahrungen, die er als Besucher und Übernachtungsgast in Klöstern machen durfte. Danach geht es um eine ungewöhnliche Einladung, die Leo XIV. aussprach. Er traf sich mit dem Investigativ-Journalisten Gareth Gore, der 2024 das Enthüllungsbuch „Opus“ veröffentlichte, in dem er der katholischen Organisation Opus Dei Menschenhandel, Schwarzgeld-Transfer und ultrarechte Konspiration vorwirft. Der Papst wird seinem Ruf gerecht, ein Zuhörer zu sein, der sich umfassend informiert, bevor er Entscheidungen trifft. Gleichzeitig wird Leo XIV. aber schon wieder von konservativen Kreisen angegriffen: Er nahm 1995 als junger Missionar an einer Veranstaltung teil, bei der die Teilnehmer die indigene „Pachamama“ anbeteten. Im Internet kursieren Fotos, auf denen auch Robert Prevost vor der Figur kniet, und schon gilt er als „Götzenverehrer“.
Ep 67Letzte Ölung vor der Mission (#065)
Heute erzählt Andreas, was er erlebte, als er am Sonntag im Gefolge des Papstes einen Ausflug nach Ponte Mammolo am römischen Stadtrand unternahm. Leo XIV., Oberhaupt der katholischen Weltkirche, schaut sich gern mal vor der eigenen Haustür um und informiert sich in einer der über 300 Pfarreien der Ewigen Stadt über die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. Gleichzeitig war der Außentermin der erste, von dem der Papst in sein neues Zuhause zurückkehrte: Die Sanierungsarbeiten im Apostolischen Palast sind endlich abgeschlossen, und Leo XIV. ist mit seinen beiden Privatsekretären in die neue Wohnung im Dachgeschoss eingezogen. Bisher ohne weiteres Dienstpersonal, worüber sich Heike sofort Gedanken macht. Danach wird es gruselig, denn Andreas erzählt vom „Collegium Russicum“, in dem jahrzehntelang Priester ausgebildet wurden, die unter falschen Namen in der ehemaligen Sowjetunion arbeiten sollten, wo sie ihr Leben riskierten. Alle bekamen vor der Abreise den Segen des Papstes und die „letzte Ölung“.
Ep 66Der Bettelmönch bei den Milliardären (#064)
Heute wird es aktuell: Andreas packt seinen Koffer für die baldige Reise mit dem Pontifex nach Monte Carlo. Aber warum besucht der Amerikaner als erster Papst die Steueroase der Superreichen? Ist es eine Höflichkeitsgeste unter Monarchen? Sammelt er Spenden für die Armen? Oder will der Papst, der von Trump-Anhängern gern als Marxist beschimpft wird, nur mal zeigen, dass er keine Berührungsängste mit Millionären kennt? Andreas hofft, das bald herauszufinden. In der Zwischenzeit musste Papst Leo einen Bischof entlassen, der in den USA verhaftet wurde. Da geht es um Sex und Dollars. Der Sünder gehörte zu den Chaldäern. Wer die sind? Das ist hochinteressant! Am Schluss hält Heike eine herzergreifende Predigt. Sie hat sie mal eben per KI erstellen lassen. Von dieser kinderleichten Praxis machen inzwischen so viele Priester Gebrauch, dass der Papst sich gezwungen sah, ein Machtwort zu sprechen.
Ep 65Ist Januarius der Schutzheilige der Androgynen? (#063)
In dieser Folge erzählt Andreas von seinen Erfahrungen mit dem legendären Blutwunder des heiligen Januarius in Neapel, das Millionen Gläubige immer wieder in Atem hält. Es geht aber auch um Aktuelles: Die Lage im Iran bringt Heike und Andreas dazu, einmal über den katholischen Tellerrand hinaus und weit zurück zu blicken. Es geht um die Feuerreligion „Zoroastrismus“, um die Entstehung von Schiiten und Sunniten und vor allem darum, dass die großen Weltreligionen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen. Dabei fällt Heike fast vom Glauben ab, als Andreas vom „genialen“ Martin Luther spricht.
Ep 64Mini-Konklave in Würzburg (#062)
In dieser Folge geht es um das besondere Verhältnis zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan. Andreas und Heike reden darüber, was Papst Leo XIV. beim Privatbesuch dazu gesagt hat, warum er nachts Deutsch lernt, weshalb die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz so spannend war, und wohin der sogenannte „Synodale Weg“ führen soll. Es geht aber auch um die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi, die 800 Jahre nach seinem Tod erstmals zur Schau gestellt werden. Ist das eine gute Idee?
Ep 63Leos 40-Tage-Fasten-Regel (#061)
Heute wird es bunt: Heike und Andreas reden über Karneval, Entfesselung vor der Buße und über das Fasten. Woher kommt überhaupt die Idee zum Fasten, worauf sollte man wirklich verzichten, und was sagt Papst Leo XIV. dazu? Aber wir kehren auch zum Thema Mafia und Kirche zurück, und da fallen Andreas jede Menge gruselige Erlebnisse aus seiner Zeit als Reporter wieder ein. In der Gegenwart hingegen gibt es Neuigkeiten aus dem Vatikan zum Konflikt zwischen dem Papst und der Piusbruderschaft.
Ep 62Die Mafia und der Vatikan (#060)
Heute sprechen Andreas und Heike über die historische Verquickung von Kirche und Mafia. Andreas erinnert sich an den Auftritt von Johannes Paul II. in Agrigent am 9. Mai 1993, mit dem der Papst dieser Allianz ein Ende bereiten wollte. Die Ansprache löste einen offenen Kampf zwischen Kirche und Mafia aus. Aber natürlich gibt es auch Aktuelles aus dem Vatikan: Papst Leo XIV. steht vor einer heiklen Aufgabe. Dabei geht es um die umstrittene Piusbruderschaft, zu der übrigens auch Schwestern gehören, und die sich in jüngster Zeit über regen Zulauf freut. Aber sie haben etwas vor, und das bringt den Papst in Bedrängnis.
Ep 61Dem Himmel so nah (#059)
Der Papst zieht um: Wie, wo und mit wem Leo XIV. sein Privatleben in Zukunft verbringen will, darum geht es in dieser Folge. Außerdem erzählt Andreas von einem Geheimkloster, von „Hütern des Schatzes“ und von den Mönchen, die sich um die liturgischen Gewänder des Papstes und um sein leibliches Wohl kümmern. Aber wir erfahren auch, dass es in Wahrheit keine Wohntradition von Päpsten gibt: Denn die 266 Oberhäupter der römisch-katholischen Kirche vor Leo residierten keineswegs allesamt im Vatikan. Es gibt sogar Päpste, die in ihrem ganzen Leben nie in Rom waren. Zum Schluss will Heike noch wissen, was hinter dem Eklat um Ministerpräsidentin Meloni als Engel steckt.
Ep 60Platz schaffen vor dem Weltuntergang (#058)
Andreas führt Heike in dieser Folge durch die Basilika „Sankt Paul vor den Mauern“, denn hier hat Papst Leo XIV. am 25. Januar eine Zweite Vesper gefeiert und sein Portrait eingeweiht. Das Mosaik ergänzt die Reihe aller 267 Päpste, die in luftiger Höhe zu sehen sind. Um die Zahl der freien Plätze ranken sich beunruhigende Legenden. Aber in dieser Kirche ist nicht nur die Pontifex-Galerie hochinteressant. Die Basilika steht über dem Grab des Heiligen Paulus. Deshalb wurde sie schon kurz nach ihrer Einweihung in der Spätantike erweitert, denn sie war zu klein für all die Pilger, die den Weg an die Via Ostiense auf sich nahmen. Nur…: Ist das Grab überhaupt echt? Was hat der deutsche Papst damit zu tun? Wer war dieser Briefeschreiber Paulus von Tarsus? Wieviel Gutes, wieviel Umstrittenes hat er hinterlassen? Und wurde er tatsächlich in Rom geköpft?
Ep 59Donald Trump: Welchen Einfluss haben US-Katholiken auf ihn? (#057)
Es geht in dieser Folge um die Weltordnung, die aus den Fugen gerät. Heike und Andreas debattieren über Leos Rolle als Anti-Trump. Setzt der leise Mönch überhaupt Zeichen und welche sind das? Wie funktioniert die Geheimdiplomatie des Vatikans? Wieso schickt der Papst mitten in der Grönlandkrise seinen wichtigsten Diplomaten nach Dänemark? Soll er wirklich nur am Ansgar-Jubiläum teilnehmen, und wer war eigentlich dieser Ansgar? Es geht aber auch um eine schwere Aufgabe, der sich Papst Leo XIV. gerade stellen musste. Er empfing die Angehörigen der Brand-Opfer von Crans-Montana. Konnte er ihnen Trost spenden? Hilft der Glaube, menschliche Tragödien zu verkraften?
Ep 58Papst Leo XIV. zwischen allen Fronten (#056)
In unserer heutigen Folge enthüllen Andreas und Heike, wie sie ganz persönlich zum Glauben stehen. Andreas erinnert sich an seine Zeit als Messdiener und berichtet Neues von den Nonnen aus Goldenstein. Aber natürlich geht es auch um Papst Leo XIV., sein Konsistorium und seine geradezu verzweifelten Versuche, die zerstrittenen Kardinäle zu einigen.
Ep 57Eklat: Papst Leo XIV. feuert Zeremonienmeister (#055)
Diese Folge wird pikant: Beim weihnachtlichen Kurienempfang des Papstes zischt ein Würdenträger Verächtliches… und die ganze Welt hört mit. Leo XIV., der bisher behutsam mit allen Mitarbeitern umgegangen ist, wird energisch. Doch bevor Andreas enthüllt, was die Bewohner des Vatikans sich gerade zuflüstern, zieht er Bilanz: Ist es nicht ein Wunder, dass im Jahr 2025 dreißig Millionen Pilger durch die Heilige Pforte spazierten, dass Staats-Oberhäupter aus der ganzen Welt sich gleich zweimal auf dem Petersplatz versammelten, alles ohne Terroranschläge, Messerattacken, Großbrände, Stromausfälle, Müllhalden? Heike und Andreas sind sich einig: Die Römer und der Vatikan haben Großartiges geleistet. Wäre so etwas auch in Deutschland möglich?