
Unterwegs
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Kangaroo Island: Australiens Arche Noah
Wilde Tiere und eindrucksvolle Landschaften: Kangaroo Island ist ein wahres Naturparadies und wird das Galápagos Australiens bezeichnet. Die Insel liegt 16 Kilometer vom südaustralischen Festland entfernt, ist etwas größer als Mallorca und hat vieles zu bieten: Kängurus, Koalas und Stacheltiere aus der Urzeit, beeindruckende Steinformationen, weißer Sandstrand und eine dramatische Felsenküste. Als 2019 und 2020 verheerende Buschbrände zwei Drittel der Insel verwüsteten, schien das Naturwunder in Gefahr. Die Bilder toter Wildtiere gingen um die Welt. Doch die Arche Noah Down Under hat sich bemerkenswert schnell erholt. Saskia Guntermann und Michael Marek haben die Insel besucht.

Schweden: In Stockholms Schärengarten und auf Wallanders Spuren
Nichts klingt mehr nach Sommer in Schweden als das Plätschern der Wellen und das Kreischen der Möwen, wenn es mit dem Boot raus in die Schären geht. Julia Wäschenbach hat sich auf den Weg gemacht in den Stockholmer Schärengarten und hat das schwedische Sommerfeeling eingefangen. Derweil war Sofie Donges in Skåne - oder auf Deutsch: Schonen - unterwegs. Skåne ist Schwedens südlichste Provinz mit sanft gewellten Hügeln und weiten Feldern und den Städten Malmö oder Trelleborg. Direkt an der Küste liegt das kleine Städtchen Ystad. Krimi-Fans ist der Ort nicht unbekannt. Denn hier lebte und arbeitete der fiktive Kommissar Kurt Wallander.

Sansibar: Zerstört Übertourismus ein Paradies?
Weiße Strände, türkisblaues Wasser, Palmen - die ostafrikanische Insel Sansibar ist ein Urlaubsparadies. Immer mehr Touristen kommen, auch Deutsche. Droht zu viel Tourismus, das Paradies zu zerstören? Von Caroline Imlau

Spanien: Olivenöl und deutsche Siedler in Jaén
Im Norden von Andalusien gibt es unzählige Olivenplantagen. Doch auch sie sind vom Klimawandel betroffen. In die Region hat es aber auch schon vor Jahrhunderten Siedler hingezogen. An diese Zeit erinnert ein Museum.

Italien: Die "Fette" und die Spuren der Etrusker
Italien ist auch in diesem Jahr wieder ein Ziel für viele Urlauber. Und auch wir reisen in dieser Episode in den Süden. Wir sehen uns den Dom in Siena genauer an, gehen der Frage nach, warum Bologna auch "Die Fette" genannt wird, aber zuerst sind wir im relativ unbekannten Städtchen Tarquinia und erkunden die antike Vergangenheit Italiens. Denn da gibt es sehr viel mehr als "nur" die alten Römer: Vor ihnen waren die Etrusker Herrscher über Mittelitalien. Eine ihrer wichtigsten Städte war Tarquinia, knapp 100 Kilometer von Rom entfernt – und noch heute lohnt sich dort ein Besuch, wenn man mehr über diese antike Kultur herausfinden will. Lisa Weiß war dort.

Die Zukunft des Tourismus in Griechenland
Der Tourismus ist das Zugpferd der griechischen Wirtschaft: Er trägt mit fast einem Viertel zur Wirtschaftsleistung bei. Doch das birgt ein großes Risiko: Was, wenn das Geschäft plötzlich nicht mehr läuft, weil die Erde bebt oder es immer heißer wird. Von Moritz Pompl

Grünes Singapur
Der Stadtstaat Singapur hat eine Menge zu bieten: das größte Riesenrad und Ozeaneum der Welt, eine Formel-1-Rennstrecke, die Marina Bay und Shopping-Meilen. Doch abseits von Hochhäusern und Konsum- und Unterhaltungsindustrie gibt es auch viel Natur zu entdecken. Michael Marek und Saskia Guntermann beginnen ihre Reise auf einer Insel nordöstlich von Singapur.

Von Rosenwasser und Tierfiguren: Kusthandwerk erleben
Diese Mal dreht sich alles um Kunsthandwerk in verschiedenen Ecken der Welt. Zunächt führt die Reise nacht Marokko. Jedes Jahr im Mai werden im Südosten des Landes tausende Tonnen duftender Blütenblätter und Knospen der Damaszenerrosen gepflückt und anschließend zu Rosenwasser verarbeitet oder auch Rosenölessenz - einem kostbaren Grundstoff der kosmetischen Industrie. Nicht nur beim jährlichen Rosenfest – einer Attraktion für Touristen aus dem In- und Ausland - dreht sich in der Region alles um die Rosen. Unser Korrespondent Stefan Ehlert hat sich das angesehen. Außerdem geht es um den Bau von Lauten in Marokko, mexikanischen Tierfiguren, Puy-Linsen und die hohe Kunst des Fächermachens.

Ungewöhnliche Orte
Diese Reise führt an einen See, den es manchmal gar nicht gibt, auf eine kleine Karibik-Insel, auf der eine europäische Grenze verläuft, und in die größte Sandwüste der Welt. Aber es geht auch an einen Ort des Schreckens nahe dem Gazastreifen. Von Bettina Meier

Unterschätztes Cuxhaven – von Fischmeile, Melkhus und Salzwiese
Dort, wo die Elbe in die Nordsee mündet, steht die alte Fischerstadt Cuxhaven. Heute sind sie und ihr Umland längst für mehr als den großen Hafen und endlos scheinende Wiesen hinter den Deichen bekannt. Von Michel Nowak
Unterschätztes Cuxhaven – von Fischmeile, Melkhus und Salzwiese

Amerikanische Eindrücke
Wie hat sich die deutsche Community in den USA entwickelt? Und wie willkommen fühlen sich Deutsche heute in den USA. Diesen Fragen geht die USA-Reise nach. Außerdem führt Unterwegs in diverse Museen: Vom Hunde- bis zum Spionagemuseum.

Brüssel, Wien, Prag: Europäische Hauptstädte
Sie sind nicht nur Zentren der Politik, sondern auch der Kultur, Geschichte und des Nachtlebens. Brüssel, Wien und Prag werden nicht nur von ihren Bewohnern für ihre Vielfalt geschätzt. Auch Touristen strömen in die Hauptstädte. Von Tina Witte

Besondere Erlebnisse in Asien
In Bangkok präsentieren die Zwillingsbrüder Thomas und Mathias Sühring aus Berlin moderne deutsche Küche. Ihr Restaurant "Sühring" wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und gehört damit zu den besten Adressen der internationalen Gastronomie. In Bangkok servieren die Brüder weit von ihrer alten Heimat entfernt genau die Gerichte, die sie in der Ferne vermissen, inspiriert von Kindheitserinnerungen und Familienrezepten. Unsere Korrespondentin Jennifer Johnston hat die Brüder in ihrem Restaurant besucht. Außerdem führt die heutige Reise zum Tag der Stille auf Bali, zum Thaipusam-Fest nach Malaysia, zu einem ganz besonderen Wolkenkratzer in Singapur und zu einem speziellen U-Bahnhof in Japans Hauptstadt Tokio.

Skifahren im Schatten des Matterhorns
Zermatt gilt als Mekka des Skifahrens im Winter und als eine der berühmtesten Bergsteigerdestinationen im Sommer. Gäste kommen aus aller Welt, um sich einen der höchsten Berge in den Alpen anzuschauen: das Matterhorn. Von Jan Ole Behrens

Zum Stone of Scone nach Schottland
Perth liegt etwas unscheinbar auf halber Strecke zwischen Edinburgh und Aberdeen. Doch das Städtchen mit rund 50.000 Einwohnern ist ein geschichtsträchtiger Ort, der den schottischen Königen einst sogar als Hauptstadt diente. Heute macht der Ort auf sich aufmerksam, weil sich dort der bedeutsame royale "Stone of Scone" befindet. Der Stein spielte einst im schottischen und spielt nach wie vor im britischen Krönungsritual eine Rolle. Gabi Biesinger - war in Perth auf den Spuren der schottischen Könige unterwegs. Außerdem war sie im Dumfries House, nicht weit von Glasgow entfernt. Die King’s Foundation hat dort ihren Sitz. Es gehört zu den Herzensprojekten von König Charles. Das denkmalgeschützte Herrenhaus beherbergt eine einzigartige Sammlung von Chippendale Möbeln und dort, im "Pink Dining Room", können sich zahlungskräftige Gäste auch ein Menu servieren lassen, ganz stilecht mit Butler-Service. Mit den Erlösen wird die Arbeit einer Reihe von Wohltätigkeitsprojekten auf dem Landsitz unterstützt.

London im kulinarischen Wandel
Pie and Mash-Shops sind Restaurants, die über Jahrzehnte hinweg eine Londoner Institution waren. Serviert wird dort eine Art Pastete, gefüllt mit Rind oder Aal, dazu Kartoffel-Stampf und Sauce. Die "Shops" sind alle ähnlich: manchmal kunstvoll gekachelt, einfache Holztische, das Essen "handgemacht". Es ist seit der viktorianischen Zeit das traditionelle Essen der Arbeiterklasse im Osten Londons. Doch diese Tradition ist nun bedroht. Der Osten der Stadt wird immer schicker, und die Immobilienpreise steigen. Die Essgewohnheiten haben sich geändert. Mittlerweile gibt es nur noch 40 Pie and Mash-Shops, es waren mal über 300. Christoph Prössl hat einen Laden besucht. Gleichzeitig wird ein anderes Gericht immer beliebter in der britischen Hauptstadt, eine Kette namens "German Doner Kebap" eröffnet eine Filiale nach der anderen. Gabi Biesinger hat sich dem Döner-Hype auf der Insel gewidmet.

Malta und Gozo: Karneval, malerische Landschaften und Geschichte
Auf der Mittelmeerinsel Malta haben Phönizier, Araber, Römer, Malteserritter und Briten ihre Spuren hinterlassen. Auch, was die Feste angeht! Ein Beispiel: Der Karneval. Von Sabine Loeprick

Abschied vom ewigen Eis?
Weit geht der Blick über die Gletscherfelder der Alpen, ein landschaftlicher Genuss in einer einzigartigen Hochgebirgslandschaft. Aber wie lange noch? Der Klimawandel trifft die hohen Gebirgsregionen besonders stark. Bis zum Ende des Jahrhunderts, so schätzen Experten, werden in der Schweiz fast alle Gletscher geschmolzen sein. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2025 zum Internationalen Jahr zur Erhaltung der Gletscher erklärt. Es ist eine Mahnung, den Klimaschutz stärker voranzutreiben, denn die Reduzierung der Gletscher in den Alpen hat Auswirkungen auf alpine Lebensräume und die an die Alpen angrenzenden Regionen. Kathrin Hondl war in der Schweiz unterwegs.

Klimawandel am Kilimandscharo
Der Klimawandel wirkt sich auch auf das Ökosystem rund um den Kilimandscharo in Tansania aus. Außerdem hat Karin Bensch eine Kaffee-Zeremonie in Äthiopien besucht. Und Kenia entwickelt sich immer mehr zum Luxus-Reiseziel.

Schweden: Von Schlössern, Fähren und Elchen
Stockholms Einwohner werden seit einiger Zeit fliegend über das Wasser transportiert. Die weltweit erste elektrische Passagierfähre mit Tragflächenboot-Technologie ist ein Pilotprojekt. Sie pendelt zwischen der Stockholmer Innenstadt und einem Vorort. Die Fahrt dauert etwa 35 Minuten, und unsere Korrespondentin Sofie Donges ist mitgefahren. Außerdem führt die Reise durch Schweden zum Kindermuseum Junibacken, in den Nationalpark Ängsö im Stockholmer Schärengarten und auch zum Schloss Gripsholm. Zudem geht Julia Wäschenbach der Frage nach, inwiefern der Klimawandel eine Gefahr für Elche in Südschweden darstellt.

Vom Matterhorn zum Zauberberg: Unterwegs in der Schweiz
In den Schweizer Alpen ist von einem Hotel aus das Matterhorn in seiner ganzen Größe zu sehen – umgeben von nichts außer Schnee und Eis. Das hört sich erst einmal nicht so ungewöhnlich an, aber die Rede ist von einem Iglu-Dorf in Zermatt. Dort übernachten Gäste in Schlafsäcken. Ohne W-Lan, ohne Fernseher und ohne Heizung in einem Iglu. Kalt und faszinierend zugleich Patricia Verne hat sich das besondere Hotel angesehen. Außerdem führt Sie Matthias Zeller in das Geheimnis der Basler Fasnacht ein und Kathrin Hondl begibt sich in Davos auf die Spuren von Thomas Manns "Zauberberg".

Island und die Macht der Influencer
Island ist eines der angesagtesten Reiseziele Europas. Die Insel aus Feuer und Eis mit gerade einmal 400.000 Bewohnern zieht jedes Jahr rund zwei Millionen Gäste aus der ganzen Welt an. Hinter dem Island-Touristenboom stecken auch Marketingstrategen und Influencer. Auf Youtube, Instagram und TikTok zeigen sie die eigentlich karge Vulkaninsel weit draußen im Atlantik als perfekten Sehnsuchtsort. Aber ist das, was uns die Influencer von ihrem Land zeigen, wirklich echt? Um das herauszufinden, war unser ARD-Korrespondent Christian Blenker unterwegs auf Island.