
tierisch! – Zwei Forscherinnen und die wilde Welt der Tiere.
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#25: Die Tierisch!-Pause ist vorbei! Aber – machen Tiere eigentlich auch mal ein Päuschen?
Wir haben Pause gemacht! Die einen mehr, die anderen weniger. Frauke eher weniger – und wir fragen uns: Könnte sie sich da vielleicht von den Tieren noch was abgucken? Also, wie machen Tiere mal ein Päuschen? Da gibt es den Winterschlaf wenn’s kalt wird, die Ästivation wenn’s warm wird oder den Torpor, wenn es gerade ungemütlich ist. Bei allen dreien werden sämtliche Körperfunktionen runtergefahren, bis es wieder besser aussieht. Der Torpor ist aber eine etwas spontanere Angelegenheit, verglichen zum Winterschlaf zum Beispiel, der ja hormonell und körperlich langwierig vorbereitet werden muss. Nix zu Futtern? Kaltfront? Ab in den Torpor, einfach mal aus dem Weltgeschehen aussteigen, und wenn es wieder netter aussieht, wacht man wieder auf. Angesichts der aktuellen internationalen Lage eigentlich schade, dass es Torpor nur bei sehr kleinen Tierchen gibt. So ein bisschen Torpor machen wäre ja auch für uns manchmal eine Wohltat. Am liebsten würde man es dem Weltrekordhalter des Ballflachhaltens gleichtun: Dem Fadenwurm, der sich einfach mal eine 48.000 Jahre andauernde Pause gegönnt hat. Aber wie auch immer: Wir sind jedenfalls wieder raus aus der Pause und freuen uns riesig auf die nächsten Folgen Tierisch! Und ihr jetzt nochmal: Liken, abonnieren, folgen etc., damit wir immer schön weiter podcasten können! Weiterführende Links: Torpor vs. Winterschlaf: https://www.treehugger.com/hibernation-and-torpor-whats-the-difference-1140760 Täglicher Torpor bei Vögeln und Säugetieren: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/brv.12137 Leichenbesiedlung durch Tiere: https://news.rub.de/english/2022-03-29-biology-when-maggots-solve-murder Alle machen mal Pause, außer Seesterne und Seeigel: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1365-2435.13718 Ein Wurm macht mal ordentlich Pause: https://www.researchgate.net/publication/326422419_Viable_Nematodes_from_Late_Pleistocene_Permafrost_of_the_Kolyma_River_Lowland Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#24: TierischLive! mit Lydias und Fraukes größten Forschungsflops!
Wie? Was? Schon ein halbes Jahr rum??? Schon 24 Folgen Tierisch! rausgehauen? Wie kann das denn sein?! Ist aber so. Und zur Feier unseres Staffelfinales haben wir mit einem Live-Event in Köln die Vielfalt des Tierreichs zelebriert. Es war ein sehr bunter Abend, an dem Schnaps verlost wurde, es tierische Rätselrunden, Science Slams und Live-Musik gab. Und natürlich haben wir die letzte Folge der ersten Staffel Tierisch! aufgezeichnet! Für diese Folge kramen wir in den Giftschränken unserer Forschung, denn: Bei Forschung in freier Wildbahn kann so einiges schief gehen. Transekte liegen statt im Pantanal in Grönland und enden nach 10 Metern in einem Blutsturz, Antilopen hören den Knall und lassen sich deshalb nicht betäuben, und in Fallen sitzt alles, aber nicht das Tier, das man eigentlich fangen wollte. Eine wissenschaftliche Studie zu konzipieren und durchzuführen ist ein kreativer Prozess. Unter anderem, weil in der Feldforschung oft alles anders kommt als gedacht, aber auch eigentlich ganz grundlegend. Man beginnt damit, sich eine Forschungsfrage zu überlegen, und dann wird eine Methodik entwickelt, mit der diese Frage beantwortet werden kann. Also – optimalerweise. Wenn nicht wieder alles schief geht. So wundern sich zum Beispiel die Bewohner eines Dorfes in der Elfenbeinküste darüber, dass der Klopapierkonsum der ohnehin schon dubiosen Forscher im nahegelegenen Nationalpark auf einmal eklatant in die Höhe schießt. Und dann wundern sie sich im weiteren Verlauf noch mehr über Termitenhügel, die plötzlich in rosa Toilettenpapier gehüllt in der Savanne stehen. Dabei handelt es sich hier um eine geniale Vermessungsmethode für Oberflächen aller Art! Hört rein, um unter anderem zu erfahren, warum Lydia in diesem Jahr mit dem Forscherauto durch eine Wand fuhr. Feiert mit uns, und dann sehen wir uns nach einer kleinen Pause zur zweiten Staffel wieder – pünktlich am 22.11.2023! Danke für eure Treue, bis dahin! Links: Termitenstudie: https://www.researchgate.net/publication/225348258_Thermoregulation_of_termite_mounds_What_role_does_ambient_temperature_and_metabolism_of_the_colony_play Ameisenbärenstudie in Akazienplantagen: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mammalia-2011-0049/html Buch über Forschungsfails und ihre Vorteile: https://press.princeton.edu/books/hardcover/9780691161891/failing-in-the-field Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#23: Schlüsselarten – Stützsteine unserer Natur
Wir fragen ja regelmäßig nach Hörerwünschen, und in dieser Folge nehmen wir uns einem Wunsch von Ann-Christin an: Die wollte gerne mehr über Schlüsselarten erfahren! Eine Schlüsselart ist eine Tier- oder auch Pflanzenart, ohne die sich das Ökosystem dramatisch verändern würde oder sogar aufhören könnte zu existieren. Schlüsselarten haben eine geringe funktionelle Redundanz, das bedeutet, wenn die Art aus dem Ökosystem verschwindet, ist keine andere Art in der Lage sie zu ersetzen. Oft sind Schlüsselarten Prädatoren. Also Räuber, die ihre Beutetiere mengenmäßig in Schach halten. Wie wir in unserer Folge „Tierische Baumeister“ aber auch gesehen haben, können sogenannte „Ökosystemingenieure“, also Lebewesen, die bauen oder graben und so die Natur umgestalten, ebenfalls entscheidend für ihre Gesundheit sein. Und dann gibt es noch solche Arten, die einen Dienst am Volk leisten, in dem sie zum Beispiel das ganze Jahr über Früchte liefern und viele Tiere so durch harte Zeiten bringen. Wie die Acurí-Palme im Pantanal. Oder Bestäuber wie die gute alte Biene. Oder… ach hört doch selbst. Auf Englisch heißen Schlüsselarten Keystone Species, nach dem zentralen Stein, der zum Beispiel einen Kirchenbogen stabilisiert. Ähnlich wie auf diesem Stein, lastet auf einer Schlüsselart, obwohl sie das ganze Ökosystem stabilisiert, vielleicht gar nicht der größte Druck. Sie muss zum Beispiel nicht groß und auch nicht häufig sein. Daher ist es oft gar nicht so einfach einzuschätzen, welche Arten Schlüsselarten, und damit überlebenswichtig für die Natur sind. Mal wieder ein Grund, schön die ganze Natur zu schützen, gell? Und das nicht nur auf Artenebene, sondern auch auf genetischer Ebene: Da wir einfach nicht in der Lage sind, die Komplexität von Ökosystemen zu durchschauen, ist der wichtigste Schlüssel, um unsere Natur gesund und stabil zu halten, Arten erst gar nicht selten werden zu lassen! Nächste Woche gibt es übrigens eine ganz besondere Folge. Die haben wir live vor Publikum aufgezeichnet! Weiterführende Link:Übersicht zum Thema Schlüsselarten: https://utopia.de/ratgeber/schluesselarten-welche-bedeutung-haben-sie-fuer-oekosysteme/ Studie zu Schlüsselgenen der Uni Zürich: https://www.news.uzh.ch/de/articles/media/2022/Schl%C3%BCsselgen.html Bakterium aus dem menschlichen Darm: https://www.mdpi.com/2304-8158/12/13/2485 Treiberameisenstudie: https://www.nationalgeographic.com/science/article/an-entire-world-follows-the-march-of-the-army-ants Lemminge: https://www.spektrum.de/news/klimafolgen-das-schweigen-der-lemminge/1945627 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#22: Was gibt’s Neues im Artenschutz?
Nach drei Monaten ist Lydia aus dem Pantanal zurück. Wir sind also immerhin schonmal beide wieder in Deutschland. Ins Tierisch!-Studio in Köln hat es aber erstmal nur Lydia geschafft. Immerhin können wir diese Aufnahme also schonmal ohne schreiende Chaco Guans aufnehmen, Frauke sitzt jedoch noch ein letztes Mal unter ihrem guten, alten Wäscheständerstudio in Frankfurt. Wir diskutieren in dieser Folge über einige interessante Natur- und Artenschutz-Neuigkeiten aus den letzten Wochen. Lydia schaut nochmal aufs Pantanal – welche Entwicklungen es politisch für die Natur dort und in Brasilien im Allgemeinen gibt. Frauke bringt eine gute Neuigkeit und eine schlechte mit. Die schlechte Nachricht ist, dass wir es leider so gar nicht schaffen unsere Meere zu schützen. Die Gute ist, dass man mittlerweile eine Idee hat, wie mit 2000 “übriggebliebenen” Nashörnern umgegangen werden könnte. Eigentlich wollten wir noch den Waldrapp feiern, dazu haben wir uns aber zu sehr verquatscht. Also zumindest hier: Waldrapp rockt! Weiterführende Links: Nashörner: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/2000-rhinos-up-for-auction-what-happened-is-good-news Meeresschutz: https://www.nature.com/articles/d41586-023-02746-8 Brasilien Abholzung: https://www.theguardian.com/world/2023/jul/06/brazil-amazon-deforestation-lula Sondergesetz fürs Pantanal: https://agenciadenoticias.ms.gov.br/lei-do-pantanal-e-aguardada-com-expectativa-e-sera-elaborada-com-participacao-social/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#21: Auf Wanderschaft Vol. 2 – Langstrecken-Laufen/Flattern/Schwimmen zu Zeiten des Klimawandels
Es wird viel gewandert im Tierreich. Sehr viel. So viel, dass wir letzte Woche nicht durchgekommen sind und heute nochmal loswandern! Aber – warum wandern Tiere eigentlich? Was löst diese Wanderungen aus? Und: Wohin wandern sie? Wir schauen uns einige der größten Wanderbewegungen an. Zum Beispiel die weite Reise der Monarchfalter, die tausende von Kilometern durch Amerika flattern. So meiden sie zu große Kälte und zu starke Trockenheit, und surfen auf der Welle der immer frisch-grünen Vegetation. Lachse schwimmen weit, um die Eier in ihrer Heimat zu befruchten und abzulegen, und brauchen dafür kaltes Wasser. So weit, so gut, aber das Wasser wird durch die Veränderung des Klimas immer wärmer. Die Lachse verlieren dadurch die Energie, die sie für ihre gewagte Reise dringend benötigen und sterben manchmal, bevor sie die Laichgebiete erreichen. Ähnliches können wir überall auf unserem Planeten beobachten: Der Klimawandel und die Existenz des Menschen machen Wanderungen von Tieren nötiger, aber auch gefährlicher denn je. Und: Tiere reagieren in ihren Wanderbewegungen unterschiedlich auf den Klimawandel – darum kommt es zu Unordnung in den Ökosystemen. Eine Richtung haben die durch den Klimawandel verursachten Verschiebungen von Arten und ganzen Ökosystemen aber gemein: Sie bewegen sich vom heißer werdenden Äquator weg und aus den wärmeren Tiefenlagen nach oben auf die Berge. Eine Rolltreppe ins Aussterben? Weiterführende Links: Studie Rolltreppe ins Aussterben: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1817416115 Artikel von Benjamin von Brakel: https://www.klimareporter.de/erdsystem/auf-der-rolltreppe-ins-aussterben#!Crested_Quetzal___Wiebe Nasa Tools um Wanderungen zu erforschen: https://appliedsciences.nasa.gov/what-we-do/projects/ecosystems-transition-decision-support-tools-measure-monitor-and-forecast Klimawandel und die Änderung von Abläufen übers Jahr: https://par.nsf.gov/servlets/purl/10342746 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#20: Auf Wanderschaft – Miles and More für die Küstenseeschwalbe!
In dieser Folge geht’s auf Safari nach Tansania! Dort war Lydia kürzlich mit Erik vom Weltwach Podcast unterwegs und hat unter anderem die Great Migration, also die große Wanderbewegung von Huftieren, in der Serengeti erlebt. Große Vogelschwärme hat man ja vielleicht schon gesehen – aber mehrere Millionen Gnus, Zebras und Antilopen? Noch nie. Es sind so große Mengen an Säugetieren, dass die Savanne am Horizont ganz schwarz aussieht. Unglaublich beeindruckend. Findet auch Frauke, die für einige Zeit in der Serengeti mit Löwenforschern arbeiten durfte! Aber warum machen Tiere eigentlich solche oft anstrengenden und spektakulären Wanderbewegungen? Was sind da die Vorteile? Warum legt zum Beispiel eine Küstenseeschwalbe über 50.000 Kilometer im Jahr zurück? Und während ihr schon den Taschenrechner an den Start bringt, um auszurechnen wie viele Kilometer das pro Tag sind, schauen wir uns außerdem an, wie solche Wanderungen eigentlich erforscht werden können. Bei Gnus läuft man hinterher. OK. (Was übrigens nicht heißt, dass die Wanderbewegung der Gnus gut erforscht ist.) Aber einer Küstenseeschwalbe kann man ja schlecht hinterherfliegen. Es wird also beringt oder zunehmend besendert. Oder, wie bei Walen oft gemacht: akustisch die Wanderrouten überwacht. Ob Wale, Vögel oder Huftiere: In Zeiten in denen überall Menschen leben und auch noch der Klimawandel die Welt verändert, haben es wandernde Tiere oft schwer. Wanderungen müssen eingestellt oder Wanderrouten verlegt werden. Was da die Effekte sein können, schauen wir uns in der nächsten Folge an. Dann wandern wir nochmal los! Weiterführende Links: System um weltweite Wanderbewegungen zu analysieren: https://www.researchgate.net/publication/356993320_The_Movebank_system_for_studying_global_animal_movement_and_demography Parasiten die Wanderungen induzieren: https://www.researchgate.net/publication/361920707_Should_I_stay_should_I_go_or_something_in_between_The_potential_for_parasite-mediated_and_age-related_differential_migration_strategies Die große Wanderung in Tansania: https://www.serengeti.com/great-migration-africa.php Die großen und kleinen Wanderungen der Gnus: https://royalsocietypublishing.org/doi/full/10.1098/rstb.2017.0012 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#19: Gute Neuigkeiten aus dem Artenschutz!
Leute, es gibt so viele schlechte Nachrichten. Manchmal fühlt man sich demotiviert, dabei wollte man doch dazu beitragen, die Welt zu retten! Wir zeigen heute mit Erfolgsgeschichten aus dem Artenschutz, dass es immer lohnt sich einzusetzen und anzupacken. Der Iberische Luchs ist eine dieser Erfolgsgeschichten und auch verschiedenste blaue Papageien sind wieder so häufig, dass sie Lydia im Pantanal morgens aus dem Bett brüllen. Buckelwalpopulationen vor Australien erholen sich und Geier feiern überall auf der Welt ihr Comeback. Nicht alle, aber viele dieser Tiere gibt es noch, weil sie, während sie in freier Wildbahn ausgestorben waren, in Zoos überleben konnten. Dort können sie nachgezüchtet und dann wieder ausgewildert werden. Aber: Biologische Vielfalt ist nicht nur der Reichtum an Arten, sondern auch die genetische Variation innerhalb einer Art. Die brauchen Tiere, um widerstandsfähig zu sein. Geht der gesamte Bestand einer Art aber auf sehr wenige Tiere zurück, geht diese genetische Vielfalt und damit auch die Widerstandskraft einer Art verloren. Viel besser ist es daher, die Tierarten und ihre Lebensräume zu schützen, bevor sie sehr selten sind und schon Alarmstufe rot besteht. Das spart übrigens auch viel Geld – denn Wiederansiedlungs- und Renaturierungsprojekte sind oft sehr teuer. Viel teurer als Natur einfach in Ruhe zu lassen. Und zum Schluss noch die richtig guten Neuigkeiten: Zum Abschluss unserer ersten Staffel Tierisch! wird es am 12.09.23 eine Live-Veranstaltung in Köln geben! Bei einem bunten Kneipenabend im Weltempfänger zeichnen wir die letzte Folge der aktuellen Staffel auf. Die Band „The Bushbabys“ spielt, wir raten Tiergeräusche, Lydia und Frauke erzählen von ihrer Forschung und wir machen es uns lustig! Kommt alle, der Eintritt ist frei, wenn es voll ist, ist es voll. Weitere Infos gibt es die Tage bei Instagram im Weltwach-Channel! Weiterführende Links Iberischer Luchs: https://news.mongabay.com/2021/03/conservation-actions-see-iberian-lynx-claw-back-from-brink-of-extinction/ sowie https://www.reuters.com/world/europe/captive-breeding-helps-endangered-iberian-lynx-population-hit-record-2023-05-19/ Buckelwale: https://abcnews.go.com/International/marine-scientists-australia-humpback-population-rebounds/story?id=100610377 Weißstorch: https://www1.wdr.de/nachrichten/immer-mehr-stoerche-in-nrw-100.html Spix Ara Programm: https://www.act-parrots.org/spix-ara/ Geier-Schutz-Projekt: About us - Vulture Conservation Foundation (4vultures.org) Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Trailer: Reiseflops! – Der neue Podcast von Weltwach – Ab sofort überall abonnierbar!
trailerJuhu, unser Podcast Label „Weltwach“ launcht einen neuen Podcast: "Reiseflops – Vom Scheitern unterwegs". Ihr könnt die Show ab sofort abonnieren. Frauke und Lydia werden auch zu Gast sein und von ihren Fails berichten!Und darum geht es:Niemand scheitert gern – auch nicht auf Reisen. Aber im Nachhinein betrachtet ergeben die kleinen (und etwas größeren) Pleiten und Pannen unterwegs oft die schönsten Erinnerungen – und amüsantesten Geschichten. Genau die gibt es in dieser Show: Erik Lorenz, Moderator des Weltwach Podcasts, zelebriert mit seinen Gästen genüsslich Stories von großen Rückschlägen und kleinen Fettnäpfchen, von Zumutungen und schmerzhaft erlangten Einsichten, fernab von Instagramability und aalglatten Abenteuergeschichten. Warum? Weil ein bisschen Schadenfreude glücklich macht. Und weil sich immer wieder zeigt: Hinter der Niederlage lauern wertvolle Lektionen. So mündet auch das hingebungsvollste Jammern für gewöhnlich unweigerlich: in einer Liebeserklärung an das Reisen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#18: Dicker Hals und kleine Hoden – Angeber im Tierreich
EDer Tierisch!-Podcast ist der beste Podcast der Welt! Wir sind so gut! Und unsere Hörer sind einfach auch die großartigsten!!! Ihr merkt schon: Heute wird mal ordentlich angegeben. Bei solchem Rumgeprotze stellt sich dann die Frage: Ist das Ganze nur heiße Luft, um Leute zum Beispiel zum Hören eines Podcasts zu verleiten, oder – wie natürlich in unserem Fall – ist der Podcast wirklich so grandios, und wir wollen schlicht, dass das möglichst alle mitbekommen? Um ehrliche und unehrliche Angeberei geht es jedenfalls in dieser Episode. Kohlmeisenmännchen sind zum Beispiel besonders attraktiv für Weibchen, wenn sie einen dicken, schwarzen Federstreifen auf dem Bauch haben. Dieser Streifen hat aber gar nichts mit den eigentlichen Vaterqualitäten der Meise zu tun. Also blanke Angeberei, ein unehrliches Signal. Gewissermaßen die dicke Karre, die nichts über die Vaterqualitäten eines Typen aussagt. Ein ehrliches Signal sind hingegen die Mähnen von Löwen: Eine dunkle, lange Mähne haben tatsächlich vor allem besonders gesunde und starke Löwenmännchen. Bei Krankheit und Schwäche bildet sie sich zurück. Fraukes Kobantilopen machen es wie prollige Teenager auf der Kirmes beim Autoscooter: Die Paarungspartner finden sich, zumindest wenn sie nicht zu stark bejagt wurden, auf sogenannten Leks. Das sind Paarungsplätze, auf denen die Männchen ihr Gehörn präsentieren (nur nochmal zur Sicherheit, wir sprechen jetzt von Antilopen, nicht von Teenagern). Die Weibchen stehen außen rum und wählen sich den besten und schönsten Angeber aus. Übrigens: Dicke Karre, kleiner Pimmel passt für die Brüllaffen. Also so oder so ähnlich. Da heißt es: Dicker Hals, kleine Eier. Vor lauter Gesangsgewalt, bleibt wohl nicht mehr so viel Energie für die Hoden übrig. Und mit diesem romantischen Schlusswort bleibt für euch nur noch: Einschalten. In den, wir wiederholen es gerne nochmal, BESTEN Podcast der Welt. Weiterführende Links: Die Mähne des Löwen: https://www.reed.edu/biology/courses/BIO342/2014_syllabus_old/2014_readings/West_2005_lion.pdf Angeben im Tierreich: https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/geweih-gesang-farben-federschmuck-wie-tiere-angeben-prahlen-und-protzen-li.19257 Tiersignale im Allgemeinen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982213009317 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#17: Hoch die Tassen! Alkoholkonsum im Tierreich
Bei einem Glas Wein schauen wir uns in dieser Folge an: Wie sieht es eigentlich im Tierreich mit dem Alkoholkonsum aus? Trinken Tiere auch gerne mal einen über den Durst? Die Antwort lautet wie so oft: Ja und Nein. Im Tierreich gibt es durchaus Gewohnheitstrinker wie Fledermäuse, die in den Tropen leben. Anders als Fledermäuse in unseren Breitengraden, können die ganz schön was wegstecken – und immer noch geradeaus fliegen! Pegeltrinker sind die Federschwanztupaias, wie uns Annette Zitzmann erzählt, eine Zoologin, die diese Tiere in Malaysia erforscht hat. Die kleinen Spitzhörnchen haben eigentlich rund um die Uhr einen Pegel, ähnlich wie wenn wir eine Flasche Vodka trinken würden. Ihr Tagesgeschäft bekommen sie aber trotzdem auf die Reihe. Eine Alkoholabhängigkeit, die das normale Verhalten einschränkt, können sich Wildtiere nämlich gar nicht leisten. Einige sind also alkoholtolerant, wie besagtes Hörnchen, oder auch die Fruchtfliege, die sogar ihren Nachwuchs in Alkohol großziehen kann, andere sind eher zurückhaltend mit dem Fusel. Gelegenheitstrinker gibt es aber durchaus. Hier und da mal ein bisschen Palmwein? Oder schön vergorene Früchte? Da sagen auch Schimpansen und Brüllaffen nicht nein. Und die große Frage ist: Ist ein kleiner Rausch ab und an eventuell ein evolutiver Vorteil für uns Affen? Diese gewagte wissenschaftliche Hypothese nennt sich die “Drunken Monkey Hypothesis”. Spoiler: eher nicht. Nun aber erstmal: Prost! Links:Schimpansen trinken Palmwein: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alkohol-wilde-schimpansen-trinken-literweise-palmwein-a-1037988.html Werkzeuggebrauch, um sich einen reinzulöten, bei Schimpansen: https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsos.150150 Drunken Monkey Hypothesis: https://repository.si.edu/bitstream/handle/10088/3748/Stephens_and_Dudley.pdf Trinkfeste Malayisches Spitzhörnchen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alkoholkonsum-malaysisches-spitzhoernchen-ist-trinkfest-a-568580.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#16: Forscherleben – Tierisch wilde Zeiten im Busch
Lydia ist gerade für ihre Säugetierforschung in Südamerika. Tief im brasilianischen Busch beobachtet sie dort vor allem: Ameisenbären! Aber auch vier Stunden von der nächsten Stadt entfernt gibt es mittlerweile Internet. Und so nutzen Frauke und Lydia die Gelegenheit sich in dieser Folge von ihren Erlebnissen als Forscherinnen in der Wildnis zu erzählen. Lydia auf der Terrasse ihrer Forscherhütte, vor der ein Hirsch schläft und in den Bäumen Papageien und vor allem Chaco Guans lärmen, und Frauke unter einem Wäscheständer und haufenweise Decken (gute Akustik ist ja so wichtig!) in ihrer Frankfurter Wohnung. Auch Frauke kann so einige Abenteuer erzählen, die sie in ihrer Zeit als Antilopenforscherin an der Elfenbeinküste erlebt hat. Egal ob in Afrika, in Südamerika oder sonst wo auf der Welt: Es gibt nichts Schöneres als eine starke Natur, in der man als Mensch nur zu Gast ist, und entspannte Tierbeobachtungen. Links: Lydias Zuhause im Pantanal (hier kann man auch Urlaub machen!): https://fazendabarrancoalto.com/en/home-en/ Die Forschungsstation im Comoé (es ist eine modernere Version der Station, in der Frauke zehn Jahre lebte): https://www.uni-wuerzburg.de/forschung/afrikazentrum/forschung/biologie/die-comoe-station-darf-nicht-sterben-wiederaufbau-einer-forschungsstation/ Lydias Buch über ihr Leben in Brasilien: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/ebooks/autobiografie/ich-glaub-mein-puma-pfeift/id_3343818 Ameisenbären individuell unterscheiden: https://ceda.ic.ufmt.br/files/cobra/papers/9Mocklinghoff2018_JNH.pdf Eine der zahlreichen Publikationen von Frauke zur Kob Anitlope: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1046/j.0141-6707.2000.00302.x Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#15: Ich krieg die Motten! – Wohngemeinschaften im Tierreich
Jeder, der schonmal in einer Wohngemeinschaft gewohnt hat, weiß: Damit das klappt, braucht es klare Regeln. So sieht es auch im Tierreich aus, vor allem wenn man mit einem potentiellen Killer zusammenwohnt. Wir hoffen natürlich, dass euch das noch nie passiert ist, aber bei Kaninchen ist das gang und gäbe. Sie teilen sich nämlich häufig den Bau mit Füchsen. Die natürlich eigentlich gerne Kaninchen fressen. Nur nicht die in ihrem Bau. Warum sie die verschonen, finden wir hier bei Tierisch! raus. Aber mal ehrlich: Wie todesmutig müssen die ersten Kaninchen gewesen sein, die in den Fuchsbau marschierten und das herausfanden??? Hat man sich erstmal arrangiert, verspricht so ein starker Mitbewohner dann natürlich Sicherheit. Das weiß unter anderem der dicke, tapsige Wendehalsfrosch, der wahlweise mit stinkenden Ameisen oder Skorpionen zusammenlebt. Oder Frösche, die ihre Wohnung mit Taranteln teilen – die Schöngeister in der Rocker-WG! Kleine Snacks kredenzen derweil die Bewohner des Faultiers: Die Motten, die in seinem Fell wohnen, züchten leckere Algen für ihren Vermieter. Ich krieg die Motten! ist also ein freudiges Ereignis bei Faultieren. Um die Motten zu bekommen, begeben sich Faultiere sogar jede Woche mit einem langwierigen Stuhlgang in Todesgefahr. Wer jetzt wissen will, wie das, und warum, der sollte – ihr ahnt es schon – diese neue Folge hören! Weiterführende Links Mehr über WG-liebende Wendhalsfrösche in Afrika gibt es in Lydias Buch “Die Supernasen” im Kapitel “Mit Klebeschnurrbart, Tarnkappe und Hautkrankheit”. Das gibt’s hier: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-supernasen/978-3-446-44874-2/ Wohngemeinschaft Fuchs und Kaninchen: https://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article105104437/Seltsame-Wohngemeinschaft.html Wie können Anemonenfische mit nesselnden Anemonen zusammenwohnen? https://www.taylorfrancis.com/chapters/oa-edit/10.1201/9781003125365-22/cohabitation-competition-anemonefishes-maya-srinivasan-geoffrey-jones Wohngemeinschaften zwischen Schimpansen und Gorillas: https://www.nytimes.com/2022/10/11/science/gorillas-chimps-friends.html Frösche: https://www.deutschlandfunk.de/froesche-in-afrika-die-raetselhaften-100.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#14: In der Giftküche
Es gibt bekanntermaßen giftige Tiere. Schlangen. Klar. Spinnen, Frösche, Käfer, kennt man. Aber es gibt auch giftige Vögel und sogar giftige Säugetiere! Wie das genau läuft, warum man nicht an Mähnenratten lecken sollte und warum sich giftige Tiere eigentlich nicht ständig selbst vergiften – darum geht’s in dieser Folge von Tierisch! Und natürlich haben Frauke und Lydia auch wieder wilde Geschichten aus dem Busch auf Lager. Frauke erlebte in der Elfenbeinküste einen Roadtrip um Leben und Tod, nachdem ein Kollege von einer Schlange gebissen wurde. Lydia erfuhr am eigenen Leib, dass der Stich der 24 Stunden-Ameise echt wehtut, aber tatsächlich nur in etwa 24 Stunden lang. Weiterführende Links: Warum sterben Gifttiere nicht an ihrem Gift? https://www.livescience.com/why-poisonous-animals-dont-poison-themselves.html Giftige Mähnenratten: https://www.nytimes.com/2020/11/25/science/african-crested-rat-poison.html Plumplori Gift: https://www.scielo.br/j/jvatitd/a/74YyrpCWT8YCnrqwy7sTrRB/ Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#13: Von Waldtieren und fliegenden Flüssen
Für diese Folge geht ihr am besten auf einen schönen Waldspaziergang. Einmal tief ein- und ausatmen und den erholsamen Effekt des Waldes auf sich wirken lassen. Das ist nämlich eine seiner vielen Qualitäten. Wälder sind aber auch entscheidend für das Weltklima. Durch CO2-Bindung, klar, aber auch weil sie für den Wasserhaushalt ganzer Kontinente zuständig sein können. Regenwälder heißen ja nicht so, weil es da so viel regnet, sondern weil sie so viel Regen generieren, der dann in fliegenden Flüssen Wasser in andere Teile der Welt bringt! Wir brauchen also Wald, aber wie können wir die Wälder schützen, die es heute noch gibt? Was gibt es für Lösungen? Wie können wir Menschen oder sogar ganze Länder beim Erhalt von Wald unterstützen? Dabei ist Wald nicht gleich Wald: Wer einen Wald möchte, der die vielen Ökosystemleistungen liefern kann, die wir für unser Überleben brauchen, muss auch die Tiere darin schützen. Und das ist dringend: In den letzten 40 Jahren hat sich die Menge an Waldtieren halbiert! Es gibt ganze Wälder, in denen die Bäume zwar noch stehen, die Tiere jedoch verschwunden sind. Warum das nicht lange gut geht und was Elefantenzertifikate und Flughundwälder sind? Auch das klären wir in dieser Folge. Also: Losspaziert und eingeschaltet! Weiterführende Links: Was brauchen wir für effektiven Waldschutz? https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rstb.2021.0065 Einfluss von Abholzung auf Waldtiere: https://ecologi.com/articles/blog/how-does-deforestation-impact-wildlife-and-biodiversity-what-you-need-to-know Verlust an Waldtieren in den letzten 40 Jahren: https://www.theguardian.com/environment/2014/sep/29/earth-lost-50-wildlife-in-40-years-wwf Empty forests: https://acervo.socioambiental.org/sites/default/files/documents/L3D00001.pdf Fliegende Flüsse: https://economictimes.indiatimes.com/news/new-updates/flying-rivers-the-essential-lifelines-that-keep-amazon-forest-alive/articleshow/98991711.cms?from=mdr Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#12: Ich hör nix – Frequenzen, die Tiere nutzen, wir aber nicht wahrnehmen können
Als wir die Idee hatten, einen famosen Tierpodcast zu starten, haben Frauke und Lydia eine Pilotfolge aufgenommen. Für eine gute Akustik bei dieser Aufnahme lag Frauke unter einem Deckenberg bei sich zuhause😀... Wenn auch etwas verspätet, wir wollen euch unseren Start ins Tierisch!-Abenteuer nicht vorenthalten. Es geht, super passend für ein Audioformat, um Geräusche, die Tiere machen und auch hören, die wir Menschen mit unserem Hörspektrum aber nicht wahrnehmen können. Geräusche, die für uns zu tief sind, um sie zu hören, bezeichnet man als Infrasound. Damit kommunizieren Elefanten, Wale, vielleicht Ameisenbären und natürlich auch der Helmkasuar! Geräusche, die zu hoch sind, als dass wir sie hören, liegen im Ultraschall-Bereich. Klar, das kennt man von jagenden Fledermäusen. Aber auch Delfine nutzen sie, unter anderem um Schwangerschaften festzustellen! Tiere können aber auch Geräusche im Ultra- oder Infraschall nutzen, die sie gar nicht selbst produzieren. Das könnte zum Beispiel Seevögel bei der Orientierung helfen!Weiterführende Links: Navigation bei Seevögeln: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fevo.2021.740027/full 52Hz-Wale: https://www.theguardian.com/environment/2021/jul/13/loneliest-whale-in-the-world-search Elefant Listening Project: https://www.elephantlisteningproject.org/ Fisch Fürze: https://www.science.org/content/article/farting-fish-keep-touch Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#11: Langweilen sich Schnecken? – Geschwindigkeit und Zeitgefühl bei Tieren
Habt ihr euch auch schonmal gefragt, ob sich Schnecken eigentlich auch mal langweilen oder ungeduldig werden, wenn da vorne so ein leckerer Salat steht und sie einen halben Tag brauchen, um dort hinzukommen? Es ist natürlich eine etwas philosophische Frage, wie Tiere Zeit wahrnehmen. Tatsächlich ist Zeitwahrnehmung aber zumindest in gewissem Maße wissenschaftlich messbar, und das schauen wir uns heute an. Relativ zu unserer Zeitwahrnehmung erleben Schnecken zum Beispiel alles im Zeitraffer. Fliegen im Gegensatz dazu in Zeitlupe. Macht Sinn, wenn man sehr schnell fliegt. Andere Tiere wie der Schwertfisch können bei der Jagd den Matrix-Move machen und auf Zeitlupe umstellen! Und dann gibt’s noch die schnellste Bewegung des Tierreichs und Tiere, die Speedmodels aus China alt aussehen lassen. Welche das sind? Hört selbst! Weiterführende Links: Wanderfalke: https://kinder.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/bibliothek/kuriosah/bibliothek-die-schnellsten-tiere-der-welt-100.html) Schnellste Bewegung im Tierreich: https://news.illinois.edu/view/6367/727667) Zeitwahrnehmung bei Tieren: https://www.sciencefocus.com/science/animal-time-perception/ Metabolismus und Zeit: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0003347213003060 Spitzmausforscher: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/das-leben-mit-der-maus-5449867.html Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#10: Was hat die Mücke je für uns getan? – Fraukes Schokoladenprojekt in Peru
Die Antwort auf die Frage, was die Mücke je für uns getan hat, ist einfach: Schokolade! Das weiß Frauke sehr genau, denn neben ihren vielen Engagements im Naturschutz ist sie auch noch Unternehmerin, genauer: Schokoladenproduzentin. Mit ihrer Firma PERÚ PURO produziert sie, zusammen mit Kleinbauern in Peru, international ausgezeichnete Schokolade, die Biodiversität fördert statt zerstört. Wir gehen heute mit ihr auf die Reise ins entlegene Urubambatal, wo im Bergregenwald der Ur-Kakao Chuncho wächst. Wir finden heraus, warum Agroforst-Systeme besonders in den Tropen sehr viel ertragreicher sind als Monokulturen und gleichzeitig den Regenwald schützen können. Warum das dann nicht alle machen? Weil es nicht so einfach ist. Dieses Mal gibt’s also ausnahmsweise weniger Tiere, dafür geht’s um Schokolade. Das ist ja wohl auch fantastisch. Weiterführende Links: Schokolade! www.perupuro.de Fraukes Buch über Biodiversität: https://www.oekom.de/buch/was-hat-die-muecke-je-fuer-uns-getan-9783962382094 Youtube Kanal von PERÚ PURO mit vielen Videos aus Peru: https://www.youtube.com/channel/UCqtJJHFZexcjDn2BNndMdKQ Doku über nachhaltigen Konsum bei Arte (ca. ab Minute 7 geht's um PERÚ PURO) https://www.arte.tv/de/videos/108338-006-A/agree-to-disagree/ WWF über Schokolade: https://blog.wwf.de/schokolade-regenwald/ Koordinaten der Bauernkooperative: https://goo.gl/maps/B9E5Ei7LhgFiqNzM9 Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#9: Heute mal anders – Eure Wunschtiere sind ziemliche Sonderlinge!
Ihr habt euch Themen und Tiere gewünscht und uns fiel auf: Viele der Tiere, über die ihr mehr hören wolltet, sind kleine Freaks, die ihr Leben ganz anders gestalten als andere. Also schauen wir uns diese Wunderlinge doch mal genauer an. Los geht es mit dem Kakapo, dem einzigen flugunfähigen Papagei. Der pflegt allerhand Marotten, die ihn an den Rand des Aussterbens gebracht haben. Die Thermometerhühner haben entschieden, dass Eier ausbrüten, indem man einfach auf ihnen sitzt, was für Anfänger ist. Lieber machen sie ein vollkommen übertriebenes Brimborium aus dem Brutgeschäft. Wenn man unseren nächsten Sonderling, den Nacktmull, filmen will (13 Zentimeter lang, wurstförmig und unbehaart), hat man immer Stress, dass es nicht wie ein schräger Porno aussieht, in dem männliche Geschlechtsteile mit Zähnen spazieren gehen. Schnabeltiere leuchten bei UV- Licht, sind giftig, legen Eier und vieles mehr, die machen also echt mal ihr ganz eigenes Ding. Außerdem wolltet ihr noch was zu Oktopoden hören – aber weil aber mal wieder alles so spannend war, müssen wir das auf ein andermal vertagen. Weiterführende Links: Zoologe vergewaltigt von Kakapo: https://www.youtube.com/watch?v=9T1vfsHYiKY Termometerhühner: https://www.tierwelt.ch/artikel/wildtiere/das-thermometer-im-schnabel-406361 Herbert Oswalds Nacktmullfilm (aktuell leider nicht im Stream): https://programm.ard.de/TV/arte/nacktmulle---superhelden-der-forschung/eid_287242205371320 Nacktmulle und Wissenschaft: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/nacktmull-nagetier-saeugetier-spannend-wissenschaft-100.html Leuchtende Schnabeltiere: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/glowing-platypus Ihr möchtet in unserer Show werben? Kontaktiert uns via www.weltwach.de/kooperationen/Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#8: FRÖSCHE!!!!
Für alle, die seit Wochen gehofft und gewartet haben, hier nun endlich die Folge über Frösche!!! Frösche sind die Coolsten! Es erwarten euch Sensationen über Sensationen: Der größte Frosch, der kleinste Frosch, Frösche, die ihre Eier im Magen ausbrüten oder in ihrer Haut, Frösche, die Schaumnester machen, deren Material uns vielleicht technische Lösungen für die Probleme dieser Welt liefern, Frösche, die Hautenzyme bilden, die Antibiotikaresistenzen umgehen. Nicht nur deswegen ist es mehr als dramatisch, dass über 40% der Amphibien dieser Welt vom Aussterben bedroht sind. Und das, obwohl sie manchmal die verrücktesten Überlebensstrategien am Start haben. Es gibt zum Beispiel Frösche, die in sehr trockenen Landschaften in der prallen Sonne überleben können. Dafür produzieren sie unter anderem Sonnencreme aus Urin! Wir erzählen außerdem, was so alles passiert, wenn man mitten in der Nacht mit Froschforschern durch den Busch streift, und warum man seinen Haus- und Hoffröschen im Forscherhaus keine Namen geben sollte. Weiterführende Links: Viele spannende Froschgeschichten gibt es hier: https://www.frogs-friends.org/de/faszination-frosch/welt-der-amphibien Schutzstrategien von Fröschen vor Trockenheit: https://www.salamandra-journal.com/index.php/home/contents/1997-vol-33/640-spieler-m/file Ausbreitung Krallenfrosch: https://neobiota.pensoft.net/article/60004/ Geolino Infos zum Ochsenfrosch: https://www.geo.de/geolino/tierlexikon/19677-rtkl-tiere-ochsenfrosch Der kleinste Frosch der Welt: https://idw-online.de/de/news394778 Sind wir nicht mehr zu gekommen- aber schaut mal bei Citizen Conservation nach. Da geht es um Artenschutz zuhause. Hier als Beispiel die Rettung des Titikaka-Riesenfroschs: https://citizen-conservation.org/arten/titicaca-riesenfrosch/ Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Podcast-Tipp:radioWissen, ein sinnliches Hörerlebnis mit Anspruch. Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte, Literatur und Musik, Faszinierendes über Mythen, Menschen und Religionen, Erhellendes aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik.Hier geht es zum Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/radiowissen/5945518/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#7: Wal macht Wetter
Wie beeinflussen Wale das Klima und umgekehrt? Wir schauen uns heute an, wie der Klimawandel von Wildtieren beeinflusst wird und welchen Effekt er im Umkehrschluss auf die Ökosysteme unserer Erde hat. Das ist auch das Thema von Fraukes neuem Buch: Wal macht Wetter. Nach dem Buch Was hat die Mücke je für uns getan, bei dem sie sich mit der Artenvielfalt und dem Artensterben auf unserem Planeten beschäftigt hat, steht im neuen Buch das Zusammenspiel zwischen Tieren und Klima im Mittelpunkt. Dass Tiere das Klima beeinflussen, ist nichts Neues: Schon die Dinosaurier sorgten für eine Erderwärmung, von der einige profitierten, die meisten aber nicht. Kommt euch das auch so bekannt vor? Weiterführende Literatur: Buch: https://www.oekom.de/buch/wal-macht-wetter-9783962384197 Walpumpe: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0013255 Dinosaurier: https://www.nationalgeographic.com/science/article/120507-dinosaurs-methane-farts-burps-global-warming-environment-science-flatulence#:~:text=Dinosaurs%20may%20have%20helped%20warm,trapping%20heat%20than%20carbon%20dioxide. Quizfrage: Wie macht Wal Wetter? A: Er bindet Kohlenstoff in seinem Körper B: Er düngt Phytoplankton C: Er schützt Kelpwälder Die Antwort gibt es in der Folge! :-) Tiergeräusch des Tages: Turtle Sound Effects Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#6: Drum prüfe, wer sich ewig bindet – Monogamie im Tierreich
Ewige Liebe, die Ehe ... hach, so schön! Oder? Nun gut, bei uns Menschen gibt es Scheidungen, aber bei Tieren ist die Welt doch noch in Ordnung! Pinguine zum Beispiel. Ewige Liebe und Treue! Oder? ODER?! Ehrlich gesagt: Geht so. Adeli Pinguine lassen sich gerne mal zum Preis eines Steinchens von anderen Pinguinen in der Kolonie rannehmen. Präriewühlmäuse wollen eigentlich unbedingt monogam sein, verirren sich dann aber ganz zufällig ins falsche Revier, und gehen – natürlich – ganz aus Versehen fremd. Blaumeisen schleichen sich derweil ganz gezielt im Morgengrauen für ein Techtelmechtel mit dem Nachbarn aus dem Nistkasten und verbuchen Trennungsraten von 50%. Aber es gibt sie noch – die waren Romantiker. Und das sind die Seenadeln. Da wird freundlich gegrüßt und brav auf den Partner gewartet, wenn der mal länger auf Geschäftsreise ist. Bei Anglerfischen muss man sagen: Monogamie: Ja, Romantik: Joa, naja ... denn da wächst das Männchen komplett am Weibchen fest. Haut und Blutkreislauf verschmelzen, und das Männchen wird vollständig vom Weibchen abhängig. Sexualparasitismus! Will man ja auch nicht unbedingt. In jedem Fall bleibt aber festzuhalten: Den gesündesten Orgasmus hat man, medizinisch nachgewiesen und biologisch erklärbar, nur mit jemandem, den man auch liebt. Weiterführende Links: Albatrosse und alte Partner: https://www.sciencedaily.com/releases/2022/12/221220113017.htm Scheidung bei Tieren: https://www.the-scientist.com/features/animal-divorce-when-and-why-pairs-break-up-70035 Monogamie bei Präriewühlmäusen: https://www.scientificamerican.com/article/monogamous-prairie-voles-reveal-the-neurobiology-of-love/ Prostitution bei Pinguinen? https://sora.unm.edu/sites/default/files/journals/auk/v115n02/p0526-p0528.pdf Das Sexleben der Anglerfische: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/anglerfische-forscher-entschluesseln-sexleben-in-der-tiefsee-a-0ebaf287-be7c-4012-a08a-b5250eeaad2a Podcast-Tipp:radioWissen, ein sinnliches Hörerlebnis mit Anspruch. Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte, Literatur und Musik, Faszinierendes über Mythen, Menschen und Religionen, Erhellendes aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik.Hier geht es zum Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/radiowissen/5945518/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#5: Komplett Ahnungslos
Hier bei Tierisch! wird ja gern hoffnungslos geklugscheißert. Heute geht es aber zur Abwechslung darum, was wir nicht wissen – über Tierarten, Tierverhalten und Tiere im Allgemeinen. Und das ist eine ganze Menge! Wie wissen zum Beispiel nicht mal, wie viele Tier- und Pflanzenarten es auf unserem Planeten gibt! Und bei denen, die wir kennen, ist der Kenntnisstand oft auch eher dünn. Ein Beispiel sind Europäische Aale. Die leben direkt vor unserer Haustür, sind aber geheimnisumwoben wie Fabelwesen. Und das, obwohl sie seit Jahrhunderten erforscht werden! Sogar über unser heimisches Rehwild wissen wir gar nicht so viel. Frauke erzählt von einer bisher unentdeckten Wanderleidenschaft dieser Tiere – hat das, wie beiden Menschen, mit einem Explorer-Gen zu tun? Und kann Herr Karlsen bitte mal sagen, wie die Aale so abgefahrene Geräusche machen? Infos über die Zahl der Tierarten auf der Erde und vieles mehr gibt es in Fraukes Buch: https://www.oekom.de/buch/was-hat-die-muecke-je-fuer-uns-getan-9783962382094 Niemand weiß was über Aale: https://www.smithsonianmag.com/science-nature/the-utterly-engrossing-search-for-the-origin-of-eels-180980777/ Die Wanderleidenschaft von Rehwild: https://www.researchgate.net/profile/Marco-Heurich/publication/263889784_Rehwild_auf_Wanderschaft_-Satellitentelemetrie_liefert_neue_neue_Erkenntnisse/links/0a85e53c438618e6c1000000/Rehwild-auf-Wanderschaft-Satellitentelemetrie-liefert-neue-neue-Erkenntnisse.pdf Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/Podcast-Tipp:radioWissen, ein sinnliches Hörerlebnis mit Anspruch. Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte, Literatur und Musik, Faszinierendes über Mythen, Menschen und Religionen, Erhellendes aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik.Hier geht es zum Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/radiowissen/5945518/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#4: Tierische Baumeister
Bob der Baumeister – ein Laubenvogel? Wir schauen uns heute Baumeister aus dem Tierreich an. Ganz kleine, wie Termiten zum Beispiel: Wie bauen viele winzige Einzeltiere gigantische und perfekte Bauwerke? Da könnten sich die Kölner was abschauen … #Oper. Wir schauen uns aber auch die Bauwerke von größeren Tieren an. Riesengürteltiere bauen beispielsweise Hotels für viele andere Tierarten, und der Kaninchenkauz macht es sich mit Kuhdung in den Löchern von Sechsbindengürteltieren bequem. Den Vogel (haha...) schießt aber der Graulaubenvogel ab. Das Männchen baut dem Weibchen im Prinzip Heuklappen: einen Tunnel aus Gras mit einer Bühne am Ende. Dem Weibchen bleibt also gar nichts anderes übrig als die dann folgende fragwürdige Performance des Laubenvogelmannes zu bestaunen. Erzwungene Perspektive ist das Stichwort. Stellt mal einer als Kunstinstallation bitte die Performance des Graulaubenvogels nach? Weitere Literatur: Riesengürteltiere als Lebensraumgestalter: https://news.mongabay.com/2013/10/armored-giant-turns-out-to-be-vital-ecosystem-engineer/ Termiten: https://www.leibniz-hki.de/de/press-details/termiten-als-pilzgaertner.html Das Blattschneiderameisennest: https://www.researchgate.net/figure/Subterranean-portion-of-a-giant-leafcutter-ant-nest-in-Brazil-Concrete-was-poured-into_fig3_282628837 Laubenvögel als Baumeister: https://www.australiangeographic.com.au/blogs/creatura-blog/2015/03/great-bowerbirds-of-northern-australia/ und https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982210010365 Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/Podcast-Tipp:radioWissen, ein sinnliches Hörerlebnis mit Anspruch. Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte, Literatur und Musik, Faszinierendes über Mythen, Menschen und Religionen, Erhellendes aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik.Hier geht es zum Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/radiowissen/5945518/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#3: Krieg, Natur und Artenschutz
Das Thema dieser Folge ist nicht so lustig wie sonst. Trotzdem liegt es uns am Herzen. Der Krieg in der Ukraine ist nämlich nicht nur eine humanitäre Katastrophe: Aktuell gibt es Berichte von Delfinen und Schweinswalen, die vermehrt an den Küsten des Schwarzen Meeres stranden und dort, mehr als sonst, als Beifang in Fischernetzen enden. Forscher vermuten, dass der Lärm des Ukraine-Krieges die Ursache dafür ist. Welche unterschiedlichen Einflüsse Krieg auf Ökosysteme und deren Schutz haben kann, diskutieren wir heute. Frauke kann dabei aus erster Hand berichten: Als in der Elfenbeinküste der Bürgerkrieg ausbrach, musste sie in einer Nacht- und Nebelaktion die Forschungsstation im Comoe Nationalpark verlassen, der zehn Jahre lang ihre Heimat war. Wenn ein Krieg oder ein politischer Konflikt erstmal vorbei ist, kann es aber auch zu positiven Effekten für die Natur kommen und es können sich Rückzugsorte bilden. Weiterführende Literatur: Über die Strandungen von Zahnwalen am Schwarzen Meer: https://uk.whales.org/2022/06/07/the-dolphin-and-porpoise-casualties-of-the-war-in-ukraine/ Sonar und Wale: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0025326X08002221 Der Einfluss der russischen Invasion auf die Biodiversitätsforschung: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fcosc.2023.989019/full Über Fraukes Forschung und ihr jähes Ende in der Elfenbeinküste gibt es ein Kapitel in Lydias Buch “Die Supernasen”: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-supernasen/978-3-446-44874-2/ Das Grüne Band in Deutschland: https://www.bbc.com/future/article/20190821-the-wildlife-haven-in-a-cold-war-death-strip Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#2: Plausch um Flausch
Am 30.04.23 ist der Internationale Ehrentag der Frisur! Passend dazu widmen wir uns der Haarpracht im Tierreich. Wir machen uns auf die Spur des Tieres, das das flauschigste Fell hat und klären, warum der Ameisenbär ähnlich pingelig mit seinen Haaren ist wie die Forscherin. Auf einer Reise in die Arktis finden wir heraus, was wir vom Eisbären lernen können. Frauke erzählt, warum wir Forscher uns besser als deutsche Skiprofis verkleiden sollten, oder vielleicht auch nicht. Aber... haben eigentlich nur Säugetiere Haare? Wie steht es denn um den Haarfrosch? Gibt es womöglich Schnecken mit Haaren? Viel Spaß, bei unserem dieswöchigen Plausch rund um Flausch! Quizfrage: Wieviele Haare wachsen bei einem Seeotter auf einem cm²? A: 100 B: 18.500 C: 100.000 Die Antwort gibt es in der Episode! Wer es genauer wissen will: Zebras: https://journals.biologists.com/jeb/article/doi/10.1242/jeb.244778/286760/Why-don-t-tabanids-land-on-zebras Seeotter: Seeotter haben auf einem Quadratzentimeter Fell so viele Haare wie Menschen auf dem ganzen Kopf Eisbär: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fbioe.2022.926253/full und http://www.doiserbia.nb.rs/img/doi/0354-9836/2011/0354-98361103911H.pdf Schnecke: https://bmcecolevol.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2148-5-59 Tiergeräusch des Tages: © Wildambience Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

#1: Es geht los! Lasst uns feiern!
Der Champagner steht kalt, wir sitzen hier in Ballkleidern, denn: Endlich gibt es die erste Folge unseres neuen Tierisch-Podcasts! Geht mit uns ab jetzt immer Mittwoch auf Entdeckungsreise!Passend zu dieser festlichen Angelegenheit, sind Feierlichkeiten im Tierreich dann auch das Thema dieser ersten Folge. Zum Beispiel die Kröten-Massensexparty, die Lydia vor ihrer Forscherhütte in Brasilien beobachtet hat. Wenn sie dort nicht zwischen liebestollen Amphibien unterwegs ist, erforscht sie im Südamerikanischen Busch Große Ameisenbären. Mit Frauke geht es auf einen anderen Kontinent: Sie hat viele Jahre die Forschungsstation eines Nationalparks in der Elfenbeinküste geleitet und Kob Antilopen erforscht. In dieser Zeit hat sie auch ein paar wilde Tierparties erlebt. Und eine davon hat vielleicht schon dem Tyrannosaurus Rex den Angstschweiß auf die Stirn getrieben! Weiterführende Literatur: Lydia’s Buch über ihr Leben im Busch: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/ebooks/autobiografie/ich-glaub-mein-puma-pfeift/id_3343818 Infos zu Wanderameisen: https://www.biologie-seite.de/Biologie/Wanderameisen?utm_content=cmp-true Wie Termiten Schwärmen: https://journals.co.za/doi/abs/10.10520/EJC32713 Eine der wenigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den Kröten im Pantanal: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/azo.12295 Übrigens: Falls ihr keinen Zugriff auf die wissenschaftlichen Veröffentlichungen habt, ist es nicht legal sich das jeweilige Dokument bei https://sci-hub.ru/ herunterzuladen. Es funktioniert, Wissenschaftler aus aller Welt tun es, aber legal ist es nicht ;-D. Stay in Touch:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Trailer
trailerTiere können sich in einer für uns nicht wahrnehmbaren Geheimsprache über tausende von Kilometern unterhalten, sie tarnen sich mit Kot, wechseln mal rasch ihr Geschlecht, haben Frostschutzmittel im Blut und wenn es zur Paarung kommt … ach, lassen wir das. Tiere sind jedenfalls zu vielen überraschenden und oft spektakulären Dingen fähig. Nur durch Begeisterung für diese wilde Seite unserer Erde sind Menschen für Natur- und Artenschutz zu mobilisieren. Das wissen Dr. Frauke Fischer und Lydia Möcklinghoff, zwei wildnisverrückte Abenteurerinnen, studierte Zoologinnen und Expertinnen für unterhaltsame und gleichzeitig verständliche Wissenschaftskommunikation. Deshalb machen sie sich auf, den ersten lustigen, leichten, zoologischen Plauderpodcast mit bodenloser wissenschaftlicher Tiefe auf die Beine zu stellen. Am liebsten zusammen mit euch. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.