
Tatort Geschichte - True Crime meets History
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BR Podcastfestival mit Tatort Geschichte
Tatort Geschichte geht live: Am 18.10. kannst du dabei sein, wenn Niklas und Hannes eine Podcast Folge live auf dem BR Podcastfestival produzieren. Die Show wird aufgezeichnet und erscheint als Episode von Tatort Geschichte. Du hast zum Ende der Veranstaltung auch die Möglichkeit, Niklas und Hannes selbst Fragen zu stellen. Los geht's ab 20 Uhr, Tickets gibt's hier: https://podcastfestival.de/

Fußball unter dem Hakenkreuz
Der erste Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft 1932 war für den FC Bayern und seinen Präsidenten Kurt Landauer ein sportlicher Höhepunkt. Doch schon bald kommen die Nazis an die Macht und das Spielfeld wird seine Unschuld verlieren. Es wird zum Ort der Propaganda für die Massen. Doch Fußball gespielt wird auch im Verborgenen hinter den Mauern und dem Stacheldrahtzaun des Konzentrationslagers in Dachau. Wir zeigen die beiden Seiten des Fußballs in Zeiten des Unrechts und welche Folgen das alles für Kurt Landauer und seine Familie hatte.

Red Wedding in Paris: Die Schrecken der “Bartholomäusnacht”
Im Jahr 1572 putzt sich die französische Hauptstadt Paris besonders heraus. Eine wahrhaft königliche Hochzeit steht an, die eigentlich den Frieden im Land sichern soll. Doch parallel zu den Hochzeitsvorbereitungen läuft ein Komplott historischen Ausmaßes, das bald in einem Blutbad endet. Hugenotten in Paris und ganz Frankreich werden zu Freiwild erklärt. Welche Rolle spielen die Hochzeitsgäste? Welche der König Karl IX. und seine Mutter Katharina von Medici? Und vor allem sehen wir hier die wahre Geschichte der "red wedding” von Game of Thrones?

Operation Cowboy: Ein Ritt auf Leben und Tod
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, als Europa in Trümmern lag, spielte sich eine außergewöhnliche Geschichte ab. Inmitten des Chaos und der Zerstörung befinden sich in einem kleinen Gestüt bei Hostau hunderte Lippizaner - weiße Pferde, majestätisch und wahrhaft königlich. Doch ihr Schicksal hängt am seidenen Faden und in dieser brenzligen Situation kommt es zu einem ungewöhnlichen Schulterschluss unter Feinden. Das gemeinsame Ziel? Die kostbaren Pferde zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Bonusfolge: Antisemitische Verschwörungserzählungen
Als Ergänzung zu unseren zwei Folgen zum Doppelmord an Frida Poeschke und Shlomo Lewin tauchen wir in dieser Bonusfolge mit der Expertin Judith Bodendörfer ein in die Welt des Antisemitismus. Wir beleuchten die verschiedenen Formen antisemitischer Verschwörungstheorien, die sich hartnäckig durch die Gesellschaft ziehen. Wir reden über die bekanntesten Erzählungen, ihre immer gleichen Muster und reflektieren, wie man sie erkennen und ihnen entgegentreten kann.

Doppelmord in Erlangen Teil 2: Der tote Einzeltäter?
Am 19.12.1980 wurden Frida Poeschke und Shlomo Lewin in ihrem Bungalow in Erlangen brutal hingerichtet. In Teil 2 stellen wir den mutmaßlichen Mörder Uwe Behrendt in den Mittelpunkt. Wir fragen nach seinem Weg in die Radikalisierung und zeichnen nach, wie es mit ihm nach dem Doppelmord weitergeht. Dabei geraten auch in den Fokus: Die Wehrsportgruppe von Karl Heinz Hoffmann im Libanon, ein aufsehenerregender Prozess und eine antisemitische Verschwörungstheorie. Die Episode gehört zu der Sonderreihe "Tatort Geschichte Spezial", bei der wir uns über mehrere Episoden mit Verschwörungserzählungen auseinandersetzen.

Doppelmord in Erlangen Teil 1: Das Phantom mit der Damensonnenbrille
In der ruhigen Wohngegend des Erlanger Burgberviertels erschüttert ein brutaler Doppelmord die Idylle. Am 19. Dezember 1980 werden Frida Poeschke und Shlomo Lewin kaltblütig hingerichtet. Doch obwohl es am Tatort mit einer gefundenen Damensonnebrille eine heiße Spur gibt, tappen die Ermittler lange im Dunkeln. In Teil 1 begleiten wir die Polizei bei ihrer Suche nach einem Motiv und klären, warum die Opfer dabei auch nach ihrem Tod falschen Verdächtigungen ausgesetzt sind. Die Episode gehört zu der Sonderreihe "Tatort Geschichte Spezial", bei der wir uns über mehrere Episoden mit Verschwörungserzählungen auseinandersetzen.

Ein amerikanisches Trauma: Die Geister von Wounded Knee
Es ist bitterkalt an diesem 29. Dezember 1890 am Wounded Knee in South Dakota. Hier lagern mehrere hundert Lakota-Sioux, darunter viele alte Menschen, Frauen und Kinder. Wenige Stunden später ist das verschneite Feld übersät mit Leichen.Diese Episode ist eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart eines Ortes, der von Trauer, Schmerz und den Geistern der Gefallenen geprägt ist. Es ist eine Geschichte über Widerstand, Verlust und die Suche nach Frieden.

Blutgetränkte Prärie: Sand Creeks verlorene Seelen
1864: Die USA befinden sich in der Endphase des Amerikanischen Bürgerkrieges. Auf den Schlachtfeldern verlieren hunderttausende Amerikaner ihr Leben. Der Boden der jungen Nation ist jedoch auch getränkt vom Blut der amerikanischen Ureinwohner. In Colorado nähern sich Freiwilligenheere der US-Army den Stämmen der Cheyenne und Arapaho und verüben das "Sand Creek Massacre”. Damit beginnt eine neue, noch gewaltsamere Phase der Vertreibung und Unterdrückung.

Walter Klingenbeck gegen das NS-Regime: ein seliger Märtyrer?
Walter Klingenbeck ist ein Jugendlicher, der tief von seinem Glauben geprägt ist. Früh erlebt er den menschenverachtenden Charakter des NS-Regimes in der eigenen Kirche, durch das Abhören von "Feindsendern" glaubt er die Lügen der Propaganda nicht. Also beginnt er zu handeln, doch schon bald wird ihm die Gestapo auf die Spur kommen?.

Leo Trotzki: Der rote Prophet und der Eispickel
Schon viele Jahre lebt Leo Trotzki weit entfernt von seiner Heimat im mexikanischen Exil. Doch die sowjetische Vergangenheit lässt ihn nicht los, denn die Schergen seines Erzfeindes Josef Stalin sind ihm dicht auf den Fersen. Ihr Auftrag lautet, Leo Trotzki zu eliminieren.

"Black Spartacus" vs. Napoleon Bonaparte
Im Jahr 1802 wird in der französischen Kolonie Saint-Domingue (heute Haiti) ein Mann in Ketten gelegt und nach Europa gebracht, der längst als National- und Volksheld gilt: Toussaint Louverture. Als ehemaliger Sklave hat er es weit gebracht. Als französischer Offizier vertreibt er erst die Briten und Spanier von der Insel, lässt dann die Sklaverei abschaffen und wird schließlich de facto zum Alleinherrscher der Insel. Diese Machtfülle gefällt aber nicht Jedem. Auf der anderen Seite des Atlantiks plant ein Mann den Sturz Louvertures: Napoleon Bonaparte. Bald schon schlägt die einstige Bewunderung Bonapartes für den "Schwarzen Napoleon" Louverture in erbitterte Rivalität um.

Napoleon: Ein Tyrann im Land der Pharaonen?
Über kaum einen Menschen wurde mehr geschrieben als über Napoleon Bonaparte, kaum ein Mensch wurde häufiger porträtiert als der ehrgeizige Korse und spätere Kaiser Frankreichs. Sein Leben passt kaum in ein Buch oder einen Podcast, aber dennoch finden sich Episoden darin, die bis heute kaum bekannt sind. Napoleon der Tyrann, der rücksichtslos Gefangene erschießen und erdolchen lässt? Das ist eine Zuschreibung, die eventuell auf das Massaker von Jaffa 1799 zutrifft. Wir reisen erst nach Ägypten und dann nach Syrien und zeigen Napoleons "dunkle Seite”, die tausende Tote nach sich zieht und gehörig an seinem Denkmal kratzt.

John Lennon: Leben und Tod einer Legende
Der 08. Dezember 1980 verläuft im Leben von John Lennon wie ein gewöhnlicher Tag: Interviews geben, Aufnahmen im Tonstudio, Autogramme unterschreiben. Das Ende des Tages wird der wohl bekannteste Musiker seiner Zeit jedoch nicht erleben. Ausgerechnet ein ehemaliger Fan schießt ihn vor seinem Apartment in New York nieder. An diesem Tag stirbt aber nicht nur der ehemalige Beatle John Lennon, sondern auch der Friedensaktivist und Familienvater. In dieser Folge gibt's was auf die Ohren, weil wir uns jener Sache widmen werden, die die Zeit überdauern wird: seiner Musik!

“Die tote Stadt”: Der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943
Die Nationalsozialisten sind für die sogenannte "Endlösung der Judenfrage” dazu übergegangen, die Juden des größten Ghettos Europas in Warschau in die Vernichtungslager des Ostens zu deportieren. Im Angesicht des eigenen Todes formiert sich jedoch der Widerstand. Tapfere polnische Juden legen Bunker an, bauen Geheimverstecke und dokumentieren unter Einsatz ihres Lebens die Verbrechen der Nationalsozialisten. Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos entsteht, das uns heute das Ausmaß der damals verübten Verbrechen vor Augen führt. Wir zeigen einen Blick in diese Akten und schildern, wie das jüdische Leben verschwindet und Warschau als "tote Stadt” zurückbleibt.

Alan Turing: A Man from the Future
Im Juni 1954 findet eine Haushälterin die Leiche eines 41-jährigen Briten. In den Augen der Öffentlichkeit hat sich ein bekannter und begabter Mathematiker umgebracht, doch er ist viel mehr als das. 1954 stirbt ein wahres Genie, ein Vordenker der Künstlichen Intelligenz und ein Kriegsheld. Doch das Land, das er vor der Katastrophe bewahrt hat, hat ihn in den Suizid getrieben. Denn auch das war Alan Turing, nämlich homosexuell und das in einer Zeit, in der die Homosexualität als Verbrechen und pathologische Krankheit angesehen wird.

Vergeltung aus der Luft: Hitlers Traum von der Wunderwaffe
Am 16.Dezember 1944 kommt es in einem Kino mitten in Antwerpen zu dem verheerendsten Einschlag einer V2 Rakete. Der Angriff mit Schallgeschwindigkeit kommt wie aus dem Nichts und kostet weit über 500 Menschen das Leben. Doch kann die angebliche deutsche "Wunderwaffe” wirklich den Krieg entscheidend beeinflussen? Welche Rolle spielen Wissenschaftler wie Wernher von Braun, der sein Know-how in den Dienst des Nationalsozialismus stellt und erst Jahre später dafür sorgt, dass Raketen den Weltraum erkunden.

Q&A mit Oliver Welke
Was habt Ihr mit "heute-show”-Host Olli Welke gemein? Auch er hört Tatort Geschichte - und ist sogar einer der treuesten Fans. Deshalb haben wir ihn eingeladen und fragen, was ihn an historischen Verbrechen fasziniert. Wir nehmen Euch mit hinter die Kulissen des Podcasts und erklären, wie unser Format entsteht, was uns als Historiker antreibt oder welche historische Person wir gerne persönlich kennengelernt hätten. Das alles und viele weitere Fragen von Euch stehen im Mittelpunkt dieser ganz besonderen Episode.

Japans brutale Unterwerfung Chinas: Das Massaker von Nanking 1937
Im Dezember 1937 eskaliert ein Konflikt, der seit Jahrzehnten zwischen Japan und China ausgetragen wird, in Form einer beispiellosen Mordorgie. Japanische Truppen besetzen die chinesische Hauptstadt Nanking und töten wahllos chinesische Frauen, Männer und Kinder auf bestialische Art und Weise. Bis zu 300.000 Menschen werden in wenigen Wochen umgebracht, zehntausende Mädchen und Frauen vergewaltigt. Doch ein Mann möchte dem Abschlachten nicht tatenlos zusehen. Ausgerechnet ein Deutscher stellt sich den Japanern entgegen und rettet wohl tausenden Menschen das Leben.

LIVE: Geköpft, gewürgt, gerädert: Die verlorene Ehre des Henkers Franz Schmidt
Ein dunkler Teil der Stadtgeschichte von Nürnberg beim BR Podcastfestival: Als Henker vollstreckt Franz Schmidt hunderte von Todesurteilen. Menschen werden ertränkt oder grausam mit dem Rad hingerichtet, während im ganzen Reich nach wie vor die Hexenverfolgungen toben und tausende auf dem Scheiterhaufen enden. Doch obwohl Franz Schmidt als Scharfrichter der Stadt Nürnberg eine wichtige Funktion bei den Foltern und öffentlichen Hinrichtungen zukommt, lebt er als "Nachrichter” ein Leben am Rande der Gesellschaft. Seine Geschichte ist deshalb auch die eines Kampfes um die Wiederherstellung seiner Familienehre, die einst wegen eines unglücklichen Zufalls verloren ging.

Bruno Breguet: Der Spitzel des Erzfeinds
Während im Pariser Justizpalast gegen Bruno Breguet und seine Komplizin Magdalena Kopp der Prozess beginnt, geht plötzlich nur wenige Kilometer entfernt in der belebten Rue Marbeuf eine Bombe hoch. Die Anschlagsserie der Carlos-Gruppe zur Freipressung ihrer Mitglieder erreicht damit eine vorläufigen Höhepunkt. Doch die unglaubliche Geschichte des Schweizers ist damit noch lange nicht zu Ende. Denn eines Tages wird er wie aus dem Nichts die Seiten wechseln und auch der Anschlag auf Radio Free Europe in München wird Breguet wieder einholen.

Bruno Breguet: Im Rudel des Schakals
Am 21. Februar 1981 kommt es am Rande des Englischen Gartens im Herzen von München zu einem verheerenden Bombenanschlag auf den amerikanischen Sender Radio Free Europe, der die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang mit Informationen versorgt. Vermutlich ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand, dass dieser Anschlag von einer Gruppe um den meistgesuchten Terroristen der Welt mit dem Kampfnamen "Carlos” durchgeführt wird. Eine wichtige Rolle bei dem Anschlag spielt aber auch der Schweizer Bruno Breguet, dessen unglaubliche Lebensgeschichte wir mit seinem Biografen, dem Historiker Adrian Hänni, in einer Doppelfolge erzählen.

Salvatore Giuliano: Die Legende vom sizilianischen Robin Hood
Sizilien erlebt nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeit des Umbruchs und der massiven Gewalt. In das Machtvakuum, das die faschistische Herrschaft hinterlässt, stoßen Kriminelle vor, allen voran die Mafia. Aber auch Banditen treiben ihr Unwesen in den Bergen der hügeligen Insel und hinterlassen eine Blutspur, die einfache Bauern, Carabinieri und sogar Mafiosi erfasst. Der berüchtigste Bandit ist Salvatore Giuliano, er wird zum Schreckgespenst und Idol vieler Sizilianer. Hunderte Menschen fallen ihm und seiner Bande zum Opfer. Er begreift sich als unantastbar, als eine Art sizilianischen Robin Hood, doch bald wendet sich das Blatt.

BR Podcastfestival mit Tatort Geschichte
Tatort Geschichte geht live: Am 12.10. kannst du dabei sein, wenn Niklas und Hannes eine Podcast Folge live auf dem BR Podcastfestival produzieren. Die Show wird aufgezeichnet und erscheint als Episode von Tatort Geschichte. Du hast zum Ende der Veranstaltung auch die Möglichkeit, Niklas und Hannes selbst Fragen zu stellen. Los geht's ab 20 Uhr, Tickets gibt's hier: https://podcastfestival.de/

Don Caló und die Rückkehr der Mafia auf Sizilien
Das kleine Städtchen Villalba, mitten im Nirgendwo von Sizilien, wird im Jahr 1943 zum Schauplatz einer unglaublichen Geschichte: Es geht um die Zusammenarbeit zwischen den Alliierten und der Mafia im Kampf gegen den Faschismus. Im Mittelpunkt der vermeintlich unscheinbare Don Calò, der der Boss der Bosse der sizilianischen Mafia sein soll. Noch Jahre später wird er für seinen brutalen Angriff auf einen kommunistischen Politiker gesucht.

"The Germans to the front!” Der Boxeraufstand in China 1900
1900: Das Kaiserreich China befindet sich in einer schweren Krise. Wirtschaftskrisen, Dürren und fremde Mächte haben das Land geschwächt. Die Yihuetan, im Westen als "Boxer” bezeichnet, formieren den Widerstand, bis ein deutscher Diplomat stirbt und die Situation eskaliert. Die Folge: Tausende Tote, grausame Kriegsverbrechen auf beiden Seiten, und eine schwere Demütigung, die bis heute nachhallt.

Die Spanische Armada und die Schlacht um England: Philipp II. vs. Elisabeth I.
1588 erscheint vor der Hafenstadt Calais auf eine Schlachtflotte, die ein Mythos umgibt: Die Spanische Armada, losgeschickt vom erzkatholisch spanischen König Philipp II., um die "Ketzerin” auf dem englischen Thron, Elisabeth I., zur Rechenschaft zu ziehen. Sie hatte es gewagt, die katholische schottische Königin Maria Stuart hinrichten zu lassen.Vor Gravelines trifft die Armada auf die Engländer, deren Flotte von einem Mann angeführt wird, den die Spanier kennen und fürchten: "el dragon” Sir Francis Drake.

Rivalinnen bis in den Tod: Elisabeth I. vs. Maria Stuart
Zum Ende des 16. Jahrhunderts befindet sich Europa in einer Zeit des Umbruchs. Auf dem Kontinent kämpfen Spanien und Frankreich um die Vorherrschaft, und auf der britischen Insel kämpfen England und Schottland nicht nur um die Krone, sondern auch um die wahre Religion: Katholizismus oder Protestantismus? Im Zentrum stehen dabei zwei Frauen: die englische Königin Elisabeth I. und die schottische Königin Maria Stuart. Ihr Streit wird ein grausames Ende finden.

Die "Deutsche" und das Schicksal der "Verschwundenen": Tod und Folter während der argentinischen Militärjunta
Im Jahr 1976 putscht sich in Argentinien das Militär an die Macht und geht erbarmungslos gegen alle vermeintlichen Gegner des Regimes vor. Zehntausende von Menschen werden während des "schmutzigen Kriegs" von den Schergen der Diktatur entführt, gefoltert und bleiben vermisst. Wir erzählen das Schicksal der "Verschwundenen” und beleuchten die Verschleppung von Elisabeth Käsemann, die damals als deutsche Staatsbürgerin ins Visier der Junta gerät.

Kaiser Nero: Muttermörder, Tyrann, Brandstifter?
Im Jahr 64 n. Chr. bricht ein Feuer in Rom aus, das sich bald zu einem Inferno entwickelt, bis fast die ganze Stadt in Flammen steht. Schnell machen Gerüchte die Runde, dass Kaiser Nero dafür verantwortlich sei, um eine noch gewaltigere Stadt auf den Ruinen zu bauen. Der Druck auf Nero wird immer größer, bis er schließlich andere vermeintliche Schuldige findet und diese hinrichten lässt. Zusammen mit Prof. Dr. Martin Zimmermann sprechen wir über Nero, der bis heute eine ambivalente Figur der Geschichte ist.

Die "Giftmörderin" Agrippina und der berühmteste Muttermord der Antike
Im Römischen Reich herrscht 59 n. Chr. ein Mann, der bis heute als Sinnbild römischer Gewalt und Dekadenz gilt: Kaiser Nero. Auf den Thron hat ihn seine Mutter Agrippina verholfen, die weithin als Giftmörderin bekannt ist. Von der harmonischen Mutter-Sohn-Beziehung ist in diesem Jahr allerdings nicht mehr viel zu sehen. Nero plant das, was in der Antike als schändlichste Tat überhaupt gilt, den Muttermord. Zusammen mit unserem Gast Prof. Dr. Martin Zimmermann beleuchten wir die dunkle Seite der Antike.

Besetztes Ruhrgebiet Teil 2: Albert Leo Schlageter und der militante Widerstand
Nach der Besetzung des Ruhrgebiets durch belgische und französische Truppen eskaliert die Gewalt auf den Straßen. Denn neben dem passiven Widerstand der Bevölkerung beteiligen sich Geheimorganisationen aus ehemaligen Freikorps am aktiven Kampf gegen die Besatzer, der immer weiter eskaliert. Dabei wird ein Mann zum "nationalen Märtyrer": Albert Leo Schlageter.

Besetztes Ruhrgebiet Teil 1: Tödliche Ostern bei Krupp
Im Jahr 1923 erreichte der Konflikt um alliierte Forderungen nach Kriegsentschädigungen seinen Höhepunkt. Französische und belgische Soldaten marschieren ins Ruhrgebiet und besetzen die Region. Doch die Deutschen widersetzen sich ihren Anordnungen mit einem passiven Widerstand. An Karsamstag eskaliert die Situation, bei der Firma Krupp werden 13 Arbeiter erschossen.

Theodor Eicke und das KZ Dachau - Die grausame Herrschaft der SS
Bereits nach der Machtübernahme im Jahr 1933 beginnen die Nationalsozialisten damit, ein brutales und unbarmherziges Terrorsystem zu etablieren. Dabei spielt das "Dachauer Modell” eine entscheidende Rolle, angelehnt an das Konzentrationslager Dachau. Dafür maßgeblich verantwortlich ist Theodor Eicke, der Mörder Ernst Röhms, der bald den SS-Totenkopf im ganzen Reich zum Symbol des Schreckens und der Willkür macht. Das bekommt auch im April 1945 ein Mann zu spüren, der nur mit dem Tarnnamen "Eller” angesprochen wird.

Die "Nacht der langen Messer": Der "Röhm-Putsch" 1934
Im Sommer 1934 brechen die Grabenkämpfe innerhalb der NSDAP offen aus und steigern sich bald zu einem "nationalsozialistischem Bruderkrieg", der dutzende Opfer fordern wird. Allen voran der Stabschef der SA, Ernst Röhm, und weitere wichtige SA-Führer werden in der "Nacht der langen Messer" hingerichtet. Im Anschluss beginnt eine Schmutzkampagne, die ihresgleichen sucht. Im Fokus steht Röhms Homosexualität, weshalb sich bald homosexuelle Menschen im ganzen Reich nicht mehr sicher fühlen können.

Blutbad in der "Deutschen Südsee": Der Aufstand der Sokehs 1910
Kaiser Wilhelms Traum vom deutschen "Platz an der Sonne" wird auch im weit entfernten Inselgebiet der Karolinen gelebt. Im deutschen Schutzgebiet Pohnpei beginnen die einheimischen Sokehs im Jahr 1910 einen Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren, der ein blutiges Ende finden wird. Die Rache der Deutschen ist bis heute fester Bestandteil der Erinnerungskultur vor Ort.

John Browns Aufstand gegen die Sklaverei: Der Überfall auf Harper's Ferry
Mit einem Aufstand will der radikale Abolitionist John Brown die Sklaverei in den USA abschaffen. Am 16. Oktober 1859 stürmt er gemeinsam mit seinen Männern das Waffenlager von Harper's Ferry. Doch die Aktion läuft nicht wie geplant und es kommt schon bald zu einem Showdown, der auch den Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs beschleunigen wird.

John Brown und das "Pottawatomie Massacre"
Wir reisen in die noch junge Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Gebiet des noch zukünftigen US-Bundesstaat Kansas tobt Mitte des 19. Jahrhunderts ein Konflikt, der sich bald zu einem Sturm entwickeln wird. Er kreist um die Frage: Soll man die Sklaverei zulassen oder verbieten? Der radikale Abolitionist John Brown hat seine persönliche Entscheidung längst gefällt: Er macht Jagd auf Sklavereibefürworter und Sklavenjäger. Mit seinen Söhnen gründet er eine radikale Bande und hinterlässt eine Blutspur in den USA.

Verbrannt und vergessen: Antijüdischer Terror in München 1970
Im Februar 1970 legen Unbekannte ein Feuer im jüdischen Gemeindehaus in München. Sieben Menschen sterben qualvoll, viele andere werden verletzt. Alle sieben Todesopfer sind Holocaust-Überlebende. "Als der Judenhass nach München kam" titeln die Zeitungen und die Ermittler verdächtigen linke wie rechte Gruppierungen. Das jüdische Leben in München ist nie wieder wie vorher.

Apokalypse aus der Luft: Der Angriff auf Guernica
Am 26. April 1937 bombardiert die deutsche Legion Condor die spanische Kleinstadt Guernica. Hunderte Menschen sterben im Bombenhagel. Doch warum werfen hier im Spanischen Bürgerkrieg überhaupt deutsche "Freiwillige” ihre tödliche Fracht ab und warum wird ausgerechnet Guernica zum "Mythos"?

"Gott will es" - Der 1. Kreuzzug und die blutige Eroberung Jerusalems
Vor über 900 Jahren machten sich verschiedene Heere von Kreuzfahrern auf den Weg nach Jerusalem, um die "Heilige Stadt" von den "Ungläubigen" zu befreien. Im Juli 1099 beginnt dann ein brutaler und blutiger Angriff gegen die muslimischen und jüdischen Einwohner. Wir beleuchten zusammen mit Prof. Dr. Georg Strack, wie es zu diesem Gemetzel kommen konnte und was hinter der Anziehungskraft Jerusalems für drei Weltreligionen steckt.

Von der SS-Folterkammer in den Tod: Die "Mühlviertler Hasenjagd"
Anfang Februar 1945 brechen über 500 sowjetische Kriegsgefangene aus dem berüchtigten KZ Mauthausen aus und stürmen in die vermeintliche Freiheit. Doch was dann geschieht, ist als "Mühlviertler Hasenjagd” in die Geschichte eingegangen. SS, Volkssturm und einfache Bewohner der Region machen Jagd auf die entflohenen Menschen. Es kommt zu grausamen Geschehnissen.

Patrice Lumumba - Kämpfer gegen den Kolonialismus
Wenige Monate nach der Unabhängigkeit des Kongo wird der entmachtete Ministerpräsident Patrice Lumumba mit zwei Mitstreitern grausam ermordet, die Leichen werden anschließend in Säure aufgelöst. Die Spuren des Mordkomplotts führen bis nach Belgien und die USA. Wir sprechen in dieser Folge über die Kolonialgeschichte des Kongo mit Dr. Boniface Mabanza Bambu und klären, welchen Stellenwert Lumumba heute hat.

Die "Propaganda der Tat": Anarchistischer Terror im 19. Jahrhundert
Zum Ende des 19. Jahrhunderts erlebt Europa eine Welle des Terrors. Ins Fadenkreuz geraten vor allem gekrönte Häupter und Präsidenten. Verantwortlich dafür sind Anarchisten, die jegliche Herrschaft ablehnen und für ihre Ziele auf Gewehre, Dolche und Dynamit zurückgreifen. Wir nehmen euch mit in eine Zeit voller Attentate und Anschläge. Auch Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sissi, wird ein Opfer der "Propaganda der Tat".

Tod auf dem Mittelmeer - Die Tragödie der Katër i Radës
Nach dem Ausbruch des Lotterieaufstandes im Jahr 1997 herrschen in Albanien bürgerkriegsähnliche Zustände. Viele Menschen fliehen aus ihrer Heimat über den gefährlichen Seeweg nach Italien. Am 28. März endet die Überfahrt des kleinen Motorbootes Katër i Radës schließlich in einer Tragödie. Circa 80 Menschen ertrinken nach der Kollision mit einem Schiff der italienischen Marine. Wir reflektieren die Hintergründe und sprechen im Anschluss mit unserem Gast, der Geflüchteten auf dem Mittelmeer hilft: Martin Kolek, Co-Skipper des Beobachtungsschiffs Nadir, der auch schon auf der Sea-Watch 2 im Einsatz war.

Die rassistischen Angriffe von Rostock-Lichtenhagen 1992
Nach tagelangen Angriffen von rechten Randalierern und einer jubelnden Menge eskaliert die Gewalt am Montag, dem 24. August 1992 in Rostock-Lichtenhagen. Ein Mob versucht das sog. Sonnenblumenhaus zu stürmen und bewirft das Gebäude mit Steinen und Molotowcocktails. Wir beleuchten die Hintergründe der Tat und sprechen mit Jochen Schmidt, der damals mit vietnamesischen Gastarbeitern im Gebäude gefangen war.

Das Olympia-Attentat 1972 - Die "heiteren Spiele" enden im Fiasko
Am Morgen des 05. September 1972 schleichen sich acht palästinensische Terroristen in das Olympische Dorf in München. Sie nehmen elf Menschen aus dem Team Israels als Geiseln und reißen die Olympischen Spiele 1972 aus ihrem Traum von den "heiteren Spielen". Zwei Israelis werden getötet, für die übrigen neun beginnt vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein Martyrium. Wir zeichnen die Chronologie des Olympia-Attentates nach und sprechen mit unserem Gast Patrizia Schlosser darüber, wieso die geplante Geiselbefreiung auf einem Militärflughafen im Fiasko endet.

Die Japanische Rote Armee - Ideologie und Terror
1972 gilt als entscheidendes Terrorjahr des 20. Jahrhunderts. Der Weltöffentlichkeit wird dabei besonders brutal ein neuer Akteur des globalen Terrorismus bekannt: die linksradikale Japanische Rote Armee (JRA). Bereits mit ihrer ersten großen Aktion sorgt die Terrorgruppe für Entsetzen, als drei Mitglieder mit Geigenkästen getarnt den Flughafen Lod in Tel Aviv betreten und ein Blutbad anrichten. Die Vorgeschichte des Attentats führt uns nach Japan, Nordkorea und in den Libanon.

Geschichte als Waffe - Wie Putin die Vergangenheit verdreht (Spezialfolge)
Mit haltlosen Deutungen der über tausendjährigen gemeinsamen Vergangenheit versucht Wladimir Putin der Ukraine das Existenzrecht abzusprechen. Mit "Geschichte als Waffe" konstruiert er dabei den Mythos eines Befreiungskampfes, der die ukrainische Bevölkerung von der Herrschaft von "Neonazis" befreit. In unserer Spezialfolge analysieren wir seine Propaganda einer angeblichen "Wiedervereinigung" und reisen mit Osteuropa-Expertin Franziska Davies an Schlüssel- und Wendepunkte der ukrainisch-russischen Beziehungen. Diese führt uns von der Kiewer Rus im Mittelalter über die Orange Revolution bis in die direkte Vorgeschichte des Krieges.

"Weltstadt mit Schmerz" - Die Schwabinger Krawalle 1962
An einem lauen Sommerabend spielen im Juni 1962 Straßenmusiker im belebten Münchener Kneipenviertel. Immer mehr Zuschauer kommen dazu. Die scheinbar ausgelassene Stimmung kippt, als plötzlich ein Streifenwagen anrückt. Aus der vermeintlich harmlosen Situation entwickeln sich Krawalle, die fünf Tage lang andauern. Immer wieder kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und jungen Leuten.