
Streitkräfte und Strategien
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Bundeswehr: Bereit für 'Fight Tonight'? (mit Christian Freuding)
Kippt die Stimmung in Putins Russland? (mit Sabine Adler)
Iran vs USA - 14:0 am Verhandlungstisch? (mit Steffen Lange)
Die Ostsee im Schatten der Flotten (mit Moritz Brake)
Welche Zukunft hat der Kampfjet? (mit Christian Mölling)
Putins Nein zu Verhandlungen (mit Wilfried Jilge)
Brief an Putin (mit Julian Röpcke)
Trumps Zwist mit Netanjahu (mit Cathryn Clüver Ashbrook)
Wie Russland uns angreifen könnte (mit Franz-Stefan Gady)
Russlands Großangriff - Verzweiflung oder Verrohung? (mit Julia Weigelt)
Deutschlands vernachlässigter Bevölkerungsschutz (mit Albrecht Broemme)
Drohnenangriffe auf Moskau (mit Jürgen Webermann)
Trotz russischen Großangriffs - selbstbewusste Ukraine (mit Rebecca Barth)
Uni oder Uniform: Sonderfolge aus der Schule (mit Joachim Ruthe)
Deutsche Technik in russischen Drohnen (mit Michael Höft)
Trumps Wut trifft Deutschland (mit Claudia Major)
Trump stolpert am Golf - Putins Vorteil (mit Michael Thumann)
Neue Militärstrategie - schützt sie vor Putin? (mit Sönke Neitzel)
Trump unter Zugzwang (mit Julia Weigelt)
Kommt ein neuer Iran-Atomdeal? (mit Susanne Wiegand)
Wer wird Herrscher über Hormus? (mit Carlo Masala)
Iran am längeren Hebel als Trump? (mit Peter Neumann)
Kündigt Trump Kriegsverbrechen an? (mit Jana Puglierin)

Schweizergarde - Sterben für den Papst (Sonderfolge mit Alex Drost)
Die Schweizergarde ist die älteste Armee der Welt, seit mehr als 500 Jahren steht sie im Dienst des Heiligen Stuhls. Ihre Aufgabe ist es, den Papst zu beschützen, komme, was wolle - selbst wenn es das eigene Leben kostet. Wie wird man Gardist und was erlebt man an der Seite des Pontifex? Was macht die Schweizergarde als Arbeitgeber anders als etwa die Bundeswehr? Ist die weltpolitische Lage auch hinter den Kulissen im Vatikan spürbar? Diese und weitere Fragen sind Thema in der heutigen Sonderfolge. Host Stefan Niemann hat den Journalisten Alexander Drost zu Gast, der nach langem Bemühen ein Interview mit der Schweizergarde bekommen hat und spannende Einblicke bietet. Ein historischer und zeitgenössischer Exkurs in eine militärisch einzigartige Welt, punktgenau zum Osterfest.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Zweiteilige Doku zur Schweizer Garde des SRF https://www.srf.ch/play/tv/dokumentationen-aus-aller-welt/video/die-schweizer-garde---das-geheime-leben-im-vatikan?urn=urn:srf:video:1cc0004d-ab7b-401b-9805-21ae4f9fcf4a Website der Schweizergarde https://schweizergarde.ch/paepstliche-schweizergarde/de/ueber-uns/ Podcast-Tipp: Mary Celeste https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:e88d8d1d0f4eb36e/Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Trumps "Schlamassel" in Nahost (mit Markus Reisner)
US-Präsident Trump droht im Iran-Krieg weiter mit dem Einsatz von Bodentruppen. Heizt aber gleichzeitig Spekulationen über ein Ende der US-Angriffe an. Im Interview mit Host Kai Küstner spricht der Oberst des österreichischen Bundesheeres, Markus Reisner, von einem “Schlamassel”, in dem sich die USA befänden. Einen Einsatz von Bodentruppen hält der Historiker für durchaus möglich. Er warnt allerdings auch vor erheblichen Risiken, vor allem, wenn die USA versuchen sollten, die Straße von Hormus zu sichern. Beim Irak-Einsatz 2003 seien hunderttausende Soldaten zusammengezogen worden. Nun rede man von etwa 40.000 in der Region stationierten plus 10.000-15.000 neu entsandten Spezialkräften. Jedenfalls sei der Versuch Trumps offensichtlich, “gesichtswahrend aus dieser Situation herauszukommen”, so Markus Reisner. Aus dessen Sicht der Krieg in Nahost auch erhebliche, negative Auswirkungen auf die Ukraine hat: Dass Trump immer mehr das Interesse am Ukraine-Krieg verliere, sähen “die Russen als Chance”. Mit Blick auf den Nahost-Krieg beleuchten Stefan Niemann und Kai Küstner, welche Strategie der US-Präsident derzeit (mutmaßlich) verfolgt und wie schwer das iranische Regime unter Druck steht. Es ist unklar, ob ihm die Raketen und Munition bald ausgehen könnten; die Angriffe auf die Golfstaaten gehen jedenfalls auch gut vier Wochen nach dem Beginn des Krieges weiter. Und Irans Zerstörung eines amerikanischen AWACS-Aufklärungsflugzeuges in Saudi-Arabien zeigt, dass die USA durchaus verwundbar sind. Stefan und Kai blicken außerdem auf Rolle des ukrainischen Präsidenten Selenskyj als Deal Maker, der bei seiner Reise durch die Golfstaaten eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinten Arabischen Emiraten vereinbaren konnte. Die Ukraine hat Russland eine Feuerpause über Ostern angeboten – ob Putin zustimmt, bleibt ungewiss. Selenskyj hat unabhängig davon zugesichert, Angriffe auf den russischen Ölsektor zurückzufahren - falls auch Russland ukrainische Infrastruktur verschont. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Oberst Dr. Markus Reisner https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884438.html Trump heizt Spekulationen über Kriegsende in Nahost an https://www.wsj.com/world/middle-east/trump-iran-war-strait-of-hormuz-ee950ad4 Podcast-Tipp: Raus aus der Depression “DominoKati: Wenn der Partner depressiv ist" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-2884254.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Die Friedensbewegung in Kriegszeiten (mit Friedrich Kramer)
US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum ein weiteres Mal verlängert - bis Ostermontag. Er hat den Mullahs aber auch gedroht: wenn sich das Regime einem Friedensdeal verweigere, sei er bereit "die Hölle zu entfesseln". Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Kai Küstner zusammen. Er berichtet über iranisch-russische Verbindungen und darüber, wie der Krieg Russlands Machthaber Putin hilft. Alles scheint möglich, lautet Kais Antwort auf die Frage, wie es im Iran weitergeht. Die USA jedenfalls suchen einen Ausweg - sei es durch Verhandlungen, sei es durch den Einsatz von Bodentruppen. Die Trump-Regierung hat den NATO-Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung im Nahen Osten vorgeworfen – und einen Vergleich mit dem Krieg gegen die Ukraine gezogen. Das von Russland angegriffene Land soll übrigens nur dann US-Sicherheitsgarantien bekommen, wenn es bereit ist, den Donbass aufzugeben. Eine Bedingung, die die Ukraine nicht erfüllen kann, die Russland aber hoch erfreut. An der Front machen die Russen weiterhin keine entscheidenden Fortschritte, erklärt Kai. Er berichtet außerdem über die in Deutschland (kurz) wieder aufgeflammte Debatte über den Taurus. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Host Stefan Niemann mit dem Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und Friedensbeauftragten der EKD, Friedrich Kramer, über die Friedensbewegung in Zeiten der Kriege. Es geht um seinen Blick auf deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine, auf Russlands Machthaber Putin und auf die Chancen für einen Frieden in Europa. Kramer kritisiert eine Fixierung auf das Militärische und betont, es brauche pazifistische Initiativen. Außerdem beschreibt der Landesbischof seine Sicht auf den neuen Wehrdienst und seine Erwartungen an die kommenden Ostermärsche.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit EKD-Friedensbeauftragten Landesbischof Friedrich Kramer https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-457784.html Plant Trump Bodenoffensive in Nahost? https://www.axios.com/2026/03/26/iran-invasion-plans-kharg-island-trump Trump Pressebegegnung zu Krieg im Iran und NATO-Schelte: https://www.youtube.com/watch?v=HxlmqhCaEXw Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Trumps Schlinger-Kurs im Nahen Osten (mit Julia Weigelt)
Wieder verkündet US-Präsident Trump, dass der Krieg im Nahen Osten bald Geschichte sein könnte. Bei den Verhandlungen mit dem Regime in Teheran gebe es wesentliche Übereinstimmungen, man stehe möglicherweise kurz vor einem Deal. Der Iran hat direkte Gespräche dementiert. Und auch Netanjahu und seine Generäle stellen klar, dass seitens Israel noch kein Ende in Sicht sei: Weitere Länder sollen sich dem Kampf gegen den Iran anschließen, der Erzfeind sei noch nicht geschwächt genug. In der heutigen Folge beleuchten Kai Küstner und Stefan Niemann den oft widersprüchlichen Kurs des US-Präsidenten in Nahost. Der zum einen den Ölpreis und die Börsen beruhigen muss - zum anderen aber gegenüber dem Iran nicht schwach erscheinen will. Für beide ist klar: Der Krieg im Nahen Osten verliert bis dato nicht an Intensität. Nicht nur der ukrainische Präsident Selenskyj fürchtet, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine mit dem US-Fokus auf Nahost in Vergessenheit geraten könnte. Auch im fünften Kriegsjahr bereite man sich auf eine russische Frühjahrsoffensive vor, so Selenskyj. Er hat außerdem in seiner jüngsten Videoansprache davor gewarnt, dass Putin den Iran weiterhin mit Geheimdienstinformationen unterstütze und spricht von "destruktiven Aktivitäten", die zu weiterer Destabilisierung führen können. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit der Journalistin Julia Weigelt. Sie beleuchtet, wie politische Entscheidungen entstehen können - vor allem solche, die undurchsichtig wirken und für Fragezeichen sorgen. Insbesondere bei Trump sieht Julia die Neigung zu einer emotionalen Herangehensweise und begründet das auch mit seiner Familiengeschichte. Eine Reise in die Psyche des US-amerikanischen Präsidenten, anlässlich seines Verhaltens auf der weltpolitischen Bühne. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Zum Scherpunkt: Interview mit Mary Trump: https://www.tagesschau.de/ausland/mary-trump-interview-101.html SMS von Mark Rutte an Donald Trump vor NATO-Gipfel 2025: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-rutte-102.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Der hohe Preis der Kriege (mit Moritz Brake)
Kriege können extrem teuer werden, vor allem wenn sie sich hinziehen und sich zu regelrechten Materialschlachten entwickeln. Und so wird der Kampf ums Geld ein wichtiger Faktor. Die Kriegskosten sorgen für Kopfzerbrechen: ob in der Ukraine, im Nahen Osten oder in den USA. Das beleuchten Anna Engelke und Stefan Niemann in der heutigen Folge. Stefan erläutert, inwiefern die Finanzierung der Angriffe auf den Iran aktuell für Wirbel in Washington sorgt. Dort mehren sich die Zweifel, dass die Kriegsziele der Israelis und der USA dieselben sind. Auch in Kiew und Brüssel bestimmen die Kriegskosten die Agenda, wo es beim EU-Gipfel um den durch Ungarn und die Slowakei blockierten 90 Milliarden-Euro-Kredit geht. Stefan beleuchtet die Rolle Ungarns und Orbans Blockade-Haltung kurz vor den Parlamentswahlen in seinem Land. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Anna Engelke mit Moritz Brake über die vom Iran für die meisten Schiffe blockierte Straße von Hormus. Der Reserveoffizier der deutschen Marine und Experte für maritime Angelegenheiten bezeichnet die Meerenge als „geopolitisches Faustpfand“ des Iran, der diese auch mit einfachsten Mitteln blockieren könne – um damit Druck vor allem auf die Region, aber auch auf Europa und die USA aufzubauen. Zu den besonderen Gefahren in der Straße von Hormus zählen Minen und Schnellboote. Aus Sicht Brakes ist eine Vorbedingung für einen Einsatz europäischer Marinen in der Region, dass der Krieg beendet ist. Denn im Moment würde man nicht nur den Verlust von Kriegsschiffen riskieren, sondern auch das Leben von Soldaten aufs Spiel setzen und militärische Ressourcen einsetzen, von denen man ohnehin zu wenige habe. Brake spricht auch darüber, wie Deutschland die Golfstaaten in der jetzigen Situation unterstützen kann und welche Lehren sich aus dem Krieg im Nahen Osten ziehen lassen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit:https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-450982.htmlPodcast-Tipp: Berlin Code https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Trump - Allein in der NATO (mit Lennart Banholzer)
Das ist nicht unser Krieg, sagen die Europäer an die Adresse von Donald Trump. Vehement hatte der US-Präsident die NATO zur Unterstützung für die Sicherung der Straße von Hormus aufgefordert – doch kaum jemand ist bereit, da mitzugehen. Aber sollte die Absicherung der für die Weltwirtschaft so wichtigen Straße von Hormus nicht auch im Interesse der Europäer und der Exportnation Deutschland sein? Das beleuchten Astrid Corall und Kai Küstner in dieser Folge. Kai erklärt, warum Artikel 5 des NATO-Vertrags nicht zum Tragen kommt und wie (un)abhängig die Europäer von der Straße von Hormus sind und wie risikoreich eine Eskorte für Handelsschiffe wäre. Im Iran sind israelischen Angaben zufolge der Sicherheitschef und der Anführer einer paramilitärischen Miliz getötet wurden. Neben den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten geht es in dieser Folge auch um den Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine und um Russland, das weiterhin nicht bereit zu sein scheint, die Kampfhandlungen und Luftangriffe zu beenden. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges stellt sich immer wieder die Frage: Wie ist Deutschland eigentlich auf den Ernstfall, auf eine militärische Konfrontation, vorbereitet? Diesem Thema widmen sich Astrid Corall und Lennart Banholzer im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Lennart erklärt, was hinter dem sogenannten Operationsplan Deutschland steckt, wie die Bundeswehr die Bedrohungslage einschätzt und was jeder selbst tun kann, um sich Ernstfall zu schützen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Selenskij erklärt, Russland versorge den Iran mit Drohnen: https://edition.cnn.com/2026/03/15/world/video/gps-0315-zelensky-on-iran-drones Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html NDR Story in der ARD-Mediathek:https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndrstory/verteidigung-vor-der-haustuer-was-passiert-im-ernstfall,sendung-53410.html

Wie Putin vom Iran-Krieg profitiert (mit Ralph Thiele)
Russland ist definitiv Nutznießer des Krieges in Nahost. So sieht es Oberst a.D. Ralph Thiele. Und zwar nicht nur wegen der jüngsten US-Entscheidung, die russischen Ölsanktionen zum Teil aufzuheben. Putin profitiere auch davon, dass Flugabwehrraketen nun in Nahost gebraucht würden und die Ukraine nicht mehr so sehr im Fokus stehe. Das sei eine "außerordentlich ungünstige Situation für die Ukraine und natürlich auch für europäische Sicherheit", sagt Thiele, der Vorsitzender der ‘Politisch-Militärischen Gesellschaft’ in Berlin und mit viel Erfahrung im Bundesverteidigungsministerium und bei der NATO ausgestattet ist. Im Interview mit Kai Küstner fordert Thiele auch, dass die Europäer und die Bundeswehr Handelsschiffe in der Meerenge von Hormus eskortieren. Ganz risikofrei sei das zwar nicht, aber die Bundeswehr könne das. Und gerade Deutschland habe als Exportnation ein hohes Interesse daran, dass Handelswege geschützt werden: "Wir tun irgendwie, als wenn uns das nichts angeht", kritisiert Thiele.Wann genau der Krieg im Nahen Osten endet, ist derzeit schwer vorherzusagen. Die USA und Israel senden unterschiedliche Signale. Je länger der Krieg dauert, desto mehr treten auch Differenzen zwischen Israel und den USA zu Tage. Die aktuellen Ereignisse fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet über die Situation in der Straße von Hormus, neue Gefahren und die Diskussion über die Absicherung von Schiffen. Außerdem blickt sie auf die Lage in der Ukraine.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Oberst aD Ralph Thiele https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-443866.html Bodentruppen nötig zur Beendigung des iranischen Atomprogramms? https://edition.cnn.com/2026/03/09/politics/iran-uranium-us-ground-forces-nuclear Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/

Trump sucht Ausweg im Nahostkrieg (mit Peter Neumann)
Donald Trump gibt sich siegesgewiss. Der Krieg im Nahen Osten könnte aus Sicht des US-Präsidenten bald beendet werden, wie er bei einer Pressekonferenz am Montag mitteilte. Was steckt dahinter? Darüber spricht Host Kai Küstner mit dem Peter Neumann. Aus Sicht des Professors für Sicherheitsstudien am King’s College in London bastelt US-Präsident Trump an einem Ausweg, einer "Off Ramp" aus dem Krieg. Im Interview erklärt Neumann, dass es dem US-Präsidenten mit seinem Auftritt vor der Presse auch um eine schnelle Senkung des Ölpreises gegangen sei, aber noch viel mehr dahinterstecke: "Die bekommen seit Tagen Anrufe aus dem Nahen Osten, aber auch aus Europa von Regierungschefs, von wichtigen Leuten, die ihnen sagen: ‚Dieser Krieg ist problematisch.‘ Wenn dieser Krieg tatsächlich noch vier Wochen weitergeht, dann sind die Golfmonarchien im Prinzip am Ende." Dass Trump mit Russlands Machthaber Putin telefoniert habe, sei keine gute Nachricht für die Ukraine. Überhaupt sei Russland insofern ein Gewinner des Konflikts, als der Iran wohl weiter ein Partner Russlands bleibe - weil sich ein Wechsel des Regimes im Iran nicht abzeichne. Astrid Corall berichtet über die US-Überlegungen, die Sanktionen gegen Russland aufzulockern und Berichte, wonach der Kreml wichtiger Informationen über die US-Streitkräfte an den Iran weitergegeben haben soll, Trump dies aber runterspielt. Außerdem beleuchtet sie die aktuellen Entwicklungen in den Golfstaaten, die ebenfalls vom Krieg betroffen sind und erklärt, warum Angriffe auf Entsalzungsanlagen einen sensiblen Punkt treffen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Trumps Pressekonferenz zu Iran und baldigem Kriegsende https://www.youtube.com/watch?v=ViW6wZw8Dn8 Interview mit Sicherheitsexperte Peter Neumann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-440314.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Kann die Ukraine im Nahost-Krieg helfen? (Mit Nico Lange)
Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS). Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/

Naher Osten: Krieg - und kein Ende in Sicht (mit Cornelius Adebahr)
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebahr nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte. Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Cornelius Adebahr:https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps:11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_IranLost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/

Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller)
Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin. Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Bente Scheller:https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html

Autoritär und ambitioniert - Weltmacht China (mit May-Britt Stumbaum)
Bundeskanzler Merz ist zurück von seiner China-Reise. Das Land spielt bei der Unterstützung des russischen Kriegs gegen die Ukraine eine wichtige Rolle. In Peking wollte der Bundeskanzler u.a. seine Gastgeber dazu bringen, sich stärker für eine Beendigung des Ukraine-Krieges einzusetzen. In einem gemeinsamen deutsch-chinesischen Statement wird immerhin die "Ukraine-Frage" erwähnt. Und: Die früher regelmäßigen Regierungskonsultationen zwischen Deutschland und China sollen wieder aufgenommen werden, nachdem sie in den letzten Jahren ins Stocken geraten waren - ein Erfolg. "Kanäle wieder aufzumachen" - das sei das Ziel des Bundeskanzlers, sagt Prof. Dr. May-Britt Stumbaum, die Direktorin des Spear-Instituts, einer sicherheitspolitischen Denkfabrik, und assoziierte Professorin an der Bundeswehr-Universität München. Allerdings: Auf Augenhöhe sehe sich China nur mit den USA, Russland sei für Peking "nützlich". Wichtig für Deutschland sei, "zu Hause" stark zu werden und den eigenen Mittelstand zu schützen - insbesondere vor chinesischer Technologie- und Wirtschaftsspionage, so Stumbaum, die auch Reserve-Offizierin der Luftwaffe ist. Sie berichtet im Gespräch mit Anna Engelke von Chinas kognitiver Kriegsführung. Dabei geht es darum, die Wahrnehmung des Gegners zu verändern. Dafür nutze China auch TikTok: Durch kurze Videos solle die Konzentrationsfähigkeit der User:innen untergraben werden: "Innerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich länger. Außerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich kürzer und das hat die Auswirkung, dass sie die Konzentrationsfähigkeit systematisch untergraben. Und natürlich ist das Zentrum einer Demokratie, dass ich mich konzentrieren kann, um mich mit den Informationen auseinanderzusetzen", so die Sicherheits-Expertin. China habe sehr viel in KI und Big Data investiert: "Dass man damit eben Inhalte für soziale Medien kreieren kann und die stimulieren eben diese Polarisierung in der Gesellschaft", sagt Stumbaum.Außerdem berichten Stefan Niemann und Kai Küstner von der aktuellen Lage in der Ukraine: Diese konnte den dritten erfolgreichen Treffer ihres Marschflugkörpers "Flamingo" gegen russische Ziele verzeichnen. Nach Erkenntnissen des US-Thinktanks Institute for the Study of War hat Russland nach zweijähriger Invasion die ostukrainische Stadt Pokrowsk eingenommen. Unterdessen hat der Haushaltausschuss des Bundestages grünes Licht für Kamikazedrohnen gegeben.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Aktueller Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW), u.a. zur russischen Eroberung Pokrowks: https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-february-26-2026/ Interview mit Prof. Dr. May-Britt Stumbaum: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-429720.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Ready for Liftoff! Der Raumfahrtpodcast”: https://1.ard.de/ready-for-liftoff

Krieg ohne Ende? Vier Jahre nach der Vollinvasion
Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion senden wir eine besondere Folge von Streitkräfte und Strategien - produziert in Kiew. Stefan Niemann und Kai Küstner besuchen eine ukrainische Familie, die seit Wochen ohne Strom und Heizung lebt. Der fünfjährige Lew sagt, er warte darauf, dass der Krieg endlich vorbei sei. Seine Eltern harren aus - trotz Kälte, Dunkelheit und nächtlicher Angriffe. "Wir werden kämpfen. Wenn es schwierig wird, unterstützen wir uns gegenseitig und bleiben eine Einheit", sagt sein Vater Wsewolod.Die Hosts erleben an einem Tag junge Menschen bei einer Techno-Nacht in Kiew, die sich zwischen Luftalarm und Lebenswillen ein paar Stunden Normalität gönnen. An einem anderen Tag besuchen sie eine geheime Drohnenfabrik. Unter größten Sicherheitsvorkehrungen wurden sie an den Ort gebracht - Handys eingeschlossen im Faradayschen Käfig, Kameras tabu. Das deutsche Start-up Quantum Systems entwickelt dort gemeinsam mit einem ukrainischen Partner moderne Aufklärungsdrohnen. Ein seltener Einblick in eine Hightech-Produktion - an einem Ort, der selbst zum Angriffsziel werden könnte. Im Gespräch mit dem Leiter des ARD-Studios Kiews, Vassili Golod, geht es um sein Exklusiv-Interview mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und um die Perspektiven im beginnenden fünften Kriegsjahr. Golod beschreibt auch das Dilemma bei der Mobilisierung: "Alle Ukrainer wollen siegen, aber nicht alle wollen kämpfen". Zudem besuchen die beiden Hosts die ARD-Korrespondentin Rebecca Barth in ihrer Wohnung. Sie berichtet über das Leben in den von Russland besetzten Gebieten, die sie als eine Art "Freiluftgefängnis" beschreibt. Es geht um systematische Russifizierung, Repression - und darum, was das für Kinder und ihre Familien bedeutet. Diese besondere Ausgabe über Widerstandswillen und Erschöpfung geht der Frage nach, woher die Menschen in der Ukraine nach vier Jahren Krieg die Kraft nehmen, weiterzumachen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Vier Jahre im Verteidigungskampf:https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-russland-vier-jahre-krieg-100.html Wie der Krieg Deutschland verändert hat:https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-krieg-deutschland-102.htmlGespräch mit Rebecca Barth:https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9e2dbaea8c947e04/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Tipp: ARD Story - “Putin und Trump · Ziemlich beste Feinde?” https://1.ard.de/Ziemlich_beste_Feinde

Kriegsalltag in der Ukraine (mit Susanne Petersohn)
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht am 24. Februar in sein fünftes Jahr. Anlässlich des Jahrestages sind die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, in die Ukraine gereist. In dieser Ausgabe melden sie sich aus Lwiw in der Westukraine. Im Podcast fassen sie ihre Eindrücke aus einer Stadt zusammen, in der der Krieg auf den ersten Blick weit weg zu sein scheint. Beim genauen Hinsehen und in Gesprächen aber ist er allgegenwärtig. Kai und Stefan berichten über den bewegenden und ergreifenden Austausch mit Menschen, die im Krieg schwer verletzt worden sind und sich zurück ins Leben kämpfen. Patienten haben den Hosts in einer Klinik ihr Schicksal geschildert, ein Soldat aus der Ostukraine hat über seinen Einsatz für gefallene Kameraden erzählt, die er aus den Frontgebieten birgt, damit deren Familien sie beerdigen können. Außerdem berichten Kai und Stefan über den Besuch einer Firma, die neue Boden-Drohnen produziert. Einen Blick auf die Front werfen die beiden Hosts mit der ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn. Sie hat in der Ostukraine in Frontnähe ukrainische Soldaten begleitet und mit ihnen über Fortschritte und Frustrationen gesprochen. Man merke schon, dass die Stimmung sehr gedrückt sei, die Soldaten seien sehr, sehr müde. Sie haben der Korrespondentin erklärt, was sie im Abwehrkampf gegen Russland brauchen und ob aus ihrer Sicht Gebietsabtretungen eine Option sind. Nach dem Besuch von Lwiw fahren Kai und Stefan weiter nach Kiew, wo sie weitere Eindrücke sammeln, Gespräche führen und am Dienstag die kommende Ausgabe von Streitkräfte und Strategien produzieren. Schickt uns gerne Fragen, die wir in der Ukraine stellen sollen: [email protected] Video von ARD Korrespondentin Susanne Petersohn von der ukrainischen Front https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1557008.html Kommentar zu Ukraine Gesprächen in Genf https://www.tagesschau.de/kommentar/ukraine-gespraeche-genf-104.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html TV Doku: Selenskyj – das entscheidende Jahr https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr

Europa antwortet auf Trumps Alleingänge (mit Kaja Kallas)
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von US-Präsident Trump.Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus

Münchner Sicherheitskonferenz in Krisenzeiten (mit Constanze Stelzenmüller)
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz analysieren Anna Engelke und Kai Küstner die Probleme der transatlantischen Beziehungen. Der ehemalige US-Botschafter Wolfgang Ischinger spricht von einer „erheblichen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise“ zwischen Europa und den USA durch die unberechenbare Politik der Trump-Regierung. Der Leiter der MSC wünscht sich als Konferenzleiter, dass die Europäer in Zukunft mit Selbstbewusstsein und Selbstachtung ihre eigene Zukunft gestalten. Die Politologin Constanze Stelzenmüller gibt im Interview den Europäern einen praktischen Tipp im Umgang mit Trump: „Mach es wie die Ente – oben ganz ruhig, unten stark rudern.“ Kühl, ruhig und gefasst müssten sie sich auf allen möglichen Irrsinn einlassen und gleichzeitig sehr energisch dafür sorgen, sich nicht angreifbar und verwundbar zu machen, so die Direktorin des Center on the United States and Europe und erste Inhaberin des Fritz-Stern-Chair bei der Brookings Institution, einem Washingtoner Think Tank. Das bedeute auch, dass sich Europa gegenüber Eingriffen, Angriffen, Interventionen, Sabotage und Propaganda wehren muss – nicht nur aus China und Russland, sondern leider auch aus Amerika. Insgesamt wollen zur Sicherheitskonferenz mehr als 60 Staats- und Regierungschefs nach München kommen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Reparaturarbeiten am transatlantischen Verhältnis https://www.tagesschau.de/inland/muenchner-sicherheitskonferenz-erwartungen-100.html NATO startet Arktik-Mission zur Abschreckung und Verteidigung https://www.tagesschau.de/ausland/nato-arktis-mission-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen über personalisierte Medizin https://1.ard.de/Synapsen- ein Wissenschaftspodcast von NDR Info

Trumps XXL-Schlachtschiffe: militärisch sinnlos? (mit Manfred Nielson)
Donald Trump kündigte Ende 2025 eine massive Aufrüstung der US-Marine an: neue, gigantische Schlachtschiffe, eine eigene "Trump-Klasse" mit maximaler Feuerkraft. Er nennt sie die "goldene Flotte". Doch sind solche Stahlkolosse im Zeitalter von Drohnen und Hyperschallwaffen überhaupt noch zeitgemäß? In der aktuellen Folge spricht Stefan Niemann mit dem Admiral a.D. Manfred Nielson über Trumps Pläne und die Frage, wie eine Seemacht im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Nielson ist der Meinung: "Moderne Einheiten müssen heute nicht über Größe überzeugen, sondern durch Technologie". Dabei geht es auch um den strategischen Wettbewerb mit China und um die Rolle der US-Navy in den kommenden Jahrzehnten. Ein historischer Rückblick zeigt, dass die Debatte über militärische Stärke nicht neu ist. Schon im US-Wahlkampf 2012 reagierte Barack Obama auf Kritik an der schrumpfenden amerikanischen Flotte mit dem Hinweis, dass moderne militärische Fähigkeiten nicht durch bloßes Zählen von Schiffen zu erfassen seien - ein Argument, das heute aktueller denn je erscheint.Zuvor blickt Kai Küstner wie gewohnt auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nachdem die Ukraine im vergangenen Jahr mit der Produktion von Drohnen in Deutschland begonnen hatte, erwartet Präsident Selenskij nun eine erste Auslieferung bereits in den nächsten Tagen. Überhaupt verzahnen sich die Rüstungsindustrien der Ukraine und ihrer europäischen Partner zunehmend: Kyjiw vollzieht einen Strategiewechsel und will künftig Waffen exportieren. Außerdem geht es um den Test einer deutsch-britischen Hyperschallrakete und um die Frage, ob der anfangs so gepriesene ukrainischen Marschflugkörper “Flamingo" hinter den Erwartungen zurückblieb. Auch die Lage an den Fronten und die anhaltenden russischen Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur werden eingeordnet.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Admiral a.D. Manfred Nielson https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-412636.html Flamingo - erfüllt Erwartungen bislang nicht: https://kyivindependent.com/ukraine-strikes-russias-oreshnik-launch-site-in-kapustin-yar-with-flamingo-missiles-general-staff-says/ https://www.tagesspiegel.de/internationales/da-stimmt-was-nicht-ist-der-gross-beworbene-ukrainische-marschflugkorper-flamingo-ein-flop-15207640.html Trump kündigt Bau neuer Kriegsschiffe an: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-kriegsschiffe-100.html Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/

Neues atomares Wettrüsten? (mit Fabian Hoffmann)
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht. Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert https://1.ard.de/raus-aus-der-depression Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast

Putins Winter-Terror - Angriffe trotz Verhandlungen (mit Emily Haber)
Zweistellige Minusgrade, Stromausfälle, zerstörte Heizkraftwerke: Rebecca Barth schildert dem Host Kai Küstner eindrücklich den Alltag aus Kyjiw. Es ist nur wenige Stunden her, dass US-Präsident Trump erklärte, Putin habe ihm zugesichert, eine Woche auf Schläge gegen die Infrastruktur zu verzichten. Doch dann erfolgte einer der schwersten Angriffe auf Kijiw und Charkiw überhaupt. In einer der kältesten Nächte dieses Winters. Reparaturteams arbeiten am Limit, Ersatzteile fehlen, alte sowjetische Anlagen stoßen an ihre Grenzen - und trotzdem zeige die Bevölkerung enorme Resilienz und Trotz, berichtet die die ARD-Korrespondentin. In dieser Folge geht es um den Widerspruch zwischen Diplomatie und anhaltendem Krieg. Während Gespräche über ein mögliches Kriegsende in Abu Dhabi angekündigt sind, setzt Russland seine massiven Luftangriffe auf zivile Ziele und die Energieinfrastruktur der Ukraine fort.Im Schwerpunkt der Sendung spricht Kai Küstner mit der ehemaligen deutschen Botschafterin in Washington, Emily Haber. Sie analysiert die zweite Amtszeit Donald Trumps, die sich aus ihrer Sicht deutlich von der ersten unterscheidet: Sie sei stärker auf den Präsidenten selbst zugeschnitten und mit weniger Einfluss klassischer Experten, Trump setze auf "Machtmaximierung", so Haber. Für Europa bedeute das: geschlossen auftreten, eigene Fähigkeiten stärken und neue Partnerschaften ausbauen. Die ehemalige Diplomatin sorgt sich darum, dass die Europäer bei den Ukraine-Verhandlungen einmal mehr außen vor bleiben und schätzt auch die Chancen für mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Emily Haber: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-405838.html Weniger Öl aus Russland? Das USA-Indien-Abkommen: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-indien-handelsabkommen-100.html Massive Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine bei minus 20 Grad: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-russland-selenskyj-rutte-nato-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Die Entscheidung - "Der Taliban-Deal"https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/

Macht Trump Europa stark? (mit Jana Puglierin)
Dass sich die Europäer nicht mehr auf die USA verlassen können, ist spätestens seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus klar. In der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Host Anna Engelke mit Jana Puglierin über ihr neues Buch "Wer verteidigt Europa?". Die Autorin leitet das Berliner Büro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations. Puglierins Kernthese: die Europäer müssen sich auf eine Zukunft einrichten, in der die Amerikaner nicht die Rollen spielen, die sie bislang gespielt haben. Die Sicherheitsanalystin erklärt, was das für die NATO bedeutet, wie sich das Bündnis verändert hat bzw. ändern muss und welche Aufgaben sie für die Europäer sieht. Weitere Themen im Gespräch sind die nukleare Abschreckung in Europa sowie das Verhältnis zu China und Russland. Das Land, so Puglierin, werde immer autokratischer, militaristischer und verschlossener und sehe inzwischen vor allem Europas Demokratien als Hauptgegner. Derweil hat Russland in den vergangenen Tagen die Ukraine weiter aus der Luft angegriffen. Stefan Niemann fasst die Lage zusammen. Er berichtet von zehntausenden Bewohnern in Kiew, die weiterhin unter Kälte und Dunkelheit leiden. Im Fokus steht auch die Stadt Odessa, wo wichtige Häfen in jüngster Zeit unter verstärktem Beschuss der russischen Angreifer stehen. US-Präsident Trump hatte verkündet, Machthaber Putin habe zugestimmt, eine Woche lang die Waffen ruhen zu lassen. Der Kreml will sich darauf aber offenbar nicht festlegen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Sicherheits-Analystin Jana Puglierinhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-402402.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/

Frieden nur ein ferner Traum? (mit Alex Drost)
Unter Vermittlung der USA haben sich Ukrainer und Russen in Abu Dhabi getroffen. Über die Verhandlungen und welche positiven Signale davon ausgehen, berichtet Kai Küstner. Er sagt aber auch: Von einem handfesten Ergebnis im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind wir nach wie vor meilenweit entfernt. Unter anderem, weil Russland die Frage über Territorien als einen der Haupt-Streitpunkte identifiziert hat, so erhebt der Kreml weiter Anspruch auf den Donbass. Im Podcast beleuchten die Hosts auch Trumps neue Nationale Verteidigungsstrategie. Die Europäer, analysiert Stefan Niemann, könnten mit der neuen Strategie nun zum zweiten Mal schwarz auf weiß lesen, dass sie mehr auf sich gestellt sein werden. Der Blick der USA richtet sich in dem Papier vor allem auf China. Aussagen von US-Präsident Trump über die Rolle der NATO-Verbündeten in Afghanistan haben bei den Europäern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Weitere Themen im Podcast: das Freihandelsabkommen der EU mit Indien und die aktuelle Lage in der Ukraine, wo Russland seine Angriffe auf die Energie-Infrastruktur und die Zivilbevölkerung gnadenlos fortsetzt. Mit der Frage, wie die deutsche Wirtschaft auf einen Konfliktfall vorbereitet ist, beschäftigt sich Alex Drost im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Jedes Unternehmen müsse anders vorsorgen, um durch eine mögliche Krise durchzukommen. Außerdem geht es um die Fragen, wie Firmen sich darauf vorbereiten können, falls Mitarbeiter von den Streitkräften eingezogen werden oder wie sie die Energieversorgung sicherstellen können. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Neue US-Verteidigungsstrategie https://media.defense.gov/2026/Jan/23/2003864773/-1/-1/0/2026-NATIONAL-DEFENSE-STRATEGY.PDF Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast “Trumps neue Welt Kuba soll fallen” https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b4c34f82245583fa/ Podcast-Tipp: “Freiheit Deluxe” mit Gast Herfried Münkler https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?ndr

Eiseskälte in Kiew (mit Denis Trubetskoy)
“Dieser Kriegswinter ist der bisher härteste”, sagt Denis Trubetskoy. Der ukrainische Journalist schildert im Interview mit Host Anna Engelke die Situation in Kiew, wo die Menschen bei eiskalten Temperaturen stundenlang ohne Strom und Heizung auskommen müssen. Denn Russland greift immer wieder die Energie-Infrastruktur der Ukraine an. Ein Problem sei, so Trubetskoy, dass Russland die Drohnenproduktion massiv erhöht hat. Der politische Journalist spricht auch über seine Erwartungen an die Gespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und den USA. Er glaubt nicht, dass es bald zum Frieden kommt. Außerdem blickt er auf die Europäer, denen Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu wenig Unterstützung vorgeworfen hatte. Beim Treffen in der Schweiz standen vor allem US-Präsident Trump und Grönland im Mittelpunkt. Astrid Corall fasst zusammen, was in den vergangenen Tagen in der Schweiz passiert ist. Sie beleuchtet die Kehrtwende von Trump. Der US-Präsident will doch keine Strafzölle gegen europäische Länder erheben und hat sich mit NATO-Generalsekretär Rutte mit Blick auf Grönland auf den Rahmen für eine künftige Vereinbarung geeinigt. Die Europäer haben bei einem Sondergipfel in Brüssel über die aktuellen Entwicklungen beraten und diskutiert, welche Lehren aus dem jüngsten Streit mit den USA zu ziehen sind.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Rede von Mark Carney, Premierminister von Kanada, beim WEF in Davos https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE2ODE4OQ Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi https://www.tagesschau.de/ausland/europa/verhandlungen-ukraine-abu-dhabi-100.html Streit um Grönland https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-groenland-rote-linien-100.html Interview mit Denis Trubetskoy https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-395694.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: ARD Klima Update https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/

Sprengt Trump die NATO? (mit Kilian Neuwert)
Genau ein Jahr ist Donald Trump zum zweiten Mal im Amt. Unter seiner Ägide ist das transatlantische Verhältnis so schlecht wie nie. Zuletzt hat der US-Präsident die Verbündeten mit seinem Anspruch auf Grönland und neuen Zolldrohungen gegen sich aufgebracht. Ist die NATO damit tot - oder kann man ihr neues Leben einhauchen? Die jüngsten Entwicklungen beleuchten im Podcast Host Kai Küstner und Stefan Niemann. Sie erklären, wie der US-Präsident seine Ansprüche rechtfertigt. Sie analysieren, welche Motive ihn antreiben und welche Rolle persönliche Be- und Empfindlichkeiten spielen. Außerdem fasst Stefan die auf Trumps Alleingänge folgenden Reaktionen der Europäer zusammen, die sich in ihrem Vorgehen allerdings alles andere als einig sind.Während sich der Westen streitet, terrorisiert Russlands Machthaber Putin weiter die Ukraine, vor allem mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur - mitten im eisigen Winter. Trotzdem will Trump Putins Russland in den neu geschaffenen Friedensrat für Gaza aufnehmen, der auch weitere Konflikte entschärfen und den Vereinten Nationen Konkurrenz machen soll.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit dem BR-Kollegen Kilian Neuwert über den neuen Wehrdienst. In den vergangenen Tagen hat die Bundeswehr die ersten Briefe an diejenigen verschickt, die in diesem Jahr schon 18 geworden sind oder es noch werden. Kilian erklärt das Prozedere und wie die Bundeswehr versucht, junge Menschen anzuwerben. "Ich gehe so weit, zu sagen, sie ist einfach insgesamt inzwischen viel präsenter in der Öffentlichkeit." Ein junger Mann, Nils, ist zur Bundeswehr gegangen, hat sich nach der Ausbildungszeit aber für einen anderen Weg entschieden. Kilian hat mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen. Genau so wie mit Kritikern des Wehrdienstes und der Bundeswehr im Allgemeinen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Wie soll Europa auf Trumps Grönland-Drohungen reagieren? https://edition.cnn.com/2026/01/20/politics/nato-tactics-trump-greenland-analysis Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “Trumps neue Welt Grönland im Visier”https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/ Podcast-Serie von BR24, die sich dem Thema Wehrdienst widmet: https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Sexismus, Drogen, Hitlergruß - Skandal bei Fallschirmjägern (mit Peter Carstens)
Sexuelle Übergriffe, Drogenmissbrauch, rechtsextremistische Verhaltensweisen - diese Vorfälle hat es bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken in den vergangenen Jahren gegeben. Peter Carstens von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat sich mit dem die Bundeswehr erschütternden Skandal beschäftigt und spricht mit Host Anna Engelke über seine Recherchen. Der Journalist erklärt die Hintergründe, wie die Vorfälle bekannt wurden und warum sie ausgerechnet bei den Fallschirmjägern vorkommen. Anna und Peter Carstens gucken auch auf die politische Ebene, auf die Rolle von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und von Generalleutnant Christian Freuding, der aus Sicht von Carstens der richtige Mann ist, um die Verfehlungen in den Griff zu bekommen. Außerdem schätzt er ein, welche Auswirkungen die Vorfälle für das Image der Bundeswehr haben, die sich um Nachwuchs bemüht.Im Fokus der Weltpolitik standen in dieser Woche Grönland und das Verhältnis der NATO-Verbündeten - die USA auf der einen und die Europäer auf der anderen Seite. Dass US-Präsident Trump vor die Wahl zwischen der Insel und der NATO gestellt, dem Bündnis die Treue hält, ist aus Sicht von Co-Host Kai Küstner nicht sicher. Er blickt auf ein Treffen in Washington, bei dem immerhin ein Eklat ausblieb. Unstimmigkeiten zwischen Dänemark/Grönland und den USA bestehen aber weiterhin. Nun soll eine Arbeitsgruppe Kompromisse ausloten. Außerdem berichtet Kai über die Signale, die von einer Mission der Europäer auf Grönland an die USA ausgehen.In der Ukraine greift Russland derweil weiter Großstädte an - mit spürbaren Folgen für die Zivilbevölkerung bei eiskalten Temperaturen. US-Präsident Trump bezichtigt dennoch erneut die Ukraine, einem Frieden im Weg zu stehen. Kai schaut außerdem auf die Lage an der Front und erklärt, was hinter dem Streit zwischen Ukraines Präsident Selenskij und dem Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, steckt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Wie präsent ist Russland rund um Grönland? https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-interessen-arktis-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen: Infektsaison - Was ihr schon immer über Erkältung wissen wolltethttps://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5398e819da186a9b/

Neue Weltordnung: Europa zu schwach? (mit Nico Lange)
Venezuela, Grönland, Iran, dazu der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine – es ist viel geschehen in den ersten Tagen des neuen Jahres. Die bisherige Weltordnung verändert sich. Wo bleibt da Europa? Und was muss es tun, um nicht als schwach dazustehen? Darüber spricht Host Kai Küstner mit Nico Lange. Der Politikberater plädiert für ein selbstbewusstes Europa. „Wenn man in dieser Welt erfolgreich sein will, muss man stark sein, man muss wissen, was man will.“ Herumzujammern bringe die Europäer nicht weiter. Lange fordert, den Ansprüchen von US-Präsident Trump auf Grönland gelassen, aber entschieden entgegenzutreten – und betont, die Europäer müssten Dänemark zur Seite stehen. Der Sicherheitsexperte schaut im Interview auch auf die Ukraine. Hier müssten die Europäer Putin zum Frieden drängen. Sie müssten „handeln und nicht nur mit den Fakten umgehen, die andere schaffen.“ Und sie müssten „schneller das Richtige“ tun. Was die europäische Sicherheit betrifft, so fordert Nico Lange, sich strategisch handlungsfähig zu machen, z.B. auf dem Gebiet der Satellitentechnik, und nicht einfach nur Haushaltsmittel abfließen zu lassen. Die Lage an der Front in der Ukraine bewertet Lange so: Putins Offensiven im vergangenen Jahr seien gescheitert. Dennoch führe Russlands Machthaber den Krieg auch 2026 weiter. Inzwischen dauert Russlands Krieg gegen die Ukraine länger als der Kampf der Sowjetunion gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Stefan Niemann schildert, wie unterschiedlich die Zwischenbilanz des russischen Angriffskrieges in Moskau und Kiew bewertet wird. Während Wolodymyr Selenskyj spottet, Russlands Truppen würden “nach vier Jahren immer noch versuchen, denselben Donbass zu erobern”, sucht Putins Propaganda das eigene Volk und die Welt davon zu überzeugen, Russlands Sieg sei unausweichlich. Die Angreifer konzentrieren sich im vierten Kriegswinter auf die Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur: Heizkraftwerke, Stromnetze, Wasserversorgung. Die Ukraine greift weiterhin Russlands Energiesektor und Waffenfabriken an. Auf beiden Seiten werden neuentwickelte Waffensysteme eingesetzt – der Krieg macht keine Pause. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Nico Lange: https://www.ndr.de/nachrichten/audio-385048.html Trump-Drohungen gegenüber Grönland: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wadephul-usa-besuch-analyse-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 11KM – Wettrüsten im Weltraum: Wer beherrscht das All? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b429bdd5536c1ab8/

Trumps grenzenlose Gier (mit Stefanie Babst)
Die USA müssten Grönland besitzen. Sagt US-Präsident Trump und erntet für seinen Anspruch auf die Insel viel Kritik. Die amerikanische Forderung gegenüber Grönland nennt Stefanie Babst „ein wirklich fundamentales Problem für die NATO.“ Im Gespräch mit Host Stefan Niemann spricht die ehemalige leitende NATO-Mitarbeiterin und Sicherheitsexpertin über die Stimmungslage im Bündnis und was passieren würde – oder auch nicht – wenn ein Mitgliedsland einen Bündnispartner angreifen würde. Babst erklärt, warum sie nicht glaubt, dass die USA das Bündnis verlassen werden. Bei den US-Forderungen nach Grönland geht es Trump aus ihrer Sicht nicht um die arktische Sicherheit. Sondern wahrscheinlich auch darum, sich zum 250. Jahrestag der USA im Juli ein „Geschenk“ zu machen und als größter Präsident in die US-amerikanische Geschichte einzugehen. Stefan spricht mit der Politologin über die Zukunft der Ukraine, über die Ergebnisse des Treffens der Koalition der Willigen in Paris und einen möglichen deutschen Beitrag zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Was die in diesem Zusammenhang von Franzosen und Briten eingebrachten Pläne wert sind, beleuchtet Kai Küstner. In der Ukraine setzt Russland seinen Zermürbungs-Terror aus der Luft weiter fort. Und hat dabei nach eigenen Angaben zum zweiten Mal eine Oreschnik-Mittelstreckenrakete eingesetzt. Kai berichtet außerdem darüber, wie die USA weiter Stärke demonstrieren. Denn das US-Militär hat zwei Tanker beschlagnahmt. Dies sei ein klares Signal Richtung Venezuela, aber auch an Russland und China, so Kai. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] Interview mit Stefanie Babst:https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-381724.htmlARD Doku-Serie: Trump & us – Wie er unsere Welt verändert:https://1.ard.de/trumpandus?pd=sus Podcast Tipp: punktEU - Der Europa-Podcast:https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:12775735b3eb1ddc/Weltspiegel Extra: Podcast über Venezuela nach Madurohttps://1.ard.de/Venezuela_nach_Maduro_WeltspiegelPodcast?cp=susAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html

Amerikas neue Weltordnung (mit Herfried Münkler)
Die USA stürzen Venezuelas Präsidenten Maduro mit einem militärischen Spezialkommando – und Donald Trump erhebt Anspruch auf Grönland. Droht durch Amerikas immer aggressivere Außenpolitik eine neue Weltordnung nach dem Recht des Stärkeren?In der neuen Folge "Streitkräfte und Strategien" analysiert Astrid Corall zunächst die aktuelle Lage in Venezuela. Welche Rolle spielt nach dem Sturz Maduros die neue Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, und wie fallen nach der US-Militärintervention in Caracas die Reaktionen im UN-Sicherheitsrat aus? Stefan Niemann spricht im Interview mit Herfried Münkler über die schwindende Bedeutung des Völkerrechts, die imperialistische Außenpolitik des US-Präsidenten und die Ohnmacht der Europäer. Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers hat sich das Völkerrecht zu einem System entwickelt, in dem Regelbruch belohnt und Regeltreue bestraft wird. Münkler hält es für durchaus wahrscheinlich, dass Trump nach Grönland greift. "Es dürfte de facto auf das Ende der NATO hinauslaufen. Denn klar ist: Wenn er sich Grönland geholt hat, wird er wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen: Ohne Island geht das aber gar nicht. Und dann müssen sich die Europäer überlegen, wie sie reagieren."Am Ende der Folge spricht Stefan Niemann an Tag 1413 des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit ARD-Korrespondent Florian Kellermann. Denn auch wenn der Krieg gerade aus den Schlagzeilen verschwunden ist - vor Ort ist er allgegenwärtig. Florian berichtet über die aktuelle Entwicklung an der Front, die Situation der Zivilbevölkerung im vierten Kriegswinter und über personelle Veränderungen im ukrainischen Präsidialamt und Kabinett.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an [email protected] "Donroe-Doktrin": Wie Trumps neue aggressive Außenpolitik aussieht https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/donroe-doktrin-100.html Europäer widersprechen Trump wegen Grönlandhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/europa-groenland-gehoert-groenlaendern-100.htmlInterview mit Herfried Münklerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-378170.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Raus aus der Depression https://1.ard.de/raus-aus-der-depression