
Stadt & Stimme.
22 episodes

Kulturkonzept ohne Zukunft & Museumsquartier ohne Platz
Stadtrat Stefan Eitler und Gemeinderätin Mag. Eva Freistetter besprechen die Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung – und erklären, warum die Grünen das neu präsentierte Kulturkonzept der Jeitler-Cincelli-Regierung nicht zur Kenntnis genommen haben. Das 61-seitige Konzept liefert zwar eine umfassende Bestandsaufnahme der Badener Kultureinrichtungen – vom sanierungsbedürftigen Theater am Steg über das nicht barrierefreie Haus der Kunst bis hin zum Rollettmuseum. Doch für Eva Freistetter fehlt das Entscheidende: ein klarer Leitfaden, ein Zeitplan, ein Maßnahmenkatalog. Und ein Alleinstellungsmerkmal wie das feministische Zentrum? Fehlanzeige. Zusätzlich thematisieren die beiden das Projekt Quartier Grabengasse, bei dem die Sparkasse Baden ihr Areal grundlegend umgestaltet und die Stadtregierung ein „Museumsquartier" im ehemaligen Feuerwehrgebäude ankündigt – ohne die bereits vorliegenden Raumstudien zu berücksichtigen. Eine Stadtbücherei, ein Museum und ein Archiv auf 820 Quadratmetern?

Social Media, KI und Transparenz: So wird Baden zur digitalen Musterstadt!
In dieser Folge spricht Moderatorin Sabine Macha mit Stadtrat Stefan Eitler über den Plan, Baden zur digitalen Musterstadt zu machen, den Klubobfrau Helga Krismer gemeinsam mit dem Grünen Digitalisierungssprecher im Parlament Süleyman Zorba bei einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Wie verändert Social Media das politische Arbeiten? Welche Gefahren bringen KI-generierte Inhalte mit sich? Und wie kann Baden mit klaren Richtlinien und Transparenz zum Vorbild für andere Gemeinden werden? Stefan Eitler erläutert, warum klare Trennungen zwischen amtlicher und parteipolitischer Kommunikation unerlässlich sind, wie die Stadt mit lokalen Facebook-Gruppen umgehen sollte und welche Rolle künstliche Intelligenz in der Verwaltung spielen kann – ohne dabei Datenschutz und Transparenz zu gefährden. Ein Gespräch über digitale Verantwortung und die Vision einer Verwaltung, die moderne Technologien nutzt, ohne demokratische Grundsätze aus den Augen zu verlieren.

Gegen die Krise philosophieren! Ein hoffnungsvolles Gespräch mit Philosophin Dr. Cornelia Mooslechner-Brüll
Die Welt steht im Umbruch, und viele fühlen sich gelähmt. Zu Gast ist Dr. Cornelia Mooslechner-Brüll, Philosophische Praktikerin aus Baden. Mit Moderatorin Sabine Macha bespricht sie, wie wir verstehen können, was gerade passiert – und vor allem: Wie wir wieder handlungsfähig werden. Ein tiefgründiges und hoffnungsvolles Gespräch über Philosophie, Verantwortung und Gesellschaftsveränderung. Themen dieser Folge: - Polykrise vs. Hoffnung: Wie verstehen wir die aktuelle Krise? - Der Kategorische Imperativ: Warum die kleinste Handlung die Welt verändert - Dialektik der Geschichte: Es gibt Gegenbewegungen – und wir geben Rechte nicht auf! - Doomsday-Stimmung vs. persönliche Macht: Konkrete Schritte raus aus der Lähmung

Initiativantrag rettet Basissubventionen für Sportvereine! Ein Update aus der letzten Gemeinderatssitzung.
In dieser Folge von „Stadt und Stimme" sprechen Gemeinderätin Eva Freistetter und Sportstadtrat Stefan Eitler über die neuesten Entwicklungen aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2025. Die Folge behandelt zwei zentrale Themen, die großen Raum in der Debatte einnahmen: Erster Schwerpunkt: Initiativantrag zu den Basis-Sportsubventionen Nach monatelangen Verzögerungen und großer Unsicherheit bei den Badener Sportvereinen führte ein Initiativantrag mit knapp 300 Unterschriften endlich zu einer Lösung. Die Vereine fürchteten lange, dass ihre Fördergelder für 2026 wegfallen würden – ein Brief der Stadtverwaltung im Herbst hatte für massive Verunsicherung gesorgt. Gut 100.000 Euro für Sportförderungen werden nun mit Beschluss ausgezahlt. Zweiter Schwerpunkt: Allgemeine Förderrichtlinien für Jugend- und Sozialvereine Weiterer Diskussionspunkt war die Überarbeitung der allgemeinen Förderrichtlinien für Basis-Subventionen (religiöse Vereine, Feuerwehren, Jugend- und Sozialvereine). Bei den Sportvereinen gelang es mit dem Initiativantrag, genug Druck auf die Stadtregierung auszuüben, um einen Beschluss zur Auszahlung der Basissubventionen zu erwirken. Mit einem Abänderungsantrag beim Punkt zur Novellierung der Vereinsförderrichtlinien wollten wir dies ebenfalls erreichen. Wenig überraschend wurde der aber abgelehnt.

Männer, wir müssen reden! 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.
Jede dritte Frau erfährt ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen sprechen Stefan Eitler und Christian Ecker in dieser Folge über die alarmierende Realität von Frauengewalt und konkrete Forderungen der Grünen in Bund, Land und Baden. Gewaltschutzambulanzen in Niederösterreich: Die Grünen Niederösterreich fordern flächendeckend kostenlose Anlaufstellen in Krankenhäusern, wo Gewaltopfer Spuren sichern und Beweise dokumentieren lassen können – niederschwellig und ohne Anzeigepflicht. Solche Einrichtungen gibt es bereits in Wien und Graz, nicht aber in Niederösterreich. Diese Ambulanzen sind entscheidend, um Opfern die Möglichkeit zu geben, zu einem späteren Zeitpunkt eine Anzeige zu erstatten – mit gesicherten Spuren. Das „Nur-Ja-heißt-Ja"-Prinzip: Ein Dringlichkeitsantrag der Grünen im Nationalrat propagiert einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht: Statt „Nein heißt Nein" soll künftig „Ja heißt Ja" gelten. Das bedeutet konkret: Die Beweislast liegt bei dem Mann, der eine aktive, bewusste Zustimmung haben muss – nicht bei der Frau, ihre Ablehnung beweisen zu müssen. Verein Undine in Baden. Professionelle Hilfe unter Druck: Eine kritische Diskussion über die Rolle des Frauenberatungsvereins Undine, der durch Sparmaßnahmen der Stadt Baden gefährdet ist. Der Verein bietet professionelle Unterstützung, Frauennotwohnungen und psychosoziale Begleitung – unverzichtbar für die Stadt.

Rasenmäher-Politik: So verlief die Budget-Sitzung im Gemeinderat und der Kampf um die Sportförderungen
In dieser Folge von „Stadt und Stimme" werfen wir einen kritischen Blick auf die November-Gemeinderatssitzung, in der das Budget für 2026 debattiert wurde. Stefan Eitler und Helga Krismer diskutieren die Herausforderungen rund um den Voranschlag, die Rasenmäher-Budgetpolitik der aktuellen Jeitler-Cincelli-Regierung und die drastischen Kürzungen in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der prekären Situation der Badener Sportvereine: Ein Brief der Stadtregierung ließ die Vereine ohne jede Planungssicherheit zurück – sie sollen für 2026 nicht mit städtischen Förderungen rechnen. Stefan erklärt, wie ein Initiativantrag der Zivilgesellschaft eine Stimme geben soll und warum das Chaos bei den Basisförderungen symptomatisch für fehlende Planung und mangelnde Transparenz ist. Den Link zum Initiativantrag findest du hier: https://bit.ly/47TPSCf Außerdem thematisieren wir die paradoxe Haltung der Stadtregierung zum Informationsfreiheitsgesetz: Während Transparenz gesetzlich vorgeschrieben ist, werden Bürger:innen-Anfragen als lästig abgetan und die Debatte darüber im nicht-öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung geführt.

Schweigen kann ich nicht – Die bewegende Lebensgeschichte der Zeitzeugin Elisabeth März
In der 16. Folge von „Stadt und Stimme“ spricht Helga Krismer mit der jüdischen Zeitzeugin Eveline Elisabeth März über Flucht, Exil, Rückkehr und die Bedeutung des Erinnerns. Liesl März schildert eindrucksvoll ihre bewegte Lebensgeschichte: Die Flucht mit ihren Eltern vor den Nationalsozialist:innen, das Ankommen in den USA, ihre Rückkehr nach Wien als Jugendliche und ihre engagierte Arbeit für jüdisches Leben und Erinnerungskultur in Baden. Im Zentrum steht auch der Dokumentarfilm „Schweigen kann ich nicht“ und das Mahnmal-Projekt in Baden. Eveline Elisabeth März wurde 1938 als Urenkelin des Wiener Papierfabrikanten Ignaz Bleier geboren. Der Sitz der Familie war die Villa Hohe Warte 40 im 19. Bezirk, die heute zum Areal der Geosphere Austria (vormals ZAMG) zählt. Ihre Familie flüchtete noch im Jahr ihrer Geburt über die Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal in die USA, wo sie aufwuchs. 1952/53 kehrte sie nach Österreich zurück, 5 Jahre später wanderte sie nach Israel aus. Dort studierte sie und unterrichtete an Mittel- und Hochschulen. 1975 kehrte sie endgültig nach Österreich zurück. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schicksale ihrer weit verzweigten Familie von der Monarchie über die Erste Republik bis zum Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland zu erforschen und ihr Wissen an die junge Generation weiterzugeben. Dafür nimmt sie viele Strapazen auf sich. Aber Schulen zu besuchen und mit jungen Menschen über die Folgen der Naziherrschaft zu sprechen, gibt ihr, wie sie sagt, Kraft.

Baden bei Wien unter dem Hakenkreuz - Mit Dominik Zgierski über Badens dunkelstes Kapitel
In dieser Folge spricht Stadtrat Stefan Eitler mit dem Historiker Dominik Zgierski über sein Werk „Baden bei Wien unter dem Hakenkreuz“. Wir erfahren, wie das Leben der Menschen in Baden während der NS-Zeit von Gewalt, Mangel und Angst geprägt war, und welche Geschichten – zwischen Opfer, Täter:inen und Mitläufer:innen – sich im Alltag unserer Stadt abspielten. Zgierski gibt Einblicke in Jahre der Recherche, die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf Baden sowie das Schicksal der drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs. Eine Folge über regionale Geschichte, Erinnerung und wie Geschichte vor Ort lebendig bleiben kann.

Mit kleinen Mitteln zu großen Geschichten: Tobias Vees über das Filmemachen und Badens junges Kreativpotenzial
Stadtrat Stefan Eitler spricht mit dem Badener Filmschaffenden Tobias Vees über Leidenschaft, Mut und die Herausforderungen des künstlerischen Arbeitens in Österreich. Tobias schildert offen seinen Werdegang von der BeyondBühne bis hin zu preisgekrönten Filmprojekten, hebt die Bedeutung von Diversität am Set und das kreative Potenzial von Baden hervor und gibt Einblicke in die Indie-Filmszene. Neben biografischen Meilensteinen stehen gesellschaftspolitische Themen wie kulturelle Förderung und die Situation junger Kunstschaffender im Mittelpunkt: Wie gelingt es, mit begrenztem Budget relevante Geschichten zu erzählen und neue, internationale Zielgruppen zu erreichen? Tobias berichtet außerdem über sein aktuelles Filmprojekt zur Ungarischen Revolution von 1956 und die Inspiration durch seine Familiengeschichte. Eine Folge über Leidenschaft, Widerstandskraft und die Bedeutung von Kunst – für Baden und darüber hinaus.

Updates aus dem Gemeinderat: Orchester, Strecker-Villa und Verein Undine
In der aktuellen Folge sprechen Eva Freistetter und Helga Krismer über die jüngsten Turbulenzen im Badener Gemeinderat: Neben der hitzigen Debatte um das Orchester der Bühne Baden wird auch der Schenkungsvertrag zur Villa Strecker und die Verantwortung der Stadt für die lokale Erinnerungskultur kritisch beleuchtet. Ein weiteres zentrales Thema: Die Zukunft und notwendige Sanierung der Marienquelle und damit die Bedeutung der Heilquellen für Baden. Nicht zuletzt geht es um die noch nicht zur Gänze ausgezahlten Fördergelder für den Verein Undine – und damit um die Frage, wie gut Baden Frauen in prekären Situationen unter der Jeitler-Cincelli-Regierung noch unterstützt.

Aktuelle Kulturpolitik: Von Orchester-Chaos bis Grünem Kulturplan
In dieser Ausgabe sprechen Helga Krismer und Eva Freistetter über ein in den letzten Tagen und Wochen heiß diskutiertes Thema: Badens Kultur! Sie beleuchten die vielfältige Kulturszene der Stadt – von Kleinkunst und Literaturabenden bis zu den großen Bühnen wie der Sommerarena und dem Stadttheater. Es geht um die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe der aktuellen Stadttheater-Debatte. Wie konnte es so weit kommen? Welche Maßnahmen müssen jetzt ergriffen werden? Außerdem präsentieren die Beiden den Grünen Kulturplan 2025-2030. Wie kann ein „Kultur-Forum Baden“ die Szene bündeln, modernisieren und digitalisieren? Was steckt hinter den Grünen Kultur-Plänen für eine Zukunft, in der Ticketing, Vielfalt und Nachwuchsförderung endlich im Mittelpunkt stehen? Reinhören lohnt sich!

Wie Bilder Baden bewegen: Im Gespräch mit Lois Lammerhuber
Stefan Eitler spricht mit Lois Lammerhuber, dem Direktor von „La Gacilly-Baden Photo“, dem größten europäischen Outdoor-Fotofestival in Baden. Es geht um den spannenden Lebensweg Lammerhubers, vom Programmierer zum international erfolgreichen Fotografen, die Entstehung und Bedeutung des Fotofestivals für Baden sowie die Rolle von Fotografie als humanistische Bildungsanstalt. Gemeinsam betrachten sie die Entwicklung unserer Kulturstadt, deren Herausforderungen und Chancen sowie den Einfluss von Kunst im öffentlichen Raum. Inwiefern können Bilder unser Verständnis für die Welt verändern? Was macht das Fotofestival Baden einzigartig und warum ist es für die Stadt so wichtig? Kann ein Fotofestival ein ganzes Stadtbild und Lebensgefühl verändern?

Kinderbetreuung und Kultur-Kontroverse: Updates aus dem Stadtrat
In dieser Folge von „Stadt und Stimme“ diskutieren wir die aktuellen Entwicklungen rund um zwei zentrale Themen der Stadtpolitik in Baden: die Übernahme der Kleinkindereinrichtung „Schaukelpferd“ durch einen neuen Betreiber und die geplante Neuausrichtung der städtischen Kulturarbeit. Gemeinderätin Eva Freistetter und Stadtrat Stefan Eitler sprechen über die Herausforderungen bei der Kinderbetreuung, die Kommunikation seitens der Stadtregierung sowie Unsicherheiten für Eltern und Pädagoginnen. Im Kulturbereich analysieren wir die Hintergründe zur Beauftragung eines externen Beraters und die dabei entstandene Debatte, die es bis in den ORF Vorarlberg schaffte.

Stadt der Frauen: Mit Beate Jorda über Bildung, Feminismus und Badens Frauengeschichte
In dieser Folge von „Stadt und Stimme“ spricht Sabine Macha mit Beate Jorda über ihren langjährigen Einsatz für die Rechte und Sichtbarkeit von Frauen in Baden. Im Mittelpunkt steht Beates feministische Arbeit: Der Gründung des Vereins „Frauenzimmer“, der Vision eines feministischen Zentrums für Baden und der Wunsch, Frauengeschichte lebendig werden zu lassen. Ein Ziel, dem sie auch ihr gerade erst erschienenes Buch "Pionierinnen und Visionärinnen" gewidmet hat. Beate Jorda berichtet von inspirierenden Aktionen, dem Kampf um Raum für feministische Themen in einem oftmals traditionsverhafteten Umfeld und ihren Erfahrungen mit gescheiterten und erfolgreichen Projekten. Sie schildert, warum gesellschaftlicher Wandel Engagement – und manchmal auch Stör-Aktionen – braucht, und wieso feministische Initiativen gerade in herausfordernden Zeiten nicht an Relevanz verlieren dürfen. Besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung weiblicher Vorbilder und dem Nachzeichnen vergessener Frauenbiografien aus Baden. Die Geschichten von Lucie Varga und Bertha Eckstein-Diener stehen exemplarisch für das oft übersehene Wirken mutiger Frauen. Gemeinsam diskutieren Sabine und Beate, wie wichtig es ist, alte Rollenbilder aufzubrechen, neue Impulse zu setzen und feministische Bildung schon im Kindergarten zu verankern.

Von Baden bis Damaskus: Im Gespräch mit Hannes Stiastny
In dieser Folge von „Stadt und Stimme“ begrüßen wir Hannes Stiastny – Badener Urgestein, Unternehmer, ehemaliger Gemeinderat und prägende Stimme Badens. Im Gespräch blickt Hannes auf seine bewegte Laufbahn zurück: Von seiner behüteten Kindheit in Baden über seine Zeit als Offizier bis hin zu seinem Wirken als Unternehmer und Heurigenwirt. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Hannes’ Einsatz als Offizier im Nahen Osten, wo er als Motor-Transportoffizier auf den Golanhöhen diente. Offen und persönlich berichtet er von den Herausforderungen, dem internationalen Miteinander und den lehrreichen Momenten dieser Zeit. Wir sprechen über Krisenmanagement – nicht nur im Militär, sondern auch im eigenen Betrieb und in der Stadt Baden während der Pandemie.

Zuversicht statt Panikmache: Positive Einblicke in Badens Gemeindefinanzen
In dieser Folge von Stadt und Stimme nehmen wir die Gemeindefinanzen in Baden genau unter die Lupe –mit einem konstruktiven und positiven Blick auf die Zahlen und Zusammenhänge. Gemeinderätin Sabine Macha spricht mit dem Experten für Gemeindefinanzen Andreas Parrer, der nicht nur langjähriger Gemeinderat in Baden war, sondern heute Gemeinden in ganz Österreich berät. Gemeinsam erklären sie, wie Gemeindefinanzen wirklich funktionieren: Was bedeuten Schuldenstand, Vermögenswerte und Abschreibungen? Wie werden Investitionen bewertet und warum ist der Blick auf die Substanz der Stadt so wichtig? Anhand anschaulicher Vergleiche wird klar, warum Baden finanziell besser dasteht als von der Jeitler-Cincelli-Regierung behauptet wird, und warum differenziertes Hinschauen lohnt. Wir zeigen, wie ein nachhaltiger Haushalt funktioniert, welche Rolle Steuereinnahmen und Gebühren spielen und warum Investitionen in die Zukunft – etwa in nachhaltige Infrastruktur – nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind. Dabei räumen wir mit Mythen rund um „marode“ Gemeindefinanzen auf und betonen: Baden hat Herausforderungen, aber auch viele Stärken und Gestaltungsspielräume.

So geht's weiter mit der Kaserne!
In dieser brisanten Folge von Stadt und Stimme besprechen Helga Krismer und Stefan Eitler ein Thema, das die Badener:innen schon lange beschäftigt: Die Zukunft der Kaserne! Lange wurde spekuliert, nun scheint ein Projekt konkret zu werden! Zuvor geht es noch um das CTP-Projekt am Haidhof: Was steckt hinter den neuen Mega-Gewerbeparks am Haidhof und was bedeutet das für die Bodenversiegelung in unserer Stadt? Wir blicken darauf, wie die Jeitler-Cincelli-Regierung Transparenz vermissen lässt und wie wir Grüne konstruktiv an diese Projekte herangehen werden. Eure Fragen und Anregungen sind gefragt: Gestaltet die nächste Sommerfolge mit und schickt uns eure Fragen und Anregungen!

Sparen an der Zukunft: Was teure Horte für Baden bedeuten.
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Familien in Baden aktuell bewegt: die Zukunft der Horteinrichtungen. Gastgeber Gemeinderat Christian Dusek begrüßt die erfahrene Sozialpädagogin und langjährige Hortleiterin Maria Hladky. Gemeinsam beleuchten sie, warum der Hort für Kinder und Eltern weit mehr ist als nur Nachmittagsbetreuung – nämlich ein Ort der Alltagsbewältigung, des sozialen Lernens und der Chancengleichheit. Im Mittelpunkt stehen die gestiegenen Hortbeiträge, die für viele Familien kaum noch leistbar sind. Was bedeutet das für Kinder, Eltern und die Stadtgesellschaft? Welche Folgen hat es, wenn Betreuung zur finanziellen Hürde wird? Maria Hladky schildert eindrücklich aus der Praxis, warum Sparmaßnahmen bei der Kinderbetreuung fatale Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit, Integration und die Zukunft der Stadt haben können.

Badens aktuelle Finanzlage
In Folge 4 sprechen Eva Freistetter und Helga Krismer über die aktuelle finanzielle Lage der Stadt Baden. Wie wirken sich sinkende Steuereinnahmen, steigende Umlagen und die Nachwirkungen der Pandemie auf das Stadtbudget aus? Welche Einnahmequellen stehen der Gemeinde zur Verfügung – und wo sind die Spielräume besonders eng? Die beiden geben Einblicke in die komplexe Finanzierung der Stadt, beleuchten die Herausforderungen bei Pflichtausgaben wie Kindergärten und diskutieren, warum gerade im Sozialbereich und bei Kindern nicht gespart werden sollte. Außerdem werfen sie einen kritischen Blick auf aktuelle Sparmaßnahmen der neuen Stadtregierung, sprechen über die Bedeutung von Transparenz und erklären, warum nachhaltige Politik und kreative Ansätze gerade jetzt gefragt sind.

Grüne Städte, kühle Köpfe!
In dieser Folge dreht sich alles um Bäume, Grünraum und das Mikroklima in Baden. Unser Gast, Dominic Urban, ist ein ausgewiesener Experte: Er war viele Jahre im Stadtgartenamt tätig und kennt die grünen Seiten unserer Stadt daher wie kaum ein anderer. Seit 2020 ist Dominic technischer Angestellter bei einer Baumkontroll-Firma in Wien und dort für Baumkontrolle, Gutachten, weiterführende Untersuchungen und baumfachliche Baubegleitung zuständig. Gemeinsam blicken wir zurück auf die Entwicklung des Badener Stadtgrüns in den letzten Jahrzehnten, sprechen über die Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima und diskutieren, welche neuen Herausforderungen die Klimakrise für Baumpflanzungen und Grünflächenmanagement mit sich bringt. Außerdem fragen wir: Braucht Baden eine neue Baumschutzverordnung? Und warum ist Grünraum überhaupt so wichtig für eine lebenswerte Stadt? Zum Abschluss gibt unser Experte einen Ausblick darauf, wie und warum Bäume auch in Zukunft eine zentrale Rolle für Baden spielen werden.

Das Badener Parkraumkonzept
Kaum ein kommunalpolitisches Thema erhitzt die Gemüter so sehr wie das Autofahren und Parken. Wir schauen uns in dieser Folge die Hintergründe des Badener Parkraumkonzeptes an, blicken auf die komplexen Zusammenhänge und Auswirkungen für Badener:innen, Gäste und Unternehmen. Und wir analysieren, was die von der neuen Stadtregierung angekündigten Änderungen tatsächlich bringen würden.

Umbruch in der Stadtpolitik?
Die Gemeinderatswahl ist knapp zwei Monate her und hat größere Veränderungen mit sich gebracht als viele Beobachter:innen gedacht hätten. Gemeinderätin Eva Freistetter analysiert mit Klubobfrau Helga Krismer die neue politische Lage Badens, sie erläutern, wie sich eine Stadtregierung eigentlich konstituiert und besprechen den ersten kleinen Skandal der neuen ÖVP-SPÖ-Bürgerlisten-Regierung.