Show overview
SRF Wissen has been publishing since 2022, and across the 4 years since has built a catalogue of 108 episodes. That works out to roughly 45 hours of audio in total. Releases follow a fortnightly cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 22 min and 30 min — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Science show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed yesterday, with 14 episodes already out so far this year. Published by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).
From the publisher
Die Science-Show zum Aufschlauen: Wir von der SRF-Wissenschaftsredaktion löchern Forschende mit Fragen, wühlen uns durch Studien, lungern in Laboren und durchstöbern Umwelt und Datenberge. Aus unseren Funden machen wir Futter fürs Hirn und stricken Geschichten – jede zweite Woche, immer freitags ab 16 Uhr.
Latest Episodes
View all 108 episodesNews: Klimalücke, Krebsmedizin, HIV
Talk: Als der Berg runterkam - ein Jahr nach Blatten
News: Hitze, Eisberg, Mondbasis
NEWS: Ebola, Pestizide, Mönchsgrasmücke
News: ADHS, USAID, Overshoot-Day
Wie viele Nutztiere braucht die Schweiz?
News: Medizinskandal in Zürich, Hanta-Virus, Erdbebenexperiment
Schlafprobleme müssen nicht sein
Denken, messen, steuern: Wie das Gehirn mit Maschinen spricht
Hirn-Computer-Schnittstellen haben in den letzten Jahren grosse Sprünge gemacht. Gerade erst hat China ein erstes Hirnimplantat für querschnittsgelähmte Menschen zugelassen – eine Weltpremiere. Sind Hirnchips damit im Alltag angekommen? Ob in Forschungslabors oder milliardenschweren Tech-Unternehmen: Überall wird derzeit daran getüftelt, Signale aus dem Gehirn auszulesen und in digitale Befehle zu übersetzen. Damit Menschen mit schweren Lähmungen dank Hirnimplantaten wieder greifen, tippen oder sprechen können – allein durch ihre Gedanken. Was heute bereits möglich ist, ist beeindruckend. Gleichzeitig wirft die Technologie aber auch zahlreiche ethische Fragen auf: Was bedeutet diese Verschmelzung von Mensch und Maschine? Und wie sicher sind unsere Gedanken, wenn sie plötzlich technisch zugänglich werden?
Tierwanderungen - verblüffendes Naturphänomen unter der Lupe
Millionen Tiere sind jedes Jahr unterwegs. Tausende von Kilometer legen sie zurück, an Land, in der Luft oder im Wasser. Kein Weg scheint zu weit - doch wie schaffen sie das eigentlich? Vögel überqueren Kontinente, Wale durchschwimmen ganze Ozeane. Aber auch Gnus, Haie, Aale und Fledermäuse gehen auf Wanderschaft. Und sogar winzige Insekten ziehen über die Alpen. Tierwanderungen gehören zu den grössten Naturphänomenen auf der Erde. Doch warum wechseln sie zwischen Lebensräumen hin und her? Woher wissen sie, wann es Zeit ist aufzubrechen? Wie orientieren sie sich? Und vor welchen Problemen stehen sie heute? All diesen Fragen gehen wir auf den Grund, anlässlich der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Wildtiere, wo viele der stark gefährdeten Arten besser geschützt werden sollen.
Wann durchstossen Wissenschaftlerinnen die gläserne Decke?
Frauen sind in der Wissenschaft einen weiten Weg gegangen und heute sehr erfolgreich. Trotzdem sind sie zum Teil noch immer weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Warum ist das so? Nicole Probst-Hensch, Lucia Kleint und Isabelle Zinn sind herausragende Wissenschaftlerinnen in der Schweiz. Probst-Hensch ist Epidemiologin und hat Bedeutendes geleistet für saubere Luft hierzulande, Kleint ist Astrophysikerin und studiert die Auswirkungen des Weltraumwetters auf unsere IT, Zinn forscht als Soziologin zu Genderthemen wie geschlechtsspezifischem Altern am Arbeitsplatz. Die drei Wissenschaftlerinnen sind auf ihrem jeweiligen Feld sehr erfolgreich und engagiert. Doch alle drei spüren als Frauen in der Wissenschaft auch heutzutage noch strukturelle Nachteile, die berühmte gläserne Decke.
Was tun mit Stadttauben?
Für die einen sind es «Ratten der Lüfte», die alles vollkoten – für die anderen sind es intelligente Tiere, die man füttern und schützen sollte: An den Stadttauben scheiden sich die Geister. Die Schweizer Städte gehen sehr unterschiedlich mit Tauben um. In Zürich etwa, werden jährlich gegen 1000 Vögel mitten in der Stadt mit Gewehren erlegt, in Bern hingegen werden Stadttauben seit 15 Jahren in Schlägen gehalten. In Basel Stadt kommt es dieses Jahr sogar zu einer Volksabstimmung zum Thema. Die Forderung: Stadtweite Taubenschläge, artgerechte Fütterung und ein Verbot, Tauben zu töten. Neben all den Diskussionen haben in den letzten Jahrzehnten – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - zwei wilde Taubenarten die Städte für sich entdeckt.
Hightech im Ski
Die Schweizer Ski-Renncracks sind talentiert und schnell, und haben - Forschung sei dank - Skis an den Beinen, die Rennmaschinen sind. Kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2026 geht es um die zwei Bretter, die für manche die Welt bedeutet. Es geht um Skis. Wir reden darüber, sas alles an Wissen, Forschung und Entwicklung in Rennskis drin steckt, wieviele Paar Ski Marco Odermatt zur Verfügung hat und wie wir Laien von der Forschung für die Rennskis profitieren.
Phagentherapie - mit Viren gegen Bakterien
Immer öfter wirken Antibiotika nicht mehr gegen bakterielle Infektionen - eine Alternative könnten Therapien mit Viren sein, die Bakterien töten können. Wie weit ist hier die Schweiz? Seit mehr als hundert Jahre ist bekannt, dass es sie gibt: Phagen - Viren, die Bakterien töten können. Doch erst seit Kurzem entdeckt die Medizin Phagen für sich, als Möglichkeit bakterielle Krankheiten zu therapieren, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Helfen könnte diese Phagentherapie vor allem Menschen mit chronischen Infektionen. Doch die Therapie steht noch sehr am Anfang. In der Schweiz sind bisher nur knapp ein Dutzend Patienten mit Phagen behandelt worden. Andere Länder - wie Frankreich und Belgien - sind weiter. Wir sprechen über politische Hürden, über Forscher, die Neues ausprobieren, und mit einem Patienten, der sich dafür einsetzt, dass die Phagentherapie für mehr Menschen zugänglich wird. Forum Phagentherapie - Infos und Termine phagenforum.ch
Xenotransplantation – Ersatzorgane vom Schwein
Einst war dies Science-fiction: die Idee, tierische Organe zu nutzen, um versagende Nieren, Herzen und Lebern beim Menschen zu ersetzen - die sogenannte Xenotransplantation. Heute jedoch wird das tatsächlich gemacht, mit wachsendem Erfolg. In der Schweiz und weltweit fehlen Spenderorgane. 2024 sind hierzulande 73 Personen gestorben, die auf eine Transplantation gewartet hatten; knapp 1300 Personen waren Ende letztes Jahr auf einer Warteliste für ein Spenderorgan. In dieser Situation gewinnt die Verpflanzung von tierischen Organen, die sogenannte Xenotransplantation, an Bedeutung: Tierorgane werden immer menschenähnlicher, und die Überlebenschancen von Transplantierten immer grösser. Dank Gentechnik könnte die Xenotransplantation mittelfristig eine echte Alternative zur menschlichen Organspende werden. Wie realistisch ist das? Wo steht diese Techinik heute, und: Wollen wir wirklich tierische Ersatzorgane in unserem Körper?
Forschen im Hölloch – Faszination im Untergrund
Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher kriechen stundenlang durch feuchte Gänge und dunkle Spalten. Ihr Ziel: Etwas zu entdecken, das vor ihnen noch nie jemand gesehen hat. Eine Spurensuche im Untergrund. Vor genau 150 Jahren wagte sich der Bergbauer Alois Ulrich als erster ins Hölloch. Ausgerüstet mit Leiter, Seil, Pickel und Laterne in der Hand, erkundete er die dunkle und feuchte Höhle im Moutatal. Er gilt damit als erster Erforscher dieser Höhle. Seither sind etliche Wagemutige in seine Fussstapfen getreten, haben Meter um Meter Neuland erkundet, vermessen und kartiert. Aktuell sind 212 Kilometer bekannt. Langweilig ist es im Untergrund damit aber noch lange nicht. Auch die jüngste Generation an Höhlenforscherinnen und Höhlenforschern entdeckt neue Eingänge, riesige Hallen und Schächte. Mit drei von ihnen tauchen wir ab zum "kleinen Zürisee" und erfahren, was die Höhlenforschung so faszinierend und einzigartig macht.
Warum immer mehr Menschen eine Autismus-Diagnose erhalten
Autismus ist hochgenetisch. Das sagt die Wissenschaft. Doch Verschwörungstheoretiker, Impfgegnerinnen, Staatszweifler und Wissenschaftsleugner behaupten, die wahren Ursachen zu kennen. Sie sind eine Minderheit und doch viele. Geschätzt 1 bis 3 Prozent der Menschen sind auf dem Autismus-Spektrum ASS. Ihr Gehirn hat sich in der frühen Kindheit anders entwickelt. Sie nehmen die Welt anders wahr, haben häufig besondere Vorlieben und sind nicht immer erpicht auf sozialen Kontakt. Das kann ihre Mitmenschen verunsichern und manchmal sogar kränken. Worüber reden wir, wenn wir von Autismus sprechen. Was sind die Ursachen von ASS und warum ist diese Hirnentwicklungsstörung eine Projektionsfläche der weltanschaulichen Extreme.
Netto Null CO2 bis 2050: Viele Ideen, viele Unklarheiten
Netto keine Treibausgase mehr ausstossen bis im Jahr 2050, dazu hat sich die Schweiz verpflichtet. Doch noch ist sehr vieles unklar, insbesondere bei den sogenannt «schwer vermeidbaren» Emissionen. Netto Null hat seine Tücken. Einigermassen einfach erscheint die CO2 Vermeidung im Strassenverkehr mit Elektrofahrzeugen und bei Gebäuden mit CO2 neutralen Heizungen. Doch viele weitere Emissionen werden schwierig oder gar nicht vermeidbar sein, etwa aus der Kehrichtverbrennung, der Industrie und auch der Landwirtschaft. Wie wir damit umgehen könnten soll jetzt ein grosses Konsortium aus Hochschulinstituten und Partner aus der Praxis ermitteln, im Auftrag des Bundes.
PFAS – wie gefährlich sind die Ewigkeitschemikalien?
Man findet sie unterdessen im Trinkwasser, im Essen und überall in der Natur: Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS, eine Gruppe von mehreren tausend künstlich hergestellten Chemikalien. Sie können für Mensch und Umwelt schädliche Auswirkungen haben. Im Kanton St. Gallen zum Beispiel, gibt es Böden in denen so viel PFAS stecken, dass man das Fleisch der Rinder, die darauf weiden, eigentlich nicht mehr essen dürfte. Das Problem ist unterdessen so gross, dass das Parlament im September eine PFAS-Sondersession einberufen hat. Und in den nächsten Monaten werden neue Messwerte aus der ganzen Schweiz erwartet. Was weiss man bisher über die Verschmutzung? Wie gefährlich ist sie und was kann man dagegen machen? Wissenschaftsredaktor Christian von Burg ist zu Besuch bei SRF-1-Moderatorin Tina Nägeli.
Die Evolution der Radiotechnik im Echo der Zeit
Das "Echo der Zeit" ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF und eine der ältesten Radiosendungen in Europa. Die 80-jährige Geschichte des "Echo" ist auch ein Stück Geschichte der Technik. Am 17. September 1945 ging das "Echo der Zeit" erstmals auf Sendung. Die Anfänge des Radios lagen damals schon fast 30 Jahre zurück, in der Schweiz wurden die ersten Sender in den 1920er Jahren gebaut. Doch die entscheidenden technischen Durchbrüche kamen später: Wie man Ton aufgezeichnet, bearbeitet und über weite Distanzen übermittelt hat, diese Fortschritte passierten in den acht Jahrzehnten, seit es das "Echo" gibt. Derweil entwickelt sich die Radiotechnik auch heute laufend weiter.
