SOMMELIER
Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit
Silvio Nitzsche
Show overview
SOMMELIER has been publishing since 2024, and across the 2 years since has built a catalogue of 187 episodes. That works out to roughly 320 hours of audio in total. Releases follow a several-times-a-week cadence.
Episodes typically run over ninety minutes — most land between 10 min and 2h 42m — with run-times ranging widely across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Arts show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed earlier today, with 38 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 105 episodes published. Published by Silvio Nitzsche.
From the publisher
Sie sind Superhelden! Sie sind Sommeliers. Die Experten der Weinwelt, der Worte, der Menschen und des Genusses. Denn sie können einfach alles. Sie sind Gastgeber, Schreiber, Trendsetter, Wissenschaftler, Influencer, Vermittler, Gestalter, Forscher und vieles mehr. Und oft ist es schade, dass man diese Multitalente, die es verstehen, uns in wenigen Minuten zu begeistern, nicht und nirgends länger und intensiver kennenlernen kann. Wie gerne möchte man sie so richtig ausquetschen? Viele von uns denken an kurze und doch prägende Wortwechsel mit diesen versierten Weinprofis, oft jahrelang zurück. Welche Berufsgruppe vermag sonst so nachhaltig zu beeindrucken? Wir präsentieren die Interessantesten unter ihnen und haben mit ihnen gesprochen. In diesem Podcasts schaffen wir es, diese besonderen Charaktere sicht- und greifbar, hörbar und verständlich zu machen und ihnen zu entlocken, was deren Geheimnisse sind. Einmal in der Woche lädt Silvio Nitzsche einen Gast zum mehrstündigen Zwiegespräch und vermag es, höchst persönliche Erfahrungen und echtes Insiderwissen zu einem unterhaltsamen Hörerlebnis zu machen. Silvio Nitzsche betrieb bis zum letzten Jahr über 15 Jahre lang die WEINKULTURBAR in Dresden/Striesen, die vielfach als beste Weinbar Deutschlands ausgezeichnet wurde. Er selbst erhielt nahezu jede branchenrelevante Auszeichnung, wurde mehrfach als „Sommelier des Jahres“ geehrt und erhielt den „Award of Honor“. Damit ist er selbst einer der interessantesten Sommeliers unserer Zeit und geradezu prädestiniert, diesen besonderen Podcast zu hosten. Jeder und jede seiner Gäste bekommt die gleichen Fragen, und doch ist jedes Gespräch anders. Ein Podcast für alle, die Freude am Wein und/oder am Gastgeben haben. Unterstützt und begleitet wird dieses Format von den Weingütern aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, die mit den Handelshäusern Schlumberger, Segnitz und Consigliovini sowie dem Bremer Weinkolleg aktiv ist. Die Branchenunterstützung wird in diesen Unternehmen sehr groß geschrieben. Der 2006 verstorbene Hermann Segnitz hat bereits Mitte der achtziger Jahre den „Sommelier des Jahres“ und den „Maitre des Jahres“ ausgelobt und seine tiefe Wertschätzung für diese besonderen Menschen öffentlich kundgetan. Mit diesem Podcast schließen wir an die historische Tradition an und führen sie in zeitgemäßer Form weiter. Sei ein Teil dieses Projekts und folge, like, teile, kommentiere und liebe einfach deinen neuen Lieblingspodcast.
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View all 187 episodesSebastian Russold – Exclusive Preview
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Felix Fuchs – Architekt des Weinmenüs
Felix Fuchs wirkt auf den ersten Blick unkompliziert. Einer, den man schnell versteht – und genau deshalb unterschätzt. Er wirkt nicht wie jemand, der den Raum dominieren muss. Kein großes Auftreten, kein kalkulierter Auftritt, keine inszenierte Wichtigkeit. Und doch passiert etwas, sobald er spricht. Nicht laut, nicht forciert – eher so, dass man automatisch zuhört, ohne genau sagen zu können, warum. Vielleicht, weil bei ihm alles zusammenläuft: Wein, Gefühl, Erfahrung und Tempo. Felix Fuchs gehört zu einer Generation von Sommeliers, die nicht mehr über klassische Autorität funktionieren. Er stellt sich nicht über den Gast, nicht über die Flasche, nicht über den Moment im Restaurant. Stattdessen bewegt er sich mittendrin – zwischen Essen und Trinken, zwischen Genuss und Entscheidung, zwischen dem, was ein Winzer geschaffen hat, und dem, was am Tisch daraus wird. Wach, aufmerksam, schnell im Denken – aber nie hektisch. Er redet schnell, ja. Aber nicht, um zu beeindrucken, sondern weil seine Gedanken genauso funktionieren wie sein Service: direkt, klar, im Vorwärtsgang. Seine Stärke liegt nicht darin, Antworten zu geben, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Und manchmal auch einfach zu spüren, wann gar keine Frage nötig ist. Das ist keine Technik, das ist Beziehung. Was ihn besonders macht, ist diese Mischung aus Leichtigkeit und Präzision. Er kann komplexe Dinge einfach erklären, ohne sie zu vereinfachen, und einfache Dinge ernst nehmen, ohne sie aufzublasen. Bei ihm geht es nicht um Etiketten oder um Geld, nicht um Prestige oder reines Business, sondern darum, was passiert, wenn Menschen zusammenkommen – und eine Flasche Wein mehr ist als nur ein Produkt. Er hat keine Angst davor, Dinge anders zu sehen, aber er macht daraus kein Programm. Es geht ihm nicht um Abgrenzung, sondern um Perspektive. Vielleicht kommt das auch daher, dass Wein für ihn nie nur Fachgebiet war, sondern immer auch Lifestyle, immer auch Reisen, immer auch Begegnung. Ein System aus Eindrücken, Orten und Menschen – nicht aus Regeln. Dabei bleibt er erstaunlich bodenständig. Für ihn zählt, was im Glas passiert – und was zwischen den Menschen passiert, die es trinken. Das kann ein leiser Moment sein oder ein intensives Gespräch, aber es ist immer echt. Diese Eigenschaft ist vielleicht das Unaufgeregteste an ihm, aber auch das Modernste. Denn während viele noch versuchen, Wein zu erklären, hat er längst verstanden, dass es um etwas anderes geht: um Herz, um Liebe, um das, was bleibt, wenn das Glas leer ist. Felix Fuchs steht für eine Art von Sommellerie, die sich nicht mehr erklären muss. Er brilliert, weil er ehrlich ist, weil er präzise ist – und weil er verstanden hat, dass der größte Eindruck oft dann entsteht, wenn man gar nicht versucht, Eindruck zu machen.

Felix Fuchs – Exclusive Preview
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Maximilian Wilm – Napa Valley im Deep Dive
Maximilian Wilm ist einer der SOMMELIERs, die ein Weinbaugebiet nicht verstehen, sondern fühlen möchten. Wer dem gebürtigen Franken bei der Arbeit zusieht, versteht, dass hier kein Karrierist am Tisch steht, sondern jemand, den die Faszination für Wein — seine Herkunft, seine Geschichte, seine sensorische Komplexität — mit einer Ehrlichkeit und Tiefe erfüllt, die sich nicht erzwingen lässt. Max ist Jahrgang 1988, aufgewachsen in der Nähe von Würzburg, und hat früh verstanden, dass ihn die Welt der Gastronomie nicht loslassen wird: Ausbildung zum Restaurantfachmann mit Stationen in Heidelberg und Berchtesgaden verschlug es ihn an die IHK München, wo er die Sommelierausbildung absolvierte. Den nächsten Schritt wagte er nach Wien, in das legendäre Palais Coburg, dessen Weinkeller zu den ikonischsten Europas zählt — ein Ort, der einen entweder demütig oder besessen macht, am besten beides. Es war Hamburg, das ihn schließlich hielt: Ein Urlaub, eine zukünftige Ehefrau, und der Entschluss, zu bleiben. Sieben Jahre lang stand er der Sommelier-Mannschaft am Süllberg vor, im Zwei-Sterne-Restaurant Seven Seas von Karlheinz Hauser — ein Haus, das ihm, wie er selbst sagt, das Vertrauen geschenkt hat, das große Sommeliers erst zu großen Sommeliers macht. 2018, gemeinsam mit Jana und Sternekoch Kirill Kinfelt, eröffnete er das Kinfelts Kitchen & Wine. 2019 gewann er die Sommelier Trophy der Sommelier-Union Deutschland und damit den Titel „Bester Sommelier Deutschlands". 2020 gewann er den DWI Sommelier Cup, 2021 wurde er vom Aral-Schlemmer Atlas als Sommelier des Jahres ausgezeichnet, repräsentierte Deutschland 2023 schließlich bei der Sommelier-Weltmeisterschaft in Paris. Und heute widmet er sich mit uns einer Region, die wie kaum eine andere die Geschichte des Weins in zwei Hälften geteilt hat — in ein Davor und ein Danach: das Napa Valley, Nordkalifornien, das Tal, das 1976 die Weltordnung des Weins in Frage stellte und seither keine Antworten mehr schuldet.

Maximilian Wilm – Exclusive Preview
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

+++ SIGNATURE EPISODE +++
Während der ProWein 2026 in Düsseldorf haben wir die Gelegenheit genutzt, mit einigen der spannendsten Persönlichkeiten aus dem Kreis der Winzer und Produzenten der SCHLUMBERGER-GRUPPE – sowie deren Repräsentanten – ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stand dabei eine einfache, aber grundlegende Frage: Welche Rolle spielt der Sommelier heute noch in der Welt des Weins? Daraus entwickelten sich vier Fragen, die wir allen Gesprächspartnern gestellt haben: Wie wichtig ist der Sommelier? Brauchst du als Sommelier heute andere Fähigkeiten als noch vor 20 Jahren? Wann hast du zuletzt mit einem Sommelier ein gutes Gespräch bei einem Glas Wein geführt – und mit wem? Mit welchem Sommelier würdest du das gerne einmal tun? Diese Episode ist keine Lobhudelei, sondern eine offene und konstruktive Betrachtung einer Branche im Wandel – mit ehrlichen Einschätzungen, persönlichen Erfahrungen und überraschenden Perspektiven. Zu Wort kommen einige der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt: Valerio Petrone von Bellavista & Petra / Terra Moretti Sarah Schmidt von Ornellaia & Luce Christophe Renard von Domaines Ott Johanna Markowitsch vom Weingut Markowitsch Patrick Honnef von Château Mukhrani Felix Prinz Salm vom Weingut Prinz Salm Philipp Graf Neipperg vom Weingut Graf Neipperg Maximin von Schubert vom Weingut Maximin Grünhaus Benedikt May vom Weingut May Thomas Pfaffmann vom Weingut Wageck Markus Bonsels vom Weingut Bibo Runge Andi Punter vom Weingut Weingut Franz Haas Philipp Marandell von Red Moon & ALPL Nora Thiel von Delheim Victoria Deutsch von Schlumberger Sparkling Gabriel Galliker-Etter von Distillerie Etter Luciano Abagnale von Distillerie Nonino Eine Episode über Gespräche, Perspektiven und die Frage, welche Rolle der Sommelier in der Weinwelt von heute und morgen wirklich spielt.

+++ PERSPEKTIVENMOSAIK über SOMMELIERS +++
Morgen erscheint eine besondere Episode unseres Podcasts. Während der ProWein 2026 in Düsseldorf haben wir mit außergewöhnlichen Winzern, Produzenten und Repräsentanten der Schlumberger-Gruppe gesprochen – und ihnen vier einfache, aber entscheidende Fragen gestellt. Wie wichtig ist der Sommelier heute wirklich? Mit Stimmen von Bellavista, Ornellaia, Domaines Ott, Markowitsch, Mukhrani, Prinz Salm, Graf Neipperg, Maximin Grünhaus, Rudolf May, Wageck Pfaffmann, Bibo Runge, Franz Haas, Red Moon & ALPL, Delheim, Schlumberger Sparkling, Etter und Nonino. Morgen überall, wo es Podcasts gibt.

Katrin Berboth – Die nächste Wein-Generation
Man hat das Gefühl, dass Katrin Berboth dem manchmal verstaubten Thema Wein ein neues Herz, ihr Herz, einpflanzt. Sie ist lebendig, frisch, quirlig – und dabei erstaunlich klar. Wenn sie einen Wein beschreibt, schenkt sie ihm Bewegung. Nicht leise, aber auch nicht überdreht, sondern mit dieser wachen Energie, die sofort spürbar ist. Ihre Gedanken springen nicht planlos, sie tanzen. Von einer Idee zur nächsten, von einem Gefühl zu einer neuen Perspektive. Katrin Berboth lebt Wein wohlwissend, aber mit dem ganzen Herzen, und das spürt man sofort. Sie nimmt Themen nicht ehrfürchtig auf Abstand. Sie packt sie an. Dreht sie, wendet sie, stellt sie auf den Kopf – und lacht dabei fast ein wenig über sich selbst. Was bei anderen statisch wirkt, wird bei ihr dynamisch. Sie definiert die Weinwelt mit spielerischer Neugier und setzt sie neu zusammen – leichter, freier, mutiger und doch mit einem enormen Respekt vor den Produzenten, vor den Gästen und nicht zuletzt vor ihren Sommelier-Kollegen. Mit ihrer herzlich erfrischenden Art ist Katrin kein Sturm, der alles niederreißt. Eher ein frischer Wind, der die Fenster ihrer Gäste öffnet. Ihre Lebendigkeit ist ansteckend, ihre Klarheit überraschend präzise. Sie fühlt intensiv, denkt schnell und verbindet beides zu einer Interpretation, die man nicht überhören kann. Katrin Berboth liebt es, Dinge neu zu betrachten – nicht aus Rebellion, sondern aus charakteristischer Lust am Entdecken. Und genau das macht sie aus: Diese Mischung aus Energie und Tiefgang, aus Leichtigkeit und Substanz. Bei ihr, nein, durch sie beginnt der Wein zu pulsieren.

Katrin Berboth – Exclusive Preview
Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag.

Ondrej Kovar – Der routinierte Weinveteran
Ondrej Kovar ist einer dieser Menschen bei denen man sofort weiß, wenn man ihnen begegnet: Dieser Mensch hat etwas erlebt, das sich nicht lernen lässt. Es muss gelebt werden. Ondrej Kovar ist so ein Mensch – und diese Episode ist der Beweis dafür. Er ist einer der erfahrensten Sommeliers, man könnte sogar sagen, er ist ein Veteran und Routinier in einer Branche, die keine Abkürzungen kennt. Und das, ohne je müde geworden zu sein. Als Sommelier hat er Jahrzehnte damit verbracht, Wein nicht nur zu verstehen, sondern bis ins Kleinste zu deklinieren. Als echter Praktiker weiß er, dass Wissen ohne Erfahrung leer bleibt – und Erfahrung ohne Reflexion blind macht. Was ihn vom bloßen Spezialisten unterscheidet, ist die Art, wie er sein Wissen trägt. Nicht als Schild, nicht als Bühne. Als Branchenprofi und Kenner seines Fachs hätte er jeden Grund, auf Distanz zu gehen. Stattdessen kommt er näher. Er erzählt. Er teilt. Er öffnet Türen, die andere verschlossen halten. Als Meister seines Handwerks versteht er, dass die größte Stärke nicht das eigene Wissen ist – sondern die Fähigkeit, es weiterzugeben. Man spürt in dieser Episode sofort, dass man es mit einem echten Urgestein zu tun hat. Mit einer Kapazität, die keine großen Worte braucht, um Eindruck zu machen. Als Autorität und Koryphäe der Weinwelt könnte er dozieren, urteilen, einordnen. Aber Ondrej Kovar macht etwas anderes: Er lädt ein. Er erzählt von dem, was war – und zeigt dabei, was immer noch gilt. Als Altmeister und Grandseigneur seines Fachs trägt er die Geschichte der Weinkultur in sich, ohne in ihr zu verharren. Als erfahrener Sommelier kennt er die Fehler, die Umwege, die stillen Siege, die nie in Büchern stehen. Und er spricht darüber – offen, direkt, mit einer Wärme, die überrascht. Denn das ist vielleicht das Erstaunlichste an Ondrej Kovar: Bei all dem, was er weiß, bei all dem, was er erlebt hat – er ist geblieben, wer er ist. Ein Mentor, der nicht belehrt. Ein Mensch, der zuhört. Einer, der mit seiner Geschichte nicht prahlt, sondern sie verschenkt. Diese Episode ist kein Rückblick. Sie ist eine Einladung. Hinzuhören, was es bedeutet, wirklich in einer Welt zu Hause zu sein – und sie trotzdem täglich neu zu entdecken.