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Sinneswandel

Sinneswandel

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Ep 36Ariadne von Schirach: Krisen als Chance für neues Bewusstsein?

“Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein”, schrieb einst der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti. Wie zutreffend seine Worten auch oder wohl eher gerade heute, noch sein würden, hätte er wohl nicht geahnt. Unsere Welt als “krank” zu bezeichnen, halte ich für keine Übertreibung. Ich beziehe mich in diesem Fall nicht auf die Corona Pandemie, die selbstverständlich auch eine Menge Missstände aufzeigt, die sich uns nun geradezu aufdrängen, wie z.B. die fatalen Einsparungen im Gesundheitssystem. Ich spreche auch von unserem kranken Planeten, dessen Symptome, wie schmelzende Gletscher, das Artensterben, die Waldbrände, nicht zu übersehen sind. Ich spreche aber auch von einer kranken Gesellschaft, die sich durch eine Lebensweise äußert, die ihre Mitglieder, uns Menschen wiederum krank macht. Durch permanente Effizienzsteigerung und Optimierungswahn, durch eine Durchdringung der Wirtschaft nahezu aller Lebensbereiche und einer Tendenz zur Individualisierung, die nicht freie, sondern zunehmend einsame Menschen aus sich hervorbringt. Die Philosophin und Autorin, Ariadne v. Schirach, nennt dies eine psychotische Gesellschaft. Als Resultat einer kollektiven Identitätskrise. Jedoch sieht sie in ihr zugleich eine Chance unser Menschsein neu zu begreifen. Denn wir brauchen keine andere Welt sonder ein anderes Bewusstsein, dessen, was ist. Und was wir für wünschenswert erachten. Die Welt zu verändern beginnt damit, sie neu zu erzählen. So lautet zumindest ihr Vorschlag. Klingt gut, aber wie gelangen wir dorthin? Vielleicht sollten wir uns dazu anschauen, wie wir uns überhaupt zu einer psychotischen Gesellschaft entwickelt haben? Diese und weitere Fragen, habe ich der Philosophin Ariadne v. Schirach gestellt und das Gespräch möchte ich dir in der heutigen Podcast Episode präsentieren.

Mar 30, 202055 min

Ep 35Was können wir durch die Corona-Krise für die Zukunft lernen?

Ich habe mich mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten unterhalten und sie gebeten, ihre Perspektive auf die aktuelle Lage bzgl. der Corona Pandemie zu erläutern. Stets mit der Frage im Hinterkopf: Was können wir von und durch diese Krise für die Zukunft lernen? Was können wir gar Positives aus ihr schöpfen? Denn die Ausbreitung des Virus führt uns auch deutlich vor Augen, dass unser System alles andere als unumstösslich, gar fragil und vunerabel ist. Dass eine globalisierte und vernetzte Welt nicht nur Vorteile mit sich bringt. Während wir also alles dafür tun, um eine großflächige Verbreitung und weiteres Leid einzudämmen, eröffnen sich uns zugleich Denk- und Handlungsspielräume, die wir nicht nur im Sinne der Prävention, sondern auch im Sinne eines tiefgreifenden, gesellschaftlichen Wandels nutzen können. Dabei geht es keinesfalls um eine Beschönigung der Lage. Das Virus hat bereits viele Menschenleben gefordert und ihnen sowie allen Angehörigen gehört mein aufrichtiges Mitgefühl. Die Ernsthaftigkeit ist in keinster Weise in Frage zu stellen. Vielmehr ist es mein Anliegen, zusätzliche Ansatzpunkte und Perspektiven im Sinne einer positiven Bewältigung der Krise zu eröffnen. Ein besonderer Dank gilt den Fördermitgliedern, die Sinneswandel als PionierInnen mit 10€ im Monat unterstützen: Wolfgang Brucker, Sebastian Brumm, Holger Bunz, Christian Danner, Maike Gemba, Claudia Grimm, Bastian Groß, Eckart Hirschhausen, Johannes Hönicke, Annette Hündling, Ole Jasper, Pauline Keller, Dirk Kleinschmidt, Robert Kreisch, Susanne Längrich, Pascale Röllin, Nicolas Ruland, Anja Schilling, Philip Alexander Scholz, Martin Stier, Isabelle Wetzel, Philip Müller, Anette Hündling, Susanne Längrich, Torsten Sewing, Romy Widmer, Deniz Hartmann, Audrien Carl, Denise Sommer, und Henno Hensen.

Mar 20, 202041 min

Ep 34Dieter Thomä: Brauchen Demokratien (mehr) Helden?

Ob Pippi Langstrumpf, Robin Hood oder Ronja Räubertochter, KindheitsheldInnen haben wir als Kinder fast alle. Deren mutigen und selbstlosen Taten uns beeindrucken und oft bis ins Erwachsenenalter nostalgisch werden lassen, wenn wir an die Geschichten mit ihnen zurückdenken. Vielleicht, weil wir uns manchmal nach ihnen sehnen? Menschen, die uns Mut machen über uns hinauszuwachsen. Helden, die uns daran erinnern, wer wir sein könnten. Insbesondere in krisenhaften Zeiten wünschen sich Menschen charismatische Leitfiguren, die ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Welches sich jedoch, mit Blick auf die in einigen Ländern zu beobachtenden autokratischen Tendenzen und den wachsenden Rechtsdruck, oft als problematisch herausstellt. Und so könnte man sich die Frage stellen, ob solche Heldenverehrung nicht ein Rückfall in autoritäre Zeiten darstelle? Der Philosoph Dieter Thomä sagt entschieden: Nein. Auch Demokratien brauchen HeldInnen, die sich für ihre Werte einsetzen. Gerade jetzt, meint Dieter Thomä sei das besonders wichtig, wo die Demokratie sich in der tiefsten Krise seit 1945 befände. Da dürfen wir die Bühne nicht den neuen Rechten überlassen. Aus diesem Grund plädiert Dieter Thomä, der als Professor Philosophie an der Schweizer Universität St. Gallen lehrt, für einen zeitgemäßen Heroismus.

Mar 5, 202059 min

Ep 33Achim Hensen: Müssen Unternehmen Sinn stiften?

"Purpose" ist in aller Munde. Gefühlt sucht die ganze westliche Welt nach einem vermeintlich verloren gegangenen Sinn. Ganz gleich, ob als mit dem Job unzufriedenes Individuum, das sich nach mehr Impact sehnt, oder als Unternehmen, welches sich fragt: Wozu machen wir das hier eigentlich alles? Mit ein paar Werte, die man in einem New-Work Workshop identifiziert hat, in die Lobby des Büros hängt, ist es jedoch selten getan. Wer Sinn finden will, muss tiefer graben. Dieser Auffassung ist zumindest mein heutiger Gast, Achim Hensen. Er ist Mitgründer der Purpose Stiftung, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Verantwortungseigentum unabhängige und sinnorientierte Unternehmen zu ermöglichen. Für eine Wirtschaft die den Menschen dient. Sinnorientierung statt reiner Gewinnmaximierung. Ein besonderer Dank gilt den Fördermitgliedern, die (einen) Sinneswandel mit 10€ im Monat möglich machen: Wolfgang Brucker, Sebastian Brumm, Holger Bunz, Christian Danner, Maike Gemba, Claudia Grimm, Bastian Groß, Eckart Hirschhausen, Johannes Hönicke, Annette Hündling, Ole Jasper, Pauline Keller, Dirk Kleinschmidt, Robert Kreisch, Susanne Längrich, Pascale Röllin, Nicolas Ruland, Anja Schilling, Philip Alexander Scholz, Martin Stier, Isabelle Wetzel und Philip Müller.

Feb 27, 20201h 2m

Ep 32Greta Taubert: Wie lebt es sich als Zeitmillionärin?

Zeit ist Geld - So lautet die Formel unserer Leistungsgesellschaft. Wie wäre es wohl, dieses Dogma nicht für bare Münze zu nehmen? Genau diese Frage hat sich Greta Taubert gestellt. Und sich schließlich auf die Suche gemacht - nach mehr Zeit und nach den Ideen, die jenseits der Geldlogik funktionieren: Tausch Gemeinschaften, Kommunen, alternative Lebensformen. Darüber hat sie ein Buch geschrieben: Im Club der Zeitmillionäre. Ein Plädoyer für ein neues Verständis von Reichtum. Momentanismus statt Finanzkapitalismus - reich an Momenten. Vielleicht sogar einem ganz neuen System, einer neuen Gesellschaft? Greta Taubert ist Autorin und freie Journalistin. Wir haben uns in Leipzig getroffen und ich habe die Gelegenheit genutzt, sie zu ihrem Selbstversuch und dessen Konsequenzen für ihr Leben zu befragen.

Feb 18, 20201h 19m

Ep 31Selbstverwirklichung: Fluch oder Segen?

Denn wir leben in einer Welt, in der es scheinbar keine Grenzen gibt, die es nicht zu Überwinden gilt. Nichts ist unmöglich! Geht nicht, gibt’s nicht! Just do it! No excuses! Eine jede und ein jeder von uns trägt heute die Verantwortung für das Gelingen oder eben auch Nicht-Gelingen des eigenen Lebens. Getreu nach dem Motto: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“. Eine Erwartung, der nachzukommen vielen von uns nicht nur nicht gelingt, sondern auch eine, die im schlimmsten Falle krank macht. In der heutigen Episode möchte ich meine Gedanken zur Selbstoptimierung und den Auswirkungen der Individualisierung der Moderne mit dir teilen. Und einen Ausblick darauf geben, welche Form der Selbstentfaltung ich für sinngebend halte, sowohl im Bezug auf uns als Einzelne, als auch auf die Gesellschaft bezogen. Die Gedanken des Soziologen Hartmut Rosa haben mich dabei maßgeblich beeinflusst, wie du feststellen wirst.

Feb 4, 202023 min

Ep 30Christian Felber: Ist unsere Wirtschaft krank?

Mein heutiger Gast ist nicht nur der Überzeugung, dass unser derzeitiges Wirtschaftssystem als auch die Art und Weise, wie wir Wirtschaft lehren und denken, krank ist, sondern zudem uns Menschen und den Planeten krank machen. Darum benötigt es ihm zufolge eine Revolution der Wirtschaftswissenschaft. Wozu er auch in seinem erst kürzlich erschienenen Buch „This is not economy“, aufruft. Christian Felber, von dem hier die Rede ist, kritisiert die Wirtschaft allerdings nicht nur in seinen Büchern. Als Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie und Gründungsmitglied von Attac Österreich, setzt er sich auch selbst aktiv für die Umsetzung seiner Forderungen ein. Wie die Abschaffung der Sichtweise auf den Mensch als Homo oeconomicus, die Verantwortungsübernahme von Unternehmen für Mensch und Natur und damit eine Wirtschaft, die dem Gemeinwohl dient, anstatt es zunehmend zu zerstören. Ob und wie eine solche Revolution gelingen kann, das wollte ich von Christian Felber erfahren und habe mich zu diesem Zweck mit ihm in Hamburg getroffen. Ein besonderer Dank gilt den Fördermitgliedern Wolfgang Brucker, Sebastian Brumm, Christian Danner, Maike Gemba, Claudia Grimm, Bastian Groß, Johannes Hönicke, Ole Jasper, Pauline Keller, Pascale Röllin, Nicolas Ruland und Anja Schillig, die den Podcast in diesem Monat mit 10€ oder mehr unterstützen.

Jan 21, 202055 min

Ep 29(Ein) Sinneswandel ist nur mit Euch möglich

Steady ermöglicht es Mitgliedern Projekte und Persönlichkeiten, die sie feiern, nachhaltig zu unterstützen. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie WOLLEN. Weil sie dadurch Teil einer Community sind und nicht nur AbonnentInnen. Denn Mitgliedschaft bedeutet Teilhabe, Einbindung, sogar Leidenschaft und der Glaube an eine wichtige Sache. Und, vielleicht am Wichtigsten, Mitglieder befreien MedienmacherInnen vom Zwang, ihre Inhalte kommerzialisieren zu müssen.

Jan 9, 202024 min

Ep 28Ein etwas anderer Jahresrückblick

2019 also. Ein bewegendes Jahr. In vielerlei Hinsicht. Nicht nur für mich. Lasse ich die vergangenen Monate vor meinem inneren Auge Revue passieren, wird mir bewusst, wie viele politische und gesellschaftliche Ereignisse mich emotional, aber auch physisch bewegt haben: Europawahl im Mai, Brexit Hin und Her, die gewohnte Trump Misere, der Amazonas steht in Flammen, der heißeste Juni weltweit seit Wetteraufzeichnung. Anschlag in Halle, wachsender Rechtspopulismus und auf der anderen Seite der bisher größte Klimastreik in der Weltgeschichte am 20. September. Über 4 Millionen auf den Straßen weltweit. Alleine in Deutschland 1,4 Millionen. Ich habe viel nachgedacht in 2019. Das klingt, als hätte ich das zuvor nicht getan. Aber ich meine damit nicht ein intentionales Nachdenken, wohlmöglich begleitet von Journalling und Meditation, sondern einfach nur Denken. Das, was eben kommt, wenn man gerade nichts tut. Oder, wenn man wie ich, zwei Wochen alleine wandern geht. In der Natur wird einem einiges bewusst. Wenn man dem Rascheln der Bäume im Wind lauscht, zu den gewaltigen Felswänden hinaufblickt. Dass man doch eigentlich ein Teil von ihr ist. Nichts von der Natur Abgetrenntes. Keine Umwelt, sondern Mitwelt. Nicht Ressource allein, sondern Leben. Wie du und ich.

Jan 6, 202024 min

Ep 27Hans Rudolf Herren - Das Ende der Grünen Revolution (Teil 2)

Wenn man „Grüne Revolution“ liest oder davon hört, könnte man ja eigentlich meinen, es handle sich um ein Bestreben im Sinne der Nachhaltigkeit. In dem Gespräch mit dem Insektenforscher und Experten für Landwirtschaft, Hans Rudolf Herren, durfte ich allerdings erfahren, dass der Schein eher trügt bzw. grün nicht gleich grün bedeutet. Hinter dem Begriff der „Grünen Revolution“ steht ein Konzept aus den 1960er Jahren, dass die modernen landwirtschaftlichen Hochertragssorten und deren erfolgreiche Verbreitung auch in Entwicklungsländern wie Indien vorantreiben sollte. Von den wachsenden Erträgen profitieren einerseits Bauern und KonsumentInnen, auf der anderen Seite wird das Konzept vor allem dafür kritisiert, dass es neben der massiven Umweltschädigung durch den Einsatz chemischer Stoffe, die Bauern in den Entwicklungsländern in eine starke Abhängigkeit von internationalen Konzernen treibt. Wie eine nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft der Landwirtschaft aussehen könnte, habe ich in dem zweiten Teil des Interviews mit dem Schweizer Insektenforscher Hans Rudolf Herren besprochen.

Dec 19, 201946 min

Ep 26Hans Rudolf Herren: Eine Welt ohne Bienen, geht das? (Teil 1)

“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” Dieses Zitat stammt angeblich von dem genialen und weltbekannten Wissenschaftler Albert Einstein. Und auch, wenn es nicht geklärt ist, ob er diese Worte einst wirklich in den Mund genommen hat, so ist eines wohl sehr klar: Stirbt die Biene tatsächlich eines Tages aus, so wird es vermutlich gravierende Folgen für unser Ökosystem und damit auch uns Menschen haben. Einer, der sich bereits seit vielen Jahren für eine Agrarwende und den Erhalt von Biodiversität einsetzt, ist der Schweizer Insektenforscher und Wissenschaftler Hans Rudolf Herren. Und das sogar ziemlich erfolgreich. In den 1980er Jahren bekämpfte er die Schmierläuse in Afrika auf natürliche Weise, sodass eine Hungersnot verhindert werden konnte, von der bis zu 20 Millionen Menschen betroffen gewesen wären. Für seine Arbeit wurde Hans Rudolf Herren bereits mit dem Welternährungspreis sowie 2013 gemeinsam mit seiner Stiftung Biovision mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Ich bin mit dem Nachtzug von Hamburg nach Zürich gefahren, um mich mit ihm zu treffen. Interessiert hat mich unter anderem, weshalb Artenvielfalt eigentlich so wichtig ist und was ökologische Landwirtschaft wirklich bedeutet. Die Antworten erhältst du in Teil 1 des Interviews.

Dec 17, 201937 min

Ep 25Ursula Hudson: Is(s)t man vegan wirklich nachhaltiger?

"Du bist, was du isst“. Dieser Satz basiert ursprünglich auf der Aussage des Philosophen Ludwig Feuerbach: „Der Mensch ist, was er isst“ aus dem Jahr 1850. Heute ist sie gefühlt aktueller denn je. Zumindest wird viel über die Ernährung philosophiert und debattiert. Was gilt als gesund? Was sollte oder gar darf man noch essen? Angesichts der globalen Herausforderungen, vor denen wir stehen, wird unsere Ernährung aber noch von einer anderen Perspektive aus interessant. Alleine über die Ernährung entstehen pro Europäer jährlich rund neun Tonnen CO2-Äquivalente. Wer behauptet, die Wahl des Mittagessens sei eine rein persönliche, der irrt sich. Sie ist hochpolitisch. Dieser Ansicht ist zumindest Dr. Ursula Hudson. Sie ist Vorstandsvorsitzende von Slow Food Deutschland und macht sich für eine Ernährunsgwende stark, die auch den nachkommenden Generationen ein würdiges und gutes Leben auf einem grünen Planeten ermöglicht. Was das konkret bedeutet, erfährst du in dem heutigen Interview, das ich mit Dr. Ursula Hudson in der Berliner Zentrale von Slow Food Deutschland geführt habe. In dem Sinne wünsche ich dir viel Freude beim Zuhören.

Dec 10, 20191h 2m

Ep 24Arved Fuchs: Haben wir bald keine Gletscher mehr?

Wolltest du auch immer schon mal zu Fuß zum Nordpol oder ganz alleine in einem Kajak im Winter das Kap Horn umrunden? Wie, du etwa auch nicht? Es gibt ein paar Dinge, auf die Idee sie zu tun, wir Normalsterblichen - bis auf einige Ausnahmen natürlich - eher selten kommen. Eine dieser Ausnahmen ist Arved Fuchs. Er ist Polarforscher und hat bereits viele solcher Expeditionen hinter sich. Bereits 1989 gelang es ihm als erster Mensch, den Nord- und Südpol zu Fuß und auf Skiern innerhalb eines Jahres zu erreichen. Und man bedenke, dass es damals noch keine Smartphones mit GPS gab. Heute ist Arved Fuchs allerdings meistens mit Dagmar Aaen, seinem Segelschiff, unterwegs. Gerade erst kürzlich ist er von seiner letzten Expedition „Ocean Change - turn the page“, die ganz im Auftrag des Klimawandels stand, zurückgekehrt. Mit eigenen Augen, konnten er uns sein Team aus WissenschaftlerInnen das Fortschreiten des Klimawandels in Grönland beobachten. Insbesondere das Gletscherschmelzen ist unübersehbar und macht deutlich, was wir durch unseren derzeitigen Lebensstil anrichten. Die Aufgabe der Expedition ist es allerdings nicht nur, Probleme sichtbar zu machen. Im Dialog mit Menschen vor Ort sollen zudem Best-Practice-Beispiele aufgezeigt und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Crew dokumentiert, spricht mit WissenschaftlerInnen, aber auch mit Jägern und Fischern vor Ort. Arved Fuchs und sein Team sind fest davon überzeugt, dass die Auswirkungen des Klimawandels sich am Beispiel Grönland exemplarisch und für alle Menschen verständlich darstellen lassen. In Film- und Bildbeiträgen sollen die Veränderungen in der Natur gezeigt werden - und gleichzeitig positive Ansätze zur Lösung des Problems dargestellt werden. Ich habe Arved Fuchs im beschaulichen Bad Bramstedt getroffen. In seinem Familienhaus, in dem er schon als Kind aufgewachsen ist. Neben der Frage, was ihn zu diesen zum Teil waghalsigen Expeditionen antreibt, hat mich besonders interessiert, wie die Eindrücke seine Weltsicht beeinflusst haben. Ich freue mich, dir seine Antworten jetzt präsentieren zu dürfen.

Dec 3, 201943 min

Ep 23Anastasia Umrik: Was macht eine inklusive Gesellschaft aus?

Viele Jahre wehrte sich Anastasia gegen die vererbte Muskelerkrankung und wollte auf Biegen und Brechen ein "normales" Leben führen. Das kostete sie allerdings unheimlich viel (Lebens-)Energie, so dass sie keine andere Wahl sah, als sich irgendwann der Realität zu beugen und aktiv zu beobachten, wie sie ihre Kreativität und Kraft aus dem was da ist schöpfen kann. Anastasia Umrik, Mitte 30, ist mittlerweile Initiatorin des Fotoprojektes „andersstark“ sowie Gründerin des Fashionlabels „inkluWAS". Ihr Ziel war es, das Denken über Inklusion & Diversity positiv zu prägen und dazu zu animieren, ein Zeichen für mehr Toleranz zu setzen. Damit sensibilisiert sie für die Vielfalt verschiedener Menschen, konfrontiert uns humorvoll mit unseren eigenen Vorurteilen. Sodass es uns möglich wird, Barrieren und Muster zu durchbrechen, um eine gleichberechtigte und tolerante Gesellschaft zu fördern.

Nov 24, 201958 min

Ep 22Jeder Mensch ist ein Künstler

"Jeder Mensch ist ein Künstler“ - so lautet zumindest die radikale Forderung Joseph Beuys. Mal angenommen, wir würden uns alle als im weitesten Sinne als Künstler*innen begreifen, so würde das eine weitreichende Perspektive eröffnen. Für ein ganz grundlegendes, radikales Verständnis von Kreativität. Die uns fragen lässt, wie wir eigentlich in Zukunft leben wollen – individuell, gesellschaftlich und global?

Nov 12, 201918 min

Ep 21Uwe Schneidewind: Wie wird man Zukunftskünstler*in? (Teil 2)

In der Nachhaltigkeitsdebatte werden wir als Bürger*innen häufig auf die Rolle der Konsument*innen reduziert. Wir sollen doch einfach verzichten und bewusstere Entscheidungen treffen, dann wird das schon. Natürlich ist dieser Hebel nicht außer Acht zu lassen, allerdings wird diese Reduzierung nicht unserem Potential gerecht. Wir können weitaus mehr tun, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Wenn wir uns als Zukunftskünstler*innen begreifen, die in der Lage sind, ihre Handlungsspielräume zu nutzen und aktiv Zukunft mitzugestalten. Professor Dr. Uwe Schneidewind ist Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist Mitglied des Club of Rome und des wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltfragen. Aktuell sieht ihn die FAZ unter den 100 einflussreichsten Ökonomen, das Cicero-Ranking zählt ihn aktuell zu den 500 wichtigsten deutschsprachigen Intellektuellen.

Nov 1, 201934 min

Ep 20Prof. Dr. Uwe Schneidewind: Nachhaltige Entwicklung, eine kulturelle Revolution? (Teil 1)

In der Nachhaltigkeitsdebatte werden wir als Bürger*innen häufig auf die Rolle der Konsument*innen reduziert. Wir sollen doch einfach verzichten und bewusstere Entscheidungen treffen, dann wird das schon. Natürlich ist dieser Hebel nicht außer Acht zu lassen, allerdings wird diese Reduzierung nicht unserem Potential gerecht. Wir können weitaus mehr tun, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Wenn wir uns als Zukunftskünstler*innen begreifen, die in der Lage sind, ihre Handlungsspielräume zu nutzen und aktiv Zukunft mitzugestalten. Professor Dr. Uwe Schneidewind ist Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Professor für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist Mitglied des Club of Rome und des wissenschaftlichen Beirats für globale Umweltfragen. Aktuell sieht ihn die FAZ unter den 100 einflussreichsten Ökonomen, das Cicero-Ranking zählt ihn aktuell zu den 500 wichtigsten deutschsprachigen Intellektuellen.

Oct 29, 201936 min

Ep 19Brauchen wir ein neues Naturverständnis?

Wenn wir von "der Natur" sprechen, dass sie, insbesondere im Anbetracht der Klimakrise, schützenswert sei, schließen wir uns dann nicht selbst davon aus? Dabei sind wir doch eigentlich untrennbar mit ihr vereint. Als ein Teil von ihr haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten scheinbar immer mehr von ihr distanziert und schlussendlich sogar entfremdet. Sehen wir die Natur heute doch zunehmend als reine Ressource, die es nutzbar zu machen gilt. Und eben dieses Naturverständnis, in dem wir die Erde ausbeuten, scheint uns nun zum Verhängnis zu werden. In diesem Zusammenhang, geprägt von meinem Aufenthalt in den Bergen Südtirols, wo ich die letzten Tage in der Natur verbracht habe, sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen, inwiefern ein neues Verständnis und damit auch ein neues Verhältnis zur Natur uns bei der Bewältigung der globalen ökologischen Herausforderungen helfen könnte. Im Gleichzug hätte dieser Paradigmenwechsel wohl auch einen Mehrwert für die Lebensqualität eines jeden Einzelnen und würde das „Miteinander“ auf unserem Heimatplaneten neu definieren.

Oct 8, 201923 min

Ep 18Im Gespräch mit Harald Welzer über Zukunftsverdrossenheit und Utopien

Was meinen wir eigentlich, wenn wir von "DER Zukunft" sprechen? Gibt es die überhaupt? Zeichnet sich Zukunft nicht gerade dadurch aus, dass sie noch nicht existiert? Und wie kommt es, dass wir uns heute scheinbar kaum noch eine bessere Zukunft vorstellen können? Zukunftsverdrossenheit, nennt das der Soziologe und Publizist Harald Welzer. Er hat mehrere Bücher geschrieben, darunter auch "Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen", welches ich erst kürzlich selbst gelesen habe. Nun freue ich mich umso mehr, dass ich ihn heute im Podcast zu Gast habe.

Oct 1, 201932 min

Ep 17Slow Travel - ein Sinneswandel oder nur ein Trend?

Jede Reise, dessen sollte man sich bewusst sein, hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck auf unserem kleinen, blauen Planeten. Immer mehr Menschen werden sich auch im Zuge der Klimadebatte darüber bewusst. Gepaart mit aktuellen Eindrücken während meiner Italien-Reise habe ich mich näher mit dem Phänomen „Slow Travel“ auseinandergesetzt, mit Fokus auf den Chancen und Möglichkeiten, die sich darin für jeden Einzelnen, aber auch für uns als Gemeinschaft verbergen.

Sep 24, 201926 min

Ep 16Michael Braungart: Genügt Verzicht alleine, um unsere Erde noch zu retten? (Teil 2)

Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir witschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Nur hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Ist ein negatives Menschenbild dabei dienlich? Prof. Dr. Michael Braungart, u.a. Mitbegründer des Cradle 2 Cradle Konzepts, ist der Auffassung, dass wir Menschen auch einen positiven Fußabdruck hinterlassen können. Aber damit uns das gelingen kann, muss sich noch einiges tun. Vor allem in der Wirtschaft. In der Art und Weise, wie Proukte designed werden und wie wir sie konsumieren. Verzicht alleine, klann laut Prof. Dr. Braungart nicht die Lösung sein. Es braucht Innovationen.

Sep 20, 201933 min

Ep 15Michael Braungart: Wie können wir einen positiven Fußabdruck hinterlassen? (Teil 1)

Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir witschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Nur hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Ist ein negatives Menschenbild dabei dienlich? Prof. Dr. Michael Braungart, u.a. Mitbegründer des Cradle 2 Cradle Konzepts, ist der Auffassung, dass wir Menschen auch einen positiven Fußabdruck hinterlassen können. Aber damit uns das gelingen kann, muss sich noch einiges tun. Vor allem in der Wirtschaft. In der Art und Weise, wie Proukte designed werden und wie wir sie konsumieren. Verzicht alleine, klann laut Prof. Dr. Braungart nicht die Lösung sein. Es braucht Innovationen.

Sep 17, 201929 min

Ep 14Im Gespräch mit Axel Friedrich über Mobilität der Zukunft

Heute spreche ich mit Axel Friedrich über die Zukunft der Mobilität. Axel war lange Zeit Abteilungsleiter für Umwelt und Verkehr im Umweltbundesamt und maßgeblich an der Aufdeckung des VW Abgasskandals 2015 beteiligt. Er kämpft bis heute für eine klimaneutrale, gerechte und lebenswerte Welt, die nicht vom Auto dominiert wird sondern von Menschen, die im Einklang mit der Natur leben. Um die zu erreichen, ist aber weitaus mehr notwendig, als eine CO2 Abgassteuer. Es braucht eine neue Mobilitätskultur.

Sep 10, 201932 min

Ep 13Bedeutet mehr Wohlstand wirklich mehr Glück?

Laut Statistiken werden wir Menschen immer gesünder, gebildeter und wohlhabender. Angesichts dessen sollte man meinen, dass auch unser subjektvies Glücksempfinden steigt. Aber ist dem wirklich so? Bedeutet mehr Wohlstand gleichzeitig mehr Glück? Oder sind dem vielleicht sogar Grenzen gesetzt?

Sep 3, 201924 min

Ep 12Im Gespräch mit Marius Kursawe über ein Leben ohne Konjunktiv

Schon Goethe sagte einst: "Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun." Und dennoch gelingt es uns nicht immer. Wir nehmen uns etwas vor, scheitern aber an der konsequenten Umsetzung. Womit das zu tun hat und, wie es uns dennoch gelingen kann, ein Leben im Konjunktiv, in das Präsenz zu befördern, erfährst du im Interview. Ich habe mich mit Marius Kursawe unterhalten. Marius ist Mitgründer von Work Life Romance und unterstützt Menschen und Unternehmen in Transformationsprozessen. Seine Leidenschaft gilt insebsondere dem Thema New Work und der Potentialentfaltung.

Aug 27, 201927 min

Ep 11Können wir wirklich authentisch sein?

"Authentizität" ist in aller Munde - Finde dich selbst, sei authentisch, sei einfach du selbst! Aber gibt es das eine "wahre authentische Ich" überhaupt oder laufen wir vielleicht einer großen Illusion (der Werbeindustrie) hinterher?

Aug 20, 201919 min

Ep 10Auf einen Espresso mit Lars Amend (Teil 2)

Im zweiten Teil des Gespräches mit Lars Amend, haben wir uns darüber unterhalten, wie es gelingen kann, ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben. Wie wir überhaupt Klarheit über die Vorstellung von einem wünschenswerten Leben erhalten und was in dem Zusammenhang Authentizität für uns bedeutet.

Aug 16, 201927 min

Ep 9Auf einen Espresso mit Lars Amend (Teil 1)

Ich habe mich kürzlich mit Life-Coach und Bestsellerautor Lars Amend auf einen Espresso getroffen und mit ihm unter anderem über "das authentische Selbst" gesprochen. Was bedeutet es eigentlich "man selbst zu sein"? Und wie geht das überhaupt? Lars hat es sich zur Mission gemacht, Menschen zu helfen, ihre Träume zu leben - sie selbst zu werden.

Aug 13, 201931 min

Ep 8Über das Gefühl und den Umgang mit Weltschmerz

Wenn man den Medien Glauben schenkt, geht unsere Welt gerade den Bach hinunter. Und wir dürfen dabei zusehen, wie Politiker sich quasi taub stellen, ganz gleich ob erfahrene und anerkannte Wissenschaftler an ihre Türen klopfen oder eine Greta Thunberg. Da kann man innerlich schon mal verzweifeln. Und dann steht da plötzlich eine Frage im Raum: Bringt das alles überhaupt etwas? Kann ich wirklich etwas bewegen? In dieser Folge erfährst du: • Was es mit dem Phänome des Weltschmerz' auf sich hat. • Welche Wege und Möglichkeiten wir haben, damit umzugehen. • Wie ich persönlich den Mut, die Hoffnung und den Glauben daran bewahre, eine lebenswerte und gerechtere Zukunft aktiv mit gestalten zu können.

Aug 6, 201921 min

Ep 7Im Gespräch mit Jakob Berndt von Tomorrow über "grünes Banking"

Nachhaltigkeit beschäftigt die meisten Menschen in irgendeiner Art und Weise. Dass wir mit unserem Geld und, wie wir es anlegen, auch etwas zum Erhalt der Welt beitragen können, ist vielen von uns gar so bewusst. Im heutigen Interview, habe ich mit Jakob Berndt gesprochen, der Mitgründer von "Tomorrow" ist, und sich zur Aufgabe gemacht hat, nachhaltiges Banking in unserer Welt zu etablieren. In dieser Folge erfährst du: • Wie es zur Gründung von Tomorrow kam, ohne dass überhaupt einer der Mitgründer Banker ist. • Was Banken überhaupt mit unserem Geld anstellen und wohin es fließt. • Welche Vision Tomorrow hat und wie ein "grünes Konto" zur Nachhaltigkeit beiträgt. ► Wenn dir der Podcast gefällt, werde Mitglied und mache (einen) Sinneswandel möglich! Wie das geht, erfährst du unter https://marilenaberends.de/unterstuetzen/.

Jul 30, 201925 min

Ep 6Ich arbeite, also bin ich - muss Arbeit wirklich Sinn machen?

Die Arbeitszeit steigt wieder. Das belegen Studien. Aber wieso? Weil wir so gerne arbeiten? Arbeit ist heute weitaus mehr als ein Job. Sie ist Grundlage unserer Selbstdefinition. Ich arbeite also bin ich. Unsere Arbeit bestimmt, welche soziale Stellung wir haben. Dem können wir uns kaum entziehen. Ich persönlich glaube, dass wir Menschen grundsätzlich ein Bedürfnis nach Aktivität und Beteiligung haben. Dass wir danach streben, uns unserer Selbstwirksamkeit bewusst zu werden. Dieser Wunsch nach Tätigkeit wird aber erstmal durch den Filter der Erwerbsarbeit gepresst. Wenn wir von Arbeit sprechen, dann meinen wir fast immer nur jene, die bezahlt werden. Es wird höchste Zeit für eine Neudefinition von "Arbeit"!

Jul 23, 201920 min

Ep 5Aileen Moeck: Wie wollen wir in Zukunft lernen?

Erst kürzlich habe ich "Die Zukunftsbauer" kennengelernt. Eine Initiative, die sich zur Aufgabe gemacht hat, unser Schulsystem und die Art und Weise, wie wir in Deutschland lernen und lehren, zu revolutionieren. Diese Vision hat mich sofort begeistert, sodass ich mir Aileen, eine der Begründerinnen, für ein Interview geschnappt habe. Wir diskutieren u.a. darüber, was Bildung eigentlich bedeutet, weshalb sie dringend wieder (mehr) auf die politische Agenda gehört und, was sie zur Persönlichkeits- und Gesellschaftsentwicklung beitragen kann.

Jul 16, 201926 min

Ep 4Disrupt Yourself: Das Paradigma der Selbstoptimierung

Unsere Welt wird immer mehr VUKA: Schneller, agiler, komplexer und anspruchsvoller. Was dazu führt, dass wir enorm gefordert sind und der Leistungsdruck hoch ist. Um mithalten zu können, müssen wir permanent an uns arbeiten und mit dem Wandel der digitalen Zeitära gehen. Die Wege der Selbstoptimierung sind dabei vielfältig und herauszufinden, was wir eigentlich wollen, stellt aufgrund der Fülle der Möglichkeiten eine echte Herausforderung da. Du erfährst in dieser Folge: • Was mit Disrupt Yourself gemeint ist • Ob wir uns diesem Selbstoptimierungswahn fügen müssen oder es eine sinnvolle Alternative gibt • Warum es im Hinblick auf die Digitalisierung elementar ist, inne zu halten und Raum für Neues zu schaffen ► Wenn dir der Podcast gefällt, werde Mitglied und mache (einen) Sinneswandel möglich! Wie das geht, erfährst du unter https://marilenaberends.de/unterstuetzen/.

Jul 9, 201919 min

Ep 3Im Gespräch mit Richard David Precht über Utopien für die digitale Gesellschaft

Richard David Precht ist Philosoph, Publizist und Honorarprofessor an der Universität Lüneburg, an der ich selbst auch studiert habe. Es war schon lange mein Wunsch, ein Interview mit ihm zu führen, darum freue ich mich sehr, dass es nach dem dritten Anlauf nun geklappt hat. In dem Gespräch haben wir uns über die Zukunft unserer Gesellschaft, insbesondere in Anbetracht der digitalen Ära, gesprochen.

Jul 2, 201917 min

Ep 2Von Alpha-Softies und Karrierefrauen

Wir übernehmen alle unterschiedliche Rollen in unserem Leben. Die Rolle des Mannes oder der Frau, wird uns in den meisten Fällen allerdings direkt bei der Geburt zugeteilt. Und damit geht meist auch eine bestimmte Erwartungshaltung einher. Während die geschlechterspezifische Rollenverteilung vor einigen Jahrzenten noch sehr festgeschrieben war, beginnt sie sich mehr und mehr aufzulösen und zu verschieben. Eine wichtige Entwicklung, in meinen Augen, die allerdings auch einige Verunsicherung mit sich bringt.

Jun 25, 201928 min

Ep 1Im Gespräch mit Robert Franken über Privilegien und Gender Equality

In diesem Interview habe ich mit Robert Franken gesprochen. Robert bezeichnet sich selbst mehr als "Digitaler Potenzialentfalter", als dass er sich als Berater sieht. Außerdem ist er Feminist und setzt sich dafür ein, dass Frauen nicht weiter in Rollen und zur Anpassung gedrängt werden.

Jun 18, 201927 min

Ep 1Wozu (ein) Sinneswandel?

trailer

Der Wandel, so könnte man sagen, ist das verbindende Glied der Fragmente, die sich zu unserem Leben zusammensetzen. Ein dynamischer Prozess, den wir selbst mitgestalten – bewusst wie unbewusst. Der Podcast ist ein Versuch und zugleich ein Wunsch, dazu anzuregen, sich für neue Perspektiven zu öffnen. Der ermutigt, den Status-Quo zu hinterfragen und sich selbst als aktive Zukunftskünstler:in zu begreifen.

Jun 11, 20198 min