
Rudolf Steiners Seelenkalender
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Wochenspruch 52 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
52. Wenn aus den Seelentiefen Der Geist sich wendet zu dem Weltensein Und Schönheit quillt aus Raumesweiten Dann zieht aus Himmelsfernen Des Lebens Kraft in Menschenleiber Und einet, machtvoll wirkend Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.

Wochenspruch 51 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
51. Ins Innre des Menschenwesens Ergiesst der Sinne Reichtum sich Es findet sich der Weltengeist Im Spiegelbild des Menschenauges Das seine Kraft aus ihm Sich neu erschaffen muss.

Wochenspruch 50 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
50. Es spricht zum Menschen-Ich Sich machtvoll offenbarend Und seines Wesens Kräfte lösend Des Weltendaseins Werdelust: In dich mein Leben tragend Aus seinem Zauberbanne Erreiche ich mein wahres Ziel.

Wochenspruch 49 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
49. Ich fühle Kraft des Weltenseins: So spricht Gedankenklarheit Gedenkend eignen Geistes Wachsen In finstern Weltennächten Und neigt dem nahen Weltentage Des Innern Hoffnungsstrahlen.

Wochenspruch 48 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
48. Im Lichte das aus Weltenhöhen Der Seele machtvoll fließen will Erscheine, lösend Seelenrätsel, Des Weltendenkens Sicherheit Versammelnd seiner Strahlen Macht Im Menschenherzen Liebe weckend.

Wochenspruch 47 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
47. Es will erstehen aus dem Weltenschoße Den Sinnenschein erquickend Werdelust Sie finde meines Denkens Kraft Gerüstet durch die Gotteskräfte Die kräftig mir im Innern leben.

Wochenspruch 46 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
46. Die Welt sie drohet zu betäuben Der Seele eingeborne Kraft; Nun trete du Erinnerung Aus Geistestiefen leuchtend auf Und stärke mir das Schauen Das nur durch Willenskräfte Sich selbst erhalten kann.

Wochenspruch 45 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
45. Es festigt sich Gedankenmacht Im Bunde mit der Geistgeburt Sie hellt der Sinne dumpfe Reize Zur vollen Klarheit auf. Wenn Seelenfülle Sich mit dem Weltenwerden einen will Muss Sinnesoffenbarung Des Denkens Licht empfangen.

Wochenspruch 44 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
44. Ergreifend neue Sinnesreize Erfüllet Seelenklarheit Eingedenk vollzogner Geistgeburt Verwirrend sprossend Weltenwerden Mit meines Denkens Schöpferwillen.

Wochenspruch 43 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
43. In winterlichen Tiefen Erwarmt des Geistes wahres Sein Es gibt dem Weltenscheine Durch Herzenskräfte Daseinsmächte Der Weltenkälte trotzt erstarkend Das Seelenfeuer im Menscheninnern.

Wochenspruch 42 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
42. Es ist in diesem Winterdunkel Die Offenbarung eigner Kraft Der Seele starker Trieb In Finsternisse sie zu lenken Und ahnend vorzufühlen Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.

Wochenspruch 41 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
41. Der Seele Schaffensmacht Sie strebet aus dem Herzensgrunde Im Menschenleben Götterkräfte Zu rechtem Wirken zu entflammen Sich selber zu gestalten In Menschenliebe und im Menschenwerke.

Wochenspruch 40 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
40. Und bin ich in den Geistestiefen, Erfüllt in meinen Seelengründen Aus Herzens Liebewelten Der Eigenheiten leerer Wahn Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.

Wochenspruch 39 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
39. An Geistesoffenbarung hingegeben Gewinne ich des Weltenwesens Licht Gedankenkraft, sie wächst Sich klärend mir mich selbst zu geben Und weckend löst sich mir Aus Denkermacht das Selbstgefühl.

Wochenspruch 38 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
38. Ich fühle wie entzaubert Das Geisteskind im Seelenschoß Es hat in Herzenshelligkeit Gezeugt das heil’ge Weltenwort Der Hoffnung Himmelsfrucht Die jubelnd wächst in Weltenfernen Aus meines Wesens Gottesgrund.

Wochenspruch 37 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
37. Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht Erstrebet selig meines Herzens Trieb Dass leuchtend Seelenkeime In Weltengründen wurzeln Und Gotteswort im Sinnesdunkel Verklärend alles Sein durchtönt.

Wochenspruch 36 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
36. In meines Wesen Tiefen spricht Zur Offenbarung drängend Geheimnisvoll das Weltenwort Erfülle deiner Arbeit Ziele Mit meinem Geisteslichte Zu opfern dich durch mich.

Wochenspruch 35 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
35. Kann ich das Sein erkennen Dass es sich wiederfindet Im Seelen Schaffens Drange? Ich fühle, dass mir Macht verliehn‘ Das eigne Selbst dem Weltenselbst Als Glied bescheiden einzuleben.

Wochenspruch 34 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
34. Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte Mit neu erstandnem Eigensein Im Innern sich belebend fühlen: Es soll erweckend Weltenkräfte In meines Lebens Außenwerk ergießen Und werdend mich ins Dasein prägen.

Wochenspruch 33 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
33. So fühl‘ ich erst die Welt Die ausser meiner Seele Miterleben An sich nur frostig leeres Leben Und ohne Macht sich offenbarend In Seelen sich vom neuen schaffend In sich den Tod nur finden könnte.

Wochenspruch 32 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
32. Ich fühle fruchtend eigne Kraft Sich stärkend mich der Welt verleihn Mein Eigenwesen fühl ich kraftend Zur Klarheit sich zuwenden Im Lebensschicksalsweben.

Wochenspruch 31 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
31. Das Licht aus Geistestiefen Nach außen strebt es sonnenhaft Es wird zur Lebenswillenskraft Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit Um Kräfte zu entbinden Die Schaffensmächte aus Seelentrieben Im Menschenwerke reifen lassen.

Wochenspruch 30 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
30. Es sprießen mir im Seelensonnenlicht Des Denkens reife Früchte In Selbstbewußtseins Sicherheit Verwandelt alles Fühlen sich Empfinden kann ich freudevoll Des Herbstes Geisterwachen Der Winter wird in mir Den Seelensommer wecken.

Wochenspruch 29 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
29. Sich selbst des Denkens Leuchten Im Innern kraftvoll zu entfachen Erlebtes sinnvoll deutend Aus Weltengeistes Kräftequell Ist mir nun Sommererbe Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.

Wochenspruch 28 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
28. Ich kann im Innern neu belebt Erfühlen eignen Wesens Weiten Und krafterfüllt Gedankenstrahlen Aus Seelensonnenmacht Den Lebensrätseln lösend spenden Erfüllung manchem Wunsche leihen Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.

Wochenspruch 27 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
27. In meines Wesens Tiefen dringen Erregt ein ahnungsvolles Sehnen Das ich mich selbstbetrachtend finde Als Sommersonnengabe die als Keim In Herbstesstimmung wärmend lebt Als meiner Seele Kräftetrieb.

Wochenspruch 26 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
26. Natur, dein mütterliches Sein Ich trage es in meinem Willenswesen Und meines Willens Feuermacht Sie stählet meines Geistes Triebe Dass sie gebären Selbstgefühl, Zu tragen mich in mir.

Wochenspruch 25 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
25. Ich darf nun mir gehören Und leuchtend breiten Innenlicht In Raumes- und in Zeitenfinsternis. Zum Schlafe drängt natürlich Wesen Der Seele Tiefen sollen wachen Und wachend tragen Sonnengluten In kalte Winterfluten.

Wochenspruch 24 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
24. Sich selbst erschaffend stets Wird Seelensein sich selbst gewahr Der Weltengeist er strebet fort In Selbsterkenntnis neu belebt Und schafft aus Seelenfinsternis Des Selbstsinns Willensfrucht.

Wochenspruch 23 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
23. Es dämpfet herbstlich sich Der Sinne Reizesstreben In Lichtesoffenbarung mischen Der Nebel dumpfe Schleier sich Ich selber schau in Raumesweiten Des Herbstes Winterschlaf Der Sommer hat an mich Sich selber hingegeben.

Wochenspruch 22 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
22. Das Licht aus Weltenweiten Im Innern lebt es kräftig fort Es wird zum Seelenlichte Und leuchtet in die Geistestiefen Um Früchte zu entbinden Die Menschenselbst aus Weltenselbst Im Zeitenlaufe reifen lassen.

Wochenspruch 21 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
21. Ich fühle fruchtend fremde Macht Sich stärkend mir mich selbst verleihn Den Keim empfind ich reifend Und Ahnung lichtvoll weben Im Innern an der Selbstheit Macht.

Wochenspruch 20 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
20. So fühl‘ ich erst mein Sein; Das fern vom Welten Dasein In sich sich selbst erlöschen Und bauend nur auf eignem Grunde In sich sich selbst ertöten müsste.

Wochenspruch 19 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
19. Geheimnisvoll das Neu-Empfang’ne Mit der Erinnrung zu umschließen Sei meines Strebens weitrer Sinn Er soll erstarkend Eigenkräfte In meinem Innern wecken Und werdend mich mir selber geben.

Wochenspruch 18 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
18. Kann ich die Seele weiten Dass sie sich selbst verbindet Empfangnem Welten-Keimesworte? Ich ahne, dass ich Kraft muss finden Die Seele würdig zu gestalten Zum Geisteskleide sich zu bilden.

Wochenspruch 17 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
17. Es spricht das Weltenwort, Das ich durch Sinnestore In Seelengründe durfte führen Erfülle deine Geistestiefen Mit meinen Weltenweiten Zu finden einstens mich in dir.

Wochenspruch 16 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
16. Zu bergen Geistgeschenk im Innern Gebietet strenge mir mein Ahnen Dass reifend Gottesgaben In Seelengründen fruchtend Der Selbstheit Früchte bringen.

Wochenspruch 15 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
15. Ich fühle wie verzaubert Im Weltenschein des Geistes weben Es hat in Sinnesdumpfheit Gehüllt mein Eigenwesen Zu schenken mir die Kraft Die ohnmächtig sich selbst zu geben Mein Ich in seinen Schranken ist.

Wochenspruch 14 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
14. An Sinnesoffenbarung hingegeben Verlor ich Eigenwesens Trieb Gedankentraum, er schien Betäubend mir das Selbst zu rauben Doch weckend nahet schon Im Sinnenschein mir Weltendenken.

Wochenspruch 13 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
13. Und bin ich in den Sinneshöhen So flammt in meinen Seelentiefen Aus Geistes Feuerwelten Der Götter Wahrheitswort In Geistesgründen suche ahnend Dich geistverwandt zu finden.

Wochenspruch 12 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
12. Der Welten Schönheitsglanz Er zwinget mich aus Seelentiefen Des Eigenlebens Götterkräfte Zum Weltenfluge zu entbinden; Mich selber zu verlassen Vertrauend nur mich suchend In Weltenlicht und Weltenwärme.

Wochenspruch 11 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
11. Es ist in dieser Sonnenstunde An dir die weise Kunde zu erkennen: An Weltenschönheit hingegeben In dir dich fühlend zu durchleben: Verlieren kann das Menschen-Ich Und finden sich im Welten-Ich.

Wochenspruch 10 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
10. Zu sommerlichen Höhen Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich Es nimmt mein menschlich Fühlen In seine Raumesweiten mit Erahnend regt im Innern sich Empfindung dumpf mir kündend Erkennen wirst du einst: Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.

Wochenspruch 9 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
9. Vergessend meine Willenseigenhei Erfüllet Weltenwärme sommerkündend Mir Geist und Seelenwesen Im Licht mich zu verlieren Gebietet mir das Geistesschauen Und kraftvoll kündet Ahnung mir Verliere dich, um dich zu finden.

Wochenspruch 8 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
8. Es wächst der Sinne Macht Im Bunde mit der Götter Schaffen Sie drückt des Denkens Kraft Zur Traumes Dumpfheit mir herab. Wenn göttlich Wesen Sich meiner Seele einen will Muss menschlich Denken Im Traumessein sich still bescheiden.

Wochenspruch 7 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
7. Mein Selbst es drohet zu entfliehen Vom Weltenlichte mächtig angezogen Nun trete du mein Ahnen In deine Rechte kräftig ein Ersetze mir des Denkens Macht Das in der Sinne Schein Sich selbst verlieren will.

Wochenspruch 6 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
6. Es ist erstanden aus der Eigenheit Mein Selbst und findet sich Als Weltenoffenbarung In Zeit- und Raumeskräften Die Welt sie zeigt mir überall Als göttlich Urbild Des eignen Abbilds Wahrheit.

Wochenspruch 5 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
5. Im Lichte das aus Geistestiefen Im Raume fruchtbar webend Der Götter Schaffen offenbart: In ihm erscheint der Seele Wesen Geweitet zum Weltensein Und auferstanden Aus enger Selbstheit Innenmacht.

Wochenspruch 4 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
4. Ich fühle Wesen meines Wesens So spricht Empfindung Die in der sonnerhellten Welt Mit Lichtesfluten sich vereint Sie will dem Denken Zur Klarheit Wärme schenken Und Mensch und Welt In Einheit fest verbinden.

Wochenspruch 3 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
3. Es spricht zum Weltenall Sich selbst vergessend Und seines Urstands eingedenk Des Menschen wachsend Ich In dir befreiend mich Aus meiner Eigenheiten Fessel Ergründe ich mein echtes Wesen.