Tod den Nutrias
In Hameln sollen Nutrias künftig mit Fallen gefangen werden, um den Bestand zu reduzieren. Nutrias sind Nagetiere, die auch Biberratte oder Sumpfbiber genannt werden. Seit 2022 gibt es auch in den Hamelner Gewässern Nutrias. Sie verbreiten sich seitdem i
Redaktion · radio aktiv e.V.
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Show Notes
In Hameln sollen Nutrias künftig mit Fallen gefangen werden, um den Bestand zu reduzieren. Nutrias sind Nagetiere, die auch Biberratte oder Sumpfbiber genannt werden. Seit 2022 gibt es auch in den Hamelner Gewässern Nutrias. Sie verbreiten sich seitdem immer mehr und richten Schaden an, sagt der Leiter des Fachbereichs Umwelt und technische Dienste im Hamelner Rathaus, Sven Szubin. Die invasive Nagetierart vermehre sich schnell und vernichte großflächige Ufervegetation – also Schutzraum für Wasservögel, Fische und Amphibien. Außerdem untergräbt sie Deiche und Uferböschungen, was den Hochwasserschutz gefährden kann. Aktuell sei die Population in Hameln noch in der ersten Besiedlungsphase. Damit die Population nicht weiter steigt, seien bereits Maßnahmen ergriffen worden. Im vergangen Jahr wurden 43 Tiere erlegt – doppelt so viele wie 2023. Die Stadtjäger seien mittlerweile mit speziellen Fallen ausgestattet und gehen gezielt gegen die Tiere vor…