
Radiowissen
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Auge um Auge, Zahn und Zahn - Recht und Gesetz in der Bibel
Einem Vater wird der Auftrag gegeben, seinen Sohn zu opfern. Menschen und Tiere werden bei einem Massenmord ertränkt. Solche Erzählungen sind Teil der Bibel. Kann Gott wirklich so brutal sein? Autor: Christian Feldmann
Mythen - Deutungen menschlichen Lebens: Medea
Medea ist eine der faszinierendsten Gestalten der griechischen Mythologie: die Kindsmörderin wurde später umgedeutet zur Heilerin, Priesterin, verzweifelten Liebenden und krankhaft Eifersüchtigen. Autor: Wolf Euba
"Der Untat folgt sie auf dem Fuße" - Strafe und Vergeltung in Philosophie und Theologie
Der Umgang mit Straftätern stellt Philosophen wie Theologen vor ein Dilemma: Verbrecher müssen bestraft werden. Doch wäre es vernünftig und christlich, die Gewaltspirale durch Strafverzicht zu durchbrechen. Autor: Rolf Cantzen
Wie die Märchen entstanden
Über Jahrhunderte wurden Märchen nur mündlich überliefert. Eine erste gedruckte Sammlung, gedacht nur für Erwachsene, wurde im Jahr 1550 veröffentlicht. Erste Bücher für Kinder folgten über 100 Jahre später. Autorin: Susanne Tölke
"Geht zu allen Völkern": Geschichten aus der christlichen Mission
"Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern!" befahl Jesus den Aposteln. Diesem Auftrag folgten Jahrtausende christlicher Mission, in denen nicht nur das Wort Gottes verkündet wurde. Autor: Christian Feldmann
Ich" oder "Wir" - Über einen menschlichen Urkonflikt
"Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut" - dieses geflügelte Wort von Wilhelm Busch bringt die eine Seite des menschlichen Urkonflikts zwischen ICH und WIR präzise auf den Punkt. Autor: Reinhard Schlüter
"Die Bestimmung des Menschen" - Johann Gottlieb Fichte
Johann Gottlieb Fichte war der erste philosophische Held der frühen deutschen Romantik. Er glaubte, der Mensch erschaffe die Welt in transzendentaler Freiheit ganz aus sich selbst heraus. Autor: Michael Conradt
Auszug aus dem Paradies - Wie der Mensch die Welt eroberte (3)
Nahezu auf der ganzen Welt wird fieberhaft nach Puzzleteilen gesucht, die das noch lückenhafte Bild unserer Abstammung und Verbreitung klarer erscheinen lassen. Komplette Skelettfunde, wie im Fall "Lucy", sind selten, weshalb die Wissenschaftler auf die Auswertung von einzelnen Fundstücken angewiesen sind ...
Auszug aus dem Paradies - Wie der Mensch die Welt eroberte (2)
Eines scheint klar zu sein: Wir, oder besser gesagt unsere Vorfahren, stammen ursprünglich aus Afrika. Aber dort gefiel es ihnen offensichtlich irgendwann nicht mehr so gut und sie begannen sich auf Wanderschaft zu begeben. Diese frühe Reiselust verteilte den Menschen so ziemlich über die ganze Welt. Warum und wie, wann und wie oft unsere Ahnen ihre Heimat verließen, darüber denken unzählige Anthropologen lebhaft nach und suchen nach verständlichen Theorien über den Weg zum heutigen Homo sapiens.
Auszug aus dem Paradies - Wie der Mensch die Welt eroberte (1)
Der größte Teil der Paläanthropologen glaubt sicher sein zu können, dass der Mensch in Afrika seinen Ursprung hat, dass er - um sich den veränderten Umweltbedingungen anzupassen - vom Leben auf dem Baum langsam zum Dasein auf dem Boden überging ...
Tokio - ein Stadtporträt
Tokio ist die größte Metropolregion der Welt: Sie besteht im Grunde aus 23 eigenständigen Städten mit verschiedenen Verwaltungen. Die Bedürfnisse von 37 Millionen Einwohnern zu koordinieren, ist eine Kunst . Autor: Peter Kujath
Blut als heiliges Band zu Gott? - Das Opfer in Kult und Religion
In Menschheitsgeschichte gibt es kaum einen religiösen Kult, kaum eine Religion, in der der Opfergedanke nicht eine zentrale Rolle spielt. Autor: Reinhard Schlüter
Die Sage - Erinnerung an Geschichte: Robin Hood
Robin Hood - Historisch belegt ist die Figur nicht, aber zu seiner Zeit zogen zahlreiche Banden und Ausgestoßene durch die Gegend und machten die Wälder unsicher. Autorin: Susanne Tölke
"Da sagte die Schlange zu Eva" ... Tiere in den Religionen
In der christlich-abendländischen Kultur sieht sich der Mensch als Krone der Schöpfung - und glaubt, das Tier müsse ihm untertan sein. In vielen antiken Religionen ist das anders. Autor: Reinhard Schlüter
Vom Vis à Vis zum Miteinander - Die deutsch-französischen Beziehungen
Nach 1945 verbesserte sich das deutsch-französische Verhältnis. Ein Motor der Annäherung war der französische Staatspräsident Charles de Gaulle. Gemeinsam mit Bundeskanzler Konrad Adenauer schuf er die Basis zur deutsch-französischen Freundschaft und trieb die Einigung Europas voran.
Große Verleger: Samuel Fischer
Samuel Fischer gründete nicht nur einen großen Verlag, er war auch eine herausragende Persönlichkeit, die mit ihrem Wirken das deutsche Verlags-, Theater- und Literaturgeschehen maßgeblich beeinflusste. Autor: Ekkehard Kühn
Herrlichkeit und Katzenjammer - Die Epoche der Romantik
Russland: Altai - Wiege der Menschheit
Altai - ein Bergland von den Ausmaßen Mitteleuropas: Nicht nur seine ursprüngliche Schönheit, sondern vor allem seine hoch interessante Geschichte zieht Forscher aus allen möglichen Wissenschaftsbereichen an ... Autor: Kai Ehlers

Große Verleger: Ernst Rowohlt
Als ein Schulfreund aus Bremen Ernst Rowohlt seine Gedichte präsentierte, war der so begeistert, dass er beschloss, daraus ein Buch zu machen. Kurz darauf gründete Ernst Rowohlt mit 21 seinen eigenen Verlag. Autor: Ekkehard Kühn
lebensraum-wueste-sahara
Wie leben die Bewohner der Sahara - in einem Land, in dem der Grundwasserspiegel, Fladenbrot und der Handel mit Datteln den harten Alltag bestimmen? Autor: Hans Werner Gille
Mythen mit Verfallsdatum: Die Geisha
Im modernen und doch traditionsreichen Japan erscheint sie wie ein lebender Mythos aus längst vergangenen Tagen: Die Geisha. Porzellanweißes Gesicht, blutrote Lippen, ein seidener Kimono und eine große Kultiviertheit.
Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche
Vor der Einführung der Euro-Geldscheine zierte ein Frauenkopf den 20-DM-Schein. Es zeigte Annette von Droste-Hülshoff, die durch ihre Novelle "Die Judenbuche" bis heute bekannt ist. Autorin: Ute Mings
"Dies war das Vorspiel nur ..." Vor 75 Jahren riefen die Nationalsozialisten zu Bücherverbrennungen auf
Die Nationalsozialisten nannten es eine "Aktion wider den undeutschen Geist": Am 10. Mai 1933 fanden, angefacht von Studenten, in über 20 deutschen Universitätsstätten öffentliche Bücherverbrennungen statt. Autor: Bernd Noack
"Anleitung zum Unglücklichsein" - Paul Watzlawicks Dauerbrenner heute
Seine "Anleitung" war eine gelungene Parodie auf Ratgeberliteratur. Ein Buch, das aufräumt mit dem menschlichen Glücksanspruch - und auf witzige Weise die Absurditäten der Alltagskommunikation verdeutlicht. Autorin: Antje Wegener
Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür - Das Schicksal eines Kriegsheimkehrers
"Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will" nennt Wolfgang Borchert sein autobiografisches Antikriegsdrama "Draußen vor der Tür", das er in nur wenigen Tagen niederschreibt. Autorin: Hildegard Hartmann
Von der Gebrechlichkeit der Welt - Heinrich von Kleist
"Kleist war ein nicht zu dämpfender Feuergeist, von Liebe und warmem Eifer für das Lernen beseelt", so urteilte sein erster Erzieher und Hauslehrer über den jungen Heinrich von Kleist. Autor: Dietrich Harth
Von Frostbeulen und Hitzköpfen: Das Temperaturempfinden des Menschen - Natur und Umwelt
Unabhängig davon, was das Thermometer anzeigt, gibt es eine "gefühlte Temperatur": Manche Menschen sind Frostbeulen, andere Hitzköpfe. Warum ist das Temperaturempfinden so unterschiedlich? Autorin: Claudia Bultje-Herterich
Menschen, Mythen, Religionen - Ramadan: Enthaltsamkeit bis Sonnenuntergang
Der Ramadan ist eine religiöse Tradition in mehreren Glaubenskreisen - eine Zeit des Verzichts, um Vergebung und Erfüllung zu erlangen. Zu den wichtigsten Merkmalen gehört das Fasten bis zum Ende des Tages. Autorin: Anja Mösing
Unterwegs in aller Welt - Die große Erschütterung: Das Erdbeben
Die Erde ist immer unruhig, der Boden dauernd in Bewegung, auch wenn wir es nicht bemerken, sondern nur an Seismographen ablesen können. Erst ein Beben zeigt die riesigen Kräfte, die im Erdmantel tätig sind. Autorin: Carola Zinner
E.T.A. Hoffmann - Ein Berufsbild
Ein Mann mit vielen Begabungen, doch ohne Talent, damit Geld zu verdienen: E.T.A. Hoffmann war Dichter, Zeichner, Komponist und Jurist - und Staatsdiener. Ein (Doppel-)Leben Anfang des 19. Jahrhunderts. Autorin: Gabriele Bondy
Menschen, Mythen, Religionen - Über das Eigentum
Haben, Geben, Behalten - Ideengeschichtliches über Segen und Fluch des Eigentums
Hitler in Wien - Als Hitler noch unbekannt war
Wien war für Hitler eine Enttäuschung: Bei der Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie fiel er durch. Nun suchte er nach bequemer Welterklärung, und in Wien wimmelte es geradezu von Welterklärern. Autorin: Susanne Tölke