
Radiowissen
2,373 episodes — Page 46 of 48
Bakterien - Mysteriöse Untermieter des Menschen
Sie leben in uns, auf uns und besiedeln jeden Fleck, der mit der Außenwelt in Kontakt kommt. Trotzdem kennen wir sie nur zum Teil: Bakterien. Etwa 10 hoch 14 von ihnen tragen wir mit uns herum. Das ist eine 10 mit 14 Nullen - eine unvorstellbar große Zahl. Autor: Stefan Geier
Vorstellungen vom Danach - Weiterleben, Wiedergeburt oder Rückkehr?
Zwei Drittel der Deutschen hält eine Weiterexistenz nach dem Tod nicht für ausgeschlossen. Es gibt wohl keine Kultur, in denen nicht "Grenzwissenschaften" die Endgültigkeit des Todes in Frage stellten. Autor: Reinhard Schlüter
Das Schtetl - Die verschwundene Welt des osteuropäischen Judentums
Schtetl - das jiddische Wort für Dorf, steht nicht nur für die meist ärmlichen Siedlungen, in denen viele osteuropäische Juden bis 1945 ihre Heimat hatten. Das Schtetl steht auch für das Judentum Osteuropas. Autorin: Yvonne Maier
Das Messer rechts, die Gabel links? - Andere Länder, andere Sitten
Schmatzen, schlürfen, spucken - wenn es um Tischsitten geht, scheint in China alles erlaubt. Mit den Sitten und Normen in Europa hat das Verhalten an einer chinesischen Tafel wenig zu tun. Korrespondenten berichten über die Tischsitten in fernen Ländern. Autoren: Henrik Buhrs, Stephan Laack, Ruth Kirchner
Kassandra - Die unerhörte Seherin
Der Name Kassandra ist Programm - und gleichzeitig Synonym dafür, dass übersinnliche Gaben selten als Glück anzusehen sind. Denn was nützt es, schicksalhafte Ereignisse vorauszusehen, wenn denen dann doch kein Glauben geschenkt wird. Autorin: Gabriele Bondy
Hatschepsut - Der erste weibliche Pharao
Hatschepsut gilt als kraftvollste Herrscherin der ägyptischen Geschichte. In über 20 Jahren Regierungszeit bescherte sie ihrem Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte - und einen Skandal. Autor: Christian Feldmann
Immanuel Kant - Der Weltweise aus Königsberg
Niemand hat Denken und Wertvorstellungen der Deutschen nachhaltiger beeinflusst als Immanuel Kant - der "typisch deutsche" Hang zum Grübeln etwa oder das preußische Pflichtbewusstsein. Autor: Michael Conradt
Tibets Weisheit - Führer auf dem Weg zum Erwachen
Politisch zeigte sich der Lamaismus in Tibet vom 17. Jahrhundert an in einer "lamaistischen Theokratie": Die Macht über weltliche wie religiöse Entscheidungen lag dabei in einer Hand - der des Dalai Lama. Autorin: Gerda Kuhn
Von Mondholz und Vollmondbier - Was der Erdtrabant tatsächlich bewirkt
Mond und Erde ziehen sich gegenseitig an. Und dieser "Schwerkrafteffekt" führt zu Ebbe und Flut. Doch macht das den Mond bereits derart mächtig, dass sein Rhythmus sämtliche Bereiche unseres Lebens bestimmt? Autor: Martin Schramm
Das Wiedergutmachungsabkommen - Beginn einer Annäherung
Wiedergutmachung - das ist ein großes Versprechen. Für die Einhaltung soll ein Abkommen sorgen, das nur sieben Jahre nach Ende des Holocaust zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel geschlossen wird. Autorin: Ulrike Beck
Raoul Wallenberg - Der rettungslos verlorene Retter
Rund 10.000 ungarische Juden hat der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs vor der Ermordung in deutschen Vernichtungslagern gerettet. Sich selbst konnte er nicht retten. Autor: Ulrich Chaussy
Retterinnen ohne Ruhm - Zivilcourage im Nationalsozialismus
Die Berliner Prostituierte Hedwig Porschütz ist eine stille Heldin. Sie hat Juden versteckt und getan, was sie konnte, um sie vor der Deportation zu retten. Dafür kam sie eineinhalb Jahre ins Zuchthaus. Geehrt wurden diese Heldinnen des Alltags in der neuen Bundesrepublik aber nicht. Autorin: Gabriele Knetsch
Der Geist, der sich den Körper baut - Das kurze Leben des Friedrich Schiller
Friedrich Schiller hatte bis zu seinem Tod am 9. Mai 1805 mit schweren chronischen Leiden zu kämpfen. Was den "armen Mann" immerhin 45 Jahre alt werden ließ, war seine Leidenschaft: das Dichten. Autorin: Susanne Tölke
Das KZ Buchenwald und die Rettung der 900 Kinder
Im Konzentrationslager Buchenwald hatten politische Häftlinge die Lagerverwaltung inne. So sorgten sie dafür, dass mehr als 900 Kinder und Jugendliche überlebten. Autorin: Daniela Remus
Arznei im Schimmelpilz - Die Entdeckung des Pencillins
Als der Bakteriologie Alexander Fleming aus dem Sommerurlaub zurückkam, war seine Bakterienkultur von einem blaugrünen Schimmelpilz befallen. Rund um den Pilz war der Bakterienrasen aber verschwunden. Daraus schloss Fleming, dass der Pilz eine bakterientötende Substanz absondert. Diese nannte er Penicillin. Autorin: Veronika Bräse
Der Wolf - Verehrt, verfolgt, verfemt
Kaum ein anderes Tier spielt eine so große Rolle in Mythen, Legenden und Märchen wie der Wolf. Und zu keinem anderen Tier haben Menschen eine so enge Verbindung wie zu seinem Nachfahren, dem Hund. Autorin: Susanne Poelchau
Otto von Griechenland - Ein Bayer auf dem griechischen Thron
Nachdem Griechenland das Joch des Osmanischen Reichs abgeschüttelt hatte, war es zu uneins, um einen König zu wählen. So machten England, Frankreich und Russland einen europäischen Prinzen zum griechischen König: Die Wahl fiel auf Otto von Bayern. Autorin: Susanne Tölke
Shakespeares Othello - Liebe zwischen zwei Kulturen
Othello ist dunkelhäutig. Er arbeitet sich nach oben, wird erfolgreichster Feldherr der Republik Venedig und verkehrt in den besten Kreisen. Aber mit der Liebe zu Desdemona bekommt die intakte Fassade Risse. Autorin: Brigitte Kohn
Das Leben des William Shakespeare - Und er war es doch!
Als Shakespeare 1616 in Stratford-upon-Avon starb, hinterließ er keine Manuskripte. In seinem Testament erwähnte er seine Tätigkeit als Schriftsteller mit keinem Wort. Das hat jahrhundertelang dazu geführt, dass man nicht glauben wollte, dass dieser Bürger aus Stratford, der nicht einmal studiert hatte, dieser Dichter von Weltrang gewesen sei. Autorin: Susanne Tölke
Thomas Mann - Leben und Werk
Bei Thomas Mann gehören Leben und Werk zusammen: Der Kaufmannssohn, aus dem ein Künstler wurde. Thomas Mann wollte der Großschriftsteller des 20. Jahrhunderts werden - wie sein Vorbild Goethe. Autorin: Andrea Mirbeth
Der Kult der Muttergöttin - Gebieterin der Dunkelheit
Höhlenmalereien und Mythen zeugen vom uralten Kult der "Großen Mutter". Sie wird als Lebensspenderin, Ernährerin, Heilerin gesehen, aber auch als Todbringende und Vernichterin. Autor: Christian Feldmann
Axel Caesar Springer - Zeitungszar mit Sendungsbewusstsein
Eigentlich wollte der Verlegersohn aus Hamburg Opernsänger werden. Den Verlag des Vaters übernahm er nur widerwillig. Aber Dank dieser Aufgabe - und ärztlicher Atteste - wurde Axel Springer nicht eingezogen. Autor: Ulrich Chaussy
Die Zehn Gebote - Die wichtigsten Worte der Bibel
Die Zehn Gebote sind die mit am besten bekannten Worte der Bibel. Sie gehören zu unserem kulturellen Erbe - als zeitlose moralische Instanz, die das Zusammenleben der Menschen seit Jahrhunderten regelt. Autor: Christian Feldmann
Mose und sein Gott - Ideen sind stärker als Waffen
Er war ein zerlumpter Stammesführer hebräischer Nomaden. Er hat keine Zeile in der Bibel geschrieben und auch nicht die Zehn Gebote erfunden. Aber ohne Mose gäbe es weder Judentum noch Christentum. Autor: Christian Feldmann
Die dunkle Zeit - Streifzüge durchs Mittelalter
Zugige Hütten, finstere Burgen, Mangel an Licht, Wärme und Nahrung prägten den Alltag im Mittelalter. Umso wichtiger war die Heilsgemeinschaft der Kirche, die sich als politischer Machtfaktor etablierte. Autorin: Brigitte Kohn
Judas - Begegnung mit dem Verräter des Herrn
Als Paradefall menschlicher Verworfenheit irrt Judas Iskariot durch die Geschichte. Dabei wissen wir wenig über ihn. Unser Judas-Bild setzt sich aus ein paar negativen Andeutungen in der Bibel zusammen. Autor: Christian Feldmann
Die Feuchtwangers - Von der Synagoge ins Wirtshaus
Im Alltagsleben der Münchner Familie Feuchtwanger verbanden sich über mehrere Generationen auf faszinierende Weise barockes Bayerntum und strenge jüdische Orthodoxie: Ihre zahlreichen Mitglieder gingen gern in die Berge, besuchten regelmäßig das Hofbräuhaus und verbrachten den Sommer am Starnberger See. Autorin: Carola Zinner
Tu Buße! - Von Ablass, Beichte und dem lieben Seelenfrieden
Der Umgang mit Schuld und Verfehlungen gehört bis heute zu den Grundthemen des Menschseins. Die jüdisch-christliche Tradition bietet einen Weg, um Seelenfrieden zu erlangen: Buße tun für begangene Sünden. Autor: Uwe Birnstein
Das Vorbild - Mit gutem Beispiel voran
"Die Chancen auf gute Bildung und bessere Berufsaussichten hängen stark vom Elternhaus ab." - So die aktuelle "Shell"-Jugendstudie. Welche Bedeutung haben Vorbilder und Ideale für unser Leben? Autor: Reinhard Schlüter
Reinhard Heydrich - Architekt des Holocaust
Früher als alle anderen Naziführer betrieb Heydrich die Ausrottung der Juden. Als Chef der Sicherheitspolizei herrschte er über mehr als 50.000 Mann. Als Hitlers Statthalter im "Protektorat Böhmen und Mähren" ließ er oppositionelle Tschechen zu Hunderten erschießen. Autor: Christian Feldmann
Urknall und Schöpfung - Spurensuche zur Entstehung des Kosmos
Kosmologie und Astrophysik haben sich in den letzten Jahren forschend immer mehr dem Ursprung der Schöpfung genähert. Mythologie und Wissenschaft versuchen, den Beginn unseres Universums zu beschreiben. Autor: Geseko von Lüpke
Das verdammte Tier - Kirchenbanne gegen tierische Plagegeister
Gegen massenhaft auftretende Schädlinge wie Heuschrecken, Engerlinge oder Mäuse versuchte man vom 13. bis 18./19. Jahrhundert durch kirchliche Gerichtsverfahren mit ordentlicher Vorladung, Anklage, Verteidigung, Richterspruch Herr zu werden. Autor: Nikolaus German
Heinrich von Kleist - Von einem, dem auf Erden nicht zu helfen war
Kleist wird meistens vom Ende her erzählt: Der große deutsche Dichter mit dem so feinen Gespür für Nuancen; immer auf Grenzgang zwischen kritischer Gesellschaftsbeobachtung und Klamauk. Autorin: Susi Weichselbaumer
Der Teufel hat viele Namen - Der Mythos vom Bösen
Was verbirgt sich eigentlich hinter der mythischen Gestalt des Teufels, die erst seit der Aufklärung bei Vielen in Vergessenheit geraten ist? - Eine Auseinandersetzung mit den Erzählungen vom Bösen. Autorin: Christiane Adam
Das Ghetto Theresienstadt - Das Vorzeige-KZ der Nazis
Theresienstadt, im November 1941 von den Nationalsozialisten eingerichtet, wurde Juden als "Altersghetto" für einen ruhigen Lebensabend verkauft. Für einen Propagandafilm wurde eine Scheinwelt aufgebaut. Autorin: Mira A. Schnoor
Platons Philosophie - Ein Gastmahl der Liebe
Um 400 v. Chr. traf sich in Athen eine buntgemischte Gruppe von Männern, die über Liebe und Eros sinnierten. Unter ihnen zwei Philosophen, die wie kaum jemand sonst das Denken des Abendlandes prägen sollten: Sokrates und sein Schüler Platon. Autor: Michael Reitz
Nicht zur Bestie geboren - Wie Menschen zu Massenmördern werden
Am 13. Juli 1942 erhält das Reserve-Polizeibataillon 101 den Befehl, die Juden der polnischen Ortschaft Jozefow zu erschießen. Nur ein Dutzend der Polizisten weigert sich, an dem Massaker teilzunehmen. Autor: Matthias Fink

Das Massaker von Babij Jar - Auftakt zu Auschwitz
Das Massaker von Babij Jar bei Kiew im September 1941 war die größte Mordaktion, die von Deutschen während des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion verübt wurde. Babij Jar ist gleichsam ein Synonym für die Massenexekutionen der SS-Truppen in der Sowjetunion geworden. (BR 2011)
Die Brüder Grimm - ein Herz und eine Seele
Jacob und Wilhelm Grimm stammen aus einer kinderreichen, durch den frühen Tod des Vaters von Armut bedrohten Familie. Gemeinsam besuchten sie das Lyzeum, sammelten Märchen, schufen das "Deutsche Wörterbuch". Autorin: Susanne Tölke
Liebe oder Krieg - Wie Tiermütter mit ihren Jungen umgehen
Eine Löwenmama leckt ihrem Kleinen hingebungsvoll das Fell. Echte Mutterliebe? Bei der Brutaufzucht geht's tierischen Eltern rein ums Überleben der eigenen Gene. Was manchmal zu grausam wirken kann. Autor: Florian Hildebrand
Glück - Eine Spurensuche mit Hindernissen
Die Frage nach dem Glück ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste in unserem Leben. Ist Glücklichsein einfach Glückssache? Oder haben wir unser Glück in der Hand? Und was ist eigentlich Glück? Autor: Rolf Cantzen
Die menschliche Stimme - Wie aus Luft Laute werden
Die Stimme ist eine universelle Visitenkarte, die vieles über uns verrät: Persönlichkeit, aktuelle Verfassung, Alter, Kultur und vieles mehr. Stimme und Stimmung gehören zusammen. Autor: Martin Schramm
Das Frauenbild der Philosophen - Kleinste Momente großer Denker
Philosophen traut man tiefere Einsichten zu als Menschen, die keine berufsmäßigen Denker sind. Was sie im Laufe der Jahrhunderte über Frauen gesagt haben, klingt jedoch meist erstaunlich einfältig. Autorin: Irene Schuck
C. G. Jung - "Normal zu sein ist das Ideal der Mittelmäßigen"
C. G. Jung, ein kongenialer Partner für Freud, aktiv, brillant, witzig und sprachgewandt. Eine bedingungslose Unterwerfung unter das Dogma der Psychoanalyse strebte aber auch er nicht an.
Von Becquerel bis Fukushima - Eine Geschichte der Atomkraft
Frankreich 1896: Der französische Physiker Antoine Henri Becquerel experimentiert mit fluoreszierenden Substanzen. Als er Uranmineralien auf eine Fotoplatte legt, macht er eine faszinierende Entdeckung. Autor: Stefan Geier
Südafrika: Versöhnt oder gespalten?
Miriam Stumpfe im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Dr. Christian von Soest vom GIGA-Institut für Afrika-Studien in Hamburg. Südafrika ist - fast 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid - immer noch ein gespaltenes Land. Die Rassentrennung ist, so der Afrika-Experte, vor allem in den privaten Lebensbereichen spürbar. Die Menschen arbeiteten zwar zusammen, die Wohn- und Lebensbereiche seien aber nach wie vor getrennt.
Desmond Tutu - Einer, der vergeben kann
Er ist beileibe kein Rockstar, der alte Herr mit den Silberlocken über dem tiefschwarzen Gesicht. Und dennoch löst sein Erscheinen meist Jubelschreie und Freudentänze aus, was für einen Nobelpreisträger eher ungewöhnlich ist. Aber was ist schon gewöhnlich am südafrikanischen Erzbischof und Friedensnobelpreisgeehrten Desmond Mpilo Tutu? Autorin: Cathrin Hennicke
15 Jahre später - Ist Südafrika versöhnt?
Zu Zeiten der Apartheid war Südafrika tief gespalten. "Rasse", ein Konzept, das biologisch nicht existiert, wurde zum politischen Fundament der Gesellschaft. Noch immer sind die Wunden von damals tief im kollektiven Bewusstsein des Landes verankert - trotz der Versöhnungspolitik Nelson Mandelas, trotz Wahrheitskommission, trotz der Vision der Regenbogennation. Autorin: Corinna Arndt
Berge in Brasilien - Der Itatiaia-Nationalpark
Im Süden Brasiliens, zwischen den Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro, ragen die Bergrücken des Itatiaia Massivs bis 2.800 Meter in die Höhe. Es ist dunkles, vulkanisches Gestein aus einer Zeit, als in Brasilien noch Magma aus Erdspalten floss; jetzt gibt es keine aktiven Vulkane mehr. Autorin: Gudrun Fischer
Lourdes - Ort des Glaubens und der Wunder
Vor 150 Jahren erschien der Schafhirtin Bernadette in Lourdes zum ersten Mal eine "schöne Dame", die sich später als die Muttergottes entpuppte. Vergeblich versuchten Ortspfarrer und Polizeipräfekt das Mädchen zum Schweigen zu bringen. In Lourdes geschehen seither Heilungen, die skeptische Forscher am eigenen Verstand zweifeln lassen. Autor: Christian Feldmann