
#138 Rudolf Pleil – Der Original-Totmacher
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Show Notes
“Ohne Gnade werde ich totmachen, Kind und Greis, und nach 100 Jahren soll man noch von mir sprechen.”
Rudolf Pleil war ein Serienmörder, der in der chaotischen Zeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs ungestört vergewaltigen und morden konnte und sich selbst als “Totmacher” bezeichnete. Pleil wurde in Deutschland geboren, seine Familie musste aber, da sein Vater Kommunist war, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in die damalige Tschechoslowakei umsiedeln. Im Alter von nur neun Jahren half Pleil, seine Familie zu versorgen, indem er als Grenzschmuggler tätig wurde. Bereits als Kind zeigte er sadistische Tendenzen und wurde selbst als Jugendlicher Opfer von sexueller Gewalt. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte Pleil durch einen gewalttätigen Streit mit einem anderen Mann die Erfahrung, dass ihn starke Gewaltausübung und das Stöhnen seiner verletzten Opfer extrem erregte. Da die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg im kaputten Deutschland chaotisch und kaum reguliert war, konnte er ungestört anfangen, Frauen nachts zu vergewaltigen, misshandeln und zu ermorden. Als er später wegen eines einzelnen Mordes verhaftet wurde, fing Pleil fröhlich und stolz an, von seinen ganzen anderen Opfern zu erzählen, doch niemand wollte ihm glauben…
Wieso es für Täter wie Pleil in der damaligen Zeit ein Leichtes war, Opfer zu finden und wie abartig seine eigenen Berichte über seine Taten waren, darüber reden wir in dieser Folge.
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Eine Produktion von Auf die Ohren für Podimo.
Neue Folgen gibt es jeden Dienstag exklusiv bei Podimo.
[Triggerwarnung: In dieser Folge wird die Ausübung von schwerer Gewalt und sexuellem Missbrauch explizit geschildert.]