
Persönlich
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Milena Moser, Schriftstellerin und Toni Kurz, Unternehmer
Sie hören eine Wiederholung vom 19.11.2023 mit dem Gastgeber Dani Fohrler aus der Live-Stage des Radiostudios Zürich. Toni Kurz (30) Unternehmer In der Oeffentlichkeit sieht man Toni Kurz meistens im Anzug mit Hut. Er fällt aber auch sonst als eine Persönlichkeit auf, die sich nicht so einfach einordnen lässt. In der Schule habe er nie wirklich brilliert, sagt er von sich selbst. Dafür hat sich sein Unternehmergeist schon als Bub angefangen zu zeigen. Sein erstes «Mini-Unternehmen» hat er im Alter von elf Jahren aufgebaut. Nach der Lehre als Sportartikelverkäufer ist er mit zusammen seiner Schwester in die Firma seines Vaters eingestiegen. Heute ist Toni Kurz CEO und leitet rund vierzig Mitarbeitende. Das bekannteste und grösste Projekt ist «Outletking.ch», das grösste Outlet-Warenhaus der Schweiz. Auch heute noch gründet er mit innovativen Geschäftsideen immer wieder «Start-ups». Milena Moser (60) Schrifstellerin Die meiste Zeit lebt die Schriftstellerin Milena Moser in den USA. Mit über fünfzig ist sie dorthin ausgewandert und hat ihr Glück gefunden. Mit ihrem dritten Ehemann wohnt sie heute in San Francisco. Schon als Mädchen war sie fest entschlossen, Schriftstellerin zu werden. Die gelernte Buchhändlerin brauchte allerdings etwas Geduld und ein paar «Anläufe» bis es soweit kam. Mit dem Buch «Die Putzfraueninsel» kam 1992 ihr erster Erfolg. Heute zählt Milena Moser zu den erfolgreichsten Schweizer Autorinnen. Seit ein paar Wochen ist sie mit ihrem neusten Buch auf Lesetour unterwegs. Auftreten vor Publikum war lange Zeit für sie eine grosse Qual. Jetzt kann sie es geniessen. Milena Moser ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.
Christine Ineichen, Berggastronomin und Urs Meier, Akkordeonist
Sie hören eine Wiederholung vom Sonntag, 7. Januar 2024 mit dem Gastgeber Christian Zeugin aus dem Theater Stans. Christine Ineichen führt auf 1575 m ü. M. das «Berggasthaus Niederbauen» ob Emmetten (NW). Zu erreichen ist das Gasthaus mit der Gondelbahn, hoch über dem Vierwaldstättersee. Die ambitionierte Gastgeberin gewann auch schon eine Staffel «Mini Beiz, dini Beiz» und ist in der Region als umtriebige und leidenschaftliche Gastrounternehmerin bekannt. Urs Meiers Akkordeonklänge erreichen eine grosse Fangemeinde: Seit vielen Jahren ist er fester Begleiter der Erfolgsformation «Oeschs die Dritten». Seine Ausbildung zum Akkordeonbauer absolvierte er im Schwarzwald. Mit seiner Familie, dazu gehören Vierlinge, wohnt er ebenfalls in Emmetten.
Politik und Sport im «Persönlich: Esther Friedli und Michael Stäuble
Sie hören eine Wiederholung vom 24. März 2024 mit der Gastgeberin Michèle Schönbächler aus dem Stadthaus Illnau-Effretikon. Im Kanton Bern aufgewachsen, im Toggenburg zu Hause. Esther Friedli ist in einem politischen Umfeld aufgewachsen. Schon früh engagierte sie sich im Jugendparlament. Sie will die Gesellschaft mitbewegen. Die studierte Politologin liess sich unter anderem in Dänemark ausbilden und wurde 2019 für St. Gallen in den Nationalrat gewählt. Vor einem Jahr gelang ihr als erste SVP-Vertreterin des Kantons St. Gallen den Sprung in den Ständerat. In Ebnat-Kappel führt sie mit ihrem Lebenspartner Toni Brunner und dessen Bruder Andy Brunner den Landgasthof zu Sonne, in dem schon viel Politprominenz zu Besuch und einige Jassrunden länger als geplant, verweilt sind. Esther Friedli züchtet Ehringerkühe und gewann ein parlamentarisches Jassturnier. Auch Michael Stäuble engagierte sich schon politisch. Sein Versuch als junger Mann, den Stimmzwang im Kanton Schaffhausen abzuschaffen, scheiterte. Seine Laufbahn als Kommentator für verschiedene Sportarten ist umso beeindruckender. Während fast 30 Jahren kommentierte der gebürtige Schaffhauser die Formel1 Rennen im Schweizer Fernsehen. Mit seiner Stimme begleitete er das Publikum bei den 4 olympischen Goldmedaillen von Skispringer Simon Ammann. Sein Spruch "Flieg, Simi, flieg!" ist schon fast legendär. Vor zwei Jahren wurde Michael Stäuble pensioniert. Der 65-Jährige engagiert sich aber weiterhin für den Sport, er spielt Curling und ist auch OK-Präsident der Curling Weltmeisterschaft 2024 in Schaffhausen.
Esther Pauchard, Psychiaterin und Krimiautorin und Daniel Eckmann, Strategieberater und Dozent
Sie hören eine Wiederholung vom 15. Oktober 2023 mit dem Gastgeber Dani Fohrler aus der Aula vom Längmattschulhaus in Murten, FR. Daniel Eckmann (73) Strategieberater und Dozent Daniel Eckmann ist heute Strategieberater und Dozent. In seiner beruflichen Karriere war der Jurist unter anderem Kommunikationschef von Bundesrat Kaspar Villiger und stellvertretender Generaldirektor der SRG. In jungen Jahren glänzte er als einer der besten Handballtorhüter der Schweiz. Der Fitness-Boxer Eckmann ist auch leidenschaftlicher Fallschirmspringer. Obwohl er sich bei einem Fallschirmsprung vor Jahren schwer verletzt hat, ist er auch heute noch regelmässig im freien Fall. Der Vater von drei Söhnen lebt mit seiner Partnerin in Murten. Esther Pauchard (50) Psychiaterin und Krimiautorin Esther Pauchard arbeitet seit zwanzig Jahren als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Daneben hat sie sich mit ihrem Gespür für Dramatik als Autorin von zahlreichen Kriminalromanen einen Namen gemacht. Ihre Geschichten, die allesamt im psychiatrischen und medizinischen Milieu spielen, schreibt sie im Gartenhaus. Die Psychiaterin mit Schwerpunkt «Abhängigkeitserkrankungen» lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Thun. Ihr Sport ist «Krav Maga», eine Selbstverteidigungsmethode. Zum Entspannen strickt sie gerne.
Geigerin und Koch: Barbara Betschart trifft Noah Bachofen
Noah Bachofen liebt blubbernde Töpfe, Wein und die Kamera und gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Kochinfluencern. Barbara Betschart schwebt durch die Musik auf Wolke 7. Bei Olivia Röllin lernen sich die beiden leidenschaftlichen Macher kennen. Noah Bachofen (29) wuchs fern von Sternenküchen im Glarnerland auf, kochte und buk aber stets für seine drei Geschwister, weil die alleinerziehende Mutter arbeiten musste. Eine Lehre als Koch war deshalb naheliegend. Irgendwann wurde es ihm als Diätkoch in Spitälern aber zu eintönig und er nahm exzessiv an Kochwettbewerben teil, um sich zu beweisen, dass er noch mehr drauf hat - zum Beispiel Sterneküche. Er sollte Recht behalten. Heute ist er hauptberuflich Kochinfluencer, hat eine eigene Kochshow sowie einen Podcast und arbeitet an seinem ersten Kochbuch. Barbara Betschart (58) Ihr Herz schlägt für Saiten und Rhythmen, von der Klassik bis zur Volksmusik. Die Schwyzer Geigerin leitet seit zehn Jahren das «Roothuus Gonten», ein Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik und dies, obwohl Ländler lange überhaupt nicht ihr Ding gewesen sei. Erst die Liebe zu einem Mann, brachte sie der Volksmusik ganz nah. Sie unterrichtet Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Geigenspiel und ist in mehreren klassisch-barocken und volksmusikalischen Formationen tätig. Barbara Betschart und Noah Bachofen sind zu Gast bei Olivia Röllin am Sonntag, 30. Juni in der Livestage des SRF Studios Zürich. Türöffnung ist um 9 Uhr. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Christine Bolt und Renato Kaiser. Unternehmerin und Satiriker
Bratwurst und böse Sprüche: Christine Bolt und Renato Kaiser haben mehr zu bieten als Klischees. Seit vier Jahren ist Christine Bolt Direktorin der OLMA Messen St. Gallen. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des «St.Galler Tagblatts» und Direktorin von Toggenburg Tourismus. Die 48-Jährige wuchs als älteste von 4 Schwestern im Toggenburg in einer Lehrerfamilie auf. Mit 31 Jahren stürzte sie in eine tiefe Krise, liess sich von ihrem ersten Ehemann scheiden und trat eine Reise nach Südafrika an. Dort lerne sie ihren zweiten Ehemann kennen und verbrachte in der Folge ein halbes Jahr in Chile, bevor sie wieder zurück in die Schweiz kam. Seit 2020 zeichnet Christine Bolt verantwortlich für die OLMA Messen St. Gallen und damit nicht nur für die legendäre Landwirtschaftsmesse im Herbst sondern für viele weitere Kongresse und Veranstaltungen. 2020 wurde Renato Kaiser mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet, bereits ein Jahr vorher gewann er den Prix Walo in der Sparte Kabarett/Comedy. Der 38-Jährige thematisiert auf der Bühne kontroverse Themen, provoziert und regt zum Denken an. Seine satirischen Beiträge sind den SRF1 Hörenden von der Rubrik "Zytlupe" bekannt. Mit seinem 3 Jahre älteren Bruder ist er in Goldach aufgewachsen. Das Studium in Geschichte und Germanistik hat er zugunsten des Künstlerlebens auf der Bühne aufgegeben. Seine Partnerin hat er im Internet kennengelernt und mit ihr und Hund Cindy wohnt er nun in der Stadt Bern und sagt von sich: "Ich habe viel Glück im Leben." Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 23. Juni 2024 aus der Lokremise in St. Gallen ausgestrahlt. Türöffnung 09.00 Uhr - freier Eintritt. Moderation: Michèle Schönbächler
Designerin Alexa Blum und Ex-Manager Andreas Neugebauer
Design ist für sie Beruf und Berufung zugleich. Ein Praktikum brachte Alexa Blum ursprünglich von Deutschland nach Langenthal. Andreas Neugebauer hat als Verdingbub viel Leid erfahren. Mit starkem Willen hat er sich später beruflich ganz nach oben gekämpft. Andreas Neugebauer (60) vom Verdingbuben zum Manager Die ersten neun Lebensjahre hat Andreas Neugebauer in vier verschiedenen Ländern verbracht. Seinen leiblichen Vater hat er nie gekannt. Und als dann der «Ersatzvater» die Familie verliess, begann alles aus dem Ruder zu laufen. Mit elf wurde er auf einen Bauernhof im Oberaargau verdingt. Als er sich als Teenager endlich in die ersehnte Freiheit zurück gekämpft hatte, folgte der totale Absturz. Neugebauer gab aber nie auf und kämpfte sich nach oben. Das «Bauernlehrjahr» und eine Lehre als Briefträger war seine berufliche Ausgangslage. Später machte er Karriere bei der Post und hat es bis ins oberste Kader geschafft. Mit seiner Lebensgeschichte will Andreas Neugebauer heute den Mitmenschen Mut machen. Auch deshalb hat er über seine Geschichte ein Buch geschrieben. Er ist verheiratet und lebt seit dem Verkauf eines grossen Einfamilienhauses in einer 2 ½ Zimmer Wohnung im Kanton Bern. Alexa Blum (57) Designerin Alexa Blum ist in behüteten Verhältnissen in der Nähe von Köln aufgewachsen. Freiheit und viel Natur waren ihr in ihrer Kindheit gegönnt. In Paris wollte sie als junge Frau Jura studieren, hat dann aber auf ein Kunststudium gesetzt. Später schloss sie in Hamburg in «Mode- und Textildesign» ab. Ein Praktikum führte sie damals nach Langenthal: eine wesentliche Weichenstellung, wie sich zeigte. In Langenthal verliebte sie sich nicht nur in ihren heutigen Mann, sondern fand ein ideales Umfeld, um zu arbeiten. Die zweifache Mutter ist beruflich nie stehen geblieben und hat sich in ihren Themen mit viel Leidenschaft stetig weitergebildet. Design ist für sie sowohl Beruf wie auch Berufung. Arbeiten und leben – da macht sei keinen Unterschied. Längstens ist sie selbständig und hat sich unter anderem einen Namen gemacht mit «wissenschaftsbasierten Farbkonzepten». Es geht dabei um die Wirkung der Farben auf uns Menschen. Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird Sonntag, 16. Juni aus dem Stadttheater Langenthal ausgestrahlt. Türöffnung 09.00 Uhr - freier Eintritt.
Schwester und Pianist: Veronika Ebnöther und Oliver Schnyder
Veronika Ebnöther ist katholische Freelance Schwester und Gefängnisseelsorgerin. Oliver Schnyder ist Konzertpianist und Intendant. Jetzt lernen sich die Beiden bei Christian Zeugin persönlich kennen. Veronika Ebnöther (50) Ein Erlebnis im Alter von 20 Jahren veränderte ihr Leben tiefgreifend: Veronika Ebnöther steckte gerade zwischen Schulmatur und dem Beginn ihres Kunstgeschichtestudiums, als sie ihre Berufung zu Gott erlebte. Sie entschloss sich darauf, ihr Leben ganz in dessen Dienst zu stellen. Mit 29 wurde sie zur «geweihten Jungfrau» und ging damit ihre Partnerschaft mit Gott ein. Schwester Veronika lebt nicht in einem Kloster, sondern wohnt allein und ist für ihren Lebensunterhalt selbst zuständig. Heute arbeitet sie als Seelsorgerin in zwei Männergefängnissen im Kanton Graubünden und ist Beraterin für Mental Health. Oliver Schnyder (50) Mit drei Jahren sass Oliver Schnyder erstmals am Klavier, mit fünf erhielt er den ersten Klavierunterricht, als seine Schulfreunde die Matura machten hatte er bereits das Lehr- und Konzertreifediplom im Sack. Studienjahre in der Schweiz und den USA rundeten die Ausbildung zum Konzertpianisten ab. Heute ist Oliver Schnyder mit einer Vielzahl von Aufnahmen und internationalen Konzerttourneen einer der renommiertesten Schweizer Pianisten und Intendanten. Mit seiner Familie wohnt er in Ennetbaden. Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 9. Juni 2024 live aus dem Hotel Zofingen in Zofingen (AG). Türöffnung: 9.00 Uhr
Schrifsteller und Feministin: Usama Al Shahmani trifft Simone Curau-Aepli
Er flüchtete mit 30 Jahren aus dem Irak in die Schweiz, sie ist Feministin in einer Institution, in der weiterhin primär Männer das Sagen haben: Der römisch-katholischen Kirche. Der Autor Usama Al Shahmani trifft auf die Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds, Simone Curau-Aepli. Usama Al Shahmani (53) lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz und musste mit 30 Jahren wegen eines regimekritischen Theaterstücks aus dem Irak fliehen. Danach ist er gleichermassen in die Schweizer Wald- und Bergwelt wie in die deutsche Grammatik und Sprache eingetaucht und schreibt seither bildstarke und berührende Bücher, unternimmt ausgiebige Wanderungen, kocht das Lieblingsgericht seiner Grossmutter oder umarmt Bäume. Simone Curau-Aepli (62) Diese Frau hat mindestens Energie für zwei und sich doch frühpensionieren lassen, um ihren ehrenamtlichen Herzensprojekten wie dem Präsidium der Schweizerischen Katholischen Frauenbundes nachgehen zu können. Simone Curau-Aepli stand davor zehn Jahre lang als Präsidentin an der Spitze der CVP-Frauen Thurgau, war Unternehmerin, ist 4-fache Mutter, Grossmutter, Feministin, ein Seekind und kurvt mit ihrem Elektromobil gerne durch Weinfelden. Simone Curau-Aepli und Usama Al Shahmani sind zu Gast bei Olivia Röllin am Sonntag, 2. Juni im Kino Roxy in Romanshorn. Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung nötig. Türöffnung ist um 9 Uhr.
Marco Serra und Rosalba Schiesser: Architektur und Confiserie
Bei Gastgeber Christian Zeugin lernen sich die Geschäftsführerin der traditionellen Basler Confiserie Schiesser, Rosalba Schiesser, und der renommierte Architekt Marco Serra persönlich kennen. Rosalba Schiesser wuchs im badischen Bad Säckingen auf. Die Karriere führte sie bald über den Rhein in die Schweiz, die Liebe später ins Herzen von Basel: Hier leitet sie als Geschäftsführerin die traditionelle «Confiserie Schiesser» in vierter Generation, an der Seite ihres Gatten Stephan Schiesser. Marco Serra kam bald nach dem ETH-Architekturstudium nach Basel und arbeitete beim renommierten Architekturbüro Diener & Diener. Als Werkarchitekt von Novartis war er daran beteiligt, den Masterplan des Novartis Campus in Basel umzusetzen, war Chefarchitekt für Novartis weltweit und baute eine Klosteranlage in ein Luxushotel um. Heute betreibt er mit Tiziana Ugoletti ein eigenes Architekturbüro in Basel. Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 26. Mai 2024 live aus dem SRF Studio Basel im Meret Oppenheim Hochhaus neben dem Bahnhof SBB. Türöffnung: 9.00 Uhr. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.